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Twist

3.4(54)
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About the book

In diesem Roman laufen viele Geschichten zusammen, es geht um das, was uns erst zu Menschen macht: die Verbindung mit den anderen.

2019 geht der Journalist Fennell in Kapstadt an Bord der Georges Lecointe , eines Reparaturschiffs für Kabelbrüche in der Tiefsee. Er soll eine Reportage schreiben, über Kommunikation und ihre Störungen. Im Fokus: die Tiefseekabel, die die globalen Datenflüsse leiten, ständig gefährdet durch Naturereignisse, Krieg und Terrorismus. Der Missionschef Conway scheint nicht glücklich über den Gast, der sich für alles zu interessieren scheint – vielleicht auch für Conways Frau Zanele? Es sieht auch erst nicht danach aus, als sei so bald ein Einsatz fällig – bis eines Morgens in der Stadt Chaos ausbricht: Internet tot, Telefone stumm, kein Geld am Automaten. Eine Havarie mitten im Atlantik, in großer Tiefe, ganz Afrika ist betroffen. Das Schiff lichtet den Anker.

Nach Wochen auf hoher See dann eine erschreckende Nachricht: Auf Zanele wurde ein Anschlag verübt. Als Fennell zu neugierig wird, eskaliert der Konflikt. Allein mit der Crew auf dem Kabelleger umkreisen sich die beiden Männer …

Editions (2)

ISBN9783498003852
PublisherRowohlt
Publication Date03/11/25
Pages416

Reviews & Ratings

54 ratings

12 reviews

3.4

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  • ro_ke
    ro_ke

    483 Followers

    4.0

    Die Reparatur eines Tiefseekabels als gelungene Metapher für zwischenmenschliche Formen von Verbundenheit/Zerrissenheit, mit der Erkenntnis, dass letztendlich alles dem Zerfall geweiht ist und sich nicht immer reparieren lässt - informativ aber mit spürbaren Längen!

    Nov 20, 2025

  • tante_tanja
    tante_tanja

    542 Followers

    3.0

    Die frühen Entscheidungen bei jeder im Werden begriffenen Geschichte zeigen Vektoren auf, die in ein Dutzend unterschiedlicher Richtungen weisen können, ein Rorschachbild von Möglichkeiten. Mein Auftrag war es, über die Drähte zu reden, darüber, wie sie kaputtgehen konnten, und über die Schiffe, die aufs Meer hinausfuhren, um sie zu reparieren. Einerseits schien das ziemlich einfach zu sein. - Zitat, Seite 276 Im ganzen uns bekannten Universum gibt es kein vollständiges Vakuum. Warum fühlt sich das Innere des Menschen dann manchmal so leer an, als wäre jegliche Verbindung abgerissen? "Wir zerbrechen aneinander. " - So lautet der erste Satz des Romans "TWIST" von dem irischen Schriftsteller Colum McCann, in dem er seinen Protagonisten im Jahre 2019 auf die Reise nach Kapstadt schickt. An Bord der Georges Lecointe, eines Reperaturschiffs für Kabelbrüche in der Tiefsee, soll Anthony Fennell eine Reportage schreiben, über moderne Kommunikation und ihre Störfälle. Am Anfang besteht die Faszination für diese Tiefseekabel, welche die globalen Datenflüsse in ihren fragile Glaskörpern leiten, immer bedroht von äußeren Einflüssen wie Naturereignisse, aber auch menschlichen Anfeindungen ausgesetzt - durch Terror und Gewaltphänomene wie Krieg. Das abgerissen Kabel auf der Titelseite lässt die berechtigte Hoffnung auf einen spannungsgeladenen Roman aufkommen. Doch die Erzählung schlingert wie ein seekranker Passagier hin und her und vermag sich nicht richtig zu entscheiden, was sie darstellen will. Ist das ein Abenteuerroman? Oder eine philosophischen Betrachtung der menschlichen Natur? Eine Liebesgeschichte (aber wer sind die Liebenden), oder ein Selbstfindungsroman? Auch der Schreibstil scheint seine klare Linie um Haaresbreite zu verfehlen. Bedeutungsschwangere Worte werden zu Phrasen und der zum Teil sehr abgehackte Stil mit Sätzen aus zwei, drei oder vier Wörtern wirkt weniger stakatohaft, sondern eher nervtötend. Auch die Anspielungen auf klassische Texte wie "Herz der Finsternis" wirken seltsam aufgesetzt und machen unnötig darauf aufmerksam, dass der gelesene Text keinesfalls die Tiefe der Vorlage erreicht. Die Idee zum Roman und die philosophischen Gedankenspiele sind interessant gewählt, aber die sprachliche und inhaltliche Umsetzung entsprechen nicht den eigenen hohen Erwartungen. FAZIT Vielleicht ist es ja auch diese Fixierung auf die Figur Conway, in die sich der Ich-Erzähler bereits in der Vorgeschichte schockverliebt. Conway ist als Experte für die Reparatur der Tiefseekabel als zentrale Figur der Geschichte eigentlich eine gute Wahl, aber durch die einseitige Perspektive bleibt dieser doch irgendwie eindimensional und weniger geheimnisumwoben, wie wahrscheinlich vom Autoren beabsichtigt. Es ist schon seltsam, dass mir ausgerechnet in diesem Roman so sehr die Verbindung zu den Figuren und damit letztlich auch die zur Geschichte gefehlt hat. Aber dies ist natürlich nur mein rein subjektiver Eindruck. Andere mögen bei der Lektüre ganz anders empfunden haben. Leider kann ich hier keine persönliche Empfehlung aussprechen. Wer ist trotzdem mit an Bord?

    Nov 26, 2025

  • oneveganbooknerd
    oneveganbooknerd

    109 Followers

    4.0

    Ein atmosphärisches Porträt über eine kaum greifbare Person. Die Erzählart hat mich stellenweise an „Der große Gatsby“ erinnert.

    May 27, 2025

3 of 12 reviews

Author

About Colum McCann

Colum McCann wurde 1965 in Dublin geboren. Er arbeitete als Journalist, Farmarbeiter und Lehrer und unternahm lange Reisen durch Asien, Europa und Amerika. Für seine Romane und Erzählungen erhielt McCann zahlreiche Literaturpreise, unter anderem den Hennessy Award und den Rooney Prize for Irish Literature. Zum internationalen Bestsellerautor wurde er mit den Romanen Der Tänzer und Zoli. Für den Roman Die große Welt erhielt er 2009 den National Book Award. Er ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt in New York.

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