The Fifth Child

The Fifth Child

Softcover
3.349

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Description

A classic tale from Doris Lessing, winner of the Nobel Prize for Literature, of a family torn apart by the arrival of Ben, their feral fifth child.'Listening to the laughter, the sounds of children playing, Harriet and David would reach for each other's hand, and smile, and breathe happiness.'Four children, a beautiful old house, the love of relatives and friends - Harriet and David Lovatt's life is a glorious hymn to domestic bliss and old-fashioned family values. But when their fifth child is born, a sickly and implacable shadow is cast over this tender idyll. Large and ugly, violent and uncontrollable, the infant Ben, 'full of cold dislike', tears at Harriet's breast. Struggling to care for her new-born child, faced with a darkness and a strange defiance she has never known before, Harriet is deeply afraid of what, exactly, she has brought into the world ...

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Short Stories
Format
Softcover
Pages
159
Price
13.00 €

Posts

8
All
4

Auch im re-read fand ich die Geschichte noch toll.

3.5

Bedrückend und faszinierend zugleich

Das fünfte Kind ist ein Buch, das bei mir vor allem durch seine bedrückende und teilweise sehr beklemmende Atmosphäre Eindruck hinterlassen hat. Die Geschichte beginnt zunächst recht ruhig und beinahe harmonisch, entwickelt sich jedoch nach und nach zu einem intensiven Familiendrama, das immer düsterer und belastender wird. Besonders die unterschwellige Spannung und das stetige Gefühl von Unbehagen waren beim Lesen deutlich spürbar. Doris Lessing schafft es, die Überforderung, Ängste und Konflikte innerhalb der Familie sehr greifbar darzustellen. Gerade Harriet als Mutterfigur wirkte auf mich authentisch und emotional nachvollziehbar. Auch das Verhalten von Ben und die Wirkung, die er auf seine Umgebung hat, fand ich gleichermaßen faszinierend wie verstörend. Das Buch wirft viele interessante Fragen auf, gibt jedoch nur wenige wirkliche Antworten – genau das macht die Geschichte einerseits spannend, andererseits aber auch etwas sperrig. Der Schreibstil ist ruhig, klar und stellenweise fast kühl, was zwar gut zur Atmosphäre passt. Insgesamt fand ich die Geschichte interessant und psychologisch spannend. Ein ungewöhnlicher und beklemmender Roman, der definitiv zum Nachdenken anregt, mich aber nicht komplett überzeugen konnte.

4

Das fünfte Kind 👦🌿 ~ Doris Lessing [unbezahlte Werbung/ Geburtstagsgeschenk🤍] David und Harriet verlieben sich, heiraten und haben ein gemeinsames Ziel: eine große Familie. Zunächst läuft alles perfekt: Sie bekommen ihr viel zu großes Traumhaus, vier wunderbare Kinder, immer viele Gäste und alle sind glücklich. Doch dann wird Harriet zum fünften Mal schwanger und es ist klar, dass diesmal alles anders ist... Wie geht man mit jemandem um, der so ganz anders ist? Den man überhaupt nicht versteht? Der scheinbar immer Wut in sich trägt und keine Nähe duldet? Der droht, die ganze Familie zu zerstören? Ein Buch, das nicht leicht zu lesen ist. Man ist hin- und hergerissen. Wie würde man sich verhalten? Weggeben oder behalten? Die anfängliche Idylle wird während des Lesens immer mehr aufgefressen, jede Gefühlslage wird angesprochen. Pausen sind kaum möglich, da das Buch nicht in Kapitel unterteilt ist. Man kann nicht nachdenken, sondern wird wie die Familie selbst in die Handlung hineingeworfen. Mal ein ganz anderes Buch, das einen beim Lesen nicht mehr loslässt. Von mir gibt es eine Leseempfehlung☺️

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3.5

Spannend, gruselig, haben wir im Literaturstudium gelesen.

3

Wer bist du?

Das fünfte Kind, Ben, ist anders. Er ist körperlich stark, zuweilen grausam, aber geistig hinterher. Wer bist du, Ben? Weiß Ben es selbst? Doris Lessing hat sich einen spannenden Stoff vorgenommen. Sie geht allerdings mit Ben so um wie seine Umwelt in den 1970er Jahren: Unverständnis, Schaudern, Abwendung. Ben bleibt im Äußeren gefangen, genau wie die weiteren Figuren in dem Buch. Schade. Aber vielleicht sollte es ja auch so sein. Bedingte Leseempfehlung.

2

Ich musste zwischendrin mal im Netz nachschauen, ob Doris Lessing wirklich den Nobelpreis erhalten hat. Sprachlich ist das ja völlig simpel, fast schon auf dem Niveau eines Groschenromans. Die Figuren sind ohne jegliche Tiefe beschrieben. Der Leser bleibt permanent auf der oberflächlichen Handlungsebene. Ich frage mich, warum Doris Lessing mir diese Geschichte erzählen wollte. Das fünfte Kind der Lovatts wird als wahres Monster beschrieben, weniger äußerlich, vielmehr durch sind völlig unzivilisiertes und rohes Verhalten (Tiere töten, Menschenknochen brechen). Als Horrorbuch kann ich es wirklich nicht ernst nehmen, denn dazu fehlt jegliches Bemühen, Spannung zu erzeugen. Und als Horrorautorin ist sie die Autorin nun auch wirklich nicht bekannt. In einem Artikel in der NYT schreibt sie allerdings, dass sie sich über die Kritiker amüsiert hat, die in der Geschichte mehr hineininterpretiert als was es für sie war. Nämlich ''It seems to me it's a classic horror story. What happened,'' she said, ''is that I wrote it twice. The first time I wrote it I thought it was dishonest and too soft - this is not what would happen if such an alien creature was born into our society. Something much worse would happen. So I threw away the first draft, and while it's certainly more unpleasant now, I think it's more truthful, especially in the reactions of the other children. I was too soft on them.'' Some Comments Are Troubling. Readers have had very strong reactions to the novel, Mrs. Lessing said, which pleases her. She is even thinking of writing a sequel. But other kinds of reactions are bothering her - the comments of some critics and academicians who regard the novel as a moral fable or a commentary on the disintegration of society. ''I just laugh,'' she said. ''God knows how many things they've said this book is really supposed to be about. Meiner Meinung hat sie sich da in ein Genre verirrt, in dem sie eigentlich nichts zu suchen hat.

3

Ich tue mich schwer hier eine Rezension zu schreiben.... Ich glaube, dass für mich das Genre einfach nicht das richtige war. Prinzipiell war es ein gutes Buch, allerdings hat es bei mir ewig gedauert es zu lesen, weil ich einfach keine Motivation hatte es in die Hand zu nehmen... Zum Schluss die letzten Seiten, konnte ich wieder besser lesen, genauso gut wie die ersten paar Seiten, aber zwischendrin musste ich mich leider echt 'zwingen' es zu lesen. Das liegt aber überhaupt nicht am Gesamtwert an und für sich, sondern an meinen Lese-Vorlieben. Ich habe das Buch trotzdem beendet und würde es auch weiterempfehlen. :)

2

Ich musste zwischendrin mal im Netz nachschauen, ob Doris Lessing wirklich den Nobelpreis erhalten hat. Sprachlich ist das ja völlig simpel, fast schon auf dem Niveau eines Groschenromans. Die Figuren sind ohne jegliche Tiefe beschrieben. Der Leser bleibt permanent auf der oberflächlichen Handlungsebene. Ich frage mich, warum Doris Lessing mir diese Geschichte erzählen wollte. Das fünfte Kind der Lovatts wird als wahres Monster beschrieben, weniger äußerlich, vielmehr durch sind völlig unzivilisiertes und rohes Verhalten (Tiere töten, Menschenknochen brechen). Als Horrorbuch kann ich es wirklich nicht ernst nehmen, denn dazu fehlt jegliches Bemühen, Spannung zu erzeugen. Und als Horrorautorin ist sie die Autorin nun auch wirklich nicht bekannt. In einem Artikel in der NYT schreibt sie allerdings, dass sie sich über die Kritiker amüsiert hat, die in der Geschichte mehr hineininterpretiert als was es für sie war. Nämlich ''It seems to me it's a classic horror story. What happened,'' she said, ''is that I wrote it twice. The first time I wrote it I thought it was dishonest and too soft - this is not what would happen if such an alien creature was born into our society. Something much worse would happen. So I threw away the first draft, and while it's certainly more unpleasant now, I think it's more truthful, especially in the reactions of the other children. I was too soft on them.'' Some Comments Are Troubling. Readers have had very strong reactions to the novel, Mrs. Lessing said, which pleases her. She is even thinking of writing a sequel. But other kinds of reactions are bothering her - the comments of some critics and academicians who regard the novel as a moral fable or a commentary on the disintegration of society. ''I just laugh,'' she said. ''God knows how many things they've said this book is really supposed to be about. Meiner Meinung hat sie sich da in ein Genre verirrt, in dem sie eigentlich nichts zu suchen hat.

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