The Mandibles

The Mandibles

Softcover
3.01

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Description

THE BRILLIANT NEW NOVEL FROM THE ORANGE PRIZE-WINNING AUTHOR OF WE NEED TO TALK ABOUT KEVIN.'Distinctly chilling' Independent 'Unsettling as it is entertaining' Financial Times'It's scaring the hell out of me' Tracy ChevalierIn this eerily prophetic novel from the Orange Prize-winning author of We Need to Talk About Kevin, a once-wealthy family faces the prospect of ruin. This apocalypse is financial - the dollar is in meltdown, America's national debt far beyond repayment.It is 2029.The Mandibles have been counting on a sizable fortune filtering down when their 97-year-old patriarch dies, but now their inheritance is turned to ash. Each family member must contend with disappointment, but also - as the effects of the downturn start to hit - the challenge of sheer survival.Recently affluent Avery is petulant that she can't buy olive oil, while her sister Florence is forced to absorb strays into her increasingly cramped household. As their father Carter fumes at having to care for his demented stepmother now that a nursing home is too expensive, his sister Nollie, an expat author, returns from abroad at 73 to a country that's unrecognizable.Perhaps only Florence's oddball teenage son Willing, an economics autodidact, can save this formerly august American family from the streets...

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
515
Price
14.50 €

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1
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3

"Lass uns über Kevin reden" hat mich so beeindruckt, dass ich mir im letzten Jahr dieses Buch gekauft habe. Der Plot klang interessant und Lionel Shriver schreibt wirklich gut. 2029 bricht der Dollarkurs ein. Eine verheerende Inflation bringt in Amerika alles zum Erliegen. Selbst der schwerreiche Douglas Mandible, auf den sich seine Familie immer als Notnagel verlassen hat, hat keine Pfennig mehr. Die Mitglieder dieser amerikanischen Familie sind alle originell dargestellt. Der Urgroßvater Douglas, der Patriarch mit ehemals Geld ohne Ende, die Tante im Rentenalter, die noch immer von ihrem vergangenen Ruhm als Schriftstellerin zehrt. Florence und Avery, die Schwestern, die sich nicht leiden können, weil die eine eine alternative Denkweise hat, die mit der snobistischen Art ihrer Schwester ständig kollidiert. Auf ihren Aussteigerbruder sehen sie beide herab. Ihre Kinder sind entweder verwöhnt, altklug oder gelangweilt. Der sarkastische Schreibstil zeigt wirklich gut, wie alle mit der Krise umgehen. Als die Lage immer schlimmer wird, nimmt sie teilweise absurde Formen an. Das wäre auch alles ok...wenn dann nicht seitenweise politisiert oder über Börsenkurse und Finanzsysteme diskutieren würde. Fakt ist, das System ist zusammengebrochen. Es gibt diese Dinge nicht mehr und eigentlich müsste man sich dem hier und jetzt stellen. Aber dann wird diskutiert, was wäre wenn und hätten wir dieses und jenes anders gemacht. Man merkt deutlich, dass die Amis komplett verloren sind, wenn sich von einem Tag auf den anderen ihr Leben ändert. Dass einige sogar unfähig sind für bestimmte Dinge einfachste Alternativen zu suchen. Eine wunderbar witzige Komponente ist die Tatsache, dass es den Mexikanern plötzlich viel besser geht als den US-Bürgern. Aber sie lassen niemanden über die Grenze. Ein Schelm, wer Parallelen zur momentanen politischen Lage zieht... Ich habe das Buch dreimal angefangen, seitdem ich es gekauft habe. Über die Weihnachtsfeiertage habe ich mich teilweise durchgequält. Für Liebhaber des amerikanischen Wirtschaftssystems mag es interessant sein. Ich hatte teilweise seitenweise ein Gähnen auf den Lippen, weil es mir zuviel wurde.

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