UNFOLLOW!

UNFOLLOW!

Paperback
3.569
Digital DetoxBildschirmzeitFashionbloggerInfluencer

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Description

Nena Schink ist süchtig. Ihre Droge: Instagram. Alles beginnt mit einem Experiment: Für das Jugendportal vom Handelsblatt soll sie selbst zur Influencerin werden. Nena, die sich sonst wenig um die Meinung anderer schert, bettelt nun bei ihren Freundinnen um Likes und Kommentare. Sie räkelt sich vierzig Minuten lang im Bikini auf einer Wassermelonen-Luftmatratze, die sie nur fürs Foto mit in den Urlaub genommen hat. All das kostet sie Zeit. Lebenszeit. Zwei Stunden täglich. 14 Stunden wöchentlich. 672 Stunden jährlich. Das sind 28 Tage, ein ganzer Monat. Verschwendet an Instagram. Nena beginnt sich zu fragen: Warum sexualisiert sich eine Generation, die alle Chancen hat, freiwillig? Wieso machen wir uns abhängig von einer virtuellen Scheinwelt? Für die Influencerinnen ist Instagram ein Geschäft. Mehr nicht. Die Währung: Follower und Likes. Aber worin besteht eigentlich ihr Job? Warum investieren große Mode- und Kosmetikfirmen Tausende von Euros in die Mädchen hinter den Accounts? Nena will es wissen, taucht ein in die funkelnde Instagram-Welt, trifft die Influencerinnen in der Realität, besucht ihre glitzernden Events und beschließt, etwas gegen diese Scheinwelt zu unternehmen. In ihrem Buch zeigt sie auf, warum wir Instagram anders nutzen müssen. Inklusive Lösungsvorschlägen für die eigene Instagram-Nutzung. Ihre Botschaft: Hör auf ein Follower zu sein. Werde zum Influencer deines eigenen Lebens.

Book Information

Main Genre
Self-Help & Non-Fiction
Sub Genre
Personal Development
Format
Paperback
Pages
240
Price
15.40 €

Author Description

Nena Schink, geboren 1992 in Düsseldorf, ist Wirtschaftsjournalistin und Autorin. Nach Handelsblatt und Bunte ist sie heute als Reporterin und Moderatorin für Bild tätig. Ihr Erstlingswerk UNFOLLOW schaffte es aus dem Stand in die Spiegel Bestseller-Liste. Privat setzt sie sich für Female Empowerment ein.

Posts

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All
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Leseempfehlung. Reflexion des eigenen Social Media Verhaltens.

Datum: 03.05.2024 Instagram und ich, wir sind ein Pärchen für sich. Kurz gesagt: Ich habe mein Instagram Suchtverhalten nicht im Griff und daher die App mehr deinstalliert als installiert, da ich mich sonst komplett im Handy verbuddel. Nena hat das Thema gut aufgearbeitet und uns immer wieder vor Augen geführt, wie wichtig das reale Leben ist und das wir im Internet keine wirklichen Glücksmomente sammeln. Und damit hat sie recht, man erinnert sich eher an den schönen Abend mit Freunden / Partner als an dem Abend, an dem man 2 Stunden auf der Couch durchs Handy gescrollt hat. Man reflektiert sich und sein Online Verhalten und ich habe gemerkt, dass ich mein Social Media Ich nicht leiden kann, daher bleibt die App deinstalliert. Einen Punkt muss ich leider abziehen, da ich das Wortbuilding der Autorin an einigen Stellen nicht mochte bzw. unpassend fand.

4

Ich finde „Unfollow“ trifft den Nagel auf den Kopf und spricht vor allem die Menschen an, die gerne einen bewussten, reflektierten Umgang mit sozialen Mendien wünschen und sich selbst gern hinterfragen.

✨ Lesemeinung zu „Unfollow“ von Nena Schink ✨ Wie Instagram unser Leben zerstört Hand aufs Herz: Für uns alle hier ist Instagram ein täglicher Begleiter. Viele von uns haben einen bewusste und (!) unbewussten Konsum. In „Unfollow“ erzählt Nena Schink darüber, wie Instagram sich auf Sie und ihr Leben auswirkt. Was als ein Experiment beginnt, endet mit einer Sucht und der totalen Konfrontation damit. Es war sehr gut nachzuvollziehen, denn ich sehe durchaus Parallelen. Ich erkenne mich immer wieder. Die Beobachtungen, die von Nena Schink geschildert sind, sind alltäglich. Ich verbringe oft zu viel Zeit auf Instagram und bin ein aktiver User. Es gab schon einige Stunden, in denen ich mich im Schauen von Reels und Storys verloren habe. Vergleichbar mir einem Marathon, immer mehr. Ebenso Profil-Hopping - wer hat einen coolen Feed, welchen Content gibts, was habe ich verpasst? Beiträge durchscrollen, liken, kommentieren. Und darüber nachdenken, was davon könnte ich auch machen oder was kann ich mehr tun? Was möchte ich wieder posten? Was gefällt den Followern? Ich weiß, ich bin nicht allein damit und ich weiß auch, hinter Instagram steckt eine gut designte psychologische Maschinerie: Belohnungen, Reize, Dopamin. Das treibt uns unbewusst dazu an, mehr Zeit auf diesem Netzwerk zu verbringen. Doch zu welchem Preis? Ich finde „Unfollow“ trifft den Nagel auf den Kopf und spricht vor allem die Menschen an, die gerne einen bewussten, reflektierten Umgang mit sozialen Mendien wünschen und sich selbst gern hinterfragen. Es ist durchaus ein großer Erfahrungsbericht von Nena Schink aber auch ein Blick hinter die Influencer-Kulissen. Aber auch am Ende hinter die, einer normalen Userin die gefangen ist in den Design- und Belohnungsmechanismen der App. Für mich ist und bleibt es ein Drahtseilakt in der Benutzung der App. Denn ohne geht nicht und mit ist auch hin und wieder doof. Und jetzt du: • Wie gehst du mit Instagram um? • Sortierst du Follower aus? • Hast du Benachrichtigungen aus? • Gönnst du dir Social-Media-Pausen? • Oder schwimmst du einfach mit und schaust, wohin es dich trägt? Ich bin gespannt, wie du das siehst. #buchrezension #unfollow #nenaschink #edenbooks

4

Yes!

Wer sich mit dem Thema Social Media und explizit Instagram beschäftigt und sein eigenes Verhalten hinterfragt, sollte sich dieses Buch einmal durchlesen. Sehr interessante Beispiele und generell gut geschrieben. Also, Empfehlung.

3

Instagram, hinter den Kulissen einer Influencerin

Nena Schenk erzählt aus ihrem Leben und ihren Erfahrungen als Influencerin und teilt Interviews bekannter Influencerinnen Ehrlich gesagt ist Instagram nicht meine Welt und die meisten Stars kannte ich überhaupt nicht. Vermutlich bin ich nicht die Zielgruppe des Buches. Daher war es für mich streckenweise zäh.

4

Ich mochte das Buch sehr! Insbesondere zu Beginn musste ich die eine oder andere Träne verdrücken, als die Autorin über ihre persönlichen Erlebnisse mit ihrer Uroma berichtet. Diese Geschichte war für mich total augenöffnend und schmerzhaft, eben weil es so wahr ist. Da ich gerade selbst meine geliebte Oma verloren habe, haben mich diese Zeilen mit einer Härte getroffen, die bei anderen wahrscheinlich nicht so krass eingeschlagen hätte. Insgesamt ist das Buch sehr augenöffnend. Man hinterfragt seinen eigenen Instagramkonsum und Umgang mit der App. Ein Buch, das zum nachdenken anregt und die eigenen Lebensentscheidungen hinterfragt.

5

Sinnvoll für alle, deren Bildschirmzeit von Instagram und Co dominiert wird.

2

Einseitig, überheblich, bewertend.

Ich hatte mich auf ein Buch gefreut, welches sich kritisch mit den sozialen Medien, hier Instagram, befasst. Bekommen habe ich ein Buch, welches auf mich sehr einseitig wirkte, statt beide Seiten einer Medaille zu beleuchten. Ich nutze Instagram auch schon viele Jahre und es stimmt absolut das Instagram seine negativen Seiten hat, das kann man einfach nicht abstreiten. Es gibt aber auch eine andere Seite. Instagram kann verbinden, kann Freundschaften entstehen lassen, kann neue Wege eröffnen, Inspiration sein, Motivation schenken und vor allem in vielen Bereichen informieren und aufklären. Was mir auch missfällt: Die Autorin kritisiert in erster Linie nur weibliche Nutzerinnen, ob bekannt als Influencerinnen oder private Nutzerinnen, Frauen bekommen ihr Fett weg. Sehr oft fällt das, in meinen Augen, abfällige Wort Bloggerinas. Unter anderem in der Aussage:"...weil ich nichts lächerlicher finde als die abgemagerten Bloggerinas, die auf Instagram so tun als würden sie jeden Tag Burger, Pommes und Süßigkeiten essen." Wenn ich konstruktiv kritisieren will, dann bitte nicht mit Bewertungen. Ich bin davon ausgegangen, dass sie in erster Linie hauptsächlich von ihren eigenen Erfahrungen mit Instagram schreibt, denn im Klappentext steht: Alles beginnt mit einem Experiment. Viel davon gibt es meiner Meinung dann aber nicht zu lesen, außer sich wiederholende Passagen. Wie sie zur Plattform kam, was diese Plattform mit ihr gemacht hat, was sie kritisch sieht, was vllt nicht. Das kommt teilweise auch vor, aber was ich am Ende wirklich mitnehme ist der erhobene Mahnfinger mit den Worten, dass sie hofft man möge aus ihren Erfahrungen lernen. 2 Sterne, weil sie durchaus wichtige Punkte anspricht und verdeutlicht. Ein Buch in dieser Form hätte es aber nicht gebraucht.

Einseitig, überheblich, bewertend.
3

Must-read für alle Social Media Konsumenten📱

Gute Mischung aus Storytelling und Fakten. Die Autorin leitet an zum Überdenken des eigenen Social Media Konsums ohne dabei „besserwisserisch von oben herab“ den „einen richtigen Weg“ anzuzeigen. Schreibstil: 3/5 Thema: 4/5 Umsetzung: 3/5 Etwas gelernt?: ✅

3

War ganz okey. Eher für Leute für die das ein ganz neues Thema ist.

Hab einiges gelernt, war aber auch nicht weltbewegend.

4

Ein Buch, das definitiv nachdenklich macht, da die Autorin viele kluge Fragen betreffs des eigenen Social Media-Konsums stellt. Ich würde mich jetzt zwar nicht als ausgemachten Instagram-Junkie bezeichnen (Dafür nervt mich mittlerweile einfach zu viel an dieser Plattform), aber die Mechanismen und Algorithmen werden auch auf anderen Netzwerken angewendet (Youtube, Facebook etc.). Am Interessantesten (und wahrsten) ist wohl die Feststellung, dass jede Minute Lebenszeit, die man mit den Apps am Telefon verbracht hat, unwiederbringlich verloren ist ... Schon deswegen sollte man sich wohl wirklich immer wieder mal fragen, wofür man immer wieder im Netz so lang herumhängt: Um Influencern bei dem perfekten Fake ihres Lebens zuzusehen? Diese und andere Botschaften bringt die Autorin recht gekonnt und unterhaltsam herüber, lediglich den Schreibstil fand ich zeitweise ein bisschen zu betont jugendlich. Das Du bei der Anrede ist in Ordnung, jedoch denke ich, dass nicht nur junge Menschen das Problem haben, nach Social Media und der damit flüchtigen Aufmerksamkeit süchtig zu sein. Und mich hätten ehrlich gestanden durchaus noch ein paar Zahlen mehr interessiert, die Daten, auf die sich die Autorin stützt, kamen mir zeitweise etwas schwammig vor ... Trotzdem in Summe ein Buch, das ich gern und schnell gelesen habe, weil ich es wirklich interessant fand zu sehen, was da mittlerweile im Influencer-Bereich alles abgeht.

3

Sehr subjektiv. Ich hatte mehr Objektivität und Studien erwartet. Da ich keine Anknüpfpunkte mit den Erfahrungen der Autorin hatte, war für mich nichts Neues dabei.

5

Das Buch regt zum Nachdenken. Ich finde das Thema sehr spannend und stimme den Aussagen der Schriftstellerin zu. Aber jeder Leser muss selbst entscheiden, wieviel Raum er Instagram & Co. in seinem Leben gibt. Sicherlich wird es auch einige Leser geben, die hier dem geschriebenen Wort widersprechen werden. Das Buch wird jetzt an meine 15-jährigen Tochter zum Lesen weitergereicht, die bereits vor einigen Tagen ihr Interesse bei mir anmeldet hat. Eigentlich kommt es eher selten vor, dass meine Tochter Interesse für meine Bücher zeigt 😉

3

Ich habe gerade dieses Buch beendet. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen, und dadurch konnte ich ihren Schilderungen sehr gut folgen. Ihre persönlichen Erfahrungen fand ich spannend, und auch zu welchem Ergebnis sie zum Schluss gekommen ist. Dennoch finde ich es kritisch alles so zu pauschalisieren, und an manchen Stellen hätte man nicht mit diesem „journalistischen Blick“ nenne ich es jetzt mal, der irgendwie immer etwas negatives sucht was man den Leuten erzählen kann, rangehen sollen, denn nicht alles an Instagram ist schlecht und nicht jeder Influencer ist unauthentisch, so dass man ihm entfolgen sollte. Trotzdem konnte ich viel aus dem Buch mitnehmen und habe schon beim lesen einige Leute denen ich folge aussortiert, denn wo Nena recht hat hat sie recht: das Glück sind nicht die Follower und Likes, sondern die Momente die dein Herz nachhaltig berühren!

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