
„Wahre Liebe findet doch immer einen Weg.“ ❤️ Nachdem mich bereits der Auftakt der Trilogie so begeistert hat, war für mich klar, dass ich unbedingt wissen muss, wie es mit Sabine und den anderen weitergeht – und „Was die Dünen verheißen“ hat meine Erwartungen mehr als erfüllt! Wieder entführt Tanja Janz nach St. Peter-Ording, diesmal in eine neue Zeit (Sommer 1978), in der sich vieles verändert hat und doch so viel Vertrautes geblieben ist. Es ist ein wunderbares Wiedersehen mit liebgewonnenen Charakteren, z.B. Sabine und neuen Figuren, vor allem Sabines Tochter Julia. Ihre Entwicklung nun mitzuverfolgen, ihre Entscheidungen, ihre Zweifel und ihre Stärke zu erleben, hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Besonders schön finde ich, wie die Autorin den Wandel der Zeit einfängt. Der Ort ist nicht mehr nur das beschauliche SPO aus den Anfangsjahren – der Tourismus hat sich weiterentwickelt, neue Chancen entstehen, aber auch neue Herausforderungen. Diese Veränderungen wirken unglaublich authentisch und machen die Geschichte noch lebendiger. Gleichzeitig bleibt dieses besondere Nordseegefühl erhalten, das mich schon im ersten Band so begeistert hat: der Wind, die Weite, das Gefühl von Freiheit – all das ist wieder sofort da. Auch die zwischenmenschlichen Beziehungen stehen erneut im Mittelpunkt. Familie, Freundschaft und die Frage, welchen Weg man im Leben gehen möchte, werden einfühlsam und glaubwürdig erzählt. Gerade dieses Spannungsfeld zwischen Pflichtgefühl und dem Wunsch nach Selbstverwirklichung hat mich wieder sehr berührt – ein Thema, das sich wie ein roter Faden durch die Geschichte zieht und hier noch mehr Tiefe bekommt. Der Schreibstil ist wie gewohnt wunderbar leicht und flüssig. Die Seiten sind nur so dahingeflogen, und ich habe jede Leseminute genossen. Die Kapitel sind abwechslungsreich und genau richtig dosiert, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Was mir besonders gefallen hat: Obwohl es ein Wiedersehen ist, fühlt sich nichts wiederholt an – im Gegenteil, die Geschichte entwickelt sich spürbar weiter und gewinnt an emotionaler Intensität. Man merkt, wie sehr einem die Figuren inzwischen ans Herz gewachsen sind. Auch das Cover fügt sich wieder perfekt ein und vermittelt sofort dieses vertraute Urlaubs- und Sehnsuchtsgefühl nach St. Peter-Ording, das mich schon beim ersten Band begeistert hat. Für mich ist „Was die Dünen verheißen“ eine rundum gelungene Fortsetzung, die nahtlos an die Stärken des ersten Teils anknüpft und die Geschichte auf wunderbare Weise weiterführt. Ich freue mich jetzt umso mehr auf den Abschluss der Trilogie und ein weiteres Wiedersehen mit diesen besonderen Figuren. Von Herzen eine absolute Leseempfehlung – für alle, die den ersten Band geliebt haben, und für alle, die sich nach Nordsee, Gefühl und einer Geschichte mit ganz viel Herz sehnen.


















