The Shadow of What Was Lost: Book One of the Licanius Trilogy
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Description
As a student of the Gifted, Davian suffers the consequences of a war fought – and lost – before he was born. Despised by most beyond the school walls, he and those around him are all but prisoners as they attempt to learn control of the Gift. Worse, as Davian struggles with his lessons, he knows that there is further to fall if he cannot pass his final tests.
But when Davian discovers he has the ability to wield the forbidden power of the Augurs, he sets into motion a chain of events that will change everything. To the north, an ancient enemy long thought defeated begins to stir. And to the west, a young man whose fate is intertwined with Davian’s wakes up in the forest, covered in blood and with no memory of who he is…
Book Information
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Im Oktober habe ich endlich einmal ein ganz klassisches, dickes Fantasybuch ausgelesen: The Shadow of what was lost. Und um gleich einmal zu meckern: Die Trilogie wurde selbstredend nicht zu Ende übersetzt, sondern nach zwei Teilen wurde dann ganz konsequent die Übersetzung auf Eis gelegt. Der deutsche Titel lautet „Das Erbe der Seher“. Es wurde jedoch angedeutet, dass vielleicht doch noch Hoffnung für den deutschen Markt gibt, das fände ich wirklich toll. Nun aber zum Inhalt: Mit 800 Seiten bei der deutschen Ausgabe und etwas über 600 Seiten beim englischen Buch hat man schon ein bisschen Papier vor sich. Ich kannte den Autor vorher nicht, ging daher völlig unvoreingenommen an die Trilogie ran. Und was muss ich sagen? Es hat wirklich Spaß gemacht. Wichtige Elemente sind das Magiesystem, aber auch die Politik. In einem großen Krieg in der Vergangenheit wurden die „Augurs“, Magier, die unter anderem in die Zukunft schauen konnten und über weitere außergewöhnliche Fähigkeiten verfügten, gnadenlos verfolgt und fast alle getötet. Übrigblieben die sogenannten „Gifted“. Magisch begabte Menschen, die sich einem strengen Gesetzt unterwerfen mussten und sogar gekennzeichnet wurden. Auf diese Weise wurde sichergestellt, dass Magier kontrolliert und nicht mehr zu mächtig wurden. Das Buch beginnt mit dem Protagonist Davian, der am Ende seiner Ausbildung als Magisch Begabter steht. Doch im Gegensatz zu seinen engen Freunden kann er seine Gabe nicht beherrschen. Das bedeutet, dass Davian das Schicksal eines Schattens droht: Die Gabe wird gelöscht, Davian wird körperlich schwer gezeichnet und aus der Gemeinschaft ausgestoßen. Ein Leben als Verfolgter und Bettler droht. In der Nacht vor der Prüfung taucht allerding ein Lehrer bei ihm auf und verhilft ihm zur Flucht. Wirr, sein bester Freund, überrascht Davian und schließt sich an. Die Flucht beginnt und damit eine lange beschwerliche Reise. Und mit dieser Reise hatten sie mich dann gepackt. Mit magischen Schulen bin ich ja inzwischen immer etwas vorsichtig, doch als Einstieg fand ich das Setting sehr gut. Die Schule war nur ein Intermezzo und Fokus des ersten Teils der Trilogie ist die Flucht Davians und die damit verbundenen Abenteuer. Und ja, so etwas mag ich total, sofern es gut geschrieben ist. Und hier passte es für mich. Es gab für mich nur eine kurze Länge, ansonsten waren die Episoden der unfreiwilligen Reise kurzweilig und ich lernte immer mehr über das komplexe Magiesystem und auch die politischen Verflechtungen kennen. Zum Glück tobte sich der Autor nicht mit übermäßig vielen Handlungssträngen aus. Es gab mehrere, jedoch nicht im Stil von „Game of Thrones“, wo ich am Ende überhaupt nicht mehr wusste, wer mit wem was zu tun hatte. Gleichzeitig ist es auch „schneller von der Handlung“ als bei Frodo und Freunden, vom Stil her nicht vergleichbar. Die Figuren sind nicht übermäßig komplex, es wurde durchaus relativ früh klar, wer welche Rolle spielt. Allerdings nicht so plump, dass ich nach drei Kapiteln schon keine Lust mehr auf Davian und Anhang hatte. Wer es jedoch richtig episch oder komplex mag, dem würde ich eher Herr der Ringe ans Herz legen. (Game of Thrones mag ich nicht empfehlen, offenes Ende und so). Schlachten gab es natürlich auch. Mir gefiel die Mischung. Durchaus Schlachtszenen, allerdings nicht jeder Milliliter Blut ausführlich beschrieben. In diesen Schlachten lernen wir Leser zugleich auch die Gegner von Davian kennen. Brutale Wesen, vielleicht verflucht? Man weiß es nicht. Jedenfalls habe ich das Buch innerhalb von drei Tagen durchgelesen und freue mich schon sehr auf den zweiten Teil.
This book positively destroyed me. And it's not just the plot that had me sitting down and binging this. It's the characters, the worldbuilding, the twists, and all those questions you think you got an answer to, but really didn't. This book had it all and was straight up amazing. Although I have to admit, I was more than once sick to my stomach and had to put the book away because I could physically not keep reading. And it's not because of gore but simply because I was afraid of reading on and seeing the world burn. A must-read for fantasy lovers
Guter Einstieg in eine ausgeklügelte Welt. Nur das Ende ist ein wenig antiklimaktisch.
Gutes Buch! Die Welt ist sehr cool und ausgetüftelt. Die erste Hälfte fand ich sehr spannend, die zweite kam mir etwas zäher vor. Trotzdem sehr spannend, manchmal allerdings verwirrend, weil sehr viele Namen genannt werden und die Zusammenhänge supervielschichtig sind, sehr verstrickt --> man hätte Namen weniger ähnlich machen können oder Zusammenhänge weniger kompliziert. Ein Glossar wäre sehr nützlich gewesen --> Zum Glück gibts das in Teil 2!
4,5
Inhalt: In Feuer und Blut endete vor 20 Jahren die Herrschaft der Auguren, mächtige Magier mit seherischen Fähigkeiten. Jene, die ihnen dienten – die Begabten – wurden nur verschont, weil sie sich dem rigiden neuen Gesetz unterworfen haben, das ihre Macht beschränkt. Der junge Begabte Davian und seine Freunde wachsen in einer Welt auf, die sie verachtet und strengstens überwacht. Doch als Davian herausfindet, dass er über die bei Todesstrafe verbotene Magie der Seher verfügt, setzt er eine Kette von Ereignissen in Gang, die alles für immer verändern werden. Denn im Norden regt sich ein Feind, den man zu lange besiegt glaubte … Das Buch ist gefüllt mit Magie, Abenteuern und Überraschungen - es hat viel zu bieten und ich erwarte so einiges von den nächsten Teilen der Trilogie! Bei "Das Erbe der Seher" handelt es sich um den Auftakt einer High Fantasy Trilogie und dem Debütwerk von James Islington. Es beinhaltet verschiedenen Magierarten, dunkle Mächte, Monster, Intrigen, Überraschungen und eine sehr interessant aufgebaute Welt, die ans Mittelalter erinnert. Nach dem Klappentext dachte ich nicht, dass so viel auf mich zukommen würde, ich hatte schlicht und einfach weniger erwartet. Im Vordergrund steht der Protagonist Davian, ein sehr intelligenter Junge auf einer Magierschule und eher der umgängliche Typ Mensch. Nur ist er kein Magier, wie seine Mitschüler, sondern ein Augur - die es aus bestimmten Gründen nicht mehr gibt. Kurz vor seiner Prüfung kommt die Geschichte ins rollen und Davian geht auf eine Reise, die ihn verändern wird, vieles aufdeckt und natürlich ist er nicht alleine unterwegs. Er findet Weggefährten, die alle eine wichtige Rolle spielen und jeder Charakter hat etwas stereotypisches an sich, aber im positiven Sinne. Denn so bildet sich auf der Reise eine Zweckgemeinschaft, die nicht ganz ehrlich zueinander ist. "Die Kreatur - Davian glaubte nicht, dass es ein Mensch war - näherte sich ihnen weiter, erreichte den ersten Soldaten. Während sie an ihm vorbeiglitt, schnellte ihr Arm vor; die Bewegung wirkte beiläufig und abschätzig. Beinahe verächtlich." S. 158 Bei einer Truppe von Helden befürchte ich immer, dass alle relativ blass sind, bis auf den Helden. Mir ist es schon oft vorgekommen, dass die Nebencharaktere nur existierten um den Hauptcharakter irgendwie zu unterstützen. Hier haben die Wegbegleiter und Freunde von Davian eine Vergangenheit, Geheimnisse und Probleme, wodurch sich im Laufe des Romans einige Handlungsstränge entwickeln. Und wie es sich für einen gut durchdachten Roman gehört, hatte jeder Handlungsstrang schließlich zu einem großen, und in diesem Fall, actionreichen Ende geführt. Mit der Spannung war es so eine Sache gewesen, sie war immer da gewesen, wie etwas unruhiges im Hintergrund, das darauf gewartet hatte auszubrechen, aber bis zu aller letzten Seite warten musste. Der Autor hat es aber gut geschafft mich immer wieder anzulocken, denn es geschieht einfach viel im ersten Teil der Trilogie und auch viel Unerwartetes. Was mir besonders gut gefallen hat und erst zum Schluss aufgefallen ist, dass die vielen Landschaften, Gebäude etc. nicht überschwänglich beschrieben werden. Er zeichnet das Bild immer sehr klar und beschränkt sich eher darauf eine Atmosphäre zu beschreiben und zu schaffen, als ins Detail eines Gebäudes zu gehen. Außerdem haben wir hier viele Dialoge und mit der Zeit wird die Handlung aus verschiedenen Sichtweisen erzählt, wodurch es abwechslungsreich wirkt. "Eine massive Brücke ragte über die Schlucht und wurde nach etwa dreißig Schritten vom dichten Nebel verschluckt. Sie bestand aus weißem Stein, der im Abendlicht schimmerte; nirgends war eine Vertiefung oder Fuge zu sehen, als sei die Brücke aus einem einzigen, gewaltigen Stück Fels gehauen worden." - S. 315 Ein toller, aufregender Auftakt für eine High Fantasy Trilogie, für alle Fans von Brandon Sanderson, Robert Jordan oder Richard Schwartz!
Spannend zu lesen
Mit fehlt der Überblick. Ich hätte es schön gefunden, wenn ich am Ende des Buches mehr über die gesamte Struktur der Geschichte gewusst hätte. Ich bin nicht so richtig drin im Flow der Geschichte.
Viel Potential und einige gute Ansätze aber auch noch viel Luft nach oben. Besonders bei den Charakteren.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
As a student of the Gifted, Davian suffers the consequences of a war fought – and lost – before he was born. Despised by most beyond the school walls, he and those around him are all but prisoners as they attempt to learn control of the Gift. Worse, as Davian struggles with his lessons, he knows that there is further to fall if he cannot pass his final tests.
But when Davian discovers he has the ability to wield the forbidden power of the Augurs, he sets into motion a chain of events that will change everything. To the north, an ancient enemy long thought defeated begins to stir. And to the west, a young man whose fate is intertwined with Davian’s wakes up in the forest, covered in blood and with no memory of who he is…
Book Information
Posts
Im Oktober habe ich endlich einmal ein ganz klassisches, dickes Fantasybuch ausgelesen: The Shadow of what was lost. Und um gleich einmal zu meckern: Die Trilogie wurde selbstredend nicht zu Ende übersetzt, sondern nach zwei Teilen wurde dann ganz konsequent die Übersetzung auf Eis gelegt. Der deutsche Titel lautet „Das Erbe der Seher“. Es wurde jedoch angedeutet, dass vielleicht doch noch Hoffnung für den deutschen Markt gibt, das fände ich wirklich toll. Nun aber zum Inhalt: Mit 800 Seiten bei der deutschen Ausgabe und etwas über 600 Seiten beim englischen Buch hat man schon ein bisschen Papier vor sich. Ich kannte den Autor vorher nicht, ging daher völlig unvoreingenommen an die Trilogie ran. Und was muss ich sagen? Es hat wirklich Spaß gemacht. Wichtige Elemente sind das Magiesystem, aber auch die Politik. In einem großen Krieg in der Vergangenheit wurden die „Augurs“, Magier, die unter anderem in die Zukunft schauen konnten und über weitere außergewöhnliche Fähigkeiten verfügten, gnadenlos verfolgt und fast alle getötet. Übrigblieben die sogenannten „Gifted“. Magisch begabte Menschen, die sich einem strengen Gesetzt unterwerfen mussten und sogar gekennzeichnet wurden. Auf diese Weise wurde sichergestellt, dass Magier kontrolliert und nicht mehr zu mächtig wurden. Das Buch beginnt mit dem Protagonist Davian, der am Ende seiner Ausbildung als Magisch Begabter steht. Doch im Gegensatz zu seinen engen Freunden kann er seine Gabe nicht beherrschen. Das bedeutet, dass Davian das Schicksal eines Schattens droht: Die Gabe wird gelöscht, Davian wird körperlich schwer gezeichnet und aus der Gemeinschaft ausgestoßen. Ein Leben als Verfolgter und Bettler droht. In der Nacht vor der Prüfung taucht allerding ein Lehrer bei ihm auf und verhilft ihm zur Flucht. Wirr, sein bester Freund, überrascht Davian und schließt sich an. Die Flucht beginnt und damit eine lange beschwerliche Reise. Und mit dieser Reise hatten sie mich dann gepackt. Mit magischen Schulen bin ich ja inzwischen immer etwas vorsichtig, doch als Einstieg fand ich das Setting sehr gut. Die Schule war nur ein Intermezzo und Fokus des ersten Teils der Trilogie ist die Flucht Davians und die damit verbundenen Abenteuer. Und ja, so etwas mag ich total, sofern es gut geschrieben ist. Und hier passte es für mich. Es gab für mich nur eine kurze Länge, ansonsten waren die Episoden der unfreiwilligen Reise kurzweilig und ich lernte immer mehr über das komplexe Magiesystem und auch die politischen Verflechtungen kennen. Zum Glück tobte sich der Autor nicht mit übermäßig vielen Handlungssträngen aus. Es gab mehrere, jedoch nicht im Stil von „Game of Thrones“, wo ich am Ende überhaupt nicht mehr wusste, wer mit wem was zu tun hatte. Gleichzeitig ist es auch „schneller von der Handlung“ als bei Frodo und Freunden, vom Stil her nicht vergleichbar. Die Figuren sind nicht übermäßig komplex, es wurde durchaus relativ früh klar, wer welche Rolle spielt. Allerdings nicht so plump, dass ich nach drei Kapiteln schon keine Lust mehr auf Davian und Anhang hatte. Wer es jedoch richtig episch oder komplex mag, dem würde ich eher Herr der Ringe ans Herz legen. (Game of Thrones mag ich nicht empfehlen, offenes Ende und so). Schlachten gab es natürlich auch. Mir gefiel die Mischung. Durchaus Schlachtszenen, allerdings nicht jeder Milliliter Blut ausführlich beschrieben. In diesen Schlachten lernen wir Leser zugleich auch die Gegner von Davian kennen. Brutale Wesen, vielleicht verflucht? Man weiß es nicht. Jedenfalls habe ich das Buch innerhalb von drei Tagen durchgelesen und freue mich schon sehr auf den zweiten Teil.
This book positively destroyed me. And it's not just the plot that had me sitting down and binging this. It's the characters, the worldbuilding, the twists, and all those questions you think you got an answer to, but really didn't. This book had it all and was straight up amazing. Although I have to admit, I was more than once sick to my stomach and had to put the book away because I could physically not keep reading. And it's not because of gore but simply because I was afraid of reading on and seeing the world burn. A must-read for fantasy lovers
Guter Einstieg in eine ausgeklügelte Welt. Nur das Ende ist ein wenig antiklimaktisch.
Gutes Buch! Die Welt ist sehr cool und ausgetüftelt. Die erste Hälfte fand ich sehr spannend, die zweite kam mir etwas zäher vor. Trotzdem sehr spannend, manchmal allerdings verwirrend, weil sehr viele Namen genannt werden und die Zusammenhänge supervielschichtig sind, sehr verstrickt --> man hätte Namen weniger ähnlich machen können oder Zusammenhänge weniger kompliziert. Ein Glossar wäre sehr nützlich gewesen --> Zum Glück gibts das in Teil 2!
4,5
Inhalt: In Feuer und Blut endete vor 20 Jahren die Herrschaft der Auguren, mächtige Magier mit seherischen Fähigkeiten. Jene, die ihnen dienten – die Begabten – wurden nur verschont, weil sie sich dem rigiden neuen Gesetz unterworfen haben, das ihre Macht beschränkt. Der junge Begabte Davian und seine Freunde wachsen in einer Welt auf, die sie verachtet und strengstens überwacht. Doch als Davian herausfindet, dass er über die bei Todesstrafe verbotene Magie der Seher verfügt, setzt er eine Kette von Ereignissen in Gang, die alles für immer verändern werden. Denn im Norden regt sich ein Feind, den man zu lange besiegt glaubte … Das Buch ist gefüllt mit Magie, Abenteuern und Überraschungen - es hat viel zu bieten und ich erwarte so einiges von den nächsten Teilen der Trilogie! Bei "Das Erbe der Seher" handelt es sich um den Auftakt einer High Fantasy Trilogie und dem Debütwerk von James Islington. Es beinhaltet verschiedenen Magierarten, dunkle Mächte, Monster, Intrigen, Überraschungen und eine sehr interessant aufgebaute Welt, die ans Mittelalter erinnert. Nach dem Klappentext dachte ich nicht, dass so viel auf mich zukommen würde, ich hatte schlicht und einfach weniger erwartet. Im Vordergrund steht der Protagonist Davian, ein sehr intelligenter Junge auf einer Magierschule und eher der umgängliche Typ Mensch. Nur ist er kein Magier, wie seine Mitschüler, sondern ein Augur - die es aus bestimmten Gründen nicht mehr gibt. Kurz vor seiner Prüfung kommt die Geschichte ins rollen und Davian geht auf eine Reise, die ihn verändern wird, vieles aufdeckt und natürlich ist er nicht alleine unterwegs. Er findet Weggefährten, die alle eine wichtige Rolle spielen und jeder Charakter hat etwas stereotypisches an sich, aber im positiven Sinne. Denn so bildet sich auf der Reise eine Zweckgemeinschaft, die nicht ganz ehrlich zueinander ist. "Die Kreatur - Davian glaubte nicht, dass es ein Mensch war - näherte sich ihnen weiter, erreichte den ersten Soldaten. Während sie an ihm vorbeiglitt, schnellte ihr Arm vor; die Bewegung wirkte beiläufig und abschätzig. Beinahe verächtlich." S. 158 Bei einer Truppe von Helden befürchte ich immer, dass alle relativ blass sind, bis auf den Helden. Mir ist es schon oft vorgekommen, dass die Nebencharaktere nur existierten um den Hauptcharakter irgendwie zu unterstützen. Hier haben die Wegbegleiter und Freunde von Davian eine Vergangenheit, Geheimnisse und Probleme, wodurch sich im Laufe des Romans einige Handlungsstränge entwickeln. Und wie es sich für einen gut durchdachten Roman gehört, hatte jeder Handlungsstrang schließlich zu einem großen, und in diesem Fall, actionreichen Ende geführt. Mit der Spannung war es so eine Sache gewesen, sie war immer da gewesen, wie etwas unruhiges im Hintergrund, das darauf gewartet hatte auszubrechen, aber bis zu aller letzten Seite warten musste. Der Autor hat es aber gut geschafft mich immer wieder anzulocken, denn es geschieht einfach viel im ersten Teil der Trilogie und auch viel Unerwartetes. Was mir besonders gut gefallen hat und erst zum Schluss aufgefallen ist, dass die vielen Landschaften, Gebäude etc. nicht überschwänglich beschrieben werden. Er zeichnet das Bild immer sehr klar und beschränkt sich eher darauf eine Atmosphäre zu beschreiben und zu schaffen, als ins Detail eines Gebäudes zu gehen. Außerdem haben wir hier viele Dialoge und mit der Zeit wird die Handlung aus verschiedenen Sichtweisen erzählt, wodurch es abwechslungsreich wirkt. "Eine massive Brücke ragte über die Schlucht und wurde nach etwa dreißig Schritten vom dichten Nebel verschluckt. Sie bestand aus weißem Stein, der im Abendlicht schimmerte; nirgends war eine Vertiefung oder Fuge zu sehen, als sei die Brücke aus einem einzigen, gewaltigen Stück Fels gehauen worden." - S. 315 Ein toller, aufregender Auftakt für eine High Fantasy Trilogie, für alle Fans von Brandon Sanderson, Robert Jordan oder Richard Schwartz!
Spannend zu lesen
Mit fehlt der Überblick. Ich hätte es schön gefunden, wenn ich am Ende des Buches mehr über die gesamte Struktur der Geschichte gewusst hätte. Ich bin nicht so richtig drin im Flow der Geschichte.











