Über die Berechnung des Rauminhalts II
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Description
Gefangen in einer Zeitschleife erlebt Tara Selter immer denselben Tag, während es für alle anderen Menschen, denen sie begegnet, ein immer neuer Anfang ist. Nachdem ein Jahr voller Achtzehnter-November-Tage weder einen Wiedereinstieg in die Zeit noch eine Rückkehr in das Zusammenleben mit ihrem Ehemann Thomas ermöglicht hat, fühlt sich Tara niedergeschlagen und richtungslos. Es ist ständig Herbst, sie sehnt sich nach Frühlingssonne und warmen Sommerabenden, nach Schnee und Weihnachten. Um die Jahreszeiten zu rekonstruieren, begibt sie sich in der stillstehenden Zeit auf Reisen durch den Raum. Im hohen Norden findet sie den Winter, in Südfrankreich Frühling und Sommer, den Herbst verbringt sie in Köln und Düsseldorf. Es entsteht ein wundersames Reisebuch und eine Jahreszeitensammlung, in der ein ganzes Jahr in einem einzigen Datum gerinnen kann. Eine römische Münze, die sie in Paris gekauft hat, wird Tara zum Sinnbild des stehengebliebenen Augenblicks. Als sie tiefer in die antike Geschichte eintaucht, in der sie ihr eigenes Schicksal gespiegelt sieht, trifft sie in einem Café einen Mann, der ebenfalls im achtzehnten November feststeckt.
Über die Berechnung des Rauminhalts II sprengt den Rahmen des kleinen Universums, in dem sich der erste Band dieses groß angelegten Romanprojekts abspielt. Raffiniert erweitert Solvej Balle ihren Erkundungsraum, um die Bedingungen unserer Existenz umso tiefer zu erforschen. Eine eindringliche Mahnung, die Welt und ihren Wandel nicht für selbstverständlich zu halten.
Book Information
Author Description
Solvej Balle, 1962 in Bovrup geboren, studierte Literatur und Philosophie in Kopenhagen und veröffentlichte 1984 ihren ersten Roman. Nach Jahren ausgedehnter Reisen durch Europa, Amerika, Kanada und Australien wurde sie 1996 Herausgeberin der literarischen Zeitschrift Den blå port. Seither veröffentlicht sie in unregelmäßigen Abständen eigene literarischen Werke und übersetzte aus dem Englischen u.a. Rosemare Waldrop. Auf Deutsch erschien bislang der Roman Nach dem Gesetz.
Posts
Haushofer meets Einstein meets »Und täglich grüßt das Murmeltier«: erneut überraschend, dass ein so vermeintlich einfacher Plot [eine Frau erlebt ein und den selben Tag immer und immer wieder] derart fesseln kann. Ein literarisches Gedankenexperiment, intelligent, philosophisch, existentiell, feministisch.
Women in Solitude-Spielart als Raum-Zeit-Gedankenspiel; reads like Haushofer, »Die Wand« oder die getriebenen »Malina«-Monologe im ersten Romanteil meets »Interstellar« oder »Inception«. Nach der Suche nach einem Ausweg aus dem 18. November in Bd. 1 hat sich Tara nun mit dem Zustand abgefunden und sucht nach Wegen, um sich einzurichten. In Bd. 2 (#368 - #1144) öffnet sie Räume, reist quer durch Europa, erzeugt selbst eine Illusion von Zeitlichkeit durch Jahreszeiten. Sie findet zu sich, in Glück und Verzweiflung gleichermaßen. Am Ende wieder ein Cliffhanger – ist sie nicht die Einzige, die im 18. November gefangen ist?
Heute ist der 20. November. Ich bin in der Zeit fortgeschritten, der 18. November liegt für mich schon zwei Tage zurück. Der 18. November ist für die meisten Menschen ein ganz normaler Tag, es sei denn, sie haben Geburtstag oder ein anderes wichtiges Ereignis an diesem Tag zu begehen. Nicht so für Tara Selter, die Protagonistin und Ich-Erzählerin aus “Über die Berechnung des Rauminhalts” von Solvej Balle. Für die belgisch-britische Französin, die von Beruf antiquarische Buchhändlerin ist, wiederholt sich der 18.11 immer und immer wieder, sie ist in einer Zeitschleife gefangen. Seit ich letztes Jahr am 18.11 mit der Reihe angefangen habe, bin ich großer Fan und doch habe ich im Laufe des Jahres nicht mehr weitergelesen. Vier Bände des auf sieben Bände angelegten Werks sind bereits von Peter Urban-Halle für Matthes & Seitz Berlin vom Dänischen ins Deutsche übersetzt worden und trotz der Begeisterung habe ich erst jetzt wieder, an einem 18.11, zu Band II gegriffen. Es kam mir irgendwie falsch vor, nicht am oder um den 18.11 den “Rauminhalt” zu lesen. Gleichzeitig werde ich am 18.11, so oft der Tag auch für mich wiederkehren möge, keine andere Buchreihe, keinen anderen Roman lesen können als: “Über die Berechnung des Rauminhalts” von Solvej Balle. Dabei wäre es - zumindest was Band II betrifft - eigentlich passend gewesen. Denn in diesem Buch versucht Tara aus der Gleichzeitigkeit ihrer Umstände, dem Immergleichen “ihres” 18. November auszubrechen und sie fängt quasi an, im 18.11 die Jahreszeiten zu suchen. Sie konstruiert sich künstlich das Zeitvergehen, das sie anhand von meteorologischen Markern festmacht, die den Jahreszeitenwechsel indizieren. Sie reist durch ganz Europa, um richtigen Winter mit Schnee (in Skandinavien), einen Frühling mit neugeborenen Schafen (in Süd-Cornwall), einen warmen Sommertag (in Südrankreich) und schließlich milde Frühherbsttage (im Rheinland) zu erleben. Die Szene, wo sie mit ihren Eltern in Brüssel Weihnachten feiert, ist geradezu rührend. Wie sie selbst versucht, eine Illusion zu erzeugen, die Zeitschleife zu überlisten, indem sie den Christmaspudding mit ins Bett nimmt. Denn die Sachen in ihrem Bett neigen dazu, nicht zu verschwinden, so wie sie selbst auch ihre Erinnerungen an die täglich wiederkehrenden 18. November behält - nur alle anderen nicht. Wir lernen in diesem Band mehr über Taras Vergangenheit und ihre Weltsicht. Thomas, ihr Mann, der im ersten Band viel Raum eingenommen hat, wird nicht so oft erwähnt. Er bleibt in ihrem Haus in Frankreich, Tara trifft ihn nicht, sie denkt nur an ihn, wenn sie an Körperlichkeit und Glück denkt. Ich habe wieder so viel angestrichen, mir so viel von dieser ruhigen, philosophischen Prosa merken wollen. Zum Beispiel die Resignation, das Akzeptieren, dass ihre Jahressimulation eine Farce war: “Vielleicht soll ich einfach in der Welt leben, wie sie ist, und akzeptieren, dass es keine Feiertage mehr gibt, kein Weihnachten, kein Neujahr, dass ich nie mehr Winter oder Frühling erleben werde, kein Ostern, keinen Sommer. Nur November. November.” (S. 142) Ich weiß nicht, ob ich ein ganzes Jahr auf Buch III warten will. Nicht nach dem Cliffhanger am Ende. Wie soll ich es aushalten, dass mein 18. November sich nur einmal im Jahr wiederholt?

Auch der 2. Band nimmt einen wieder mit, durch einen ewig anhaltenden 18. November - Oder?
Noch immer im 18. November gefangen, noch immer mit der Herausforderung konfrontiert, welchem Ablauf man folgen will. Oder lieber doch ausbrechen? Diese Fragen stellt sich auch Tara Selter, deren Wunsch nach "normalen Jahreszeiten" immer größer wird. Doch wo ein Wunsch ist, da ist auch mit etwas Geschick ein Weg. Zugleich gewinnt ein gewisser Sesterz aus dem 1. Band an Aufmerksamkeit und schickt sowohl Protagonistin wie auch die Leser auf eine ganz neue Reise dabei. Nur damit der 2. Band auf der letzten Seite einen so genialen Cliffhanger präsentiert, das man am liebsten direkt zum 3. Band greifen möchte! Ich bleibe auf jeden Fall dran^-^!
Sowas muss man erstmal schreiben können 😯
Band 2 der modernen "Und täglich grüßt das Murmeltier" Geschichte aus Dänemark. Schon Band 1 konnte mich schier vom Hocker hauen. Es fällt mir noch immer schwer, zu erzählen wie genial ich das ganze finde. Es passiert auf der einen Seite nichts. Es ist immer der selbe Tag. Der 18. November. Immer und immer und immer und immer wieder. Unsere Protagonistin hat sich in Band 2 mittlerweile damit abgefunden, dass es immer der gleiche Tag ist. Was macht man nun also? Auch Band 2 konnte von der ersten bis zur letzten Seite überzeugen und begeistern. Ein hoch interessantes Buchprojekt, welches insgesamt wohl auf 7 Bände ausgelegt ist - die ersten drei Bände sollen aber wohl sehr eng verknüpft sein. Soweit ich ein wenig recherchiert habe. Erwartet noch kein Ende. Lehnt euch zurück, genießt diese großartige Erzählung, die einen sprachlich umarmt und zu faszinieren weiß.
Band 2 der Geschichte um Tara Stelter, die an einem 18 November während einer Dienstreise in eine Zeitschleife geraten ist und seither jeden Tag den selben Tag auf Erden vorfindet. In diesem Band ist Tara, auf der Suche nach den unterschiedlichen Jahreszeiten, die ihr fehlen, seit sie gezwungen ist, im November zu leben. Ein tolles Gedankenexperiment, sehr gut umgesetzt, freue mich auf Teil 3
Schon wieder ein Cliffhanger am Ende! Freu mich schon auf Band 3! Ich finds nur etwas merkwürdig, dass Tara emotional gar nicht an ihrem Mann oder Freunden zu hängen scheint, ich meine sie hat ihn jetzt mindestens zwei Jahre nicht gesehen und scheint keine grosse Sehnsucht nach ihm zu haben oder nach sonst jemand? Vielleicht liegt es daran, dass sie weiss, für alle anderen wird nur ein Tag vergangen sein...
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Gefangen in einer Zeitschleife erlebt Tara Selter immer denselben Tag, während es für alle anderen Menschen, denen sie begegnet, ein immer neuer Anfang ist. Nachdem ein Jahr voller Achtzehnter-November-Tage weder einen Wiedereinstieg in die Zeit noch eine Rückkehr in das Zusammenleben mit ihrem Ehemann Thomas ermöglicht hat, fühlt sich Tara niedergeschlagen und richtungslos. Es ist ständig Herbst, sie sehnt sich nach Frühlingssonne und warmen Sommerabenden, nach Schnee und Weihnachten. Um die Jahreszeiten zu rekonstruieren, begibt sie sich in der stillstehenden Zeit auf Reisen durch den Raum. Im hohen Norden findet sie den Winter, in Südfrankreich Frühling und Sommer, den Herbst verbringt sie in Köln und Düsseldorf. Es entsteht ein wundersames Reisebuch und eine Jahreszeitensammlung, in der ein ganzes Jahr in einem einzigen Datum gerinnen kann. Eine römische Münze, die sie in Paris gekauft hat, wird Tara zum Sinnbild des stehengebliebenen Augenblicks. Als sie tiefer in die antike Geschichte eintaucht, in der sie ihr eigenes Schicksal gespiegelt sieht, trifft sie in einem Café einen Mann, der ebenfalls im achtzehnten November feststeckt.
Über die Berechnung des Rauminhalts II sprengt den Rahmen des kleinen Universums, in dem sich der erste Band dieses groß angelegten Romanprojekts abspielt. Raffiniert erweitert Solvej Balle ihren Erkundungsraum, um die Bedingungen unserer Existenz umso tiefer zu erforschen. Eine eindringliche Mahnung, die Welt und ihren Wandel nicht für selbstverständlich zu halten.
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Solvej Balle, 1962 in Bovrup geboren, studierte Literatur und Philosophie in Kopenhagen und veröffentlichte 1984 ihren ersten Roman. Nach Jahren ausgedehnter Reisen durch Europa, Amerika, Kanada und Australien wurde sie 1996 Herausgeberin der literarischen Zeitschrift Den blå port. Seither veröffentlicht sie in unregelmäßigen Abständen eigene literarischen Werke und übersetzte aus dem Englischen u.a. Rosemare Waldrop. Auf Deutsch erschien bislang der Roman Nach dem Gesetz.
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Haushofer meets Einstein meets »Und täglich grüßt das Murmeltier«: erneut überraschend, dass ein so vermeintlich einfacher Plot [eine Frau erlebt ein und den selben Tag immer und immer wieder] derart fesseln kann. Ein literarisches Gedankenexperiment, intelligent, philosophisch, existentiell, feministisch.
Women in Solitude-Spielart als Raum-Zeit-Gedankenspiel; reads like Haushofer, »Die Wand« oder die getriebenen »Malina«-Monologe im ersten Romanteil meets »Interstellar« oder »Inception«. Nach der Suche nach einem Ausweg aus dem 18. November in Bd. 1 hat sich Tara nun mit dem Zustand abgefunden und sucht nach Wegen, um sich einzurichten. In Bd. 2 (#368 - #1144) öffnet sie Räume, reist quer durch Europa, erzeugt selbst eine Illusion von Zeitlichkeit durch Jahreszeiten. Sie findet zu sich, in Glück und Verzweiflung gleichermaßen. Am Ende wieder ein Cliffhanger – ist sie nicht die Einzige, die im 18. November gefangen ist?
Heute ist der 20. November. Ich bin in der Zeit fortgeschritten, der 18. November liegt für mich schon zwei Tage zurück. Der 18. November ist für die meisten Menschen ein ganz normaler Tag, es sei denn, sie haben Geburtstag oder ein anderes wichtiges Ereignis an diesem Tag zu begehen. Nicht so für Tara Selter, die Protagonistin und Ich-Erzählerin aus “Über die Berechnung des Rauminhalts” von Solvej Balle. Für die belgisch-britische Französin, die von Beruf antiquarische Buchhändlerin ist, wiederholt sich der 18.11 immer und immer wieder, sie ist in einer Zeitschleife gefangen. Seit ich letztes Jahr am 18.11 mit der Reihe angefangen habe, bin ich großer Fan und doch habe ich im Laufe des Jahres nicht mehr weitergelesen. Vier Bände des auf sieben Bände angelegten Werks sind bereits von Peter Urban-Halle für Matthes & Seitz Berlin vom Dänischen ins Deutsche übersetzt worden und trotz der Begeisterung habe ich erst jetzt wieder, an einem 18.11, zu Band II gegriffen. Es kam mir irgendwie falsch vor, nicht am oder um den 18.11 den “Rauminhalt” zu lesen. Gleichzeitig werde ich am 18.11, so oft der Tag auch für mich wiederkehren möge, keine andere Buchreihe, keinen anderen Roman lesen können als: “Über die Berechnung des Rauminhalts” von Solvej Balle. Dabei wäre es - zumindest was Band II betrifft - eigentlich passend gewesen. Denn in diesem Buch versucht Tara aus der Gleichzeitigkeit ihrer Umstände, dem Immergleichen “ihres” 18. November auszubrechen und sie fängt quasi an, im 18.11 die Jahreszeiten zu suchen. Sie konstruiert sich künstlich das Zeitvergehen, das sie anhand von meteorologischen Markern festmacht, die den Jahreszeitenwechsel indizieren. Sie reist durch ganz Europa, um richtigen Winter mit Schnee (in Skandinavien), einen Frühling mit neugeborenen Schafen (in Süd-Cornwall), einen warmen Sommertag (in Südrankreich) und schließlich milde Frühherbsttage (im Rheinland) zu erleben. Die Szene, wo sie mit ihren Eltern in Brüssel Weihnachten feiert, ist geradezu rührend. Wie sie selbst versucht, eine Illusion zu erzeugen, die Zeitschleife zu überlisten, indem sie den Christmaspudding mit ins Bett nimmt. Denn die Sachen in ihrem Bett neigen dazu, nicht zu verschwinden, so wie sie selbst auch ihre Erinnerungen an die täglich wiederkehrenden 18. November behält - nur alle anderen nicht. Wir lernen in diesem Band mehr über Taras Vergangenheit und ihre Weltsicht. Thomas, ihr Mann, der im ersten Band viel Raum eingenommen hat, wird nicht so oft erwähnt. Er bleibt in ihrem Haus in Frankreich, Tara trifft ihn nicht, sie denkt nur an ihn, wenn sie an Körperlichkeit und Glück denkt. Ich habe wieder so viel angestrichen, mir so viel von dieser ruhigen, philosophischen Prosa merken wollen. Zum Beispiel die Resignation, das Akzeptieren, dass ihre Jahressimulation eine Farce war: “Vielleicht soll ich einfach in der Welt leben, wie sie ist, und akzeptieren, dass es keine Feiertage mehr gibt, kein Weihnachten, kein Neujahr, dass ich nie mehr Winter oder Frühling erleben werde, kein Ostern, keinen Sommer. Nur November. November.” (S. 142) Ich weiß nicht, ob ich ein ganzes Jahr auf Buch III warten will. Nicht nach dem Cliffhanger am Ende. Wie soll ich es aushalten, dass mein 18. November sich nur einmal im Jahr wiederholt?

Auch der 2. Band nimmt einen wieder mit, durch einen ewig anhaltenden 18. November - Oder?
Noch immer im 18. November gefangen, noch immer mit der Herausforderung konfrontiert, welchem Ablauf man folgen will. Oder lieber doch ausbrechen? Diese Fragen stellt sich auch Tara Selter, deren Wunsch nach "normalen Jahreszeiten" immer größer wird. Doch wo ein Wunsch ist, da ist auch mit etwas Geschick ein Weg. Zugleich gewinnt ein gewisser Sesterz aus dem 1. Band an Aufmerksamkeit und schickt sowohl Protagonistin wie auch die Leser auf eine ganz neue Reise dabei. Nur damit der 2. Band auf der letzten Seite einen so genialen Cliffhanger präsentiert, das man am liebsten direkt zum 3. Band greifen möchte! Ich bleibe auf jeden Fall dran^-^!
Sowas muss man erstmal schreiben können 😯
Band 2 der modernen "Und täglich grüßt das Murmeltier" Geschichte aus Dänemark. Schon Band 1 konnte mich schier vom Hocker hauen. Es fällt mir noch immer schwer, zu erzählen wie genial ich das ganze finde. Es passiert auf der einen Seite nichts. Es ist immer der selbe Tag. Der 18. November. Immer und immer und immer und immer wieder. Unsere Protagonistin hat sich in Band 2 mittlerweile damit abgefunden, dass es immer der gleiche Tag ist. Was macht man nun also? Auch Band 2 konnte von der ersten bis zur letzten Seite überzeugen und begeistern. Ein hoch interessantes Buchprojekt, welches insgesamt wohl auf 7 Bände ausgelegt ist - die ersten drei Bände sollen aber wohl sehr eng verknüpft sein. Soweit ich ein wenig recherchiert habe. Erwartet noch kein Ende. Lehnt euch zurück, genießt diese großartige Erzählung, die einen sprachlich umarmt und zu faszinieren weiß.
Band 2 der Geschichte um Tara Stelter, die an einem 18 November während einer Dienstreise in eine Zeitschleife geraten ist und seither jeden Tag den selben Tag auf Erden vorfindet. In diesem Band ist Tara, auf der Suche nach den unterschiedlichen Jahreszeiten, die ihr fehlen, seit sie gezwungen ist, im November zu leben. Ein tolles Gedankenexperiment, sehr gut umgesetzt, freue mich auf Teil 3
Schon wieder ein Cliffhanger am Ende! Freu mich schon auf Band 3! Ich finds nur etwas merkwürdig, dass Tara emotional gar nicht an ihrem Mann oder Freunden zu hängen scheint, ich meine sie hat ihn jetzt mindestens zwei Jahre nicht gesehen und scheint keine grosse Sehnsucht nach ihm zu haben oder nach sonst jemand? Vielleicht liegt es daran, dass sie weiss, für alle anderen wird nur ein Tag vergangen sein...












