„Lichter unter London - Verlorene Städte" hat mich wirklich überrascht, auf eine richtig gute Art.
Optisch ist das Buch schon ein Highlight - schönes Cover und dieser Farbschnitt macht echt was her. Inhaltlich war ich dann aber noch mehr drin als erwartet. Die Fantasy-Welt ist super kreativ, mit richtig ungewöhnlichen Pflanzen und Tieren und einem Worldbuilding, das sich frisch anfühlt, weil es so anders ist als vieles, was man sonst kennt.
Die genderneutrale Sprache (dey/demm usw.) war für mich neu und erstmal ungewohnt, aber hat sich schnell normal angefühlt und mich nicht gestört, eher im Gegenteil: spannend, mal was anderes zu lesen.
Die Story selbst braucht am Anfang etwas, um in Fahrt zu kommen, und insgesamt liest es sich stellenweise ein bisschen unrund.
Auch der Schreibstil hat mich nicht komplett abgeholt und es gibt ein paar Logiklücken bzw. Dinge, die nicht ganz sauber ausgearbeitet wirken.
Trotzdem wird es ab der Mitte deutlich spannender und das Ende hat mich wirklich überrascht.
Manches in der Welt hätte ich mir noch greifbarer beschrieben gewünscht, weil es stellenweise so „fantastisch" ist, dass es schwer vorstellbar bleibt.
Aber genau diese Welt ist auch das, was vieles wieder wettmacht: so kreativ, so besonders, dass man drüber hinwegsehen kann, wenn nicht alles perfekt sitzt.
Insgesamt 3,5/5 Sterne - kein perfektes Buch, aber eins mit richtig starker Idee.
Im Großen und Ganzen hat mir das Buch gut gefallen. Die Geschichte war spannend und angenehm zu lesen, auch wenn sich manche Stellen etwas gezogen haben. Insgesamt aber eine gute Unterhaltung.
Als ich in dieses Buch eingetaucht bin, hatte ich aufgrund des Klappentextes eine hohe Erwartung. Aber irgendwie wurde das Buch mir immer mehr unsympathisch. Der Schreibstil gefällt mir persönlich überhaupt nicht und verwirrte mich bei Zeiten sehr. 😟
Teilweise nervte mich auch, wie Blaise Maeve immer auf die Folter spannte. Bei jedem Drop drohte das endlich ersehnte Geheimnis aufgedeckt zu werden, aber das kam dann einfach ganz am Ende, auf den letzen paar Seiten.
Fand ich sehr schade, da es unnötig hinausgezögert wurde und man einfach nur im dunklen tappte. Das mit den Mudlarks war teilweise auch sehr unrealistisch. Ich weis es ist Fantasy, aber dann auf einmal zu lesen, dass die da im 3 Drop auf einmal halbe Flugzeuge gefühlt hervor holen, kam mir spanisch vor.💀
Das Buch hätte Potential gehabt, wenn man es durchaus mehr bedacht und mehr Gedankengut verwendet hätte, während man es schrieb.
Die Autorin hat noch viel Platz nach oben, Potential zum Schreiben hat sie, aber die Geschichte war einfach nicht meinen Vorstellungen entsprechend. 😣🙁
Den zweiten Teil werde ich somit nicht lesen. Gefallen tun mir aber die Cover der Bücher! Sehr schön gestaltet!🤩
Es passiert so viel und auch irgendwie nicht. Anne Herzel hat eine Welt erschaffen, die es so in dieser Form noch nicht gab und das finde ich gut. Leider verzettelt Herzel sich im Laufe der Geschichte in den zu vielen Details, in den zu vielen "Geheimnissen", so dass man durchaus das Interesse verliert eigentlich weiterzulesen und herauszufinden, warum was passiert und welche Vergangenheit Blaise hat. Leider wirken viele Ideen einfach wirr zusammengewürfelt. Die Geschichte hat auch einige Längen. Wir haben das Buch im Buddyread gelesen und waren uns da ziemlich einig. Der rote Faden besteht darin, das Maeve und Blaise einen Weg nach "unten" suchen, um eine Heilung für Maeve zu finden. Der absurde Grund, warum Maeve sich überhaupt dort befindet wird im späteren nicht mehr groß erwähnt. Es ist irgendwie eine Fantasygeschichte mit Steampunk-Vibes und dann doch wieder nicht. Es gibt eigentlich viele emotionale Momente, aber auch die fühle ich kaum, da diesem Momenten keine Zeit und Entwicklung gegeben wird.
Fazit
Die Tatsache, dass Herzel so viele Ideen hat ist eigentlich gut und das ist auch der Grund, warum das Buch von mir noch 2 Sterne bekommt. Aber die Umsetzung ist für mich wirr, in Teilen unlogisch (Hallo Lektorat und Korrektorat say what?), also wieder so simple Sachen wie Positionen von Menschen, die plötzlich ganz anders beschrieben sind, als könnten sie sich an andere Orte beamen.
ACHTUNG SPOILER BEISPIEL:
Waffen oder Geräte, die plötzlich auftauchen, die es vorher nicht gab. Erst im Wasser, plötzlich kniehend an Land, aber trotzdem mit Booten umzingelt u. v. m.
SPOILER ENDE
Man wollte alle Ideen unterbringen und am Ende werden aber nur eine Handvoll bis zum Schluss durchgezogen. Manchmal ist weniger doch mehr. Die Handlung hat einige Längen, aber da wo es die Substanz gebraucht hätte, um sich zu einer guten Geschichte zu entwickeln hat es mir gefehlt. Alle paar Seiten fliegt quasi irgendetwas in die Luft, also Action gibt es genug, aber es fühlt sich eher wie ein Rasen durch die Geschichte oder Blitzlichter, die gar nicht so Plotrelevant sind. Leider ist die Action auch relativ repetitiv, neuer "Dungeon", aber mehr oder weniger dieselbe Bedrohungen. Teilweise fehlt mir der Sinn dahinter, warum etwas so umgesetzt wurde. Herzel spielt aber auch etwas damit. Als Beispiel die Logik ein U-Boot unter der Erde zu haben?! Urplötzlich. Am meisten genervt hat mich aber die ständigen Wiederholungen von Blaise oder Maeve "Geheimnissen", die immer wieder erwähnt werden und dann erst am Ende aufgelöst werden. Es war einfach zu oft und nervig.
Die Geschichte ist geeignet für Jugendliche und wenn man mal was ganz anderes Lesen will, ist das schon okay, aber überzeugt hat es mich nicht. Das zweite Buch habe ich noch zu Hause und wir überlegen noch, ob wir es weiterlesen. Den Prequel Band, der demnächst erscheint zieht aber nicht mehr bei mir ein.
Spice: 0/5
Romance: 0/5
Action: 💥💥💥💥/5
Drama: 🎭🎭🎭/5
Humor: 🤣/5
Ich habe Verlorene Städte gelesen und muss leider sagen: Dieses Buch reiht sich für mich in eine lange Liste von Flops ein. Zumindest optisch punktet das Buch. Die Aufmachung ist nämlich wunderschön.
Das Cover hat mich total gecatcht, mit diesem Totenkopf eingebettet in Pflanzen und im Hintergrund sieht man eine nicht menschliche Hand, die nach vorne greift. Auch der Buchschnitt ist richtig schön gestaltet. Aber leider ist das Aussehen eins der für mich wenigen positiven Eigenschaften dieses Werkes.
Das zweite positivste ist, dass man die Geschichte schnell, wegstecken kann, auch wenn der Schreibstil nicht der beste ist.
Zur Geschichte: Maeve ist eine Studentin und geht mit ihren Kommilitonen eine Wette ein, dass sie es schafft, sich in die Gewölbe unter der Stadt zu schleichen und einen der Kristalle an die Oberfläche zu bringen. Sie schließt sich also einer Führung an, setzt sich dann aber von der Gruppe ab – und stürzt schließlich bei dem Versuch, einen Kristall aus der Wand zu lösen, immer tiefer in die Katakomben.
Soweit erstmal eine ganz nette Ausgangssituation.
Was mich aber direkt gestört hat, war der Schreibstil. Ich finde, man springt von Szene zu Szene zusammen mit der Protagonistin. Es sind immer nur kurze, knappe Erzähleinheiten, und kaum hat man sich in einer Szene eingefunden, ist man auch schon wieder in der nächsten. Das fühlt sich einfach nicht rund an.
Auch das Worldbuilding hat mich nicht überzeugt. Es wird nämlich komplett durch Maeve selbst erklärt. Dadurch, dass sie sich in den Katakomben verliert, begegnet sie ständig neuen Pflanzen, Tieren oder Besonderheiten – und erklärt diese dann dem Leser. Aber das klingt oft so, als würde sie einen Vortrag aus einem Sachbuch halten oder einen Duden-Eintrag vorlesen. Und ich finde einfach: So redet man doch nicht mit sich selbst. Da hätte ich mir eher einen allwissenden Erzähler gewünscht, weil die gewählte Perspektive das Worldbuilding eher schwächt als stärkt.
Die Grundidee – eine Stadt unter der Stadt, mit eigenen Lebewesen und Ressourcen, während die Bevölkerung an der Oberfläche nichts davon weiß – ist an sich ganz cool. Aber neu ist das Ganze eben auch nicht. Dieses „unterirdische Welt“-Motiv kennt man ja schon von anderen Geschichten, z.B. aus "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde " von Jules Vernes 1864. Und leider wird aus der eigentlich guten Idee meiner Meinung nach, nicht genug gemacht.
Was mich besonders gestört hat, ist Maeve selbst. Dass sie aus einer ziemlich dummen Wette heraus überhaupt in diese Situation gerät, fand ich schon konstruiert. Und dass sie dann durch ihr eigenes ungeschicktes Verhalten immer tiefer in die Katakomben gerät, war irgendwann einfach nur noch absurd. Sie sagt ja sogar selbst, dass sie besser an Ort und Stelle geblieben wäre, damit man sie findet. Ja – genau das macht man doch auch, wenn man verloren geht! Aber statt stehen zu bleiben, läuft sie immer weiter und tiefer hinein. Da habe ich mich wirklich gefragt, wie unklug diese Protagonistin eigentlich ist.
Dazu kommt, dass die Ausgangssituation irgendwann völlig an Bedeutung verliert. Spätestens nach einem Viertel des Buches spielt die ursprüngliche Wette kaum noch eine Rolle. Und das lässt das Ganze noch konstruiert wirken.
Auch die Charaktere konnten mich nicht überzeugen. Maeve fehlt für mich an Tiefe und Entwicklung, und auch Blaize, der sie findet und rettet, hat mich überhaupt nicht angesprochen. Gerade bei den emotionalen Momenten – zum Beispiel als klar wird, dass sie schwer verletzt ist und wohl in dieser Unterwelt bleiben muss, um zu überleben – hätte ich mir viel mehr Gefühl und Entwicklung gewünscht.
SPOILER ALERT
Ein weiterer Punkt, der für mich überhaupt keinen Sinn ergeben hat: Dieses große Geheimnis. Maeve stellt irgendwann selbst die Frage, warum niemand davon weiß, dass unter der Erde eine ganze Stadt mit eigener Bevölkerung existiert. Und ganz ehrlich: Das habe ich mich auch gefragt. Natürlich könnte die Regierung etwas vertuschen – aber dass wirklich niemand davon weiß? Es gibt doch offenbar viele Menschen, die dort landen, wie auch Blaze. Warum ist das noch nie nach außen gedrungen? Warum steht nichts in Zeitungen oder Nachrichten? Das wirkte für mich einfach nicht glaubwürdig.
Insgesamt fühlt sich das Buch für mich an wie ein Puzzle, bei dem Teile fehlen. Das Bild ist irgendwie da, aber es fügt sich nicht harmonisch zusammen. Es ist eher eine Aneinanderreihung einzelner Szenen, die nicht richtig ineinandergreifen.
Am Anfang dachte ich noch: Okay, trotz der schwachen Ausgangssituation könnte das vielleicht noch richtig gut werden. Aber je weiter ich gelesen habe, desto mehr hat sich dieser Eindruck verloren. Unterm Strich bin ich leider enttäuscht. Die Idee ist nett, aber die Umsetzung hat mich überhaupt nicht abgeholt.
Es gibt noch einen zweiten Band – aber den werde ich definitiv nicht lesen. Schade eigentlich. Ich hätte es wirklich mögen wollen.
Das Buch gefiel mir ab der ersten Seite. Ich fand, dass setting mit den Katakomben total interessant. Ein bisschen erinnerte mich die Geschichte mit dem Volk des Lichts, an die Shintaro-Staffel von LEGO Ninjago. Da wo die Ninjas im Berg waren, mit dem Tunneln und so. Blaise erinnerte mich auch an Jays neues Aussehen in Dragon's Rising, nur dass die haarfarbe sich ein wenig ändert. Mir gefällt auch, das Blaise mit der Zeit lockerer und offener wird. Und dass man immer mehr über seine Vergangenheit erfährt wie er überhaupt in den Katakomben gelandet ist. Ich finde auch gut wie sich die sichtweise von Maeve zu den Mudlarks ändert. Bin echt gespannt wie es im zweiten Band weitergeht und welche Gefahren sie noch durchstehen müssen.
Gefällt mir. Ja, es gibt hier demm und they usw. Non Binäre nennt man das glaub ich...
Aber hier war es nicht störend, es hat gut gepasst. Ich mag Maeve, ich mag Blaise und natürlich Selvice. Ich mag die Idee.
Ich glaub auch zu erahnen was die Autorin mir, der Leserin, sagen möchte.
Ich mag die fantastischen Wesen, die ungewöhnliche Natur, dass Fremde.
Mir gefällt die Geschichte bisher gut und ich freue mich auf den zweiten Band.
Was mir weniger gefällt, war diese fast ständige Wiederholung von:
sein feines Lächeln
Ansonsten, ein wunderschönes Buch von außen und eine gute, interessante Geschichte zwischen den Seiten.
Ich liebe ja Geschichten, die in unserer Welt spielen und dann in eine magische Parallelwelt führen. Vor allem, wenn sie in Städten wie London, Paris oder Berlin spielen. Ich mochte die Idee von der Untergrundwelt unter London und all die Kreaturen und Orte. Wirklich spannend und mitreißend.
Ich mochte nur nicht dieses gefühlt stete Betonen, der Neopronomen und das Drumherum. Es ist ein wichtiges Thema, aber macht den Lesefluss kaputt. Dennoch bin ich auf Band 2 gespannt.
Ganz ehrlich, am Anfang dachte ich, es wird mehr "Fanfiction mäßig" und weniger Individualität, aber Anne (die Autorin) hat es geschafft etwas ganz eigenes zu kreieren, auch wenn die Parallelen zu Made in Abyss zu erkennen waren.
Und ich habs einfach verschlungen!
Ich hab Maeve, Blaise und Selvic geliebt und in mein Herz geschlossen. Deren Abenteuer waren waghalsigen, unterhaltsam und jedes Mal hab ich mit denen gebangt.
Aber trotzdem kamen die schönen Seiten der Unterwelt nucht zu kurz. Es gab Raum für das World Building und der individuellen Charakterentwicklung als auch Entwicklung der Dynamik zwischen den Charakteren.
Dazu kam die Geselkschaftskritik (wie ich sie in vorherigen Büchern von Anne geliebt habe) nicht zu kurz.
Auch hab ich die Einführung von Neopronimen (dey/demn) geliebt. Die Erkentniss von Maeve, dass diese Pronomen auch für dey passen könnten. Die Banalität von Geschlechterrollen in der Onerwelt und die Wahl, die jeder Unterwelt für sich selbst treffen kann. Niemand wird in irgendeiner Rolle gezwungen. Und ich bersteh nicht so ganz warum Maeve da unbedingt weg will. Für mich klingt das nach einem Traum haha
Aber ganz ehrlich, so viele Kritiken beziehen sich darauf. Wie sehr kann man in seinen eigenen Hass gegen Queerness verstrickt sein, dass man nicht mal bemerkt, dass genau das die Kernthematik in dem Buch ist? Das die Mudlarks genau dagegen sind. Und zufällig die Antagonisten.
Ich bin auf jeden fall sehr gespannt wie es weiter geht!
Kann das Buch auf jedenfall jedem empfehlen, der nicht komplett in seiner eigenen queerphoben Weltansicht feststecken! 🏳️🌈
Ich frag mich, wie sehr man in seinen eigenen Hass so sehr verstrickt sein kann?
Also ich weiß echt nicht was ich davon halten soll es war der reinste Fiebertraum für mich.
Dieses Denglisch zwischendurch und Maeve haben mich echt genervt.
Das Buch hatte so großes Potenzial leider war es irgendwie wie ein sehr billiger Abklatsch von Chroniken der Unterwelt.
Aber wirklich sehr billig es ist so ein hin un her.
Vielleicht ist dieses Buch auch eher was für Teenager aber für mich auf jeden Fall nicht.
Nach diesem Band wars dass auch für mich mit dieser Reihe.
Ich war echt Feuer und Flamme für dieses Buch ich liebe Geschichten mit Dämonen und der Unterwelt aber diese war leider sehr enttäuschend.....
Schade, schade, schade
Ich habe das Buch gekauft, weil mir die Geschichte spannend erschien. Leider bezieht das Buch nur seine Spannung daraus, dass die Protagonisten nicht miteinander reden. Ein viermonatiger Aufenthalt in einer fantastischen Stadt erlebt man mit nur wenigen Sätzen. Blaise weiß alles und redet nicht mit ihr. Aus was für einem Grund?
Der Grund warum Maeve sich nicht als Frau fühlt? Nur weil man sie in die konventionelle Rolle einer Frau drängen will. Weil Frauen/Mädchen dies oder jenes nicht tun dürfen? Ja Mädel dann erkämpf dir die Freiheit das zu tun, was eine Frau tun kann und darf. Darum muss man nicht das Frau sein ablegen.
Demm und Dey sind Wortschöpfungen, die es nicht in der deutschen Sprache gibt und somit lesen sich viele Passagen einfach nur grausam für mich. Warum muss man immer mit der Nase drauf gestoßen werden dass sich die Unterweltler kein Geschlecht geben? Warum schreibt man dann nicht einfach: Gib Selvice den Stein (als Beispiel). So kann man das Dilemma um das Geschlecht wunderbar umgehen ohne solche grausigen Wortschöpfungen zu benutzen.
Darum auch nur 2 Sterne
Für mich war dieses Buch ein absolutes Highlight, zum ende hin wollte ich es gar nicht beenden 🥲 wollte die Geschichte nicht verlassen. Zum Glück gibt es ein Band 2 und ab April ein Prequel.
Ich möchte nicht zu laut prahlen, aber bildlich und für MICH, war die Geschichte wie Avatar nur halt unter der Erde und einem hauch Magie.
Einklang mit der Natur, ein nehmen und ein geben, Familie, zusammenhalt, Abenteuer. Ein Ziel und eine Reise durch das ungewisse.
Und währenddessen, wird man an den Gedanken, nicht auf das Geschlecht reduziert zu werden, herangebracht. Anfangs etwas befremdlich aber relativ schnell ware es für MICH völlig normal.
Ich kann diese Geschichte jedem empfehlen, der nach einem Abenteuer sucht und sich seinen Dämonen stellen will.
Wichtig!!!
Wer hier eine Love Story sucht, die im Vordergrund steht oder Spice, der ist hier absolut fehl am Platz.
Verlorene Städte (Die Lichter unter London) war für mich eines dieser Bücher, bei denen man schon nach den ersten Kapiteln merkt.. Das ist was Besonderes.
Das Worldbuilding ist einfach absolut fantastisch.
Dieses London unter London fühlt sich komplett durchdacht an, düster, geheimnisvoll und unglaublich lebendig, und ich habe mich sofort darin verloren.
Ich hatte ständig Bilder im Kopf und das Gefühl, wirklich dort zu sein.
Die Welt ist nicht nur Kulisse, sie trägt die ganze Geschichte und genau das macht sie so extrem fesselnd.
Auch die Story hat mich total überzeugt. Die Idee ist frisch, spannend und fühlt sich angenehm anders an als vieles, was man sonst so liest. Für mich war es etwas komplett Neues. Nichts wirkt austauschbar oder vorhersehbar, einfach alles absolut stimmig..
Für mich fast schon eine kleine Ausnahme im Genre. ♥️
Die Charaktere passen perfekt in diese Welt und haben für mich emotional super funktioniert und mich von Anfang an absolut abgeholt.
Ich war sehr schnell in der Story, habe bereits bei den ersten Seiten voll mitgefiebert und wollte das Buch kaum aus der Hand legen.
Unterm Strich: 5 Sterne, ganz klar. ⭐⭐⭐⭐⭐
Ein persönliches Jahreshighlight und ein Buch, das mir definitiv im Kopf bleiben wird. Ich freue mich extrem auf Band 2.
Die Welt ist atmosphärisch und detailreich beschrieben und wirkt zugleich furchtbar wie auch wunderschön. Sie lädt dazu ein, entdeckt zu werden, was Maeve auch durchgängig tut. Gemeinsam mit ihr taucht man in die verschiedenen Ebenen ein und lernt zahlreiche Wesen und Kreaturen kennen. Dabei entsteht eine faszinierende Mischung aus Fremdheit und Vertrautheit, die das Lesen durchgehend spannend und angenehm macht.
Bei den Charakteren gab es für mich jedoch kleinere Schwächen. Vor allem mit Maeve bin ich nicht ganz warm geworden, da mir hier stellenweise etwas mehr Charaktertiefe gefehlt hat. Blaise hingegen bleibt zwar lange verschlossen und zurückhaltend, wirkt jedoch durch die Auflösung am Ende des Buches deutlich stimmiger. Gerade dieser Aspekt macht ihn im Nachhinein wesentlich nahbarer.
Insgesamt ist es ein sehr gelungenes Buch mit einer großartigen Welt und einer spannenden Atmosphäre, das trotz kleiner Schwächen bei der Figurenentwicklung definitiv lesenswert ist.
Verlorene Städte – Lichter unter London hat mich vor allem durch sein faszinierendes Setting begeistert. Die Mischung aus Ober- und Unterwelt, Katakomben, geheimen Städten und Höhlensystem unter London fand ich unglaublich spannend.
Etwas irritiert hat mich anfangs der Aufbau des Buches: Statt klassischer Kapitel gibt es größere Abschnitte, die eher thematische Teile darstellen. Dadurch hatte ich das Gefühl, immer bis zum nächsten Abschnitt weiterlesen zu müssen, weil ein früherer Stopp sehr abrupt gewirkt hätte.
Bis zur Hälfte des Buches kam bei mir zudem noch nicht wirklich das Gefühl von „Dark Fantasy“ auf dennoch hat mir die Atmosphäre gut gefallen.
Ich mochte das Buch auch deshalb, weil es auf Romance-Spice verzichtet und sich voll auf Weltbau, Mysterien und die düstere Reise durch die Katakomben konzentriert. Die Mischung aus Kristallen, Wesen, Pflanzen, verlorenen Städten und mythologischen Elementen ergibt eine ungewöhnliche, eigenständige Fantasywelt.
Also ein Abstieg in den Untergrund war es schon. Nur anders als gedacht.
Das Buch hat ein interessantes Konzept und ist auch sehr schön geschrieben. Das Prinzip der verschiedenen Ebenen ist sehr gut gedacht und auch atmosphärisch beschrieben.
Pro Ebene erleben wir nach einer Weile jeweils auch ein kleines Abenteuer. Nur. Gefühlt ging es nicht voran oder wiederholte sich.
Ebene → Problem → emotionales Chaos → trauernd in den Armen liegen → Erkenntnis → weiter. (Ab und an wurde man auch gejagt)
Auch nicht falsch verstehen. Manche Erkenntnisse waren auch schön und haben sehr zum Plot beigetragen. Nur häufiger waren sie auch etwas lauwarm.
Ich für meinen Teil hätte mir nur einfach mehr vom Ort gewünscht und nicht nur das wenig schön geschriebene. Vielleicht kommt das aber dann in Band 2 und hier war es eher der Aufbau im zwischenmenschlichen.
Außergewöhnliches Setting mit spannender Storyline- Umsetzung hat aber Potenzial nach oben
In den Katakomben unterhalb von Londons U-Bahn-Tunneln existiert eine vollkommen andere Welt. Durch mehrere Tiefenschichten mit eigenem Ökosystem, kilometerweit unter der Erde, erstreckt sich unerforschtes Gebiet. Den Boden hat bisher niemand je gefunden.
Forscher, sogenannte Mudlarks, erforschen den Untergrund Stück für Stück und genau das ist es, was Maeve auch möchte. Zu den Tiefenschürfern gehören, die die Geheimnisse unter der Erde erforschen.
Sie schließt sich einer Touristengruppe an und zieht auf eigene Faust los. Dabei stürzt sie versehentlich in die erste Tiefenschicht - den First Drop.
In ihrem Versuch, wieder an die Oberfläche zu gelangen, verirrt sich sich auf der Flucht vor diversen Monstern immer weiter in den Tiefen der Katakomben. In einer besonders heiklen Situation wird sie von Blaise, einem Bewohner der Unterwelt (oder nicht?) vor dem Wächter gerettet. Leider nicht, bevor er sie mit seinem Zeichen versehen hat, und sie damit für immer an die Unterwelt bindet.
Auf der Suche nach einem Heilmittel, das Maeve die Rückkehr an die Oberfläche ermöglichen soll, machen sich die beiden gemeinsam auf den Weg zum Boden der Katakomben.
Das Setting und die Story sind insgesamt wirklich interessant. Leider muss ich mich einigen, vorherigen Kommentaren anschließen, was die vielen Wiederholungen betrifft - Es taucht eine Gefahr auf, sie fliehen, entkommen, und weiter gehts. Das führte dazu, dass ich die Gefahren nicht mehr richtig ernst nehmen konnte.
Etwas gestört hat mich auch der allgemeine Aufbau des Buches. Es ist nicht, wie üblich, in Kapitel aufgeteilt, sondern in Tiefenschichten vom First Drop bis zum Fourth Drop. Der Aufenthalt in den jeweiligen Schichten ist sehr unterschiedlich lang, daher musste ich das Buch teilweise quasi mitten im Geschehen weglegen um zu pausieren. Ich hätte mir gewünscht, dass es innerhalb der Tiefenschichten Kapitel gegeben hätte, um nicht gefühlt mitten im Satz aufzuhören.
Ein weiterer Störfaktor für mich war das unbedingte darauf bestehen, dass Maeve sich selbst nicht direkt als Frau sieht und so auch akzeptiert werden möchte. Voll okay, dass das so ist, nicht falsch verstehen, aber es kam für mich sehr gezwungen rüber. Ich meine, in akuter Lebensgefahr kann ich mir einfach nicht vorstellen, dass ihre größte Sorge sein soll, dass der oder die Gegner sie als Frau oder Mädchen bezeichnen. Das hätte für mich einfach ganz normal Teil des Buches sein dürfen, ohne es immer wieder besonders zu betonen, speziell in wirklich unpassenden Situationen. Da bin ich leider immer wieder dran hängen geblieben.
Dass dieses sehr aktuelle Thema aufgegriffen wurde finde ich weder gut noch schlecht, nur die Umsetzung hat mir nicht besonders gefallen. Möglicherweise bin ich aber auch einfach nicht die richtige Zielgruppe.
Fazit:
Bin trotzdem gespannt auf den zweiten Band und freue mich auf die Fortsetzung
Man wird direkt in die Geschichte hinein katapultiert. Und dann geht auch wirklich alles Schlag auf Schlag. Die Story an sich ist super interessant. Die Katakomben unter London sind super beschrieben. Aber die Handlung ging so schnell voran, das ich immer wieder das Gefühl hatte, man hätte hier mehr einbauen können. Mehr Infos, mehr Details. Mir hat die Tiefe in der Geschichte gefehlt.
Super Idee, kann man lesen. Aber ich hatte mehr erwartet.
Die verlorenen Städte zieht einen immer Tiefer in die Geschichte , im warsten Sinne des Wortes .
Was ich genossen habe ,und wo sich meine Vorstellungskraft austoben konnte.
In viele Punkten hat es meine Erwartungen erfüllt ohne dabei durchschaubar zu sein .
Ich bin Gespannt auf den zweiten Teil .
Den werde ich auf jedenfall Lesen .
Um zu erfahren wie Tief die Katakomben wirklich sind !Und wie es mit Maeve und Blaise weiter geht *.*
Ich wollte das Buch unbedingt mögen, aber das hat leider nicht geklappt.
An sich bekommt man hier eine unfassbar fantasievolle Geschichte. Sie hat ein interessantes Worldbuilding in den "Katakomben" und strotzt vor fantastischen Beschreibungen dieser Welt.
Leider schreitet die Geschichte sehr langsam voran. Es wird auch versucht durch Foreshadowing Spannung aufzubauen. Naja, aber das war so subtil als würde man von einem Bus überfahren werden.
Mit dem Schreibstil bin ich leider auch nicht warm geworden.
Es wird ständig gewechselt zwischen langen Schachtelsätzen und Aneinanderreihungen von Stichpunkten, die als Sätze verkauft werden. Teilweise wird auch mitten im Satz das Thema gewechselt.
Für mich hat das leider nicht gepasst, aber ich kann verstehen, warum andere das Buch mögen.
Band 1 ist wirklich spannend und Abwechslungsreich. Die Dynamik zwischen den Charaktere ist wirklich schön. Die Darstellung der Charaktere und der Ortschaften ist auch sehr gut beschrieben so dass man es sich sehr gut vorstellen kann. Ich bin sehr gespannt auch Buch 2.
Das Setting des Buches ist das, was mir am besten gefallen hat. Der Abstieg in immer tiefere Erdschichten war aufregend, magisch und düster zugleich. In meinem Kopf war die Stadt aus Glas so eine wunderschöne und bezaubernde Unterwelt-Stadt, die ich gerne mal mit eigenen Augen sehen würde.
Es wäre schön, wenn die Städte noch mehr beschrieben wären. Also die Infrastruktur etc. Mich würde interessieren wie die Unterweltler dort leben und was sie den ganzen Tag machen, außer beim Kristall Energie zu tanken 😂
„Verlorene Städte“ entführt die Leser:innen in eine faszinierende, unterirdische Welt voller Geheimnisse. Gemeinsam mit der Protagonistin Maeve erkunden wir ein verborgenes London, das von ungewöhnlichen Pflanzen, fremdartigen Tieren und außergewöhnlichen Persönlichkeiten bewohnt wird.
Das Abenteuer nimmt im Verlauf der Handlung deutlich an Fahrt auf. Maeves Reise wird zunehmend gefährlicher, und die Entdeckungen, die sie macht, könnten ihr womöglich den Weg zurück an die Oberfläche eröffnen. Dabei gelingt es dem Buch, eine dichte Atmosphäre aufzubauen, die sowohl spannend als auch berührend ist.
Mit viel Fantasie, Tempo und Herz überzeugt „Verlorene Städte“ als modernes Jugendabenteuer – eine klare Empfehlung für alle, die gerne in magische Welten ein- und abtauchen.
ChatGPT fragen
Die Geschichte und die Welt die erschaffen wurde sind wunderbar alles wurde sehr gut beschrieben und man kann wunderbar darin eintauchen. Man kann sich wunderbar vorstellen wie es aussehen muss in den katakomben unter London.
"Etwa 35 Jahre liegt die Entdeckung der Katakomben nun zurück..."
Dieses Buch hat mich in die atmosphärische und unheimliche Unterwelt tief unter London entführt...
Die Katakomben, ein labyrinthartiges Höhlensystem, erstrecken sich tief in die Erde und bergen Ressourcen, die die Menschen nur allzu gern für sich selbst haben wollen. Die Tiefenschürfer, auch Mudlarks genannt, bewegen sich in diesen Ebenen und erschließen sie Stück für Stück, wobei keiner je herausgefunden hat, wie tief sie sich wirklich erstrecken.
Maeve O’Sullivan, eine angehende "Mudlark", gerät bei einem waghalsigen Abstieg in die verzweigten Gänge und begegnet dort nicht nur gefährlichen Kreaturen wie heimtückischen Schlingpflanzen und wandernden Steinen, sondern auch dem rätselhaften Blaise. Als Maeve von einem furchterregenden Wächter mit einem Zeichen belegt wird, das sie für immer an die Unterwelt bindet, beginnt eine gefährliche Reise in die Tiefen der Katakomben.
Bizarr aber auch wunderschön wird die Unterwelt dargestellt - ich habe an den Beschreibungen der Autorin fasziniert gehangen und möchte noch so vieles mehr erfahren! So ein "Katakomben-Guide wäre doch eine großartige Idee 😎
Ich kann es kaum erwarten, wie die Geschichte in Band 2 weitergeht!
Ich gebe zu, dass ich fast gewillt war das Buch abzubrechen als die Thematik mit den Pronomen aufkam. Kurz habe ich mich geärgert, dass es auf dem Klappentext keinen Hinweis gab oder dort schon vorkommt. Aber ich dachte mir dann, gut ich geb dem Ganzen einen Chance. Aber wie wundervoll liebevoll und tiefgründig und langsam wurde ich an diese Sprache herangeführt. Und verdammt: Ich habe das Buch aufgesaugt und verschlungen!!! Es wurde von Seite zu Seite besser, und dieses ganze Setting , der schnelle spannende Schreibstil. Ich bin im Nachhinein so froh dieses Buch gelesen zu haben und habe mir direkt Band 2 bestellt. ❤️❤️❤️
Highlight! ✨️
Dieses Buch war einfach ein absoluter Glücksgriff für mich. Hatte es vorher noch nirgends gesehen und weil ich es so schön fand und mich das Katakomben Setting unter London total angesprochen hatte, musste es mit und ganz bald gelesen werden.
Das mich eine so fantastische Geschichte erwarten würde, hätte ich nicht gedacht. So fantasievoll, düster & an der ein oder anderen Stelle auch recht brutal. Wir treffen hier Wesen, die ich mir so niemals hätte erdenken können. Interessante Protagonisten und Unterweltler, einen Job der es in sich hat und es gibt viele Überraschungen, die ich nicht erwartet habe. Mir hat die Geschichte großartig gefallen, sodass ich mir sogar einen kleinen Teil im Text am liebsten markiert hätte. Die Story ist vielfältig und queer und hat mir durch diese Textstelle die Augen geöffnet, was es mit dey/demm auf sich hat, da ich mich mich nicht so sehr mit diesem Thema auseinander gesetzt habe. Ich fand diese Geschichte einfach großartig, erfrischend, anders und mit ganz viel Fantasie geschrieben. Das einzige was ich vielleicht zu anzumerken hätte, sind die langen Kapitel. Es sind eher Abschnitte die anzeigen in welcher "Zone " man sich gerade befindet. Aber eigentlich hat es mich gar nicht gestört, weil ich das Buch einfach nur durchsuchten wollte. Band 2 durfte gestern bei mir einziehen. ❤️
Der Beginn des Abstieg in die Tiefen der Katakomben. Sei vorsichtig, überall können Gefahren lauern.
Die Lesung, die ich auf der Leipziger Buchmesse, zu diesem Buch gehört habe, hat mein Interesse geweckt: Ein Abstieg in ein Höhlensystem mit vielen verschiedenen Kreaturen, gefährlich und faszinierend. Während die Lesung wurde bereits deutlich, dass die Kapitel länger sind als ich es aktuell gewohnt bin - es stellt sich heraus, dass es eher Abschnitte und keine Kapitel sind, für jeden Drop (Ebene der Katakomben) ein Abschnitt.
Die Geschichte wird aus der Sicht von Maeve O'Sullivan erzählt. Daher lernt man alles zusammen mit der Hauptfigur kennen, ohne vorab schon mehr zu wissen - außer man kann sich bereits selbst das ein oder andere zusammen reimen. Da man alles mit Maeve gemeinsam erleben und entdecken sollte, ergibt es Sinn, dass Maeve nicht zu viel vorab wissen durfte. Andererseits war es schade, dass Selvice und Blaise ihr nicht - zumindest manches - vorab verraten und erklärt haben. Sie hatten in der gläsernen Stadt eigentlich genug Zeit hierfür.
Was den Schreibstil angeht... Ich kann es nicht ganz beschreiben, aber irgendwie ist das Buch so geschrieben, dass ich immer wieder über einzelne Sätze gestolpert bin. Ich kann selbst nicht so recht erklären, woran es lag, aber manche Sätze waren eher so geschrieben, wie man sie denken oder sagen würde und nicht wie man sie in einem Buch schreiben würde. Vielleicht macht diese Erklärung mehr Sinn, wenn man das Buch gelesen hat.
Was die Geschichte an sich angeht: Es war sehr interessant die verschiedenen Tiefenschichten mit Maeve zu erkunden und ein paar der Lebewesen kennen zu lernen. Ehrlicherweise, habe ich die vierte Tiefenschicht als am langweiligsten empfunden - auch wenn dort eine gute Grundlage für das nächste Buch gelegt wurde. Gerne hätte ich noch mehr über die gläserne Stadt und ihre Bewohner erfahren. Nebenbei, es war interessant, dass sie nicht so hart zwischen Mann und Frau trennen und sich stattdessen lieber neutral ansprechen lassen. Ich würde mir wünschen, dass im nächsten Band noch mehr über die Städte und die Bevölkerung erzählt wird.
Alles in allem also ein gutes Buch mit Ecken und Kanten - und einer wunderschönen Cover und Innengestaltung. Es ist nicht perfekt, aber man kann spannende und schöne Lesestunden mit dem Buch verbringen. Ich freue mich schon auf den zweiten Band.
Ui das hat mir echt gut gefallen! Charaktere sehr fein, schöne Verbindungen und Themen. Eine spannende fantastische Reise in die Katakomben von London.
Verlorene Städte ist eine Mischung zwischen Reise zum Mittelpunkt der Erde und Avatar (Pocahontas in blau).
Wir folgen Meave, die in diese Welt eintaucht.
Und dort ungeahnt gleichgesinnte findet. Denn Meave ist biologisch betrachtet eine Frau und fühlt sich in ihrem Körper wohl, aber auch als non-binär. Und bei dem Volk der Unterwelter gibt es kein soziales Geschlecht. Die Verwendung von Wörtern wie „dey“ lässt einem erstmal stutzen und irgendwann liest man flüssig darüber weg.
Neben den Geheimnissen der Tiefe ist das in Grund, warum mir das Buch gefällt, denn die Verwendung ist nativ in der Geschichte ohne das es aufgezwungen wirkt.
Für wenn ist diese Buch etwas? Für Menschen, die entweder genau so eine Geschichte gesucht haben oder die sich von gut erzählten Geschichten verzaubern lassen.
Wem Geschlechter so wichtig sind, das eine non-binäre Heldin bzw. ein Volk ohne soziale Geschlechter den Blutdruck steigen lässt, der sollte ein anderes Buch wählen.
Bist du bereit für den Abstieg in die Katakomben? ✨
Ich bin vollkommen eingetaucht – oder besser gesagt: hinabgestiegen. "Verlorene Städte" hat mich von der ersten Seite an gepackt und bis zur letzten nicht mehr losgelassen. Dieses Buch ist für mich wie ein Abstieg in eine andere Realität gewesen – düster, fremd, magisch … und absolut faszinierend.
Die Unterwelt unter London ist kein klassischer Fantasy-Schauplatz. Sie ist wild, seltsam, wunderschön und gefährlich – und voller Eigenleben. Man spürt auf jeder Seite, dass hier etwas viel Größeres schlummert. Die Idee der Katakomben, dieser tiefen Höhlen jenseits der U-Bahn-Tunnel, ist originell und gruselig zugleich, und ich bin begeistert, wie viel Atmosphäre Anne Herzel in jede Szene gepackt hat. Man erkundet die Welt nicht nur mit Maeve, man fühlt sie.
Maeve und Blaise – was soll ich sagen? Die beiden sind mir sofort ans Herz gewachsen. Maeve ist neugierig, mutig, stur, manchmal verloren, aber immer aufrichtig. Ihre Entwicklung mitzuerleben war ein echtes Highlight. Und Blaise … ach Blaise! So geheimnisvoll, so anders, und trotzdem so menschlich in seinem Schmerz und seiner Fürsorge. Zwischen den beiden entwickelt sich etwas, das so zart und langsam und gleichzeitig intensiv ist – ich habe es geliebt. Und dann ist da noch Selvice – mein absolutes Herzwesen! So viel Wärme, Weisheit und Liebe in einem Charakter, ich hätte dey gerne selbst an meiner Seite. 🥰
Was mich ganz besonders bewegt hat, war die Selbstverständlichkeit, mit der queere Identitäten in der Unterwelt gelebt werden. Die nicht-binären Unterweltler, die Offenheit und Akzeptanz – für Maeve, die an der Oberfläche nie wirklich "richtig" war, ist es wie ein Ankommen. Diese Welt gibt ihr ein Zuhause, und das mitzuerleben war tief berührend. Es fühlt sich so richtig an, so wichtig, und so wunderschön. ❤️
Der Plot ist spannend, manchmal geradezu atemlos – und trotzdem bleibt Raum für leise Momente, für Dialoge, für Persönliches. Ich habe mitgefiebert, mitgehofft und war immer wieder erstaunt über die Originalität dieser Geschichte. Es gibt viele Fantasy-Bücher, aber dieses hier fühlt sich neu an. Besonders. 🫶🏻
Für mich ist "Verlorene Städte" ein echtes Highlight – eine queere, kluge, spannende Urban-Fantasy-Story mit Herz, Tiefe und Charakteren, die ich jetzt schon vermisse. Ich freue mich unendlich auf den zweiten Band und kann nur sagen: Wer bereit ist für einen Abstieg in die Magie, sollte dieses Buch nicht verpassen. ❤️🥰
Wow 😱
Was für eine kreative und fantasievolle Story mit den Katakomben unter London als interessantes aber vorallem unverbrauchtes Setting ❤️
Maeve war mir so unglaublich sympathisch und nahbar 🥰
Anfangs noch ein wenig ungewohnt für mich, aber sehr wichtig, war die non binäre Ansprache, welche im Buch immer weiter etabliert wurde 🤓
Anfang bis Ende war ich total gefesselt von der Geschichte und all den skurrilen Wesen der Katakomben 🥰
Die Synchronsprecherin hat es geschafft die dichte, düstere und mystische Atmosphäre einzufangen und ich wollte das Hörbuch am liebsten gar nicht stoppen 😱❤️
Es hat mich ein wenig an eine Kombination aus die Stadt der träumenden Bücher und Made in Abyss erinnert und das habe ich so geliebt ❤️
Jedoch fehlte mir der allerletzte Funke um wirklich Feuer und Flamme zu sein 😕
Trotzdem eine riesen Empfehlung für alle Fantasy Fans ❤️
Maeve träumt davon, eines Tages ein Mudlark zu werden: ein Tiefenschürfer, der die unheimlichen Abgründe unter Londons U-Bahn-Netz erforscht und in unbekannte Tiefen jenseits der Vorstellungskraft hinabsteigt. Um sich zu beweisen, steigt Maeve allein in die Abgründe, verirrt sich jedoch, als sie von seltsamen Kreaturen gejagt wird. Gerettet wird sie schließlich von Blaise, einem Mann, der nicht von dieser Welt zu sein scheint. An seiner Seite lernt sie, dass alles, was sie über die Abgründe zu wissen glaubte, bloß der Hauch einer Ahnung war und sie muss noch viel tiefer graben, wenn sie einen Weg zurück an die Oberfläche finden will…
Wer bei der Lektüre von Jules Vernes Buch „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ fasziniert von den unendlichen Weiten der Tiefe, den riesigen Pilzen und seltsamen Kreaturen war, der kommt mit der Lichter unter London-Dilogie voll auf seine Kosten. Anne Herzel nimmt uns mit in eine einzigartige, mystische und auch gruselige Welt, in der es mehr Schatten als Licht gibt, unzählige gefährliche und faszinierende Lebewesen und mehr als ein uraltes Geheimnis.
Schritt für Schritt entdeckt Maeve die Schichten der Katakomben, dringt tiefer ein in das Labyrinth und spielt mit der Vorstellungskraft des Lesers und mit der Wahrnehmung eines Menschen. Die Autorin baut spielend leicht ein bisschen Gesellschaftskritik zwischen all die Rätsel und setzt ganz ungezwungen ein Zeichen für die Vielfalt. Entdecker und Rätsellöser, solche, die neugierig auf das Unbekannte sind, die offen für neue Ideen sind und jene, die das Videospiel „The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom“ geliebt haben, lest dieses Buch, ihr werdet es nicht bereuen. Aber nehmt eine Taschenlampe mit, die Nacht endet niemals, an Orten, wo die Sonne nicht scheint.
[Rezensionsexemplar]
-Achtung ehrliche Meinung weiterlesen auf eigene Gefahr keine Spoiler enthalten-
𝐑𝐞𝐳𝐞𝐧𝐬𝐢𝐨𝐧:
Für das Bild bin ich extra in mein feinstes Leuchtpilz Hemd geschlüpft nun aber zur Rezension.
Gerade am Anfang hatte ich das ein oder andere Problem mit dem Charakter zum Einen war Maeve am Anfang extrem Naiv und beinahe schon Dumm und zum Anderen ist Maeve höchst beleidigt und wütend wenn man M. als Mädchen betitelt (Ich hab mir schon gedacht, dass da etwas im Argen ist.) allerdings stellt der Charakter es nicht richtig. Woher sollte ein wildfremder Mensch dann wissen, dass die Betitelung nicht stimmt? (an dieser Stelle ein liebevoller Hinweis meinerseits Seid wild seid frech seid wunderbar und vorallem steht zu EUCH selbst! Grenzt euch aufgrund dessen jemand aus hat er es gar nicht verdient, mit euch Kontakt zu haben!! IHR seid fantastisch und vor allem seit ihr Einzigartig!)
Nun aber zurück zum Buch! Für mich persönlich war es ein bisschen viel mit den dey/dem Betitelungen was es auf Dauer ein wenig Anstrengend gemacht hat. Nicht weil ich es ablehne, sondern einfach weil ich nicht gewohnt bin so zu lesen. (Dadurch ist mein relativ Lesefluss öfters mal ins Haken gekommen, weil ich dachte, mich verlesen zu haben.) ich persönlich fand die sehr detaillierte Schreibweise richtig gut und die Geschichte selbst sogar relativ spannend an einigen Stellen. Die ganze Geschichte ist trotz ihrer kalten Umgebung wundervoll Farbenfroh ausgemalt was grade in meinem Kopf viele Bilder gezeichnet hat (leuchtend und wunderschön)
Man sollte Maeve im Übrigen in Luftpolsterfolie einwickeln, so oft wie sie verletzt wird🤣
Alles in Allem dennoch ein sehr gelungenes Buch.
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Fazit: das Buch ist eine Erinnerung zur Selbstliebe und zu Selbstverwirklichung von daher eine absolute Kaufempfehlung
𝐁𝐞𝐰𝐞𝐫𝐭𝐮𝐧𝐠: 5 / 4 = ★★★★
Klappentext auf dem nächsten Bild
Die Katakomben von London sind voller ungelöster Geheimnisse. Und diese zu lüften und die dort vorhandenen Splitterkristalle zu bekommen gibt es die Mudlarks. Maeve will eine von ihnen werden, aber ihre Reise nimmt unerwartete Wendungen. Sie lernt die Katakomben und deren Bewohner kennen und findet heraus was es mit dem dortigen Monster auf sich hat.... doch nicht die Wesen sind ihre Feinde...
Ein Buch, das mal ein ganz anderes Setting hat und alleine deswegen heraustsicht. Leider hatte es zwischendurch seine Längen, was das Lesen ein bisschen anstrengend gemacht hat.
Schräge Fantasy Geschichte. Kann man gut mal lesen:)
Ein Buch für die queere Community😇
Also ich hatte an dieses Buch leider etwas zu hohe Erwartungen.
Wunderschönes Cover + Farbschnitt und sehr cooler Klappentext. Als ich den gelesen habe dachte ich Wow sehr coole Idee!
Ich bin aber leider nicht gut in die Geschichte reingekommen. Die Protagonisten Maeve und Blaise lernt man auch wirklich nicht gut kennen. Erst so nach und nach. Da konnte ich am Anfang leider keine wirkliche Bindung zu den Charakteren aufbauen.
Die Katakomben unter London und alles was sie so bereithalten, die ganzen Kreaturen, verborgene Städte, etc.. konnte ich mir oft nicht so sehr gut vorstellen. Aber das kann auch einfach an mir liegen.
Was sehr gewöhnungsbedürftig, aber durchaus mal eine interessante Erfahrung war: In dem Buch gibt es ein Volk, das diese ganze Mann/Frau Sache ablehnt. Genauso wie Protagonist:in Maeve. Es wird also sehr viel mit den Pronomen dey/demm/deren gearbeitet. Fand ich mal interessant. Habe ich so noch nie in einem Roman gelesen. Hat aber gut funktioniert:)
Die Geschichte ist abenteuerlich, spannend, mystisch und teilweise auch echt emotional. In diesem Fantasy Buch sind große Themen verarbeitet worden.
Trotzdem konnte sie mich nicht ganz überzeugen. Manche Sachen waren mir irgendwie zu random. Ich kann es aber auch nicht recht beschreiben was mir genau gefehlt hat. Die Story hatte sehr viel Potenzial. Das Endergebnis kam nicht ganz so gut bei mir an.
Aber eine nette schräge Geschichte für Zwischendurch. Kann man auf jeden Fall mal Lesen wenn man Bock auf mystische Höhlen, seltsame Kreaturen und Abenteuer hat😇
Der Atem des Abgrundes begrüßte mich wie einen alten Freund.
Verlorene Städte
Zu allererst: was bitte war das für eine Bildgewalt.
Die Autorin wirft uns in eine farb- und bildgewaltige Welt bzw. Welten, wie ich sie so lang nicht mehr gelesen habe.
Zwischenzeitlich fühlte ich wie in einem Final Fantasy Spiel.
Die Beschreibungen, die Wortgewandtheit, der komplette Schreibstil waren ein Genuss.
Als würde man ein riesigen Gemälde lesen oder durchleben.
Definitiv ein Highlight und ein Repräsentant für Urban Fantasy.
Zur Story will ich gar nicht viel sagen, der Klappentext sagt alles, was man als Einstieg wissen sollte,
um sich in das Abenteuer und die wirklich atemberaubende Welt zu stürzen, die die Autorin hier geschaffen hat.
Es macht einfach Spaß.
Das Worldbuilding war einfach super.
Die Charaktere sind sympathisch und nachvollziehbar in ihren Handlungen.
Dennoch hätte ich mir etwas mehr Tiefe für sie gewünscht.
Das hätte das Buch oder die Geschichte noch abgerundet.
Was mich tatsächlich am Schreibstil bzw. etwas in meinem Lesefluss gestört hat, waren diese Neupronomen (Geschlechterdiversität: dey, denn, demm usw. ).
Nicht das ich ein generelles Problem damit habe, aber ich hatte ein einigen Stellen wirklich so meine Probleme beim Lesen.
Alles in allem: ein wirklich gelungenes Werk.
Ich hatte das Buch in nicht mal zwei Tagen durchgelesen und war wirklich gespannt auf Teil 2.
Anne Herzel erschafft in Verlorene Städte eine beeindruckende Unterwelt – düster und geheimnisvoll, aber voller faszinierender Farben, die selbst in der Dunkelheit leuchten. Die Welt ist nicht nur schön, sondern auch gefährlich: angsteinflößende Monster lauern überall. Besonders die Mudlark bleiben im Gedächtnis – zäh, hinterhältig und unheimlich. Ein spannendes, atmosphärisches Abenteuer für alle Fantasy-Fans!
Dieses Buch hat mich sehr zwiegespalten zurückgelassen.
Die Prämisse und das Setting waren wunderschön, aber das Pacing war meiner Meinung nach eher langsam und der Plot ist einem immer gleichen Muster gefolgt, wodurch es sich irgendwann nurnoch repetitiv angefühlt hat: Neue Ebene wird betreten, gegen irgendeine Kreatur wird gekämpft, Hauptcharakter struggelt zu Überleben, jemand kommt dey zur Hilfe, eine große Offenbarung oder Erkenntnis folgt. Auch die Plottwists waren eher klischeebelastet. Verlust einer geliebten Person durch Autounfall, Hauptcharakter lebte in einer Lüge und muss sein gesamtes Glaubenssystem hinterfragen, vermeintlich gute Charaktere sind in Wirklichkeit böse und vermeintlich böse Charaktere sind in Wirklichkeit gut.
Trotzdem würde ich auch nicht sagen, dass das Buch schlecht war. Es hat mich unterhalten und ein paar gute Fragen zum Nachdenken aufgeworfen. Ebenfalls war die queere Repräsentation sehr erfrischend und der Fokus lag eher weniger auf Romantik, was zur Abwechslung mal echt toll zu lesen war. Auch der Schreibstil der Autorin war sehr schön.
Alles in allem weiß ich noch nicht so ganz was ich davon halten soll, werde aber den zweiten Teil auch in die Hände nehmen.
Was für ein Überraschungspaket. Erwartet hatte ich eine coole Geschichte im Stil von Indiana Jones. Bekommen habe ich eine der fantasiereichsten, liebevollsten Geschichten, die ich mir vorstellen kann. Abenteuerliche Ideen, geniale Welt, super coole Flora und Fauna. Ich bin völlig begeistert 😍
Ich habe nun lange mit mir gehadert, diese Rezension zu schreiben, denn ich muss gestehen, dass ich mit den Pronomen und Maeve's Einstellung einfach nicht warm geworden bin. Es hat mir das Lesen wirklich erschwert. Aber das liegt an mir persönlich und kann jemand anderes schon wieder null stören.
Das Worldbuilding der Unterwelt (Katakomben) war wirklich Klasse und mit eigenen Städten, Flora und Fauna sehr umfangreich. Auch wenn die Geschichte nur dort unten spielt, hätte ich mir doch etwas mehr Details zur “normalen” Welt gewünscht.
Blaise hat als Charakter von Anfang an überzeugt und sofort sowohl für Frechheit, als auch Geheimniskrämerei gepunktet, es war wirklich spannend, seine Geschichte und Charakterentwicklung zu verfolgen.
Die Grundidee eines Unterweltlervolkes fand ich auch wirklich gelungen, lasst euch also von meinem Handicap mich mit neuen Sachen anzufreunden nicht abschrecken. Dieses neue Volk und die gesamte Geschichte verdeutlicht einfach die wahre Natur der Menschheit sehr gut.
Gegen Ende werden einige der schon zu Beginn vermuteten Geheimnisse gelüftet und geben der Story nochmal richtig Schwung. Auch der Epilog verspricht nochmal mehr Tiefe (im wahrsten Sinne) und hoffentlich mehr Details zur Geschichte der Unterweltler.
P.S.: 5/5 Sterne, Rezensionen sind immer nur der Eindruck eines einzigen und niemand kann den Geschmack aller treffen. Ich bewerte die Arbeit und zolle meinen Respekt, ein Buch zu schreiben und zu veröffentlichen, indem ich volle Punkte gebe.
Der Höllenschlund unter London, genannt die Katakomben: ein in den 90er Jahren entdecktes Höhlensystem jenseits der U-Bahn-Tunnel, das Tausende Meter in die Tiefe reicht. Seinen Grund hat man bis heute nicht gefunden. Maeve O’Sullivan studiert an der University of Dublin und verfolgt das Ziel, zu einem Mudlark zu werden: einem eingefleischten Tiefenschürfer, der nach Schätzen in den Gewölben sucht. Angestachelt durch eine Wette steigt sie in die Tunnel hinab … verirrt sich jedoch. In dem Versuch, an die Oberfläche zurückzukehren, gelangt sie immer tiefer in dieses Netzwerk verworrener Korridore, bevölkert von grotesken Wesen wie heimtückischen Schlingpflanzen und wandernden Steinen. Dort begegnet sie dem rätselhaften Blaise. Er rettet sie vor dem sogenannten Wächter, einer Kreatur, die selbst die Mudlarks fürchten. Maeve wird von diesem mit einem Zeichen belegt, das sie zu einem Leben in der Tiefe verdammt – ohne die Möglichkeit, die Katakomben je wieder zu verlassen. Gemeinsam mit Blaise beginnt sie eine Reise in die Tiefe, mit dem Ziel, am Grund der Unterwelt eine Heilung zu finden.
Die Story hat mich mit dem Klappentext direkt angesprochen mit dem Kombi vom Cover war es um mich geschehen, ich bin halt ein Cover Opfer, aber dieses mal wurde ich definitiv nicht enttäuscht, wir begleiten Maeve durch die Katakomben , eigentlich will sie nur wieder nach Hause, als sie aber dort unten noch beklaut wird , ist es immer schwieriger den Weg nach draußen zu finden, sie erlebt so einiges skurriles und trifft wirklich merkwürdige Wesen die es eigentlich gar nicht geben dürfte, oder etwa doch, es hat wirklich Spaß gemacht mit Maeve die Katakomben zu erkunden, die Autorin beschreibt diese so Perfekt das man sich jeden einzelnen Stein perfekt vorstellen kann, der Plot allerdings hat mich mehrfach zum grübeln gebracht, ich dachte des öfteren What war denn das? Er hat zu keinem Zeitpunkt etwas vorhersagen lassen, ich kann das Buch jedem Urban Fantasy Fan ans Herz legen.
Wir begleiten die Protagonistin Maeve bei ihrer Reise in die Welt der Katakomben unterhalb Londons. Durch diverse Umstände und Vorfälle dauert diese Reise immer länger an und Maeve dringt immer tiefer in die Katakomben vor. Dabei erfahren wir einiges über Maeve aber wir lernen natürlich auch weitere Charaktere kennen, die mir durchweg ans Herz gewachsen sind. Vor allem Blaise finde ich super sympathisch und auch ihn und seine Geschichte lernen wir im Laufe des Buches besser kennen.
Ich konnte mir zwar schon ziemlich schnell ausmalen, wie seine Geschichte ist und wie alles miteinander zusammenhängt aber das hat der Story keinen Abbruch getan.
Es war durchweg spannend aber ich hatte nie das Gefühl, dass übertrieben wurde. Es hat sich alles stimmig angefühlt und hat wirklich Spaß gemacht zu lesen.
Ich bin sehr gespannt, wie die Geschichte von Maeve, Blaise und allen anderen weitergeht und freue mich, dass der Folgeband schon bald erscheint. Ich werde ihn auf jeden Fall lesen und hoffe neben den bereits bekannten Charakteren noch weitere kennenzulernen!
Inhalt:
Unterhalb der Straßen Londons liegt ein riesiges, kaum erforschtes Höhlensystem die sogenannten Katakomben. Diese geheimnisvolle Unterwelt reicht tiefer als jede U-Bahn-Linie und birgt sowohl Wunder als auch Gefahren. Maeve O’Sullivan, Studentin aus Dublin, träumt davon, eines Tages als Mudlark die verborgenen Schätze und Rätsel dieser Welt zu entdecken. Doch noch vor dem offiziellen Abschluss wagt Maeve sich auf eigene Faust hinab in die Dunkelheit.
Ein Fehltritt führt zur Orientierungslosigkeit und damit beginnt eine atemlose Reise durch eine Welt voller bizarrer Pflanzen, tödlicher Kreaturen und rätselhafter Begegnungen. Inmitten all dessen trifft Maeve auf Blaise, einen wortkargen Bewohner der Tiefe, und gemeinsam müssen sie sich einem Schicksal stellen, das weit mehr verändert als nur ihren Weg zurück zur Oberfläche.
Eigene Meinung:
Verlorene Städte hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Der Einstieg gelingt mühelos, denn der Schreibstil von Anne Herzel ist flüssig, atmosphärisch und sehr bildhaft. Ich hatte zu jeder Zeit das Gefühl, gemeinsam mit Maeve durch die düsteren Gänge zu streifen, verborgene Orte zu entdecken und Kreaturen zu beobachten. Besonders gelungen fand ich die Mischung aus Spannung, Abenteuer und emotionalen Momenten.
Auch die Charaktere haben mir sehr gefallen. Vor allem Maeve ist eine Figur, mit der man gut mitfühlen kann. Ihre Unsicherheit, Neugier und ihr Mut machen sie sehr authentisch. Blaise und Selvice, zwei wichtige Begleiter in der Tiefe, haben mir ebenfalls sehr gefallen. Besonders Blaise entwickelt im Verlauf eine spürbare Tiefe, deren Hintergrund mich emotional sehr berührt hat.
Der Spannungsbogen bleibt über alle vier Abschnitte hinweg konstant hoch. Es gibt viele überraschende Wendungen, emotionale Szenen und kleine humorvolle Momente, die für eine schöne Balance sorgen. Manche Figuren haben mich zwar hin und wieder frustriert, was aber eher für die glaubwürdige Charakterzeichnung spricht.
Fazit:
Verlorene Städte ist ein atmosphärischer, spannender und origineller Auftakt, der mich vollkommen in seinen Bann gezogen hat. Die Welt unter London ist faszinierend, die Figuren überzeugend gezeichnet, und die Geschichte bietet genau die richtige Mischung aus Abenteuer, Emotion und Geheimnissen. Ich freue mich schon sehr auf Band 2 und bin gespannt, was uns dort noch erwartet.