Verstorben
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Description
Wenn Leben nimmt, wer Leben retten soll:
Im dritten Teil der Medizin-Krimi-Reihe von Sabine Fitzek ermittelt der Berliner Kommissar Kammowski im Krankenhaus Moabit.
Seit einem Jahr landen immer wieder Eingaben bei der Berliner Staatsanwaltschaft: Kerstin Lauterbach unterstellt dem Pfleger Maik Thomasson, im Krankenhaus Moabit ihre Mutter getötet zu haben – nur hat sie dafür keinerlei Beweise.
Als gegen Thomasson anonym neue Vorwürfe vorgebracht werden, die von medizinischen Kenntnissen zeugen, wird Kommissar Kammowski gebeten, diskret ein paar Nachforschungen anzustellen. Der Fall scheint zunächst nicht besonders dringend zu sein, doch dann geht erneut eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft ein. Das Opfer, eine bereits etwas verwirrte alte Dame, hat eine Reanimation im Moabiter Krankenhaus nur knapp überlebt und beschuldigt nun einen Pfleger mit „krüppeligen Ohren“. Maik Thomasson hat tatsächlich auffällige Ohren, aber der Pfleger gilt als kompetent und ist am Arbeitsplatz angesehen. An diesen bizarren Vorwürfen wird doch nichts dran sein. Oder etwa doch?
Aktuell, brisant und hochkompetent: Sabine Fitzek ist Neurologin und hat 10 Jahre als Chefärztin gearbeitet. In ihrer Krimi-Reihe setzt sie sich spannend und informativ zugleich mit den Missständen in unserem Gesundheitssystem auseinander.
Die Medizin-Krimis mit Kommissar Kammowski aus Berlin sind in folgender Reihenfolge erschienen:
• »Verrat«
• »Verrückt«
• »Verstorben«
Book Information
Author Description
Sabine Fitzek arbeitete nach dem Medizinstudium an den Universitäten Berlin, Erlangen, Mainz und Jena, wo sie sich im Fach Neurologie habilitierte. Danach war sie mehr als zehn Jahre lang als Chefärztin tätig. Heute ist sie Inhaberin einer neurologischen Praxis und schreibt nebenher über gesundheitspolitische Missstände, mit denen sie unfreiwillig immer wieder in Berührung kam und kommt. Überdies berät sie gelegentlich ihren Schwager Sebastian Fitzek zum Thema psychische Extremzustände.
Posts
Medizinisch und ethisch interessant
Das 3. Buch von Sabine Fitzek um den Kommisar Kammowski gefällt mir bisher am besten. Ein mordender Pfleger treibt in 2 Kliniken sein Unwesen aber so richtig kann man ihm nichts nachweisen, weil man einen Skandal verhindern will . Privat stellt sich Kammowski die Frage wie es mit seiner dementen Mutter im Pflegeheim weitergeht. Soll sie künstlich ernährt werden ? Seine Tochter Charlotte dient dabei als moralische Instanz. Der Fall ist für mich kein klassischer Ermittlerfall, da der Täter sehr schnell feststeht. Mir gefällt jedoch die ethische Auseinandersetzung auch in den Kliniken. Ist mancher Tod eine Erlösung? Die gesundheitspolitischen Aspekte und die Zustände im Gesundheitssystem sind für mich die absoluten Stärken von Sabine Fitzek.
Interessante Geschichte
Das Buch beruht auf einer wahren Geschichte , die etwas umgeschrieben wurde. SPOILER es geht darum wie ein Pfleger seine Macht missbraucht und zum mörder wird. Ich fand die Geschichte spannend. Und es war für mich heftig zu begreifen , das es Leute gibt die ihren Job dermaßen ausnutzen und benutzen um einen Riesen Schaden anzu richten. Das Buch inspirierte mich dazu, mir dokus darüber an zu sehen. Das Buch hatte ein vor raussehendes Ende, das gefällt mir normalerweise nicht so gut. Allerdings holte mich die Geschichte trotzdem ab, da sie so Realität nah ist . Und das Buch sich gut lesen ließ, das medizinische Fachwissen das in dem Buch immer wieder zur Sprache kommt, war durch aus ein interessanter Aspekt. Ich würde gerne noch ein Buch von Sabine fitzek lesen.
Ich hätte das Nachwort gern vorher gelesen.
Sabine Fitzek erzählt wirklich gut, indem sie den schmalen Grat zwischen zu wenigen und zu vielen Details findet. Für die meisten True-Crime-Interessierten ist der Fall des Niels Högel ein Begriff und das Buch barg daher nicht viele Überraschungen. Die Arbeitsumstände für das Pflegepersonal fand ich sehr treffend beschrieben und auch die Unterhaltungen über diverse ethische Themen waren interessant und differenziert formuliert. Lt. Nachwort lag der Fokus wohl hauptsächlich genau auf diesen Themen. Rückblickend hätte ich lieber erst das Nachwort gelesen, dann wäre ich hier und da nicht von der für mich wenig überraschenden Handlung enttäuscht gewesen. Insgesamt finde ich das Buch trotzdem sehr lesenswert! Nachtrag: Die genderneutrale Sprache in einem Kapitel ziemlich am Anfang hat mich sehr gefreut und ich dachte noch „endlich mal ein Buch, dessen Autor:in sich traut zu gendern!“. Aber das beschränkte sich dann doch nur auf dieses eine Kapitel, was mich wunderte und ich schade finde.
Wichtige Frage… was passiert hinter den Kulissen eines Krankenhaus…. Wo Stress und schlechte Personalsituation an der Tagesordnung sind. Wie kommt es zu „mordenden Pflegekräften“? Spannender Ansatz von Dr. Fitzek
Der Anfang hat sich gezogen aber das letzte Drittel war wirklich spannend und fesselnd geschrieben. Dieser Perspektiven Wechsel zwischen Betroffenen, Angehörigen und Ermittelnden macht das Ganze sehr bewegt und die Geschichte erzählt sich dadurch sehr facettenreich!
Description
Wenn Leben nimmt, wer Leben retten soll:
Im dritten Teil der Medizin-Krimi-Reihe von Sabine Fitzek ermittelt der Berliner Kommissar Kammowski im Krankenhaus Moabit.
Seit einem Jahr landen immer wieder Eingaben bei der Berliner Staatsanwaltschaft: Kerstin Lauterbach unterstellt dem Pfleger Maik Thomasson, im Krankenhaus Moabit ihre Mutter getötet zu haben – nur hat sie dafür keinerlei Beweise.
Als gegen Thomasson anonym neue Vorwürfe vorgebracht werden, die von medizinischen Kenntnissen zeugen, wird Kommissar Kammowski gebeten, diskret ein paar Nachforschungen anzustellen. Der Fall scheint zunächst nicht besonders dringend zu sein, doch dann geht erneut eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft ein. Das Opfer, eine bereits etwas verwirrte alte Dame, hat eine Reanimation im Moabiter Krankenhaus nur knapp überlebt und beschuldigt nun einen Pfleger mit „krüppeligen Ohren“. Maik Thomasson hat tatsächlich auffällige Ohren, aber der Pfleger gilt als kompetent und ist am Arbeitsplatz angesehen. An diesen bizarren Vorwürfen wird doch nichts dran sein. Oder etwa doch?
Aktuell, brisant und hochkompetent: Sabine Fitzek ist Neurologin und hat 10 Jahre als Chefärztin gearbeitet. In ihrer Krimi-Reihe setzt sie sich spannend und informativ zugleich mit den Missständen in unserem Gesundheitssystem auseinander.
Die Medizin-Krimis mit Kommissar Kammowski aus Berlin sind in folgender Reihenfolge erschienen:
• »Verrat«
• »Verrückt«
• »Verstorben«
Book Information
Author Description
Sabine Fitzek arbeitete nach dem Medizinstudium an den Universitäten Berlin, Erlangen, Mainz und Jena, wo sie sich im Fach Neurologie habilitierte. Danach war sie mehr als zehn Jahre lang als Chefärztin tätig. Heute ist sie Inhaberin einer neurologischen Praxis und schreibt nebenher über gesundheitspolitische Missstände, mit denen sie unfreiwillig immer wieder in Berührung kam und kommt. Überdies berät sie gelegentlich ihren Schwager Sebastian Fitzek zum Thema psychische Extremzustände.
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Medizinisch und ethisch interessant
Das 3. Buch von Sabine Fitzek um den Kommisar Kammowski gefällt mir bisher am besten. Ein mordender Pfleger treibt in 2 Kliniken sein Unwesen aber so richtig kann man ihm nichts nachweisen, weil man einen Skandal verhindern will . Privat stellt sich Kammowski die Frage wie es mit seiner dementen Mutter im Pflegeheim weitergeht. Soll sie künstlich ernährt werden ? Seine Tochter Charlotte dient dabei als moralische Instanz. Der Fall ist für mich kein klassischer Ermittlerfall, da der Täter sehr schnell feststeht. Mir gefällt jedoch die ethische Auseinandersetzung auch in den Kliniken. Ist mancher Tod eine Erlösung? Die gesundheitspolitischen Aspekte und die Zustände im Gesundheitssystem sind für mich die absoluten Stärken von Sabine Fitzek.
Interessante Geschichte
Das Buch beruht auf einer wahren Geschichte , die etwas umgeschrieben wurde. SPOILER es geht darum wie ein Pfleger seine Macht missbraucht und zum mörder wird. Ich fand die Geschichte spannend. Und es war für mich heftig zu begreifen , das es Leute gibt die ihren Job dermaßen ausnutzen und benutzen um einen Riesen Schaden anzu richten. Das Buch inspirierte mich dazu, mir dokus darüber an zu sehen. Das Buch hatte ein vor raussehendes Ende, das gefällt mir normalerweise nicht so gut. Allerdings holte mich die Geschichte trotzdem ab, da sie so Realität nah ist . Und das Buch sich gut lesen ließ, das medizinische Fachwissen das in dem Buch immer wieder zur Sprache kommt, war durch aus ein interessanter Aspekt. Ich würde gerne noch ein Buch von Sabine fitzek lesen.
Ich hätte das Nachwort gern vorher gelesen.
Sabine Fitzek erzählt wirklich gut, indem sie den schmalen Grat zwischen zu wenigen und zu vielen Details findet. Für die meisten True-Crime-Interessierten ist der Fall des Niels Högel ein Begriff und das Buch barg daher nicht viele Überraschungen. Die Arbeitsumstände für das Pflegepersonal fand ich sehr treffend beschrieben und auch die Unterhaltungen über diverse ethische Themen waren interessant und differenziert formuliert. Lt. Nachwort lag der Fokus wohl hauptsächlich genau auf diesen Themen. Rückblickend hätte ich lieber erst das Nachwort gelesen, dann wäre ich hier und da nicht von der für mich wenig überraschenden Handlung enttäuscht gewesen. Insgesamt finde ich das Buch trotzdem sehr lesenswert! Nachtrag: Die genderneutrale Sprache in einem Kapitel ziemlich am Anfang hat mich sehr gefreut und ich dachte noch „endlich mal ein Buch, dessen Autor:in sich traut zu gendern!“. Aber das beschränkte sich dann doch nur auf dieses eine Kapitel, was mich wunderte und ich schade finde.
Wichtige Frage… was passiert hinter den Kulissen eines Krankenhaus…. Wo Stress und schlechte Personalsituation an der Tagesordnung sind. Wie kommt es zu „mordenden Pflegekräften“? Spannender Ansatz von Dr. Fitzek
Der Anfang hat sich gezogen aber das letzte Drittel war wirklich spannend und fesselnd geschrieben. Dieser Perspektiven Wechsel zwischen Betroffenen, Angehörigen und Ermittelnden macht das Ganze sehr bewegt und die Geschichte erzählt sich dadurch sehr facettenreich!









