The Shock of the Fall
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Description
Book Information
Posts
Es war eine sehr interessante Geschichte. Manchmal war ich leicht verwirrt ... aber ab Seite 120 kam ich gut rein .. die Geschichte ist sehr traurig und man weiß nicht so wirklich was man denken soll.. außer sein Leben zu schätzen! 3 Sterne weil es mich nicht so stark gefesselt hat obwohl es sich sehr leicht lesen lies.
Klappentext: »Ich werde Ihnen erzählen, was passiert ist, denn bei der Gelegenheit kann ich Ihnen meinen Bruder vorstellen. Er heißt Simon. Ich glaube, Sie werden ihn mögen. Wirklich. Doch in ein paar Seiten wird er tot sein. Danach war er nie mehr derselbe.« Matthew Homes ist ein begnadeter Erzähler, und Patient der Psychiatrischen Klinik in Bristol. Um dort dem trostlosen Alltag zu entfliehen, schreibt er seine Geschichte auf – und die seines Bruders Simon, der im Alter von elf Jahren während des Campingurlaubs in Cornwall starb. Selbst nach zehn Jahren gibt sich Matthew immer noch die Schuld am Unfalltod seines Bruders. Doch eigentlich ist Simon für ihn gar nicht tot – und Matthew auch kein gewöhnlicher 19-Jähriger. Matthew leidet an Schizophrenie … Der erste Satz: Sie sollten wissen, dass ich kein netter Mensch bin. Meine Meinung: Ich hatte einige Rezensionen zu diesem Buch gelesen und wirklich alle waren begeister. Das machte mich natürlich neugierig. Man beginnt mit dem lesen und ist sofort mitten in der Geschichte, der Leser lernt Matthew kennen. Der Schreibstil des Autoren ist wirklich einmalig, selten habe ich dermaßen in den Bann ziehenden Schreibstil gelesen. Der Erzählstil ist aus Matthews Sicht und diese Sicht ist einmalig denn was der Leser in diesem Moment nicht weiß ist das Matthew starke Medikamente nimmt und in einer Psychiatrie untergebracht ist. Er gibt sich die Schuld an dem Tod seines Bruders und kam nie wirklich darüber hinweg. Um den Alltag der Psychiatrie zu überstehen beginnt er seine und auch Simons Geschichte aufzuschreiben. Doch schon bald verschwimmen die Grenzen von sein und Schein. Die Protagonisten sind sehr authentisch und liebevoll beschrieben. Matthew muss man als Leser einfach in sein Herz schließen, er ist ehrlich und erfrischend amüsant. Gleichzeitig ist er poetisch und tiefgründig, eine Mischung die ihn für mich unvergesslich macht! Die Handlung ist fesselnd und mitreisend, aber auch berührend und emotional. Ganz langsam kommen die Geschehnisse um Simons Tod ans Licht, aber auch Matthews Krankheit rückt in den Vordergrund. Bis zum finalen Ende welches mich zu Tränen rührte. Ich bin noch immer sehr ergriffen und sprachlos. Kurz gesagt ein Buch über Schuld, Trauer und Verzweiflung aber auch über die Krankheit Matthews. Erschreckend ehrlich und authentisch. Ich empfehle dieses Buch uneingeschränkt, diese Buch muss man einfach gelesen haben. Das Cover: Das Cover und seine Gestaltung passen haargenau zu Matthews Geschichte. Mir gefällt es richt gut. Fazit: Mit Nachruf auf den Mond ist dem Autoren ein eindringlicher, authentischer, berührender und sehr emotionaler Roman gelungen den ich so leicht nicht vergessen werden. Von mir gibt es daher 5 Sterne!
Die Geschichte ist in meinen Augen wirklich etwas besonderes, da sie sehr gut und vor allem glaubwürdig schizophrene Gedanken oder generell die Krankheit wiedergibt. Jedoch durch diese Erzählform habe ich mir etwas schwer getan die Handlung zu verstehen, da es oft sehr wirr geworden ist (so wie es auch im echten Krankheitsverlauf werden kann). An sich war das ein sehr interessantes Buch zu einem Thema was man nur sehr selten in Büchern sieht.
4.5 Stars The writing is gripping and the story keeps you going. I am very interested in mental health (and mental illnesses) and the fact that the author is actually a mental health nurse made this even more interesting. I didn't mind that the "main event" of the story (Simon's death) happened so early on; I think it makes sense. I could sym- and empathize with the main characters and the fact that he is a highly unreliable narrater made the reading experience so much better for me.
"Sie sollten wissen, dass ich kein netter Mensch bin." So beginnt das Buch von Nathan Filler. Erzählt vom Ich-Erzähler Matthew, der seinen Bruder Simon bei einem tragischen Unfall verloren hat und sich dafür die Schuld gibt. Matthew leidet unter eine psychischen Störung, Simon hatte das Down-Syndrom. Also wahrlich besondere Menschen. Matthew beginnt in einer seiner Therapie seine Lebensgeschichte zu schreiben, die fast komplett von Simon geprägt ist. Autor Nathan Filler lässt Matthew seine Geschichte in seiner Art erzählen, was extrem anstrengend aber auch sehr einprägsam ist. Matthew ist ein unzuverlässiger Erzähler, springt in den Zeiten, in der Geschichte, lässt sich ablenken, lenkt uns damit ab von der eigentlichen Story. Oft wusste ich erstmal nicht, wo ich beim Lesen gerade war oder gar wann. Dadurch, dass man erst recht spät erfährt, was Simon zugestoßen ist, baut sich ein kleiner Spannungsbogen auf. Aber viel wichtiger sind die Gefühle, die während der Lektüre transportiert werden. Ein Buch über Schuld und Sühne, über Trauer, über psychische Erkrankungen. Manchmal wirr, schwer zu lesen, schwer zu ertragen. Ich hatte etwas anderes erwartet und bin erst nicht so gut ins Buch gekommen, man muss sich einlassen auf die Charaktere, auf die Art, wie die Geschichte erzählt wird. Aber dann lohnt es sich, in Matthews Kopf und die Geschichte einzutauchen.
Matt Holmes ist 9 Jahre alt, als sein älterer Bruder auf tragische Weise ums Leben kommt. Nur Matt weiß, was wirklich geschehen ist und lässt es den Leser erst nach und nach erfahren, während er als Patient in einer Klinik für psychisch Kranke in Behandlung ist und die Bruchstücke seiner letzten 10 Lebensjahre zusammenträgt. Sehr schnell wird klar, dass Matt mit einer großen Schuld kämpft, Teile seiner Erlebnisse erinnert, andere hallizuniert. Er hat sich von seinem Umfeld isoliert, ist nie aus der Vergangenheit herausgekommen und hat den Bezug zum Hier und Jetzt verloren. Erst als er sich zurück an den Ort des Geschehens begibt, kann er einige seiner Gedanken und Gefühle loslassen. Eigentlich haben wir es in diesem Buch mit einem nicht verlässlichen Erzähler zu tun. Nie kann man so recht wissen: ist es wirklich so geschehen oder hat seine Krankheit es so geformt? Er sagt später selbst, dass Erinnerungen lückenhaft sind und man sie sich zurechtbastelt, gerade wenn sie so lang zurückliegen. Dennoch hat seine Geschichte mich berührt. Ich wollte ihm so gern sagen „alles wird gut“, aber gleichzeitig wusste ich, dass eine solche Situation nie wirklich „gut“ wird. Manche Menschen sind tatsächlich ihr Leben lang in einer Schuldspirale gefangen und wenn auch nur die winzigste Tatsache dafür spricht, dass diese Gefühle und Gedanken gerechtfertigt sein könnten, gibt es keinen Ausweg. Es ist sehr gut nachvollziehbar, dass so etwas eine mentale Störung hervorrufen kann – oder aber die Veranlagung bereits vorhanden und alles andere lediglich eine Sache der persönlichen Wahrnehmung ist. „The Shock of the Fall“ ein ein sehr gelungenes Werk, das meiner Meinung nach zurecht den Costa-Award verliehen bekommen hat und das mich noch eine Weile gedanklich beschäftigen wird.
This book took my by suprise. I found it in my library. And when i beginn this story i never thought of the strong feelings it would give me. Every Page make me like Matt more. He is complicated and struggles a lot. I can relate to him in ways because Mental Health is something fragil. I loved how Time vanished in this book and how he tells his story. In a beautiful way. I am really suprised by how much this book had make me Laugh and Cry and Feel. And i will recommend it to everyone. Just like the Author wishes
Description
Book Information
Posts
Es war eine sehr interessante Geschichte. Manchmal war ich leicht verwirrt ... aber ab Seite 120 kam ich gut rein .. die Geschichte ist sehr traurig und man weiß nicht so wirklich was man denken soll.. außer sein Leben zu schätzen! 3 Sterne weil es mich nicht so stark gefesselt hat obwohl es sich sehr leicht lesen lies.
Klappentext: »Ich werde Ihnen erzählen, was passiert ist, denn bei der Gelegenheit kann ich Ihnen meinen Bruder vorstellen. Er heißt Simon. Ich glaube, Sie werden ihn mögen. Wirklich. Doch in ein paar Seiten wird er tot sein. Danach war er nie mehr derselbe.« Matthew Homes ist ein begnadeter Erzähler, und Patient der Psychiatrischen Klinik in Bristol. Um dort dem trostlosen Alltag zu entfliehen, schreibt er seine Geschichte auf – und die seines Bruders Simon, der im Alter von elf Jahren während des Campingurlaubs in Cornwall starb. Selbst nach zehn Jahren gibt sich Matthew immer noch die Schuld am Unfalltod seines Bruders. Doch eigentlich ist Simon für ihn gar nicht tot – und Matthew auch kein gewöhnlicher 19-Jähriger. Matthew leidet an Schizophrenie … Der erste Satz: Sie sollten wissen, dass ich kein netter Mensch bin. Meine Meinung: Ich hatte einige Rezensionen zu diesem Buch gelesen und wirklich alle waren begeister. Das machte mich natürlich neugierig. Man beginnt mit dem lesen und ist sofort mitten in der Geschichte, der Leser lernt Matthew kennen. Der Schreibstil des Autoren ist wirklich einmalig, selten habe ich dermaßen in den Bann ziehenden Schreibstil gelesen. Der Erzählstil ist aus Matthews Sicht und diese Sicht ist einmalig denn was der Leser in diesem Moment nicht weiß ist das Matthew starke Medikamente nimmt und in einer Psychiatrie untergebracht ist. Er gibt sich die Schuld an dem Tod seines Bruders und kam nie wirklich darüber hinweg. Um den Alltag der Psychiatrie zu überstehen beginnt er seine und auch Simons Geschichte aufzuschreiben. Doch schon bald verschwimmen die Grenzen von sein und Schein. Die Protagonisten sind sehr authentisch und liebevoll beschrieben. Matthew muss man als Leser einfach in sein Herz schließen, er ist ehrlich und erfrischend amüsant. Gleichzeitig ist er poetisch und tiefgründig, eine Mischung die ihn für mich unvergesslich macht! Die Handlung ist fesselnd und mitreisend, aber auch berührend und emotional. Ganz langsam kommen die Geschehnisse um Simons Tod ans Licht, aber auch Matthews Krankheit rückt in den Vordergrund. Bis zum finalen Ende welches mich zu Tränen rührte. Ich bin noch immer sehr ergriffen und sprachlos. Kurz gesagt ein Buch über Schuld, Trauer und Verzweiflung aber auch über die Krankheit Matthews. Erschreckend ehrlich und authentisch. Ich empfehle dieses Buch uneingeschränkt, diese Buch muss man einfach gelesen haben. Das Cover: Das Cover und seine Gestaltung passen haargenau zu Matthews Geschichte. Mir gefällt es richt gut. Fazit: Mit Nachruf auf den Mond ist dem Autoren ein eindringlicher, authentischer, berührender und sehr emotionaler Roman gelungen den ich so leicht nicht vergessen werden. Von mir gibt es daher 5 Sterne!
Die Geschichte ist in meinen Augen wirklich etwas besonderes, da sie sehr gut und vor allem glaubwürdig schizophrene Gedanken oder generell die Krankheit wiedergibt. Jedoch durch diese Erzählform habe ich mir etwas schwer getan die Handlung zu verstehen, da es oft sehr wirr geworden ist (so wie es auch im echten Krankheitsverlauf werden kann). An sich war das ein sehr interessantes Buch zu einem Thema was man nur sehr selten in Büchern sieht.
4.5 Stars The writing is gripping and the story keeps you going. I am very interested in mental health (and mental illnesses) and the fact that the author is actually a mental health nurse made this even more interesting. I didn't mind that the "main event" of the story (Simon's death) happened so early on; I think it makes sense. I could sym- and empathize with the main characters and the fact that he is a highly unreliable narrater made the reading experience so much better for me.
"Sie sollten wissen, dass ich kein netter Mensch bin." So beginnt das Buch von Nathan Filler. Erzählt vom Ich-Erzähler Matthew, der seinen Bruder Simon bei einem tragischen Unfall verloren hat und sich dafür die Schuld gibt. Matthew leidet unter eine psychischen Störung, Simon hatte das Down-Syndrom. Also wahrlich besondere Menschen. Matthew beginnt in einer seiner Therapie seine Lebensgeschichte zu schreiben, die fast komplett von Simon geprägt ist. Autor Nathan Filler lässt Matthew seine Geschichte in seiner Art erzählen, was extrem anstrengend aber auch sehr einprägsam ist. Matthew ist ein unzuverlässiger Erzähler, springt in den Zeiten, in der Geschichte, lässt sich ablenken, lenkt uns damit ab von der eigentlichen Story. Oft wusste ich erstmal nicht, wo ich beim Lesen gerade war oder gar wann. Dadurch, dass man erst recht spät erfährt, was Simon zugestoßen ist, baut sich ein kleiner Spannungsbogen auf. Aber viel wichtiger sind die Gefühle, die während der Lektüre transportiert werden. Ein Buch über Schuld und Sühne, über Trauer, über psychische Erkrankungen. Manchmal wirr, schwer zu lesen, schwer zu ertragen. Ich hatte etwas anderes erwartet und bin erst nicht so gut ins Buch gekommen, man muss sich einlassen auf die Charaktere, auf die Art, wie die Geschichte erzählt wird. Aber dann lohnt es sich, in Matthews Kopf und die Geschichte einzutauchen.
Matt Holmes ist 9 Jahre alt, als sein älterer Bruder auf tragische Weise ums Leben kommt. Nur Matt weiß, was wirklich geschehen ist und lässt es den Leser erst nach und nach erfahren, während er als Patient in einer Klinik für psychisch Kranke in Behandlung ist und die Bruchstücke seiner letzten 10 Lebensjahre zusammenträgt. Sehr schnell wird klar, dass Matt mit einer großen Schuld kämpft, Teile seiner Erlebnisse erinnert, andere hallizuniert. Er hat sich von seinem Umfeld isoliert, ist nie aus der Vergangenheit herausgekommen und hat den Bezug zum Hier und Jetzt verloren. Erst als er sich zurück an den Ort des Geschehens begibt, kann er einige seiner Gedanken und Gefühle loslassen. Eigentlich haben wir es in diesem Buch mit einem nicht verlässlichen Erzähler zu tun. Nie kann man so recht wissen: ist es wirklich so geschehen oder hat seine Krankheit es so geformt? Er sagt später selbst, dass Erinnerungen lückenhaft sind und man sie sich zurechtbastelt, gerade wenn sie so lang zurückliegen. Dennoch hat seine Geschichte mich berührt. Ich wollte ihm so gern sagen „alles wird gut“, aber gleichzeitig wusste ich, dass eine solche Situation nie wirklich „gut“ wird. Manche Menschen sind tatsächlich ihr Leben lang in einer Schuldspirale gefangen und wenn auch nur die winzigste Tatsache dafür spricht, dass diese Gefühle und Gedanken gerechtfertigt sein könnten, gibt es keinen Ausweg. Es ist sehr gut nachvollziehbar, dass so etwas eine mentale Störung hervorrufen kann – oder aber die Veranlagung bereits vorhanden und alles andere lediglich eine Sache der persönlichen Wahrnehmung ist. „The Shock of the Fall“ ein ein sehr gelungenes Werk, das meiner Meinung nach zurecht den Costa-Award verliehen bekommen hat und das mich noch eine Weile gedanklich beschäftigen wird.
This book took my by suprise. I found it in my library. And when i beginn this story i never thought of the strong feelings it would give me. Every Page make me like Matt more. He is complicated and struggles a lot. I can relate to him in ways because Mental Health is something fragil. I loved how Time vanished in this book and how he tells his story. In a beautiful way. I am really suprised by how much this book had make me Laugh and Cry and Feel. And i will recommend it to everyone. Just like the Author wishes


















