Tokyo dieser Tage 1
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Description
Book Information
Posts
Das Leben und Treiben verschiedener Mangaka in Tokio... Matsumotos wohl ruhigstes Werk. Verschiedene Charaktere (aus der Manga-Szene) hadern mit ihren Sorgen im Alltag des modernen Tokio und bilden dadurch auch die moderne (japanische) Gesellschaft ab. Ruhig erzählt - zu Beginn träge (vielleicht auch dadurch erzeugt, dass ich solch eine Erzählung von Matsumoto nicht erwartet habe) - im weiteren Verlauf jedoch immer angenehmer und fließender erzählt. Matsumoto auf den (erzählerischen) Pfaden Taniguchis, aber mit seiner üblichen Eigenart (zeichnerisch und inhaltlich).

Wieder mal ein Meisterwerk von Taiyo Matsumoto. Erzählt wird die Geschichte eines langjährigen Mangaredakteurs der eigentlich mit der Welt der Mangas abschließen möchte. Aber.... Einblicke in die Welt von Mangakas und Verlagen. Und natürlich der einmalige Zeichenstil Matsumotos. Die Fortsetzung wird sehnsüchtig erwartet. Vielen Dank an den Reprodukt-Verlag für solch ein Meisterwerk.
Das Ende einer Ära
Kazuo Shiozawa ist bzw. war Manga Redakteur. Doch nach über 3 Jahrzehnten im Beruf entschließt er sich, aufzuhören. Dabei verfolgen wir eben diesen, wie er nochmal alte Weggefährten besucht, als auch zu den Leuten mal ehrlich und ungefiltert sein kann. Aber auch diejenigen, die seinen Platz eingenommen haben und ab und zu Rat bei ihm suchen. Im Endeffekt nach etwas Überlegung und interner Konflikte entschloss er sich aber dazu noch einmal einen Manga zu verlegen. Und zwar mit all seinen Lieblingskünstlern und Mangaka, die er sehr bewundert. Das Werk strotzt nur so von Nostalgie für etwas, das nicht mehr ist. Damit einhergehend auch Künstler, die er ewig betreut hat, und nun ganz andere Pfade eingeschlagen haben. Ebenfalls bietet die Geschichte durch die vielen Mangaka verschiedene und durchaus spannende Lebensgeschichten und Einblicke ins Mangaka dasein. Besonders finde ich auch die Entwicklung von Kazuo als Charakter. Denn Anfangs scheint er sein komplettes Leben hinter sich lassen zu wollen, nur um sich auf seine Berufung und Leidenschaft zurück zu Besinnen. Der Aspekt, dass Kazuo mit seinem eigenen Vogel sprechen kann, bietet auch noch einen leicht übernatürliche Komponente. Diese gab es ja auch schon bei Katzen des Louvre von Matsumoto. Mir hat der Erste Band gefallen, mal sehen wo die Reise hingeht.

Tiefgründiger und literarischer Manga
Band 1 von 3 - abgeschlossen ✔️ Genre: Seinen, Drama, Slice-of-Life „Ich mag aus dieser Welt geflohen sein, weil sie mich am Ende angewidert hat…aber so richtig gelebt habe ich eigentlich nur, wenn ich Manga gezeichnet habe.“ „Tokyo dieser Tage“ ist ein tiefgründiger Manga über das Manga-Zeichnen und die Manga-Vermarktung, die Zusammenarbeit von Redakteur und Mangaka und alles was dahintersteht: und damit eben auch der Druck und die Erwartungen. Den etwas eigenwilligen Zeichenstil von Taiyo Matsumoto kannte ich nun schon von seinem anderen Werk „Ping Pong“ und ich muss sagen, dass ich diesen mittlerweile richtig schätzen gelernt habe. Die Zeichnungen sind unglaublich ausdrucksstark und atmosphärisch und besitzen einen erzählerischen Sog, der einen gewissen qualitativen Anspruch hat. So wirkte dieser Manga für mich wie ein literarisches Werk, in dem tiefe Charakterstudien betrieben werden und wichtige Themen ihren Platz finden und zum Nachdenken anregen. In dieser Geschichte bewegen wir uns viel auf den Straßen Tokyos und bekommen auch einige Aussichtsbilder über die Stadt, die besonders toll anzuschauen sind. Diese Vogelperspektive spielt auch ein bisschen auf den Mitbewohner von dem Hauptprotagonisten Shiozawa an, der einen Vogel als Haustier hat, mit dem er sich auch immer unterhält und der auch auf dem Cover Platz findet. Shiozawa kündigt nach 30 Jahren überraschend seinen Job als Mangaredaktuer, denkt intensiv über sein Leben nach und möchte dieses ganze Kapitel für sich beenden. Nachdem er erst seine gesamte Manga-Sammlung verkaufen möchte, merkt er jedoch, dass er seine Leidenschaft doch nicht so einfach aufgeben kann und nimmt Kontakt zu Künstlern auf, deren Werke ihm besonders viel gegeben haben und startet ein neues privates Projekt. Der Kontakt zu den verschiedenen Künstlern zeigt uns verschiedene Blickwinkel in dieser Branche und den schmalen Grad zwischen der Ausübung dieser Passion und dem Zufriedenstellen der Ansprüche der Lesenden. Für mich ein beeindruckendes Werk, das in dieser hochwertigen gebundenen Ausgabe seine Würdigung findet.

💭 30 Jahre Manga – und plötzlich ist alles vorbei? Über Nostalgie, Scheitern & einen Neuanfang voller Hoffnung ✍️🐦
Kazuo war 30 Jahre lang Manga-Redakteur bei einem renommierten Verlag – bis das von ihm gegründete Magazin eingestellt wurde. Für ihn ist die Kündigung eine logische Konsequenz, aber auch ein tiefer Einschnitt. Denn was bleibt, wenn das eigene „Baby“ scheitert? Wenn man sich selbst nicht mehr zutraut, seinen Beruf weiter auszuüben? Was mich an diesem Manga so berührt hat, ist die ehrliche Darstellung von Nostalgie und Scheitern. Die Last, wenn Leidenschaft und Beruf aufeinandertreffen. Die leisen, schmerzhaften Fragen: Habe ich versagt? Wofür war das alles? Dabei zeigt das Werk auch die komplizierte Beziehung zwischen Redakteuren und Mangaka – geprägt von Leidenschaft, aber auch Missverständnissen. Zwischen den Zeilen spürt man die verletzliche Künstlerseele und den oft unausgesprochenen Druck, der mit der Veröffentlichung von Manga einhergeht. Themen wie Überarbeitung, Krankheit, sogar früher Tod – alles im Namen des Erfolgs. 🧠💔 Was mich besonders bewegt hat, ist die Kritik an der Kommerzialisierung von Kreativität – und die Suche nach einem neuen Weg. Kazuo plant, gemeinsam mit anderen gescheiterten oder ausgebrannten Zeichnern ein neues Projekt zu starten: einen perfekten Manga. Ein letzter Versuch, etwas Bedeutungsvolles zu schaffen – mit all der Erfahrung, den Fehlern und Träumen im Gepäck. 🔥 Ich liebe den Stil von Matsumoto – atmosphärisch und fantasievoll, mit starken visuellen Momenten wie den ganzseitigen Panels von Tokyos Stadtlandschaften oder Kazuos surrealen Gesprächen mit Vögeln. 🏙️🐦 Für mich war Band 1 ein emotionales Highlight. Wer Geschichten über das Aufgeben, Weitermachen und das kreative Ringen mit sich selbst liebt, sollte hier unbedingt reinschauen.
Der Zeichenstil ist sicherlich nicht für jeden etwas, denn er ist nicht sonderlich “modern” und größtenteils sehr skizzenhaft - ich hab mich aber ziemlich schnell daran gewöhnt und empfand ihn dann sehr passend. Der Plot erzählt von einem Manga-Redakteur, der kündigt, weil sein gegründetes Magazin eingestellt wurde - in seinen Augen aufgrund Fehlentscheidungen seinerseits, somit war die Kündigung die logische Konsequenz. So versucht er, seine Vergangenheit hinter sich zu lassen und sich von allem, was mit Manga zu tun hat, zu trennen. Doch das klappt - wie zu erwarten - nicht sonderlich gut. Und so möchte er ein letztes, besonderes Projekt starten und sucht verschiedenste Menschen auf.. Teilweise war's für mich an manchen Stellen schwer zu folgen, doch die Grundessenz kam gut zum Vorschein. Denn die Geschichte zeigt sowohl die schönen Momente, als auch die Schattenseiten der Mangabranche. Also Leser feiert man entweder einen Titel oder halt nicht. Man geht einfach zum nächsten über. Aber was machen Mangaka, Redaktion und alle anderen, die daran mitgewirkt haben? Genau dieser Aspekt regt einen zum Nachdenken an, auch wenn man von der Materie selbst wenig Ahnung hat. Mich hat die Geschichte berührt und ich bin auch gespannt, was da in den nächsten beiden Bänden noch passiert!

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Das Leben und Treiben verschiedener Mangaka in Tokio... Matsumotos wohl ruhigstes Werk. Verschiedene Charaktere (aus der Manga-Szene) hadern mit ihren Sorgen im Alltag des modernen Tokio und bilden dadurch auch die moderne (japanische) Gesellschaft ab. Ruhig erzählt - zu Beginn träge (vielleicht auch dadurch erzeugt, dass ich solch eine Erzählung von Matsumoto nicht erwartet habe) - im weiteren Verlauf jedoch immer angenehmer und fließender erzählt. Matsumoto auf den (erzählerischen) Pfaden Taniguchis, aber mit seiner üblichen Eigenart (zeichnerisch und inhaltlich).

Wieder mal ein Meisterwerk von Taiyo Matsumoto. Erzählt wird die Geschichte eines langjährigen Mangaredakteurs der eigentlich mit der Welt der Mangas abschließen möchte. Aber.... Einblicke in die Welt von Mangakas und Verlagen. Und natürlich der einmalige Zeichenstil Matsumotos. Die Fortsetzung wird sehnsüchtig erwartet. Vielen Dank an den Reprodukt-Verlag für solch ein Meisterwerk.
Das Ende einer Ära
Kazuo Shiozawa ist bzw. war Manga Redakteur. Doch nach über 3 Jahrzehnten im Beruf entschließt er sich, aufzuhören. Dabei verfolgen wir eben diesen, wie er nochmal alte Weggefährten besucht, als auch zu den Leuten mal ehrlich und ungefiltert sein kann. Aber auch diejenigen, die seinen Platz eingenommen haben und ab und zu Rat bei ihm suchen. Im Endeffekt nach etwas Überlegung und interner Konflikte entschloss er sich aber dazu noch einmal einen Manga zu verlegen. Und zwar mit all seinen Lieblingskünstlern und Mangaka, die er sehr bewundert. Das Werk strotzt nur so von Nostalgie für etwas, das nicht mehr ist. Damit einhergehend auch Künstler, die er ewig betreut hat, und nun ganz andere Pfade eingeschlagen haben. Ebenfalls bietet die Geschichte durch die vielen Mangaka verschiedene und durchaus spannende Lebensgeschichten und Einblicke ins Mangaka dasein. Besonders finde ich auch die Entwicklung von Kazuo als Charakter. Denn Anfangs scheint er sein komplettes Leben hinter sich lassen zu wollen, nur um sich auf seine Berufung und Leidenschaft zurück zu Besinnen. Der Aspekt, dass Kazuo mit seinem eigenen Vogel sprechen kann, bietet auch noch einen leicht übernatürliche Komponente. Diese gab es ja auch schon bei Katzen des Louvre von Matsumoto. Mir hat der Erste Band gefallen, mal sehen wo die Reise hingeht.

Tiefgründiger und literarischer Manga
Band 1 von 3 - abgeschlossen ✔️ Genre: Seinen, Drama, Slice-of-Life „Ich mag aus dieser Welt geflohen sein, weil sie mich am Ende angewidert hat…aber so richtig gelebt habe ich eigentlich nur, wenn ich Manga gezeichnet habe.“ „Tokyo dieser Tage“ ist ein tiefgründiger Manga über das Manga-Zeichnen und die Manga-Vermarktung, die Zusammenarbeit von Redakteur und Mangaka und alles was dahintersteht: und damit eben auch der Druck und die Erwartungen. Den etwas eigenwilligen Zeichenstil von Taiyo Matsumoto kannte ich nun schon von seinem anderen Werk „Ping Pong“ und ich muss sagen, dass ich diesen mittlerweile richtig schätzen gelernt habe. Die Zeichnungen sind unglaublich ausdrucksstark und atmosphärisch und besitzen einen erzählerischen Sog, der einen gewissen qualitativen Anspruch hat. So wirkte dieser Manga für mich wie ein literarisches Werk, in dem tiefe Charakterstudien betrieben werden und wichtige Themen ihren Platz finden und zum Nachdenken anregen. In dieser Geschichte bewegen wir uns viel auf den Straßen Tokyos und bekommen auch einige Aussichtsbilder über die Stadt, die besonders toll anzuschauen sind. Diese Vogelperspektive spielt auch ein bisschen auf den Mitbewohner von dem Hauptprotagonisten Shiozawa an, der einen Vogel als Haustier hat, mit dem er sich auch immer unterhält und der auch auf dem Cover Platz findet. Shiozawa kündigt nach 30 Jahren überraschend seinen Job als Mangaredaktuer, denkt intensiv über sein Leben nach und möchte dieses ganze Kapitel für sich beenden. Nachdem er erst seine gesamte Manga-Sammlung verkaufen möchte, merkt er jedoch, dass er seine Leidenschaft doch nicht so einfach aufgeben kann und nimmt Kontakt zu Künstlern auf, deren Werke ihm besonders viel gegeben haben und startet ein neues privates Projekt. Der Kontakt zu den verschiedenen Künstlern zeigt uns verschiedene Blickwinkel in dieser Branche und den schmalen Grad zwischen der Ausübung dieser Passion und dem Zufriedenstellen der Ansprüche der Lesenden. Für mich ein beeindruckendes Werk, das in dieser hochwertigen gebundenen Ausgabe seine Würdigung findet.

💭 30 Jahre Manga – und plötzlich ist alles vorbei? Über Nostalgie, Scheitern & einen Neuanfang voller Hoffnung ✍️🐦
Kazuo war 30 Jahre lang Manga-Redakteur bei einem renommierten Verlag – bis das von ihm gegründete Magazin eingestellt wurde. Für ihn ist die Kündigung eine logische Konsequenz, aber auch ein tiefer Einschnitt. Denn was bleibt, wenn das eigene „Baby“ scheitert? Wenn man sich selbst nicht mehr zutraut, seinen Beruf weiter auszuüben? Was mich an diesem Manga so berührt hat, ist die ehrliche Darstellung von Nostalgie und Scheitern. Die Last, wenn Leidenschaft und Beruf aufeinandertreffen. Die leisen, schmerzhaften Fragen: Habe ich versagt? Wofür war das alles? Dabei zeigt das Werk auch die komplizierte Beziehung zwischen Redakteuren und Mangaka – geprägt von Leidenschaft, aber auch Missverständnissen. Zwischen den Zeilen spürt man die verletzliche Künstlerseele und den oft unausgesprochenen Druck, der mit der Veröffentlichung von Manga einhergeht. Themen wie Überarbeitung, Krankheit, sogar früher Tod – alles im Namen des Erfolgs. 🧠💔 Was mich besonders bewegt hat, ist die Kritik an der Kommerzialisierung von Kreativität – und die Suche nach einem neuen Weg. Kazuo plant, gemeinsam mit anderen gescheiterten oder ausgebrannten Zeichnern ein neues Projekt zu starten: einen perfekten Manga. Ein letzter Versuch, etwas Bedeutungsvolles zu schaffen – mit all der Erfahrung, den Fehlern und Träumen im Gepäck. 🔥 Ich liebe den Stil von Matsumoto – atmosphärisch und fantasievoll, mit starken visuellen Momenten wie den ganzseitigen Panels von Tokyos Stadtlandschaften oder Kazuos surrealen Gesprächen mit Vögeln. 🏙️🐦 Für mich war Band 1 ein emotionales Highlight. Wer Geschichten über das Aufgeben, Weitermachen und das kreative Ringen mit sich selbst liebt, sollte hier unbedingt reinschauen.
Der Zeichenstil ist sicherlich nicht für jeden etwas, denn er ist nicht sonderlich “modern” und größtenteils sehr skizzenhaft - ich hab mich aber ziemlich schnell daran gewöhnt und empfand ihn dann sehr passend. Der Plot erzählt von einem Manga-Redakteur, der kündigt, weil sein gegründetes Magazin eingestellt wurde - in seinen Augen aufgrund Fehlentscheidungen seinerseits, somit war die Kündigung die logische Konsequenz. So versucht er, seine Vergangenheit hinter sich zu lassen und sich von allem, was mit Manga zu tun hat, zu trennen. Doch das klappt - wie zu erwarten - nicht sonderlich gut. Und so möchte er ein letztes, besonderes Projekt starten und sucht verschiedenste Menschen auf.. Teilweise war's für mich an manchen Stellen schwer zu folgen, doch die Grundessenz kam gut zum Vorschein. Denn die Geschichte zeigt sowohl die schönen Momente, als auch die Schattenseiten der Mangabranche. Also Leser feiert man entweder einen Titel oder halt nicht. Man geht einfach zum nächsten über. Aber was machen Mangaka, Redaktion und alle anderen, die daran mitgewirkt haben? Genau dieser Aspekt regt einen zum Nachdenken an, auch wenn man von der Materie selbst wenig Ahnung hat. Mich hat die Geschichte berührt und ich bin auch gespannt, was da in den nächsten beiden Bänden noch passiert!











