Wo der Seewind flüstert. Die St.-Peter-Ording-Saga

Wo der Seewind flüstert. Die St.-Peter-Ording-Saga

Softcover
3.957

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Description

Die große St.-Peter-Ording-Saga von Bestsellerautorin Tanja Janz

***Mit Farbschnitt in limitierter Erstauflage (Lieferung je nach Verfügbarkeit)***

1959: Sabine träumt nach dem Abschluss der Frauenfachschule davon, den Sommer am Gardasee zu verbringen. Doch familiäre Pflichten führen sie zu ihrer Tante nach Nordfriesland. Ihre Eltern bestehen darauf, dass Sabine ihr in St. Peter hilft. Obwohl sie von italienischem Flair und weiter Welt geträumt hat, lernt Sabine bald den Zauber Nordfrieslands und des Strandcafés in Ording zu schätzen. Auch der junge Tom lässt sie hier ihr Fernweh schnell vergessen. Doch Sabine muss sich erneut den Wünschen ihrer Eltern beugen und St. Peter verlassen. Findet sie dennoch einen Weg in eine Zukunft mit Tom?

Book Information

Main Genre
Romance
Sub Genre
Historical
Format
Softcover
Pages
320
Price
16.50 €

Author Description

Tanja Janz wollte schon als Kind Bücher schreiben und malte ihre ersten Geschichten auf ein Blatt Papier. Heute ist sie Schriftstellerin und lebt mit ihrer Familie und zwei Katzen im Ruhrgebiet. Neben der Schreiberei und der Liebe zum heimischen Fußballverein schwärmt sie für St. Peter-Ording, den einzigartigen Ort an der Nordseeküste.

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
33%
23%
N/A
N/A
34%
72%
27%
21%
N/A
92%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
94%
64%
57%
55%

Pace

Fast0%
Slow0%
Moderate100%
Variable0%

Writing Style

Simple100%
Complex0%
Moderate0%
Bildhaft (100%)

Posts

19
All
5

Ein wundervoller flüssiger Schreibstil, leichte Sommerlektüre mit Lust auf mehr. Da wir öfter Urlaub in SPO machen, konnte ich mir alles noch bildlicher vorstellen und die Sehnsucht von Sabine auf das Meer und den Ort war spürbar. Absolute Empfehlung

4

Ein wirklich schönes wohlfühl Buch 🥰

Ein wirklich schönes wohlfühl Buch 🥰
4.5

Leichte Kost für Zwischendurch

Netter Roman über eine Romanze in den 50er/60er Jahren. Viele Klischees, zuckersüße Dialoge und Happy End, schön für Zwischendurch, wenn man einfach mal den Kopf abschalten will. Punktabzug für das Wort "Mohrenkopf" in einem Roman, der im Jahr 2023 geschrieben wurde.

5

Darum geht es: Juni 1959, Gelsenkirchen: Eigentlich hat sich die 17-jährige Sabine ihren Sommer ganz anders vorgestellt. Nach ihrem Abschluss der Frauenfachschule wollte sie die sommerliche Zeit am Gardasee verbringen. Nun soll sie nach Nordfriesland fahren, um dort ihre Tante zu unterstützen. Ihre Eltern bestehen darauf, dass Sabine der Familie in St. Peter hilft. Jegliche Diskussionen sind zwecklos. In Nordfriesland angekommen lernt das junge Fräulein nicht nur den charmanten, gutaussehenden Strandkorbverleiher Tom kennen, sondern erliegt sehr schnell dem Zauber der Nordsee und verliebt sich in das magische Fleckchen. Dann kommt der Tag, an dem sich Sabine erneut ihren Eltern beugen muss und St. Peter verlässt. Finden Sabine und Tom zueinander zurück, obwohl Sabine sich nicht verabschiedet hat? Mein Leseeindruck Die Autorin Tanja Janz hat mich mit ihrem 1. Band der St.-Peter-Ording-Saga begeistert. Mit ihrem leichten, seichten und flüssigen Schreibstil hat sie mich in die Geschichte eintauchen lassen. Der authentische und lebendige Erzählstil hat mir sehr gut gefallen. Den Zeitgeist der 50er Jahre hat die Autorin hervorragend eingefangen. Die Reise nach Nordfriesland, einige Jahre nach dem Krieg, hat mich gefesselt. St.-Peter-Ording ist der perfekte Ort, die perfekte Kulisse für diesen zauberhaften Wohlfühlroman mit seichter Liebesgeschichte. Am liebsten hätte ich mir ein „sußes Teilchen" aus dem Strandcafé gegönnt und das Treiben beobachtet. Ich hatte all die Leckereien vor Augen. Der Aufstieg des Tourismus an der Nordsee in den schwierigen Jahren der Nachkriegszeit wurde von Tanja Janz wunderbar in die Geschichte verknüpft. Sabine und Tom sind mir von Anfang an sympathisch gewesen. Ich bin voller Vorfreude auf den 2. Band. Fazit: Ich kann nur schreiben: Buch aufschlagen, eintauchen und genießen. Ein gelungener Auftaktband. Gerne vergebe ich 5 von 5⭐️.

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5

SPO Liebe!

Ich liebe es ja wenn Bücher von Orten erzählen, an denen ich selbst schon war oder mal gelebt habe. Ich habe mich direkt wie zuhause gefühlt! Okay die Hamburg Szene war für mich unnötig aber man hatte auch nicht das Gefühl, dass es ganz weit weg von unserer Zeit spielt. Liebe also alles daran & freue mich auf die nächsten Teil

4

Einfach lesen und entspannen. Perfektes Buch für Zwischendurch was sich leicht lesen lässt. Ich persönlich kann es empfehlen.

Einfach lesen und entspannen. Perfektes Buch für Zwischendurch was sich leicht lesen lässt. Ich persönlich kann es empfehlen.
5

„Manche Menschen finden ihren Weg im Sturm, andere bauen Mauern.“ Da wir unseren diesjährigen Sommerurlaub in St. Peter-Ording verbracht haben, wollte ich vorher endlich mit der Trilogie von Tanja Janz starten…und es war ein wunderbarer Auftakt! In ihrem Roman ,,Wo der Seewind flüstert - Die St. Peter-Ording- Saga" entführt Tanja Janz den Leser ins Jahr 1959/1960 nach Sankt Peter-Ording und Gelsenkirchen.   Ebba Freese , alleinstehend, vermietet Zimmer an Urlaubsgäste, um über die Runden zu kommen. Da ihr die Arbeit im Sommer zu viel wird, bittet sie ihre Schwester in Gelsenkirchen, ihre Tochter Sabine zu ihr zu schicken, damit sie etwas Unterstützung hat. Sabine hat gerade ihren Abschluss der Frauenfachschule in der Tasche und freut sich auf einen unbeschwerten Urlaub mit Freunden am Gardasee, süßes Nichtstun und Dolce Vita fest im Blick. Für Sabines Eltern ist es selbstverständlich, dass Sabine an die Nordsee fährt, denn: für die Familie ist man immer da und hilft wo es nötig ist.  Obwohl sie der Reise nach Italien nachtrauert, ist sie schnell vom Zauber Nordfrieslands gefangen. Von der Landschaft, den netten Menschen und von Tom, der abends mit seinen Kumpels Musik macht. Sie fühlt sich so wohl, ist verliebt und möchte am liebsten in SPO bleiben. Doch ihre Stelle in der Gelsenkirchener Polizeikantine wartet auf sie. Daher muss sie schweren Herzens die Nordsee und Tom verlassen.  Schon nach wenigen Seiten war ich begeistert von der Geschichte. Tanja Janz schildert das Leben dieser Jahre lebendig und authentisch. Die frische Luft und der Wind waren förmlich zu spüren. Der aufkommende Tourismus an der Nordsee bringt neue Möglichkeiten in den (noch) kleinen beschaulichen Ort. In Gelsenkirchen im Ruhrpott ist dagegen durch den Bergbau der wirtschaftliche Aufschwung deutlicher zu spüren. Das Lebensgefühl in beiden Städten wird lebendig beschrieben, der Zeitgeist ist perfekt eingefangen.   Der Zusammenhalt in der Familie, aber auch das Akzeptieren von Elternentscheidungen und dennoch dabei seinen eigenen Weg zu finden, wird sehr gekonnt dargestellt. Sabine ist mir von Anfang an sympathisch und auch Rita, ihre beste Freundin, die ihr immer wieder gut zuspricht und Mut macht, gefällt mir sehr. Auch Tante Ebba und die anderen Charaktere muss man einfach gern haben, da sie so liebevoll dargestellt sind.  Die Geschichte hat mir durch den leichten und flüssig zu lesenden Schreibstil so wunderbare Lesestunden beschert. Die abwechslungsreichen Kapitel, mal in Gelsenkirchen, mal in SPO, in genau richtiger Länge, ließen mich nur so durch die Seiten fliegen.   Das Buchcover mit der radelnden Frau durch die Dünenlandschaft mit dem typischen Pfahlbau passt perfekt zur Geschichte. Es lässt mich sofort Urlaubsgefühl und Sehnsucht nach SPO spüren. Der farbige Buchschnitt macht das Buch zusätzlich zu etwas Besonderem.   Da die Geschichte der erste Teil einer Trilogie ist, bin ich schon jetzt sehr gespannt auf die Fortsetzung und freue mich schon jetzt auf ein Wiedertreffen mit den liebgewonnenen Charakteren im Jahr 1978.   Von ganzem Herzen empfehle ich diesen wunderbaren Auftakt zur St-Peter-Ording-Saga…für mich ein Lieblingsbuch.

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2

Ich liebe SPO, aber nicht dieses Buch

Frage mich ob da überhaupt noch ein Lektorat am Werk war, oder ob Frau Janz einfach nur Massenproduktion an feel good-Romanen, die an beliebten Küstenorten spielen, raushaut! Auf den ersten Seiten sind bereits so viele schlechte Dialoge, so viele Fehler(!) - erst zieht sie ihre Sonnenbrille auf, zehn Seiten später klagt sie darüber, dass sie keine Sonnenbrille besitzt. Ich liebe SPO seit Kindertagen, aber das bisschen Sehenswürdigkeiten erwähnen und Straßennamen droppen trösten mich leider nicht über liebloses Schreiben hinweg.

3.5

Zum Buch: Gelsenkirchen 1959, die siebzehnjährige Sabine hat gerade ihren Abschluss in der Hauswirtschaftsschule gemacht, der Sommer beginnt und sie ist in dem Freund ihres Bruders verliebt. Zusammen mit ihrer Freundin Rita, ihrem Bruder Rolf und Gino wollen sie an den Gardasee fahren. Dann kommt ein Brief ihrer Tante aus Sankt Peter, sie braucht dringend Hilfe. Also ist anstatt Gardasee die Nordsee angesagt. Meine Meinung: Ich brauchte ein bisschen bis ich in die Geschichte reinfand, die altmodische Sprache, Sabine, die sofort zu ihrer Tante fuhr ohne sich zu grämen, sowas wäre heutzutage gar nicht mehr denkbar. Aber es ist eine schöne Geschichte über Hilfsbereitschaft in der Familie und über die erste Liebe und Pläne für die Zukunft. Es hat sich teilweise ein bisschen gezogen, wie schon erwähnt fand ich die altmodische Sprache teilweise etwas anstrengend, oftmals musste ich über die Sprüche aber auch lachen. Es war ein schöner, ruhiger Unterhaltungsroman über das Erwachsen werden und über Verantwortung, hat mich gut unterhalten können.

4

Einfache, aber nette Geschichte.

Dieses Buch ist perfekt für einen/zwei Strandtage. Es geht und Sabine, die in Gelsenkirchen zu Hause ist und im Sommer 1959 zu ihrer Tante nach Sankt Peter Ording fährt. Hier lernt sie Tom kennen …. Nach einigen Wochen muss sie zurück nach Gelsenkirchen und fährt, ohne sich von Tom zu verabschieden…. usw :) Die Geschichte ist flüssig geschrieben, es entstehen keine unnötigen Längen und eigentlich ist es fast klar wie es ausgeht. Erinnert mich vom Setting her an das Café Engel. Werde die beiden Folgebände auch lesen :) Wegen der flachen Story gibts aber nur 4 Sterne.

Einfache, aber nette Geschichte.
5

Der Schreibstil von Tanja Janz gefällt mir unglaublich gut. Man ist direkt drin im Geschehen. Die Story hat mich mitgerissen. Ich bin gespannt wie es in den nächsten Bänden weitergeht.

4.5

Eine schöne Geschichte um die erste große Liebe und den Mut seinen Träumen zu folgen. Hat mir gut gefallen, freue mich schon mit Band 2 weitermachen zu können ☺️

4

Auf nach St. Peter Gelsenkirchen Ende der 1950er Jahre - Die junge Sabine hat gerade erfolgreich ihre Ausbildung zur Hauswirtschafterin abgeschlossen und eine erste Tätigkeit in Aussicht. Bevor der Ernst des Lebens beginnt, möchte sie daher noch mit ihren Freunden an den Gardasee fahren. Natürlich ist ihr Schwarm Gino auch dabei. Doch dann trifft ein Brief von ihrer verzweifelten Tante Ebba ein und Sabine findet sich Hals über Kopf in St. Peter wieder. Dort lernt sie den attraktiven Tom kennen, der ihre Gefühlswelt auf den Kopf stellt. Dieses Buch ist haptisch und optisch einfach ein Erlebnis, genau wie der Schreibstil der Autorin. Tanja Janz ist es wieder mal gelungen, mich durch eben dieses flüssigen Schreibstil von der ersten Minute an mitzunehmen. Mir gefällt besonders die Darstellung der 1950er Jahre und die Haltung der einzelnen Gesellschaftsmitglieder zur Rolle der Frau in diesen Zeiten. Tanja Janz gelingt es, den Wandel dieser Rolle wunderbar darzustellen. Sabine ist jung, lebenshungrig, abenteuerlustig, aber manchmal fehlt ihr doch etwas Selbstvertrauen. Das schafft ihre Freundin Rita auszugleichen. Beide Frauen sind erfrischend und mutig und geben dem Roman seine Aufbruchstimmung. Gleiches gilt für die beiden männlichen Hauptcharaktere Tom und Fiete. Auch sie sind jung, strebsam, abenteuerlustig und im gewissem Maße aufrührig, aber im positiven Sinne. Was für mich ein kleines Manko war, ich fand, St. Peter kam ein bisschen zu kurz dafür, dass es der Beginn der St. Peter-Ording-Saga ist. Ich hätte mich gern öfter an den Schauplatz gelesen. Spannend fand ich wiederum zu lesen, wie der technische und touristische Stand in St. Peter Ende der 50er Jahre war. Heute kaum vorstellbar, wie sich der Ort zu dem gemausert hat, was er heute ist. Ich hätte es schön gefunden, wenn es am Anfang eine Einleitung oder am Ende ein Nachwort gegeben hätte, indem erklärt wird, wie denn die damaligen Verhältnisse in St. Peter waren, wie die Entwicklungen verliefen (Stichwort: fließendes Wasser) oder ob bspw. das Grubenunglück in der Zeche Consol auf wahren Begebenheiten beruht (ich habe nämlich dazu in diesem Zeitrahmen nichts gefunden). Man purzelt also genauso aus dem Buch raus, wie man hineingeschmissen wird. Auch waren einige Logikfehler bzw. offensichtliche Rechtschreibfehler vorhanden. Alles in allem eine fröhliche Lektüre und der Beginn einer erfrischenden Saga.

5

Der tolle Auftaktband zu einer neuen Reihe!

St. Peter-Ording statt dem Gardasee - für Sabine eine überraschende Wendung und der Weg zum großen Glück Gelsenkirchen, 1959: Die siebzehnjährige Sabine hat gerade mit der Frauenschule abgeschlossen und darf ab jetzt den Beruf der Hauswirtschafterin ausüben. Gerade für ihre Eltern ist diese Ausbildung ein solider Grundstock für die Ehe mit Engelbert, die bald folgen soll. Aber Sabine hat andere Pläne und nicht vor, sich den Wünschen ihrer Eltern einfach so zu beugen. Allerdings geht die auf deren Wünsche ein, sich um die Stelle in der Kantine des Polizeipräsidiums zu bemühen, denn sie möchte unbedingt mit ihrem Bruder, dessen bestem Freund und ihrer besten Freundin an den Gardasee reisen. Dass diese Reise nicht stattfindet trifft sie sehr, aber nur so lange, bis sie bei ihrer Tante Ebba in St. Peter ankommt und das Meer sieht. Obwohl sie die Hälfte des Tages ihrer Tante zur Hand geht und anschließend in einem Café kellnert, hat sie genug Zeit, den Ort zu erkunden und sich zu verlieben... Tanja Janz hat mit diesem Roman den Auftakt zu einer wahren Wohlfühl-Reihe geschaffen. Sabine ist eine sympathische, bodenständige junge Frau, die sich perfekt als Protagonistin eignet. Auch der Ort St. Peter-Ording ist wie immer die perfekte Kulisse für einen so schönen Roman. Jedes Mal, wenn ich einen Roman von Tanja Janz lese, überfällt mich das Fernweh und ich würde am liebsten auf der Stelle an die Nordsee reisen. Es gelingt ihr immer wieder von Neuem, mich zu verzaubern und mir wunderschöne Lesestunden zu bereiten. Da ich noch nicht nachgesehen habe, wie es denn im zweiten Teil der Reihe weitergehen wird, bin ich unendlich neugierig und voller Vorfreude darauf.

Der tolle Auftaktband zu einer neuen Reihe!
4

Das beste Buch, das ich bisher von der Autorin gelesen habe. Die kleine Zeitreise in die 50er hat richtig Spaß gemacht.

3

Leider konnte mich die Geschichte nicht ganz fesseln!

Der Klappentext hat sich wirklich gut gelesen. Die Geschichte war jedoch nur ganz okay. Mir fehlte etwas die Spannung, es war alles ein wenig vorhersehbar.

3

Den Titel von Tanja Janz neuem Roman „Wo der Seewind flüstert“ finde ich sehr poetisch und gut gelungen. Ich mag es, wenn ich in Büchern an Orte zurückreisen kann, an denen ich selbst schon Urlaub gemacht habe. Der Roman spielt abwechselnd in Sankt Peter und in Gelsenkirchen. Die Atmosphäre der Geschichte ist sehr schnell auf mich übergesprungen und ich bekam große Sehnsucht nach Meer und Sommer. Ich konnte mich in die beschriebenen Schauplätze gut eindenken und die ersten Kapitel gefielen mir wirklich gut. Die 17-jährige Sabine hat gerade die Haushaltsschule abgeschlossen und ihren ersten Arbeitsvertrag unterschrieben. Als sie von ihren Eltern nach Sankt Peter geschickt wird, um ihrer Tante in der Frühstückspension zu helfen, ist sie erst wenig begeistert. Doch dann verliebt sie sich in die Nordsee, die Kleinstadt und in den Musiker Tom. Wirklich interessant fand ich, mit welchen einfachen Schlafgelegenheiten und Frühstücksangeboten die Urlauber von damals zufrieden waren. Generell kommt der Zeitgeist Ende der 50er Jahre gut rüber. Frauen haben sich so bald wie möglich einen Ehemann zu suchen und so lange man zu Hause wohnt, bestimmen die Eltern, wo es langgeht. Relativ schnell ist mir aufgefallen, dass die Dialoge recht hölzern und unnatürlich klingen, was ich zunächst darauf geschoben habe, dass die Leute damals einfach anders gesprochen haben, als heute. Wir begleiten die Hauptfigur Sabine ungefähr ein Jahr auf ihrem Lebensweg. Leider entwickelt sich ihr Charakter in dieser Zeit sehr zum Negativen. Sie hat eine unglaublich feige Art, wenn es um den Umgang mit Männern geht. Ihren Schwarm Tom, den sie ach so sehr liebt, lässt sie ohne ein Wort sitzen und Bertis Heiratsantrag lässt sie monatelang unbeantwortet und hält ihn hin, obwohl für sie von Anfang an klar ist, dass er keine Option für sie ist. Ich mochte nicht, wie sie die Gefühle von anderen Menschen mit Füßen tritt und wie sich alles immer um sie dreht. Zum Beispiel kehrt sie nach Sankt Peter zurück und meldet sich eine Woche nicht bei ihrer Tante. Auch ihre Eltern und ihre Freundin Renate lässt sie gerne mal links liegen, wenn ihr andere Sachen wichtiger sind. Da ihre Mitmenschen immer schnell darüber hinweg sehen, gibt es natürlich wenig Anlass für Sabine, ihr Verhalten zu überdenken. Nach dem mir der Roman am Anfang ziemlich gut gefallen hat und er allein vom Klappentext her, genau mein Ding ist, tut es mir wirklich leid zu berichten, dass ich mit jedem Kapitel weniger Freude an der Geschichte hatte. Es lag nicht nur an Sabine, ich fand die Charaktere insgesamt nicht besonders ansprechend. Die Aufdringlichkeit, mit der die Eltern ihre noch nicht einmal volljährige Tochter verheiraten wollten, war schon sehr befremdlich. Auch mit der Handlung geht es stetig bergab und es wird immer unrealistischer. Um nur ein Beispiel zu nennen, es gibt ein Ehepaar, dass seit Jahrzehnten ein Cafè betreibt. Als die minderjährige Sabine mit Verbesserungsvorschlägen kommt, reagieren Sie mit „Oh toll, an Modernisierung haben wir ja noch nie gedacht, gerne machen wir alles, was du junges Ding ohne Lebenserfahrung vorschlägst“. Ich fand es einfach übertrieben zumal das Buch ja eigentlich immer wieder betont, dass damals die Meinung und die Wünsche der Jugend eben nichts galten und man sich anpassen musste. Es würde zu sehr spoilern, hier weiter in die Tiefe zu gehen, aber mir war die Handlung leider zu konstruiert. Teil 2 und Teil 3 der Sankt Peter Ording Saga werde ich tendenziell eher nicht mehr lesen.

1

Anders

Anders als ihre sonstigen Bücher. Eher blass, nervig, kam Stimmung und eine eher nervige Hauptfigur inklusive blasser Geschichte.

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