The Silent Companions
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Description
As featured on the Radio 2 Book Club
Some doors are locked for a reason...
Newly married, newly widowed Elsie is sent to see out her pregnancy at her late husband's crumbling country estate, The Bridge.
With her new servants resentful and the local villagers actively hostile, Elsie only has her husband's awkward cousin for company. Or so she thinks. For inside her new home lies a locked room, and beyond that door lies a two-hundred-year-old diary and a deeply unsettling painted wooden figure - a Silent Companion - that bears a striking resemblance to Elsie herself...
'[An] extraordinary, memorable and truly haunting book' Jojo Moyes
'[It] shone, for originality for the sheer quality of the writing, the characters and some masterly chills' Peter James
READERS LOVE THE SILENT COMPANIONS:
'Phenomenal'
'Will stay with you long after you have finished reading'
'Spooky, imaginative, original'
'Couldn't put it down'
'Truly creepy'
'Deserves a place on every bookshelf'
Book Information
Posts
Ein bisschen gruselig π»
Bis die Geschichte richtig los ging hat es leider sehr lange gedauert, ich wusste nicht welchen Personen man vertrauen kann und habe allen erstmal misstraut. π§ Richtig tief gingen die Bindungen der Charaktere zueinander leider nicht. Vieles musste man zwischen den Zeilen erahnen, das mag ich eigentlich, aber hier war es doch alles sehr oberflΓ€chlich. War ok ππ»

Beklemmend, spannend und traurig - eine schaurige Geschichte
π Ein GefΓ€hrte, unbeweglich und doch so lebensecht π πππ 4,5 von 5 TagebΓΌchern 1866 im Hospital fΓΌr Geisteskranke: Eine Patientin kann sich nicht lΓ€nger vor ihrer Vergangenheit verstecken. Und so schreibt sie StΓΌck fΓΌr StΓΌck ihre bedrΓΌckende Geschichte auf. Ihre Erinnerung beginnt mit einer Fahrt aufs Land. Doch es ist eine traurige Kutschfahrt. Denn Elisabeth, genannt Elsie, ist auf dem Weg zum Landsitz ihres plΓΆtzlich verstorbenen Ehemannes. Sie reist zusammen mit seiner Cousine Sarah, denn dort wartet Ruperts Leichnam und die Beerdigung auf sie. Und als wΓ€re das nicht schon genug, erwartet Elsie zudem ein Kind. Nun ohne den stolzen Vater, dafΓΌr mit ihrer etwas seltsamen Begleitung Sarah. Von nun an lebt sie also in einem Haus, das seine beste Tage hinter sich hat. In einem Ort, dessen Einwohner einen Bogen ums Anwesen machen. Elsies neues Heim stellt sich schnell als sonderbar heraus. Hinter einer verschlossenen DachkammertΓΌr finden die Frauen sowohl 200 Jahre alte TagebΓΌcher, als auch eine erschreckend realistische, lebensgroΓe Holzfigur. Und es bleibt nicht bei diesem einen "stillen GefΓ€hrten". Denn wΓ€hrend man im einen Handlungsstrang hautnah die TagebucheintrΓ€ge erlebt, erfΓ€hrt man parallel, wie sich bei Elsie die Dinge entwickeln. Mehr und mehr Holzfiguren tauchen auf und terrorisieren den Haushalt. Doch wer soll ihnen das glauben? Selbst Elisabeths Bruder Jolyon ist ziemlich skeptisch (und wenig hilfreich). Leider ist Elsies Baby aber tatsΓ€chlich in Gefahr. Und auch die anderen Mitglieder des Haushalts werden einen hohen Preis zahlen mΓΌssen. Am Ende stellt sich die Frage: was kann man sich selbst glauben, wenn einem niemand sonst vertraut? ππ―π¦ββ¬ Mein Fazit: Eine toll geschriebene Geschichte ΓΌber eine Frau, die es nie leicht hatte. Denn die EindrΓΌcken von Elsies Kindheit sind alles andere als schΓΆn. Und auch ihr jΓΌngerer Bruder hΓ€tte mehr zu ihr halten kΓΆnnen, sie ernster nehmen sollen. Ob sie nun krank ist oder nicht, man sollte sich immer auf einen so nahestehenden Menschen verlassen kΓΆnnen. UnterstΓΌtzung kann viele Gesichter haben. Und die verschiedenen ErzΓ€hlstrΓ€nge haben mir wirklich gut gefallen, da man auf so mehreren Ebenen Neues erfΓ€hrt. Die Wendung am Ende war verdammt gut und zugleich traurig. Aber das nehm ich euch jetzt nicht vorweg. Klarer Tipp π

ππΜππβ―π πππΉ πππ½β―πΎπππΎπΈπ½ β³πΆππΈπ½β― π―πΜπβ―π ππΎππΉ πΆππ β―πΎπβ―π π’ππππΉ πβ―πππΈπ½πβ΄ππβ―π.....
"π³ππ πππππππ πΆπππΜπππππ" πππ π πππππππ πππππππππππππππ πΆπππππππππππ πππ π°ππππππ π»ππππ πΏππππππ πππ πππ πππ πππ πππ π ππ π₯°. π±ππππ ππππ..... π . πΈππ πππ ππ‘ππππ ππππππππππ πππ πππ πππππππππππ πππ π°ππππππ, ππ πππ ππΜππππ, πππππΜπππππ πππ πππ ππΜπππ ππππ ππππππππππ πππππππππ πΊπΜπππ πππ πππππ πΆππππππππππ. π³ππ πππππππ ππ ππππππππππππ πππππππππππππππ ππππ πππ πππππ ππππππππππ, ππππππππππ, ππππ ππππ πππππππππππ πππ ππππ πππππππ π£ππ ππππππππππππ πΆππππππππ πππππππππππ. π°πππ πππ πΏππππππππππππ ππππ ππππ πππ πππππππππππππ πππ πππππππ πππ πΆππ ππππ π΄ππ ππ πππ πππ πππππππ πΆπππΜππ ππ ππππππ πππππ. πππ πππππππ πππ πΆπππππππππ πππ π£π ππ πππππππ, πππ πΆπππππ πππ πππ πππ π ππππππππππππ. πππππ πππ πππ π ππππππππππππ ππππ ππππ ππππππππππ πππ ππππππππππ ππΜπππ πππ. πΌππ πππ π΅πππππ ππππ πππ ππππΜπππππ ππ πππππ πππππππππ πππ πππ ππππ πππππππππ π£πππΜππππππππππ. πΈπ πππΓππ πππ πΆπππ£ππ π πππππ ππππππ πππ πππΓπππππππ πΆπππππππππππππ πππ πππ ππππ πππππ ππ π πππ πππππ ππππ πππππ ππππππ π»πππππππππππππππππ π. πΈπ ππππππ πππππ ππππ ππ πππ πππ ππππ πππππ π»πππ- πππ πΊπππππππππππππ πππ πππ ππππππππ πππ πππ ππΜπππππ πΆπππππππππππππππ π«§β¨π«

Eine traurige Verwirrgeschichte, in der ich mich immer wieder fragte worauf es hinauslaufen wird. Schauriger Grusel, Horror, Geister, Hexen oder Psychoschauergeschichte? Elsie, junge verwitwete Dame im viktorianischen Zeitalter, durchlebt einen Albtraum nach dem anderen und als Leser versucht man herauszufinden, was Wahrheit und was Einbildung ist oder was ihr zugefΓΌgt wird. ErzΓ€hlt wird in drei Zeitebenen, was noch etwas Verwirrung stiftet, aber auch bereichert und interessante Verwicklungen aufzeigt. FΓΌr mich war das alles bis zum Schluss zu undurchsichtig, zu unrealistisch und unglaubhaft. Keine echte Fantasie, kein Horror. Zu undurchsichtig. Keine Figuren, die mir nahe kommen oder sympathisch werden. Nichts fΓΌr mich. Aber trotzdem gut geschrieben. SchΓΆn, dass diese Geschichte viele andere Lesende begeistern konnte. Schade, dass mir die Geschichte gar nicht gefiel.
GOTISCHE GEISTERGESCHICHTE! Laura Purcell erzΓ€hlt im Buch die stillen GefΓ€hrten vor viktorianischen Hintergrund von rΓ€tselhaften Ereignissen die ΓΌberzeugen. Nach dem frΓΌhen Tod ihres Mannes, zieht die schwangere Elsie auf das abgelegene Anwesen der Familie Bainbridge. Schon bald wird klar das "The Bridge" kein Ort der Ruhe ist. Die Dorfbewohner begegnen ihr mit Misstrauen, die Bediensteten bleiben auf Distanz und im Haus selbst scheint etwas nicht zu stimmen. Seltsame GerΓ€usche, sich verΓ€nderne RΓ€ume und vor allem die unheimlichen hΓΆlzernen Figuren, die sogenannten stillen GefΓ€hrten, sorgen fΓΌr eine zunehmend beklemmende Stimmung. Die Handlung entfaltet sich auf mehreren Zeitebenen und verknΓΌpft Elsies Geschichte mit alten TagebΓΌchern aus dem 17. Jahrhundert, die nach und nach die dunkle Vergangenheit der Familie offenlegen. Diese Ebenen greifen geschickt ineinander und verstΓ€rken das Spiel mit RealitΓ€t, Erinnerung und Einbildung. Der Schreibstil ist ruhig, detailreich und atmosphΓ€risch. Purcell nimmt sich Zeit, Figuren, Beziehungen und SchauplΓ€tze auszuarbeiten. Die Spannung baut sich langsam auf, wirkt aber nachhaltig und intensiv. Im letzten Drittel zieht das Tempo spΓΌrbar an und steuert auf ein Finale zu, das Antwort liefert ohne alles eindeutig aufzulΓΆsen. Gerade dieser offene Moment passt gut zum Gesamtton des Buches und lΓ€dt zur eigenen Interpretation ein. Leichter Grusel, vielschichtige Figuren und ein gelungenes Spiel mit Wahrheit und Wahrnehmung machen die ErzΓ€hlung zu einer starken Empfehlung.

| Einige TΓΌren sind aus einem bestimmten Grund verschlossen. |
Das viktorianische Setting und die dΓΌstere AtmosphΓ€re laden zum Gruseln ein. Ich muss sagen, mir hat diese Geschichte tatsΓ€chlich AlbtrΓ€ume bereitet. Die Vorstellung, in diesem riesigem Herrenhaus zu leben und von den sogenannten "GefΓ€hrten" beobachtet zu werden, jagt mir einen Schauer ΓΌber den RΓΌcken. Mein erstes Buch aus dem Festa Verlag und es hat mir sehr gut gefallen. Ich mag ja Geistergeschichten ganz gerne. Das Ende war ziemlich offen und lΓ€sst viel Spielraum fΓΌr eigene Interpretationen.
England: 1866. Wenige Wochen nach Ihrer Hochzeit, verliert Elsie Ihren Ehemann - Rupert. Nach seinem Tod, zieht sie mit seiner Cousine in ein altes und geheimnisvolles Familienanwesen. Schon bald hΓΆren sie beide merkwΓΌrdige GerΓ€usche vom verschlossenen Dachboden. Als die TΓΌr plΓΆtzlich aufgeht, finden sie einige Hinterlassenschaften der Familie und lassen unfreiwillig das BΓΆse frei. Das Buch beginnt in der Gegenwart - Elsie ist in einer Irrenanstalt und wird des Mordes verdΓ€chtigt. Sie erzΓ€hlt ihre Geschichte, indem sie diese fΓΌr den Arzt aufschreibt. Zwischendurch bekommt man als Leser einen Einblick in das Tagebuch der Hausherrin 1635 - das Jahr an dem alles begann. Die ZeitsprΓΌnge sind alle gut eingeteilt und gekennzeichnet. Elsie war fΓΌr mich ein etwas schwieriger Charakter. Sie hat eine dΓΌstere Vergangenheit und ihr Leben lang auf der Fabrik ihrer Eltern gearbeitet. Durch die Hochzeit mit Rupert, hat sie sich in die hΓΆhere Kreise eingeheiratet. Dies spiegelt sich allerdings nur teilweise in ihrem Charakter wieder. Sie hat zwar immer noch ihre βBauernschlΓ€ueβ, allerdings behandelt sie oft die Anderen von oben herab. Dieser Punkt machte fΓΌr mich die Protagonistin etwas unsympathisch. Die Handlung entwickelt sich sprunghaft. Mal passieren viele Sachen auf einmal, mal wird ein Geschehen in die LΓ€nge gezogen. Es wird allerdings nicht langweilig. Es ist kein Horror der einen anspringt, es ist ein Horror der einen verfolgt - am Ende erwartet man hinter jeder Ecke Gefahr. Am meisten habe ich mich in die AtmosphΓ€re verliebt. Sie passt perfekt zum viktorianischen Flair - pompΓΆs und dΓΌster zugleich, wie auf einem Geisterball. Was ich allerdings bemΓ€ngele sind die vielen Fragen und Leerstellen, die am Ende offen bleiben. Und ich bin ja bekanntlich kein Fan von Geheimnissen, die ich nicht lΓΌften kann. [ Werbung || selbst gekauft ] Wer Horrorgeschichten in einem dΓΌsteren viktorianischem Setting mag, darf dieses Buch nicht verpassen!

Perfekt fΓΌr Halloween. Es hat etwas gedauert ins Buch zu kommen. Aber dann habe ich es einfach nur gesuchtet. Die AtmosphΓ€re und diese GefΓ€hrten sind einfach nur gruselig. Man kriegt teilweise richtig GΓ€nsehaut beim lesen. Auf den letzten Seiten ΓΌberschlagen sich die Ereignisse und vieles habe ich so nicht kommen sehen. Einfach super und fΓΌr jeden, der gruselige Storys mag, eine absolute Empfehlung
Wenige Wochen nach der Hochzeit mit Rupert stirbt er und Elsie zieht auf sein abgelegenes Anwesen βThe Bridgeβ. Dort findet sie lebensgroΓe Holzfiguren, die βstillen GefΓ€hrtenβ. Sie wirken sehr realistisch, wechseln scheinbar ihren Standort. Was anfangs noch etwas unheimlich wirkt, entwickelt sich zum Albtraum. Was ist noch Einbildung und was ist schon die RealitΓ€t? Der Roman besticht fΓΌr mich durch seine herrlich unheimliche AtmosphΓ€re in dem alten, verfallenen Geisterhaus. Diese merkwΓΌrdigen Figuren und die bedrΓΌckende Stille passen da perfekt. Langsam wird die Spannung aufgebaut mit einem eher subtilen als blutigem Horror. Es wird auf zwei Zeitebenen erzΓ€hlt. Das war fΓΌr mich manchmal etwas verwirrend, klΓ€rt sich dann aber immer mehr auf. Der Roman ist insgesamt eher ruhig. Setzt viel auf die unheimliche Stimmung. Gothic Horror wird hier ordentlich geboten. Der Roman wirkt fast schon wie ein klassischer Gruselroman. FΓΌr alle Fans von viktorianischen Gruselgeschichten eine Empfehlung.
Ich habe es wieder versucht, aber ich werde mit Laura Purcell einfach nicht warm. Schon nach wenigen Kapiteln von "Die stillen GefΓ€hrtenβ hatte ich das GefΓΌhl, mich auf bekanntem Terrain zu bewegen β und leider nicht im positiven Sinne. Der Schreibstil ist auch hier wieder sehr langsam und ausschweifend, was jede Spannung, die sich zaghaft aufbaut, sofort im Keim erstickt. Ich hatte das GefΓΌhl, dass sich die Geschichte β wie schon bei anderen BΓΌchern der Autorin β im Kreis dreht. Es wirkt fast, als wΓΌrde Purcell immer wieder dieselbe ErzΓ€hlstruktur recyceln: eine verstΓΆrte Frau, ein dΓΌsteres Haus, unheimliche Ereignisse und ein stΓ€ndig schwelendes GefΓΌhl von Wahnsinn. Das kann einmal gut funktionieren β aber irgendwann fehlt einfach die Γberraschung. Auch die Figuren, insbesondere die Protagonistin, bleiben fΓΌr mich blass und wenig greifbar. Sympathie oder echtes MitgefΓΌhl konnte ich leider nicht entwickeln, was es noch schwerer gemacht hat, emotional in die Geschichte einzutauchen. AtmosphΓ€risch hat das Buch durchaus seine Momente, und das Grundkonzept mit den unheimlichen Holzfiguren ist originell. Aber leider reicht das fΓΌr mich nicht aus, um ΓΌber die LΓ€ngen und das GefΓΌhl des DΓ©jΓ -vus hinwegzusehen.
ΓuΓerst beklemmend, grandios erzΓ€hlt, spannend und extrem creepy, mit einem leider halboffenen, etwas verwirrenden Ende.
This was a bloody brilliant Gothic read with an intense, creepy atmosphere, perfect for chilly autumn evenings and Halloween reading lists. I could not put this book down unless for sleep or work. The plot line equals Victorian ghost stories or horror films: a 'cursed' estate in a small village, avoided by their inhabitants; servants dying under mysterious circumstances; the new owner of the property, the widow Elsie, under suspicion and with a very dark backstory. And the big question: are these events we keep witnessing even real or are we turning as insane as Elsie? The ending was intense, mysterious, a wee bit puzzling, but equally phenomenal. And we as readers start questioning the facts, just like Elsie is questioning the final outcome after the tragic and terrifying events at The Bridge... Hiss, hiss.
"Wenn Lesen zur Mutprobe wird..."
Eine AnkΓΌndigung vom Festa-Verlag, die mich nicht wirklich erreicht hat. Mutig musste ich bei dem Buch leider nicht sein. Dabei wollte ich mich doch so gerne mal wieder ordentlich gruselnπββοΈ Aber von vorne... Ich hatte das GlΓΌck eine Erstausgabe zu ergattern: Hardcover, goldener Farbschnitt... Allein das Buch selbst hat mir Lust zum Lesen beschert! Ich liebe das GefΓΌhl "ein richtiges Buch" in den HΓ€nden halten zu kΓΆnnen. Ich gehΓΆre (noch) nicht zum "Team EBook"π€·ββοΈπ ...und hier endet leider meine Begeisterung. Die Geschichte hat mich von Anfang an nur so semi fasziniert. Die Unterteilung des Buches in verschiedene HandlungsstrΓ€nge/Zeitspannen fand ich okay, mehr aber auch nicht. Die Story an sich, "Eine Witwe bezieht ein vermachtes altes Landgut und muss sich dort mit ungewΓΆhnlichen, paranormalen Ereignissen auseinandersetzen", hat mich erstmal angesprochen. Aber irgendwie kam keine GΓ€nsehaut, Grusel oder gar Angst bei mir auf. π€ Vielleicht war mein Kopf dieses Mal einfach zu realistisch unterwegs. Wer weiΓ... π Einzig die Darstellung der spukenden Holzfiguren hat mich kurz erschauern lassen, weil sie in Kinderform daher kommen π«£ Das ist etwas, was mich definitiv kitzelt. Ich bin allgemein auch schon kein Fan von real aussehenden Puppen. Nee, wirklich nicht... Leider reichte diese Tatsache nicht aus, um mir ein gewΓΌnschtes, spannendes Leseerlebnis zu bescheren. Schade. Ob's jetzt an mir oder an dem Buch lag, vermag ich ehrlich gesagt nicht zu beurteilen. Ich kΓΆnnte mir schon vorstellen, dass die Geschichte auch begeisterte AnhΓ€nger findet. Nur eben nicht mich π€
Elsies Geschichte fΓ€ngt schon traurig an, da sie ihren Mann verloren hat und diesen noch nicht mal bestattet hat und das kurz nach der Hochzeit.
Die Story und deren Entwicklung wird von verschiedenen Zeitpunkten aus geschrieben, die gegenwΓ€rtige Zeit, was vor der jetzigen Situation passierte und was vor 200 Jahren passierte. Der Schreibstil setzt das Puzzle nach und nach zusammen. Ich muss gestehen die stillen GefΓ€hrten wΓ€ren mir auch ohne deren gruseligen Aspekt schon unangenehm genug. Alles an der Geschichte war spannend und vor allem als diese sich mit allen HintergrΓΌnden und dem Ende zusammensetzen. Ich mochte den Stil der Autorin auch gerne. Sehr fΓΌr Horror Fans zu empfehlen.
DΓΌster, spannend, unheimlich aber kein Horror - es hat mich gut unterhalten. Wer "Home" von Riley Sager mag, wird auch "Die stillen GefΓ€hrten" mΓΆgen.
Gerade lese ich von der gleichen Autorin das Korsett, dass mich noch nicht ganz so einfΓ€ngt. Die GefΓ€hrten sind "unheimlich " aber das Buch ist kein Horror. Das hΓ€tte mir auch nicht gefallen. Wer "Home" von Riley Sager ma, wird auch "Die stillen GefΓ€hrten" mΓΆgen.
Anders und atmosphΓ€risch
Mein erstes Buch von Laura Purcell, nachdem ich schon so viel gutes gehΓΆrt habe. Was soll ich sagen? Was fΓΌr eine tolle AtmosphΓ€re, dΓΌster und beklemmend. Jede Szene mit den stillen GefΓ€hrten hat mir einen kleinen Schauer beschert. Purcell hat einen interessanten Schreibstil und hebt sich etwas von anderen Autoren ab. Etwas verschnΓΆrkelt mit vielen Charakteren und Namen auf drei Zeitebenen, da muss man erst einmal am Ball bleiben. Aber das viktorianische England hat sie gekonnt eingefangen. Bis es wirklich spannend wurde, hat auch etwas gedauert, aber dann war die Frage, wer oder was die stillen GefΓ€hrten sind, wirklich spannend. Immer wieder gibt es EinschΓΌbe, die in einer spΓ€teren Zeitebene etwas ΓΌber die Vergangenheit verraten, was mir sehr gefallen hat und StΓΌck fΓΌr StΓΌck, wie ein Puzzle, zusammengefΓΌhrt wurde. Ebenfalls toll fand ich das Ende, welches nicht nur eine, sondern gleich zwei Γberraschungen parat hΓ€lt. FΓΌr mich hat sich das Lesen allein wegen der dΓΌsteren AtmosphΓ€re und der etwas anderen Story gelohnt, auch wenn ich hier und da mal Luft holen musste - da mir ein paar Momente weniger gefallen haben - hat mich das Buch dennoch prima unterhalten.

πRezensionπ Ich habe "Die stillen GefΓ€hrten" von Laura Purcell beendet π₯° β’ Nachdem ich von "Das Korsett" so begeistert war, wollte ich auch die stillen GefΓ€hrten lesen. FΓΌr mich persΓΆnlich war es "gruselig" genug π sobald es ΓΌbernatΓΌrlich wird und Geister oder Seelen vorkommen, mach ich mir in die Hose π Mit den Charakteren bin ich nicht ganz warm geworden, sie waren alle sehr distanziert und nicht gerade bei guter Laune. Hingegen fand ich die ZeitsprΓΌnge zwischen 1635 und 1866 mega interessant. An manchen stellen jedoch fand ich es etwas langatmig aber im GroΓen und Ganzen ein tolles Buch π₯°

πͺ¦ Zwischen Wahnsinn und Spuk β viktorianischer Grusel mit Tiefgang πͺ¦
π Die Stillen GefΓ€hrten von Laura Purcell ist eine viktorianische Geistergeschichte, die auf mehreren Zeitebenen erzΓ€hlt wird. π Neben klassischem Grusel entfaltet sich eine bedrΓΌckende, dΓΌstere AtmosphΓ€re mit tiefgrΓΌndigen Themen. Im Mittelpunkt stehen psychologische AbgrΓΌnde, unterdrΓΌckte Emotionen und Geheimnisse sowie eine deutliche Kritik an der patriarchalen Gesellschaft. π Besonders spannend ist das Spiel mit der Ungewissheit: Handelt es sich um echten Spuk oder um den psychischen Verfall der Figuren? π Mir hat das Buch sehr gefallen, vor allem wegen der Tiefe und der starken Themen. Eine groΓartige Autorin.

Eine wunderschΓΆn und ruhige Geistergeschichte, die sehr viel auf AtmosphΓ€re setzt. Der Schreibstil ist ruhig und eher altertΓΌmlich aber dennoch sehr einfach zu lesen. Wie bei vielen Geistergeschichten geht es hier eher um AtmosphΓ€re und detaillierte Beschreibung der Dinge und weniger Action. Auch wenn die Ereignisse sich gegen Ende ΓΌberschlagen. FΓΌr mich eine wundervolle Geschichte.
Mein erstes Buch der Autorin und ich bin absolut begeistert. Die Geschichte wird auf mehreren Zeitebenen aus verschiedenen Perspektiven auf mehreren Zeitebenen erzΓ€hlt. Richtig gute Gruselgeschichte im viktorianischen England. Diese Geschichte hat so viel AtmosphΓ€re, die auch nicht beim Wechsel der Zeitebenen verloren geht.
Die Stillen GefΓ€hrten von Laura Purcell ist fΓΌr mich eine der besten Geistergeschichten, die ich je gelesen habe und ohne zu viel verraten, es ist wirklich eine Geistergeschichte. Was ja so manches andere Buch, auf dem Ghost-Story draufsteht, nicht von sich behaupten kann, wenn man mich fragt. Aber selbst das weiter zu erlΓ€utern wΓΌrde Die Stillen GefΓ€hrten schon sehr spoilern. Nicht so gefallen hat mir Elsie, vielleicht war es Absicht von der Autorin, aber wenn ich die Hauptfigur nicht mag bzw. mit ihr nicht richtig warm werde, schmΓ€lert das leider etwas mein LesevergnΓΌgen. Ich fand sie sehr ruppig und eben nicht sympathisch. Deswegen vergebe ich 4 Sterne.
Genau was es verspricht - echter, GΓ€nsehaut erregender Grusel in viktorianischer Kulisse. Perfekt fΓΌr den Herbst und nichts fΓΌr schwache Nerven!
Ich habe jede Seite dieser Schauergeschichte genossen! Nicht nur, dass das Buch klug aufgebaut, die Figuren interessant und der Grusel geschickt aufgebaut ist- die Sprache hat mich von Beginn an gefesselt. Eindrucksvoll und viel zu schΓΆn fΓΌr so viel Grauen hat die Autorin Worte gefunden, die klare Bilder in die eigene Fantasie gemalt haben. Gegen Ende konnte ich das Buch gar nicht mehr weg legen. Ich bin begeistert - die stillen GefΓ€hrten wird nicht das letzte Buch von Laura Purcell sein, dass ich gelesen habe!
Schauerroman, mit subtilen Horrorelementen, ohne groΓe Schocker.
Die drei Zeitebenen lassen die Geschichte sehr lebendig wirken und heben die Spannung auf eine hohe Stufe. Der Schreibstil ist angenehm und versetzt einen sehr gut in das 17. und 19. Jahrhundert. Das Buch hat wenig LΓ€ngen und lΓ€sst sich wunderbar in einem Rutsch lesen. Die Geschichte selbst verursacht einen dezenten Grusel, der an IntensitΓ€t immer mehr gewinnt. Ich habe mich wahnsinnig gut unterhalten gefΓΌhlt und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Fazit: Klare Empfehlung fΓΌr Fans von viktorianischen Schauergeschichten
Ich liebe Laura PurcellβΌοΈ
England 1866: Die Hauptprotagonistin, Elsie, bleibt, nach dem Tod ihres Mannes, zurΓΌck und bezieht sein altes Landgut "The Bridge". In ihrem neuen zuhause scheint es "mysteriΓΆse" VorfΓ€lle zu geben. Vor allem eine verschlossene TΓΌr birgt Geheimnisse, wie ein jahrhunderte altes Tagebuch und eine lebensgroΓe Holzfigur.... Manche TΓΌren sollten besser fΓΌr immer verschlossen bleibenποΈβΌοΈ Ganz und gar typisch Purcell-Like, startet auch "die stillen GefΓ€hrten". Wieder einmal wird die Story auf unterschiedlichen Zeitebenen erzΓ€hlt, wieder einmal finden wir Frauen in den Rollen der Hauptcharaktere wieder. Elsie Bainbridge's Leben, wird in all seinen Facetten geschildert, wir teilen ihre Freude und das Leid ihrer Vergangenheit, ihrer Gegenwart UND ihrer Zukunft. In den Kapiteln "Joseph's Hospital" tauchen wir ein in die Zukunft von Elsie, die Rede ist hier von einem "Vorfall", den Elsie als Brandstifterin gebrandmarkt hat. Seitdem hat man aus ihrem Mund kein einziges Wort mehr hΓΆren kΓΆnnen Aber mit 2 ZeitsprΓΌngen hat sich Frau Purcell nicht zufrieden gegeben und entfΓΌhrt den Leser ebenfalls ins Jahr 1635. Hier bekommen wir Einblicke in das Landgut "The Bridge" zu seinen AnfΓ€ngen, zurΓΌck zu den Ahnen der Bainbridges. Diese Kapitel werden aus der Ich-Perspektive der Ehefrau Anne erzΓ€hlt. Aber wir wΓ€ren nicht bei Frau Purcell, wenn nicht auch diese Frau ein dΓΌsteres Geheimnis mit sich herumtragen wΓΌrde. Der Schreibstil ist wieder mal genial, die Autorin schafft diese dΓΌstere HintergrundatmospΓ€hre, bedrΓΌckend und gruselig zugleich. Ich kann von dieser talentierten Autorin einfach nicht genug bekommen... hoffe sie schreibt, schreibt, schreibtππ Von mir eine 100% Leseempfehlung bei 5πππππ/5β£οΈ

England, 1866: Die kΓΌrzlich verwitwete Elsie Bainbridge, die mit ihrem ersten Kind schwanger ist, reist mit Sarah, der Cousine ihres verstorbenen Mannes Rupert, in ein abgelegenes Dorf. Etwas auΓerhalb wird sie das Landgut "The Bridge" beziehen, das ihr Rupert mit seinem Testament vermacht hat. Die Dorfbewohner meiden das Anwesen, da seit Jahren GerΓΌchte ΓΌber seltsame TodesfΓ€lle und Hexerei kursieren, die Dienerschaft selbst verhΓ€lt sich Γ€uΓerst reserviert und wenig zuvorkommend. Bei der Erkundung des Hauses stoΓen Elsie und Sarah auf eine DachbodentΓΌr, die sich fΓΌr die zwei Frauen seltsamerweise zum ersten Mal seit Jahren zu ΓΆffnen scheint - alte TagebΓΌcher von Anne Bainbridge aus dem 16. Jahrhundert und eine lebensgroΓe Holzfigur werden von ihnen mit in den Salon genommen. Doch der "Stille GefΓ€hrte" und die dazu niedergeschriebenen Ereignisse setzen Dinge in Gang, die sich bald nicht mehr kontrollieren lassen. βΈ "Die stillen GefΓ€hrten" von Laura Purcell ist eine vorzΓΌglich erzΓ€hlte Gothic-Horror-Geschichte, die sich ΓΌber drei Zeitebenen entfaltet. Elsie, die bei einem Brand schwere Verletzungen erlitten hat, befindet sich zu Beginn im St. Joseph's Hospital in der Obhut von Dr. Shepherd, der aus noch unbekannten GrΓΌnden versucht, den Geisteszustand von Elsie zu untersuchen. Nach und nach entlockt der Arzt Elsie ihre Geschichte und so werden wir in die Zeit ihrer Ankunft in "The Bridge" zurΓΌckversetzt. Γber Annes TagebΓΌcher gelangen wir ebenso ins Jahr 1635, wo die Geschichte um die "Stillen GefΓ€hrten" ihren Anfang nimmt. Und genau diese simpel beschriebenen Holzplatten mit realistischen Bildern von Menschen waren auch der Grund fΓΌr meine hΓ€ufig auftretende GΓ€nsehaut. Stille GefΓ€hrten wurden in England um 1600 als Kunstform eingefΓΌhrt und gebt mal bitte bei Google "dummy board" ein und stellt euch nun ein altes, schlecht beleuchtetes Haus mit genau diesen Figuren vor, die mal hier und ein kurzes KnarzgerΓ€usch spΓ€ter ein paar Meter weiter stehen - genau: Unterhose wechseln ist angesagt. Aber genug von den Gruselbrettern, denn auch die gesamte Geschichte an sich ist eine historische Wucht! Denn ich ΓΌbertreibe keinesfalls wenn ich sage, dass ich vΓΆllig eingenommen war von der kalten AtmosphΓ€re, dem ΓΌberwΓ€ltigenden gotischen Schreibstil und dem mitreiΓend spannenden Inhalt. Sehr gut und spannend konstruiert, dicht und schwer vom drohenden Unheil, vielschichtig tiefe Charaktere und eine ΓΌppige und wunderschΓΆne Prosa machen das Buch zu einem Highlight und dabei strahlen die Worte eine subtile und sanfte SchΓΆnheit aus, in die ich mich von der ersten Seite an verliebt habe. Es gibt keinen groΓen Knall, sondern ein langsam aufkommendes Unbehagen, das an den Nerven zerrt. Es ist eine Geschichte ΓΌber traumatische Familiengeheimnisse, ΓΌber ein Haus, dem Tod und TragΓΆdien nicht fremd sind und all das mΓΌnzt in einen perfekt ausgearbeiteten HΓΆhepunkt, der bis zum letzten Wort einfach nur "Highlight" schreit! Fazit: "Die stillen GefΓ€hrten" ist ein eindringliches und atmosphΓ€risches Buch. Eine aufregende und unheimliche Lesereise und ein perfekter viktorianischer Gruselroman. Absolute Leseempfehlung und ein neuer Favorit in meinem Regal!

dieses Buch lag jetzt ne ganz schΓΆn lange Zeit auf meinem SUB. Ich hatte vor 3 Jahren schonmal angefangen, kam damals aber ΓΌberhaupt nicht in die Geschichte und legte es deswegen zurΓΌck. Nun also ein neuer Versuch und dieses Mal hatte es mich sofort gepackt. Das Buch spielt in 3 verschiedenen HandlungsstrΓ€ngen- was man erstmal durchblicken muss. FΓΌr mich fing das Buch mit dem uninteressantesten Handlungsstrang an, weswegen ich wohl auch beim ersten Versuch abgebrochen hatte. ErzΓ€hlt wird aus der Sicht von Elsie und Anne, jeweils im 19. und im 17. Jahrhundert. Trotz der Bezeichnung βGeistergeschichteβ auf dem Cover (das by the way wunderschΓΆn ist) hatte ich nicht wirklich damit gerechnet, mich zu gruseln- aber oh my- ich hab mich gegruselt. Ich fand die Geschichte wirklich wahnsinnig gut erzΓ€hlt, der Spannungsbogen ist perfekt ausgearbeitet und es ist nicht zu doll an den Haaren herbeigezogen oder konstruiert. Ich muss sagen, dass Buch hat mich ΓΌberzeugt, und den einzigen Kritikpunkt den ich habe wΓ€re der, dass es an manchen Stellen ein wenig zu langatmig ist und mich (wie am Anfang gesagt) der eine Handlungsstrang wirklich bis zum Ende nicht mitgerissen hat.
Ein viktorianischer Thriller
Wir begleiten Elsie, die nach dem Tod ihres Mannes schwanger auf ein Anwesen seiner Familie weit auΓerhalb der Stadt ziehen muss. Hier leben mit ihr noch die Cousine ihres verstorbenen Mannes, die HaushΓ€lterin, zwei DienstmΓ€dchen und der Kutscher. Ihr Bruder lebt in der Stadt und fΓΌhrt die Fabrik ihrer Familie. Als sich die TΓΌr zur Dachkammer - stets fest verschlossen seit viiiieeelen Jahren - plΓΆtzlich ΓΆffnen lΓ€sst, taucht ein 200 Jahre altes Tagesbuch einer Ahnin ihres verstorbenen Mannes auf. Und dann nimmt der "Spuk" seinen Lauf. Auf die Sprache muss man sich einlassen, 18hundertirgendwann sprach man nicht nur anders, auch der Blick auf Frauen und MΓ€nner war natΓΌrlich deutlich anders als heute. Das Setting an sich habe ich als dΓΌster empfunden und die Charaktere...ich weiΓ nicht...irgendwie geheimnisvoll?! Ja, das trifft es wohl. Es gibt verschiedene Zeitebenen, die fΓΌr die Geschichte wichtig sind. Die Entwicklung der Geschichte hat mir sehr gut gefallen, nach meinem empfinden gab es keine LΓ€ngen und es war durchgehend interessant. Die stillen GefΓ€hrten sind echt gruselig. Zum GlΓΌck sind die wohl aus der Mode π€ Das Ende war krass. Anders kann ich das gar nicht beschreiben. Also fest steht, dass ich unbedingt (!!!!!) mehr von Laura Purcell lesen MUSS! Wer es all year long spooky mag, ist mit dieser Autorin gut beraten. Ganz groΓe Leseempfehlung von mir!!
Eines meiner LieblingsbΓΌcher!
Normalerweise grusle ich mich nicht so leicht beim Lesen. Aber 'Die stillen GefΓ€hrten' von Laura Purcell versprΓΌht so eine groΓartige AtmosphΓ€re, dass mir doch immer wieder mal schaurig zumute war. Man trifft als die schwangere, frisch verwitwete Elsie Bainbridge 1866 in dem Anwesen 'The Bridge' ein, dem verwitterten Landsitz ihres verstorbenen Ehemannes. Die DΓΆrfler sind nervΓΆs, die kleine Dienerschaft resierviert. Zusammen mit der Cousine ihres Mannes erforscht sie die vielen RΓ€ume, bis hinauf zur Dachkammer. Dort finden die beiden alte TagebΓΌcher und eine beunruhigende Holzfigur - die stille GefΓ€hrtin. Nun ja, manche TΓΌren sollten besser verschlossen bleiben... Laura Purcell schuf eine klassische, viktorianische Gruselgeschichte in dazu passender Sprache, die aber trotzdem bis zum Ende hin schwer vorhersehbar bleibt und viel Stoff zum MitrΓ€tseln bietet. Neben der Haupt-Storyline im Jahre 1866 existieren noch zwei weitere Zeitebenen, eine findet etwa ein Jahr spΓ€ter statt und eine im 17. Jahrhundert. Diese ZeitspΓΌnge sind ΓΌbersichtlich aufgebaut und wecken Neugier. In der Familiengeschichte der Bainbridges gibt es so viel zu entdecken und wirklich jede Nebenfigur ist super interessant. Die Autorin gestaltete die Charaktere und das Setting so unheimlich detailverliebt und mysteriΓΆs, dass das Buch von mir aus gerne noch mehr Seiten haben dΓΌrfte. Obwohl ich eher selten BΓΌcher 2x lese, habe ich jetzt schon Lust, mit dem Wissen, wie es aus geht, nochmal dazu zu greifen!

Was fΓΌr ein unfassbar spannendes Buch!
Ich konnte das Buch ab der ersten Sekunde nicht mehr aus der Hand legen, welch hervorragendes Meisterwerk. Die perfekte Mischung aus Spannung, Grusel, Unwohlsein und doch eine laufende Geschichte. Das Ende hat mich nochmal richtig gekriegt und ich bin auch traurig, dass es ausgelesen ist.

AtmosphΓ€risch und spannend, aber vorhersehbar
βDie stillen GefΓ€hrtenβ von Laura Purcell hat mir insgesamt gut gefallen. Ich konnte es nur schwer aus der Hand legen, auch wenn ich fΓΌr dieses Buch etwas lΓ€nger gebraucht habe, da sich manche Stellen ein wenig gezogen haben. Die AtmosphΓ€re ist groΓartig umgesetzt, dΓΌster, geheimnisvoll und sehr stimmungsvoll. Allerdings war die Handlung fΓΌr mich recht voraussehbar. Gerade das Ende hat mich nicht wirklich ΓΌberrascht, da es in die Richtung ging, die ich bereits erwartet hatte. Es war spannend und gut geschrieben, aber nicht ganz so packend, wie ich es mir erhofft hatte. Trotzdem ist es ein gelungenes Buch, vor allem fΓΌr Leserinnen und Leser, die Lust auf eine klassische, atmosphΓ€rische Geistergeschichte haben, perfekt, um sich gemΓΌtlich einzukuscheln und in eine andere Welt abzutauchen.
Man muss die Stimmung dieses Buches auf sich wirken lassen.
Ich bin empfΓ€nglich fΓΌr Geistergeschichten und deshalb hat mir das Buch gut gefallen. Ich hΓ€tte es vielleicht eher im ruhigen Rahmen, statt ΓΌberwiegend in der Bahn, lesen sollen. Dann hΓ€tte es seine dΓΌstere Stimmung noch besser entfaltet. βΊοΈ Obwohl schon vor 3 Tagen beendet, beschΓ€ftigt mich das Buch immer noch. Welchen Fakten kann man trauen? Was sind nur Hirngespinste? Das Ende des Romans war echt fies. π«£ Es wird auch nicht aufgeklΓ€rt, was real und was eingebildet war. Gerne mehr davon!
Eine tolle Spukhausgeschichte.
Eine viktorianische Spukhausgeschichte liefert uns Laura Purcell mit ihrem Roman "Die stillen GefΓ€hrten". Aus dem Englischen von Eva Brunner. England 1865: Als Elsie Livingstone den reichen Erben Rupert Bainbridge ehelicht, wΓ€hnt sie sich am Ziel ihrer TrΓ€ume und sieht einem Leben im Luxus freudig entgegen. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit dem jungen Paar, denn Rupert stirbt plΓΆtzlich auf dem alten Familienanwesen "The Bridge", als er alles fΓΌr seine junge Frau vorbereiten will. Nun muss sich Elsie, schwanger und verwitwet, allein auf den Weg zu dem Landsitz der Bainbridges machen, nur in Begleitung von Sarah, der Cousine ihres verstorbenen Mannes. Auf dem Anwesen gibt es nur drei Bedienstete: die HaushΓ€lterin und zwei DienstmΓ€dchen, denn es ist nicht leicht Angestellte fΓΌr das Haus im Dorf zu finden. Die Dorfbewohner fΓΌrchten das Haus und sagen, dass es dort spukt. Und schon in der ersten Nacht wird Elsie von seltsamen GerΓ€uschen aus dem Bett aufgeschreckt. Die GerΓ€usche scheinen aus der Dachkammer zu kommen, doch diese ist verschlossen und Mrs. Holt scheint keinen SchlΓΌssel fΓΌr die Kammer zu haben. Als Elsie und Sarah am folgenden Tag das Anwesen erforschen, stoΓen sie auch wieder auf die Dachkammer - doch dieses Mal ist die TΓΌr geΓΆffnet ... Also eins muss ich Purcell lassen: Sie hat mich mit der Geschichte absolut gekriegt! Ich hatte GΓ€nsehaut und Schatten im Augenwinkel gesehen, wo keine waren. Das Buch war fΓΌr mich wirklich unheimlich, allerdings muss ich auch sagen, dass ich mich schnell gruseln kann. Die Art und Weise wie die Autorin ihre Geschichte hier erzΓ€hlt ist spannend und lΓ€sst seine Leser nur so durch die Seiten fliegen. Auch der Aufbau des Buches hat mir sehr gut gefallen. Das Buch startet in einer psychiatrischen Einrichtung, in der Elsie von einem Arzt zu den Geschehnissen befragt wird. Wir wechseln dann ins Jahr 1865, in dem der Hauptteil der Story spielt und erfahren, was Elsie und Sarah durchleben. Dank der alten TagebΓΌcher, die Elsie und Sarah finden, gehen wir dann 230 Jahre in die Vergangenheit, wo wir einiges ΓΌber die Vorfahren der Bainbridges erfahren und auch den Grund dafΓΌr, warum die Dorfbewohner glauben das Anwesen sei verflucht. Diese Wechsel zwischen den drei SchauplΓ€tzen bzw. Zeiten, sind sehr gut strukturiert, so dass man als Leser stets weiΓ wo und wann man ist. Auch sind diese sehr ausgewogen im VerhΓ€ltnis zueinander und so war mir hier nichts zu viel oder zu wenig. AbschlieΓend bleibt mir nur zu sagen, dass mich Purcell mit ihrem Buch "Die Stillen GefΓ€hrten" wahnsinnig gut unterhalten hat. FΓΌr Fans von Spukhausgeschichten ist es definitiv empfehlenswert.

Description
As featured on the Radio 2 Book Club
Some doors are locked for a reason...
Newly married, newly widowed Elsie is sent to see out her pregnancy at her late husband's crumbling country estate, The Bridge.
With her new servants resentful and the local villagers actively hostile, Elsie only has her husband's awkward cousin for company. Or so she thinks. For inside her new home lies a locked room, and beyond that door lies a two-hundred-year-old diary and a deeply unsettling painted wooden figure - a Silent Companion - that bears a striking resemblance to Elsie herself...
'[An] extraordinary, memorable and truly haunting book' Jojo Moyes
'[It] shone, for originality for the sheer quality of the writing, the characters and some masterly chills' Peter James
READERS LOVE THE SILENT COMPANIONS:
'Phenomenal'
'Will stay with you long after you have finished reading'
'Spooky, imaginative, original'
'Couldn't put it down'
'Truly creepy'
'Deserves a place on every bookshelf'
Book Information
Posts
Ein bisschen gruselig π»
Bis die Geschichte richtig los ging hat es leider sehr lange gedauert, ich wusste nicht welchen Personen man vertrauen kann und habe allen erstmal misstraut. π§ Richtig tief gingen die Bindungen der Charaktere zueinander leider nicht. Vieles musste man zwischen den Zeilen erahnen, das mag ich eigentlich, aber hier war es doch alles sehr oberflΓ€chlich. War ok ππ»

Beklemmend, spannend und traurig - eine schaurige Geschichte
π Ein GefΓ€hrte, unbeweglich und doch so lebensecht π πππ 4,5 von 5 TagebΓΌchern 1866 im Hospital fΓΌr Geisteskranke: Eine Patientin kann sich nicht lΓ€nger vor ihrer Vergangenheit verstecken. Und so schreibt sie StΓΌck fΓΌr StΓΌck ihre bedrΓΌckende Geschichte auf. Ihre Erinnerung beginnt mit einer Fahrt aufs Land. Doch es ist eine traurige Kutschfahrt. Denn Elisabeth, genannt Elsie, ist auf dem Weg zum Landsitz ihres plΓΆtzlich verstorbenen Ehemannes. Sie reist zusammen mit seiner Cousine Sarah, denn dort wartet Ruperts Leichnam und die Beerdigung auf sie. Und als wΓ€re das nicht schon genug, erwartet Elsie zudem ein Kind. Nun ohne den stolzen Vater, dafΓΌr mit ihrer etwas seltsamen Begleitung Sarah. Von nun an lebt sie also in einem Haus, das seine beste Tage hinter sich hat. In einem Ort, dessen Einwohner einen Bogen ums Anwesen machen. Elsies neues Heim stellt sich schnell als sonderbar heraus. Hinter einer verschlossenen DachkammertΓΌr finden die Frauen sowohl 200 Jahre alte TagebΓΌcher, als auch eine erschreckend realistische, lebensgroΓe Holzfigur. Und es bleibt nicht bei diesem einen "stillen GefΓ€hrten". Denn wΓ€hrend man im einen Handlungsstrang hautnah die TagebucheintrΓ€ge erlebt, erfΓ€hrt man parallel, wie sich bei Elsie die Dinge entwickeln. Mehr und mehr Holzfiguren tauchen auf und terrorisieren den Haushalt. Doch wer soll ihnen das glauben? Selbst Elisabeths Bruder Jolyon ist ziemlich skeptisch (und wenig hilfreich). Leider ist Elsies Baby aber tatsΓ€chlich in Gefahr. Und auch die anderen Mitglieder des Haushalts werden einen hohen Preis zahlen mΓΌssen. Am Ende stellt sich die Frage: was kann man sich selbst glauben, wenn einem niemand sonst vertraut? ππ―π¦ββ¬ Mein Fazit: Eine toll geschriebene Geschichte ΓΌber eine Frau, die es nie leicht hatte. Denn die EindrΓΌcken von Elsies Kindheit sind alles andere als schΓΆn. Und auch ihr jΓΌngerer Bruder hΓ€tte mehr zu ihr halten kΓΆnnen, sie ernster nehmen sollen. Ob sie nun krank ist oder nicht, man sollte sich immer auf einen so nahestehenden Menschen verlassen kΓΆnnen. UnterstΓΌtzung kann viele Gesichter haben. Und die verschiedenen ErzΓ€hlstrΓ€nge haben mir wirklich gut gefallen, da man auf so mehreren Ebenen Neues erfΓ€hrt. Die Wendung am Ende war verdammt gut und zugleich traurig. Aber das nehm ich euch jetzt nicht vorweg. Klarer Tipp π

ππΜππβ―π πππΉ πππ½β―πΎπππΎπΈπ½ β³πΆππΈπ½β― π―πΜπβ―π ππΎππΉ πΆππ β―πΎπβ―π π’ππππΉ πβ―πππΈπ½πβ΄ππβ―π.....
"π³ππ πππππππ πΆπππΜπππππ" πππ π πππππππ πππππππππππππππ πΆπππππππππππ πππ π°ππππππ π»ππππ πΏππππππ πππ πππ πππ πππ πππ π ππ π₯°. π±ππππ ππππ..... π . πΈππ πππ ππ‘ππππ ππππππππππ πππ πππ πππππππππππ πππ π°ππππππ, ππ πππ ππΜππππ, πππππΜπππππ πππ πππ ππΜπππ ππππ ππππππππππ πππππππππ πΊπΜπππ πππ πππππ πΆππππππππππ. π³ππ πππππππ ππ ππππππππππππ πππππππππππππππ ππππ πππ πππππ ππππππππππ, ππππππππππ, ππππ ππππ πππππππππππ πππ ππππ πππππππ π£ππ ππππππππππππ πΆππππππππ πππππππππππ. π°πππ πππ πΏππππππππππππ ππππ ππππ πππ πππππππππππππ πππ πππππππ πππ πΆππ ππππ π΄ππ ππ πππ πππ πππππππ πΆπππΜππ ππ ππππππ πππππ. πππ πππππππ πππ πΆπππππππππ πππ π£π ππ πππππππ, πππ πΆπππππ πππ πππ πππ π ππππππππππππ. πππππ πππ πππ π ππππππππππππ ππππ ππππ ππππππππππ πππ ππππππππππ ππΜπππ πππ. πΌππ πππ π΅πππππ ππππ πππ ππππΜπππππ ππ πππππ πππππππππ πππ πππ ππππ πππππππππ π£πππΜππππππππππ. πΈπ πππΓππ πππ πΆπππ£ππ π πππππ ππππππ πππ πππΓπππππππ πΆπππππππππππππ πππ πππ ππππ πππππ ππ π πππ πππππ ππππ πππππ ππππππ π»πππππππππππππππππ π. πΈπ ππππππ πππππ ππππ ππ πππ πππ ππππ πππππ π»πππ- πππ πΊπππππππππππππ πππ πππ ππππππππ πππ πππ ππΜπππππ πΆπππππππππππππππ π«§β¨π«

Eine traurige Verwirrgeschichte, in der ich mich immer wieder fragte worauf es hinauslaufen wird. Schauriger Grusel, Horror, Geister, Hexen oder Psychoschauergeschichte? Elsie, junge verwitwete Dame im viktorianischen Zeitalter, durchlebt einen Albtraum nach dem anderen und als Leser versucht man herauszufinden, was Wahrheit und was Einbildung ist oder was ihr zugefΓΌgt wird. ErzΓ€hlt wird in drei Zeitebenen, was noch etwas Verwirrung stiftet, aber auch bereichert und interessante Verwicklungen aufzeigt. FΓΌr mich war das alles bis zum Schluss zu undurchsichtig, zu unrealistisch und unglaubhaft. Keine echte Fantasie, kein Horror. Zu undurchsichtig. Keine Figuren, die mir nahe kommen oder sympathisch werden. Nichts fΓΌr mich. Aber trotzdem gut geschrieben. SchΓΆn, dass diese Geschichte viele andere Lesende begeistern konnte. Schade, dass mir die Geschichte gar nicht gefiel.
GOTISCHE GEISTERGESCHICHTE! Laura Purcell erzΓ€hlt im Buch die stillen GefΓ€hrten vor viktorianischen Hintergrund von rΓ€tselhaften Ereignissen die ΓΌberzeugen. Nach dem frΓΌhen Tod ihres Mannes, zieht die schwangere Elsie auf das abgelegene Anwesen der Familie Bainbridge. Schon bald wird klar das "The Bridge" kein Ort der Ruhe ist. Die Dorfbewohner begegnen ihr mit Misstrauen, die Bediensteten bleiben auf Distanz und im Haus selbst scheint etwas nicht zu stimmen. Seltsame GerΓ€usche, sich verΓ€nderne RΓ€ume und vor allem die unheimlichen hΓΆlzernen Figuren, die sogenannten stillen GefΓ€hrten, sorgen fΓΌr eine zunehmend beklemmende Stimmung. Die Handlung entfaltet sich auf mehreren Zeitebenen und verknΓΌpft Elsies Geschichte mit alten TagebΓΌchern aus dem 17. Jahrhundert, die nach und nach die dunkle Vergangenheit der Familie offenlegen. Diese Ebenen greifen geschickt ineinander und verstΓ€rken das Spiel mit RealitΓ€t, Erinnerung und Einbildung. Der Schreibstil ist ruhig, detailreich und atmosphΓ€risch. Purcell nimmt sich Zeit, Figuren, Beziehungen und SchauplΓ€tze auszuarbeiten. Die Spannung baut sich langsam auf, wirkt aber nachhaltig und intensiv. Im letzten Drittel zieht das Tempo spΓΌrbar an und steuert auf ein Finale zu, das Antwort liefert ohne alles eindeutig aufzulΓΆsen. Gerade dieser offene Moment passt gut zum Gesamtton des Buches und lΓ€dt zur eigenen Interpretation ein. Leichter Grusel, vielschichtige Figuren und ein gelungenes Spiel mit Wahrheit und Wahrnehmung machen die ErzΓ€hlung zu einer starken Empfehlung.

| Einige TΓΌren sind aus einem bestimmten Grund verschlossen. |
Das viktorianische Setting und die dΓΌstere AtmosphΓ€re laden zum Gruseln ein. Ich muss sagen, mir hat diese Geschichte tatsΓ€chlich AlbtrΓ€ume bereitet. Die Vorstellung, in diesem riesigem Herrenhaus zu leben und von den sogenannten "GefΓ€hrten" beobachtet zu werden, jagt mir einen Schauer ΓΌber den RΓΌcken. Mein erstes Buch aus dem Festa Verlag und es hat mir sehr gut gefallen. Ich mag ja Geistergeschichten ganz gerne. Das Ende war ziemlich offen und lΓ€sst viel Spielraum fΓΌr eigene Interpretationen.
England: 1866. Wenige Wochen nach Ihrer Hochzeit, verliert Elsie Ihren Ehemann - Rupert. Nach seinem Tod, zieht sie mit seiner Cousine in ein altes und geheimnisvolles Familienanwesen. Schon bald hΓΆren sie beide merkwΓΌrdige GerΓ€usche vom verschlossenen Dachboden. Als die TΓΌr plΓΆtzlich aufgeht, finden sie einige Hinterlassenschaften der Familie und lassen unfreiwillig das BΓΆse frei. Das Buch beginnt in der Gegenwart - Elsie ist in einer Irrenanstalt und wird des Mordes verdΓ€chtigt. Sie erzΓ€hlt ihre Geschichte, indem sie diese fΓΌr den Arzt aufschreibt. Zwischendurch bekommt man als Leser einen Einblick in das Tagebuch der Hausherrin 1635 - das Jahr an dem alles begann. Die ZeitsprΓΌnge sind alle gut eingeteilt und gekennzeichnet. Elsie war fΓΌr mich ein etwas schwieriger Charakter. Sie hat eine dΓΌstere Vergangenheit und ihr Leben lang auf der Fabrik ihrer Eltern gearbeitet. Durch die Hochzeit mit Rupert, hat sie sich in die hΓΆhere Kreise eingeheiratet. Dies spiegelt sich allerdings nur teilweise in ihrem Charakter wieder. Sie hat zwar immer noch ihre βBauernschlΓ€ueβ, allerdings behandelt sie oft die Anderen von oben herab. Dieser Punkt machte fΓΌr mich die Protagonistin etwas unsympathisch. Die Handlung entwickelt sich sprunghaft. Mal passieren viele Sachen auf einmal, mal wird ein Geschehen in die LΓ€nge gezogen. Es wird allerdings nicht langweilig. Es ist kein Horror der einen anspringt, es ist ein Horror der einen verfolgt - am Ende erwartet man hinter jeder Ecke Gefahr. Am meisten habe ich mich in die AtmosphΓ€re verliebt. Sie passt perfekt zum viktorianischen Flair - pompΓΆs und dΓΌster zugleich, wie auf einem Geisterball. Was ich allerdings bemΓ€ngele sind die vielen Fragen und Leerstellen, die am Ende offen bleiben. Und ich bin ja bekanntlich kein Fan von Geheimnissen, die ich nicht lΓΌften kann. [ Werbung || selbst gekauft ] Wer Horrorgeschichten in einem dΓΌsteren viktorianischem Setting mag, darf dieses Buch nicht verpassen!

Perfekt fΓΌr Halloween. Es hat etwas gedauert ins Buch zu kommen. Aber dann habe ich es einfach nur gesuchtet. Die AtmosphΓ€re und diese GefΓ€hrten sind einfach nur gruselig. Man kriegt teilweise richtig GΓ€nsehaut beim lesen. Auf den letzten Seiten ΓΌberschlagen sich die Ereignisse und vieles habe ich so nicht kommen sehen. Einfach super und fΓΌr jeden, der gruselige Storys mag, eine absolute Empfehlung
Wenige Wochen nach der Hochzeit mit Rupert stirbt er und Elsie zieht auf sein abgelegenes Anwesen βThe Bridgeβ. Dort findet sie lebensgroΓe Holzfiguren, die βstillen GefΓ€hrtenβ. Sie wirken sehr realistisch, wechseln scheinbar ihren Standort. Was anfangs noch etwas unheimlich wirkt, entwickelt sich zum Albtraum. Was ist noch Einbildung und was ist schon die RealitΓ€t? Der Roman besticht fΓΌr mich durch seine herrlich unheimliche AtmosphΓ€re in dem alten, verfallenen Geisterhaus. Diese merkwΓΌrdigen Figuren und die bedrΓΌckende Stille passen da perfekt. Langsam wird die Spannung aufgebaut mit einem eher subtilen als blutigem Horror. Es wird auf zwei Zeitebenen erzΓ€hlt. Das war fΓΌr mich manchmal etwas verwirrend, klΓ€rt sich dann aber immer mehr auf. Der Roman ist insgesamt eher ruhig. Setzt viel auf die unheimliche Stimmung. Gothic Horror wird hier ordentlich geboten. Der Roman wirkt fast schon wie ein klassischer Gruselroman. FΓΌr alle Fans von viktorianischen Gruselgeschichten eine Empfehlung.
Ich habe es wieder versucht, aber ich werde mit Laura Purcell einfach nicht warm. Schon nach wenigen Kapiteln von "Die stillen GefΓ€hrtenβ hatte ich das GefΓΌhl, mich auf bekanntem Terrain zu bewegen β und leider nicht im positiven Sinne. Der Schreibstil ist auch hier wieder sehr langsam und ausschweifend, was jede Spannung, die sich zaghaft aufbaut, sofort im Keim erstickt. Ich hatte das GefΓΌhl, dass sich die Geschichte β wie schon bei anderen BΓΌchern der Autorin β im Kreis dreht. Es wirkt fast, als wΓΌrde Purcell immer wieder dieselbe ErzΓ€hlstruktur recyceln: eine verstΓΆrte Frau, ein dΓΌsteres Haus, unheimliche Ereignisse und ein stΓ€ndig schwelendes GefΓΌhl von Wahnsinn. Das kann einmal gut funktionieren β aber irgendwann fehlt einfach die Γberraschung. Auch die Figuren, insbesondere die Protagonistin, bleiben fΓΌr mich blass und wenig greifbar. Sympathie oder echtes MitgefΓΌhl konnte ich leider nicht entwickeln, was es noch schwerer gemacht hat, emotional in die Geschichte einzutauchen. AtmosphΓ€risch hat das Buch durchaus seine Momente, und das Grundkonzept mit den unheimlichen Holzfiguren ist originell. Aber leider reicht das fΓΌr mich nicht aus, um ΓΌber die LΓ€ngen und das GefΓΌhl des DΓ©jΓ -vus hinwegzusehen.
ΓuΓerst beklemmend, grandios erzΓ€hlt, spannend und extrem creepy, mit einem leider halboffenen, etwas verwirrenden Ende.
This was a bloody brilliant Gothic read with an intense, creepy atmosphere, perfect for chilly autumn evenings and Halloween reading lists. I could not put this book down unless for sleep or work. The plot line equals Victorian ghost stories or horror films: a 'cursed' estate in a small village, avoided by their inhabitants; servants dying under mysterious circumstances; the new owner of the property, the widow Elsie, under suspicion and with a very dark backstory. And the big question: are these events we keep witnessing even real or are we turning as insane as Elsie? The ending was intense, mysterious, a wee bit puzzling, but equally phenomenal. And we as readers start questioning the facts, just like Elsie is questioning the final outcome after the tragic and terrifying events at The Bridge... Hiss, hiss.
"Wenn Lesen zur Mutprobe wird..."
Eine AnkΓΌndigung vom Festa-Verlag, die mich nicht wirklich erreicht hat. Mutig musste ich bei dem Buch leider nicht sein. Dabei wollte ich mich doch so gerne mal wieder ordentlich gruselnπββοΈ Aber von vorne... Ich hatte das GlΓΌck eine Erstausgabe zu ergattern: Hardcover, goldener Farbschnitt... Allein das Buch selbst hat mir Lust zum Lesen beschert! Ich liebe das GefΓΌhl "ein richtiges Buch" in den HΓ€nden halten zu kΓΆnnen. Ich gehΓΆre (noch) nicht zum "Team EBook"π€·ββοΈπ ...und hier endet leider meine Begeisterung. Die Geschichte hat mich von Anfang an nur so semi fasziniert. Die Unterteilung des Buches in verschiedene HandlungsstrΓ€nge/Zeitspannen fand ich okay, mehr aber auch nicht. Die Story an sich, "Eine Witwe bezieht ein vermachtes altes Landgut und muss sich dort mit ungewΓΆhnlichen, paranormalen Ereignissen auseinandersetzen", hat mich erstmal angesprochen. Aber irgendwie kam keine GΓ€nsehaut, Grusel oder gar Angst bei mir auf. π€ Vielleicht war mein Kopf dieses Mal einfach zu realistisch unterwegs. Wer weiΓ... π Einzig die Darstellung der spukenden Holzfiguren hat mich kurz erschauern lassen, weil sie in Kinderform daher kommen π«£ Das ist etwas, was mich definitiv kitzelt. Ich bin allgemein auch schon kein Fan von real aussehenden Puppen. Nee, wirklich nicht... Leider reichte diese Tatsache nicht aus, um mir ein gewΓΌnschtes, spannendes Leseerlebnis zu bescheren. Schade. Ob's jetzt an mir oder an dem Buch lag, vermag ich ehrlich gesagt nicht zu beurteilen. Ich kΓΆnnte mir schon vorstellen, dass die Geschichte auch begeisterte AnhΓ€nger findet. Nur eben nicht mich π€
Elsies Geschichte fΓ€ngt schon traurig an, da sie ihren Mann verloren hat und diesen noch nicht mal bestattet hat und das kurz nach der Hochzeit.
Die Story und deren Entwicklung wird von verschiedenen Zeitpunkten aus geschrieben, die gegenwΓ€rtige Zeit, was vor der jetzigen Situation passierte und was vor 200 Jahren passierte. Der Schreibstil setzt das Puzzle nach und nach zusammen. Ich muss gestehen die stillen GefΓ€hrten wΓ€ren mir auch ohne deren gruseligen Aspekt schon unangenehm genug. Alles an der Geschichte war spannend und vor allem als diese sich mit allen HintergrΓΌnden und dem Ende zusammensetzen. Ich mochte den Stil der Autorin auch gerne. Sehr fΓΌr Horror Fans zu empfehlen.
DΓΌster, spannend, unheimlich aber kein Horror - es hat mich gut unterhalten. Wer "Home" von Riley Sager mag, wird auch "Die stillen GefΓ€hrten" mΓΆgen.
Gerade lese ich von der gleichen Autorin das Korsett, dass mich noch nicht ganz so einfΓ€ngt. Die GefΓ€hrten sind "unheimlich " aber das Buch ist kein Horror. Das hΓ€tte mir auch nicht gefallen. Wer "Home" von Riley Sager ma, wird auch "Die stillen GefΓ€hrten" mΓΆgen.
Anders und atmosphΓ€risch
Mein erstes Buch von Laura Purcell, nachdem ich schon so viel gutes gehΓΆrt habe. Was soll ich sagen? Was fΓΌr eine tolle AtmosphΓ€re, dΓΌster und beklemmend. Jede Szene mit den stillen GefΓ€hrten hat mir einen kleinen Schauer beschert. Purcell hat einen interessanten Schreibstil und hebt sich etwas von anderen Autoren ab. Etwas verschnΓΆrkelt mit vielen Charakteren und Namen auf drei Zeitebenen, da muss man erst einmal am Ball bleiben. Aber das viktorianische England hat sie gekonnt eingefangen. Bis es wirklich spannend wurde, hat auch etwas gedauert, aber dann war die Frage, wer oder was die stillen GefΓ€hrten sind, wirklich spannend. Immer wieder gibt es EinschΓΌbe, die in einer spΓ€teren Zeitebene etwas ΓΌber die Vergangenheit verraten, was mir sehr gefallen hat und StΓΌck fΓΌr StΓΌck, wie ein Puzzle, zusammengefΓΌhrt wurde. Ebenfalls toll fand ich das Ende, welches nicht nur eine, sondern gleich zwei Γberraschungen parat hΓ€lt. FΓΌr mich hat sich das Lesen allein wegen der dΓΌsteren AtmosphΓ€re und der etwas anderen Story gelohnt, auch wenn ich hier und da mal Luft holen musste - da mir ein paar Momente weniger gefallen haben - hat mich das Buch dennoch prima unterhalten.

πRezensionπ Ich habe "Die stillen GefΓ€hrten" von Laura Purcell beendet π₯° β’ Nachdem ich von "Das Korsett" so begeistert war, wollte ich auch die stillen GefΓ€hrten lesen. FΓΌr mich persΓΆnlich war es "gruselig" genug π sobald es ΓΌbernatΓΌrlich wird und Geister oder Seelen vorkommen, mach ich mir in die Hose π Mit den Charakteren bin ich nicht ganz warm geworden, sie waren alle sehr distanziert und nicht gerade bei guter Laune. Hingegen fand ich die ZeitsprΓΌnge zwischen 1635 und 1866 mega interessant. An manchen stellen jedoch fand ich es etwas langatmig aber im GroΓen und Ganzen ein tolles Buch π₯°

πͺ¦ Zwischen Wahnsinn und Spuk β viktorianischer Grusel mit Tiefgang πͺ¦
π Die Stillen GefΓ€hrten von Laura Purcell ist eine viktorianische Geistergeschichte, die auf mehreren Zeitebenen erzΓ€hlt wird. π Neben klassischem Grusel entfaltet sich eine bedrΓΌckende, dΓΌstere AtmosphΓ€re mit tiefgrΓΌndigen Themen. Im Mittelpunkt stehen psychologische AbgrΓΌnde, unterdrΓΌckte Emotionen und Geheimnisse sowie eine deutliche Kritik an der patriarchalen Gesellschaft. π Besonders spannend ist das Spiel mit der Ungewissheit: Handelt es sich um echten Spuk oder um den psychischen Verfall der Figuren? π Mir hat das Buch sehr gefallen, vor allem wegen der Tiefe und der starken Themen. Eine groΓartige Autorin.

Eine wunderschΓΆn und ruhige Geistergeschichte, die sehr viel auf AtmosphΓ€re setzt. Der Schreibstil ist ruhig und eher altertΓΌmlich aber dennoch sehr einfach zu lesen. Wie bei vielen Geistergeschichten geht es hier eher um AtmosphΓ€re und detaillierte Beschreibung der Dinge und weniger Action. Auch wenn die Ereignisse sich gegen Ende ΓΌberschlagen. FΓΌr mich eine wundervolle Geschichte.
Mein erstes Buch der Autorin und ich bin absolut begeistert. Die Geschichte wird auf mehreren Zeitebenen aus verschiedenen Perspektiven auf mehreren Zeitebenen erzΓ€hlt. Richtig gute Gruselgeschichte im viktorianischen England. Diese Geschichte hat so viel AtmosphΓ€re, die auch nicht beim Wechsel der Zeitebenen verloren geht.
Die Stillen GefΓ€hrten von Laura Purcell ist fΓΌr mich eine der besten Geistergeschichten, die ich je gelesen habe und ohne zu viel verraten, es ist wirklich eine Geistergeschichte. Was ja so manches andere Buch, auf dem Ghost-Story draufsteht, nicht von sich behaupten kann, wenn man mich fragt. Aber selbst das weiter zu erlΓ€utern wΓΌrde Die Stillen GefΓ€hrten schon sehr spoilern. Nicht so gefallen hat mir Elsie, vielleicht war es Absicht von der Autorin, aber wenn ich die Hauptfigur nicht mag bzw. mit ihr nicht richtig warm werde, schmΓ€lert das leider etwas mein LesevergnΓΌgen. Ich fand sie sehr ruppig und eben nicht sympathisch. Deswegen vergebe ich 4 Sterne.
Genau was es verspricht - echter, GΓ€nsehaut erregender Grusel in viktorianischer Kulisse. Perfekt fΓΌr den Herbst und nichts fΓΌr schwache Nerven!
Ich habe jede Seite dieser Schauergeschichte genossen! Nicht nur, dass das Buch klug aufgebaut, die Figuren interessant und der Grusel geschickt aufgebaut ist- die Sprache hat mich von Beginn an gefesselt. Eindrucksvoll und viel zu schΓΆn fΓΌr so viel Grauen hat die Autorin Worte gefunden, die klare Bilder in die eigene Fantasie gemalt haben. Gegen Ende konnte ich das Buch gar nicht mehr weg legen. Ich bin begeistert - die stillen GefΓ€hrten wird nicht das letzte Buch von Laura Purcell sein, dass ich gelesen habe!
Schauerroman, mit subtilen Horrorelementen, ohne groΓe Schocker.
Die drei Zeitebenen lassen die Geschichte sehr lebendig wirken und heben die Spannung auf eine hohe Stufe. Der Schreibstil ist angenehm und versetzt einen sehr gut in das 17. und 19. Jahrhundert. Das Buch hat wenig LΓ€ngen und lΓ€sst sich wunderbar in einem Rutsch lesen. Die Geschichte selbst verursacht einen dezenten Grusel, der an IntensitΓ€t immer mehr gewinnt. Ich habe mich wahnsinnig gut unterhalten gefΓΌhlt und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Fazit: Klare Empfehlung fΓΌr Fans von viktorianischen Schauergeschichten
Ich liebe Laura PurcellβΌοΈ
England 1866: Die Hauptprotagonistin, Elsie, bleibt, nach dem Tod ihres Mannes, zurΓΌck und bezieht sein altes Landgut "The Bridge". In ihrem neuen zuhause scheint es "mysteriΓΆse" VorfΓ€lle zu geben. Vor allem eine verschlossene TΓΌr birgt Geheimnisse, wie ein jahrhunderte altes Tagebuch und eine lebensgroΓe Holzfigur.... Manche TΓΌren sollten besser fΓΌr immer verschlossen bleibenποΈβΌοΈ Ganz und gar typisch Purcell-Like, startet auch "die stillen GefΓ€hrten". Wieder einmal wird die Story auf unterschiedlichen Zeitebenen erzΓ€hlt, wieder einmal finden wir Frauen in den Rollen der Hauptcharaktere wieder. Elsie Bainbridge's Leben, wird in all seinen Facetten geschildert, wir teilen ihre Freude und das Leid ihrer Vergangenheit, ihrer Gegenwart UND ihrer Zukunft. In den Kapiteln "Joseph's Hospital" tauchen wir ein in die Zukunft von Elsie, die Rede ist hier von einem "Vorfall", den Elsie als Brandstifterin gebrandmarkt hat. Seitdem hat man aus ihrem Mund kein einziges Wort mehr hΓΆren kΓΆnnen Aber mit 2 ZeitsprΓΌngen hat sich Frau Purcell nicht zufrieden gegeben und entfΓΌhrt den Leser ebenfalls ins Jahr 1635. Hier bekommen wir Einblicke in das Landgut "The Bridge" zu seinen AnfΓ€ngen, zurΓΌck zu den Ahnen der Bainbridges. Diese Kapitel werden aus der Ich-Perspektive der Ehefrau Anne erzΓ€hlt. Aber wir wΓ€ren nicht bei Frau Purcell, wenn nicht auch diese Frau ein dΓΌsteres Geheimnis mit sich herumtragen wΓΌrde. Der Schreibstil ist wieder mal genial, die Autorin schafft diese dΓΌstere HintergrundatmospΓ€hre, bedrΓΌckend und gruselig zugleich. Ich kann von dieser talentierten Autorin einfach nicht genug bekommen... hoffe sie schreibt, schreibt, schreibtππ Von mir eine 100% Leseempfehlung bei 5πππππ/5β£οΈ

England, 1866: Die kΓΌrzlich verwitwete Elsie Bainbridge, die mit ihrem ersten Kind schwanger ist, reist mit Sarah, der Cousine ihres verstorbenen Mannes Rupert, in ein abgelegenes Dorf. Etwas auΓerhalb wird sie das Landgut "The Bridge" beziehen, das ihr Rupert mit seinem Testament vermacht hat. Die Dorfbewohner meiden das Anwesen, da seit Jahren GerΓΌchte ΓΌber seltsame TodesfΓ€lle und Hexerei kursieren, die Dienerschaft selbst verhΓ€lt sich Γ€uΓerst reserviert und wenig zuvorkommend. Bei der Erkundung des Hauses stoΓen Elsie und Sarah auf eine DachbodentΓΌr, die sich fΓΌr die zwei Frauen seltsamerweise zum ersten Mal seit Jahren zu ΓΆffnen scheint - alte TagebΓΌcher von Anne Bainbridge aus dem 16. Jahrhundert und eine lebensgroΓe Holzfigur werden von ihnen mit in den Salon genommen. Doch der "Stille GefΓ€hrte" und die dazu niedergeschriebenen Ereignisse setzen Dinge in Gang, die sich bald nicht mehr kontrollieren lassen. βΈ "Die stillen GefΓ€hrten" von Laura Purcell ist eine vorzΓΌglich erzΓ€hlte Gothic-Horror-Geschichte, die sich ΓΌber drei Zeitebenen entfaltet. Elsie, die bei einem Brand schwere Verletzungen erlitten hat, befindet sich zu Beginn im St. Joseph's Hospital in der Obhut von Dr. Shepherd, der aus noch unbekannten GrΓΌnden versucht, den Geisteszustand von Elsie zu untersuchen. Nach und nach entlockt der Arzt Elsie ihre Geschichte und so werden wir in die Zeit ihrer Ankunft in "The Bridge" zurΓΌckversetzt. Γber Annes TagebΓΌcher gelangen wir ebenso ins Jahr 1635, wo die Geschichte um die "Stillen GefΓ€hrten" ihren Anfang nimmt. Und genau diese simpel beschriebenen Holzplatten mit realistischen Bildern von Menschen waren auch der Grund fΓΌr meine hΓ€ufig auftretende GΓ€nsehaut. Stille GefΓ€hrten wurden in England um 1600 als Kunstform eingefΓΌhrt und gebt mal bitte bei Google "dummy board" ein und stellt euch nun ein altes, schlecht beleuchtetes Haus mit genau diesen Figuren vor, die mal hier und ein kurzes KnarzgerΓ€usch spΓ€ter ein paar Meter weiter stehen - genau: Unterhose wechseln ist angesagt. Aber genug von den Gruselbrettern, denn auch die gesamte Geschichte an sich ist eine historische Wucht! Denn ich ΓΌbertreibe keinesfalls wenn ich sage, dass ich vΓΆllig eingenommen war von der kalten AtmosphΓ€re, dem ΓΌberwΓ€ltigenden gotischen Schreibstil und dem mitreiΓend spannenden Inhalt. Sehr gut und spannend konstruiert, dicht und schwer vom drohenden Unheil, vielschichtig tiefe Charaktere und eine ΓΌppige und wunderschΓΆne Prosa machen das Buch zu einem Highlight und dabei strahlen die Worte eine subtile und sanfte SchΓΆnheit aus, in die ich mich von der ersten Seite an verliebt habe. Es gibt keinen groΓen Knall, sondern ein langsam aufkommendes Unbehagen, das an den Nerven zerrt. Es ist eine Geschichte ΓΌber traumatische Familiengeheimnisse, ΓΌber ein Haus, dem Tod und TragΓΆdien nicht fremd sind und all das mΓΌnzt in einen perfekt ausgearbeiteten HΓΆhepunkt, der bis zum letzten Wort einfach nur "Highlight" schreit! Fazit: "Die stillen GefΓ€hrten" ist ein eindringliches und atmosphΓ€risches Buch. Eine aufregende und unheimliche Lesereise und ein perfekter viktorianischer Gruselroman. Absolute Leseempfehlung und ein neuer Favorit in meinem Regal!

dieses Buch lag jetzt ne ganz schΓΆn lange Zeit auf meinem SUB. Ich hatte vor 3 Jahren schonmal angefangen, kam damals aber ΓΌberhaupt nicht in die Geschichte und legte es deswegen zurΓΌck. Nun also ein neuer Versuch und dieses Mal hatte es mich sofort gepackt. Das Buch spielt in 3 verschiedenen HandlungsstrΓ€ngen- was man erstmal durchblicken muss. FΓΌr mich fing das Buch mit dem uninteressantesten Handlungsstrang an, weswegen ich wohl auch beim ersten Versuch abgebrochen hatte. ErzΓ€hlt wird aus der Sicht von Elsie und Anne, jeweils im 19. und im 17. Jahrhundert. Trotz der Bezeichnung βGeistergeschichteβ auf dem Cover (das by the way wunderschΓΆn ist) hatte ich nicht wirklich damit gerechnet, mich zu gruseln- aber oh my- ich hab mich gegruselt. Ich fand die Geschichte wirklich wahnsinnig gut erzΓ€hlt, der Spannungsbogen ist perfekt ausgearbeitet und es ist nicht zu doll an den Haaren herbeigezogen oder konstruiert. Ich muss sagen, dass Buch hat mich ΓΌberzeugt, und den einzigen Kritikpunkt den ich habe wΓ€re der, dass es an manchen Stellen ein wenig zu langatmig ist und mich (wie am Anfang gesagt) der eine Handlungsstrang wirklich bis zum Ende nicht mitgerissen hat.
Ein viktorianischer Thriller
Wir begleiten Elsie, die nach dem Tod ihres Mannes schwanger auf ein Anwesen seiner Familie weit auΓerhalb der Stadt ziehen muss. Hier leben mit ihr noch die Cousine ihres verstorbenen Mannes, die HaushΓ€lterin, zwei DienstmΓ€dchen und der Kutscher. Ihr Bruder lebt in der Stadt und fΓΌhrt die Fabrik ihrer Familie. Als sich die TΓΌr zur Dachkammer - stets fest verschlossen seit viiiieeelen Jahren - plΓΆtzlich ΓΆffnen lΓ€sst, taucht ein 200 Jahre altes Tagesbuch einer Ahnin ihres verstorbenen Mannes auf. Und dann nimmt der "Spuk" seinen Lauf. Auf die Sprache muss man sich einlassen, 18hundertirgendwann sprach man nicht nur anders, auch der Blick auf Frauen und MΓ€nner war natΓΌrlich deutlich anders als heute. Das Setting an sich habe ich als dΓΌster empfunden und die Charaktere...ich weiΓ nicht...irgendwie geheimnisvoll?! Ja, das trifft es wohl. Es gibt verschiedene Zeitebenen, die fΓΌr die Geschichte wichtig sind. Die Entwicklung der Geschichte hat mir sehr gut gefallen, nach meinem empfinden gab es keine LΓ€ngen und es war durchgehend interessant. Die stillen GefΓ€hrten sind echt gruselig. Zum GlΓΌck sind die wohl aus der Mode π€ Das Ende war krass. Anders kann ich das gar nicht beschreiben. Also fest steht, dass ich unbedingt (!!!!!) mehr von Laura Purcell lesen MUSS! Wer es all year long spooky mag, ist mit dieser Autorin gut beraten. Ganz groΓe Leseempfehlung von mir!!
Eines meiner LieblingsbΓΌcher!
Normalerweise grusle ich mich nicht so leicht beim Lesen. Aber 'Die stillen GefΓ€hrten' von Laura Purcell versprΓΌht so eine groΓartige AtmosphΓ€re, dass mir doch immer wieder mal schaurig zumute war. Man trifft als die schwangere, frisch verwitwete Elsie Bainbridge 1866 in dem Anwesen 'The Bridge' ein, dem verwitterten Landsitz ihres verstorbenen Ehemannes. Die DΓΆrfler sind nervΓΆs, die kleine Dienerschaft resierviert. Zusammen mit der Cousine ihres Mannes erforscht sie die vielen RΓ€ume, bis hinauf zur Dachkammer. Dort finden die beiden alte TagebΓΌcher und eine beunruhigende Holzfigur - die stille GefΓ€hrtin. Nun ja, manche TΓΌren sollten besser verschlossen bleiben... Laura Purcell schuf eine klassische, viktorianische Gruselgeschichte in dazu passender Sprache, die aber trotzdem bis zum Ende hin schwer vorhersehbar bleibt und viel Stoff zum MitrΓ€tseln bietet. Neben der Haupt-Storyline im Jahre 1866 existieren noch zwei weitere Zeitebenen, eine findet etwa ein Jahr spΓ€ter statt und eine im 17. Jahrhundert. Diese ZeitspΓΌnge sind ΓΌbersichtlich aufgebaut und wecken Neugier. In der Familiengeschichte der Bainbridges gibt es so viel zu entdecken und wirklich jede Nebenfigur ist super interessant. Die Autorin gestaltete die Charaktere und das Setting so unheimlich detailverliebt und mysteriΓΆs, dass das Buch von mir aus gerne noch mehr Seiten haben dΓΌrfte. Obwohl ich eher selten BΓΌcher 2x lese, habe ich jetzt schon Lust, mit dem Wissen, wie es aus geht, nochmal dazu zu greifen!

Was fΓΌr ein unfassbar spannendes Buch!
Ich konnte das Buch ab der ersten Sekunde nicht mehr aus der Hand legen, welch hervorragendes Meisterwerk. Die perfekte Mischung aus Spannung, Grusel, Unwohlsein und doch eine laufende Geschichte. Das Ende hat mich nochmal richtig gekriegt und ich bin auch traurig, dass es ausgelesen ist.

AtmosphΓ€risch und spannend, aber vorhersehbar
βDie stillen GefΓ€hrtenβ von Laura Purcell hat mir insgesamt gut gefallen. Ich konnte es nur schwer aus der Hand legen, auch wenn ich fΓΌr dieses Buch etwas lΓ€nger gebraucht habe, da sich manche Stellen ein wenig gezogen haben. Die AtmosphΓ€re ist groΓartig umgesetzt, dΓΌster, geheimnisvoll und sehr stimmungsvoll. Allerdings war die Handlung fΓΌr mich recht voraussehbar. Gerade das Ende hat mich nicht wirklich ΓΌberrascht, da es in die Richtung ging, die ich bereits erwartet hatte. Es war spannend und gut geschrieben, aber nicht ganz so packend, wie ich es mir erhofft hatte. Trotzdem ist es ein gelungenes Buch, vor allem fΓΌr Leserinnen und Leser, die Lust auf eine klassische, atmosphΓ€rische Geistergeschichte haben, perfekt, um sich gemΓΌtlich einzukuscheln und in eine andere Welt abzutauchen.
Man muss die Stimmung dieses Buches auf sich wirken lassen.
Ich bin empfΓ€nglich fΓΌr Geistergeschichten und deshalb hat mir das Buch gut gefallen. Ich hΓ€tte es vielleicht eher im ruhigen Rahmen, statt ΓΌberwiegend in der Bahn, lesen sollen. Dann hΓ€tte es seine dΓΌstere Stimmung noch besser entfaltet. βΊοΈ Obwohl schon vor 3 Tagen beendet, beschΓ€ftigt mich das Buch immer noch. Welchen Fakten kann man trauen? Was sind nur Hirngespinste? Das Ende des Romans war echt fies. π«£ Es wird auch nicht aufgeklΓ€rt, was real und was eingebildet war. Gerne mehr davon!
Eine tolle Spukhausgeschichte.
Eine viktorianische Spukhausgeschichte liefert uns Laura Purcell mit ihrem Roman "Die stillen GefΓ€hrten". Aus dem Englischen von Eva Brunner. England 1865: Als Elsie Livingstone den reichen Erben Rupert Bainbridge ehelicht, wΓ€hnt sie sich am Ziel ihrer TrΓ€ume und sieht einem Leben im Luxus freudig entgegen. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit dem jungen Paar, denn Rupert stirbt plΓΆtzlich auf dem alten Familienanwesen "The Bridge", als er alles fΓΌr seine junge Frau vorbereiten will. Nun muss sich Elsie, schwanger und verwitwet, allein auf den Weg zu dem Landsitz der Bainbridges machen, nur in Begleitung von Sarah, der Cousine ihres verstorbenen Mannes. Auf dem Anwesen gibt es nur drei Bedienstete: die HaushΓ€lterin und zwei DienstmΓ€dchen, denn es ist nicht leicht Angestellte fΓΌr das Haus im Dorf zu finden. Die Dorfbewohner fΓΌrchten das Haus und sagen, dass es dort spukt. Und schon in der ersten Nacht wird Elsie von seltsamen GerΓ€uschen aus dem Bett aufgeschreckt. Die GerΓ€usche scheinen aus der Dachkammer zu kommen, doch diese ist verschlossen und Mrs. Holt scheint keinen SchlΓΌssel fΓΌr die Kammer zu haben. Als Elsie und Sarah am folgenden Tag das Anwesen erforschen, stoΓen sie auch wieder auf die Dachkammer - doch dieses Mal ist die TΓΌr geΓΆffnet ... Also eins muss ich Purcell lassen: Sie hat mich mit der Geschichte absolut gekriegt! Ich hatte GΓ€nsehaut und Schatten im Augenwinkel gesehen, wo keine waren. Das Buch war fΓΌr mich wirklich unheimlich, allerdings muss ich auch sagen, dass ich mich schnell gruseln kann. Die Art und Weise wie die Autorin ihre Geschichte hier erzΓ€hlt ist spannend und lΓ€sst seine Leser nur so durch die Seiten fliegen. Auch der Aufbau des Buches hat mir sehr gut gefallen. Das Buch startet in einer psychiatrischen Einrichtung, in der Elsie von einem Arzt zu den Geschehnissen befragt wird. Wir wechseln dann ins Jahr 1865, in dem der Hauptteil der Story spielt und erfahren, was Elsie und Sarah durchleben. Dank der alten TagebΓΌcher, die Elsie und Sarah finden, gehen wir dann 230 Jahre in die Vergangenheit, wo wir einiges ΓΌber die Vorfahren der Bainbridges erfahren und auch den Grund dafΓΌr, warum die Dorfbewohner glauben das Anwesen sei verflucht. Diese Wechsel zwischen den drei SchauplΓ€tzen bzw. Zeiten, sind sehr gut strukturiert, so dass man als Leser stets weiΓ wo und wann man ist. Auch sind diese sehr ausgewogen im VerhΓ€ltnis zueinander und so war mir hier nichts zu viel oder zu wenig. AbschlieΓend bleibt mir nur zu sagen, dass mich Purcell mit ihrem Buch "Die Stillen GefΓ€hrten" wahnsinnig gut unterhalten hat. FΓΌr Fans von Spukhausgeschichten ist es definitiv empfehlenswert.


























































