Verlorene Städte (Die Lichter unter London 1)

Verlorene Städte (Die Lichter unter London 1)

Softcover
3.8203

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Description

Der Höllenschlund unter London, genannt die Katakomben: ein in den 90er Jahren entdecktes Höhlensystem jenseits der U-Bahn-Tunnel, das Tausende Meter in die Tiefe reicht. Seinen Grund hat man bis heute nicht gefunden. Maeve O’Sullivan studiert an der University of Dublin und verfolgt das Ziel, zu einem Mudlark zu werden: einem eingefleischten Tiefenschürfer, der nach Schätzen in den Gewölben sucht. Angestachelt durch eine Wette steigt sie in die Tunnel hinab … verirrt sich jedoch. In dem Versuch, an die Oberfläche zurückzukehren, gelangt sie immer tiefer in dieses Netzwerk verworrener Korridore, bevölkert von grotesken Wesen wie heimtückischen Schlingpflanzen und wandernden Steinen. Dort begegnet sie dem rätselhaften Blaise. Er rettet sie vor dem sogenannten Wächter, einer Kreatur, die selbst die Mudlarks fürchten. Maeve wird von diesem mit einem Zeichen belegt, das sie zu einem Leben in der Tiefe verdammt – ohne die Möglichkeit, die Katakomben je wieder zu verlassen. Gemeinsam mit Blaise beginnt sie eine Reise in die Tiefe, mit dem Ziel, am Grund der Unterwelt eine Heilung zu finden.

Book Information

Main Genre
Fantasy
Sub Genre
Urban
Format
Softcover
Pages
320
Price
18.50 €

Author Description

Anne Herzel wurde 1992 im mittelfränkischen Dinkelsbühl geboren. Heute lebt sie mit ihrer Frau Lena in Leipzig. Schon während ihrer Jugend hat sie sich intensiv mit dem Schreiben beschäftigt, dies jedoch erst mit ihrem Journalismus-Studium wieder aufgegriffen. Ihre Buchideen entwickelt sie aus dem Antrieb heraus, Sichtbarkeit für Menschen aus der queeren Community zu schaffen. Insbesondere auf Twitch ist sie, gemeinsam mit ihrer Ehefrau, Teil einer aktiven Gemeinschaft, die sich für LGBTQIA+ und marginalisierte Menschen im Allgemeinen einsetzt.

Characteristics

9 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
49%
34%
45%
4%
69%
24%
59%
60%
46%
55%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
81%
70%
74%
63%

Pace

Fast56%
Slow22%
Moderate11%
Variable11%

Writing Style

Simple67%
Complex0%
Moderate33%
Bildhaft (88%)Außergewöhnlich (25%)

Posts

71
All
2

Flops, Flops und noch mehr Flops🫠🫠🫠

Ich habe Verlorene Städte gelesen und muss leider sagen: Dieses Buch reiht sich für mich in eine lange Liste von Flops ein. Zumindest optisch punktet das Buch. Die Aufmachung ist nämlich wunderschön. Das Cover hat mich total gecatcht, mit diesem Totenkopf eingebettet in Pflanzen und im Hintergrund sieht man eine nicht menschliche Hand, die nach vorne greift. Auch der Buchschnitt ist richtig schön gestaltet. Aber leider ist das Aussehen eins der für mich wenigen positiven Eigenschaften dieses Werkes. Das zweite positivste ist, dass man die Geschichte schnell, wegstecken kann, auch wenn der Schreibstil nicht der beste ist. Zur Geschichte: Maeve ist eine Studentin und geht mit ihren Kommilitonen eine Wette ein, dass sie es schafft, sich in die Gewölbe unter der Stadt zu schleichen und einen der Kristalle an die Oberfläche zu bringen. Sie schließt sich also einer Führung an, setzt sich dann aber von der Gruppe ab – und stürzt schließlich bei dem Versuch, einen Kristall aus der Wand zu lösen, immer tiefer in die Katakomben. Soweit erstmal eine ganz nette Ausgangssituation. Was mich aber direkt gestört hat, war der Schreibstil. Ich finde, man springt von Szene zu Szene zusammen mit der Protagonistin. Es sind immer nur kurze, knappe Erzähleinheiten, und kaum hat man sich in einer Szene eingefunden, ist man auch schon wieder in der nächsten. Das fühlt sich einfach nicht rund an. Auch das Worldbuilding hat mich nicht überzeugt. Es wird nämlich komplett durch Maeve selbst erklärt. Dadurch, dass sie sich in den Katakomben verliert, begegnet sie ständig neuen Pflanzen, Tieren oder Besonderheiten – und erklärt diese dann dem Leser. Aber das klingt oft so, als würde sie einen Vortrag aus einem Sachbuch halten oder einen Duden-Eintrag vorlesen. Und ich finde einfach: So redet man doch nicht mit sich selbst. Da hätte ich mir eher einen allwissenden Erzähler gewünscht, weil die gewählte Perspektive das Worldbuilding eher schwächt als stärkt. Die Grundidee – eine Stadt unter der Stadt, mit eigenen Lebewesen und Ressourcen, während die Bevölkerung an der Oberfläche nichts davon weiß – ist an sich ganz cool. Aber neu ist das Ganze eben auch nicht. Dieses „unterirdische Welt“-Motiv kennt man ja schon von anderen Geschichten, z.B. aus "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde " von Jules Vernes 1864. Und leider wird aus der eigentlich guten Idee meiner Meinung nach, nicht genug gemacht. Was mich besonders gestört hat, ist Maeve selbst. Dass sie aus einer ziemlich dummen Wette heraus überhaupt in diese Situation gerät, fand ich schon konstruiert. Und dass sie dann durch ihr eigenes ungeschicktes Verhalten immer tiefer in die Katakomben gerät, war irgendwann einfach nur noch absurd. Sie sagt ja sogar selbst, dass sie besser an Ort und Stelle geblieben wäre, damit man sie findet. Ja – genau das macht man doch auch, wenn man verloren geht! Aber statt stehen zu bleiben, läuft sie immer weiter und tiefer hinein. Da habe ich mich wirklich gefragt, wie unklug diese Protagonistin eigentlich ist. Dazu kommt, dass die Ausgangssituation irgendwann völlig an Bedeutung verliert. Spätestens nach einem Viertel des Buches spielt die ursprüngliche Wette kaum noch eine Rolle. Und das lässt das Ganze noch konstruiert wirken. Auch die Charaktere konnten mich nicht überzeugen. Maeve fehlt für mich an Tiefe und Entwicklung, und auch Blaize, der sie findet und rettet, hat mich überhaupt nicht angesprochen. Gerade bei den emotionalen Momenten – zum Beispiel als klar wird, dass sie schwer verletzt ist und wohl in dieser Unterwelt bleiben muss, um zu überleben – hätte ich mir viel mehr Gefühl und Entwicklung gewünscht. SPOILER ALERT Ein weiterer Punkt, der für mich überhaupt keinen Sinn ergeben hat: Dieses große Geheimnis. Maeve stellt irgendwann selbst die Frage, warum niemand davon weiß, dass unter der Erde eine ganze Stadt mit eigener Bevölkerung existiert. Und ganz ehrlich: Das habe ich mich auch gefragt. Natürlich könnte die Regierung etwas vertuschen – aber dass wirklich niemand davon weiß? Es gibt doch offenbar viele Menschen, die dort landen, wie auch Blaze. Warum ist das noch nie nach außen gedrungen? Warum steht nichts in Zeitungen oder Nachrichten? Das wirkte für mich einfach nicht glaubwürdig. Insgesamt fühlt sich das Buch für mich an wie ein Puzzle, bei dem Teile fehlen. Das Bild ist irgendwie da, aber es fügt sich nicht harmonisch zusammen. Es ist eher eine Aneinanderreihung einzelner Szenen, die nicht richtig ineinandergreifen. Am Anfang dachte ich noch: Okay, trotz der schwachen Ausgangssituation könnte das vielleicht noch richtig gut werden. Aber je weiter ich gelesen habe, desto mehr hat sich dieser Eindruck verloren. Unterm Strich bin ich leider enttäuscht. Die Idee ist nett, aber die Umsetzung hat mich überhaupt nicht abgeholt. Es gibt noch einen zweiten Band – aber den werde ich definitiv nicht lesen. Schade eigentlich. Ich hätte es wirklich mögen wollen.

4.5

ℰ𝒾𝓃ℯ ℛℯ𝒾𝓈ℯ 𝒾𝓃 𝒹𝒾ℯ 𝒰𝓃𝓉ℯ𝓇𝓌ℯ𝓁𝓉! 𝒟ℯ𝓇 𝒜𝓉ℯ𝓂 𝒹ℯ𝓈 𝒜𝒷ℊ𝓇𝓊𝓃𝒹ℯ𝓈 𝒷ℯℊ𝓇𝓊̈𝓈𝓈𝓉ℯ 𝓂𝒾𝒸𝒽 𝓌𝒾ℯ ℯ𝒾𝓃ℯ𝓃 𝒶𝓁𝓉ℯ𝓃 ℱ𝓇ℯ𝓊𝓃𝒹.

𝚅𝙴𝚁𝙻𝙾𝚁𝙴𝙽𝙴 𝚂𝚃𝙰̈𝙳𝚃𝙴 "𝙻𝚒𝚌𝚑𝚝𝚎𝚛 𝚞𝚗𝚝𝚎𝚛 𝙻𝚘𝚗𝚍𝚘𝚗" 𝚒𝚜𝚝 𝙱𝚊𝚗𝚍 𝟷 𝚎𝚒𝚗𝚎𝚛 𝚄𝚛𝚋𝚊𝚗-𝙵𝚊𝚗𝚝𝚊𝚜𝚢-𝙳𝚒𝚕𝚘𝚐𝚒𝚎 𝚞𝚗𝚍 𝚖𝚎𝚒𝚗 𝚎𝚛𝚜𝚝𝚎𝚜 𝙱𝚞𝚌𝚑 𝚍𝚎𝚛 𝙰𝚞𝚝𝚘𝚛𝚒𝚗 𝙰𝚗𝚗𝚎 𝙷𝚎𝚛𝚣𝚎𝚕. 𝙳𝚎𝚛 𝙷𝚘̈𝚕𝚕𝚎𝚗𝚜𝚌𝚑𝚕𝚞𝚗𝚍 𝚞𝚗𝚝𝚎𝚛 𝙻𝚘𝚗𝚍𝚘𝚗 𝚒𝚜𝚝 𝚎𝚒𝚗 𝙷𝚘̈𝚑𝚕𝚎𝚗𝚜𝚢𝚜𝚝𝚎𝚖 𝚓𝚎𝚗𝚜𝚎𝚒𝚝𝚜 𝚍𝚎𝚛 𝚄-𝙱𝚊𝚑𝚗-𝚃𝚞𝚗𝚗𝚎𝚕, 𝚍𝚊𝚜 𝚃𝚊𝚞𝚜𝚎𝚗𝚍𝚎 𝙼𝚎𝚝𝚎𝚛 𝚒𝚗 𝚍𝚒𝚎 𝚃𝚒𝚎𝚏𝚎 𝚛𝚎𝚒𝚌𝚑𝚝 😳😮‍💨. 𝙶𝚊𝚗𝚣 𝚎𝚑𝚛𝚕𝚒𝚌𝚑 𝚠𝚊𝚜 𝚏𝚞̈𝚛 𝚎𝚒𝚗𝚎 𝚔𝚛𝚊𝚜𝚜𝚎 𝚞𝚗𝚍 𝚊𝚞ß𝚎𝚛𝚐𝚎𝚠𝚘̈𝚑𝚗𝚕𝚒𝚌𝚑𝚎 𝚁𝚎𝚒𝚜𝚎, 𝚒𝚗 𝚍𝚒𝚎 𝙺𝚊𝚝𝚊𝚔𝚘𝚖𝚋𝚎𝚗 𝙻𝚘𝚗𝚍𝚘𝚗𝚜. 𝙳𝚒𝚎𝚜𝚎 𝙶𝚎𝚜𝚌𝚑𝚒𝚌𝚑𝚝𝚎 𝚒𝚜𝚝 𝚜𝚘𝚠𝚊𝚜 𝚟𝚘𝚗 𝙱𝚒𝚕𝚍𝚐𝚎𝚠𝚊𝚕𝚝𝚒𝚐, 𝚊𝚖 𝚕𝚒𝚎𝚋𝚜𝚝𝚎𝚗 𝚠𝚞̈𝚛𝚍𝚎 𝚒𝚌𝚑 𝚖𝚒𝚛 𝚍𝚊𝚜 𝚖𝚒𝚝 𝚖𝚎𝚒𝚗𝚎𝚗 𝚎𝚒𝚐𝚎𝚗𝚎𝚗 𝙰𝚞𝚐𝚎𝚗 𝚊𝚗𝚜𝚌𝚑𝚊𝚞𝚎𝚗 𝚠𝚘𝚕𝚕𝚎𝚗 😂. 𝙳𝚒𝚎𝚜𝚎 𝚜𝚘 𝚐𝚎𝚗𝚊𝚗𝚗𝚝𝚎𝚗 𝙺𝚊𝚝𝚊𝚔𝚘𝚖𝚋𝚎𝚗 𝚋𝚎𝚜𝚝𝚎𝚑𝚎𝚗 𝚊𝚞𝚜 𝚜𝚒𝚎𝚋𝚎𝚗 𝙴𝚋𝚎𝚗𝚎𝚗 𝚞𝚗𝚍 𝚊𝚞𝚏 𝚍𝚎𝚗𝚎𝚗 𝚋𝚎𝚏𝚒𝚗𝚍𝚎𝚗 𝚜𝚒𝚌𝚑 𝚖𝚒𝚝𝚞𝚗𝚝𝚎𝚛 𝚞𝚗𝚑𝚎𝚒𝚖𝚕𝚒𝚌𝚑𝚎 𝙺𝚛𝚎𝚊𝚝𝚞𝚛𝚎𝚗, 𝚟𝚎𝚛𝚜𝚌𝚑𝚒𝚎𝚍𝚎𝚗𝚎 𝙻𝚎𝚋𝚎𝚠𝚎𝚜𝚎𝚗, 𝙼𝚊𝚐𝚒𝚎, 𝚎𝚒𝚗𝚎 𝚋𝚘𝚖𝚋𝚊𝚜𝚝𝚒𝚜𝚌𝚑𝚎 𝙿𝚏𝚕𝚊𝚗𝚣𝚎𝚗𝚠𝚎𝚕𝚝, 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝𝚊𝚕𝚝𝚎𝚛𝚗𝚍𝚎 𝙼𝚎𝚗𝚜𝚌𝚑𝚎𝚗, 𝚆𝚊̈𝚌𝚑𝚝𝚎𝚛, 𝚊𝚋𝚎𝚛 𝚊𝚞𝚌𝚑 𝚎𝚒𝚗 𝚁𝚒𝚎𝚜𝚎𝚗𝚔𝚘𝚕𝚘𝚜𝚜 𝚞𝚗𝚍 𝚞𝚗𝚍 𝚞𝚗𝚍 😅 𝚆𝚒𝚎 𝚐𝚛𝚘ß 𝚍𝚒𝚎𝚜𝚎 𝚄𝚗𝚝𝚎𝚛𝚠𝚎𝚕𝚝 𝚜𝚎𝚒𝚗 𝚖𝚞𝚜𝚜 𝚒𝚜𝚝 𝚎𝚒𝚗𝚏𝚊𝚌𝚑 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚊𝚞𝚜𝚣𝚞𝚖𝚊𝚕𝚎𝚗 😱. 𝙳𝚒𝚎𝚜𝚎𝚜 𝙴𝚒𝚐𝚎𝚗𝚜𝚝𝚊̈𝚗𝚍𝚒𝚐𝚎 𝚂𝚢𝚜𝚝𝚎𝚖 𝚊𝚞𝚏 𝚍𝚒𝚎𝚜𝚎𝚗 𝚎𝚒𝚗𝚣𝚎𝚕𝚗𝚎𝚗 𝙴𝚋𝚎𝚗𝚎𝚗 𝚒𝚜𝚝 𝚜𝚌𝚑𝚘𝚗 𝚜𝚎𝚑𝚛 𝚒𝚗𝚝𝚎𝚛𝚎𝚜𝚜𝚊𝚗𝚝 𝚍𝚊𝚛𝚐𝚎𝚜𝚝𝚎𝚕𝚕𝚝 𝚞𝚗𝚍 𝚍𝚒𝚎𝚜𝚎 𝙸𝚍𝚎𝚎 𝚍𝚊𝚑𝚒𝚗𝚝𝚎𝚛 𝚒𝚜𝚝 𝚜𝚌𝚑𝚘𝚗 𝚎𝚌𝚑𝚝 𝚔𝚛𝚊𝚜𝚜. 𝙼𝚊𝚕 𝚊𝚋𝚐𝚎𝚜𝚎𝚑𝚎𝚗 𝚟𝚘𝚗 𝚍𝚎𝚖 𝚜𝚙𝚊𝚗𝚗𝚎𝚗𝚍𝚎𝚗 𝚞𝚗𝚍 𝚏𝚎𝚜𝚜𝚎𝚕𝚗𝚍𝚎𝚗 𝚂𝚌𝚑𝚛𝚎𝚒𝚋𝚜𝚝𝚒𝚕, 𝚍𝚎𝚗 𝚐𝚞𝚝 𝚊𝚞𝚜𝚐𝚎𝚊𝚛𝚋𝚎𝚒𝚝𝚎𝚝𝚎𝚗 𝙲𝚑𝚊𝚛𝚊𝚔𝚝𝚎𝚛𝚎𝚗 𝚜𝚒𝚗𝚍 𝚍𝚒𝚎 𝚎𝚒𝚗𝚣𝚎𝚕𝚗𝚎𝚗 𝙺𝚊𝚙𝚒𝚝𝚎𝚕 ( 𝚜𝚙𝚛𝚒𝚌𝚑 𝚓𝚎𝚍𝚎 𝙴𝚋𝚎𝚗𝚎 𝚒𝚜𝚝 𝚜𝚘𝚣𝚞𝚜𝚊𝚐𝚎𝚗 𝚎𝚒𝚗 𝙺𝚊𝚙𝚒𝚝𝚎𝚕), 𝚏𝚞̈𝚛 𝚖𝚎𝚒𝚗𝚎 𝚅𝚎𝚛𝚑𝚊̈𝚕𝚝𝚗𝚒𝚜𝚜𝚎 𝚎𝚒𝚗 𝚠𝚎𝚗𝚒𝚐 𝚣𝚞 𝚕𝚊𝚗𝚐 😳, 𝚍𝚊 𝚔𝚊𝚗𝚗 𝚖𝚊𝚗 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚎𝚒𝚗𝚏𝚊𝚌𝚑 𝚜𝚊𝚐𝚎𝚗 "𝚎𝚒𝚗 𝙺𝚊𝚙𝚒𝚝𝚎𝚕 𝚕𝚎𝚜𝚎 𝚒𝚌𝚑 𝚗𝚘𝚌𝚑" 😂. 𝙰𝚋𝚎𝚛 𝚒𝚌𝚑 𝚔𝚊𝚗𝚗 𝚖𝚒𝚝 𝚂𝚒𝚌𝚑𝚎𝚛𝚑𝚎𝚒𝚝 𝚜𝚊𝚐𝚎𝚗, 𝚍𝚒𝚎𝚜 𝚒𝚜𝚝 𝚎𝚒𝚗𝚎 𝚠𝚞𝚗𝚍𝚎𝚛𝚋𝚊𝚛𝚎 𝙶𝚎𝚜𝚌𝚑𝚒𝚌𝚑𝚝𝚎 𝚞𝚗𝚍 𝚍𝚊 𝚔𝚊𝚗𝚗 𝚖𝚊𝚗 𝚊𝚞𝚌𝚑 𝚞̈𝚋𝚎𝚛 𝚍𝚒𝚎 𝙻𝚊̈𝚗𝚐𝚎 𝚍𝚎𝚛 𝙺𝚊𝚙𝚒𝚝𝚎𝚕 𝚑𝚒𝚗𝚠𝚎𝚐𝚜𝚎𝚑𝚎𝚗. 𝙳𝚊𝚑𝚎𝚛 𝚔𝚊𝚗𝚗 𝚒𝚌𝚑, 𝚠𝚎𝚛 𝚒𝚗 𝚎𝚒𝚗𝚎 𝚎𝚡𝚝𝚛𝚎𝚖 𝚜𝚙𝚊𝚗𝚗𝚎𝚗𝚍𝚎 𝚞𝚗𝚍 𝚍𝚞𝚗𝚔𝚕𝚎 𝚆𝚎𝚕𝚝 𝚎𝚒𝚗𝚝𝚊𝚞𝚌𝚑𝚎𝚗 𝚖𝚘̈𝚌𝚑𝚝𝚎, 𝚍𝚒𝚎𝚜𝚎𝚜 𝙱𝚞𝚌𝚑 𝚠𝚊̈𝚛𝚖𝚜𝚝𝚎𝚗𝚜 𝚎𝚖𝚙𝚏𝚎𝚑𝚕𝚎𝚗 𝚞𝚗𝚍 𝚒𝚌𝚑 𝚏𝚛𝚎𝚞𝚎 𝚖𝚒𝚌𝚑 𝚊𝚞𝚏 𝙱𝚊𝚗𝚍 𝟸 𝚅𝚎𝚛𝚐𝚎𝚜𝚜𝚎𝚗𝚎 𝚂𝚝𝚎𝚛𝚗𝚎 🫧✨💫

ℰ𝒾𝓃ℯ ℛℯ𝒾𝓈ℯ 𝒾𝓃 𝒹𝒾ℯ 𝒰𝓃𝓉ℯ𝓇𝓌ℯ𝓁𝓉!
𝒟ℯ𝓇 𝒜𝓉ℯ𝓂 𝒹ℯ𝓈 𝒜𝒷ℊ𝓇𝓊𝓃𝒹ℯ𝓈 𝒷ℯℊ𝓇𝓊̈𝓈𝓈𝓉ℯ 𝓂𝒾𝒸𝒽 𝓌𝒾ℯ ℯ𝒾𝓃ℯ𝓃 𝒶𝓁𝓉ℯ𝓃 ℱ𝓇ℯ𝓊𝓃𝒹.
5

Eine Reise zum Mittelpunkt der Erde

Maeve träumt davon, eines Tages ein Mudlark zu werden: ein Tiefenschürfer, der die unheimlichen Abgründe unter Londons U-Bahn-Netz erforscht und in unbekannte Tiefen jenseits der Vorstellungskraft hinabsteigt. Um sich zu beweisen, steigt Maeve allein in die Abgründe, verirrt sich jedoch, als sie von seltsamen Kreaturen gejagt wird. Gerettet wird sie schließlich von Blaise, einem Mann, der nicht von dieser Welt zu sein scheint. An seiner Seite lernt sie, dass alles, was sie über die Abgründe zu wissen glaubte, bloß der Hauch einer Ahnung war und sie muss noch viel tiefer graben, wenn sie einen Weg zurück an die Oberfläche finden will… Wer bei der Lektüre von Jules Vernes Buch „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ fasziniert von den unendlichen Weiten der Tiefe, den riesigen Pilzen und seltsamen Kreaturen war, der kommt mit der Lichter unter London-Dilogie voll auf seine Kosten. Anne Herzel nimmt uns mit in eine einzigartige, mystische und auch gruselige Welt, in der es mehr Schatten als Licht gibt, unzählige gefährliche und faszinierende Lebewesen und mehr als ein uraltes Geheimnis. Schritt für Schritt entdeckt Maeve die Schichten der Katakomben, dringt tiefer ein in das Labyrinth und spielt mit der Vorstellungskraft des Lesers und mit der Wahrnehmung eines Menschen. Die Autorin baut spielend leicht ein bisschen Gesellschaftskritik zwischen all die Rätsel und setzt ganz ungezwungen ein Zeichen für die Vielfalt. Entdecker und Rätsellöser, solche, die neugierig auf das Unbekannte sind, die offen für neue Ideen sind und jene, die das Videospiel „The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom“ geliebt haben, lest dieses Buch, ihr werdet es nicht bereuen. Aber nehmt eine Taschenlampe mit, die Nacht endet niemals, an Orten, wo die Sonne nicht scheint.

Eine Reise zum Mittelpunkt der Erde
2

Dieses Buch ist ein verdammter Fiebertraum...

Es passiert so viel und auch irgendwie nicht. Anne Herzel hat eine Welt erschaffen, die es so in dieser Form noch nicht gab und das finde ich gut. Leider verzettelt Herzel sich im Laufe der Geschichte in den zu vielen Details, in den zu vielen "Geheimnissen", so dass man durchaus das Interesse verliert eigentlich weiterzulesen und herauszufinden, warum was passiert und welche Vergangenheit Blaise hat. Leider wirken viele Ideen einfach wirr zusammengewürfelt. Die Geschichte hat auch einige Längen. Wir haben das Buch im Buddyread gelesen und waren uns da ziemlich einig. Der rote Faden besteht darin, das Maeve und Blaise einen Weg nach "unten" suchen, um eine Heilung für Maeve zu finden. Der absurde Grund, warum Maeve sich überhaupt dort befindet wird im späteren nicht mehr groß erwähnt. Es ist irgendwie eine Fantasygeschichte mit Steampunk-Vibes und dann doch wieder nicht. Es gibt eigentlich viele emotionale Momente, aber auch die fühle ich kaum, da diesem Momenten keine Zeit und Entwicklung gegeben wird. Fazit Die Tatsache, dass Herzel so viele Ideen hat ist eigentlich gut und das ist auch der Grund, warum das Buch von mir noch 2 Sterne bekommt. Aber die Umsetzung ist für mich wirr, in Teilen unlogisch (Hallo Lektorat und Korrektorat say what?), also wieder so simple Sachen wie Positionen von Menschen, die plötzlich ganz anders beschrieben sind, als könnten sie sich an andere Orte beamen. ACHTUNG SPOILER BEISPIEL: Waffen oder Geräte, die plötzlich auftauchen, die es vorher nicht gab. Erst im Wasser, plötzlich kniehend an Land, aber trotzdem mit Booten umzingelt u. v. m. SPOILER ENDE Man wollte alle Ideen unterbringen und am Ende werden aber nur eine Handvoll bis zum Schluss durchgezogen. Manchmal ist weniger doch mehr. Die Handlung hat einige Längen, aber da wo es die Substanz gebraucht hätte, um sich zu einer guten Geschichte zu entwickeln hat es mir gefehlt. Alle paar Seiten fliegt quasi irgendetwas in die Luft, also Action gibt es genug, aber es fühlt sich eher wie ein Rasen durch die Geschichte oder Blitzlichter, die gar nicht so Plotrelevant sind. Leider ist die Action auch relativ repetitiv, neuer "Dungeon", aber mehr oder weniger dieselbe Bedrohungen. Teilweise fehlt mir der Sinn dahinter, warum etwas so umgesetzt wurde. Herzel spielt aber auch etwas damit. Als Beispiel die Logik ein U-Boot unter der Erde zu haben?! Urplötzlich. Am meisten genervt hat mich aber die ständigen Wiederholungen von Blaise oder Maeve "Geheimnissen", die immer wieder erwähnt werden und dann erst am Ende aufgelöst werden. Es war einfach zu oft und nervig. Die Geschichte ist geeignet für Jugendliche und wenn man mal was ganz anderes Lesen will, ist das schon okay, aber überzeugt hat es mich nicht. Das zweite Buch habe ich noch zu Hause und wir überlegen noch, ob wir es weiterlesen. Den Prequel Band, der demnächst erscheint zieht aber nicht mehr bei mir ein. Spice: 0/5 Romance: 0/5 Action: 💥💥💥💥/5 Drama: 🎭🎭🎭/5 Humor: 🤣/5

Dieses Buch ist ein verdammter Fiebertraum...
3.5

Im Großen und Ganzen hat mir das Buch gut gefallen. Die Geschichte war spannend und angenehm zu lesen, auch wenn sich manche Stellen etwas gezogen haben. Insgesamt aber eine gute Unterhaltung.

4

Ungewöhnlicher Fantasy Roman

„Lichter unter London - Verlorene Städte" hat mich wirklich überrascht, auf eine richtig gute Art. Optisch ist das Buch schon ein Highlight - schönes Cover und dieser Farbschnitt macht echt was her. Inhaltlich war ich dann aber noch mehr drin als erwartet. Die Fantasy-Welt ist super kreativ, mit richtig ungewöhnlichen Pflanzen und Tieren und einem Worldbuilding, das sich frisch anfühlt, weil es so anders ist als vieles, was man sonst kennt. Die genderneutrale Sprache (dey/demm usw.) war für mich neu und erstmal ungewohnt, aber hat sich schnell normal angefühlt und mich nicht gestört, eher im Gegenteil: spannend, mal was anderes zu lesen. Die Story selbst braucht am Anfang etwas, um in Fahrt zu kommen, und insgesamt liest es sich stellenweise ein bisschen unrund. Auch der Schreibstil hat mich nicht komplett abgeholt und es gibt ein paar Logiklücken bzw. Dinge, die nicht ganz sauber ausgearbeitet wirken. Trotzdem wird es ab der Mitte deutlich spannender und das Ende hat mich wirklich überrascht. Manches in der Welt hätte ich mir noch greifbarer beschrieben gewünscht, weil es stellenweise so „fantastisch" ist, dass es schwer vorstellbar bleibt. Aber genau diese Welt ist auch das, was vieles wieder wettmacht: so kreativ, so besonders, dass man drüber hinwegsehen kann, wenn nicht alles perfekt sitzt. Insgesamt 3,5/5 Sterne - kein perfektes Buch, aber eins mit richtig starker Idee.

Ungewöhnlicher Fantasy Roman
2

Abgebrochen bei 60 %

Ich wollte das Buch unbedingt mögen, aber das hat leider nicht geklappt. An sich bekommt man hier eine unfassbar fantasievolle Geschichte. Sie hat ein interessantes Worldbuilding in den "Katakomben" und strotzt vor fantastischen Beschreibungen dieser Welt. Leider schreitet die Geschichte sehr langsam voran. Es wird auch versucht durch Foreshadowing Spannung aufzubauen. Naja, aber das war so subtil als würde man von einem Bus überfahren werden. Mit dem Schreibstil bin ich leider auch nicht warm geworden. Es wird ständig gewechselt zwischen langen Schachtelsätzen und Aneinanderreihungen von Stichpunkten, die als Sätze verkauft werden. Teilweise wird auch mitten im Satz das Thema gewechselt. Für mich hat das leider nicht gepasst, aber ich kann verstehen, warum andere das Buch mögen.

4.5

Anne Herzel erschafft in Verlorene Städte eine beeindruckende Unterwelt – düster und geheimnisvoll, aber voller faszinierender Farben, die selbst in der Dunkelheit leuchten. Die Welt ist nicht nur schön, sondern auch gefährlich: angsteinflößende Monster lauern überall. Besonders die Mudlark bleiben im Gedächtnis – zäh, hinterhältig und unheimlich. Ein spannendes, atmosphärisches Abenteuer für alle Fantasy-Fans!

Post image
4

Verlorene Städte ist eine Mischung zwischen Reise zum Mittelpunkt der Erde und Avatar (Pocahontas in blau). Wir folgen Meave, die in diese Welt eintaucht. Und dort ungeahnt gleichgesinnte findet. Denn Meave ist biologisch betrachtet eine Frau und fühlt sich in ihrem Körper wohl, aber auch als non-binär. Und bei dem Volk der Unterwelter gibt es kein soziales Geschlecht. Die Verwendung von Wörtern wie „dey“ lässt einem erstmal stutzen und irgendwann liest man flüssig darüber weg. Neben den Geheimnissen der Tiefe ist das in Grund, warum mir das Buch gefällt, denn die Verwendung ist nativ in der Geschichte ohne das es aufgezwungen wirkt. Für wenn ist diese Buch etwas? Für Menschen, die entweder genau so eine Geschichte gesucht haben oder die sich von gut erzählten Geschichten verzaubern lassen. Wem Geschlechter so wichtig sind, das eine non-binäre Heldin bzw. ein Volk ohne soziale Geschlechter den Blutdruck steigen lässt, der sollte ein anderes Buch wählen.

5

"Etwa 35 Jahre liegt die Entdeckung der Katakomben nun zurück..."

Dieses Buch hat mich in die atmosphärische und unheimliche Unterwelt tief unter London entführt... Die Katakomben, ein labyrinthartiges Höhlensystem, erstrecken sich tief in die Erde und bergen Ressourcen, die die Menschen nur allzu gern für sich selbst haben wollen. Die Tiefenschürfer, auch Mudlarks genannt, bewegen sich in diesen Ebenen und erschließen sie Stück für Stück, wobei keiner je herausgefunden hat, wie tief sie sich wirklich erstrecken. Maeve O’Sullivan, eine angehende "Mudlark", gerät bei einem waghalsigen Abstieg in die verzweigten Gänge und begegnet dort nicht nur gefährlichen Kreaturen wie heimtückischen Schlingpflanzen und wandernden Steinen, sondern auch dem rätselhaften Blaise. Als Maeve von einem furchterregenden Wächter mit einem Zeichen belegt wird, das sie für immer an die Unterwelt bindet, beginnt eine gefährliche Reise in die Tiefen der Katakomben. Bizarr aber auch wunderschön wird die Unterwelt dargestellt - ich habe an den Beschreibungen der Autorin fasziniert gehangen und möchte noch so vieles mehr erfahren! So ein "Katakomben-Guide wäre doch eine großartige Idee 😎 Ich kann es kaum erwarten, wie die Geschichte in Band 2 weitergeht!

3

Maeve hat die Nase voll davon, dass sie und einige ihrer Kommilitonen gemobbt werden. Also beschließt sie einen Splitterkristall aus den Katakomben Londons zu besorgen und so die Stimmen zum verstummen zu bringen. Doch ihr Plan geht gehörig schief. Maeve findet sich plötzlich ziemlich tief in den Katakomben wieder und trifft dort auf seltsame Pflanzen und Wesen. Eines davon verdammt sie dazu in den Tunnel leben zu müssen. Doch gibt es wirklich gar keine Möglichkeit zurück ins alte Leben zu können? Wie mega ist bitte dieses Setting? Die Idee mit den Katakomben unter London hat mir wahnsinnig gut gefallen. Die Autorin bringt auch die düstere und gefahrenvolle Stimmung gut rüber. Die Umgebung ist super beschrieben, was auch für die Kreaturen, Pflanzen und natürlich für die Gläserne Stadt gilt. Das war wirklich faszinierend. Eine echte Entdeckungsreihe je tiefer man auch unter die Erde kommt. So schön die Gläserne Stadt auch ist, ist natürlich dennoch erstmal ein Schock, wenn man plötzlich eröffnet bekommt, dass dies das neue Zuhause jetzt vermutlich wird. Durch die Zeichnung des Wächters in den Tiefen der Katakomben ist keine Rückkehr ins alte Leben möglich, da man dann sterben würde. Das war an sich auch gut dargestellt. Maeve war gerade zu Beginn mein Knackpunkt. Ich fand sie so naiv und überheblich, wie sie sich blindlings in die Gefahr stürzt. Es ändert sich mit der Zeit etwas, aber so richtig warm wurde ich dennoch leider nicht mit ihr. Blaise war da etwas sympathischer auch auch zu ihm ab es leider keinen Draht zu mir. Die Schicksale und Hintergründe beider Figuren haben mich nicht wirklich bewegt. Fazit Mir hat es hier die Grundidee absolut angetan. Die Autorin hat es für mich auch geschafft die Atmosphäre sehr gut darzustellen. Pluspunkt sind definitiv auch die Dinge, die es zu entdecken gibt. Prunkalligatoren, Schweine die in Lava leben, Städte aus Glas usw. Allerdings zog es sich hier und da für meinen Geschmack etwas. Leider kam ich mit den Charakteren nur so semi gut zurecht, weil ich einfach keine Verbindung zu ihnen bekam. Daher bekommt der Auftakt leider nur 3 Sterne von mir. Teil 2 lese ich tatsächlich auch nur, wie ich ihn schon da habe

3

Außergewöhnliches Setting mit spannender Storyline- Umsetzung hat aber Potenzial nach oben

In den Katakomben unterhalb von Londons U-Bahn-Tunneln existiert eine vollkommen andere Welt. Durch mehrere Tiefenschichten mit eigenem Ökosystem, kilometerweit unter der Erde, erstreckt sich unerforschtes Gebiet. Den Boden hat bisher niemand je gefunden. Forscher, sogenannte Mudlarks, erforschen den Untergrund Stück für Stück und genau das ist es, was Maeve auch möchte. Zu den Tiefenschürfern gehören, die die Geheimnisse unter der Erde erforschen. Sie schließt sich einer Touristengruppe an und zieht auf eigene Faust los. Dabei stürzt sie versehentlich in die erste Tiefenschicht - den First Drop. In ihrem Versuch, wieder an die Oberfläche zu gelangen, verirrt sich sich auf der Flucht vor diversen Monstern immer weiter in den Tiefen der Katakomben. In einer besonders heiklen Situation wird sie von Blaise, einem Bewohner der Unterwelt (oder nicht?) vor dem Wächter gerettet. Leider nicht, bevor er sie mit seinem Zeichen versehen hat, und sie damit für immer an die Unterwelt bindet. Auf der Suche nach einem Heilmittel, das Maeve die Rückkehr an die Oberfläche ermöglichen soll, machen sich die beiden gemeinsam auf den Weg zum Boden der Katakomben. Das Setting und die Story sind insgesamt wirklich interessant. Leider muss ich mich einigen, vorherigen Kommentaren anschließen, was die vielen Wiederholungen betrifft - Es taucht eine Gefahr auf, sie fliehen, entkommen, und weiter gehts. Das führte dazu, dass ich die Gefahren nicht mehr richtig ernst nehmen konnte. Etwas gestört hat mich auch der allgemeine Aufbau des Buches. Es ist nicht, wie üblich, in Kapitel aufgeteilt, sondern in Tiefenschichten vom First Drop bis zum Fourth Drop. Der Aufenthalt in den jeweiligen Schichten ist sehr unterschiedlich lang, daher musste ich das Buch teilweise quasi mitten im Geschehen weglegen um zu pausieren. Ich hätte mir gewünscht, dass es innerhalb der Tiefenschichten Kapitel gegeben hätte, um nicht gefühlt mitten im Satz aufzuhören. Ein weiterer Störfaktor für mich war das unbedingte darauf bestehen, dass Maeve sich selbst nicht direkt als Frau sieht und so auch akzeptiert werden möchte. Voll okay, dass das so ist, nicht falsch verstehen, aber es kam für mich sehr gezwungen rüber. Ich meine, in akuter Lebensgefahr kann ich mir einfach nicht vorstellen, dass ihre größte Sorge sein soll, dass der oder die Gegner sie als Frau oder Mädchen bezeichnen. Das hätte für mich einfach ganz normal Teil des Buches sein dürfen, ohne es immer wieder besonders zu betonen, speziell in wirklich unpassenden Situationen. Da bin ich leider immer wieder dran hängen geblieben. Dass dieses sehr aktuelle Thema aufgegriffen wurde finde ich weder gut noch schlecht, nur die Umsetzung hat mir nicht besonders gefallen. Möglicherweise bin ich aber auch einfach nicht die richtige Zielgruppe. Fazit: Bin trotzdem gespannt auf den zweiten Band und freue mich auf die Fortsetzung

5

Pandora unter der Erde 🤔

Für mich war dieses Buch ein absolutes Highlight, zum ende hin wollte ich es gar nicht beenden 🥲 wollte die Geschichte nicht verlassen. Zum Glück gibt es ein Band 2 und ab April ein Prequel. Ich möchte nicht zu laut prahlen, aber bildlich und für MICH, war die Geschichte wie Avatar nur halt unter der Erde und einem hauch Magie. Einklang mit der Natur, ein nehmen und ein geben, Familie, zusammenhalt, Abenteuer. Ein Ziel und eine Reise durch das ungewisse. Und währenddessen, wird man an den Gedanken, nicht auf das Geschlecht reduziert zu werden, herangebracht. Anfangs etwas befremdlich aber relativ schnell ware es für MICH völlig normal. Ich kann diese Geschichte jedem empfehlen, der nach einem Abenteuer sucht und sich seinen Dämonen stellen will. Wichtig!!! Wer hier eine Love Story sucht, die im Vordergrund steht oder Spice, der ist hier absolut fehl am Platz.

Pandora unter der Erde 🤔
4.5

Gefällt mir. Ja, es gibt hier demm und they usw. Non Binäre nennt man das glaub ich... Aber hier war es nicht störend, es hat gut gepasst. Ich mag Maeve, ich mag Blaise und natürlich Selvice. Ich mag die Idee. Ich glaub auch zu erahnen was die Autorin mir, der Leserin, sagen möchte. Ich mag die fantastischen Wesen, die ungewöhnliche Natur, dass Fremde. Mir gefällt die Geschichte bisher gut und ich freue mich auf den zweiten Band. Was mir weniger gefällt, war diese fast ständige Wiederholung von: sein feines Lächeln Ansonsten, ein wunderschönes Buch von außen und eine gute, interessante Geschichte zwischen den Seiten.

4

Magisch und aufregend

Das Setting des Buches ist das, was mir am besten gefallen hat. Der Abstieg in immer tiefere Erdschichten war aufregend, magisch und düster zugleich. In meinem Kopf war die Stadt aus Glas so eine wunderschöne und bezaubernde Unterwelt-Stadt, die ich gerne mal mit eigenen Augen sehen würde. Es wäre schön, wenn die Städte noch mehr beschrieben wären. Also die Infrastruktur etc. Mich würde interessieren wie die Unterweltler dort leben und was sie den ganzen Tag machen, außer beim Kristall Energie zu tanken 😂

Magisch und aufregend
4.5

Düstere Urban-Fantasy voller spannender Ideen!

REZENSION 4,5 Sterne ⭐️ Maeve möchte ein Mudlark werden, die in dem Labyrinth-Geflecht unter London nach Schätzen suchen. Durch ihren Übermut verliert Maeve sich in den Tunneln und findet den Weg zurück nicht mehr. In den tiefen Schichten begegnet sie gefahrvollen Pflanzen und Wesen. Die Unterwelt hat ein ganz eigenes Ökosystem, hier herrschen komplett andere Gesetze. Durch ihren mysteriösen Retter Blaise, lernt Maeve die Unterweltler kennen, ein Volk, das hier mithilfe des großen Energiekristalls schon lange lebt. Doch die Oberwelt, speziell die Mudlarks, bedrohen ihre Welt, indem sie ihnen die für sie lebenswichtigen Ressourcen gewaltsam rauben. Maeve ist gezwungen ihre Weltanschauung zu überdenken. Und sie hat noch ein viel größeres Problem; sie wurde von einem Wesen verletzt/gezeichnet und kann dadurch die Katakomben nie mehr verlassen; doch womöglich lässt sich in den in den tieferen Schichten der Katakomben ein Heilmittel finden? Ich war sehr positiv überrascht über diesen Auftaktband! Mich hat die Unterwelt, die Pflanzen und Wesen, die Gesetzmäßigkeiten die hier herrschen und die Geschichte der Unterweltler total fasziniert. Anne Herzel hat das alles sehr gut durchdacht und zeigt hier einen großen und bewundernswerten Ideenreichtum, der nie abreißt. Ich finde toll, dass das Thema „Ausbeutung von Ressourcen“ in diesem Roman einen Platz findet und es wird sich gegen das Stereotypieren von Geschlechterrollen aufgelehnt - dass man einfach sein darf, weg vom „Schubladen-Denken“ 👌 Positiv empfand ich auch die enthaltene Liebesgeschichte; diese entwickelt sich sehr sehr langsam und nachvollziehbar und steht nach Band 1 auch noch völlig am Anfang 👍 Die Handlung ist durchweg spannend; auf ruhige Szenen folgen viel Action-Szenen; mich hat das Buch bestens unterhalten und die Enthüllungen am Ende feuern meine Vorfreude auf Band 2 weiter an.

Düstere Urban-Fantasy voller spannender Ideen!
2

Nicht meins

Als ich in dieses Buch eingetaucht bin, hatte ich aufgrund des Klappentextes eine hohe Erwartung. Aber irgendwie wurde das Buch mir immer mehr unsympathisch. Der Schreibstil gefällt mir persönlich überhaupt nicht und verwirrte mich bei Zeiten sehr. 😟 Teilweise nervte mich auch, wie Blaise Maeve immer auf die Folter spannte. Bei jedem Drop drohte das endlich ersehnte Geheimnis aufgedeckt zu werden, aber das kam dann einfach ganz am Ende, auf den letzen paar Seiten. Fand ich sehr schade, da es unnötig hinausgezögert wurde und man einfach nur im dunklen tappte. Das mit den Mudlarks war teilweise auch sehr unrealistisch. Ich weis es ist Fantasy, aber dann auf einmal zu lesen, dass die da im 3 Drop auf einmal halbe Flugzeuge gefühlt hervor holen, kam mir spanisch vor.💀 Das Buch hätte Potential gehabt, wenn man es durchaus mehr bedacht und mehr Gedankengut verwendet hätte, während man es schrieb. Die Autorin hat noch viel Platz nach oben, Potential zum Schreiben hat sie, aber die Geschichte war einfach nicht meinen Vorstellungen entsprechend. 😣🙁 Den zweiten Teil werde ich somit nicht lesen. Gefallen tun mir aber die Cover der Bücher! Sehr schön gestaltet!🤩

2

💀

Also ich weiß echt nicht was ich davon halten soll es war der reinste Fiebertraum für mich. Dieses Denglisch zwischendurch und Maeve haben mich echt genervt. Das Buch hatte so großes Potenzial leider war es irgendwie wie ein sehr billiger Abklatsch von Chroniken der Unterwelt. Aber wirklich sehr billig es ist so ein hin un her. Vielleicht ist dieses Buch auch eher was für Teenager aber für mich auf jeden Fall nicht. Nach diesem Band wars dass auch für mich mit dieser Reihe. Ich war echt Feuer und Flamme für dieses Buch ich liebe Geschichten mit Dämonen und der Unterwelt aber diese war leider sehr enttäuschend.....

5

Fantastisch! Außergewöhnliches Worldbuilding.

5

Ein fesselnder Abstieg in die Tiefen Londons

Inhalt: Unterhalb der Straßen Londons liegt ein riesiges, kaum erforschtes Höhlensystem die sogenannten Katakomben. Diese geheimnisvolle Unterwelt reicht tiefer als jede U-Bahn-Linie und birgt sowohl Wunder als auch Gefahren. Maeve O’Sullivan, Studentin aus Dublin, träumt davon, eines Tages als Mudlark die verborgenen Schätze und Rätsel dieser Welt zu entdecken. Doch noch vor dem offiziellen Abschluss wagt Maeve sich auf eigene Faust hinab in die Dunkelheit. Ein Fehltritt führt zur Orientierungslosigkeit und damit beginnt eine atemlose Reise durch eine Welt voller bizarrer Pflanzen, tödlicher Kreaturen und rätselhafter Begegnungen. Inmitten all dessen trifft Maeve auf Blaise, einen wortkargen Bewohner der Tiefe, und gemeinsam müssen sie sich einem Schicksal stellen, das weit mehr verändert als nur ihren Weg zurück zur Oberfläche. Eigene Meinung: Verlorene Städte hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Der Einstieg gelingt mühelos, denn der Schreibstil von Anne Herzel ist flüssig, atmosphärisch und sehr bildhaft. Ich hatte zu jeder Zeit das Gefühl, gemeinsam mit Maeve durch die düsteren Gänge zu streifen, verborgene Orte zu entdecken und Kreaturen zu beobachten. Besonders gelungen fand ich die Mischung aus Spannung, Abenteuer und emotionalen Momenten. Auch die Charaktere haben mir sehr gefallen. Vor allem Maeve ist eine Figur, mit der man gut mitfühlen kann. Ihre Unsicherheit, Neugier und ihr Mut machen sie sehr authentisch. Blaise und Selvice, zwei wichtige Begleiter in der Tiefe, haben mir ebenfalls sehr gefallen. Besonders Blaise entwickelt im Verlauf eine spürbare Tiefe, deren Hintergrund mich emotional sehr berührt hat. Der Spannungsbogen bleibt über alle vier Abschnitte hinweg konstant hoch. Es gibt viele überraschende Wendungen, emotionale Szenen und kleine humorvolle Momente, die für eine schöne Balance sorgen. Manche Figuren haben mich zwar hin und wieder frustriert, was aber eher für die glaubwürdige Charakterzeichnung spricht. Fazit: Verlorene Städte ist ein atmosphärischer, spannender und origineller Auftakt, der mich vollkommen in seinen Bann gezogen hat. Die Welt unter London ist faszinierend, die Figuren überzeugend gezeichnet, und die Geschichte bietet genau die richtige Mischung aus Abenteuer, Emotion und Geheimnissen. Ich freue mich schon sehr auf Band 2 und bin gespannt, was uns dort noch erwartet.

5

Pure Begeisterung ! 😍

Der erste Band Verlorene Städte hat mich vollkommen begeistert. Die spannende Story, die stimmungsvolle Kulisse der Katakomben und die faszinierenden Wesen ziehen einen sofort in ihren Bann. Die Mischung aus düsterem Grusel und der wundervollen Vorstellung der Glasstadt mit ihren Geheimnissen ist perfekt gelungen. Auch das Cover passt hervorragend zur Geschichte. Ich freue mich sehr auf den zweiten Teil und bin gespannt, ob Maeve und ihre Gefährten ein Happy End erwartet.

4

Tolle Geschichte

Die Geschichte und die Welt die erschaffen wurde sind wunderbar alles wurde sehr gut beschrieben und man kann wunderbar darin eintauchen. Man kann sich wunderbar vorstellen wie es aussehen muss in den katakomben unter London.

Tolle Geschichte
3.5

Dieses Buch hat mich sehr zwiegespalten zurückgelassen. Die Prämisse und das Setting waren wunderschön, aber das Pacing war meiner Meinung nach eher langsam und der Plot ist einem immer gleichen Muster gefolgt, wodurch es sich irgendwann nurnoch repetitiv angefühlt hat: Neue Ebene wird betreten, gegen irgendeine Kreatur wird gekämpft, Hauptcharakter struggelt zu Überleben, jemand kommt dey zur Hilfe, eine große Offenbarung oder Erkenntnis folgt. Auch die Plottwists waren eher klischeebelastet. Verlust einer geliebten Person durch Autounfall, Hauptcharakter lebte in einer Lüge und muss sein gesamtes Glaubenssystem hinterfragen, vermeintlich gute Charaktere sind in Wirklichkeit böse und vermeintlich böse Charaktere sind in Wirklichkeit gut. Trotzdem würde ich auch nicht sagen, dass das Buch schlecht war. Es hat mich unterhalten und ein paar gute Fragen zum Nachdenken aufgeworfen. Ebenfalls war die queere Repräsentation sehr erfrischend und der Fokus lag eher weniger auf Romantik, was zur Abwechslung mal echt toll zu lesen war. Auch der Schreibstil der Autorin war sehr schön. Alles in allem weiß ich noch nicht so ganz was ich davon halten soll, werde aber den zweiten Teil auch in die Hände nehmen.

5

Highlight! ✨️ Dieses Buch war einfach ein absoluter Glücksgriff für mich. Hatte es vorher noch nirgends gesehen und weil ich es so schön fand und mich das Katakomben Setting unter London total angesprochen hatte, musste es mit und ganz bald gelesen werden. Das mich eine so fantastische Geschichte erwarten würde, hätte ich nicht gedacht. So fantasievoll, düster & an der ein oder anderen Stelle auch recht brutal. Wir treffen hier Wesen, die ich mir so niemals hätte erdenken können. Interessante Protagonisten und Unterweltler, einen Job der es in sich hat und es gibt viele Überraschungen, die ich nicht erwartet habe. Mir hat die Geschichte großartig gefallen, sodass ich mir sogar einen kleinen Teil im Text am liebsten markiert hätte. Die Story ist vielfältig und queer und hat mir durch diese Textstelle die Augen geöffnet, was es mit dey/demm auf sich hat, da ich mich mich nicht so sehr mit diesem Thema auseinander gesetzt habe. Ich fand diese Geschichte einfach großartig, erfrischend, anders und mit ganz viel Fantasie geschrieben. Das einzige was ich vielleicht zu anzumerken hätte, sind die langen Kapitel. Es sind eher Abschnitte die anzeigen in welcher "Zone " man sich gerade befindet. Aber eigentlich hat es mich gar nicht gestört, weil ich das Buch einfach nur durchsuchten wollte. Band 2 durfte gestern bei mir einziehen. ❤️

4

Schönes Erstlingswerk

Verlorene Städte ist der erste Teil einer Dilogie. Und ich habe es wirklich genossen dieses Buch zu lesen. Natürlich gibt es in Debütromanen immer mal Kleinigkeiten die vielleicht unstimmig sind, aber hier sind sie sehr einfach zu ignorieren und stören absolut nicht den Lesefluss. Wir haben hier eine Fantasy Welt die definitiv mal was „neues“ und mit Sicherheit nicht Mainstream ist. Es geht in Katakomben unter London - aber sind es wirklich noch einfache Gänge? Definitiv nicht. Die Autorin arbeitet mit einem System was ein bisschen an die Kreise der Hölle erinnert, nur irgendwie cooler und interessanter. Dabei lernen wir mit der Protagonistin gemeinsam die Welt kennen; das Worldbuilding ist also durch das Buch hindurch verteilt. Insgesamt ist das Buch sehr kurzweilig geschrieben. Man hat immer wieder Szenen in denen man das Gefühl hat die Luft anhalten zu müssen, doch am Besten war für mich die Gesellschaft in der Unterwelt, die die Autorin erdacht hat, denn diese lädt zu einem Gedankenspiel ein. Was ist, wenn es keine Geschlechter gibt? Was ist wenn keine Biologischen Merkmale Rollen aufzwingen? Super spannende Idee und ich freue mich schon diese in Band 2 mehr ausgearbeitet zu sehen. Auch Found-Family haben wir als Trope- einfach ein gelungenes Buch. Danke an Netgalley für das Rezensionsexemplar!

Schönes Erstlingswerk
5

Die Welt unterhalb Londons ist sehr kreativ und abwechslungsreich ausgearbeitet. Ich hatte sehr viel Spaß gemeinsam mit Maeve und Blaise die Katakomben zu erkunden. Ein Glück kommt schon sehr bald der zweite Teil!

4

Der Atem des Abgrundes begrüßte mich wie einen alten Freund.

Verlorene Städte Zu allererst: was bitte war das für eine Bildgewalt. Die Autorin wirft uns in eine farb- und bildgewaltige Welt bzw. Welten, wie ich sie so lang nicht mehr gelesen habe. Zwischenzeitlich fühlte ich wie in einem Final Fantasy Spiel. Die Beschreibungen, die Wortgewandtheit, der komplette Schreibstil waren ein Genuss. Als würde man ein riesigen Gemälde lesen oder durchleben. Definitiv ein Highlight und ein Repräsentant für Urban Fantasy. Zur Story will ich gar nicht viel sagen, der Klappentext sagt alles, was man als Einstieg wissen sollte, um sich in das Abenteuer und die wirklich atemberaubende Welt zu stürzen, die die Autorin hier geschaffen hat. Es macht einfach Spaß. Das Worldbuilding war einfach super. Die Charaktere sind sympathisch und nachvollziehbar in ihren Handlungen. Dennoch hätte ich mir etwas mehr Tiefe für sie gewünscht. Das hätte das Buch oder die Geschichte noch abgerundet. Was mich tatsächlich am Schreibstil bzw. etwas in meinem Lesefluss gestört hat, waren diese Neupronomen (Geschlechterdiversität: dey, denn, demm usw. ). Nicht das ich ein generelles Problem damit habe, aber ich hatte ein einigen Stellen wirklich so meine Probleme beim Lesen. Alles in allem: ein wirklich gelungenes Werk. Ich hatte das Buch in nicht mal zwei Tagen durchgelesen und war wirklich gespannt auf Teil 2.

Der Atem des Abgrundes begrüßte mich wie einen alten Freund.
4.5

Ich mochte es sehr. War mal eine etwas andere Fantasy-Geschichte

5

Ich habe nun lange mit mir gehadert, diese Rezension zu schreiben, denn ich muss gestehen, dass ich mit den Pronomen und Maeve's Einstellung einfach nicht warm geworden bin. Es hat mir das Lesen wirklich erschwert. Aber das liegt an mir persönlich und kann jemand anderes schon wieder null stören. Das Worldbuilding der Unterwelt (Katakomben) war wirklich Klasse und mit eigenen Städten, Flora und Fauna sehr umfangreich. Auch wenn die Geschichte nur dort unten spielt, hätte ich mir doch etwas mehr Details zur “normalen” Welt gewünscht. Blaise hat als Charakter von Anfang an überzeugt und sofort sowohl für Frechheit, als auch Geheimniskrämerei gepunktet, es war wirklich spannend, seine Geschichte und Charakterentwicklung zu verfolgen. Die Grundidee eines Unterweltlervolkes fand ich auch wirklich gelungen, lasst euch also von meinem Handicap mich mit neuen Sachen anzufreunden nicht abschrecken. Dieses neue Volk und die gesamte Geschichte verdeutlicht einfach die wahre Natur der Menschheit sehr gut. Gegen Ende werden einige der schon zu Beginn vermuteten Geheimnisse gelüftet und geben der Story nochmal richtig Schwung. Auch der Epilog verspricht nochmal mehr Tiefe (im wahrsten Sinne) und hoffentlich mehr Details zur Geschichte der Unterweltler. P.S.: 5/5 Sterne, Rezensionen sind immer nur der Eindruck eines einzigen und niemand kann den Geschmack aller treffen. Ich bewerte die Arbeit und zolle meinen Respekt, ein Buch zu schreiben und zu veröffentlichen, indem ich volle Punkte gebe.

5

Sehr detailliert

Der Höllenschlund unter London, genannt die Katakomben: ein in den 90er Jahren entdecktes Höhlensystem jenseits der U-Bahn-Tunnel, das Tausende Meter in die Tiefe reicht. Seinen Grund hat man bis heute nicht gefunden. Maeve O’Sullivan studiert an der University of Dublin und verfolgt das Ziel, zu einem Mudlark zu werden: einem eingefleischten Tiefenschürfer, der nach Schätzen in den Gewölben sucht. Angestachelt durch eine Wette steigt sie in die Tunnel hinab … verirrt sich jedoch. In dem Versuch, an die Oberfläche zurückzukehren, gelangt sie immer tiefer in dieses Netzwerk verworrener Korridore, bevölkert von grotesken Wesen wie heimtückischen Schlingpflanzen und wandernden Steinen. Dort begegnet sie dem rätselhaften Blaise. Er rettet sie vor dem sogenannten Wächter, einer Kreatur, die selbst die Mudlarks fürchten. Maeve wird von diesem mit einem Zeichen belegt, das sie zu einem Leben in der Tiefe verdammt – ohne die Möglichkeit, die Katakomben je wieder zu verlassen. Gemeinsam mit Blaise beginnt sie eine Reise in die Tiefe, mit dem Ziel, am Grund der Unterwelt eine Heilung zu finden. Die Story hat mich mit dem Klappentext direkt angesprochen mit dem Kombi vom Cover war es um mich geschehen, ich bin halt ein Cover Opfer, aber dieses mal wurde ich definitiv nicht enttäuscht, wir begleiten Maeve durch die Katakomben , eigentlich will sie nur wieder nach Hause, als sie aber dort unten noch beklaut wird , ist es immer schwieriger den Weg nach draußen zu finden, sie erlebt so einiges skurriles und trifft wirklich merkwürdige Wesen die es eigentlich gar nicht geben dürfte, oder etwa doch, es hat wirklich Spaß gemacht mit Maeve die Katakomben zu erkunden, die Autorin beschreibt diese so Perfekt das man sich jeden einzelnen Stein perfekt vorstellen kann, der Plot allerdings hat mich mehrfach zum grübeln gebracht, ich dachte des öfteren What war denn das? Er hat zu keinem Zeitpunkt etwas vorhersagen lassen, ich kann das Buch jedem Urban Fantasy Fan ans Herz legen.

Sehr detailliert
2

Viele Logikfehler, aber sehr fantasievoll. Für mich leider trotzdem nichts.

Rezensionsexemplar! Ich wollte dieses Buch so gern mögen. Stattdessen hab ich es zwischenzeitlich genervt weglegen müssen. Schade. Fangen wir mit dem Guten an. Das Buch ist sehr fantasievoll! Die Wesen und auch die Umgebung entführt wirklich in eine ganz andere Welt. Wer genau das erwartet, wird definitiv großen Spaß haben! Der Schreibstil... da fängt es bei mir an. Grundsätzlich ist er gut, aber ich bin über viel zu viel merkwürdig genutzte Ellipsen gestolpert und einfach grammatikalisch interessanten Konstruktionen. Kommen wir zu meinen Problemen. Während die Welt unter der Erde wahnsinnig fantasievoll und beeindruckend ist, ist mir die Erklärung für alles, was mit der "Obererde" zu tun hat, zu plumb. Insgesamt wird eine Regel innerhalb des Buches aufgestellt, um nur innerhalb einer Seite wieder gebrochen zu werden. Interessante Dinge werden gar nicht gezeigt (die Ratsitzung z.B.). Die Welt wirkt auf mich wenig durchdacht und biegsam wie Gummi- wie man es eben braucht. Wie auch der Plot. Dinge passieren, weil der Plot es so will, egal wie unrealistisch es ist (und nicht "fantastisch unrealistisch", sondern "Menschenverstand/Zufall unrealistisch"). Zudem haben mich Anschlussfehler genervt (Ringe, die auftauchen ohne abgenommen zu werden, Pistolen die plötzlich da sind...). Außerdem bin ich einfach kein großer Fan von Plot aufgrund Kommunikationsauslassung (X kennt den großen Plottwist, sagt es aber nicht). Dazu kommt, dass Maeve einfach kaum etwas hinterfragt oder überhaupt fragt. Die Plottwists am Ende waren für mich ziemlich eindeutig (und damit gut hingeleitet), aber daher war für mich deys Überraschung etwas... puh. Positiv möchte ich noch die Darstellung von Panikattacken und der natürliche Umgang mit dey als Personalpronomen hervorheben. Dafür gibt's 2 Sterne statt 1, weil ich das gern mehr lesen würde. Ich verstehe, warum man das Buch mag. Wer einfach sich in eine fantasisvolle Geschichte fallen lassen möchte und nicht groß hinterfragt, wird hier definitiv seinen Spaß haben (und daran ist nichts schlimmes; wir lesen schließlich zum Entspannen). Allen anderen rate ich eher ab. Für mich war's einfach nichts.

3.5

Ausflug in die düstere Unterwelt

Verlorene Städte – Lichter unter London hat mich vor allem durch sein faszinierendes Setting begeistert. Die Mischung aus Ober- und Unterwelt, Katakomben, geheimen Städten und Höhlensystem unter London fand ich unglaublich spannend. Etwas irritiert hat mich anfangs der Aufbau des Buches: Statt klassischer Kapitel gibt es größere Abschnitte, die eher thematische Teile darstellen. Dadurch hatte ich das Gefühl, immer bis zum nächsten Abschnitt weiterlesen zu müssen, weil ein früherer Stopp sehr abrupt gewirkt hätte. Bis zur Hälfte des Buches kam bei mir zudem noch nicht wirklich das Gefühl von „Dark Fantasy“ auf dennoch hat mir die Atmosphäre gut gefallen. Ich mochte das Buch auch deshalb, weil es auf Romance-Spice verzichtet und sich voll auf Weltbau, Mysterien und die düstere Reise durch die Katakomben konzentriert. Die Mischung aus Kristallen, Wesen, Pflanzen, verlorenen Städten und mythologischen Elementen ergibt eine ungewöhnliche, eigenständige Fantasywelt.

Ausflug in die düstere Unterwelt
3.5

Sehr schnell erzählte Story

Man wird direkt in die Geschichte hinein katapultiert. Und dann geht auch wirklich alles Schlag auf Schlag. Die Story an sich ist super interessant. Die Katakomben unter London sind super beschrieben. Aber die Handlung ging so schnell voran, das ich immer wieder das Gefühl hatte, man hätte hier mehr einbauen können. Mehr Infos, mehr Details. Mir hat die Tiefe in der Geschichte gefehlt. Super Idee, kann man lesen. Aber ich hatte mehr erwartet.

3

Ein verborgenes Reich unter der Londoner Metropole? Das musste ich lesen! Allein schon, weil ich ein großer Fan der „Uralten Metropole“ von Christoph Marzi bin und mich solche Geschichten immer faszinieren. Der Höllenschlund unter London ist ein Höhlensystem, das sich sehr tief in den Erdmantel frisst. Es wurde in den 90er entdeckt - und Murdlarks, eingefleischte Tiefenschürfer, fördern wundersame Schätze aus den Tiefen - Maeve, Studierende in Dublin, steigt aufgrund einer Wette in die Tiefen hinab - und gerät immer tiefer in die verworrenen Gänge, bevölkert von grotesken Wesen und wundersamen tödlichen Pflanzen. Sie wird von einem Wesen gezeichnet und sucht gemeinsam mit einem unterirdischen Taschendieb nach Heilung, ansonsten ist sie dazu bestimmt, nie wieder das Sonnenlicht zu erblicken … Ich bin hin und her gerissen! Die unterirdische Welt, die Anne Herzel geschaffen hat, ist wunderschön und an jeder Ecke erwartet Meave, erwartet den Lesenden, ein neues Wunder, neue wundersame Kreaturen und Wesen, neue Freunde und Feinde. Für Entdecker fremder Welten sind die Verlorenen Städte genau das, was er immer gesucht hat. Herzel beschreibt die Welt unter London mit eindringlichen Worten und unglaublich viel Fantasie, sodass die Ranken, die Monster oder die Stadt aus Glas förmlich aus den Seiten heraus und in unser Hirn wachsen. Meave findet unter London auch unerwartet Freunde wie den Taschendieb Blaise und eine Stadt, die fantastischer nicht sein könnte oder eine Sichtweise auf die Menschen, die sich von der, die Meave kennt und ablehnt, unterscheidet. Warum bin ich nun nicht vollends begeistert? Meave war mir nie nah, besonders zu Beginn ging sie mir mit ihrer Art, keine Sekunde Entscheidungen zu reflektieren, auf Die Nerven. Natürlich verstehe ich, dass zugunsten des Plots die Figuren erst mal positioniert werden mussten - nur für die Beziehung von Meave und mir war das ein ungünstiger Ausgangspunkt. Blaise mochte ich da schon lieber. So bin ich eigentlich nie bei den Figuren wirklich angekommen - was schade ist! Ich hatte das Gefühl, es sollte möglichst viel von dieser wirklich fantastischen Unterwelt gezeigt werden - und deshalb kam die Gruppe, die sich im Laufe des Buches gebildet hatte, immer wieder in brenzlige Situationen inmitten von Pilzen, schwarzen Schweinen und Glasfragmenten. Auf die Dauer dünnt das für mich den Plot aus. Alles in allem empfehle ich es für Entdecker - die Welt, die Anne Herzel geschaffen hat in angefüllt mit Wundern an jeder Ecke und es macht Spaß, sie auf Meaves Perspektive zu erforschen. Ich wurde leider mit der Protagonistin nicht warm und bin ihr deshalb auch nur mit halben Herzen gefolgt - und muss sie am Ende des ersten Bandes der Dilogie verlassen. 3 Sterne.

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3

Mich hat es nicht ganz so catchen können, kann aber auch daran liegen, daß ich jetzt zu viel Fantasie auf einmal gelesen habe. Es ist ne schöne Story die man gut lesen kann, aber nicht unbedingt muss.

3.5

Gute Idee, schwache Umsetztung

Die Katakomben von London sind voller ungelöster Geheimnisse. Und diese zu lüften und die dort vorhandenen Splitterkristalle zu bekommen gibt es die Mudlarks. Maeve will eine von ihnen werden, aber ihre Reise nimmt unerwartete Wendungen. Sie lernt die Katakomben und deren Bewohner kennen und findet heraus was es mit dem dortigen Monster auf sich hat.... doch nicht die Wesen sind ihre Feinde... Ein Buch, das mal ein ganz anderes Setting hat und alleine deswegen heraustsicht. Leider hatte es zwischendurch seine Längen, was das Lesen ein bisschen anstrengend gemacht hat.

4

Mittendrin in einer super spannenden Reise 💀

Wir begleiten die Protagonistin Maeve bei ihrer Reise in die Welt der Katakomben unterhalb Londons. Durch diverse Umstände und Vorfälle dauert diese Reise immer länger an und Maeve dringt immer tiefer in die Katakomben vor. Dabei erfahren wir einiges über Maeve aber wir lernen natürlich auch weitere Charaktere kennen, die mir durchweg ans Herz gewachsen sind. Vor allem Blaise finde ich super sympathisch und auch ihn und seine Geschichte lernen wir im Laufe des Buches besser kennen. Ich konnte mir zwar schon ziemlich schnell ausmalen, wie seine Geschichte ist und wie alles miteinander zusammenhängt aber das hat der Story keinen Abbruch getan. Es war durchweg spannend aber ich hatte nie das Gefühl, dass übertrieben wurde. Es hat sich alles stimmig angefühlt und hat wirklich Spaß gemacht zu lesen. Ich bin sehr gespannt, wie die Geschichte von Maeve, Blaise und allen anderen weitergeht und freue mich, dass der Folgeband schon bald erscheint. Ich werde ihn auf jeden Fall lesen und hoffe neben den bereits bekannten Charakteren noch weitere kennenzulernen!

3.5

Der Beginn des Abstieg in die Tiefen der Katakomben. Sei vorsichtig, überall können Gefahren lauern.

Die Lesung, die ich auf der Leipziger Buchmesse, zu diesem Buch gehört habe, hat mein Interesse geweckt: Ein Abstieg in ein Höhlensystem mit vielen verschiedenen Kreaturen, gefährlich und faszinierend. Während die Lesung wurde bereits deutlich, dass die Kapitel länger sind als ich es aktuell gewohnt bin - es stellt sich heraus, dass es eher Abschnitte und keine Kapitel sind, für jeden Drop (Ebene der Katakomben) ein Abschnitt. Die Geschichte wird aus der Sicht von Maeve O'Sullivan erzählt. Daher lernt man alles zusammen mit der Hauptfigur kennen, ohne vorab schon mehr zu wissen - außer man kann sich bereits selbst das ein oder andere zusammen reimen. Da man alles mit Maeve gemeinsam erleben und entdecken sollte, ergibt es Sinn, dass Maeve nicht zu viel vorab wissen durfte. Andererseits war es schade, dass Selvice und Blaise ihr nicht - zumindest manches - vorab verraten und erklärt haben. Sie hatten in der gläsernen Stadt eigentlich genug Zeit hierfür. Was den Schreibstil angeht... Ich kann es nicht ganz beschreiben, aber irgendwie ist das Buch so geschrieben, dass ich immer wieder über einzelne Sätze gestolpert bin. Ich kann selbst nicht so recht erklären, woran es lag, aber manche Sätze waren eher so geschrieben, wie man sie denken oder sagen würde und nicht wie man sie in einem Buch schreiben würde. Vielleicht macht diese Erklärung mehr Sinn, wenn man das Buch gelesen hat. Was die Geschichte an sich angeht: Es war sehr interessant die verschiedenen Tiefenschichten mit Maeve zu erkunden und ein paar der Lebewesen kennen zu lernen. Ehrlicherweise, habe ich die vierte Tiefenschicht als am langweiligsten empfunden - auch wenn dort eine gute Grundlage für das nächste Buch gelegt wurde. Gerne hätte ich noch mehr über die gläserne Stadt und ihre Bewohner erfahren. Nebenbei, es war interessant, dass sie nicht so hart zwischen Mann und Frau trennen und sich stattdessen lieber neutral ansprechen lassen. Ich würde mir wünschen, dass im nächsten Band noch mehr über die Städte und die Bevölkerung erzählt wird. Alles in allem also ein gutes Buch mit Ecken und Kanten - und einer wunderschönen Cover und Innengestaltung. Es ist nicht perfekt, aber man kann spannende und schöne Lesestunden mit dem Buch verbringen. Ich freue mich schon auf den zweiten Band.

4

Ein spannendes Abenteuer in den Katakomben

In Verlorene Städte begleiten wir Maeve, die an der University of Dublin studiert und davon träumt, ein echter Mudlark – ein Tiefenschürfer – zu werden. Angestachelt durch eine Wette steigt sie in die Katakomben der Stadt hinab. Doch was als Mutprobe beginnt, wird schnell ernst: Maeve verirrt sich tief im Höhlensystem, verliert ihren Fund an einen Dieb und begegnet grotesken Kreaturen. Ihr Weg führt sie immer tiefer, bis sie von einem Wächter gebissen wird und damit unwiderruflich an die Unterwelt gebunden ist. Was mir wirklich gefallen hat, ist das Worldbuilding. Die Katakomben, die Stadt aus Glas – es war alles so einzigartig und visuell stark. Man konnte sich alles richtig gut vorstellen. Die Kreaturen, die Maeve dort trifft, sind ebenfalls spannend – keine Standard-Fantasy-Monster, sondern echt originell. Zum Beispiel gibt es wandernde Steine, tückische Schlingpflanzen und Tiere, die sich in einer unnatürlichen Umgebung heimisch fühlen. Der Sprachstil ist sehr modern, da einige Bezeichnungen auf Englisch eingebaut sind, wie „Second Drop“ und „Cave Schrooms“. Was mich anfangs überrascht hat, war das Thema Diversität: Maeve möchte nicht als Mädchen bezeichnet werden, und auch wenn ich zu Beginn etwas skeptisch war, wurde dieses Thema sehr natürlich und nicht gezwungen in die Geschichte eingeflochten. Es gewann im Verlauf der Geschichte zunehmend an Tiefe. Das fand ich sehr gut. Die Charaktere sind ebenfalls gut ausgearbeitet. Während ich mit Maeve anfangs etwas gehadert habe – sie wirkt stellenweise naiv und muss öfter gerettet werden – entwickelt sie im Laufe der Geschichte mehr Stärke. Besonders ans Herz gewachsen sind mir Blaise, der Dieb, und Selvice, die beide viel Tiefe und Herz in die Geschichte bringen. Schön fand ich auch, dass Gefühle bei allen Figuren, egal ob männlich oder weiblich, selbstverständlich gezeigt werden, ohne Klischees zu bedienen. Ein kleiner Kritikpunkt: Gegen Ende wiederholen sich manche Gefahrensituationen etwas, was den Spannungsbogen leicht abschwächt. Trotzdem bleibt die Geschichte insgesamt fesselnd und macht große Lust auf den zweiten Band. Fazit: Verlorene Städte überzeugt mit einer ungewöhnlichen, stimmungsvollen Welt, glaubwürdigen Charakteren und einer Geschichte, die Abenteuer und Emotionen wunderbar vereint. Eine klare Empfehlung für alle, die Fantasy abseits der bekannten Pfade suchen!

4

Tolles Worldbuilding

Die Welt ist atmosphärisch und detailreich beschrieben und wirkt zugleich furchtbar wie auch wunderschön. Sie lädt dazu ein, entdeckt zu werden, was Maeve auch durchgängig tut. Gemeinsam mit ihr taucht man in die verschiedenen Ebenen ein und lernt zahlreiche Wesen und Kreaturen kennen. Dabei entsteht eine faszinierende Mischung aus Fremdheit und Vertrautheit, die das Lesen durchgehend spannend und angenehm macht. Bei den Charakteren gab es für mich jedoch kleinere Schwächen. Vor allem mit Maeve bin ich nicht ganz warm geworden, da mir hier stellenweise etwas mehr Charaktertiefe gefehlt hat. Blaise hingegen bleibt zwar lange verschlossen und zurückhaltend, wirkt jedoch durch die Auflösung am Ende des Buches deutlich stimmiger. Gerade dieser Aspekt macht ihn im Nachhinein wesentlich nahbarer. Insgesamt ist es ein sehr gelungenes Buch mit einer großartigen Welt und einer spannenden Atmosphäre, das trotz kleiner Schwächen bei der Figurenentwicklung definitiv lesenswert ist.

4

Zwischen Leuchtpilzen und Lavaschweinen

[Rezensionsexemplar] -Achtung ehrliche Meinung weiterlesen auf eigene Gefahr keine Spoiler enthalten- 𝐑𝐞𝐳𝐞𝐧𝐬𝐢𝐨𝐧: Für das Bild bin ich extra in mein feinstes Leuchtpilz Hemd geschlüpft nun aber zur Rezension. Gerade am Anfang hatte ich das ein oder andere Problem mit dem Charakter zum Einen war Maeve am Anfang extrem Naiv und beinahe schon Dumm und zum Anderen ist Maeve höchst beleidigt und wütend wenn man M. als Mädchen betitelt (Ich hab mir schon gedacht, dass da etwas im Argen ist.) allerdings stellt der Charakter es nicht richtig. Woher sollte ein wildfremder Mensch dann wissen, dass die Betitelung nicht stimmt? (an dieser Stelle ein liebevoller Hinweis meinerseits Seid wild seid frech seid wunderbar und vorallem steht zu EUCH selbst! Grenzt euch aufgrund dessen jemand aus hat er es gar nicht verdient, mit euch Kontakt zu haben!! IHR seid fantastisch und vor allem seit ihr Einzigartig!) Nun aber zurück zum Buch! Für mich persönlich war es ein bisschen viel mit den dey/dem Betitelungen was es auf Dauer ein wenig Anstrengend gemacht hat. Nicht weil ich es ablehne, sondern einfach weil ich nicht gewohnt bin so zu lesen. (Dadurch ist mein relativ Lesefluss öfters mal ins Haken gekommen, weil ich dachte, mich verlesen zu haben.) ich persönlich fand die sehr detaillierte Schreibweise richtig gut und die Geschichte selbst sogar relativ spannend an einigen Stellen. Die ganze Geschichte ist trotz ihrer kalten Umgebung wundervoll Farbenfroh ausgemalt was grade in meinem Kopf viele Bilder gezeichnet hat (leuchtend und wunderschön) Man sollte Maeve im Übrigen in Luftpolsterfolie einwickeln, so oft wie sie verletzt wird🤣 Alles in Allem dennoch ein sehr gelungenes Buch. ——————————————————— Fazit: das Buch ist eine Erinnerung zur Selbstliebe und zu Selbstverwirklichung von daher eine absolute Kaufempfehlung 𝐁𝐞𝐰𝐞𝐫𝐭𝐮𝐧𝐠: 5 / 4 = ★★★★ Klappentext auf dem nächsten Bild

3.5

Geheimnisvolle Tiefen unter London, eine Mutprobe mit gefährlichem Ausgang und ein geheimes Volk...... Das Buch hat mir gut gefallen und ich weiss jetzt schon, dass ich gerne wüsste wie es weiter geht. Die ganze Idee mit den Katakomben unter London fand ich schon sehr interessant und je mehr ich über Sie erfuhr umso spannender wurde es. Tatsächlich wirken die Schichten wie ganz eigene Welten und sie zu entdecken war ein richtiges Abenteuer. Dazu kamen all die Geheimnisse um die Bewohner und der Leser wusste einfach nie was ihn erwartet. Maeve konnte ich erst nach einer Weile gut einschätzen, aber them ist mir dann doch ans immer mehr ans Herz gewachsen. Blaise dagegen mochte ich gleich. Toll wie sich die Beziehung hier entwickelt hat. Vom Taschendieb, zur widerwilligen Hilfe und weiter. Fazit: Ein cooler und ungewöhnlicher urban Fantasy Auftakt. Wer gerne mal wieder so etwas lesen möchte, kann hier zugereifen :)

3.5

Schräge Fantasy Geschichte. Kann man gut mal lesen:) Ein Buch für die queere Community😇

Also ich hatte an dieses Buch leider etwas zu hohe Erwartungen. Wunderschönes Cover + Farbschnitt und sehr cooler Klappentext. Als ich den gelesen habe dachte ich Wow sehr coole Idee! Ich bin aber leider nicht gut in die Geschichte reingekommen. Die Protagonisten Maeve und Blaise lernt man auch wirklich nicht gut kennen. Erst so nach und nach. Da konnte ich am Anfang leider keine wirkliche Bindung zu den Charakteren aufbauen. Die Katakomben unter London und alles was sie so bereithalten, die ganzen Kreaturen, verborgene Städte, etc.. konnte ich mir oft nicht so sehr gut vorstellen. Aber das kann auch einfach an mir liegen. Was sehr gewöhnungsbedürftig, aber durchaus mal eine interessante Erfahrung war: In dem Buch gibt es ein Volk, das diese ganze Mann/Frau Sache ablehnt. Genauso wie Protagonist:in Maeve. Es wird also sehr viel mit den Pronomen dey/demm/deren gearbeitet. Fand ich mal interessant. Habe ich so noch nie in einem Roman gelesen. Hat aber gut funktioniert:) Die Geschichte ist abenteuerlich, spannend, mystisch und teilweise auch echt emotional. In diesem Fantasy Buch sind große Themen verarbeitet worden. Trotzdem konnte sie mich nicht ganz überzeugen. Manche Sachen waren mir irgendwie zu random. Ich kann es aber auch nicht recht beschreiben was mir genau gefehlt hat. Die Story hatte sehr viel Potenzial. Das Endergebnis kam nicht ganz so gut bei mir an. Aber eine nette schräge Geschichte für Zwischendurch. Kann man auf jeden Fall mal Lesen wenn man Bock auf mystische Höhlen, seltsame Kreaturen und Abenteuer hat😇

4

Toller Schreibstil, spannende Welt! Ich mag den Aufbau des Ganzen echt gerne und der sehr angenehme Schreibstil lässt einen nur so durch die Seiten fliegen! Bin sehr gespannt, wie alles in Band 2 gelöst wird.

2.5

Oh, ich wollte das Buch so gerne mögen. Der Anfang konnte mich wirklich noch catchen. Maeve gelangt in die Unterwelt, welche so ganz anders ist als unsere Welt. Die Autorin war hier wirklich sehr kreativ und hat eine Welt voller verschiedener Pflanzen, Tiere und Menschen geschaffen. Achtung: Ab hier Spoiler! Allerdings fängt hier die Kritik auch schon an. Maeve hinterfragt nichts. Sie ist über 4 Monate bei den Unterweltlern und stellt keine Fragen. Wir als Leser wissen dadurch kaum etwas über ihre Geschichte, ihre Lebensweise, ihre Strukturen. Man hätte so unfassbar viel aus der Geschichte machen können, aber leider bleibt die Welt so sehr blass und leblos. Die Charaktere sind zwar sympathisch, aber da Maeve kaum Fragen stellt, bleiben sie distanziert. Was mich auch genervt hat: wenn Maeve dann mal Fragen gestellt hat, wollten die anderen sie ihr nicht beantworten. So kommt die Handlung kaum voran und die Charaktere bleiben distanziert. Außerdem hätte man Maeve in den vier Monaten so viel über die Unterwelt erzählen können, um sie auf die Reise vorzubereiten. Stattdessen ist sie den verschiedenen Gefahren planlos ausgeliefert, weil sie einfach niemand auf die verschiedenen Tiere und Pflanzen vorbereitet hat. Die Reise habe ich leider auch nicht verstanden. Es geht um Maeves zukünftiges Leben, trotzdem stellt sie keine Fragen und macht sich mit Blaise einfach so auf den Weg. Diese vielen kleinen Kritikpunkte sorgen leider dafür, dass ich Teil 2 nicht mehr lesen werde. Wirklich schade, weil das Buch so viel Potential hatte. Aber für mich gibt es einfach zu viele Logikfehler.

3.5

Komisch zu bewerten für mich

Also ein Abstieg in den Untergrund war es schon. Nur anders als gedacht. Das Buch hat ein interessantes Konzept und ist auch sehr schön geschrieben. Das Prinzip der verschiedenen Ebenen ist sehr gut gedacht und auch atmosphärisch beschrieben. Pro Ebene erleben wir nach einer Weile jeweils auch ein kleines Abenteuer. Nur. Gefühlt ging es nicht voran oder wiederholte sich. Ebene → Problem → emotionales Chaos → trauernd in den Armen liegen → Erkenntnis → weiter. (Ab und an wurde man auch gejagt) Auch nicht falsch verstehen. Manche Erkenntnisse waren auch schön und haben sehr zum Plot beigetragen. Nur häufiger waren sie auch etwas lauwarm. Ich für meinen Teil hätte mir nur einfach mehr vom Ort gewünscht und nicht nur das wenig schön geschriebene. Vielleicht kommt das aber dann in Band 2 und hier war es eher der Aufbau im zwischenmenschlichen.

5

Was war denn das bitte? 😘

Ich gebe zu, dass ich fast gewillt war das Buch abzubrechen als die Thematik mit den Pronomen aufkam. Kurz habe ich mich geärgert, dass es auf dem Klappentext keinen Hinweis gab oder dort schon vorkommt. Aber ich dachte mir dann, gut ich geb dem Ganzen einen Chance. Aber wie wundervoll liebevoll und tiefgründig und langsam wurde ich an diese Sprache herangeführt. Und verdammt: Ich habe das Buch aufgesaugt und verschlungen!!! Es wurde von Seite zu Seite besser, und dieses ganze Setting , der schnelle spannende Schreibstil. Ich bin im Nachhinein so froh dieses Buch gelesen zu haben und habe mir direkt Band 2 bestellt. ❤️❤️❤️

4

Sehr gut

Rezension zu Verlorene Städte (Band 1) Schon von der ersten Seite an hat mich Verlorene Städte völlig mitgerissen. Besonders begeistert haben mich die magischen und leicht gruseligen Wesen, die in den Katakomben Londons ihr Unwesen treiben. Die Ideen dazu fand ich unglaublich kreativ – mal unheimlich, mal faszinierend – genau dieser Ausgleich hat mir richtig gut gefallen. Die Spannung bleibt über das ganze Buch hinweg erhalten, sodass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Jede Seite hat Lust auf mehr gemacht! Ein kleiner Kritikpunkt ist für mich allerdings das Ende des ersten Bandes: Es kam für meinen Geschmack zu abrupt und hat keinen richtigen Abschluss gefunden. Ich hatte mit etwas anderem gerechnet und hätte mir ein etwas runderes Ende gewünscht. Trotzdem freue ich mich jetzt schon riesig auf Band 2 – der steht auf jeden Fall ganz oben auf meiner Wunschliste!

4.5

Eine außergewöhnliche Geschichte

Die Autorin hat geschafft, eine wirklich besondere Welt in den Katakomben zu kreieren. Die Lebewesen wie auch die gesamte Welt sind sehr durchdacht. Auch die Handlungen der Protagonistin sind nachvollziehbar und stimmig. Es war ein wenig komisch das Wort "dey" als Ersatz für Er/Sie bzw. deren oder demm je nach Konjugation. Aber das ist natürlich Geschmackssache.

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