The Fireman
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Description
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Feurige Endzeitgeschichte
Eine groß angelegte Endzeitgeschichte rund um eine Pandemie, die auf unserem Planeten wütet und ihre Opfer brennen lässt. Anders als bei Papas "The Stand" fehlt hier aber die übernatürliche Komponente. Im Zentrum der Geschehnisse steht hier die schwangere, infizierte Schwester Harper und ihre Erlebnisse inmitten dieses Wahnsinns. Nach dem Einstieg versteckt sie sich in einer Gemeinschaft von Infizierten, die sich vor den "Gesunden" verstecken müssen. In dieser Zweckgemeinschaft ist es aber nicht so idyllisch, wie es am Anfang scheint... Großartiger Roman von Joe Hill, der durchaus etwas kürzer hätte ausfallen können. Aber das ist Kritik auf hohem Niveau.
Mein Monatshighlight!
Ich bin Parallelleserin durch und durch, ich kann oft gar nicht länger als 50-100 Seiten am Stück bei ein und demselben Buch bleiben, sondern muss dann oft zu einem anderen switchen. Es gibt nur wenige Bücher, wo ich lese und lese und gar nicht merke, wie die Seiten so davon fliegen. Fireman von Joe Hill gehört zu diesen Büchern. Einmal kurz auf geschaut - schwupps, 200 Seiten vorbei. Dabei handelt es sich hier nicht um den klassischen Pageturner, weil uns ein Cliffhanger nach dem anderen ins Gesicht springt und sooo actionreich ist es auch echt nicht. Es ist eher ein ruhigeres Buch, das so vor sich hin plätschert und trotzdem zu keinem Zeitpunkt langweilig wurde oder sich zog. Wenn gleich es durchaus auch seine Momente hat, wo man es nicht weg legen kann, weil man wissen MUSS wie es weiter geht. Die über 900 Seiten habe ich auf jeden Fall gar nicht gemerkt. Mit Fireman taucht man in eine sehr bildgewaltig beschriebene Endzeit-Welt mit wirklich gutem Worldbuilding. Doch das alleine ist es nicht, was das Buch für mich so ausmacht. Allen voran der soziologische Aspekt, der einen großen Teil des Buches einnimmt, hat mich so begeistert an diesem Buch - soziales Gefüge und Gruppendynamiken spielen hier eine große Rolle. Schade fand ich nur, dass die titelgebenden Figur insgesamt eher eine Randfigur (örtlich quasi im wahrsten Sinne des Wortes) bleibt und dadurch manchmal etwas flach wirkt. Das ist aber auch vielleicht “Meckern auf hohem Niveau", weil man zu schnell, zu sehr den Sohn mit dem Vater vergleicht, der ja nunmal gerade in Charakterentwicklung einfach ein wahrer Meister ist. Und den Anspruch nur aufgrund seiner Abstammung zu erheben, genau da ran zu kommen, ist einem Joe Hill als Autor gegenüber vielleicht auch nicht immer ganz gerecht. ^^ Mal davon ab, dass mich das Buch trotz dessen einfach nur sau gut unterhalten hat! Für mich ist es mein Monatshighlight im März.
„Fireman“ von Joe Hill ist 2017 im Heyne Verlag erschienen. Zum Inhalt: Die Welt ist nicht mehr die, die wir einmal kannten. Weltweit ist eine Pandemie ausgebrochen, die durch Sporen ausgelöst wird. Die Krankheit wird sichtbar durch wunderschöne Markierungen auf der Haut – ähnlich wie goldene Tätowierungen. Irgendwann jedoch gehen die Infizierten urplötzlich in Flammen auf. Auch die schwangere Krankenschwester Harper zeigt Symptome, als sie auf eine Gruppe Infizierter trifft, die anscheinend im Einklang mit den Sporen lebt und überlebt. Gleichzeitig lernt sie auch den geheimnisvollen „Fireman“ kennen, der das Feuer in sich kontrollieren kann. In Sicherheit ist jedoch keiner von ihnen, werden sie doch von den Behörden und den Menschen gejagt, die nicht infiziert sind… „Asche, die denken konnte, Flammen, die lebendig waren, und Pilzsporen, die Empfindungen und Gedanken mit dem menschlichen Gehirn austauschen konnten? Das war genau dieser fantastische Blödsinn, den die Evolution so gerne produzierte. Die Natur war großartig darin, Taschenspielertricks und Zauberkunststückchen aufzuführen.“ Wow – was für ein Buch! Ein spannender Anfang, bei dem man zunächst die Charaktere kennen lernt, die facettenreich und detailliert beschrieben sind, wirft mich direkt in das Geschehen der Geschichte hinein. Und bei einer zwischendurch recht düsteren und teilweise auch brutalen und blutigen Atmosphäre geht es unsagbar spannend weiter. Aber das Ende der Menschheit (wenn es denn tatsächlich das Ende ist) ist realistisch beschrieben und vor allem, wie sich die Überlebenden verhalten, ist für mich stimmig. Da gibt es eben nicht nur schwarz und weiß oder gut und böse, sondern alle Farben dazwischen. Hills Sprache ist klar und verständlich und vor allen den einzelnen Charakteren angepasst. Da wird es dann auch mal sprachlich vulgär, wenn es zum Typ passt. Zwischendurch streut er aber ebenso humorvolle Elemente ein sowie Anspielungen auf Ereignisse oder Personen aus bekannten Büchern, z. B. aus Harry Potter oder Mary Poppins. Das lockert manche brutale Szene auf. „Mündungsfeuer blitzten auf, als wollten zahllose Paparazzi Bilder von George Clooney schießen, der gerade aus einer Limousine steigt. Nur dass George Clooney längst tot war, zu Asche verbrannt, während eines humanitären Einsatzes in New York.“ Oft spielt der Autor mit der Spannung und lässt manche Kapitel mit einem Versprechen auf zukünftige Ereignisse enden. Auch das hat mir persönlich sehr gut gefallen – wird die Spannung dadurch doch erneut erhöht. „Aber so bald würde sie nicht zurückkehren, erst lange, lange Zeit nachdem die Dunkelheit hereingebrochen war. Und dann sollte sich alles im Camp erneut verändert haben.“ Ich will mehr von diesem Autor, bei dem ich erst nachträglich erfahren habe, dass es der Sohn von Stephen King ist. Das war eine äußerst spannende und intelligente Dystopie, die mich auf eine lodernde Reise mitgenommen hat. Absolute Leseempfehlung!
'Fireman' erzhlt von einer Welt, in der eine Pandemie ausgebrochen ist. Infizierte Menschen tragen pltzlich Markierungen auf der Haut und dann ist es nur noch eine Frage der Zeit bis sie in Flammen aufgehen und bei lebendigem Leib verbrennen. Wir lernen Harper kennen, die zunchst versucht als Krankenschwester ihr Mglichstes zu leisten, doch die Pandemie greift immer mehr um sich. Als Harper bemerkt, dass sie schwanger ist und auch erste Markierungen der Seuche trgt, versucht sie alles um ihr Kind zu schtzen. In der Story begleiten wir vor allem Harper, lernen aber auch viele andere Menschen kennen, deren Gedanken wir teilen knnen. Harper jedoch fhrt uns durch die Geschichte, die schier ausweglos erscheint, jedoch erscheint bald Hoffnung in Gestalt eines Mannes, der sich selbst Fireman nennt und scheinbar das Feuer beherrschen kann. Trotz der mehr als 900 Seiten kommt man erstaunlich gut durch das Buch, was vor allem am wunderbar flssigen Schreibstil des Autoren liegt. Joe Hill hat es geschafft, dass ich durch die vielen Seiten nur so geflogen bin. Die Charaktere sind gut herausgearbeitet, und ich hatte das Gefhl die Hauptprotagonistin Harper gut kennen zu lernen. Das Buch lebt fr mich aber auch durch seine Dialoge, die oftmals auch erfrischend witzig sind. Fr mich gab es im Buch kaum Lngen, die Geschichte trampelte nicht auf der Stelle. Einzig das oftmals beschriebene 'Leuchten' wurde vielleicht ein wenig zu oft und ausschweifend erwhnt. Die Welt, die Joe Hill hier erschaffen hat, war fr mich sehr greifbar. Eine dstere Endzeit-Geschichte, die spannungsgeladen war und bei der trotzdem immer ein Hauch Hoffnung bei den Protagonisten mitschwang. Ich habe mich im Laufe der Story oftmals gefragt, wie ich wohl in so manchen Situationen gehandelt htte. Fr mich war es eine stimmige Story, in der es eben nicht um die Pandemie als solche ging, sondern vielmehr um die Menschen und wie diese damit umgingen. Was eine Pandemie unter Menschen ausrichten kann, zeigt sich vor allem an der relativ klar gezeichneten Linie zwischen Gut & Bse. Wer besinnt sich auf Gutes und wer nutzt die Seuche aus, um schlimme Dinge zu tun? Insgesamt fand ich das Buch sehr gut, einzig das Ende hat mich etwas traurig zurckgelassen, denn so wirklich abgeschlossen empfand ich die Story nicht. Fr mich htte das Buch gerne noch einige Kapitel mehr haben knnen. So bleibt am Ende weiterhin nur die schwache Hoffnung am Horizont, die einen schon das ganze Buch hinweg begleitet hat. *Rezensionsexemplar
I stopped reading it after about 550 pages (german version). I really liked the premise (post-apocalyptic world in which there is a disease wich causes you to go up in flames). But the main character - a pregnant nurse called Harper - started to annoy me so much! [Minor Spoiler here] Quite early in the story she will find herself in a group of people who have managed to sing together in order to restrain the flames and not burn to death. But they're getting more and more cult-like and you - as a reader - think "okay, within the next 50 pages or so she will get it and leave the camp with the mysterious Fireman so that the story gets some drive again". But no. Well, she gets it, but doesn't do anything about it or even leaves (which is even more annoying than would have been seeing her don't get what's happening). [Minor Spoiler ends] I have to say I liked Joe Hill's writing style (which is in some ways quite similar to his father's), but in this book he couldn't manage to go on with the story at a certain point. And if I feel like a story is stuck in the exact same place for over 200 pages with just minor events happening, I don't have the urge to finish it. I usually don't want to smash a story down like this, but I had so high hopes on this one, that I'm really disappointed.
Auf dieses Buch bin ich durch Zufall aufmerksam geworden. Wer mich kennt der weiß das ich ein großer Stephen King Fan bin und deshalb wollte ich unbedingt wissen wie sein Sohn Joe Hill schreibt. Was soll ich sagen? "Fireman" hat mich buchstäblich umgehauen! Zum Inhalt sagen in dieser Stelle nichts weiter da der Klappentext mehr als genug verrät. Der Einstieg ins Buch fiel mir sehr leicht. David Nathan als Sprecher war hier wirklich die perfekte Wahl. Er macht einen unglaublich guten Job und schafft es dem Ganzen Leben einzuhauchen. Er bringt die Emotionen unglaublich gut rüber. Die Thematik des Buches faszinierte mich ungemein. Joe Hill hat das Ganze unglaublich gut rüber gebracht. Zwar gab es auch kleinere Längen aber das machte mir nichts aus denn das Gesamtpaket passte einfach. Dieses Buch macht deutlich welche Auswirkungen eine Pandemie wirklich hat. Die Ausgrenzung derer die anders sind stimmte mich traurig. Ein packender Kampf ums Überleben beginnt. Ein Kampf um eine Zukunft die fast greifbar ist und dennoch unerreichbar scheint. "Fireman" bescherte mir die verschiedensten Emotionen. Es stimmte mich traurig, es macht mich wütend und ich war am verzweifeln. Mit über 25 Stunden Hörzeit ist dieses Werk ziemlich lang aber eins kann ich euch sagen, jede Minute lohnte sich ungemein. Zudem hatte ich keine Ahnung wie das Ganze ausgehen würde. Durch geschickte und überraschende Wendungen steigerte der Autor die Spannung immens. Das Ende überzeugte mich völlig, es passte einfach perfekt. Fazit: Mit "Fireman" gelingt Joe Hill ein unglaublich faszinierendes und spannungsgeladenes Buch welches mich trotz kleinerer Längen bestens unterhalten konnte.
Nach einen guten Start befindet man sich alsbald in einer 500-seitigen belanglosen Überlänge eines Endzeit-Genremix ohne wirkliche Überraschungen und sieht sich mit faden Charakteren, langweiligen Dialogen und geringem Spannungsbogen konfrontiert. Nach dem mehr als lesenswerten Christmasland eine herbe Enttäuschung.
So. Schluss. Aus. Ende Gelände. Das erste Buch, für das ich mehr als 99 Cent gezahlt habe, das ich (im Interesse meines Blutdrucks) abgebrochen habe. Diese Ansammlung schlecht ausgearbeiteter, unglaubwürdiger, zum Teil grenzdebil naiver, papierdünner Charaktere (bei 700 Seiten mit stark begrenzter Darstellertruppe erwarte ich überaus deutlich mehr!) ist ärgerlich im Quadrat und eine unerwartet negative Überraschung von King Jr., der mir bislang nur positiv aufgefallen war. Joe Hill, ich nehme übel. Echt jetzt.
There is a reason why I tend to shy away from doorstopper novels: I have rarely read a 500 plus pages books, that I felt need all these pages to tell the story. Because of that, I barely finished it. I think half as much would have made this a really good one. I liked the idea of the story, but it was just so watered down by pages and pages of dialogue and background stories that did nothing to move the story forward.
Fireman iliti hajmo kopirati pola stvari koje je tata ubacio u [b:The Stand|149267|The Stand|Stephen King|https://images.gr-assets.com/books/1213131305s/149267.jpg|1742269] , malo prepravit neke stvari i promjeniti malo priču , je treći Hill kojeg sam pročitao i malo je reći da sam razočaran. Kao što rekoh, nakon pola knjige sam već i prestao brojati reference na The Stand i nekako mislim da to nije bilo potrebno, jer Hilla ipak smatram zrelim piscem kojem to nije potrebno da radi. POčetak mi je bio odličan, kako se polako krenuo širit Dragonscale i uticaj koji je imao na ljude koje je inficirao . To je otprilike prvih 80 strana. A onda je uslijedio konstantan pad kvalitete priče , da sam u jednom trenutku htio i prekinuti čitanje. Nisam mogao vjerovati da je ovo napisao isti čovjek kao [b:NOS4A2|15729539|NOS4A2|Joe Hill|https://images.gr-assets.com/books/1369591617s/15729539.jpg|21408527] ili [b:20th Century Ghosts|373915|20th Century Ghosts|Joe Hill|https://images.gr-assets.com/books/1388224829s/373915.jpg|1049073] koji po meni spadaju u sam vrh žarna. (Stivene , da nisi ti ovo možda napisao ?? Ha ? Ha ? ) Lik Fireman mi nije bio nimalo zanimljiv,(mali spoiler ) jer on ima samo jednu moć i to stvaranja Phoenixa koji ce neprijatelja odnijet kvragu . Prvi put je možda i bilo ok , držao mi je paznju i scena je bila stvarno ok, ali na istu se foru izvuć 4-5 puta je dosadno . Nema druge . Likovi su bili dosadni , sem malog Nika koji mi je bio simpatičan ( Jedna od referenci na The Stand...vidit ce te na sta mislim kad procitate). I njihovo konstantno "Hajmo pjevati ljudi , da se ne zapalimo" me je užasno nerviralo . Bilo je par ok scena, ali glavni problem romana je njegovo ponavljanje stvari koje su već 100 puta rečene u knjizi, kao i ta statičnost u 90% scena , gdje su jednostavno samo pričali stvari koje apsolutno nema veze sa vezom. Možda , ali samo možda , da knjiga ima 300 strana umjesto 752 , mozda bi i ličilo na nešto , ali ovako je knjiga samo loša. Vidit ćemo sljedeću njegovu knjigu , koja izlazi ove godine . Zbirka novela koja se zove [b:Strange Weather|30251972|Strange Weather|Joe Hill|https://images.gr-assets.com/books/1493828034s/30251972.jpg|50720361] . Nadam se da će se vratit staroj kvaliteti. Od mene ovdje samo 2*
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Feurige Endzeitgeschichte
Eine groß angelegte Endzeitgeschichte rund um eine Pandemie, die auf unserem Planeten wütet und ihre Opfer brennen lässt. Anders als bei Papas "The Stand" fehlt hier aber die übernatürliche Komponente. Im Zentrum der Geschehnisse steht hier die schwangere, infizierte Schwester Harper und ihre Erlebnisse inmitten dieses Wahnsinns. Nach dem Einstieg versteckt sie sich in einer Gemeinschaft von Infizierten, die sich vor den "Gesunden" verstecken müssen. In dieser Zweckgemeinschaft ist es aber nicht so idyllisch, wie es am Anfang scheint... Großartiger Roman von Joe Hill, der durchaus etwas kürzer hätte ausfallen können. Aber das ist Kritik auf hohem Niveau.
Mein Monatshighlight!
Ich bin Parallelleserin durch und durch, ich kann oft gar nicht länger als 50-100 Seiten am Stück bei ein und demselben Buch bleiben, sondern muss dann oft zu einem anderen switchen. Es gibt nur wenige Bücher, wo ich lese und lese und gar nicht merke, wie die Seiten so davon fliegen. Fireman von Joe Hill gehört zu diesen Büchern. Einmal kurz auf geschaut - schwupps, 200 Seiten vorbei. Dabei handelt es sich hier nicht um den klassischen Pageturner, weil uns ein Cliffhanger nach dem anderen ins Gesicht springt und sooo actionreich ist es auch echt nicht. Es ist eher ein ruhigeres Buch, das so vor sich hin plätschert und trotzdem zu keinem Zeitpunkt langweilig wurde oder sich zog. Wenn gleich es durchaus auch seine Momente hat, wo man es nicht weg legen kann, weil man wissen MUSS wie es weiter geht. Die über 900 Seiten habe ich auf jeden Fall gar nicht gemerkt. Mit Fireman taucht man in eine sehr bildgewaltig beschriebene Endzeit-Welt mit wirklich gutem Worldbuilding. Doch das alleine ist es nicht, was das Buch für mich so ausmacht. Allen voran der soziologische Aspekt, der einen großen Teil des Buches einnimmt, hat mich so begeistert an diesem Buch - soziales Gefüge und Gruppendynamiken spielen hier eine große Rolle. Schade fand ich nur, dass die titelgebenden Figur insgesamt eher eine Randfigur (örtlich quasi im wahrsten Sinne des Wortes) bleibt und dadurch manchmal etwas flach wirkt. Das ist aber auch vielleicht “Meckern auf hohem Niveau", weil man zu schnell, zu sehr den Sohn mit dem Vater vergleicht, der ja nunmal gerade in Charakterentwicklung einfach ein wahrer Meister ist. Und den Anspruch nur aufgrund seiner Abstammung zu erheben, genau da ran zu kommen, ist einem Joe Hill als Autor gegenüber vielleicht auch nicht immer ganz gerecht. ^^ Mal davon ab, dass mich das Buch trotz dessen einfach nur sau gut unterhalten hat! Für mich ist es mein Monatshighlight im März.
„Fireman“ von Joe Hill ist 2017 im Heyne Verlag erschienen. Zum Inhalt: Die Welt ist nicht mehr die, die wir einmal kannten. Weltweit ist eine Pandemie ausgebrochen, die durch Sporen ausgelöst wird. Die Krankheit wird sichtbar durch wunderschöne Markierungen auf der Haut – ähnlich wie goldene Tätowierungen. Irgendwann jedoch gehen die Infizierten urplötzlich in Flammen auf. Auch die schwangere Krankenschwester Harper zeigt Symptome, als sie auf eine Gruppe Infizierter trifft, die anscheinend im Einklang mit den Sporen lebt und überlebt. Gleichzeitig lernt sie auch den geheimnisvollen „Fireman“ kennen, der das Feuer in sich kontrollieren kann. In Sicherheit ist jedoch keiner von ihnen, werden sie doch von den Behörden und den Menschen gejagt, die nicht infiziert sind… „Asche, die denken konnte, Flammen, die lebendig waren, und Pilzsporen, die Empfindungen und Gedanken mit dem menschlichen Gehirn austauschen konnten? Das war genau dieser fantastische Blödsinn, den die Evolution so gerne produzierte. Die Natur war großartig darin, Taschenspielertricks und Zauberkunststückchen aufzuführen.“ Wow – was für ein Buch! Ein spannender Anfang, bei dem man zunächst die Charaktere kennen lernt, die facettenreich und detailliert beschrieben sind, wirft mich direkt in das Geschehen der Geschichte hinein. Und bei einer zwischendurch recht düsteren und teilweise auch brutalen und blutigen Atmosphäre geht es unsagbar spannend weiter. Aber das Ende der Menschheit (wenn es denn tatsächlich das Ende ist) ist realistisch beschrieben und vor allem, wie sich die Überlebenden verhalten, ist für mich stimmig. Da gibt es eben nicht nur schwarz und weiß oder gut und böse, sondern alle Farben dazwischen. Hills Sprache ist klar und verständlich und vor allen den einzelnen Charakteren angepasst. Da wird es dann auch mal sprachlich vulgär, wenn es zum Typ passt. Zwischendurch streut er aber ebenso humorvolle Elemente ein sowie Anspielungen auf Ereignisse oder Personen aus bekannten Büchern, z. B. aus Harry Potter oder Mary Poppins. Das lockert manche brutale Szene auf. „Mündungsfeuer blitzten auf, als wollten zahllose Paparazzi Bilder von George Clooney schießen, der gerade aus einer Limousine steigt. Nur dass George Clooney längst tot war, zu Asche verbrannt, während eines humanitären Einsatzes in New York.“ Oft spielt der Autor mit der Spannung und lässt manche Kapitel mit einem Versprechen auf zukünftige Ereignisse enden. Auch das hat mir persönlich sehr gut gefallen – wird die Spannung dadurch doch erneut erhöht. „Aber so bald würde sie nicht zurückkehren, erst lange, lange Zeit nachdem die Dunkelheit hereingebrochen war. Und dann sollte sich alles im Camp erneut verändert haben.“ Ich will mehr von diesem Autor, bei dem ich erst nachträglich erfahren habe, dass es der Sohn von Stephen King ist. Das war eine äußerst spannende und intelligente Dystopie, die mich auf eine lodernde Reise mitgenommen hat. Absolute Leseempfehlung!
'Fireman' erzhlt von einer Welt, in der eine Pandemie ausgebrochen ist. Infizierte Menschen tragen pltzlich Markierungen auf der Haut und dann ist es nur noch eine Frage der Zeit bis sie in Flammen aufgehen und bei lebendigem Leib verbrennen. Wir lernen Harper kennen, die zunchst versucht als Krankenschwester ihr Mglichstes zu leisten, doch die Pandemie greift immer mehr um sich. Als Harper bemerkt, dass sie schwanger ist und auch erste Markierungen der Seuche trgt, versucht sie alles um ihr Kind zu schtzen. In der Story begleiten wir vor allem Harper, lernen aber auch viele andere Menschen kennen, deren Gedanken wir teilen knnen. Harper jedoch fhrt uns durch die Geschichte, die schier ausweglos erscheint, jedoch erscheint bald Hoffnung in Gestalt eines Mannes, der sich selbst Fireman nennt und scheinbar das Feuer beherrschen kann. Trotz der mehr als 900 Seiten kommt man erstaunlich gut durch das Buch, was vor allem am wunderbar flssigen Schreibstil des Autoren liegt. Joe Hill hat es geschafft, dass ich durch die vielen Seiten nur so geflogen bin. Die Charaktere sind gut herausgearbeitet, und ich hatte das Gefhl die Hauptprotagonistin Harper gut kennen zu lernen. Das Buch lebt fr mich aber auch durch seine Dialoge, die oftmals auch erfrischend witzig sind. Fr mich gab es im Buch kaum Lngen, die Geschichte trampelte nicht auf der Stelle. Einzig das oftmals beschriebene 'Leuchten' wurde vielleicht ein wenig zu oft und ausschweifend erwhnt. Die Welt, die Joe Hill hier erschaffen hat, war fr mich sehr greifbar. Eine dstere Endzeit-Geschichte, die spannungsgeladen war und bei der trotzdem immer ein Hauch Hoffnung bei den Protagonisten mitschwang. Ich habe mich im Laufe der Story oftmals gefragt, wie ich wohl in so manchen Situationen gehandelt htte. Fr mich war es eine stimmige Story, in der es eben nicht um die Pandemie als solche ging, sondern vielmehr um die Menschen und wie diese damit umgingen. Was eine Pandemie unter Menschen ausrichten kann, zeigt sich vor allem an der relativ klar gezeichneten Linie zwischen Gut & Bse. Wer besinnt sich auf Gutes und wer nutzt die Seuche aus, um schlimme Dinge zu tun? Insgesamt fand ich das Buch sehr gut, einzig das Ende hat mich etwas traurig zurckgelassen, denn so wirklich abgeschlossen empfand ich die Story nicht. Fr mich htte das Buch gerne noch einige Kapitel mehr haben knnen. So bleibt am Ende weiterhin nur die schwache Hoffnung am Horizont, die einen schon das ganze Buch hinweg begleitet hat. *Rezensionsexemplar
I stopped reading it after about 550 pages (german version). I really liked the premise (post-apocalyptic world in which there is a disease wich causes you to go up in flames). But the main character - a pregnant nurse called Harper - started to annoy me so much! [Minor Spoiler here] Quite early in the story she will find herself in a group of people who have managed to sing together in order to restrain the flames and not burn to death. But they're getting more and more cult-like and you - as a reader - think "okay, within the next 50 pages or so she will get it and leave the camp with the mysterious Fireman so that the story gets some drive again". But no. Well, she gets it, but doesn't do anything about it or even leaves (which is even more annoying than would have been seeing her don't get what's happening). [Minor Spoiler ends] I have to say I liked Joe Hill's writing style (which is in some ways quite similar to his father's), but in this book he couldn't manage to go on with the story at a certain point. And if I feel like a story is stuck in the exact same place for over 200 pages with just minor events happening, I don't have the urge to finish it. I usually don't want to smash a story down like this, but I had so high hopes on this one, that I'm really disappointed.
Auf dieses Buch bin ich durch Zufall aufmerksam geworden. Wer mich kennt der weiß das ich ein großer Stephen King Fan bin und deshalb wollte ich unbedingt wissen wie sein Sohn Joe Hill schreibt. Was soll ich sagen? "Fireman" hat mich buchstäblich umgehauen! Zum Inhalt sagen in dieser Stelle nichts weiter da der Klappentext mehr als genug verrät. Der Einstieg ins Buch fiel mir sehr leicht. David Nathan als Sprecher war hier wirklich die perfekte Wahl. Er macht einen unglaublich guten Job und schafft es dem Ganzen Leben einzuhauchen. Er bringt die Emotionen unglaublich gut rüber. Die Thematik des Buches faszinierte mich ungemein. Joe Hill hat das Ganze unglaublich gut rüber gebracht. Zwar gab es auch kleinere Längen aber das machte mir nichts aus denn das Gesamtpaket passte einfach. Dieses Buch macht deutlich welche Auswirkungen eine Pandemie wirklich hat. Die Ausgrenzung derer die anders sind stimmte mich traurig. Ein packender Kampf ums Überleben beginnt. Ein Kampf um eine Zukunft die fast greifbar ist und dennoch unerreichbar scheint. "Fireman" bescherte mir die verschiedensten Emotionen. Es stimmte mich traurig, es macht mich wütend und ich war am verzweifeln. Mit über 25 Stunden Hörzeit ist dieses Werk ziemlich lang aber eins kann ich euch sagen, jede Minute lohnte sich ungemein. Zudem hatte ich keine Ahnung wie das Ganze ausgehen würde. Durch geschickte und überraschende Wendungen steigerte der Autor die Spannung immens. Das Ende überzeugte mich völlig, es passte einfach perfekt. Fazit: Mit "Fireman" gelingt Joe Hill ein unglaublich faszinierendes und spannungsgeladenes Buch welches mich trotz kleinerer Längen bestens unterhalten konnte.
Nach einen guten Start befindet man sich alsbald in einer 500-seitigen belanglosen Überlänge eines Endzeit-Genremix ohne wirkliche Überraschungen und sieht sich mit faden Charakteren, langweiligen Dialogen und geringem Spannungsbogen konfrontiert. Nach dem mehr als lesenswerten Christmasland eine herbe Enttäuschung.
So. Schluss. Aus. Ende Gelände. Das erste Buch, für das ich mehr als 99 Cent gezahlt habe, das ich (im Interesse meines Blutdrucks) abgebrochen habe. Diese Ansammlung schlecht ausgearbeiteter, unglaubwürdiger, zum Teil grenzdebil naiver, papierdünner Charaktere (bei 700 Seiten mit stark begrenzter Darstellertruppe erwarte ich überaus deutlich mehr!) ist ärgerlich im Quadrat und eine unerwartet negative Überraschung von King Jr., der mir bislang nur positiv aufgefallen war. Joe Hill, ich nehme übel. Echt jetzt.
There is a reason why I tend to shy away from doorstopper novels: I have rarely read a 500 plus pages books, that I felt need all these pages to tell the story. Because of that, I barely finished it. I think half as much would have made this a really good one. I liked the idea of the story, but it was just so watered down by pages and pages of dialogue and background stories that did nothing to move the story forward.
Fireman iliti hajmo kopirati pola stvari koje je tata ubacio u [b:The Stand|149267|The Stand|Stephen King|https://images.gr-assets.com/books/1213131305s/149267.jpg|1742269] , malo prepravit neke stvari i promjeniti malo priču , je treći Hill kojeg sam pročitao i malo je reći da sam razočaran. Kao što rekoh, nakon pola knjige sam već i prestao brojati reference na The Stand i nekako mislim da to nije bilo potrebno, jer Hilla ipak smatram zrelim piscem kojem to nije potrebno da radi. POčetak mi je bio odličan, kako se polako krenuo širit Dragonscale i uticaj koji je imao na ljude koje je inficirao . To je otprilike prvih 80 strana. A onda je uslijedio konstantan pad kvalitete priče , da sam u jednom trenutku htio i prekinuti čitanje. Nisam mogao vjerovati da je ovo napisao isti čovjek kao [b:NOS4A2|15729539|NOS4A2|Joe Hill|https://images.gr-assets.com/books/1369591617s/15729539.jpg|21408527] ili [b:20th Century Ghosts|373915|20th Century Ghosts|Joe Hill|https://images.gr-assets.com/books/1388224829s/373915.jpg|1049073] koji po meni spadaju u sam vrh žarna. (Stivene , da nisi ti ovo možda napisao ?? Ha ? Ha ? ) Lik Fireman mi nije bio nimalo zanimljiv,(mali spoiler ) jer on ima samo jednu moć i to stvaranja Phoenixa koji ce neprijatelja odnijet kvragu . Prvi put je možda i bilo ok , držao mi je paznju i scena je bila stvarno ok, ali na istu se foru izvuć 4-5 puta je dosadno . Nema druge . Likovi su bili dosadni , sem malog Nika koji mi je bio simpatičan ( Jedna od referenci na The Stand...vidit ce te na sta mislim kad procitate). I njihovo konstantno "Hajmo pjevati ljudi , da se ne zapalimo" me je užasno nerviralo . Bilo je par ok scena, ali glavni problem romana je njegovo ponavljanje stvari koje su već 100 puta rečene u knjizi, kao i ta statičnost u 90% scena , gdje su jednostavno samo pričali stvari koje apsolutno nema veze sa vezom. Možda , ali samo možda , da knjiga ima 300 strana umjesto 752 , mozda bi i ličilo na nešto , ali ovako je knjiga samo loša. Vidit ćemo sljedeću njegovu knjigu , koja izlazi ove godine . Zbirka novela koja se zove [b:Strange Weather|30251972|Strange Weather|Joe Hill|https://images.gr-assets.com/books/1493828034s/30251972.jpg|50720361] . Nadam se da će se vratit staroj kvaliteti. Od mene ovdje samo 2*
















