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The Wolf King – Viel Fell, wenig Fleisch?! Oder viel Lärm um Nichts?!
Man kennt es: Der Klappentext verspricht das nächste große Romantasy-Highlight – Werwölfe, Entführung, Enemies to Lovers und eine Prise Fated Mates. Doch was sich wie ein epischer Auftakt liest, entpuppt sich leider schnell als eine zähe Angelegenheit, die trotz kurzer Kapitel einfach nicht vom Fleck kommt. Die Story: Ein Loop ohne Fortschritt Obwohl Lauren Palphreyman auf kurze Kapitel setzt, die eigentlich für ein hohes Tempo sorgen sollten, passiert das Gegenteil. Die Handlung tritt auf der Stelle. Wir verbringen gefühlt halbe Ewigkeiten in Auroras Kopf, während sie dieselben inneren Monologe wiederkaut, die wir bereits drei Kapitel zuvor verstanden haben. Die Story plätschert vor sich hin, ohne echte Progression, und verliert sich in Belanglosigkeiten. Charaktere zum Haareraufen • Aurora (FMC): Selten war eine Protagonistin so anstrengend. Ihr Verhalten ist inkonsistent, ihre Entscheidungen oft schlichtweg dumm. Besonders ihr aggressives Gehabe gegenüber Blake, während er sie eigentlich beschützt, wirkt nicht stark, sondern einfach nur nervig. Ab der 70%-Marke wollte ich das Buch (oder meinen Kindle) eigentlich nur noch an die Wand werfen und das Buch im Garten verbrennen. • Callum & Blake: Callum bleibt als Alpha seltsam blass und „ritterlich-langweilig“. Blake hingegen ist der einzige Lichtblick und der weitaus interessantere Charakter – wäre da nicht sein begrenztes Vokabular. Wenn ich noch einmal lesen muss, dass Aurora „sein Spiel spielen“ soll („kleines Kaninchen“), springe ich freiwillig von der nächsten Klippe. • Das Love Triangle: Ein Trope, dem ich längst entwachsen bin. Hier wirkt es wie hohles Drama, um eine dünne Handlung künstlich auf drei Bände zu strecken. Zwischen den Charakteren funkt es nicht, mir raucht maximal der Kopf. Schreibstil & Redundanz Der Schreibstil leidet unter massiven Wiederholungen. Ja, wir wissen, dass Callum groß ist. Ja, wir wissen, dass er ein Alpha ist. Wir müssen es nicht alle fünf Sekunden lesen. Und ein gut gemeinter Rat an die Autorin: Bitte streicht das Wort „Aye“. Es ist irgendwann nicht mehr atmosphärisch, sondern führt dazu, dass mein Augenlid nervöse Zuckungen bekommt und ich flüchten möchte Ebenfalls habe ich nach diesem Buch "waldgrün" für immer aus meinem Sprachschatz gestrichen. Fazit The Wolf King hätte Potenzial, verfängt sich aber in repetitiven Dialogen, einer anstrengenden Protagonistin und einem einfallslosen, vorhersehbaren Plot, der sich im Kreis dreht. Wer darauf steht und kein Problem mit redundanten Gedankengängen hat, mag hier fündig werden. Für mich war es leider eine Enttäuschung. Ob ich Band 2 eine Chance gebe? Nur, wenn ich wirklich sehr verzweifelt bin oder mich jemand ganz lieb um einen BR bittet 🤣❤️ Tropes & Checkliste: • Enemies to Lovers: Eher „Enemies to Boring“. • Spannung: Wird durch ständige Wiederholungen ausgebremst. • Spice: 1 von 5 Chilis (eher lau und cringe). • Wiederholungsfaktor: 5 von 5 (leider im negativen Sinne) • Kidnapping: nein, sie entscheidet sich mitzukommen • Slow-Burn: nicht wirklich, nach 2 Kapiteln ist sie schon ganz angetan von ihm, hey er ist groß und ein Alpha 🤣🤣🙌

May 15, 2026
The Wolf King – Viel Fell, wenig Fleisch?! Oder viel Lärm um Nichts?!
Man kennt es: Der Klappentext verspricht das nächste große Romantasy-Highlight – Werwölfe, Entführung, Enemies to Lovers und eine Prise Fated Mates. Doch was sich wie ein epischer Auftakt liest, entpuppt sich leider schnell als eine zähe Angelegenheit, die trotz kurzer Kapitel einfach nicht vom Fleck kommt. Die Story: Ein Loop ohne Fortschritt Obwohl Lauren Palphreyman auf kurze Kapitel setzt, die eigentlich für ein hohes Tempo sorgen sollten, passiert das Gegenteil. Die Handlung tritt auf der Stelle. Wir verbringen gefühlt halbe Ewigkeiten in Auroras Kopf, während sie dieselben inneren Monologe wiederkaut, die wir bereits drei Kapitel zuvor verstanden haben. Die Story plätschert vor sich hin, ohne echte Progression, und verliert sich in Belanglosigkeiten. Charaktere zum Haareraufen • Aurora (FMC): Selten war eine Protagonistin so anstrengend. Ihr Verhalten ist inkonsistent, ihre Entscheidungen oft schlichtweg dumm. Besonders ihr aggressives Gehabe gegenüber Blake, während er sie eigentlich beschützt, wirkt nicht stark, sondern einfach nur nervig. Ab der 70%-Marke wollte ich das Buch (oder meinen Kindle) eigentlich nur noch an die Wand werfen und das Buch im Garten verbrennen. • Callum & Blake: Callum bleibt als Alpha seltsam blass und „ritterlich-langweilig“. Blake hingegen ist der einzige Lichtblick und der weitaus interessantere Charakter – wäre da nicht sein begrenztes Vokabular. Wenn ich noch einmal lesen muss, dass Aurora „sein Spiel spielen“ soll („kleines Kaninchen“), springe ich freiwillig von der nächsten Klippe. • Das Love Triangle: Ein Trope, dem ich längst entwachsen bin. Hier wirkt es wie hohles Drama, um eine dünne Handlung künstlich auf drei Bände zu strecken. Zwischen den Charakteren funkt es nicht, mir raucht maximal der Kopf. Schreibstil & Redundanz Der Schreibstil leidet unter massiven Wiederholungen. Ja, wir wissen, dass Callum groß ist. Ja, wir wissen, dass er ein Alpha ist. Wir müssen es nicht alle fünf Sekunden lesen. Und ein gut gemeinter Rat an die Autorin: Bitte streicht das Wort „Aye“. Es ist irgendwann nicht mehr atmosphärisch, sondern führt dazu, dass mein Augenlid nervöse Zuckungen bekommt und ich flüchten möchte Ebenfalls habe ich nach diesem Buch "waldgrün" für immer aus meinem Sprachschatz gestrichen. Fazit The Wolf King hätte Potenzial, verfängt sich aber in repetitiven Dialogen, einer anstrengenden Protagonistin und einem einfallslosen, vorhersehbaren Plot, der sich im Kreis dreht. Wer darauf steht und kein Problem mit redundanten Gedankengängen hat, mag hier fündig werden. Für mich war es leider eine Enttäuschung. Ob ich Band 2 eine Chance gebe? Nur, wenn ich wirklich sehr verzweifelt bin oder mich jemand ganz lieb um einen BR bittet 🤣❤️ Tropes & Checkliste: • Enemies to Lovers: Eher „Enemies to Boring“. • Spannung: Wird durch ständige Wiederholungen ausgebremst. • Spice: 1 von 5 Chilis (eher lau und cringe). • Wiederholungsfaktor: 5 von 5 (leider im negativen Sinne) • Kidnapping: nein, sie entscheidet sich mitzukommen • Slow-Burn: nicht wirklich, nach 2 Kapiteln ist sie schon ganz angetan von ihm, hey er ist groß und ein Alpha 🤣🤣🙌
May 15, 2026










