The Woman in the Window - Was hat sie wirklich gesehen?
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Description
Die Blockbuster-Verfilmung des SPIEGEL-Bestsellers auf Netflix: mit Amy Adams, Julianne Moore und Gary Oldman in den Hauptrollen!
»Der fesselndste Thriller, den ich seit 'Gone Girl' gelesen habe. A.J. Finn ist ein kühner Debütautor – meisterhaft.« Tess Gerritsen
Anna Fox lebt allein. Ihr schönes großes Haus in New York wirkt leer. Trotzdem verlässt sie nach einem traumatischen Erlebnis ihre vier Wände nicht mehr. Anna verbringt ihre Tage damit, mit Fremden online zu chatten, zu viel zu trinken – und ihre Nachbarn durchs Fenster zu beobachten. Bis eines Tages die Russels ins Haus gegenüber einziehen – Vater, Mutter und Sohn. Bei dem Anblick vermisst Anna mehr denn je ihr früheres Leben, vor allem, als die neue Nachbarin sie besucht. Kurze Zeit später wird sie Zeugin eines brutalen Überfalls. Sie will helfen. Doch sie traut sich nach wie vor nicht, das Haus zu verlassen. Die Panik holt sie ein. Ihr wird schwarz vor Augen. Als sie aus ihrer Ohnmacht erwacht, will ihr niemand glauben. Angeblich ist nichts passiert ...
Book Information
Author Description
A. J. Finn hat für zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften geschrieben – u.a. für die Los Angeles Times, Washington Post und das Times Literary Supplement (UK). Er ist in New York geboren, hat aber zehn Jahre in England gelebt, bevor er nach New York zurückkehrte. Sein Debütroman The Woman in the Window sorgte vor Veröffentlichung weltweit für Furore, wurde in 41 Sprachen übersetzt und von Fox verfilmt.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Das Buch wurde bereits verfilmt, wobei ein kurzer Blick auf Netflix zeigte, dass ich den Film sogar schon gesehen habe und mich nur nicht erinnern konnte. Was für ein Vorteil, denn das Buch hat umso mehr Eindruck hinterlassen. A. J. Finn schreibt außerordentlich bildgewaltig und metaphernreich, ohne dass es gekünstelt wirkt. Diese Sprache hebt das Buch deutlich von vielen anderen Thrillern ab. In Erinnerung geblieben ist mir etwa die Beschreibung einer Party: „Das Haus war ein Kriegsgebiet, ein Mienenfeld. Auf Schritt und Tritt wurde man mit Luftküssen, Gelächter so laut wie Kanonendonner und bombenfesten Klopfern auf den Rücken traktiert.“ Genau dieser Stil sorgt dafür, dass das Buch nie langweilig wird, obwohl sich etwa die erste Hälfte fast ausschließlich mit dem Alltag der Protagonistin Anna beschäftigt. Sie leidet unter schwerer Agoraphobie, der Angst vor offenen Flächen und dem Verlassen des eigenen Hauses. Der Plot-Twist kam am Ende für mich überraschend und unerwartet. Insgesamt ein echtes Thriller-Highlight dieses Jahres.
Eine gelungene Hommage an "Das Fenster zum Hof" Eindringlich, intensiv und überraschend, allerdings mit manchen Längen
Wie unglaublich heftig sich Traumata auf unsere seelische Gesundheit auswirken, wird in dem Buch "The Woman in the Window" von A.J. Finn erschreckend und zugleich authentisch dargestellt. Ich hatte während des Lesens das Gefühl regelrecht in die Psyche der Protagonistin Anna Fox einzutauchen und war überrascht, wie heftig ihre Ängste wirklich spürbar waren. Die überwältigende Ohnmacht, die sich fast wie eine vakuumgleiche Decke über sie stülpte, sobald sie nur daran dachte, das Haus zu verlassen, wirkt an keiner Stelle übertrieben oder unglaubhaft. Als sie nun bei ihren Nachbarn das Verbrechen durch das Fenster beobachtet, beginnt eine regelrechte psychische Odyssee, die man mit Anna gemeinsam durchlebt. Auf lange Strecken fiel es im Buch schwer Wahrheit und Paranoia auseinander zu halten. Ein mitreißendes Verwirrspiel, das fast bis zum Schluss des Buches anhält, um schließlich mit einem heftigen Plottwist förmlich explodiert. Der ganz besondere Schreibstil von A.J. Finn trägt sehr zur bedrückende Atmosphäre bei. Er schafft es die Monotonie, in der sich Anna durch ihre psychische Ausnahmesituation befindet ebenso glaubhaft darzustellen, wie die Intensität ihrer Ängste und die Abgründe der menschlichen Psyche auf der anderen Seite. Durch die eben erwähnte Monotonie kamen allerdings manche Längen beim Lesen auf, die wie Stolpersteine im sonstigen Lesefluss wirkten. Nichtsdestotrotz hab ich das Buch förmlich weggeatmet und konnte es kaum aus der Hand legen, da ich mit Anna gerne diesem Verbrechen auf die Spur kommen wollte und auch einfach erfahren wollte, was genau die Ursache für ihre ausgeprägte Phobie war. Beide Auflösungen konnten mich klar überzeugen, wirkten nicht konstruiert, sondern fügten sich glaubhaft in die Geschichte ein und waren für mich absolut überraschend! Schön fand ich auch die Filmklassiker, die immer wieder erwähnt wurden. Fazit: Trotz mancher Längen ein spannender Thriller mit einer interessanten Charakterstudie, sowie einer wunderbaren Hommage an den Klassiker "Das Fenster zum Hof". Klare Empfehlung!

Anfangs etwas zäh, später spannend!
Anna Fox lebt alleine mit ihrem Kater Punch in einem großen Haus. Ihre Kellerwohnung ist an David vermietet. Ansonsten hat sie zur Außenwelt aufgrund ihrer Agoraphobie keinen wirklichen Kontakt. Besuch empfängt sie nur bedingt. Sie spielt online Schach und versucht Menschen zu helfen und trinkt leider zu viel Alkohol. Eines Tages beobachtet Sie, wie etwas schreckliches im Haus ihrer Nachbarn gegenüber passiert. Niemand will ihr glauben und nun stellt sich die Frage: Was ist wirklich geschehen? Der Einstieg war hier ein bisschen schleppend. Bis Spannung in die Geschichte kam hat es bei mir etwas gedauert. Ich fande den Thriller aber wirklich gut konstruiert. Einen derartigen Plot habe ich nicht erwartet. Ich konnte mir zwar schon einen Teil davon denken, jedoch kam das Ende dann doch überraschend. Ich kann das Buch definitiv empfehlen. Leser/innen die "Gone Girl" oder "Girl on the train" toll fanden, werden mit diesem Thriller auch glücklich werden.
Würdest du ihr glauben?
Dies ist das erste Buch von A. J. Finn. Das Buch hat mich von der ersten Seite an gepackt, sodass ich es gar nicht weglegen wollte. Das Buch ist aus der Sicht der Protagonistin Anna geschrieben, sodass der Leser nur das erfährt, was Anna ihn wissen lässt, beziehungsweise was sie wahrnimmt. Als Leser selbst weiß man auch nicht so recht was man glauben soll. Manches konnte man zwar ein bisschen erahnen, aber letztendlich hat mich das nachvollziehbare Ende doch sehr überrascht!
In diesem Thriller lebt Anna seit einem Jahr in einem Haus ohne es verlassen zu haben. Dabei beobachtet sie aus ihrem Fenster heraus ihre Nachbarn bis sie an einem Tag Zeuge eines Verbrechens wird. Als ich dieses Buch begonnen habe, ist es mir zuerst sehr schwer gefallen reinzukommen. Der Schreibstil war für den Anfang etwas kompliziert, doch wenn man erstmal die Handlung verstanden hat, war die Geschichte flüssig zu lesen. Deswegen fand ich es auch nicht schlimm, dass die Spannung erst circa nach 200 Seiten begann. So konnte man es besser nachempfinden. Was ich jedoch als sehr schade empfand, war, dass man auch erst ab diesem Punkt in der Geschichte Dinge erfahren hat, die nicht schon auf dem Klappentext zu finden waren. Ab circa der Hälfte des Buches konnte ich es jedoch nicht mehr aus der Hand legen. Ich wäre niemals auf diesen Ausgang der Geschichte gekommen, vor allem weil man so lange nicht weiß, was man glauben kann und was nicht. Auf jeden Fall eine Empfehlung von mir
Geschichte mit unerwarteter Wendung
Ich habe das Buch gelesen, ohne den Film zu kennen und konnte dementsprechend unvoreingenommen und unwissend in die Geschichte eintauchen. Was die Protagonistin Anna mitmacht sowie ihre Gedanken und Gefühle, werden perfekt beschrieben. Immer wieder fühlt man mit ihr und fragt sich, was noch alles auf sie zukommen wird 👀 Die Wendungen - davon gabs einige - hab ich wirklich nicht kommen sehen. Zwischendurch habe ich eine Ahnung entwickelt, wohin ein Strang führen wird - aber sicher konnte ich mir nie sein. Gelungen von der ersten bis zur letzten Seite!

Das Buch habe ich damals per Zufall, in der Mängelexemplare-Wühlbox, beim einkaufen gefunden. Der Klappentext hat mich direkt überzeugt! Und tatsächlich! Ab der ersten Seite hat A.J. Finn es geschafft mich mitzureißen. Laut dem Klappentext könnte man denken, dass Anna eine schwierige Person ist, aber ich mochte sie von Anfang an! Ich fand es auch sehr interessant über ihre Erkrankung mehr zu erfahren. Der Autor hat die Kapitel in Tagen aufgeteilt, was meinen Lesefluss beschleunigt hat. Was die Atmosphäre angeht, es ist absolut spannend, mysteriös und mitreißend! Das Buch habe ich 2-3 Tagen verschlungen! Lest es! Der Twist ist auch grandios Das Buch gibt es übrigens auch als Film bei Netflix..

Nach einem schweren Unfall kann Kinderpsychologin Anna Fox ihr Haus nicht mehr verlassen. Ihre Zeit füllt sie mit Online-Foren, alten (Hitchcock-)Filmen und dem Ausspähen ihrer nächsten Nachbarn. Und mit Alkohol. Viel Alkohol. Dann glaubt sie, im Nachbarhaus einen Mord zu beobachten ... »The Woman In The Window« ist ein ruhiger Psychothriller, der mit der Frage spielt, ob Anna sich die Dinge, die sie zu beobachten glaubt, tatsächlich einbildet. Wer nervenzerreißende Spannung und reichlich Action sucht, dürfte eher enttäuscht werden, wer jedoch auf der Suche nach einem psychologisch dichten Spannungsroman mit düster-beklemmender Atmosphäre im Kampf gegen die eigene Psyche ist, sollte unbedingt zu diesem Buch greifen. Da Anna das Haus nicht verlassen kann, wirkt die Geschichte wie ein Kammerspiel. Es kommen immer mal wieder Leute vorbei und sie telefoniert und chattet, doch die meiste Zeit über befinden wir uns allein mit Anna in ihrem Haus und in ihrem Kopf. Man glaubt beinahe, den Staub im diffusen Licht zugezogener Vorhänge tanzen zu sehen und die muffige Luft ungelüfteter Räume zu riechen. Besonders gut gefallen hat mir die Einbindung alter Filme, die Anna sich zum Teil immer und immer wieder ansieht. Auch der Schreibstil ist unglaublich einnehmend. Finn schreibt aus der Ich-Perspektive, was den Eindruck erweckt, dass es sich bei Anna um eine reale Person handelt, die irgendwie versucht, ihr Leben nach dem verheerenden Unfall weiterzuführen. Sie erscheint überaus intelligent und empathisch und man wünscht ihr von Herzen, die ganze Situation irgendwie lösen und wieder ein besseres Leben führen zu können. Insgesamt kommt der Roman mit einem sehr reduzierten Personal aus. Manche dieser Figuren sind besser ausgearbeitet, andere bleiben recht schablonenhaft, was der Geschichte aber keinen Abbruch tut. Ich habe die Geschehnisse ein wenig eher durchschaut als Protagonistin Anna, aber das machte es für mich umso spannender. Die Auflösung und das Ende insgesamt haben mir sehr gut gefallen und sorgten für einen runden Abschluss. Für mich ist »The Woman In The Window« definitiv ein Highlight und das beste Buch, das ich im März gelesen habe.
Abgebrochen auf Seite 200
Puh, das hat sich gezogen... das Verbrechen, das auf dem Klappentext beschrieben wird, passiert auf den ersten 200 Seiten noch NICHT, stattdessen lernen wir Anna kennen, ihre Gewohnheiten, welche Filme sie guckt, dass sie eine Angststörung hat und wer im Haus gegenüber wohnt. Das war mir einfach zu wenig Spannung. Zum Rest des Buches hab ich die Handlung überflogen und hier und da mal paar Seiten gelesen, und einiges ist durchaus überraschend, aber weitere Lesestunden wollte ich damit nicht füllen...
Schwermütig, düster und niedergeschlagen
… keineswegs reduzieren diese drei Worte dieses Buch. Der Schreibstil mag anfänglich knapp und beinahe lieblos sein. Aber genau diese Art von Stil, soll das selbstlose Dasein von Anna Fox beschreiben. Gefangen von Ängsten, der Agoraphobie, Alkoholsucht und Depression. Lebt diese, von Tag zu Tag. Mal besser, mal schlechter. Das Einzige, was ihr bleibt, sind ihre Nachbarn, die sie stundenlang beobachtet. Oberflächlich betrachtet, hätte sie da noch ihren Kater, einen schlechten Psychologen, die Leidenschaft zum Film, eine beliebte Onlinewelt und ihr Haus. Von Kapitel zu Kapitel lernen wir die Beweggründe und Erinnerungen von Anna kennen. Genauso lesen wir die Nähe zu ihren Ängsten, eine Panikattacke oder depressiven Episode. Dabei sind wir dem ganzen so nah, als würde man diese miterleben. Durch die detaillierte Beschreibung, von speziellen Momenten, wurden meine kompletten Sinnesorgane angesprochen (sogar mein Geruchssinn). Mit diesem Affekt und Mittel kehrt der sogenannte »Mordfall« in den Schatten. Was aber vollkommen okay war. Insgesamt hat mich das Buch komplett in den Bann gezogen. Minuspunkte gibt es kaum welche. Ausgenommen davon, dass die Erinnerung und Selbstgespräche von Anna, etwas verwirrend waren. Besonders diese, indem sie sich mit ihrem Mann/Tochter beschäftigt.
Zu erst etwas positives: Wirklich selten habe ich eine Protagonistin so gut kennengelernt wie ich Dr. Anna Fox kennenlernen durfte. Die Figur ist bis ins kleinste Detail detailiert ausgepfleilt und ausgearbeitet. Aber das war es auch schon, was ich positives zu erwähnen habe. Leider war die Story von Anfang bis Ende vorhersehbar. Die ersten knappen 180 Seiten passiert nichts, außer das man Anna Fox kennenlernt und ihre Nachbarn und Internet Freunde. Selbst der Plot hat mich einfach wenig begeistert. Den Thriller habe ich vergebens gesucht. Den Bestseller habe ich vergebens gesucht. Das Ende war wenig überraschend und die Frage die mich am meisten interessiert hat wurde nicht aufgeklärt. Was ist mit dem verdammten Kater? Der Kater war mein persönlicher Höhepunkt in dem Buch. Ich kann nur 2 Sterne vergeben und auch nur weil ich beide Augen zu drücke.
Fesselnd bis zum Schluss
„The Woman in the Window“ ist ein wirklich spannender Thriller. Die Geschichte um Anna, die ihre Nachbarn durch das Fenster beobachtet und plötzlich in ein großes Geheimnis verwickelt wird, ist super packend. Die Atmosphäre ist düster, und man fragt sich ständig, was real ist und was nicht – das sorgt für jede Menge Nervenkitzel.
Brillianter Thriller über Angststörungen Eine Frau, selbst Psychologin, traut sich nicht mehr aus dem Haus und weigert sich Hilfe zu holen. Stattdessen chattet sie im Internet und flüchtet sich in den Alkohol. Eines Tages sieht sie etwas schlimmes durch ihr Fenster. Wie soll sie jetzt handeln? Mir hat das Buch sehr gefallen. Die Art, wie hier über Angststörungen geschrieben wird, ist sehr gut. Man konnte sich wirklich gut in die Frau hineinversetzen. Drumherum ist ein schöner Thriller mit Nervenkitzel gebaut. Eine gute Mischung.
Ich fand es leider nicht so gut und nicht so spannend wie erhofft. Ich kann mich den schlechteren Bewertungen leider nur anschließen. Natürlich war es stellenweise auch spannend, das reißt es insgesamt aber leider nicht raus. Ich wollte nur wissen wie es ausgeht - ich hatte einige Überlegungen - und nur deswegen habe ich auch weiter gelesen. Das Ende hat mich dann leider auch enttäuscht. Nach kurzer Zeit habe ich das Buch auch schon vergessen und werde es auch nicht behalten zum noch mal lesen.

This was a very fast read for me, except it didn’t felt like this. You have to give a lot of patience for finishing this book. Most of the time, nothing really happened. But when it did, it was A LOT. Because of the huge plottwistes, I hoped for an outraging ending, I was quite disappointed. I loved the background story’s of the characters, they made them a lot more understandable and sympathetic. The story was not a big of a shocker but still entertaining and the writing made it fun to read.
At most a mediocre novel. It wasn’t a thriller. It took forever until the story got interesting and if something interesting happened, it was quickly checked off. The end didn’t interest me after half of the book and I found it pretty weak. All this was too far-fetched and the dissolution could have gone faster. Even the writing style of A.J. Finn was a disaster. I couldn‘t handle the short and choppy thoughts of Anna and had thus problems to get into the story. I would have found the story from many perspectives much more interesting and exciting. „Thrill“ was only partially available. I can‘t understand the hype, especially if that wasn’t the first "thriller" in life. I also saw many parallels to other thrillers and only a little originality. 1.5 - 2 stars ..
Kompliziert
Das Buch ist an sich sehr langatmig. Was ich irgendwie cool fand war, dass man die Protagonistin so gut kennengelernt hat. Oft zweifelte ich wirkliche selber an ihrer Sicht der Geschichte. Das Buch war trotzdem sehr schön.. manches hätte man sicher kürzer fassen können. Nichts desto trotz was der Plot wirklich gut. Man muss es nicht lesen, aber wenn man sich die annimmt sollte man es wirklich zu Ende lesen!
Es hat großen Spaß gemacht dieses Buch zu lesen. Der Schreibstil ist kurzweilig und durch die wenigen Charaktere kann man sich voll auf das konzentrieren, was passiert. Das Gefühl, dass man niemandem trauen kann war durch das ganze Buch hinweg da und das hat mir besonders gut gefallen. Der Twist war jedoch nicht so überraschend, wie ich es mir für die Geschichte gewünscht hätte. Eine ausführliche Rezension folgt auf dem Blog: https://liveyourlifewithbooks.wordpress.com/
Anna Fox verlässt nach einem traumatischen Erlebnis ihr Haus nicht mehr. Mann und Tochter wohnen nicht mehr bei ihr. Sie ist meist alleine und beobachtet ihre Nachbarn. Eines Tages wird sie Zeugin eines Verbrechens. Zumindest glaubt sie das. Keine der Personen, die im Haus des Verbrechens leben, will etwas von diesem Vorfall wissen. So als wäre es nie passiert... Auch wenn man (theoretisch) mit einigen Wendungen hätte rechnen können, ist das Buch durchgehend spannend und ich habe mich (fast) nie gelangweilt. Die ersten 200 Seiten sind ein wenig schleppend, aber im Grunde ist das vollkommen in Ordnung, weil man in diesem Abschnitt ein gutes Gefühl dafür kriegt, mit was für Personen man es zu tun hat. Für mich ein gelungener Thriller, der mich zwar nie vor Spannung platzen ließ, aber dafür gesorgt hat, dass ich immer wissen wollte, was als Nächstes kommt.
Dieses Buch habe ich als Rezensionsexemplar von Blanvalet erhalten. Vielen Dank dafür. Ich habe das Buch relativ unvoreingenommen begonnen, nachdem ich schon seit Monaten immer wieder auf Goodreads über den Titel „gestolpert“ war. Das Buch führt einen eher gemächlich in das Leben von Anna ein, so dass man zu keinem Zeitpunkt das Gefühl hat, von den Ereignissen erschlagen zu werden, oder den Überblick zu verlieren. Das liegt in erster Linie daran, dass Anna, die Protagonistin, an Agoraphobie leidet und ihr Haus nicht verlassen kann. Dadurch sind ihre Handlungsmöglichkeiten verständlicherweise eingeschränkt. Wenn sie nicht gerade am PC Schach gegen Fremde spielt oder sich in einem Internetchat für Agoraphobiker aufhält, dann verbringt sie ihre Zeit damit, alte Schwarz-Weiss-Krimis zu schauen oder ihre Nachbarn zu beobachten – und nebenbei konsumiert sie dabei eine Menge Wein und Medikamente. Das Hauptaugenmerk von Annas Beobachtungen sind ihre neuen Nachbarn – die Russells - die vor kurzem gegenüber eingezogen sind. Nach dieser längeren Einleitung in Annas leben, passiert im Mittelteil plötzlich etwas, das Anna nicht erwartet hatte: Sie beobachtet einen Überfall, der ausgerechnet bei ihren neuen Nachbarn passiert. Als einzige Augenzeugin dieser angeblichen Straftat, versucht sie mit allen Mitteln die Polizei davon zu überzeugen, dass es sich womöglich um einen Mord handelt. Doch ihre psychische Erkrankung und der Mix aus Alkohol und Medikamenten macht sie leider zu keiner glaubhaften Zeugin, so dass ihr niemand Glauben schenken will. Ihre Glaubhaufigkeit büsst Anna schliesslich endgültig ein, indem sie behauptet, das Alistair Russell seine Frau Jane umgebracht hätte, doch die taucht kurze Zeit später quicklebendig auf, so dass ihre Anschuldigungen haltlos sind. Anna’s Erklärung dafür? Die Frau, die sich als Jane ausgibt, war nicht dieselbe Person, die sich wenige Tage vor dem Überfall bei ihr als Jane vorgestellt hat. Anna macht es sich zur Aufgabe, diesen angeblichen Mordfall aufzulösen und eine Erklärung für das Geschehen zu finden. Auf ihrer Suche nach Beweisen verstrickt sie sich aber immer mehr in Vorwürfen, die sich nicht beweisen lassen, so dass sie allmählich selbst an sich selbst zu zweifeln beginnt und überlegt, ob sich das Ganze nicht nur in ihrer Vorstellung abgespielt hat. Neben diesem Hauptplot erfährt man nebenbei auch immer mehr über Anna’s Vergangenheit und wie es zur Entstehung ihrer Agoraphobie gekommen ist. Dabei stellt sich heraus, dass der Kontakt zu ihrem getrennten Ehemann Ed und ihrer Tochter Olivia, die bei ihrem Vater lebt, nicht so ist, wie es den Anschein gemacht hat. Eines, was mir – gerade als Psychologin – relativ früh positiv aufgefallen ist, ist die realistische Beschreibung von Annas Ängsten. Oftmals werden psychische Erkrankungen in Büchern sehr übertrieben und klischeehaft dargestellt, um eine Handlung „aufzupeppen“ oder scheinbar „interessanter“ zu machen. Hier hat man aber gemerkt, dass A. J. Finn sich ausführlich mit der Erkrankung auseinandergesetzt hat und es ist ihm gelungen, Annas Leidensdruck authentisch rüberzubringen. Für die gute Recherche gibt es von mir einen fetten Pluspunkt! Ein weiterer positiver Aspekt ist die gut durchdachte Story. Als Leser erlebt man die Geschichte aus Sicht von Anna und man ist ständig am rätseln, ob es sich tatsächlich um einen Mord handelt oder ob es sich um eine Einbildung handelt, die der Mischung von Alkohol und Medikamenten geschuldet ist. Ich will nur so viel verraten: Die Auflösung am Ende ist sehr gelungen und hat mich wirklich überrascht. Während dem Lesen ist mir aufgefallen, dass mich das Buch sehr an „Gone Girl“ und „Girl on the Train“ erinnert – und beide Bücher mochte ich sehr. Erst am Ende ist mir aufgefallen, dass im Klappentext genau mit dieser Ähnlichkeit geworben wird. Und ich finde: zurecht. Wer die beiden Bücher mochte, dem wird sicher auch „Woman in the Window“ gefallen. Trotzdem muss gerade im Vergleich zu „Girl on the Train“ kritisch angefügt werden, dass die alkoholkranke Protagonistin und ihre fehlende Glaubwürdigkeit etwas abgekupfert wirkt. Fazit: Eine sehr fesselnde Geschichte über eine Frau, der niemand Glauben schenken will. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, ob es denn nun wahr ist, was Anna beobachtet hat, oder nicht. Die Ereignisse gipfeln letztendlich in einem gut durchdachten Ende, das mich positiv überrascht hat. Trotzdem ist die Idee im Vergleich mit anderen Bestseller Thrillern nicht ganz neu, deshalb muss ich einen halben Stern abziehen. 4.5 Sterne gibt es von mir für dieses Buch, das ich jedem ans Herz legen kann, der spannende Mystery Thriller mag.
Rezension zu The Woman in the Window Ich habe selten ein Buch mit so wenig Inhalt. Mir fehlen die Worte, um eine Rezension zu schreiben. Wahrscheinlich fehlten auch dem Autoren die passenden Worte. Von vorne rein möchte ich klarstellen, dass ich das Buch nicht gut fand. Ich habe es mit einer Freundin in einem Buddy Read gelesen. Aber das war für uns beide auch der einzige Grund, das Buch nicht abzubrechen. Das Thema des Abbruchs kam bei uns beiden leider sehr schnell zur Sprache, was echt schade ist. Von dem Buch habe ich im Allgemeinen eigentlich nur positives gehört. Es soll spannend, rätselhaft und verzwickt sein, ein richtiger Pageturner waren einige der Aussagen, die getroffen wurden. Für mich wurde das Buch mit sinnfreien Kapiteln unnötig in die Länge gezogen, einiges war vorhersehbar oder nicht so rätselhaft und verzwickt, wie ich es erwartet hatte. Und die Spannung, die habe ich kurz vor dem Ende sehr verzweifelt gesucht. Für mich war sie am Ende auch nur minimal da. Es war eher ein sehr kurzer „Was passiert hier gerade“ Moment. In 500 Seiten nur auf ca. 60-70 Seite eine minimale Spannung zu haben macht keinen Spaß. Bis zu diesem Punkt ist für mich in dem Buch nichts Großartiges passiert. Als der Überfall, der auf dem Klappentext erwähnt wird, vorgefallen ist, hatte ich Hoffnungen. Aber die wurden schnell erstickt. Dieser Wendepunkt kam schon sehr spät im Buch und die Geschichte ist bis zu diesem Punkt nur vor sich hin gedröppelt. Dann kam ein kleiner Spannungsbogen und daraufhin wieder eine für mich nicht sehr spannende Erzählung von Ereignissen. Wenn ich ganz ehrlich bin, kann ich mich an sehr vieles aus dem Buch gar nicht mehr erinnern. Ein paar stellen, die mal interessant waren oder über die ich mit meiner Buddy-Read-Partnerin diskutiert habe, sind mir im Kopf geblieben, aber das sind Szenen aus den oben genannten Stellen gewesen. Auch die Charaktere konnten das Ruder nicht rumreißen. Für mich ist das dieses Jahr einer der schwächsten Bücher, die ich gelesen habe. 2 Sterne oder 1,5 Sterne ich kann mich noch nicht so ganz entscheiden. Leider gibt es nur ganze Sterne.
Ich hatte keine großen Erwartungen an dieses Buch, da ich im Vorfeld nicht sehr viel darüber gehört oder gelesen hatte. Ich wusste nur, dass es gute Reviews hat und als „sehr spannend“ bezeichnet wird. Daher war meine Überraschung zunächst groß, denn die Geschichte beginnt außerordentlich langsam und zäh. Im ersten Viertel bekommt der Leser eigentlich nur klargemacht, dass wir es hier mit einer unzuverlässigen Erzählerin zu tun haben, die aus noch ungeklärten Gründen unter starker Agoraphobie leidet. Gern hätte ich dem Autor zugerufen „Ok, ich habe es kapiert. Sie trinkt, nimmt Tabletten, kann nicht raus. Niemand wird ihr glauben und sie kann nichts tun“. Dennoch wird dies in epischer Breite dargelegt, bis die eigentliche Handlung beginnt. Zugegebenermaßen nimmt die Story an Fahrt auf und wird tatsächlich bis zum ersten Plottwist recht spannend. Der hat mich dann auch eiskalt erwischt, damit hatte ich nicht gerechnet. Diesen psychologischen Hintergrund der Protagonistin hat der Autor ziemlich glaubwürdig ausgearbeitet. Leider, leider bleibt es aber nicht bei dieser Wendung, Es folgen zwei weitere Richtungswechsel, die ich überhaupt nicht mehr nachvollziehbar fand. Sie kamen zu überraschend und waren – wie so viel in diesem Buch – stark überzeichnet. Das Ende war für mich enttäuschend und zu einfach, nachdem der erste Twist so komplex wirkte. Das Ende verblasste neben diesem Teil der Geschichte. Nicht nachvollziehbar war für mich zudem nicht, dass die Protagonistin keinerlei Verbündete für ihre Theorie hatte. Es tauchen Menschen in der Story auf, die eng mit ihr zusammenarbeiten, die sie oft sehen, die aber alle meinen, sie würde alles erfinden. Wieso geben sie sich dann überhaupt mit ihr ab? Weil sie bezahlt werden? Was ist das für ein Therapeut, der mit einer Patientin arbeitet, aber ihr kein Gehör schenkt? Ich weiß nicht… Die grundlegende Idee hat mir gefallen, ebenso die Rahmengeschichte, die eng mit der Hauptfigur verbunden ist. Alles andere ist meiner Meinung nach zu stark überzogen, zu undurchdacht und zu unerklärlich selbst für den aufmerksamen Leser, der hier keinerlei Andeutungen für die Auflösung des Falles erhält. Nette Idee, aber eine überwiegend schlechte Ausführung.
DNF at 61% It was boring as hell for the most part, I pushed through so far because I hoped the story would pick up but unfortunately it never really did. The unreliable narrator was super annoying, medicated and drunk the whole time, there were lots of scenes that didn’t make any sense and I just couldn’t finish it. I was a bit curious so I read about the big reveal — who was the psychopath in this? — and it just made me roll my eyes and be thankful that I didn’t finish this. Eh.
Von diesem Thriller hatte ich bereits im Vorfeld sehr viel gehrt. Ein gelungener Thriller, fesselnd und sehr raffiniert und das als Debt eines jungen Autors. Ich war also zugegebenermaen recht neugierig auf das Buch und als es krzlich im Kindle Deal gnstig zu erwerben war, habe ich zugeschlagen. Von der Aufmachung und auch der Werbung her, musste ich sofort an andere Thriller denken und stolperte auch recht schnell ber Vergleiche mit Gone Girl und Girl on the Train. In The Woman in the Window geht es um die Kinderpsychologin Anna, die seit geraumer Zeit nicht mehr in der Lage ist, ihr Haus zu verlassen. Dem liegt ein traumatisches Ereignis zu Grunde, von dem wir aber nur stckweise erfahren. Ihre Tage verbringt sie mit vielen Tabletten und noch viel mehr Alkohol. Auerdem beobachtet sie smtliche Nachbarn in ihrer Umgebung so auch die neuen Nachbarsfamilie. Eines Tages wird Anna Zeuge von einem Blutbad gegenber. Bei ihrem Versuch das Haus zu verlassen und der Nachbarin zu helfen, fllt Anna jedoch in Ohnmacht. Als Anna wenig spter im Krankenhaus erwacht, will niemand ihr glauben, denn angeblich ist bei der Nachbarsfamilie nichts passiert Zu Beginn der Geschichte lernen wir zunchst Anna nher kennen, was jedoch nur bruchstckhaft passiert. Wir bekommen hier eine gebrochene Frau mit zahlreichen Problemen prsentiert, jedoch dauert es eine Weile bis man begreift was hinter ihren Problemen steckt. Anna hat kaum Kontakt zur Auenwelt, bis auf wenige Personen abgesehen, so dass sich der Kreis mit Charakteren klein hlt. Alle Geschehnisse bekommen wir aus der Sicht von Anna erzhlt, was sich durch die vielen Medikamente und den Alkohol als etwas problematisch herausstellt. Kann man Anna tatschlich glauben? Viele Geschehnisse im Buch beruhen auf der Tatsache, dass Anna durch eben diese Umstnde als unglaubwrdig dargestellt wird, und das ist ein Aspekt, der mich wirklich aufgeregt hat. Hier sehe ich tatschlich Parallelen zu Girl on the Train, denn auch hier beruhte das Storykonzept auf dem Unglaubwrdigmachen der Frau durch Alkohol. Wie auch dort lsst sich die Umgebung von Anna recht schnell berzeugen, dass Anna durch ihre Medikamente und den Alkoholkonsum nicht glaubwrdig ist. Gbe es diesen Aspekt nicht, gbe es vermutlich die halbe Story nicht. Auf knapp der ersten Hlfte des Buches passiert relativ wenig. Ich glaube der Autor, hat zunchst sehr viel Wert darauf gelegt die storypassende Atmosphre zu schaffen und an de Glaubwrdigkeit der Protagonistin zu sgen. Nachdem das erledigt war, kam etwas Fahrt in die ganze Sache. So mysteris und raffiniert wie angepriesen, fand ich die Story dann letztlich aber leider nicht. Der Autor hat teilweise schon recht offensichtliche Hinweise eingebaut, was bei mir zu einer Ahnung gefhrt hat. Trotz der Ahnung hat mich dann der groe Plot dahinter berrascht, doch raffiniert wrde ich das Ende nicht nennen. Das Buch hat mir insgesamt recht gut gefallen, auch wenn es mich mit gemischten Gefhlen zurckgelassen hat. Der Schreibstil des Autoren war recht flssig und eingngig. Trotzdem war ich mit dem Ausgang des Buches nicht ganz zufrieden und insgesamt war mir einiges zu gezwungen auf mysteris gemacht.
Well where do I start, first of all I love the writing style! The book was not boring at any point of the story but I figured out two plot twists pretty early in the book. It was an enjoyable read and I finished it in two days, I couldn't stop. I liked the protagonist and I think thats one of the reasons why I like this book.
>>Ich weiß, was ich gesehen habe. Niemand glaubt mir, Sie?<< „the woman in the window“ von A.J. Finn – ein Buch, was mich echt gespalten zurück lässt. Einerseits ist der Schreibstil packend und man fliegt förmlich durch die Seiten. Es gibt einige wirklich spannende Passagen! Ja... und dann kam es mir einfach in regelmäßigen Abständen vor wie ein großes Chaos... Zudem wurde der Zustand der Hauptprotagonistin Anna hier für meinen Geschmack einfach zu sehr auseinander genommen... Es wird innerhalb der Geschichte ja schnell klar, dass Anna gewisse Probleme hat und auch wenn am Ende klar wird warum sie ist wie sie ist, konnte ich vieles einfach nicht nachvollziehen und es wurde einiges einfach zu oft wieder und wieder wiederholt... mitunter dadurch entstanden für mich einige Längen... Fazit: mein Buch muss leider wieder ausziehen... es konnte mich trotz einiger positiver Aspekte nicht gänzlich für sich gewinnen.
Ich hatte keine großen Erwartungen an dieses Buch, da ich im Vorfeld nicht sehr viel darüber gehört oder gelesen hatte. Ich wusste nur, dass es gute Reviews hat und als „sehr spannend“ bezeichnet wird. Daher war meine Überraschung zunächst groß, denn die Geschichte beginnt außerordentlich langsam und zäh. Im ersten Viertel bekommt der Leser eigentlich nur klargemacht, dass wir es hier mit einer unzuverlässigen Erzählerin zu tun haben, die aus noch ungeklärten Gründen unter starker Agoraphobie leidet. Gern hätte ich dem Autor zugerufen „Ok, ich habe es kapiert. Sie trinkt, nimmt Tabletten, kann nicht raus. Niemand wird ihr glauben und sie kann nichts tun“. Dennoch wird dies in epischer Breite dargelegt, bis die eigentliche Handlung beginnt. Zugegebenermaßen nimmt die Story an Fahrt auf und wird tatsächlich bis zum ersten Plottwist recht spannend. Der hat mich dann auch eiskalt erwischt, damit hatte ich nicht gerechnet. Diesen psychologischen Hintergrund der Protagonistin hat der Autor ziemlich glaubwürdig ausgearbeitet. Leider, leider bleibt es aber nicht bei dieser Wendung, Es folgen zwei weitere Richtungswechsel, die ich überhaupt nicht mehr nachvollziehbar fand. Sie kamen zu überraschend und waren – wie so viel in diesem Buch – stark überzeichnet. Das Ende war für mich enttäuschend und zu einfach, nachdem der erste Twist so komplex wirkte. Das Ende verblasste neben diesem Teil der Geschichte. Nicht nachvollziehbar war für mich zudem nicht, dass die Protagonistin keinerlei Verbündete für ihre Theorie hatte. Es tauchen Menschen in der Story auf, die eng mit ihr zusammenarbeiten, die sie oft sehen, die aber alle meinen, sie würde alles erfinden. Wieso geben sie sich dann überhaupt mit ihr ab? Weil sie bezahlt werden? Was ist das für ein Therapeut, der mit einer Patientin arbeitet, aber ihr kein Gehör schenkt? Ich weiß nicht… Die grundlegende Idee hat mir gefallen, ebenso die Rahmengeschichte, die eng mit der Hauptfigur verbunden ist. Alles andere ist meiner Meinung nach zu stark überzogen, zu undurchdacht und zu unerklärlich selbst für den aufmerksamen Leser, der hier keinerlei Andeutungen für die Auflösung des Falles erhält. Nette Idee, aber eine überwiegend schlechte Ausführung.
A quintessentially Hitchcockian suspense thriller which will keep you turning the pages. The Woman in the Window by A.J. Finn was one of the biggest novels released in 2018. It sold countless amounts of copies, and just look at the number of votes it has received on Goodreads within the course of a little more than one year. It's probably only logical that with this amount of attention, a lot of readers would find it a little overrated, and their opinions certainly cannot be dismissed. As with many other psychological thrillers, The Woman in the Window depends on how well the reader is able to access the characters and suspend disbelief for their situation. I was an easy target for A.J. Finn, so you probably shouldn't trust my opinion too much. The author crossed off all the marks: suspense, a mentally disturbed main character, an eclectic supporting cast, and countless film noir references. As a huge fan of classic Hollywood and the film-noir genre, A.J. Finn managed to pull me in from the very beginning by creating a character whose life was significantly shaped by watching films from the classic Hollywood period. [Take a peak at the bottom of this review to see a complete list of all those films. It was just too much fun to keep track of all those films while reading! It should be no surprise to see so many Hitchcock films among the references. Rear Window is probably the most obvious reference, since this book mirrors its plot in several instances.] This marked the first book in a very long time that I managed to finish reading within less than 24 hours. The Woman in the Window pulled me in from the very beginning, and left me unable to stop reading it with its exceptional ability to build up suspense and create well-drawn, interesting characters. There are flaws with this book, however, so don't get overly enthusiastic by my five-star rating if you haven't read it yet. I can see this being very much a hit or miss with many readers, but if you love all the aspects I have listed above, then you should have no problem enjoying this novel. It's a fast read; at about 450 pages, I still managed to finish it within a few hours. Since I have had a lot of trouble reading this quickly for more than two years by now, that felt like a tremendous achievement, but it's also a testament to A.J. Finn's page-turning, almost cinematic writing style. (Which leads me to the upcoming film adaptation set for a release by Fox Searchlight in May 2020 - Amy Adams, Gary Oldman, Wyatt Russell and Julianne Moore feel like the perfect casting choices, with Amy Adams actually being the person I constantly imagined the main character to look like. Unfortunately, it seems like the studio doesn't have too much faith in the film, since they postponed it from a prime awards season date to a release window which usually sees studios dumping their lesser films into cinemas. Hopefully, I'm wrong about that, since The Woman in the Window would make an absolutely excellent film if executed well.) Finally, here's the promised list of all the film references from The Woman in the Window in a chronological order from when they were first mentioned in the book. The Man Who Knew Too Much (1956, Alfred Hitchcock) Gilda (1946, Charles Vidor) Out of the Past (1947, Jacques Tourneur) Airplane! (1980, Jim Abrahams, David Zucker & Jerry Zucker) Gentlemen Prefer Blondes (1953, Howard Hawks) Diabolique (1955, Henri-Georges Clouzot) The Fallen Idol (1948, Carol Reed) Ministry of Fear (1944, Fritz Lang) The 39 Steps (1935, Alfred Hitchcock) Double Indemnity (1944, Billy Wilder) Gaslight (1944, George Cukor) Saboteur (1942, Alfred Hitchcock) The Big Clock (1948, John Farrow) The Thin Man (1934, W.S. Van Dyke) Song of the Thin Man (1947, Edward Buzzell) Le Boucher (1970, Claude Chabrol) Dark Passage (1947, Delmer Daves) Niagara (1953, Henry Hathaway) Charade (1963, Stanley Donen) Sudden Fear (1952, David Miller) Wait Until Dark (1967, Terence Young) The Vanishing (1988, George Sluizer) Frantic (1988, Roman Polanski) Side Effects (2013, Steven Soderbergh) Casablanca (1942, Michael Curtiz) Star Wars: Episode IV - A New Hope (1977, George Lucas) Night and the City (1950, Jules Dassin) Whirlpool (1949, Otto Preminger) Murder, My Sweet (1944, Edward Dmytryk) Night Must Fall (1937, Richard Thorpe) Laura (1944, Otto Preminger) Vertigo (1958, Alfred Hitchcock) The Third Man (1949, Carol Reed) Rififi (1955, Jules Dassin) Spellbound (1945, Alfred Hitchcock) Dead Calm (1989, Phillip Noyce) Rebecca (1940, Alfred Hitchcock) Strangers on a Train (1951, Alfred Hitchcock) The Wicker Man (2006, Neil LaBute) Rope (1948, Alfred Hitchcock) North by Northwest (1959, Alfred Hitchcock) The Lady Vanishes (1938, Alfred Hitchcock) The Outlaw (1943, Howard Hughes, Howard Hawks) Hot Blood (1956, Nicholas Ray) Shadow of a Doubt (1943, Alfred Hitchcock) Rear Window (1954, Alfred Hitchcock) Signs (2002, M. Night Shyamalan) Rosemary's Baby (1968, Roman Polanski) Body Double (1984, Brian De Palma) Blow-Up (1966, Michelangelo Antonioni) Midnight Lace (1960, David Miller) Foreign Correspondent (1940, Alfred Hitchcock) 23 Paces to Baker Street (1956, Henry Hathaway) That Darn Cat! (1965, Robert Stevenson)
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Die Blockbuster-Verfilmung des SPIEGEL-Bestsellers auf Netflix: mit Amy Adams, Julianne Moore und Gary Oldman in den Hauptrollen!
»Der fesselndste Thriller, den ich seit 'Gone Girl' gelesen habe. A.J. Finn ist ein kühner Debütautor – meisterhaft.« Tess Gerritsen
Anna Fox lebt allein. Ihr schönes großes Haus in New York wirkt leer. Trotzdem verlässt sie nach einem traumatischen Erlebnis ihre vier Wände nicht mehr. Anna verbringt ihre Tage damit, mit Fremden online zu chatten, zu viel zu trinken – und ihre Nachbarn durchs Fenster zu beobachten. Bis eines Tages die Russels ins Haus gegenüber einziehen – Vater, Mutter und Sohn. Bei dem Anblick vermisst Anna mehr denn je ihr früheres Leben, vor allem, als die neue Nachbarin sie besucht. Kurze Zeit später wird sie Zeugin eines brutalen Überfalls. Sie will helfen. Doch sie traut sich nach wie vor nicht, das Haus zu verlassen. Die Panik holt sie ein. Ihr wird schwarz vor Augen. Als sie aus ihrer Ohnmacht erwacht, will ihr niemand glauben. Angeblich ist nichts passiert ...
Book Information
Author Description
A. J. Finn hat für zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften geschrieben – u.a. für die Los Angeles Times, Washington Post und das Times Literary Supplement (UK). Er ist in New York geboren, hat aber zehn Jahre in England gelebt, bevor er nach New York zurückkehrte. Sein Debütroman The Woman in the Window sorgte vor Veröffentlichung weltweit für Furore, wurde in 41 Sprachen übersetzt und von Fox verfilmt.
Posts
Das Buch wurde bereits verfilmt, wobei ein kurzer Blick auf Netflix zeigte, dass ich den Film sogar schon gesehen habe und mich nur nicht erinnern konnte. Was für ein Vorteil, denn das Buch hat umso mehr Eindruck hinterlassen. A. J. Finn schreibt außerordentlich bildgewaltig und metaphernreich, ohne dass es gekünstelt wirkt. Diese Sprache hebt das Buch deutlich von vielen anderen Thrillern ab. In Erinnerung geblieben ist mir etwa die Beschreibung einer Party: „Das Haus war ein Kriegsgebiet, ein Mienenfeld. Auf Schritt und Tritt wurde man mit Luftküssen, Gelächter so laut wie Kanonendonner und bombenfesten Klopfern auf den Rücken traktiert.“ Genau dieser Stil sorgt dafür, dass das Buch nie langweilig wird, obwohl sich etwa die erste Hälfte fast ausschließlich mit dem Alltag der Protagonistin Anna beschäftigt. Sie leidet unter schwerer Agoraphobie, der Angst vor offenen Flächen und dem Verlassen des eigenen Hauses. Der Plot-Twist kam am Ende für mich überraschend und unerwartet. Insgesamt ein echtes Thriller-Highlight dieses Jahres.
Eine gelungene Hommage an "Das Fenster zum Hof" Eindringlich, intensiv und überraschend, allerdings mit manchen Längen
Wie unglaublich heftig sich Traumata auf unsere seelische Gesundheit auswirken, wird in dem Buch "The Woman in the Window" von A.J. Finn erschreckend und zugleich authentisch dargestellt. Ich hatte während des Lesens das Gefühl regelrecht in die Psyche der Protagonistin Anna Fox einzutauchen und war überrascht, wie heftig ihre Ängste wirklich spürbar waren. Die überwältigende Ohnmacht, die sich fast wie eine vakuumgleiche Decke über sie stülpte, sobald sie nur daran dachte, das Haus zu verlassen, wirkt an keiner Stelle übertrieben oder unglaubhaft. Als sie nun bei ihren Nachbarn das Verbrechen durch das Fenster beobachtet, beginnt eine regelrechte psychische Odyssee, die man mit Anna gemeinsam durchlebt. Auf lange Strecken fiel es im Buch schwer Wahrheit und Paranoia auseinander zu halten. Ein mitreißendes Verwirrspiel, das fast bis zum Schluss des Buches anhält, um schließlich mit einem heftigen Plottwist förmlich explodiert. Der ganz besondere Schreibstil von A.J. Finn trägt sehr zur bedrückende Atmosphäre bei. Er schafft es die Monotonie, in der sich Anna durch ihre psychische Ausnahmesituation befindet ebenso glaubhaft darzustellen, wie die Intensität ihrer Ängste und die Abgründe der menschlichen Psyche auf der anderen Seite. Durch die eben erwähnte Monotonie kamen allerdings manche Längen beim Lesen auf, die wie Stolpersteine im sonstigen Lesefluss wirkten. Nichtsdestotrotz hab ich das Buch förmlich weggeatmet und konnte es kaum aus der Hand legen, da ich mit Anna gerne diesem Verbrechen auf die Spur kommen wollte und auch einfach erfahren wollte, was genau die Ursache für ihre ausgeprägte Phobie war. Beide Auflösungen konnten mich klar überzeugen, wirkten nicht konstruiert, sondern fügten sich glaubhaft in die Geschichte ein und waren für mich absolut überraschend! Schön fand ich auch die Filmklassiker, die immer wieder erwähnt wurden. Fazit: Trotz mancher Längen ein spannender Thriller mit einer interessanten Charakterstudie, sowie einer wunderbaren Hommage an den Klassiker "Das Fenster zum Hof". Klare Empfehlung!

Anfangs etwas zäh, später spannend!
Anna Fox lebt alleine mit ihrem Kater Punch in einem großen Haus. Ihre Kellerwohnung ist an David vermietet. Ansonsten hat sie zur Außenwelt aufgrund ihrer Agoraphobie keinen wirklichen Kontakt. Besuch empfängt sie nur bedingt. Sie spielt online Schach und versucht Menschen zu helfen und trinkt leider zu viel Alkohol. Eines Tages beobachtet Sie, wie etwas schreckliches im Haus ihrer Nachbarn gegenüber passiert. Niemand will ihr glauben und nun stellt sich die Frage: Was ist wirklich geschehen? Der Einstieg war hier ein bisschen schleppend. Bis Spannung in die Geschichte kam hat es bei mir etwas gedauert. Ich fande den Thriller aber wirklich gut konstruiert. Einen derartigen Plot habe ich nicht erwartet. Ich konnte mir zwar schon einen Teil davon denken, jedoch kam das Ende dann doch überraschend. Ich kann das Buch definitiv empfehlen. Leser/innen die "Gone Girl" oder "Girl on the train" toll fanden, werden mit diesem Thriller auch glücklich werden.
Würdest du ihr glauben?
Dies ist das erste Buch von A. J. Finn. Das Buch hat mich von der ersten Seite an gepackt, sodass ich es gar nicht weglegen wollte. Das Buch ist aus der Sicht der Protagonistin Anna geschrieben, sodass der Leser nur das erfährt, was Anna ihn wissen lässt, beziehungsweise was sie wahrnimmt. Als Leser selbst weiß man auch nicht so recht was man glauben soll. Manches konnte man zwar ein bisschen erahnen, aber letztendlich hat mich das nachvollziehbare Ende doch sehr überrascht!
In diesem Thriller lebt Anna seit einem Jahr in einem Haus ohne es verlassen zu haben. Dabei beobachtet sie aus ihrem Fenster heraus ihre Nachbarn bis sie an einem Tag Zeuge eines Verbrechens wird. Als ich dieses Buch begonnen habe, ist es mir zuerst sehr schwer gefallen reinzukommen. Der Schreibstil war für den Anfang etwas kompliziert, doch wenn man erstmal die Handlung verstanden hat, war die Geschichte flüssig zu lesen. Deswegen fand ich es auch nicht schlimm, dass die Spannung erst circa nach 200 Seiten begann. So konnte man es besser nachempfinden. Was ich jedoch als sehr schade empfand, war, dass man auch erst ab diesem Punkt in der Geschichte Dinge erfahren hat, die nicht schon auf dem Klappentext zu finden waren. Ab circa der Hälfte des Buches konnte ich es jedoch nicht mehr aus der Hand legen. Ich wäre niemals auf diesen Ausgang der Geschichte gekommen, vor allem weil man so lange nicht weiß, was man glauben kann und was nicht. Auf jeden Fall eine Empfehlung von mir
Geschichte mit unerwarteter Wendung
Ich habe das Buch gelesen, ohne den Film zu kennen und konnte dementsprechend unvoreingenommen und unwissend in die Geschichte eintauchen. Was die Protagonistin Anna mitmacht sowie ihre Gedanken und Gefühle, werden perfekt beschrieben. Immer wieder fühlt man mit ihr und fragt sich, was noch alles auf sie zukommen wird 👀 Die Wendungen - davon gabs einige - hab ich wirklich nicht kommen sehen. Zwischendurch habe ich eine Ahnung entwickelt, wohin ein Strang führen wird - aber sicher konnte ich mir nie sein. Gelungen von der ersten bis zur letzten Seite!

Das Buch habe ich damals per Zufall, in der Mängelexemplare-Wühlbox, beim einkaufen gefunden. Der Klappentext hat mich direkt überzeugt! Und tatsächlich! Ab der ersten Seite hat A.J. Finn es geschafft mich mitzureißen. Laut dem Klappentext könnte man denken, dass Anna eine schwierige Person ist, aber ich mochte sie von Anfang an! Ich fand es auch sehr interessant über ihre Erkrankung mehr zu erfahren. Der Autor hat die Kapitel in Tagen aufgeteilt, was meinen Lesefluss beschleunigt hat. Was die Atmosphäre angeht, es ist absolut spannend, mysteriös und mitreißend! Das Buch habe ich 2-3 Tagen verschlungen! Lest es! Der Twist ist auch grandios Das Buch gibt es übrigens auch als Film bei Netflix..

Nach einem schweren Unfall kann Kinderpsychologin Anna Fox ihr Haus nicht mehr verlassen. Ihre Zeit füllt sie mit Online-Foren, alten (Hitchcock-)Filmen und dem Ausspähen ihrer nächsten Nachbarn. Und mit Alkohol. Viel Alkohol. Dann glaubt sie, im Nachbarhaus einen Mord zu beobachten ... »The Woman In The Window« ist ein ruhiger Psychothriller, der mit der Frage spielt, ob Anna sich die Dinge, die sie zu beobachten glaubt, tatsächlich einbildet. Wer nervenzerreißende Spannung und reichlich Action sucht, dürfte eher enttäuscht werden, wer jedoch auf der Suche nach einem psychologisch dichten Spannungsroman mit düster-beklemmender Atmosphäre im Kampf gegen die eigene Psyche ist, sollte unbedingt zu diesem Buch greifen. Da Anna das Haus nicht verlassen kann, wirkt die Geschichte wie ein Kammerspiel. Es kommen immer mal wieder Leute vorbei und sie telefoniert und chattet, doch die meiste Zeit über befinden wir uns allein mit Anna in ihrem Haus und in ihrem Kopf. Man glaubt beinahe, den Staub im diffusen Licht zugezogener Vorhänge tanzen zu sehen und die muffige Luft ungelüfteter Räume zu riechen. Besonders gut gefallen hat mir die Einbindung alter Filme, die Anna sich zum Teil immer und immer wieder ansieht. Auch der Schreibstil ist unglaublich einnehmend. Finn schreibt aus der Ich-Perspektive, was den Eindruck erweckt, dass es sich bei Anna um eine reale Person handelt, die irgendwie versucht, ihr Leben nach dem verheerenden Unfall weiterzuführen. Sie erscheint überaus intelligent und empathisch und man wünscht ihr von Herzen, die ganze Situation irgendwie lösen und wieder ein besseres Leben führen zu können. Insgesamt kommt der Roman mit einem sehr reduzierten Personal aus. Manche dieser Figuren sind besser ausgearbeitet, andere bleiben recht schablonenhaft, was der Geschichte aber keinen Abbruch tut. Ich habe die Geschehnisse ein wenig eher durchschaut als Protagonistin Anna, aber das machte es für mich umso spannender. Die Auflösung und das Ende insgesamt haben mir sehr gut gefallen und sorgten für einen runden Abschluss. Für mich ist »The Woman In The Window« definitiv ein Highlight und das beste Buch, das ich im März gelesen habe.
Abgebrochen auf Seite 200
Puh, das hat sich gezogen... das Verbrechen, das auf dem Klappentext beschrieben wird, passiert auf den ersten 200 Seiten noch NICHT, stattdessen lernen wir Anna kennen, ihre Gewohnheiten, welche Filme sie guckt, dass sie eine Angststörung hat und wer im Haus gegenüber wohnt. Das war mir einfach zu wenig Spannung. Zum Rest des Buches hab ich die Handlung überflogen und hier und da mal paar Seiten gelesen, und einiges ist durchaus überraschend, aber weitere Lesestunden wollte ich damit nicht füllen...
Schwermütig, düster und niedergeschlagen
… keineswegs reduzieren diese drei Worte dieses Buch. Der Schreibstil mag anfänglich knapp und beinahe lieblos sein. Aber genau diese Art von Stil, soll das selbstlose Dasein von Anna Fox beschreiben. Gefangen von Ängsten, der Agoraphobie, Alkoholsucht und Depression. Lebt diese, von Tag zu Tag. Mal besser, mal schlechter. Das Einzige, was ihr bleibt, sind ihre Nachbarn, die sie stundenlang beobachtet. Oberflächlich betrachtet, hätte sie da noch ihren Kater, einen schlechten Psychologen, die Leidenschaft zum Film, eine beliebte Onlinewelt und ihr Haus. Von Kapitel zu Kapitel lernen wir die Beweggründe und Erinnerungen von Anna kennen. Genauso lesen wir die Nähe zu ihren Ängsten, eine Panikattacke oder depressiven Episode. Dabei sind wir dem ganzen so nah, als würde man diese miterleben. Durch die detaillierte Beschreibung, von speziellen Momenten, wurden meine kompletten Sinnesorgane angesprochen (sogar mein Geruchssinn). Mit diesem Affekt und Mittel kehrt der sogenannte »Mordfall« in den Schatten. Was aber vollkommen okay war. Insgesamt hat mich das Buch komplett in den Bann gezogen. Minuspunkte gibt es kaum welche. Ausgenommen davon, dass die Erinnerung und Selbstgespräche von Anna, etwas verwirrend waren. Besonders diese, indem sie sich mit ihrem Mann/Tochter beschäftigt.
Zu erst etwas positives: Wirklich selten habe ich eine Protagonistin so gut kennengelernt wie ich Dr. Anna Fox kennenlernen durfte. Die Figur ist bis ins kleinste Detail detailiert ausgepfleilt und ausgearbeitet. Aber das war es auch schon, was ich positives zu erwähnen habe. Leider war die Story von Anfang bis Ende vorhersehbar. Die ersten knappen 180 Seiten passiert nichts, außer das man Anna Fox kennenlernt und ihre Nachbarn und Internet Freunde. Selbst der Plot hat mich einfach wenig begeistert. Den Thriller habe ich vergebens gesucht. Den Bestseller habe ich vergebens gesucht. Das Ende war wenig überraschend und die Frage die mich am meisten interessiert hat wurde nicht aufgeklärt. Was ist mit dem verdammten Kater? Der Kater war mein persönlicher Höhepunkt in dem Buch. Ich kann nur 2 Sterne vergeben und auch nur weil ich beide Augen zu drücke.
Fesselnd bis zum Schluss
„The Woman in the Window“ ist ein wirklich spannender Thriller. Die Geschichte um Anna, die ihre Nachbarn durch das Fenster beobachtet und plötzlich in ein großes Geheimnis verwickelt wird, ist super packend. Die Atmosphäre ist düster, und man fragt sich ständig, was real ist und was nicht – das sorgt für jede Menge Nervenkitzel.
Brillianter Thriller über Angststörungen Eine Frau, selbst Psychologin, traut sich nicht mehr aus dem Haus und weigert sich Hilfe zu holen. Stattdessen chattet sie im Internet und flüchtet sich in den Alkohol. Eines Tages sieht sie etwas schlimmes durch ihr Fenster. Wie soll sie jetzt handeln? Mir hat das Buch sehr gefallen. Die Art, wie hier über Angststörungen geschrieben wird, ist sehr gut. Man konnte sich wirklich gut in die Frau hineinversetzen. Drumherum ist ein schöner Thriller mit Nervenkitzel gebaut. Eine gute Mischung.
Ich fand es leider nicht so gut und nicht so spannend wie erhofft. Ich kann mich den schlechteren Bewertungen leider nur anschließen. Natürlich war es stellenweise auch spannend, das reißt es insgesamt aber leider nicht raus. Ich wollte nur wissen wie es ausgeht - ich hatte einige Überlegungen - und nur deswegen habe ich auch weiter gelesen. Das Ende hat mich dann leider auch enttäuscht. Nach kurzer Zeit habe ich das Buch auch schon vergessen und werde es auch nicht behalten zum noch mal lesen.

This was a very fast read for me, except it didn’t felt like this. You have to give a lot of patience for finishing this book. Most of the time, nothing really happened. But when it did, it was A LOT. Because of the huge plottwistes, I hoped for an outraging ending, I was quite disappointed. I loved the background story’s of the characters, they made them a lot more understandable and sympathetic. The story was not a big of a shocker but still entertaining and the writing made it fun to read.
At most a mediocre novel. It wasn’t a thriller. It took forever until the story got interesting and if something interesting happened, it was quickly checked off. The end didn’t interest me after half of the book and I found it pretty weak. All this was too far-fetched and the dissolution could have gone faster. Even the writing style of A.J. Finn was a disaster. I couldn‘t handle the short and choppy thoughts of Anna and had thus problems to get into the story. I would have found the story from many perspectives much more interesting and exciting. „Thrill“ was only partially available. I can‘t understand the hype, especially if that wasn’t the first "thriller" in life. I also saw many parallels to other thrillers and only a little originality. 1.5 - 2 stars ..
Kompliziert
Das Buch ist an sich sehr langatmig. Was ich irgendwie cool fand war, dass man die Protagonistin so gut kennengelernt hat. Oft zweifelte ich wirkliche selber an ihrer Sicht der Geschichte. Das Buch war trotzdem sehr schön.. manches hätte man sicher kürzer fassen können. Nichts desto trotz was der Plot wirklich gut. Man muss es nicht lesen, aber wenn man sich die annimmt sollte man es wirklich zu Ende lesen!
Es hat großen Spaß gemacht dieses Buch zu lesen. Der Schreibstil ist kurzweilig und durch die wenigen Charaktere kann man sich voll auf das konzentrieren, was passiert. Das Gefühl, dass man niemandem trauen kann war durch das ganze Buch hinweg da und das hat mir besonders gut gefallen. Der Twist war jedoch nicht so überraschend, wie ich es mir für die Geschichte gewünscht hätte. Eine ausführliche Rezension folgt auf dem Blog: https://liveyourlifewithbooks.wordpress.com/
Anna Fox verlässt nach einem traumatischen Erlebnis ihr Haus nicht mehr. Mann und Tochter wohnen nicht mehr bei ihr. Sie ist meist alleine und beobachtet ihre Nachbarn. Eines Tages wird sie Zeugin eines Verbrechens. Zumindest glaubt sie das. Keine der Personen, die im Haus des Verbrechens leben, will etwas von diesem Vorfall wissen. So als wäre es nie passiert... Auch wenn man (theoretisch) mit einigen Wendungen hätte rechnen können, ist das Buch durchgehend spannend und ich habe mich (fast) nie gelangweilt. Die ersten 200 Seiten sind ein wenig schleppend, aber im Grunde ist das vollkommen in Ordnung, weil man in diesem Abschnitt ein gutes Gefühl dafür kriegt, mit was für Personen man es zu tun hat. Für mich ein gelungener Thriller, der mich zwar nie vor Spannung platzen ließ, aber dafür gesorgt hat, dass ich immer wissen wollte, was als Nächstes kommt.
Dieses Buch habe ich als Rezensionsexemplar von Blanvalet erhalten. Vielen Dank dafür. Ich habe das Buch relativ unvoreingenommen begonnen, nachdem ich schon seit Monaten immer wieder auf Goodreads über den Titel „gestolpert“ war. Das Buch führt einen eher gemächlich in das Leben von Anna ein, so dass man zu keinem Zeitpunkt das Gefühl hat, von den Ereignissen erschlagen zu werden, oder den Überblick zu verlieren. Das liegt in erster Linie daran, dass Anna, die Protagonistin, an Agoraphobie leidet und ihr Haus nicht verlassen kann. Dadurch sind ihre Handlungsmöglichkeiten verständlicherweise eingeschränkt. Wenn sie nicht gerade am PC Schach gegen Fremde spielt oder sich in einem Internetchat für Agoraphobiker aufhält, dann verbringt sie ihre Zeit damit, alte Schwarz-Weiss-Krimis zu schauen oder ihre Nachbarn zu beobachten – und nebenbei konsumiert sie dabei eine Menge Wein und Medikamente. Das Hauptaugenmerk von Annas Beobachtungen sind ihre neuen Nachbarn – die Russells - die vor kurzem gegenüber eingezogen sind. Nach dieser längeren Einleitung in Annas leben, passiert im Mittelteil plötzlich etwas, das Anna nicht erwartet hatte: Sie beobachtet einen Überfall, der ausgerechnet bei ihren neuen Nachbarn passiert. Als einzige Augenzeugin dieser angeblichen Straftat, versucht sie mit allen Mitteln die Polizei davon zu überzeugen, dass es sich womöglich um einen Mord handelt. Doch ihre psychische Erkrankung und der Mix aus Alkohol und Medikamenten macht sie leider zu keiner glaubhaften Zeugin, so dass ihr niemand Glauben schenken will. Ihre Glaubhaufigkeit büsst Anna schliesslich endgültig ein, indem sie behauptet, das Alistair Russell seine Frau Jane umgebracht hätte, doch die taucht kurze Zeit später quicklebendig auf, so dass ihre Anschuldigungen haltlos sind. Anna’s Erklärung dafür? Die Frau, die sich als Jane ausgibt, war nicht dieselbe Person, die sich wenige Tage vor dem Überfall bei ihr als Jane vorgestellt hat. Anna macht es sich zur Aufgabe, diesen angeblichen Mordfall aufzulösen und eine Erklärung für das Geschehen zu finden. Auf ihrer Suche nach Beweisen verstrickt sie sich aber immer mehr in Vorwürfen, die sich nicht beweisen lassen, so dass sie allmählich selbst an sich selbst zu zweifeln beginnt und überlegt, ob sich das Ganze nicht nur in ihrer Vorstellung abgespielt hat. Neben diesem Hauptplot erfährt man nebenbei auch immer mehr über Anna’s Vergangenheit und wie es zur Entstehung ihrer Agoraphobie gekommen ist. Dabei stellt sich heraus, dass der Kontakt zu ihrem getrennten Ehemann Ed und ihrer Tochter Olivia, die bei ihrem Vater lebt, nicht so ist, wie es den Anschein gemacht hat. Eines, was mir – gerade als Psychologin – relativ früh positiv aufgefallen ist, ist die realistische Beschreibung von Annas Ängsten. Oftmals werden psychische Erkrankungen in Büchern sehr übertrieben und klischeehaft dargestellt, um eine Handlung „aufzupeppen“ oder scheinbar „interessanter“ zu machen. Hier hat man aber gemerkt, dass A. J. Finn sich ausführlich mit der Erkrankung auseinandergesetzt hat und es ist ihm gelungen, Annas Leidensdruck authentisch rüberzubringen. Für die gute Recherche gibt es von mir einen fetten Pluspunkt! Ein weiterer positiver Aspekt ist die gut durchdachte Story. Als Leser erlebt man die Geschichte aus Sicht von Anna und man ist ständig am rätseln, ob es sich tatsächlich um einen Mord handelt oder ob es sich um eine Einbildung handelt, die der Mischung von Alkohol und Medikamenten geschuldet ist. Ich will nur so viel verraten: Die Auflösung am Ende ist sehr gelungen und hat mich wirklich überrascht. Während dem Lesen ist mir aufgefallen, dass mich das Buch sehr an „Gone Girl“ und „Girl on the Train“ erinnert – und beide Bücher mochte ich sehr. Erst am Ende ist mir aufgefallen, dass im Klappentext genau mit dieser Ähnlichkeit geworben wird. Und ich finde: zurecht. Wer die beiden Bücher mochte, dem wird sicher auch „Woman in the Window“ gefallen. Trotzdem muss gerade im Vergleich zu „Girl on the Train“ kritisch angefügt werden, dass die alkoholkranke Protagonistin und ihre fehlende Glaubwürdigkeit etwas abgekupfert wirkt. Fazit: Eine sehr fesselnde Geschichte über eine Frau, der niemand Glauben schenken will. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, ob es denn nun wahr ist, was Anna beobachtet hat, oder nicht. Die Ereignisse gipfeln letztendlich in einem gut durchdachten Ende, das mich positiv überrascht hat. Trotzdem ist die Idee im Vergleich mit anderen Bestseller Thrillern nicht ganz neu, deshalb muss ich einen halben Stern abziehen. 4.5 Sterne gibt es von mir für dieses Buch, das ich jedem ans Herz legen kann, der spannende Mystery Thriller mag.
Rezension zu The Woman in the Window Ich habe selten ein Buch mit so wenig Inhalt. Mir fehlen die Worte, um eine Rezension zu schreiben. Wahrscheinlich fehlten auch dem Autoren die passenden Worte. Von vorne rein möchte ich klarstellen, dass ich das Buch nicht gut fand. Ich habe es mit einer Freundin in einem Buddy Read gelesen. Aber das war für uns beide auch der einzige Grund, das Buch nicht abzubrechen. Das Thema des Abbruchs kam bei uns beiden leider sehr schnell zur Sprache, was echt schade ist. Von dem Buch habe ich im Allgemeinen eigentlich nur positives gehört. Es soll spannend, rätselhaft und verzwickt sein, ein richtiger Pageturner waren einige der Aussagen, die getroffen wurden. Für mich wurde das Buch mit sinnfreien Kapiteln unnötig in die Länge gezogen, einiges war vorhersehbar oder nicht so rätselhaft und verzwickt, wie ich es erwartet hatte. Und die Spannung, die habe ich kurz vor dem Ende sehr verzweifelt gesucht. Für mich war sie am Ende auch nur minimal da. Es war eher ein sehr kurzer „Was passiert hier gerade“ Moment. In 500 Seiten nur auf ca. 60-70 Seite eine minimale Spannung zu haben macht keinen Spaß. Bis zu diesem Punkt ist für mich in dem Buch nichts Großartiges passiert. Als der Überfall, der auf dem Klappentext erwähnt wird, vorgefallen ist, hatte ich Hoffnungen. Aber die wurden schnell erstickt. Dieser Wendepunkt kam schon sehr spät im Buch und die Geschichte ist bis zu diesem Punkt nur vor sich hin gedröppelt. Dann kam ein kleiner Spannungsbogen und daraufhin wieder eine für mich nicht sehr spannende Erzählung von Ereignissen. Wenn ich ganz ehrlich bin, kann ich mich an sehr vieles aus dem Buch gar nicht mehr erinnern. Ein paar stellen, die mal interessant waren oder über die ich mit meiner Buddy-Read-Partnerin diskutiert habe, sind mir im Kopf geblieben, aber das sind Szenen aus den oben genannten Stellen gewesen. Auch die Charaktere konnten das Ruder nicht rumreißen. Für mich ist das dieses Jahr einer der schwächsten Bücher, die ich gelesen habe. 2 Sterne oder 1,5 Sterne ich kann mich noch nicht so ganz entscheiden. Leider gibt es nur ganze Sterne.
Ich hatte keine großen Erwartungen an dieses Buch, da ich im Vorfeld nicht sehr viel darüber gehört oder gelesen hatte. Ich wusste nur, dass es gute Reviews hat und als „sehr spannend“ bezeichnet wird. Daher war meine Überraschung zunächst groß, denn die Geschichte beginnt außerordentlich langsam und zäh. Im ersten Viertel bekommt der Leser eigentlich nur klargemacht, dass wir es hier mit einer unzuverlässigen Erzählerin zu tun haben, die aus noch ungeklärten Gründen unter starker Agoraphobie leidet. Gern hätte ich dem Autor zugerufen „Ok, ich habe es kapiert. Sie trinkt, nimmt Tabletten, kann nicht raus. Niemand wird ihr glauben und sie kann nichts tun“. Dennoch wird dies in epischer Breite dargelegt, bis die eigentliche Handlung beginnt. Zugegebenermaßen nimmt die Story an Fahrt auf und wird tatsächlich bis zum ersten Plottwist recht spannend. Der hat mich dann auch eiskalt erwischt, damit hatte ich nicht gerechnet. Diesen psychologischen Hintergrund der Protagonistin hat der Autor ziemlich glaubwürdig ausgearbeitet. Leider, leider bleibt es aber nicht bei dieser Wendung, Es folgen zwei weitere Richtungswechsel, die ich überhaupt nicht mehr nachvollziehbar fand. Sie kamen zu überraschend und waren – wie so viel in diesem Buch – stark überzeichnet. Das Ende war für mich enttäuschend und zu einfach, nachdem der erste Twist so komplex wirkte. Das Ende verblasste neben diesem Teil der Geschichte. Nicht nachvollziehbar war für mich zudem nicht, dass die Protagonistin keinerlei Verbündete für ihre Theorie hatte. Es tauchen Menschen in der Story auf, die eng mit ihr zusammenarbeiten, die sie oft sehen, die aber alle meinen, sie würde alles erfinden. Wieso geben sie sich dann überhaupt mit ihr ab? Weil sie bezahlt werden? Was ist das für ein Therapeut, der mit einer Patientin arbeitet, aber ihr kein Gehör schenkt? Ich weiß nicht… Die grundlegende Idee hat mir gefallen, ebenso die Rahmengeschichte, die eng mit der Hauptfigur verbunden ist. Alles andere ist meiner Meinung nach zu stark überzogen, zu undurchdacht und zu unerklärlich selbst für den aufmerksamen Leser, der hier keinerlei Andeutungen für die Auflösung des Falles erhält. Nette Idee, aber eine überwiegend schlechte Ausführung.
DNF at 61% It was boring as hell for the most part, I pushed through so far because I hoped the story would pick up but unfortunately it never really did. The unreliable narrator was super annoying, medicated and drunk the whole time, there were lots of scenes that didn’t make any sense and I just couldn’t finish it. I was a bit curious so I read about the big reveal — who was the psychopath in this? — and it just made me roll my eyes and be thankful that I didn’t finish this. Eh.
Von diesem Thriller hatte ich bereits im Vorfeld sehr viel gehrt. Ein gelungener Thriller, fesselnd und sehr raffiniert und das als Debt eines jungen Autors. Ich war also zugegebenermaen recht neugierig auf das Buch und als es krzlich im Kindle Deal gnstig zu erwerben war, habe ich zugeschlagen. Von der Aufmachung und auch der Werbung her, musste ich sofort an andere Thriller denken und stolperte auch recht schnell ber Vergleiche mit Gone Girl und Girl on the Train. In The Woman in the Window geht es um die Kinderpsychologin Anna, die seit geraumer Zeit nicht mehr in der Lage ist, ihr Haus zu verlassen. Dem liegt ein traumatisches Ereignis zu Grunde, von dem wir aber nur stckweise erfahren. Ihre Tage verbringt sie mit vielen Tabletten und noch viel mehr Alkohol. Auerdem beobachtet sie smtliche Nachbarn in ihrer Umgebung so auch die neuen Nachbarsfamilie. Eines Tages wird Anna Zeuge von einem Blutbad gegenber. Bei ihrem Versuch das Haus zu verlassen und der Nachbarin zu helfen, fllt Anna jedoch in Ohnmacht. Als Anna wenig spter im Krankenhaus erwacht, will niemand ihr glauben, denn angeblich ist bei der Nachbarsfamilie nichts passiert Zu Beginn der Geschichte lernen wir zunchst Anna nher kennen, was jedoch nur bruchstckhaft passiert. Wir bekommen hier eine gebrochene Frau mit zahlreichen Problemen prsentiert, jedoch dauert es eine Weile bis man begreift was hinter ihren Problemen steckt. Anna hat kaum Kontakt zur Auenwelt, bis auf wenige Personen abgesehen, so dass sich der Kreis mit Charakteren klein hlt. Alle Geschehnisse bekommen wir aus der Sicht von Anna erzhlt, was sich durch die vielen Medikamente und den Alkohol als etwas problematisch herausstellt. Kann man Anna tatschlich glauben? Viele Geschehnisse im Buch beruhen auf der Tatsache, dass Anna durch eben diese Umstnde als unglaubwrdig dargestellt wird, und das ist ein Aspekt, der mich wirklich aufgeregt hat. Hier sehe ich tatschlich Parallelen zu Girl on the Train, denn auch hier beruhte das Storykonzept auf dem Unglaubwrdigmachen der Frau durch Alkohol. Wie auch dort lsst sich die Umgebung von Anna recht schnell berzeugen, dass Anna durch ihre Medikamente und den Alkoholkonsum nicht glaubwrdig ist. Gbe es diesen Aspekt nicht, gbe es vermutlich die halbe Story nicht. Auf knapp der ersten Hlfte des Buches passiert relativ wenig. Ich glaube der Autor, hat zunchst sehr viel Wert darauf gelegt die storypassende Atmosphre zu schaffen und an de Glaubwrdigkeit der Protagonistin zu sgen. Nachdem das erledigt war, kam etwas Fahrt in die ganze Sache. So mysteris und raffiniert wie angepriesen, fand ich die Story dann letztlich aber leider nicht. Der Autor hat teilweise schon recht offensichtliche Hinweise eingebaut, was bei mir zu einer Ahnung gefhrt hat. Trotz der Ahnung hat mich dann der groe Plot dahinter berrascht, doch raffiniert wrde ich das Ende nicht nennen. Das Buch hat mir insgesamt recht gut gefallen, auch wenn es mich mit gemischten Gefhlen zurckgelassen hat. Der Schreibstil des Autoren war recht flssig und eingngig. Trotzdem war ich mit dem Ausgang des Buches nicht ganz zufrieden und insgesamt war mir einiges zu gezwungen auf mysteris gemacht.
Well where do I start, first of all I love the writing style! The book was not boring at any point of the story but I figured out two plot twists pretty early in the book. It was an enjoyable read and I finished it in two days, I couldn't stop. I liked the protagonist and I think thats one of the reasons why I like this book.
>>Ich weiß, was ich gesehen habe. Niemand glaubt mir, Sie?<< „the woman in the window“ von A.J. Finn – ein Buch, was mich echt gespalten zurück lässt. Einerseits ist der Schreibstil packend und man fliegt förmlich durch die Seiten. Es gibt einige wirklich spannende Passagen! Ja... und dann kam es mir einfach in regelmäßigen Abständen vor wie ein großes Chaos... Zudem wurde der Zustand der Hauptprotagonistin Anna hier für meinen Geschmack einfach zu sehr auseinander genommen... Es wird innerhalb der Geschichte ja schnell klar, dass Anna gewisse Probleme hat und auch wenn am Ende klar wird warum sie ist wie sie ist, konnte ich vieles einfach nicht nachvollziehen und es wurde einiges einfach zu oft wieder und wieder wiederholt... mitunter dadurch entstanden für mich einige Längen... Fazit: mein Buch muss leider wieder ausziehen... es konnte mich trotz einiger positiver Aspekte nicht gänzlich für sich gewinnen.
Ich hatte keine großen Erwartungen an dieses Buch, da ich im Vorfeld nicht sehr viel darüber gehört oder gelesen hatte. Ich wusste nur, dass es gute Reviews hat und als „sehr spannend“ bezeichnet wird. Daher war meine Überraschung zunächst groß, denn die Geschichte beginnt außerordentlich langsam und zäh. Im ersten Viertel bekommt der Leser eigentlich nur klargemacht, dass wir es hier mit einer unzuverlässigen Erzählerin zu tun haben, die aus noch ungeklärten Gründen unter starker Agoraphobie leidet. Gern hätte ich dem Autor zugerufen „Ok, ich habe es kapiert. Sie trinkt, nimmt Tabletten, kann nicht raus. Niemand wird ihr glauben und sie kann nichts tun“. Dennoch wird dies in epischer Breite dargelegt, bis die eigentliche Handlung beginnt. Zugegebenermaßen nimmt die Story an Fahrt auf und wird tatsächlich bis zum ersten Plottwist recht spannend. Der hat mich dann auch eiskalt erwischt, damit hatte ich nicht gerechnet. Diesen psychologischen Hintergrund der Protagonistin hat der Autor ziemlich glaubwürdig ausgearbeitet. Leider, leider bleibt es aber nicht bei dieser Wendung, Es folgen zwei weitere Richtungswechsel, die ich überhaupt nicht mehr nachvollziehbar fand. Sie kamen zu überraschend und waren – wie so viel in diesem Buch – stark überzeichnet. Das Ende war für mich enttäuschend und zu einfach, nachdem der erste Twist so komplex wirkte. Das Ende verblasste neben diesem Teil der Geschichte. Nicht nachvollziehbar war für mich zudem nicht, dass die Protagonistin keinerlei Verbündete für ihre Theorie hatte. Es tauchen Menschen in der Story auf, die eng mit ihr zusammenarbeiten, die sie oft sehen, die aber alle meinen, sie würde alles erfinden. Wieso geben sie sich dann überhaupt mit ihr ab? Weil sie bezahlt werden? Was ist das für ein Therapeut, der mit einer Patientin arbeitet, aber ihr kein Gehör schenkt? Ich weiß nicht… Die grundlegende Idee hat mir gefallen, ebenso die Rahmengeschichte, die eng mit der Hauptfigur verbunden ist. Alles andere ist meiner Meinung nach zu stark überzogen, zu undurchdacht und zu unerklärlich selbst für den aufmerksamen Leser, der hier keinerlei Andeutungen für die Auflösung des Falles erhält. Nette Idee, aber eine überwiegend schlechte Ausführung.
A quintessentially Hitchcockian suspense thriller which will keep you turning the pages. The Woman in the Window by A.J. Finn was one of the biggest novels released in 2018. It sold countless amounts of copies, and just look at the number of votes it has received on Goodreads within the course of a little more than one year. It's probably only logical that with this amount of attention, a lot of readers would find it a little overrated, and their opinions certainly cannot be dismissed. As with many other psychological thrillers, The Woman in the Window depends on how well the reader is able to access the characters and suspend disbelief for their situation. I was an easy target for A.J. Finn, so you probably shouldn't trust my opinion too much. The author crossed off all the marks: suspense, a mentally disturbed main character, an eclectic supporting cast, and countless film noir references. As a huge fan of classic Hollywood and the film-noir genre, A.J. Finn managed to pull me in from the very beginning by creating a character whose life was significantly shaped by watching films from the classic Hollywood period. [Take a peak at the bottom of this review to see a complete list of all those films. It was just too much fun to keep track of all those films while reading! It should be no surprise to see so many Hitchcock films among the references. Rear Window is probably the most obvious reference, since this book mirrors its plot in several instances.] This marked the first book in a very long time that I managed to finish reading within less than 24 hours. The Woman in the Window pulled me in from the very beginning, and left me unable to stop reading it with its exceptional ability to build up suspense and create well-drawn, interesting characters. There are flaws with this book, however, so don't get overly enthusiastic by my five-star rating if you haven't read it yet. I can see this being very much a hit or miss with many readers, but if you love all the aspects I have listed above, then you should have no problem enjoying this novel. It's a fast read; at about 450 pages, I still managed to finish it within a few hours. Since I have had a lot of trouble reading this quickly for more than two years by now, that felt like a tremendous achievement, but it's also a testament to A.J. Finn's page-turning, almost cinematic writing style. (Which leads me to the upcoming film adaptation set for a release by Fox Searchlight in May 2020 - Amy Adams, Gary Oldman, Wyatt Russell and Julianne Moore feel like the perfect casting choices, with Amy Adams actually being the person I constantly imagined the main character to look like. Unfortunately, it seems like the studio doesn't have too much faith in the film, since they postponed it from a prime awards season date to a release window which usually sees studios dumping their lesser films into cinemas. Hopefully, I'm wrong about that, since The Woman in the Window would make an absolutely excellent film if executed well.) Finally, here's the promised list of all the film references from The Woman in the Window in a chronological order from when they were first mentioned in the book. The Man Who Knew Too Much (1956, Alfred Hitchcock) Gilda (1946, Charles Vidor) Out of the Past (1947, Jacques Tourneur) Airplane! (1980, Jim Abrahams, David Zucker & Jerry Zucker) Gentlemen Prefer Blondes (1953, Howard Hawks) Diabolique (1955, Henri-Georges Clouzot) The Fallen Idol (1948, Carol Reed) Ministry of Fear (1944, Fritz Lang) The 39 Steps (1935, Alfred Hitchcock) Double Indemnity (1944, Billy Wilder) Gaslight (1944, George Cukor) Saboteur (1942, Alfred Hitchcock) The Big Clock (1948, John Farrow) The Thin Man (1934, W.S. Van Dyke) Song of the Thin Man (1947, Edward Buzzell) Le Boucher (1970, Claude Chabrol) Dark Passage (1947, Delmer Daves) Niagara (1953, Henry Hathaway) Charade (1963, Stanley Donen) Sudden Fear (1952, David Miller) Wait Until Dark (1967, Terence Young) The Vanishing (1988, George Sluizer) Frantic (1988, Roman Polanski) Side Effects (2013, Steven Soderbergh) Casablanca (1942, Michael Curtiz) Star Wars: Episode IV - A New Hope (1977, George Lucas) Night and the City (1950, Jules Dassin) Whirlpool (1949, Otto Preminger) Murder, My Sweet (1944, Edward Dmytryk) Night Must Fall (1937, Richard Thorpe) Laura (1944, Otto Preminger) Vertigo (1958, Alfred Hitchcock) The Third Man (1949, Carol Reed) Rififi (1955, Jules Dassin) Spellbound (1945, Alfred Hitchcock) Dead Calm (1989, Phillip Noyce) Rebecca (1940, Alfred Hitchcock) Strangers on a Train (1951, Alfred Hitchcock) The Wicker Man (2006, Neil LaBute) Rope (1948, Alfred Hitchcock) North by Northwest (1959, Alfred Hitchcock) The Lady Vanishes (1938, Alfred Hitchcock) The Outlaw (1943, Howard Hughes, Howard Hawks) Hot Blood (1956, Nicholas Ray) Shadow of a Doubt (1943, Alfred Hitchcock) Rear Window (1954, Alfred Hitchcock) Signs (2002, M. Night Shyamalan) Rosemary's Baby (1968, Roman Polanski) Body Double (1984, Brian De Palma) Blow-Up (1966, Michelangelo Antonioni) Midnight Lace (1960, David Miller) Foreign Correspondent (1940, Alfred Hitchcock) 23 Paces to Baker Street (1956, Henry Hathaway) That Darn Cat! (1965, Robert Stevenson)





















































