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"Let them think us lambs, when truly we are wolves." - Sehr viel mehr als eine Romantasy
Mein Zufallsgenerator hat mir Road of Bones als Titel von meinem SUB ausgewählt und mich damit positiv überrascht! Die mystische, nordische Welt von Demi Winters hat mich schnell in ihren Bann gezogen. Die Welt fühlte sich in vielerlei Hinsicht meist gar nicht so sehr nach Fantasy, sondern eher nach einer Abenteuergeschichte zu Zeiten der Wikinger an, was ich sehr erfrischend fand. Ich fand es außerdem sehr angenehm, dass der Romance Aspekt - wenn man ihn überhaupt so nennen kann - zwar präsent aber nebensächlich ist und hauptsächlich der Charakterentwicklung dient. Silla war seit Langem mal wieder eine Protagonistin, mit der ich wirklich sympathisieren konnte. Ihre Naivität, Unsicherheit und Unerfahrenheit sind hier nicht Sinnbild einer "Jungfrau in Nöten", sondern sinnvolle Charaktereigenschaften, die ihre Entwicklung durch das Buch hinweg notwendig und interessant machen. Sie entwickelt sich, weil sie muss und auch wenn sie keine großartige Heldin im klassischen Sinne ist, entwickelt sie sich so nachvollziehbar weiter, dass ich bis zu Letzt absolut mit ihr mit gefiebert habe. Die Nebencharaktere der Geschichte sind interessant und zum Teil gut ausgearbeitet - einige hingegen kamen mir persönlich viel zu kurz, sodass ich keine richtige Verbindung zu ihnen aufbauen konnte. Ich hoffe in Band zwei auf deutlich mehr Hintergrundwissen! Auch wenn einige Aspekte der Handlung vorhersehbar waren, gab es immer ein Gefühl des Mysteriums und vor allem zum Ende des Buches hin einige Wendungen und Situationen, die mich absolut überrascht und gefesselt haben. Die Erzählstruktur mit den verschiedenen POV´s ist sehr gut gelungen und zeigt die Handlung auf kreative Weise aus unterschiedlichen Perspektiven. Die einzelnen Abschnitte sind unterschiedlich genug geschrieben, sodass man schnell ein Gefühl dafür bekommt, wessen Sicht gerade gezeigt wird. In Kombination mit der Erzähler-Perspektive - endlich mal keine Ich-Perspektive! - des Buches entsteht so eine angenehme Spannung zwischen dem, was der Leser erfährt und dem, was die Protagonistin weiß. Für mich ein gelungener Auftakt, der großes Potential zeigt und Lust auf Mehr macht!
Mar 17, 2026
"Let them think us lambs, when truly we are wolves." - Sehr viel mehr als eine Romantasy
Mein Zufallsgenerator hat mir Road of Bones als Titel von meinem SUB ausgewählt und mich damit positiv überrascht! Die mystische, nordische Welt von Demi Winters hat mich schnell in ihren Bann gezogen. Die Welt fühlte sich in vielerlei Hinsicht meist gar nicht so sehr nach Fantasy, sondern eher nach einer Abenteuergeschichte zu Zeiten der Wikinger an, was ich sehr erfrischend fand. Ich fand es außerdem sehr angenehm, dass der Romance Aspekt - wenn man ihn überhaupt so nennen kann - zwar präsent aber nebensächlich ist und hauptsächlich der Charakterentwicklung dient. Silla war seit Langem mal wieder eine Protagonistin, mit der ich wirklich sympathisieren konnte. Ihre Naivität, Unsicherheit und Unerfahrenheit sind hier nicht Sinnbild einer "Jungfrau in Nöten", sondern sinnvolle Charaktereigenschaften, die ihre Entwicklung durch das Buch hinweg notwendig und interessant machen. Sie entwickelt sich, weil sie muss und auch wenn sie keine großartige Heldin im klassischen Sinne ist, entwickelt sie sich so nachvollziehbar weiter, dass ich bis zu Letzt absolut mit ihr mit gefiebert habe. Die Nebencharaktere der Geschichte sind interessant und zum Teil gut ausgearbeitet - einige hingegen kamen mir persönlich viel zu kurz, sodass ich keine richtige Verbindung zu ihnen aufbauen konnte. Ich hoffe in Band zwei auf deutlich mehr Hintergrundwissen! Auch wenn einige Aspekte der Handlung vorhersehbar waren, gab es immer ein Gefühl des Mysteriums und vor allem zum Ende des Buches hin einige Wendungen und Situationen, die mich absolut überrascht und gefesselt haben. Die Erzählstruktur mit den verschiedenen POV´s ist sehr gut gelungen und zeigt die Handlung auf kreative Weise aus unterschiedlichen Perspektiven. Die einzelnen Abschnitte sind unterschiedlich genug geschrieben, sodass man schnell ein Gefühl dafür bekommt, wessen Sicht gerade gezeigt wird. In Kombination mit der Erzähler-Perspektive - endlich mal keine Ich-Perspektive! - des Buches entsteht so eine angenehme Spannung zwischen dem, was der Leser erfährt und dem, was die Protagonistin weiß. Für mich ein gelungener Auftakt, der großes Potential zeigt und Lust auf Mehr macht!
Mar 17, 2026






