Tiefer Schmerz
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Description
Ein toter Nobelpreiskandidat und eine bis zur Unkenntlichkeit verstümmelte Leiche in einem Stockholmer Freizeitpark – haben sie etwas miteinander zu tun? Fieberhaft suchen die Sonderermittler um Paul Hjelm und Kerstin Holm nach dem Verbindungsglied in einer bizarren Mordserie. Der Fall führt sie nicht nur durch halb Europa, sondern auch in die Vergangenheit, bis hin zu einem monströsen Verbrechen vor langer Zeit.
Book Information
Author Description
Arne Dahl, geboren 1963 in Sollentuna, hat mit seinen Kriminalromanen um das Stockholmer A-Team eine der erfolgreichsten Reihen der Welt geschaffen. International mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht, verkauften sich allein im deutschsprachigen Raum über 2,7 Millionen Bücher. Sein Thriller-Quartett um die Opcop-Gruppe mit den Bänden »Gier«, »Zorn«, »Neid« und »Hass« sowie die fünf Bände seiner in vielen Ländern gefeierten Reihe um das Ermittlerduo Berger & Blom standen monatelang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Zusammen mit Simon Beckett wurde er 2018 mit dem Ripper Award geehrt. Mit »Stummer Schrei« begann Arne Dahl 2024 eine neue Reihe um die Ermittlerin Eva Nyman.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Tiefer Schmerz startet mit mehreren mysteriösen Morden, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Doch das A-Team um Kerstin Holm findet schnell Verbindungen, die immer weiter in die Vergangenheit führen – bis hin zum Zweiten Weltkrieg. Der Fall wird immer größer und zeigt, dass die Vergangenheit manchmal gefährlicher sein kann, als man denkt. Der historische Aspekt hat mich echt mitgerissen. Die Verbindung zu einem der dunkelsten Kapitel der Geschichte gibt dem Buch eine ganz eigene Tiefe, ohne dass es sich zu sehr nach Geschichtsunterricht anfühlt. Anfangs war alles ein bisschen wirr, weil so viele verschiedene Dinge passieren, aber sobald die Puzzleteile zusammenfallen, wird es richtig spannend. Am Ende bleibt Tiefer Schmerz ein verdammt guter Krimi mit einer interessanten Story. Wer es mag, wenn ein Fall mehr zu bieten hat als nur die übliche Mördersuche, wird hier definitiv nicht enttäuscht.
Bisher leider der schwächste Teil der Reihe. Irgendwie mag ich die Schreibweise auch grad nicht. So gezwungen lustig. Bisher wurden die Ermittler noch einzeln charakterisiert. Diesmal sind es nur noch Namen und es wird nur an der Oberfläche gekratzt. Die Auflösung bzw. der Zusammenhang der Morde wurde dann wieder kurzzeitig interessant. Ich habe für diesen Teil drei Anläufe und mehrere Monate gebraucht und bin jetzt froh, dass ich es hinter mir habe. Werde mit dem nächsten Teil wohl erstmal eine Weile warten.
Spannender Krimi mit interessanten Themen, aber erheblichen Schwächen in Plausibilität und schlüssiger Handlung. Gute Unterhaltung, nicht mehr, nicht weniger
Vier Verbrechen ereignen sich in Stockholm, die zunächst wenig mehr verbindet als ihre zeitliche und räumliche Nähe zueinander. Die Gruppe A der Stockholmer Polizei, zuständig für Straftaten mit internationaler Dimension ahnen Zusammenhänge, verzweifeln aber auch an Rätseln. Die Spuren führen in das Milieu des Frauenhandels und der Zwangsprostitution, aber auch in die KZs der Nazis. Der Roman fängt sehr gut an, die Ermittlungsarbeit der verschiedenen Teams sorgt für Spannung und die Hintergründe sind interessant. Die Charaktere der Ermittler erhalten Raum, dominieren aber nicht die Handlung und wirken durchaus plausibel. Die typische skandinavische Sozialstaatskritik scheint zwar manchmal durch, hält sich aber in Grenzen. Für schwedische (weniger internationale) Leser sicher interessant (und vielleicht auch unbequem) sind ein paar historische Ausflüge in eigene ideologische Verirrungen in der Nazi-Zeit Weniger gut: Gegen Ende laufen dem Autor die Dinge aus dem Ruder. Hier werden zuviele zu unwahrscheinliche Zufälle bemüht, Charaktere fallen zu stark aus ihren Rollen. Im Bestreben, auch ja kein 'loses Ende' übrig zu lassen werden arg konstruierte Erklärungen aufgeboten. Weniger wäre hier mehr gewesen. Insoweit ist das Buch spannende Unterhaltungslektüre, routiniert geschrieben und nie langweilig. Einen bleibenden Eindruck wird sie eher nicht hinterlassen.
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1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
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Ein toter Nobelpreiskandidat und eine bis zur Unkenntlichkeit verstümmelte Leiche in einem Stockholmer Freizeitpark – haben sie etwas miteinander zu tun? Fieberhaft suchen die Sonderermittler um Paul Hjelm und Kerstin Holm nach dem Verbindungsglied in einer bizarren Mordserie. Der Fall führt sie nicht nur durch halb Europa, sondern auch in die Vergangenheit, bis hin zu einem monströsen Verbrechen vor langer Zeit.
Book Information
Author Description
Arne Dahl, geboren 1963 in Sollentuna, hat mit seinen Kriminalromanen um das Stockholmer A-Team eine der erfolgreichsten Reihen der Welt geschaffen. International mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht, verkauften sich allein im deutschsprachigen Raum über 2,7 Millionen Bücher. Sein Thriller-Quartett um die Opcop-Gruppe mit den Bänden »Gier«, »Zorn«, »Neid« und »Hass« sowie die fünf Bände seiner in vielen Ländern gefeierten Reihe um das Ermittlerduo Berger & Blom standen monatelang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Zusammen mit Simon Beckett wurde er 2018 mit dem Ripper Award geehrt. Mit »Stummer Schrei« begann Arne Dahl 2024 eine neue Reihe um die Ermittlerin Eva Nyman.
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Tiefer Schmerz startet mit mehreren mysteriösen Morden, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Doch das A-Team um Kerstin Holm findet schnell Verbindungen, die immer weiter in die Vergangenheit führen – bis hin zum Zweiten Weltkrieg. Der Fall wird immer größer und zeigt, dass die Vergangenheit manchmal gefährlicher sein kann, als man denkt. Der historische Aspekt hat mich echt mitgerissen. Die Verbindung zu einem der dunkelsten Kapitel der Geschichte gibt dem Buch eine ganz eigene Tiefe, ohne dass es sich zu sehr nach Geschichtsunterricht anfühlt. Anfangs war alles ein bisschen wirr, weil so viele verschiedene Dinge passieren, aber sobald die Puzzleteile zusammenfallen, wird es richtig spannend. Am Ende bleibt Tiefer Schmerz ein verdammt guter Krimi mit einer interessanten Story. Wer es mag, wenn ein Fall mehr zu bieten hat als nur die übliche Mördersuche, wird hier definitiv nicht enttäuscht.
Bisher leider der schwächste Teil der Reihe. Irgendwie mag ich die Schreibweise auch grad nicht. So gezwungen lustig. Bisher wurden die Ermittler noch einzeln charakterisiert. Diesmal sind es nur noch Namen und es wird nur an der Oberfläche gekratzt. Die Auflösung bzw. der Zusammenhang der Morde wurde dann wieder kurzzeitig interessant. Ich habe für diesen Teil drei Anläufe und mehrere Monate gebraucht und bin jetzt froh, dass ich es hinter mir habe. Werde mit dem nächsten Teil wohl erstmal eine Weile warten.
Spannender Krimi mit interessanten Themen, aber erheblichen Schwächen in Plausibilität und schlüssiger Handlung. Gute Unterhaltung, nicht mehr, nicht weniger
Vier Verbrechen ereignen sich in Stockholm, die zunächst wenig mehr verbindet als ihre zeitliche und räumliche Nähe zueinander. Die Gruppe A der Stockholmer Polizei, zuständig für Straftaten mit internationaler Dimension ahnen Zusammenhänge, verzweifeln aber auch an Rätseln. Die Spuren führen in das Milieu des Frauenhandels und der Zwangsprostitution, aber auch in die KZs der Nazis. Der Roman fängt sehr gut an, die Ermittlungsarbeit der verschiedenen Teams sorgt für Spannung und die Hintergründe sind interessant. Die Charaktere der Ermittler erhalten Raum, dominieren aber nicht die Handlung und wirken durchaus plausibel. Die typische skandinavische Sozialstaatskritik scheint zwar manchmal durch, hält sich aber in Grenzen. Für schwedische (weniger internationale) Leser sicher interessant (und vielleicht auch unbequem) sind ein paar historische Ausflüge in eigene ideologische Verirrungen in der Nazi-Zeit Weniger gut: Gegen Ende laufen dem Autor die Dinge aus dem Ruder. Hier werden zuviele zu unwahrscheinliche Zufälle bemüht, Charaktere fallen zu stark aus ihren Rollen. Im Bestreben, auch ja kein 'loses Ende' übrig zu lassen werden arg konstruierte Erklärungen aufgeboten. Weniger wäre hier mehr gewesen. Insoweit ist das Buch spannende Unterhaltungslektüre, routiniert geschrieben und nie langweilig. Einen bleibenden Eindruck wird sie eher nicht hinterlassen.






