The Book Eaters
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Description
Dieses Buch gibt es in zwei Versionen: mit und ohne Farbschnitt. Sobald die Farbschnitt-Ausgabe ausverkauft ist, liefern wir die Ausgabe ohne Farbschnitt aus.
In den Mooren Yorkshires lebt eine geheime Gruppe von Menschen, für die Bücher Nahrung sind, die alles verschlingen, was darin steht. Devon gehört dazu - bis ihr Sohn mit einer dunkleren Art von Hunger geboren wird: nicht nach den Geschichten in Büchern, sondern nach denen in den Köpfen der Menschen. Er ist ein 'Seelenfresser', eine 'Abart', die meist schon bei der Geburt gnadenlos getötet wird. Doch Devon schwört ihn zu retten und flieht mit ihm in die Welt der Menschen, verfolgt vom eigenen Clan und seinen schrecklichen Handlangern, den ‘Rittern’.
Um zu überleben, ist sie gezwungen, schlimme Dinge zu tun. Hoffnung verspricht nur ein mysteriöser zweiter Clan. Doch die Hoffnung trügt ...
Book Information
Author Description
Sunyi Dean ist eine mehrfach preisgekrönte Autorin, die im ländlichen Texas geboren wurde, in Hongkong aufwuchs und heute in Nordengland lebt. Sunyi schreibt genreübergreifende spekulative Fiktion mit einer ganz eigenen Note. Ihr Debütroman The Book Eaters kletterte sofort auf Platz 2 der Sunday Times Bestsellerliste und wurde für den Goodreads Best Fantasy Choice Award nominiert.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Devon hat sich gemeinsam mit ihrem fünfjährigen Sohn von ihrer Familie losgesagt. Warum und wieso erfährt man dabei zunächst nicht. Die Kapitel wechseln sich immer zwischen Vergangenheit und Gegenwart ab und man bemerkt schnell, in welch toxischer Gesellschaftsstruktur sie aufwächst. Denn die Buchfresser, menschenähnliche Kreaturen, welche sich von Büchern und ihren Inhalten ernähren, leben parallel zu uns, doch sind sie vom Aussterben bedroht und nur die 6 großen Familienhäuser scheinen in UK noch übrig zu sein. Davons Sohn hingegen wurde als Gedankenfresser geboren, welche in dieser Gesellschaft keinen Platz haben. Ich habe es geliebt, wie die Lore mit unserer Welt verknüpft wurde und ich mochte die Zitate zu Beginn jeden Kapitels, vorallem des Charakters Amarinder Patel. Außerdem fand ich die Geschmacksbeschreibungen der Bücher originell und die anatomischen Unterschiede zu uns Menschen. Sunyi Dean versteht es für mein Empfinden meisterhaft im Buch die Spannung aufzubauen und sie mit einem Knall explodieren zu lassen. Okay, zugegeben war es am Anfang verwirrend mit den ständigen Zeitsprüngen, aber am Ende wird man dafür mit einem komplexen Bild von Devons Situation belohnt. Außerdem wechselt nach einigen Kapiteln die Perspektive plötzlich zu Ramsey, ihrem Bruder und ich war kurzzeitig ein bisschen verwirrt. Und schließlich das Ende: das reinste Chaos, aber das könnte auch einfach nur der Situation geschuldet sein. Am Ende bleibt auf jeden Fall eine Message: »Liebe hat keinen Preis. Es ist einfach eine Entscheidung, die man trifft.«
„Worte sind Macht.“
The Book Eaters von Sunyi Dean erzählt die Geschichte von Devon, einer Frau aus einer geheimnisvollen Familie menschenähnlicher Wesen, die sich von Büchern ernähren und dadurch Wissen aufnehmen. Während Männer meist harmlose Abenteuer- oder Sachbücher konsumieren, bringen seltene „Mind Eaters“ gefährliche Fähigkeiten mit sich – so wie Devons Sohn. Um ihn vor ihrer grausamen, patriarchalen Gemeinschaft zu schützen, flieht Devon und kämpft gegen Traditionen, Kontrolle und Gewalt. Der Roman verbindet düstere Fantasy mit Themen wie Mutterschaft, Freiheit und Selbstbestimmung. —————————————————————————— ⭐️ 3,8/5 Ich habe The Book Eaters mit ziemlich gemischten Gefühlen beendet. Die Grundidee fand ich unglaublich spannend und irgendwie auch mal etwas komplett Neues. Gerade als Elternteil fühlt man manche Szenen nochmal ganz anders — einige Momente mit den Kindern haben mich wirklich sprachlos gemacht. Einerseits hat mir das Buch also definitiv gefallen, andererseits brauche ich persönlich keinen zweiten Teil. Für mich hatte die Geschichte zwischendurch einige Längen und hat sich an manchen Stellen ziemlich gezogen. Deshalb bin ich auch unsicher, ob ich es wirklich weiterempfehlen würde. Aber trotzdem war es auf jeden Fall eine besondere Leseerfahrung. Was ich aber wirklich positiv hervorheben möchte: Den Schreibstil von Sunyi Dean mochte ich sehr gerne. Der hat dafür gesorgt, dass ich trotz der Längen durchgezogen habe ♥️

Ganz anders als erwartet
Ich weiß gar nicht genau, was ich bei The Book Eaters erwartet habe – einen Action-Thriller eher nicht. Das Buch hat durchaus Längen, auch wenn das Ende sehr zügig ist. Dadurch, dass es immer wieder in der Zeit springt, ist es manchmal schwierig, der Handlung zu folgen. Eine Geschichte, die lesenswert ist.
Bücher als einzige Nahrung - Besondere Fantasy
Devon ist eine Prinzessin. Aber nicht irgendeine. Nein, Miss Fairweather ist eine Buchesserin. Damit sind jetzt keine Buchfans gemeint, zumindest nicht im herkömmlichen Sinn. Sie sind uns Menschen ähnlich, ernähren sich allerdings NUR von Büchern. Jede Art von geschriebenen Wörtern wird hier gesnackt. Als "Prinzessin" ist es Devons Pflicht, Kinder zu bekommen. Den Vater bestimmen natürlich die Obersten der Familien, nicht sie selbst. Doch das übliche Ausleihen der Frauen läuft bei Devon nicht wie geplant. Denn sie hängt an ihren Kindern. Und schlimmer noch: ihr Sohn Cai ist ein Gedankenesser. Die fressen den Verstand anderer Leute. Weshalb sie niemand leben lassen will. Und dennoch beschützt Devon den Jungen. Bis aufs tintige Blut... 📚📚📚 Mein Fazit: Coole Idee, die auch wirklich gut und spannend umgesetzt wurde. Sowohl Devon als auch Cai sind gut dargestellt. Auch wenn der Kleine noch mehr Bühne verdient hätte. Empfehlenswerte Fantasystory👍 📚

Ich bin positiv überrascht: Morally Grey funktioniert hier auch ohne amouröse Spielchen! Diesem Buch ist gelungen, meine Voreingenommenheit gegenüber Dark Fantasy aufzubrechen. Bisher habe ich darum immer einen großen Bogen gemacht. Es entwickelt sich eine spannende Jagd innerhalb einer versteckten patriarchalen Gesellschaft, zu der arrangierte Hochzeiten gehören und die Frauen die Beziehung zu ihren Kindern entzieht. Auf zwei Zeitebenen begleiten wir Devon im Kampf um ihre Kinder und ein selbstbestimmtes Leben. Und verstehen immer mehr ihren Konflikt, in dem ein freies Leben immer mit dem Tod anderer bezahlt werden muss. Ich mochte die düstere Atmosphäre sehr und auch die Protagonistin. Für mich ebenfalls immer positiv, wenn es Platz für Diversität gibt. Leider wurde die Tiefe des Konfliktes an vielen Stellen den actionreichen Szenen geopfert. So bleibt die Geschichte eine spannende Hetzjagd, deren Geheimnisse erst nach und nach aufgedeckt werden und die mich gut unterhalten hat. Für Fans von "Vampirevibes" und Fluchtszenarien.

Sehr düster und skuril
Das Konzept mit den Buchessern fand ich wirklich interessant. Aber das die Handlung so düster und ab und zu brutal ist hat mich echt überrascht. Das hatte ich so nicht erwartet, aber es war mal was anderes.🤭🤣 Jedoch konnte ich die Charaktere alle nicht so wirklich greifen. Mir fiel es schwer mir die Charaktere vorzustellen, aber auch sonst waren sie eher flach, wenn nicht sogar einfach nur unsympathisch. 😅 Devon sprach mir viel zu oft das Wort Prinzessin aus, ihr Sohn sprach wie ein Erwachsener, obwohl er erst vier war und alle männlichen Figuren waren einfach nur schrecklich. 🥴🥲 Das machte es oftmals einfach anstrengend am Ball zu bleiben. Aber ansonsten war die Story wirklich interessant, durch die vielen Kapitel aus der Vergangenheit lernte man immer wieder wie es zu der jetzigen Situation kam, das machte machte echt spannend.👍
Das war mal eine andere Art von Fantasy, ich wünschte ich wäre eine Buchesserin😍 Die Geschichte wird aus Vergangenheit und Gegenwart erzählt, die Charaktere sind überschaubar und ausreichend beschrieben. Das Buch hat gut angefangen, aber leider war das Ende für mich etwas schwach. Es ist alles so plötzlich und einfach gewesen und nicht mehr so dramatisch, wie es im ganzen Buch über war. Bin trotzdem nicht enttäuscht, kann man lesen👍🏼
Gut gemeinte 3 Sterne….
Ja puhhhh… Also ich fang mal an mit dem positiven. • Das Cover hat mich einfach extrem angesprochen und sieht einfach richtig gut aus • Die Idee hinter allem ist wirklich gut und man kann viel damit machen Ansonsten konnte mich das Buch nicht wirklich abholen. Wie gesagt war Idee mit den Buchessern und den Gedankenessern wirklich gut aber leider war es nicht so umgesetzt das es mich gecatcht hat. Die Zeitsprünge waren zwar gut aber für mich persönlich an manchen Stellen nicht notwendig. Das Buch hatte einige Längen. Die Protagonisten waren alle gut beschrieben aber ich konnte mich in keine der Personen hineinversetzen oder die Dinge die sie getan haben nachvollziehen. Davon ging mir auch manchmal einfach bisschen auf die Nerven und ich kann euch nicht mal sagen warum… Cai war eigentlich ganz angenehm ihn mochte ich 😅 Ich glaube ohne all diese Längen und Ausschweifungen an manchen Stellen hätte das Buch besser sein können. Zum Ende hin (die letzten 80 Seiten) hat es dann auch bisschen Fahrt aufgenommen. Hier wiederum ging mir dann alles auf einmal zu schnell. Krach, Boom, Bang und aus. Hier hätte ich mir dann doch bisschen mehr noch erhofft 😅 Leider war es nichts für mich. Sehr schade denn ich wollte es wirklich gut finden nachdem ich das Cover und die Idee so genial fand. Das ist natürlich nur meine Meinung☺️ vielleicht liegt es an mir oder ich habe das Buch zur falschen Zeit gelesen. Eine klare Empfehlung kann ich hier nicht aussprechen aber wenn euch die Rezi nicht abschreckt und euch der Klappentext anspricht Go for it 🫶🏻

Bewertung: 3,5 von 5 Sternen – düster, besonders, aber nicht ganz meins.
Schon der Titel klingt wie ein dunkles Märchen – und genau so beginnt es auch. In The Book Eaters lebt eine uralte, verborgene Gesellschaft von Wesen, die keine Nahrung brauchen, sondern Geschichten essen. Bücher sind ihr Brot, Worte ihr Blut. Allein diese Idee ist so genial, dass sie sofort fesselt – düster, originell und unheimlich poetisch. Im Mittelpunkt steht Devon, eine der wenigen Frauen ihrer Art. Sie wächst abgeschottet in einem patriarchalischen Clan auf, in dem Märchen und Rittergeschichten als Erziehungsmethode dienen – und Freiheit ein Fremdwort ist. Doch Devon ist anders. Als Mutter eines Sohnes, der nicht Bücher, sondern Gehirne verschlingen muss, gerät sie in einen moralischen und existenziellen Kampf. Zwischen Liebe, Schuld und Überleben bleibt sie eine tragische Figur, die immer wieder versucht, das Richtige zu tun – in einer Welt, die ihr keine Wahl lässt. Die Handlung selbst ist allerdings… tricky. Die Zeitsprünge sind zahlreich und sprunghaft, fast wie lose Seiten in einem alten Buch, die jemand durcheinandergebracht hat. Mal befindet man sich in Devons Kindheit, dann wieder mitten in ihrer Flucht mit dem Sohn – ohne klare Orientierung. Gerade im Hörbuch, wo man nicht einfach zurückblättern kann, wird das schnell anstrengend. Ich musste öfter gedanklich innehalten, um überhaupt zu wissen, wo ich gerade bin. Trotzdem: Die Atmosphäre ist großartig. Dunkel, beklemmend, manchmal fast gothic. Die Erzählung hat etwas von einer düsteren Parabel über Kontrolle, Mutterliebe und das Machtspiel zwischen Wissen und Glauben. Und die Idee – Wesen, die Geschichten essen, statt sie zu erzählen – ist einfach faszinierend. Leider konnte mich die Umsetzung nicht ganz fesseln. Die Handlung zieht sich stellenweise, und die emotionale Tiefe verliert sich zwischen all den Zeitsprüngen und Perspektivwechseln. Ich hatte oft das Gefühl, das Potenzial des Romans liegt direkt vor mir – ich kann es sehen, riechen, fast schmecken – aber irgendwie greife ich immer daneben. Mein Fazit: The Book Eaters ist kein schlechtes Buch, ganz im Gegenteil – es ist originell, klug und atmosphärisch dicht. Aber die Erzählstruktur ist anspruchsvoll und erfordert volle Konzentration. Wer sich auf das Chaos der Zeitebenen einlassen kann, wird mit einer einzigartigen, dunklen Geschichte belohnt. Für mich persönlich war’s leider mehr Kopfzerbrechen als Gänsehaut – aber das liegt eindeutig an meinem Geschmack, nicht an der Idee selbst.
Anders, düster, spannend
Bereits der Titel und die Erscheinung des Buches haben mich sofort angesprochen und neugierig gemacht. Das Buch ist mMn eine Mischung aus düsterer Fantasy, Abenteuer und ein wenig Horror. Gefangen in einer Welt, die sich wie im Märchen zuträgt, muss Devon, eine Buchesserin, zwei arrangierte Ehen und ein von den Männern ihrer Familie vorgefertigtes Leben über sich ergehen lassen. Doch sie entscheidet sich dagegen und kämpft für das, was ihr am teuersten ist - ihren Sohn. Das Konzept der Familien mit den Spezies der Buch- und der Gedankenesser, der Ritter und Drachen, fand ich sehr willkommen und abwechslungsreich. Definitiv mal ein paar neue Ideen, die man nicht in jedem zweiten Fantasybuch zu lesen bekommt. Das Buch war geprägt von einem Wechsel aus „damals“ und „heute“, was der Spannung sehr zuträglich war. Besonders gefallen, hat mir, dass das Buch eher düster und nicht voller Lichtgestalten, Feen etc war. Selbst die Protagonistin, die mir erst im Laufe des Buches sympathischer wurde, ist geprägt von Zweifeln, moralisch-ethischen Dilemmata und schweren Entscheidungen, die sie für das Leben ihres Sohnes treffen muss. Mir hat zudem sehr gefallen, dass es keine romantische Liebesgeschichte und keine spicy Szenen gab. Man könnte wohl am ehesten bemängeln, dass es nicht allzu viel Worldbuilding und Background gibt - allerdings reicht mir persönlich das, was im Verlauf der Geschichte zum Thema Buch- und Gedankenesser offenbart wird, im Großen und Ganzen aus. 4/5 ⭐️ Alles in allem kann ich das Buch all jenen LeserInnen empfehlen, die mal etwas anderes, düsterere und spannende Fantasy lesen wollen.
Du hast keine Angst vor mir, weil du ein noch größeres, gemeineres Monster bist als ich.
Die Idee von Buchessern fand ich zunächst sehr ansprechend, wurde meiner Meinung nach aber viel zu wenig ausgenutzt. Der Grundgedanke ist, dass Buchesser das lernen, was in den Büchern steht, die sie essen. Dies wurde jedoch das ganze Buch über kaum genutzt. Devon hätte auch eine normale Frau sein können und die Geschichte hätte den gleichen Verlauf gehabt. Ihr musste sogar gesagt werden, dass sie ein polnisches Buch essen könnte, um Polnisch zu verstehen. Devon war dementsprechend kein Hauptcharakter, mit dem man mitgefiebert hat. Sie war nicht besonders sympathisch, naiv und hat größtenteils nur getan, was ihr von anderen Leuten gesagt wurde, während sie immer wieder betont hat, dass sie frei sein will. Trotzdem hätte sie die Flucht alleine nie geschafft und war auf viel Hilfe angewiesen. Ihr Sohn Cai war dadurch, dass Gedankenesser den Charakter der Menschen annehmen, die sie essen, eigentlich gar kein Kind. Nach seinem ersten Mord nennt er Devon nicht mehr Mami und auch sonst verhalten sie sich kaum wie Mutter und Sohn. Aufgrund des Klappentextes hätte ich da eine andere Dynamik erwartet. Die Storyline springt in der Zeit hin und her. Mir hätte es besser gefallen, wenn chronologisch vorgegangen worden wäre, weil so einige Dinge in der Vergangenheit schon klar waren, bevor sie eigentlich behandelt wurden. Alles in allem fand ich die Prämisse des Buches spannend und es gibt durchaus interessante Ansätze, es fehlt aber an Tiefe und Charakteren, mit denen man wirklich mitfiebern kann.
>>Die ultimative Fantasie. Spiele boten eine Dimension, in der die eigenen Fehler nur wenige, wenn überhaupt dauerhafte Folgen hatten. Wenn doch nur jemand die Levels meines Lebens zurücksetzen könnte, dachte sie.<< ❤️🔥🧨 Jahreshighlight freigeschaltet 🧨❤️🔥
📚📖📚📖📚📖📚📖📚📖📚📖📚 The Book Eaters Wie viele Menschen würdest du opfern, um dein Kind zu retten? Bereits das dritte Jahr in Folge starte ich mit einem persönlichen Jahreshighlight im Januar, diesmal war es sogar das erste Buch des Jahres. Aber nicht nur das; kennt ihr das Gefühl, wie wenn ein Buch speziell für euch geschrieben wurde? Oh das ist es ! Wurde es & es ist so bodenlos underrated 🫠🫠🫠 Entweder es ging an mir vorbei oder ist tatsächlich sehr unbekannt, lasst mich doch kurz wissen ob ihr es schon kanntet bitte ☺️ & sollte es tatsächlich unbekannt sein dann lasst uns das hiermit ändern 🫶🏻 Durch Zufall bin ich im November über dieses Buch förmlich gestolpert ( es lag aufm Boden 😅) &mein Unterbewusstsein war verliebt. Das Design, der Titel & dann diese außergewöhnliche Story. Selten lese ich den Klappentext, doch hier wurde ich neugierig. Nichtsdestotrotz habe ich es in der Buchhandlung gelassen denn an diesem Tag hatte ich ein festes Ziel. Ungelogen ging mir das Buch 6 Wochen nicht mehr aus dem Sinn & so habe ich es mir selbst nach Weihnachten zu Weihnachten geschenkt 😅 Folgend dem Titel habe ich es förmlich aufgefressen, inhaliert & in jeder meiner Zellen aufgenommen 😅 Die Story hat in so vielerlei Weise ge-hit-et & so vieles hab ich projizieren können auf mich & meine Erfahrungen. Textpassagen die ich in ähnlicher Form bereits als Gespräch geführt hatte… >> "Jeder ist für irgendjemanden ein Monster." „ Ich bin deines & du bist meines“<< Das Ausmaß meiner Begeisterung ist leichtverständlich darzulegen. Mit Gutscheinen bewaffnet stand ich ganze drei Mal in verschiedene Filialen Thalia & drei mal ging ich leer hinaus. Die Suche nach einer genauso fesselnden Geschichte ließ mich verzweifeln. Eine Leseflaute bannte sich an. Zum Glück wurde diese, ein paar Tage später, in Rendsburg bei Liesegang ,durch kompetent erfahrene Beratung ( „ Kauf es! Lies es! Kauf es! Lies es ! … 🤣🤣🤣) schnell behoben. 😅☺️🫶🏻 Ja diese Rezi ufert wie üblich aus wenn ich von etwas emotional gebannt wurde aber wer bis hierher durchgehalten hat, wird nun mit dem Inhalt belohnt 😬 Makaber, morbide & nicht selten brutal ist diese Dark Fantasy. Hier sprechen wir auch ausnahmsweise wieder wirklich von düster & morally grey. Psychisch belastend sowie bildlich teils albtraumhaft gruselig. Was es für mich auszeichnet ist die Einzigartigkeit dieser Geschichte Die Buchesser unterscheiden sich optisch nicht von uns Menschen. Doch besteht ihre Ernährung wortwörtlich aus dem Verzehr von Büchern. Sie leben abgeschottet in Clans & werden patriarchalisch geführt, grausam & mit der Männerwelt wird hart abgerechnet. Die Frauen sind im Grunde Zuchtvieh das an die anderen Clans verliehen wird. Doch nicht nur diese kommen schlecht weg, denn ab & an kommt ein Kind zur Welt welches andere Bedürfnisse hat & einer anderen Ernährung bedarf. Die Gedankenesser. Ihre Zukunft ist eine grausame, wie auch ihr Wesen selbst, in Gefangenschaft. Devon unsere Protagonistin ist ein aufgewecktes Mädchen, klug & wissbegierig, kann sich nur selten fügen. Schlechte Voraussetzungen in einem Patriarchat. Als junge Frau ergeht es ihr durch ihre nihilistische Sichtweise schlechter als wenn sie die ihr vorgesehene Rolle einnehmen würde. Der Zweck ihres Daseins ist für sie inhärent nichtig bis sie Mutter wird. Ihr Kampf beginnt & sie flieht in die echte Welt. Unter Menschen versucht sie ihr Kind & sich am Leben zu erhalten auf der verzweifelten Suche nach Heilung. Die persönliche Charakterentwicklung & die Schattenseiten sowie persönlichen Zweifel einer Mutterschaft werden unschön & authentisch dargestellt. Die Stimmung ist ruhig, trist & oft brutal auf psychischer Ebene . Doch Spannung bleibt mit Devon auch nicht aus denn die Clans verfolgen sie auf Schritt & Tritt. Mal ganz abgesehen davon dass sie auch ein Geheimnis vor ihrem Kind hüten muss. An Action & sektenähnlichen Szenen fehlt es genauso wenig. Doch am tiefgreifendsten ist die Tatsache dass diese Fantasy so gar nicht weit weg von der Realität wäre, wenn es einfach nur Menschen wären. >>…ein Leben, das sich keiner von ihnen vorstellen konnte, und summte dabei die Erkennungsmelodie von Mario.<< Side Fact; für mich erfreulich war die Tatsache dass Super Mario des Öfteren präsent war wie auch dass einige gut recherchierte polnische Sätze vorhanden sind. Das Ende ist passend. Doch hier ein Satz vom Klappentext ; »Für diese Geschichte gab es kein gutes Ende, ganz gleich, wie sie das Garn spann.« Fazit; Solang man gute Nerven besitzt & teils eine hohe Ekelgrenze, empfehle ich es jedem Fantasy Fan , mit Überzeugung. Der Schreibstil war bildlich & lyrisch, angenehm & passend zum Setting. Für mich ein Highlight & hoffentlich auch für jeden der sich hiervon überzeugen ließ🥰
This book has an interesting and fascinating concept, which was well done in my opinion. Devon, our main character, was well written, but it was Cai who stole my heart (also thanks to Demet Fey, who did an incredible job as a narrator). The plot was compelling and had some quite dark aspects that were very much to my liking. But there was one thing that didn't sit well with me: why the bookeaters, who theoretically possess so much knowledge thanks to their diet, chose to live in a patriarchy of all things wasn't well enough explained, in my opinion. They may lack creativity, but you don't need to be creative to choose anything but patriarchy since other forms of cohabitation aren't a reinvention. Sometimes it felt like this decision was made to make the women suffer even more and give them a reason for justified ire. But I don't need a whole new species for this topic; just watching the news is enough.
Düster und brutal – aber ohne erzählerische Tiefe
Sunyi Deans „The Book Eaters“ möchte vieles zugleich erzählen: Es geht um Unterdrückung durch patriarchale Strukturen, die Zementierung traditioneller Geschlechterrollen, um die Unsichtbarmachung queerer Sexualität, um Mutterschaft und die Opfer, die eine Frau für ihr Kind bringen kann/will. All diese Themen sind relevant und stark genug, um eine Geschichte zu tragen. Doch im Roman wirken sie häufig wie Schlaglichter, die mehr behauptet als wirklich entfaltet werden. Die Erzählung kippt dabei deutlich stärker in den Horror als in die Fantasy, was an sich nicht negativ wäre – wenn die Grausamkeiten nicht oft nur dem Selbstzweck dient. Manche Szenen wirken, als wären sie weniger aus erzählerischer Notwendigkeit als aus dem Bedürfnis nach zusätzlicher Brutalität eingefügt. Diese Überladung schwächt die eigentliche Aussage, statt sie zu verstärken. Die Protagonistin bleibt schwer greifbar. Unsympathische Hauptfiguren können spannend und herausfordernd sein, doch Dean gelingt es nicht, sie in eine glaubhafte Balance zu bringen. Vor allem der Part der liebenden Mutter, die für ihr Kind alles opfert, wirkt nicht überzeugend. Ihre Motivation bleibt eher Behauptung als spürbare Emotion – und genau da verliert der Roman einen wesentlichen Teil seiner Kraft. So bleibt The Book Eaters ein Werk, das zwar mutig grosse Themen anreisst, aber erzählerisch zerfasert. Es will mehr sein, als es letztlich einlösen kann.
"Du hast keine Angst vor mir, weil du ein noch größeres, gemeineres Monster bist als ich." S. 418/419
Da ich nie nach meiner Illumicrate Ausgabe gegriffen habe, war ich absolut begeistert, dass es endlich auf deutsch erscheint 🙌 Nach ein paar Seiten bin ich wirklich gut in die Geschichte reingekommen. Die zentrale Idee, dass Bücher Nahrung sind, ist soooo originell! Schon allein deswegen wollte ich weiterlesen. Doch die Geschichte ist weit mehr als das: Sie ist eine brutale, düstere und atmosphärische Erzählung rund um Themen von gesellschaftlichen Zwängen und natürlich der Bedeutung, eine Mutter zu sein. Die Gesellschaft der Buchesser ist unbarmherzig und die Rolle der Frau an ein beklemmendes Schicksal gebunden. Devon muss so vieles ertragen, um ihren Sohn, einen sogenannten Gedankenesser, zu beschützen. An Gewalt und Brutalität wird nicht gespart, daher wird dieses Buch nicht für jedermann etwas sein. Mit fortlaufender Geschichte nimmt das Buch ordentlich an Tempo zu und gegen Ende konnte ich es kaum aus der Hand legen. Auch wenn das Ende etwas "harmloser" als in meinem Kopf ausgemalt war, gefiel es mir wirklich gut. Die Charaktere sind glaubwürdig und ihre Entwicklung ist stimmig. "The Book Eaters" ist eine düstere und unkonventionelle Geschichte, die definitiv im Kopf bleibt und mir spannende Lesestunden gebracht hat. Ich kann es jedem empfehlen, der etwas Außergewöhnliches sucht und nicht empfindlich auf gewaltvolle, bildhaft beschriebene Darstellungen reagiert. 🌟
Es gibt 6 besondere Familien unter den Menschen in England. Diese Familien sind Buchesser und sie ernähren sich von Büchern. Gleichzeitig sind sie vom Aussterben bedroht und müssen versuchen ihre Spezies zu sichern. Das machen sie in einem Patriarchat mit arrangierten Ehen etc. Jede Frau wird spätestens mit 21 zur " Mutter-Braut" und muss mit einem Mann eines anderen Clans ein Kind zeugen und gebähren. Sie darf maximal 3 Jahre dort bleiben um dann in ihre 2. Ehe zu gehen in der sie wieder 1 Kind gebähren muss. Diese Ehen werden von den Männern verwaltet. Alle sind Tanten und Onkel. Einige der Familien leben sehr altmodisch,ohne moderne Technik etc. Wenn ein Mädchen geboren wird, ist es eine Garantie für den Fortbestand der Buchesser. Wird allerdings ein Junge geboren, muss nach der Geburt gesichert sein, dass das Neugeborene kein " Drache " sondern ein "Ritter" ist. Drachen sind eine art Abart der eigenen Spezies. Sie ernähren sich nicht von Papier und Büchern, sonden vom Verstand einer Person. Sie sind Gedankenesser. Saugt ein Gedankenesser den Verstand eines Menschen aus, ist ab da an immer ein Teil des Menschen im Drachen. Devon ist als Mädchen in einer der älteren Familien in einem Herrenhaus aufgewachsen, bekam immer die " guten alten Märchen " zu essen, in denen die Prinzessinnen von den Prinzen gerettet und beschützt werden mussten. So dachte auch Sie, dass es nichts anderes gibt. Bis sie ihren 1. Ehemann heiraten muss, von dem sie schwanger wird und eine Tochter bekommt. Nicht mal den Namen draf sie selbst aussuchen. Die Tanten die sich nach der Geburt um Sie und das Baby kümmern, wollen auf jeden Fall verhindern das zwischen Mutter & Kind keine zu enge Bindung entsteht (wegen der Trennung nach 3 Jahren). Devon lässt das als eine der wenigen nicht zu und handelt sich jede Menge Ärger ein. Sie setzt aber durch das Salem, ihre Tochter bei ihr bleiben darf. Für die Feierlichkeiten zu Salems 3. Geburtstag ist Devon grade dabei einen Saal zu dekorieren als eine der Tanten sie zu ihrem Ehemann beordert. Dort wird sie betäubt, weg geschafft und zu Ehemann nr. 2 gebracht. Das nächste Kind wird ein Junge. Ein Drache und Devon tut alles um nicht auch noch dieses Kind zu verlieren. Devon soll im Auftrag ihres Bruders eine verschollene der 6 Familien aufspüren. Diese Familie hat eine Art Heilmittel,eine Droge erfunden die es den Gedankenessern ermöglicht ohne das verspeisen von Menschen leben zu können. Daraus sieht sie eine Chance für sich und ihren Sohn zur Freiheit zu gelangen. Eine wirklich coole Idee. Die Buchesser können nicht schreiben, auf keinem Weg. Sie erhaltem ihr wissen durch das essen von Büchern. Die Drachen sind nicht wirklich Drachen. Sie haben eine menschliche Form und unterliegen dem Kommando der Ritter. Also der Männer die ohne Saugrüssel (am ende der Zunge) auf die Welt kommen. Es geht wie oben erwähnt,um eine junge Frau die mit allen Mitteln versucht dem Patriarchat zu entfliehen, Männer die mehr Macht wollen. Es ist düster, es wird blutig und hat viel Spannung. Es ist aber nicht sehr actiongeladen, eher Strategisch.
Was bist du bereit, für dein Kind zu opfern?
Devon stammt aus einer der angesehenen Buchesserfamilien und genießt das Privileg, wie eine Prinzessin behandelt zu werden. Da die Buchesser große Probleme mit der Fortpflanzung haben und sie eine der wenigen Frauen ist, wächst sie behütet auf und wird auf ihre Rolle vorbereitet. Relativ glücklich lebt sie so, bis sie verheiratet wird – und merkt, dass sie ihr Kind nicht einfach loslassen kann, wie es nach zwei Jahren von ihr verlangt wird. Schon immer mit einer verborgenen Aufmüpfigkeit in sich kämpft sie wie eine Löwin um ihre Tochter. Sie versucht zu fliehen, wird aber gefangen – und als sie keinen Ausweg mehr sieht, fügt sie sich. Jedenfalls vorerst. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt: damals und heute, jeweils in Jahren gestaffelt. Heute lebt Devon mit ihrem Sohn auf der Flucht, auf der Suche nach Erlösung – einem Mittel, um ihren Sohn zu heilen. Dafür geht sie auch moralisch fragwürdige und grausame Wege – alles für ihr Kind. Die Welt erinnert dabei stark an The Handmaid’s Tale: Frauen haben keine Rechte, sie zählen nur zur Sicherung der Nachkommen. Kinder werden früh von den Müttern getrennt, um später als Bräute zu dienen. Doch zwischen all dem Grauen gibt es kleine Lichtblicke: gleichgesinnte Frauen, die ihr im Stillen helfen, und sogar eine unerwartete Freundschaft. Ich mochte Devon sehr. Am Anfang noch ein behütetes Mädchen, entwickelt sie sich zur Löwin, wenn es um ihre Kinder geht. Auch das Worldbuilding, vor allem das Leben der Buchesser, war spannend und originell. Es gibt einige Horror-Elemente und sehr grausame Szenen. Vor allem für Eltern würde ich auf jeden Fall eine Content-Warnung empfehlen. Insgesamt ein gutes Buch, das mal anders war und mich durchaus gepackt hat. Nur die eingebaute romantische Komponente wirkte fehl am Platz und kam aus dem Nichts. Ich habe nicht verstanden, warum das sein musste. Ohne sie hätte es für mich runder gewirkt. Trotzdem ein starkes Buch für alle, die düstere Dystopien mit einer kämpferischen Hauptfigur mögen. *unbezahlte Werbung - Rezensionsexemplar
„Liebe hat keinen Preis. Es ist einfach eine Entscheidung die man trifft.“
Ich hab mit vielem gerechnet bei dem Buch. Aber nicht damit. Es war gut, auf so vielen Ebenen. Frauen, die systematische unterdrückt und in Rollen gezwängt werden, die sie nicht möchten. Bestimmte Gruppen, die ausgestoßen werden, weil sie anders - gefährlich - sind. Und zwischen all dem ist devon, die ihr Kind einfach nur lieben und beschützen möchte. Doch wie geht das, in einer Welt voller Regeln. In einer Familie voller Unterdrückung und Zwang. Wie vielen Menschen würdest du opfern, um dein Kind zu retten? Devon würde alles tun… Es ist düster… es ist so viel Wahrheit in diesem Buch. Buchesser und Gedankenesser. Ein System, das ich so noch nicht gelesen habe. Es ist einzigartig und so verdammt gut. Der wechseln zwischen Gegenwart und Vergangenheit, bis alles ein Bild ergibt. Jedes Wort hat mich gefesselt.
Im Moor vor Yorkshires lebt eine geheime Menschengruppe, für die Bücher Nahrung sind, - im wahrsten Sinne des Wortes. Sie verschlingen alles, alle Seiten inklusive Einband und Lesebändchen. Devon gehört dazu - aber als ihr Sohn mit einer anderen Art Hunger geboren wird- muss sie sich entscheiden. Glückliche Familie, ohne ihren Sohn, oder Flucht mit ihrem Sohn. Denn sein Hunger ist nicht der nach Geschichten, nein, ein ganz dunkler Hunger nach Menschen. Beziehungsweise ihren Gehirnen, da wo die Geschichten, die Erinnerungen leben. Er ist ein Seelenfresser, die meist schon bei der Geburt getötet werden. Um zu überleben, ist sie gezwungen, schlimme Dinge zu tun. Hoffnung kann ihr nur ein anderer Clan geben, doch wo hat er sich versteckt? Und welche Bedingungen sind an die Heilung ihres Sohnes gebunden? Ein tolles Buch, aber irgendwie fehlt mir was.... Auf der einen Seite super geschrieben, spannend gemacht und auf der anderen Seite irgendwie immer das Gleiche. Keine Ahnung, warum ich so zwiegespalten bei diesem Buch bin.
Seitdem ich den Roman im englischen entdeckt hatte, habe ich auf eine Übersetzung gehofft, denn die Geschichte rund um Buch- und Gedankenesser fand ich einfach zu interessant. Und die Idee war auch grandios in meinen Augen, etwas das es nicht schon hunterte Male in abgewandelter Form gab. Zudem die Thematik was würdest du tun um dein Kind zu retten, kriegt mich mittlerweile einfach. Nun ja was soll ich sagen, es war gut. Nur leider nicht das Highlight das ich mir erhofft hatte. Ich mochte die Atmosphäre und auch teilweise die Figuren und wie gesagt die Idee ist toll. Allerdings hat mich die Geschichte aufgrund des ständigen hin und hergespringe in der Zeit etwas verloren. Gerade wurde es im jetzt oder damals spannend, zack Zeitwechsel. Ich bin ab ca. der Hälfte auf das Hörbuch umgestiegen und hatte damit dann einen besseren lauf. Das einzige was die Geschichte in meinen Augen nicht gebraucht hätte und das könnte an dieser Stelle ein kleiner Spoiler sein ist die Szene mit dem Säugling, fand ich grausam und unnötig.
Was bedeutet Familie? Was bedeutet Liebe? Macht, Opfer und moralische Fragen
Die Charaktere in diesem Buch nehmen den Ausdruck "Bücher verschlingen" etwas zu wörtlich: Die Vampir/Ghoul-artige Spezies der Buchesser nimmt Lektüre zu sich, um sich Wissen anzueignen. Eine abgewandelte Art der Buchesser sind die Gedankenesser, ein bisschen wie Zombies ernähren sie sich von Menschen, besser gesagt ihrem persönlichen Wissen. Die Legende der Spezies besagt, sie nehmen dieses Wissen auf um es "dem Sammler" zur Verfügung zu stellen, wie eine Art Alien-Gottheit der Wissen über uns Menschen sammeln will. Total spannendes Konzept. Und wie man meiner Beschreibung schon entnehmen kann, es hört sich etwas eklig und horrormäßig an, ist es auch. But in a good way. Es ist alles nicht so einfach, kein Charakter ist nur gut oder nur böse, jeder hat Verschiedene Motivationen die alle eher morally gray sind. Es ist total deep teilweise, es werden Konzepte wie Liebe, Familie und Freundschaft hinterfragt. Die weibliche Protagonistin Devon ist kein liebenswerter Sympathieträger, doch man versteht sie und ihre Motive gut und leidet mit ihr mit. Ich fand die kleinen Erwähnungen der Videospiele schön, wie Devon sich mit Lara Croft von Tomb Raider vergleicht und Cai immer Mario auf dem Game Boy spielt. Super schön war das Konzept der Geschichte Nycteris(Nachtmädchen) und Photogen(Tagjunge). Auch die kleine Lovestory Richtung Ende war schön und passend, ich hab es Devon richtig gegönnt. Und was lernen wir daraus: Eine Teure Chanel-Handtasche rettet Leben xD Wo Teil 2?
Raus aus der Komfort Zone...
Bin nicht so die Fantasy Leserin, aber hier hatte mich der Buchtitel. Ich fand es durchgehend spannend und ich wurde mehere Stunden gut unterhalten. Es war mal eine völlig neue Welt mit Buchessern, Rittern, Drachen und Gedankenessern die ich durchaus faszinierend fand. Auch wenn die Buchesser so manche Ähnlichkeit zu Vampiren haben.
Das Buch ist gut und flüssig geschrieben. Es ist spannend und gleichzeitig irgendwie nicht. Vieles fand ich nur eklig und eine Szene irgendwie unnötig brutal. Die Protagonistin ist mir nicht sympathisch und auch ihr Kind nicht. Es beinhaltet Feminisumus, Asexualität, Homosexualität, aber irgendwie auch leider nur oberflächlich. Irgendwie wars einfach nicht mein Buch, denk ich.

"Du würdest die ganze Welt verzehren, um mir zu helfen, und ich glaube, das täte ich auch für dich. "
Dieses Buch war so unfassbar gut durchdacht. Es ist brutal und düster, aber mal etwas völlig anderes. Wie stark kann Mutterliebe sein in einer Welt, in der man keine Mutter sein darf? Wenn du zu einer Spezies gehörst, die unter den Menschen lebt, mit ganz eigenen Regeln und Hierarchien? Bei der es keine Aussicht auf Happy end gibt und du niemanden vertrauen kannst? Ich fand die Idee der Buch und Gedankenfresser so so gut. Wer hier schreit " da werden Kinder misshandelt "es geht hier um eine Verbildlichung. Der Sohn unserer Protagonistin ist als Gedankenfresser geboren und jedesmal wenn er Gedanken zu sich genommen hat, stülpt sich der Charakter und die Erfahrungen der Menschen auf das Kind über. Um selbst die Möglichkeit zu haben selbst irgendwie ein Kind zu bleiben, braucht er etwas um die Erwachsenen in ihm zu neutralisieren.... Dieses Buch ist wie bei einem Theaterstücke aufgeteilt. 5 Akte wie bei Romeo und Julia. Dafür feier ich es alleine schon. Die Buchfresser lernen alles nur durch den Inhalt der Bücher, die sie zu sich nehmen. Die Entwicklung der Protagonistin war dadurch so interessant geschrieben. Ich habe dieses Buch, mit all seinen Feinheit inhaliert.
Gut
[𝕦𝕟𝕓𝕖𝕫𝕒𝕙𝕝𝕥𝕖 𝕎𝕖𝕣𝕓𝕦𝕟𝕘] 𝕋𝕚𝕥𝕖𝕝: The Book Eaters 𝔸𝕦𝕤 𝕕𝕖𝕣 𝔽𝕖𝕕𝕖𝕣 𝕧𝕠𝕟: Sunyi Dean 𝕍𝕖𝕣𝕝𝕒𝕘: Lübbe 𝔾𝕖𝕝𝕖𝕤𝕖𝕟 𝕒𝕦𝕗: Deutsch 𝕌𝕖𝕓𝕖𝕣𝕤𝕖𝕥𝕫𝕥 𝕧𝕠𝕟: Axel Franken 𝔸𝕧𝕒𝕚𝕝𝕒𝕓𝕝𝕖 𝕚𝕟 𝔼𝕟𝕘𝕝𝕚𝕤𝕙: Yes 𝔽𝕣𝕒𝕘𝕖: Wie weit darf man für seine Kinder gehen? 𝔻𝕣𝕖𝕚 (𝕠𝕕𝕖𝕣 𝕞𝕖𝕙𝕣) 𝕎𝕠𝕖𝕣𝕥𝕖𝕣 𝕫𝕦𝕞 𝔹𝕦𝕔𝕙: Spannende Welt - Hart - Spannend 𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥: Es gibt eine Gruppe von Menschen die sich nicht von Nahrung, sondern von Büchern ernähren. Devon gehört dazu und lebt nach den Regeln dieser Welt. Als sie jedoch einen Sohn bekommt, der sich nicht von Büchern sondern von den Gedanken von Menschen ernährt, ändert sich ihr leben für immer. Denn ihr Sohn soll getötet werden. Um ihn zu retten flieht sie mit ihm in die Welt der Menschen, doch dort muss sie unvorstellbares tun um ihren Sohn am Leben zu erhalten. 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘: Mir viel der Einstieg in das Buch nicht ganz leicht. Aber als ich mich erst einmal in die Geschichte eingefunden hatte, habe ich das Buch gerne gelesen. 😊 Es ist nicht ohne und ziemlich hart - ein paar Sachen haben mich auch zusammenzucken lassen. 😅 Die Geschichte entwickelt sich langsam und wird mit einer Mischung aus heute und Rückblicken erzählt, was mir gut gefallen hat. Auch der Stil war angenehm zu lesen. Am Ende fand ich eine Sache ein wenig zu viel und auch eine unnötige weitere Sache. Aber es war auch nicht schlimm. Es ist schwierig, das ohne Spoiler zu beschreiben. 😂 Ich fand die Geschichte auf jeden Fall sehr gut und habe sie mit Spannung verfolgt. 𝕃𝕖𝕤𝕖𝕖𝕞𝕡𝕗𝕖𝕙𝕝𝕦𝕟𝕘? Von mir gibt's eine Leseempfehlung für alle die ein Buch mit einer riesigen Portion an moralischen Fragen suchen. 𝔼𝕦𝕣𝕖 𝕃𝕚𝕔𝕖𝕪 ☘️

Kreative und einnehmende Plotidee
**** Mein Eindruck **** Eine Geschichte mit einer wirklich ungewöhnlichen Plotidee im Fantasybereich: Das Essen von Büchern und die damit verbundene Veränderung der Persönlichkeit. Der ständige Hunger und die Frage, was am Ende vom Selbst übrigbleibt, sind hier eindrucksvoll miteinander verwoben. Auch die Suche nach einem Heilmittel war nachvollziehbar und spannend umgesetzt. Die Handlung entfaltet sich chronologisch, und ich tauchte immer tiefer in die Welt der Book Eaters ein. Besonders interessant fand ich den geschlechtlichen Ansatz: Das Gen scheint vor allem an das männliche Chromosom gebunden zu sein, wodurch die Geschichte an vielen Stellen überraschen konnte und zusätzliche Themen einfließen ließ, die eine starke Aussagekraft hatten. Die Welt ist klar strukturiert, komplex und eher düster. Horrorelemente finden hier zwar ihren Platz, doch sie sind immer im Sinne der Geschichte eingesetzt – nachvollziehbar, kreativ, wenn auch für meinen Geschmack manchmal etwas zu brutal. Die Figuren wirkten nahbar, ihre moralisch grauen Facetten haben mich besonders angezogen. Jede Figur bekam genug Raum, sodass sie Tiefe und Farbe erhielt. Dennoch muss ich gestehen, dass mir manches etwas zu wild vorkam – nicht wegen der Brutalität, sondern weil einzelne Passagen für mich unzusammenhängend wirkten oder nicht ganz zu Ende gedacht waren. Trotzdem: Das Buch lebt vor allem von seiner originellen Grundidee – und die feiere ich sehr. **** Empfehlung **** Dieses Buch ist besonders empfehlenswert für alle, die Lust auf eine düstere, ungewöhnliche und moralisch vielschichtige Fantasygeschichte haben. Wer Freude an komplexen Welten, originellen Konzepten und Figuren mit Ecken und Kanten hat – und dabei auch ein paar brutale Szenen verkraftet –, sollte unbedingt einen Blick hineinwerfen.
Coole Idee
Das Hörbuch-Game läuft im Gegensatz zum physischen Lesen momentan sehr gut bei mir und daher wurde so auch dieses Büchlein vom SuB befreit. Ich fand das Konzept der Welt ziemlich cool und mochte die Charaktere such richtig gerne. Allerdings war es sehr viel für ein Buch (Zeitsprünge zwischen vergangener und heutiger Zeit), weshalb mir viele Passagen zu kurz kamen: Die Bindung der Protagonistin mit ihrem Loveinterest, die Geschichten der einzelnen Familien etc. Das war mir teilweise zu oberflächlich, weshalb mir da ein bisschen was gefehlt hat. Und auch mit den viel unterschiedlichen Namen hatte ich irgendwann echt Schwierigkeiten diese auseinanderzuhalten, weil es so viele Figuren, Familien etc. gab. Insgesamt aber eine coole, feministische, düstere Story, die ich gerne gehört habe. 💛

Ich fand es eine sehr interessante und einmal eine andere Geschichte. Stellenweise war das Buch sher langatming und gefühlt ist nicht viel geschehen. Es war ein guter Ansatz, mit viele Ideen doch leider wurde aus der Geschichte nicht viel gemacht. Es liest sich leicht und flüssig aber kein Buch welches man sofort lesen sollten, eher ein Buch welches man lesen kann wenn man gerade nicht weiß was sonst lesen.
Wie viele Menschen würdest du opfern, um dein Kind zu retten?
Ich glaube diese Frage beschreibt das Buch wirklich am besten. Es geht um familiäre Intertrigen und für diese Geschichte veraltete Bräuche. Denen stellt Devon sich quer und würde alles für ihr/e Kind/er tun, eine starke Monstermutter. Ich für meinen Teil muss sagen, dass ich die ersten drei Kapitel zum rein lesen gebraucht habe, da man in den zweiten springt. Allerdings hat es sich dann sehr gut lesen lassen und es gab einen sehr schönen Spannungsbogen. Auch hat sich zum Ende hin alles sehr schön zusammengefügt. Ob sie es geschafft hat alles für ihr/e Kind/er zu opfern, dass müsst ihr selber herausfinden, in dem ihr einfach lest.
Netter read mit guter Idee
Die Idee mit den Buchessern und den Gedankenfressern fand ich echt einfallsreich. Wie gerne würde auch ich ein Buch essen können und somit alles, was darin stand einzusaugen. Spannend fand ich auch Devons Vergangenheit und die immer wieder genannten Fakten zu ihrer Art. Doch leider Zog sich sie Story sehr in die Länge.
Bis jetzt mit eines der packendsten und besten Bücher, die ich je gelesen hab!
Ich hab das Buch im Buchladen gesehen und noch nie etwas vorher davon gehört. Das Cover hat mich sofort angesprochen, sowie auch der Titel. Und beim Lesen der ersten Kapitel, war ich sofort voll dabei. Mir hat es sehr gut gefallen! Es war mal ein komplett anderes Universum, welches ich so noch nie vorher gesehen habe. Es war spannend und ich mag es gerne zwischen Gegenwart und Vergangenheit zu wechseln, sodass der Leser immer mehr erfährt, was eigentlich vorher passiert ist. Ich konnte mich richtig gut in das Universum reinfühlen und wurde von der Geschichte komplett in ihren Bann gezogen.
Ich habe kurz überlegt, wie viele Sterne ich dem Buch geben soll, musste aber feststellen, dass mir eigentlich nichts darin fehlte. Wie von vielen Rezensenten festgestellt, ist es sehr düster und ich hätte es eher in der Nähe eines Kings einsortiert und nicht mitten zwischen all den Romantasy Büchern, wo ich es gefunden hatte. Die Idee ist so neu und ich habe noch nichts vergleichbares zuvor gelesen. Das allein war schon einen Zusatzstern wert. Aber zudem war das Setting und die Story gut ausgearbeitet und schlüssig. Die diversen Charaktere sind mir trotz der geringen Seitenzahl nahe gekommen und hatten emotionale Tiefe. „Unter der ruhigen Oberfläche seiner Worte gab es Strömun-gen. Devon, die etwas sah, in dem sie hätte ertrinken können, sagte nichts. Sie musste mit ihren eigenen Strömungen fertigwerden und sah keinen Anlass zu einem schlechten Gewissen, weil sie seine nicht zur Kenntnis nahm.“ Mir hat dieser Absatz sehr gefallen: „Devon verstand es sehr wohl. Ramsey war wie ein Firmenchef, der ein sterbendes Unternehmen stützen will, oder ein Diktator, der sich der Kapitulation widersetzt. Es ist die immer gleiche Geschichte, dachte sie müde. Nur zornige kleine Männer, die sich an ihre schwindende Macht klammerten. Die sich davor fürchteten, ohne Privilegien zu leben, weil sie diese zu Lasten anderer missbraucht hatten, und die nun Angst hatten, die gleiche Grausamkeit zu erleiden, die sie routinemäßig an den Tag gelegt hatten.“ So schön hat sie sämtliche Alphamännchen beschrieben, die auf charakterlose und doppelmoralische Art ein Unternehmen führen und ihre eigene Unfähigkeit an ihren Mitarbeitern auslassen. Leider ein häufiges Phänomen unser modernen Zeit. Es wird kritisiert, dass eine Triggerwarnung fehlt. Ja, ok… aber bei Stephen King hatte ich bisher auch keine gefunden. Gut, auch ich habe derartige Szenen nicht ganz erwartet, aber hat man den Text hinten gelesen, ist es auch nicht überraschend. Also: nichts für zarte Nerven und ja, Kinder leiden auch in dem Buch. Aber das tun sie in der Realität auch. Mir hat diese düstere und schonungslose Erzählweise gefallen und irgendwie genau dadurch hat sie mich auch überzeugt. „Aber gut zu sein ist schwer, verdammt schwer. Das Leben packt dich immer wieder am Kragen und schubst dich herum.“ Klare Empfehlung für alle, die Horror lieben oder wirklich düstere Fantasy. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Würdest du für dein Kind töten? 📖🗡️
Wer auf der Suche nach einer Fantasy Story ist, die nichts mit den klassische Wesen zu tun hat, der ist hier genau richtig 📚 Als ich den Klappentext gelesen hab, musste das Buch direkt mit. Menschen die Bücher zum Überleben brauchen & die Gedankenesser (könnte man auch als Zombie betiteln👀). Die Rückblicke in die Vergangenheit fand ich sehr spannend, da man hier einen Einblick bekommen hat, wie die Welt der Gedanken/Buchessen aussieht…düster, ungerecht & von Männern bestimmt💀 Die Vorgehensweise wie dort mit den Mädchen bzw. Frauen umgegangen wird ist erdrückend. Umso schöner war es zu lesen, wie die Protagonistin versucht aus ihrer kleinen Welt auszubrechen & ihr eigenes Leben in die Hand nehmen will 🙏🏼 Zwischendurch wurde es leider etwas langatmig & das Ende hatte nur einen kurzen Abschnitt im Buch bekommen.
The Book Eaters ist mir wegen der schönen Aufmachung ins Auge gefallen und da der Klappentext mich dann auch noch überzeugt hatte, durfte es mit nach Hause kommen. Ich finde das Volk der Book Eater und ihre Gedankenesser super interessant. Es ist mal was ganz anderes. Für mein Gusto hätte alles gerne noch viel mehr ausgeschmückt werden dürfen. 😁 Den Schreibstil finde ich super erfrischend locker und lässt einen denken mittendrin zu sein. Die große Frage hier lautet: Wie weit geht man für seine Liebsten? Was hält man aus, was ist man bereit zu opfern? Die Story dreht sich recht tiefgründig um persönliche Werte, Machtspielchen, Lebensweis- und -wahrheiten, verpackt in eine Welt, die mich schon ein bisschen an die Serie "Handmades Tale" erinnert hat. Das springen zwischen der Vergangenheit und Gegenwart hat sich zeitlich immer weiter angenähert, bis beide Stränge dann zusammen im "heute" geendet haben. Ein bisschen gewöhnungsbedürftig war allerdings, dass am Kapitelanfang nicht steht aus wessen Sicht man nun auf die Geschichte schaut. Das wird aber bereits nach wenigen Sätzen klar, war also kein großes Problem. Mein Fazit: Schöne physische Aufmachung, eine tiefgründige Geschichte aus einer außergewöhnlichen Welt und Spannung war auch mit dabei. Ich mochte das Buch und würde es uneingeschränkt empfehlen.
Zu wild kombiniert für meinen Geschmack.
~2,5* "The Book Eaters" punktet auf jeden Fall mit einer außergewöhnlichen Grundidee; "Worldbuilding" gibt es allerdings kaum. Wenn ich mich richtig erinnere, wird am Anfang irgendwo erwähnt, dass die "Book Eaters" außerirdischen Ursprungs sind und sich in sechs oder sieben unterschiedliche, zum Teil verfeindete Familien bzw. Häuser aufteilen, die über das gesamte Vereinigte Königreich verteilt sind. Mehr weiß ich auch nach Beenden der Lektüre nicht und das war mir dann doch etwas zu wenig. Ich bin allerdings ein Mensch, der sich gerne Gedanken um das "Wieso, Weshalb, Warum" macht, bevor er urteilt und habe mir deshalb Interviews mit der Autorin herausgesucht, die für mich sehr aufschlussreich waren: Ich weiß jetzt zum Beispiel dass Sunyi Dean der Community autistischer Autoren angehört, dass sie Mutter ist, alte Meister wie Tolkien und McAdams schätzt, in einem sehr gottesfürchtigen und konservativen Haushalt aufgewachsen ist und "The Book Eaters" zu einer Zeit geschrieben hat, als sie völlig erschöpft und ausgebrannt war. In einem dieser Interviews erklärt die Autorin außerdem, dass sie zwar über ein detailliertes "Worldbuilding" nachgedacht habe, "Mainstream reader" ihrer Erfahrung nach dafür aber wenig bis gar keine Toleranz hätten, also habe sie sich dagegen entschieden. Diese Aussage hat in meinem Kopf so viele Türen aufgemacht, dass das Buch im Nachhinein ein unerwartet starkes Nachbeben in mir ausgelöst hat. Zum Beispiel habe ich tatsächlich noch nie darüber nachgedacht, dass wir - die Leserinnen und Leser - womöglich mitverantwortlich dafür sind, wenn Autorinnen und Autoren nicht ihr volles Potenzial ausschöpfen... Weiter erzählt Sunyi Dean, dass sie sich in einer Art persönlichen Krise befunden habe. Bisherige Projekte seien abgelehnt worden, weil sie zu ungewöhnlich für den kommerziellen Geschmack gewesen wären. Der persönliche Druck, mit fast 30 nichts nennenswertes im Leben erreicht zu haben (im biblischen Sinne also "nutzlos" zu sein) und ihre finanzielle Not hätten ebenfalls eine große Rolle gespielt. Der letzte Entwurf zu "The Book Eaters" sei dann letztlich so chaotisch gewesen, dass ihr Lektor einspringen und dabei habe helfen müssen, das Buch in eine bessere, massentauglichere Form zu bringen. Alles Faktoren die mMn dafür gesorgt haben, dass "The Book Eaters" so ist wie es eben ist.. Der Erfolg trat dann zwar doch relativ schnell ein, aber zwischen den Zeilen meine ich herausgehört zu haben, dass Sunyi Dean mit dem Endergebnis selbst nicht wirklich zufrieden, und nun froh ist, ihr nächstes Projekt, unabhängig von Erfolg oder Misserfolg, so schreiben zu können, wie es ihr gefällt und Spaß macht. Auch das hat wieder neue Türen in meinem Kopf aufgemacht, aber das würde hier den Rahmen sprengen.. Nüchtern betrachtet fand ich "The Book Eaters" ok, lange im Gedächtnis bleiben wird es mir aber eher nicht. Inhaltlich erinnert es zum Teil sehr an Atwood's "Report der Magd", ohne jedoch die schriftstellerische Klasse von Atwood erreichen zu können. Man merkt zwar, dass die Autorin persönliche Erfahrungen und Traumata verarbeitet hat, für mich allerdings zu abstrakt und zu wild kombiniert, um mich emotional erreichen zu können. Trotzdem würde ich sehr gerne weitere Bücher der Autorin lesen. Schon alleine deshalb, weil ich sehr gespannt darauf bin zu erfahren, wie Sunyi Dean Bücher schreibt, wenn weniger Druck von Außen auf ihr lastet..
Nun ja
Keine Ahnung was ich erwartet habe und keine Ahnung was ich dazu sagen soll. Ja es ist eine Dark Fantasy. Aber irgendwie nicht das was ich lesen wollte. Trotz Schwangerschaft ist es weder der berühmte Schwangerschafts-Trope, den ich so hasse, noch eine romantasy. Aber trotzdem war es einfach nicht mein Buch. Und ich weiß einfach nicht warum. Der Schreibstil hat mich irgendwie null gecatcht. Die Protagonisten sind mir größtenteils nur auf die Nerven gegangen. Das Ende hat irgendwie nicht zur Geschichte gepasst und überhaupt war es mir zu düster. Keine Ahnung ob es an der fehlenden romance gelegen hat, weil Dark romance kann mir eigentlich nicht Dark genug sein. Aber diese Dark Fantasy war mir definitiv zu Dark. 🤷🏻♀️ außerdem mochte ich die erzählperspektive nicht, sowie die Sprünge in der Zeit. Aber gut war dass man sie als solche erkennen konnte. Aber um irgendwie was positives zu sagen, der Plot war mal was neues. So Buch Esser sind schon sehr faszinierende Wesen. Ich glaube das ist der einzige Grund warum ich es bis zum Ende durchgezogen habe und weil ich unbedingt noch ein 60. Buch im alten Jahr beenden wollte 😅🙌🏻
Mal etwas andere Fantasy
Wieder ein Buch, was ich schwer bewerten kann und erstmal etwas nachdenken musste. Ich glaube ich bin hier mit falschen Erwartungen an das Buch gegangen. Ich habe nur eine düstere Fantasy Geschichte mit Horror Elementen erwartet und eher ein großes Familien Drama erhalten, welches zwischendrin mal düstere Horror Szenen enthalten hatte. Versteht mich nicht falsch, das Buch war sehr gut geschrieben und das Setting ist toll und auch gab es immer wieder Wendungen die überraschend und gut waren, dennoch hatte ich irgendwie etwas anderes erwartet und zum Ende hin verlor die Geschichte dann auch leider etwas an Spannung. Dennoch muss ich sagen, es ist definitiv mal was anderes und das Konzept Wissen über das Essen von Büchern aufzunehmen war wirklich mal war Neues und spannend zu lesen. Von mir gibt es 4 Sterne und eine Empfehlung für alle, die mal etwas andere düstere Fantasy lesen wollen.
Tolle Geschichte über eine Frau die sich niemals unterkriegen lässt.
„The Book Eaters“ von Sunyi Dean entführt in die düstere Welt einer geheimen Gemeinschaft im Norden Englands, deren Mitglieder Bücher wortwörtlich verschlingen und so deren Wissen aufnehmen. Die Prota Devon wächst unter dem strengen Patriarchat der Buchesser-Familien auf, wo Frauen als rar und wertvoll gelten, ihre Rolle aber auf Zwangsehen und Gebären beschränkt bleibt. Als Devons Sohn Cai geboren wird, ändert sich alles für sie. Cai ist ein Gedankenesser und kann seinen Hunger nur durch die Seelen von Menschen stillen. Diese muss er aus grausame Art aus dem lebenden Menschen saugen. Aus Mutterliebe flieht Devon mit Cai und nimmt für ihn große Gefahren und moralisch verwerfliche Entscheidungen in Kauf. Parallel zu Devons und Cais Überlebenskampf in der Gegenwart erfährt man in Rückblenden immer mehr zum Leben von Devon vor der Flucht. Zuerst hat mich die Geschichte viel an "handsmaid tale" erinnert. Allerdings geht es hier nicht direkt um den Kampf gegen die gesamte Hesellschaft sondern nur um Devon, die in Ruhe mit ihrem Kind leben möchte. Das Zerschlagen des Patriarchats ist mehr eine Begleiterscheinung. Das Buch kombiniert Elemente von Gothic Horror, Märchen und Gesellschaftskritik und punktet mit vielschichtigen, ambivalenten Charakteren sowie einer feministisch geprägten Erzählweise. Wer ungewöhnliche Dark Fantasy mit emotionaler Tiefe und gesellschaftlichem Anspruch mag, ist hier bestens aufgehoben.
Absoluter Page-Turner
Nach Beendigung des Buches musste ich sofort nachschauen, ob noch ein zweiter Teil erscheinen wird - wurde aber leider enttäuscht, es soll wohl ein standalone bleiben. Mich hat die Geschichte von Devon von Beginn an in den Bann gezogen und ich war auch begeistert von den Rückblenden. Die Geschichte hat mich viel zum nachdenken angeregt, ob ich für meine Kinder wohl auch durch die Hölle gehen würde und ich habe sehr oft mit Devon mit gefühlt. Das Ende lässt zwar ein paar Fragen offen, aber ich habe in einem Kommentar der Autorin gelesen, dass sie wohl aus dieser Welt eine Reihe rausbringen möchte, zwar mit anderen Charakteren, die aber ein paar Lücken füllen sollen. Ich kann nur eine Weiterempfehlung aussprechen
Düster, originell – und emotional schmerzhaft 💔
The Book Eaters von Sunyi Dean mochte ich insgesamt sehr gerne. Die Geschichte basiert auf einer interessanten und ungewöhnlichen Idee, deren Umsetzung sehr gut geschrieben ist. Die düstere Atmosphäre und das besondere Konzept haben mich von Anfang an neugierig gemacht und bis zum Ende begleitet. Als Mama musste ich jedoch einen Stern abziehen, denn die Handlung hat mir mehr als einmal das Mama-Herz gebrochen. Einige Themen und Ereignisse gingen mir sehr nahe und waren emotional schwer auszuhalten. Trotzdem bleibt The Book Eaters ein starkes, originelles Buch. ❤️🩹📚
Eine super interessante Geschichte, die richtig gut geschrieben ist und mich von Anfang bis Ende gefesselt hat. Hier treffen neue Ideen auf alte Rollenbilder und werden auf bizarre Art und Weise mit tollen Wendungen erzählt. Viele Dinge, die passieren und gesagt werden nehmen eineb emotional mit und moralische Dilemmas regen zum Nachdenken an. Außerdem war es erfrischend diese neuen Wesen kennenzulernen, diese Aliens die so menschlich wirken und vieles aus menschlichen Gesellschaftsstrukturen leben und die doch so anders sind.

Düstere Buchesser
Die Idee von The Book Eaters ist außergewöhnlich: Menschen, die Bücher essen, um deren Wissen aufzunehmen. Eine düstere, faszinierende Welt, die sofort neugierig macht. Trotzdem muss ich ehrlich sagen: Bis etwa zur Hälfte ist es mir schwergefallen, wirklich einzutauchen und dranzubleiben. Die Rückblicke und langsame Erzählweise haben den Einstieg etwas zäh gemacht. Doch danach wurde die Geschichte immer spannender. Besonders Devons Kampf für ihr Kind und gegen die starren Strukturen ihrer Gesellschaft hat mich ab da richtig mitgerissen. Mich hat die Geschichte immer mehr an das Buch „Report der Magd“ erinnert. Die Themen – Macht, Freiheit, Mutterliebe – sind zentral und geben der Geschichte einen roten Faden. Trotz kleiner Längen hat mich die Mischung aus Fantasy, Gesellschaftskritik und emotionaler Tiefe überzeugt. Die Geschichte ist ungewöhnlich und düster. Die langsame Erzählweise mit den Zeitsprüngen ist auch mal verwirrend. Zum Ende hin wird es aber immer spannender. Das Buch ist nicht perfekt , aber für alle geeignet, die man etwas anderes im Fantasy Genre lesen wollen.
Obwohl mir die Idee super gefallen hat und auch zwischendurch wirklich spannend war, konnte mich das Buch nicht richtig fesseln. Es hatte manchmal ein paar Vibes von I Zombie, die Serie mochte ich total gerne. Aber ich muss sagen, dass die Stimme des Jungen im Hörbuch mir so gar nicht gefallen hat und mein Mitleid sich dann etwas in Grenzen gehalten hatte.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Dieses Buch gibt es in zwei Versionen: mit und ohne Farbschnitt. Sobald die Farbschnitt-Ausgabe ausverkauft ist, liefern wir die Ausgabe ohne Farbschnitt aus.
In den Mooren Yorkshires lebt eine geheime Gruppe von Menschen, für die Bücher Nahrung sind, die alles verschlingen, was darin steht. Devon gehört dazu - bis ihr Sohn mit einer dunkleren Art von Hunger geboren wird: nicht nach den Geschichten in Büchern, sondern nach denen in den Köpfen der Menschen. Er ist ein 'Seelenfresser', eine 'Abart', die meist schon bei der Geburt gnadenlos getötet wird. Doch Devon schwört ihn zu retten und flieht mit ihm in die Welt der Menschen, verfolgt vom eigenen Clan und seinen schrecklichen Handlangern, den ‘Rittern’.
Um zu überleben, ist sie gezwungen, schlimme Dinge zu tun. Hoffnung verspricht nur ein mysteriöser zweiter Clan. Doch die Hoffnung trügt ...
Book Information
Author Description
Sunyi Dean ist eine mehrfach preisgekrönte Autorin, die im ländlichen Texas geboren wurde, in Hongkong aufwuchs und heute in Nordengland lebt. Sunyi schreibt genreübergreifende spekulative Fiktion mit einer ganz eigenen Note. Ihr Debütroman The Book Eaters kletterte sofort auf Platz 2 der Sunday Times Bestsellerliste und wurde für den Goodreads Best Fantasy Choice Award nominiert.
Posts
Devon hat sich gemeinsam mit ihrem fünfjährigen Sohn von ihrer Familie losgesagt. Warum und wieso erfährt man dabei zunächst nicht. Die Kapitel wechseln sich immer zwischen Vergangenheit und Gegenwart ab und man bemerkt schnell, in welch toxischer Gesellschaftsstruktur sie aufwächst. Denn die Buchfresser, menschenähnliche Kreaturen, welche sich von Büchern und ihren Inhalten ernähren, leben parallel zu uns, doch sind sie vom Aussterben bedroht und nur die 6 großen Familienhäuser scheinen in UK noch übrig zu sein. Davons Sohn hingegen wurde als Gedankenfresser geboren, welche in dieser Gesellschaft keinen Platz haben. Ich habe es geliebt, wie die Lore mit unserer Welt verknüpft wurde und ich mochte die Zitate zu Beginn jeden Kapitels, vorallem des Charakters Amarinder Patel. Außerdem fand ich die Geschmacksbeschreibungen der Bücher originell und die anatomischen Unterschiede zu uns Menschen. Sunyi Dean versteht es für mein Empfinden meisterhaft im Buch die Spannung aufzubauen und sie mit einem Knall explodieren zu lassen. Okay, zugegeben war es am Anfang verwirrend mit den ständigen Zeitsprüngen, aber am Ende wird man dafür mit einem komplexen Bild von Devons Situation belohnt. Außerdem wechselt nach einigen Kapiteln die Perspektive plötzlich zu Ramsey, ihrem Bruder und ich war kurzzeitig ein bisschen verwirrt. Und schließlich das Ende: das reinste Chaos, aber das könnte auch einfach nur der Situation geschuldet sein. Am Ende bleibt auf jeden Fall eine Message: »Liebe hat keinen Preis. Es ist einfach eine Entscheidung, die man trifft.«
„Worte sind Macht.“
The Book Eaters von Sunyi Dean erzählt die Geschichte von Devon, einer Frau aus einer geheimnisvollen Familie menschenähnlicher Wesen, die sich von Büchern ernähren und dadurch Wissen aufnehmen. Während Männer meist harmlose Abenteuer- oder Sachbücher konsumieren, bringen seltene „Mind Eaters“ gefährliche Fähigkeiten mit sich – so wie Devons Sohn. Um ihn vor ihrer grausamen, patriarchalen Gemeinschaft zu schützen, flieht Devon und kämpft gegen Traditionen, Kontrolle und Gewalt. Der Roman verbindet düstere Fantasy mit Themen wie Mutterschaft, Freiheit und Selbstbestimmung. —————————————————————————— ⭐️ 3,8/5 Ich habe The Book Eaters mit ziemlich gemischten Gefühlen beendet. Die Grundidee fand ich unglaublich spannend und irgendwie auch mal etwas komplett Neues. Gerade als Elternteil fühlt man manche Szenen nochmal ganz anders — einige Momente mit den Kindern haben mich wirklich sprachlos gemacht. Einerseits hat mir das Buch also definitiv gefallen, andererseits brauche ich persönlich keinen zweiten Teil. Für mich hatte die Geschichte zwischendurch einige Längen und hat sich an manchen Stellen ziemlich gezogen. Deshalb bin ich auch unsicher, ob ich es wirklich weiterempfehlen würde. Aber trotzdem war es auf jeden Fall eine besondere Leseerfahrung. Was ich aber wirklich positiv hervorheben möchte: Den Schreibstil von Sunyi Dean mochte ich sehr gerne. Der hat dafür gesorgt, dass ich trotz der Längen durchgezogen habe ♥️

Ganz anders als erwartet
Ich weiß gar nicht genau, was ich bei The Book Eaters erwartet habe – einen Action-Thriller eher nicht. Das Buch hat durchaus Längen, auch wenn das Ende sehr zügig ist. Dadurch, dass es immer wieder in der Zeit springt, ist es manchmal schwierig, der Handlung zu folgen. Eine Geschichte, die lesenswert ist.
Bücher als einzige Nahrung - Besondere Fantasy
Devon ist eine Prinzessin. Aber nicht irgendeine. Nein, Miss Fairweather ist eine Buchesserin. Damit sind jetzt keine Buchfans gemeint, zumindest nicht im herkömmlichen Sinn. Sie sind uns Menschen ähnlich, ernähren sich allerdings NUR von Büchern. Jede Art von geschriebenen Wörtern wird hier gesnackt. Als "Prinzessin" ist es Devons Pflicht, Kinder zu bekommen. Den Vater bestimmen natürlich die Obersten der Familien, nicht sie selbst. Doch das übliche Ausleihen der Frauen läuft bei Devon nicht wie geplant. Denn sie hängt an ihren Kindern. Und schlimmer noch: ihr Sohn Cai ist ein Gedankenesser. Die fressen den Verstand anderer Leute. Weshalb sie niemand leben lassen will. Und dennoch beschützt Devon den Jungen. Bis aufs tintige Blut... 📚📚📚 Mein Fazit: Coole Idee, die auch wirklich gut und spannend umgesetzt wurde. Sowohl Devon als auch Cai sind gut dargestellt. Auch wenn der Kleine noch mehr Bühne verdient hätte. Empfehlenswerte Fantasystory👍 📚

Ich bin positiv überrascht: Morally Grey funktioniert hier auch ohne amouröse Spielchen! Diesem Buch ist gelungen, meine Voreingenommenheit gegenüber Dark Fantasy aufzubrechen. Bisher habe ich darum immer einen großen Bogen gemacht. Es entwickelt sich eine spannende Jagd innerhalb einer versteckten patriarchalen Gesellschaft, zu der arrangierte Hochzeiten gehören und die Frauen die Beziehung zu ihren Kindern entzieht. Auf zwei Zeitebenen begleiten wir Devon im Kampf um ihre Kinder und ein selbstbestimmtes Leben. Und verstehen immer mehr ihren Konflikt, in dem ein freies Leben immer mit dem Tod anderer bezahlt werden muss. Ich mochte die düstere Atmosphäre sehr und auch die Protagonistin. Für mich ebenfalls immer positiv, wenn es Platz für Diversität gibt. Leider wurde die Tiefe des Konfliktes an vielen Stellen den actionreichen Szenen geopfert. So bleibt die Geschichte eine spannende Hetzjagd, deren Geheimnisse erst nach und nach aufgedeckt werden und die mich gut unterhalten hat. Für Fans von "Vampirevibes" und Fluchtszenarien.

Sehr düster und skuril
Das Konzept mit den Buchessern fand ich wirklich interessant. Aber das die Handlung so düster und ab und zu brutal ist hat mich echt überrascht. Das hatte ich so nicht erwartet, aber es war mal was anderes.🤭🤣 Jedoch konnte ich die Charaktere alle nicht so wirklich greifen. Mir fiel es schwer mir die Charaktere vorzustellen, aber auch sonst waren sie eher flach, wenn nicht sogar einfach nur unsympathisch. 😅 Devon sprach mir viel zu oft das Wort Prinzessin aus, ihr Sohn sprach wie ein Erwachsener, obwohl er erst vier war und alle männlichen Figuren waren einfach nur schrecklich. 🥴🥲 Das machte es oftmals einfach anstrengend am Ball zu bleiben. Aber ansonsten war die Story wirklich interessant, durch die vielen Kapitel aus der Vergangenheit lernte man immer wieder wie es zu der jetzigen Situation kam, das machte machte echt spannend.👍
Das war mal eine andere Art von Fantasy, ich wünschte ich wäre eine Buchesserin😍 Die Geschichte wird aus Vergangenheit und Gegenwart erzählt, die Charaktere sind überschaubar und ausreichend beschrieben. Das Buch hat gut angefangen, aber leider war das Ende für mich etwas schwach. Es ist alles so plötzlich und einfach gewesen und nicht mehr so dramatisch, wie es im ganzen Buch über war. Bin trotzdem nicht enttäuscht, kann man lesen👍🏼
Gut gemeinte 3 Sterne….
Ja puhhhh… Also ich fang mal an mit dem positiven. • Das Cover hat mich einfach extrem angesprochen und sieht einfach richtig gut aus • Die Idee hinter allem ist wirklich gut und man kann viel damit machen Ansonsten konnte mich das Buch nicht wirklich abholen. Wie gesagt war Idee mit den Buchessern und den Gedankenessern wirklich gut aber leider war es nicht so umgesetzt das es mich gecatcht hat. Die Zeitsprünge waren zwar gut aber für mich persönlich an manchen Stellen nicht notwendig. Das Buch hatte einige Längen. Die Protagonisten waren alle gut beschrieben aber ich konnte mich in keine der Personen hineinversetzen oder die Dinge die sie getan haben nachvollziehen. Davon ging mir auch manchmal einfach bisschen auf die Nerven und ich kann euch nicht mal sagen warum… Cai war eigentlich ganz angenehm ihn mochte ich 😅 Ich glaube ohne all diese Längen und Ausschweifungen an manchen Stellen hätte das Buch besser sein können. Zum Ende hin (die letzten 80 Seiten) hat es dann auch bisschen Fahrt aufgenommen. Hier wiederum ging mir dann alles auf einmal zu schnell. Krach, Boom, Bang und aus. Hier hätte ich mir dann doch bisschen mehr noch erhofft 😅 Leider war es nichts für mich. Sehr schade denn ich wollte es wirklich gut finden nachdem ich das Cover und die Idee so genial fand. Das ist natürlich nur meine Meinung☺️ vielleicht liegt es an mir oder ich habe das Buch zur falschen Zeit gelesen. Eine klare Empfehlung kann ich hier nicht aussprechen aber wenn euch die Rezi nicht abschreckt und euch der Klappentext anspricht Go for it 🫶🏻

Bewertung: 3,5 von 5 Sternen – düster, besonders, aber nicht ganz meins.
Schon der Titel klingt wie ein dunkles Märchen – und genau so beginnt es auch. In The Book Eaters lebt eine uralte, verborgene Gesellschaft von Wesen, die keine Nahrung brauchen, sondern Geschichten essen. Bücher sind ihr Brot, Worte ihr Blut. Allein diese Idee ist so genial, dass sie sofort fesselt – düster, originell und unheimlich poetisch. Im Mittelpunkt steht Devon, eine der wenigen Frauen ihrer Art. Sie wächst abgeschottet in einem patriarchalischen Clan auf, in dem Märchen und Rittergeschichten als Erziehungsmethode dienen – und Freiheit ein Fremdwort ist. Doch Devon ist anders. Als Mutter eines Sohnes, der nicht Bücher, sondern Gehirne verschlingen muss, gerät sie in einen moralischen und existenziellen Kampf. Zwischen Liebe, Schuld und Überleben bleibt sie eine tragische Figur, die immer wieder versucht, das Richtige zu tun – in einer Welt, die ihr keine Wahl lässt. Die Handlung selbst ist allerdings… tricky. Die Zeitsprünge sind zahlreich und sprunghaft, fast wie lose Seiten in einem alten Buch, die jemand durcheinandergebracht hat. Mal befindet man sich in Devons Kindheit, dann wieder mitten in ihrer Flucht mit dem Sohn – ohne klare Orientierung. Gerade im Hörbuch, wo man nicht einfach zurückblättern kann, wird das schnell anstrengend. Ich musste öfter gedanklich innehalten, um überhaupt zu wissen, wo ich gerade bin. Trotzdem: Die Atmosphäre ist großartig. Dunkel, beklemmend, manchmal fast gothic. Die Erzählung hat etwas von einer düsteren Parabel über Kontrolle, Mutterliebe und das Machtspiel zwischen Wissen und Glauben. Und die Idee – Wesen, die Geschichten essen, statt sie zu erzählen – ist einfach faszinierend. Leider konnte mich die Umsetzung nicht ganz fesseln. Die Handlung zieht sich stellenweise, und die emotionale Tiefe verliert sich zwischen all den Zeitsprüngen und Perspektivwechseln. Ich hatte oft das Gefühl, das Potenzial des Romans liegt direkt vor mir – ich kann es sehen, riechen, fast schmecken – aber irgendwie greife ich immer daneben. Mein Fazit: The Book Eaters ist kein schlechtes Buch, ganz im Gegenteil – es ist originell, klug und atmosphärisch dicht. Aber die Erzählstruktur ist anspruchsvoll und erfordert volle Konzentration. Wer sich auf das Chaos der Zeitebenen einlassen kann, wird mit einer einzigartigen, dunklen Geschichte belohnt. Für mich persönlich war’s leider mehr Kopfzerbrechen als Gänsehaut – aber das liegt eindeutig an meinem Geschmack, nicht an der Idee selbst.
Anders, düster, spannend
Bereits der Titel und die Erscheinung des Buches haben mich sofort angesprochen und neugierig gemacht. Das Buch ist mMn eine Mischung aus düsterer Fantasy, Abenteuer und ein wenig Horror. Gefangen in einer Welt, die sich wie im Märchen zuträgt, muss Devon, eine Buchesserin, zwei arrangierte Ehen und ein von den Männern ihrer Familie vorgefertigtes Leben über sich ergehen lassen. Doch sie entscheidet sich dagegen und kämpft für das, was ihr am teuersten ist - ihren Sohn. Das Konzept der Familien mit den Spezies der Buch- und der Gedankenesser, der Ritter und Drachen, fand ich sehr willkommen und abwechslungsreich. Definitiv mal ein paar neue Ideen, die man nicht in jedem zweiten Fantasybuch zu lesen bekommt. Das Buch war geprägt von einem Wechsel aus „damals“ und „heute“, was der Spannung sehr zuträglich war. Besonders gefallen, hat mir, dass das Buch eher düster und nicht voller Lichtgestalten, Feen etc war. Selbst die Protagonistin, die mir erst im Laufe des Buches sympathischer wurde, ist geprägt von Zweifeln, moralisch-ethischen Dilemmata und schweren Entscheidungen, die sie für das Leben ihres Sohnes treffen muss. Mir hat zudem sehr gefallen, dass es keine romantische Liebesgeschichte und keine spicy Szenen gab. Man könnte wohl am ehesten bemängeln, dass es nicht allzu viel Worldbuilding und Background gibt - allerdings reicht mir persönlich das, was im Verlauf der Geschichte zum Thema Buch- und Gedankenesser offenbart wird, im Großen und Ganzen aus. 4/5 ⭐️ Alles in allem kann ich das Buch all jenen LeserInnen empfehlen, die mal etwas anderes, düsterere und spannende Fantasy lesen wollen.
Du hast keine Angst vor mir, weil du ein noch größeres, gemeineres Monster bist als ich.
Die Idee von Buchessern fand ich zunächst sehr ansprechend, wurde meiner Meinung nach aber viel zu wenig ausgenutzt. Der Grundgedanke ist, dass Buchesser das lernen, was in den Büchern steht, die sie essen. Dies wurde jedoch das ganze Buch über kaum genutzt. Devon hätte auch eine normale Frau sein können und die Geschichte hätte den gleichen Verlauf gehabt. Ihr musste sogar gesagt werden, dass sie ein polnisches Buch essen könnte, um Polnisch zu verstehen. Devon war dementsprechend kein Hauptcharakter, mit dem man mitgefiebert hat. Sie war nicht besonders sympathisch, naiv und hat größtenteils nur getan, was ihr von anderen Leuten gesagt wurde, während sie immer wieder betont hat, dass sie frei sein will. Trotzdem hätte sie die Flucht alleine nie geschafft und war auf viel Hilfe angewiesen. Ihr Sohn Cai war dadurch, dass Gedankenesser den Charakter der Menschen annehmen, die sie essen, eigentlich gar kein Kind. Nach seinem ersten Mord nennt er Devon nicht mehr Mami und auch sonst verhalten sie sich kaum wie Mutter und Sohn. Aufgrund des Klappentextes hätte ich da eine andere Dynamik erwartet. Die Storyline springt in der Zeit hin und her. Mir hätte es besser gefallen, wenn chronologisch vorgegangen worden wäre, weil so einige Dinge in der Vergangenheit schon klar waren, bevor sie eigentlich behandelt wurden. Alles in allem fand ich die Prämisse des Buches spannend und es gibt durchaus interessante Ansätze, es fehlt aber an Tiefe und Charakteren, mit denen man wirklich mitfiebern kann.
>>Die ultimative Fantasie. Spiele boten eine Dimension, in der die eigenen Fehler nur wenige, wenn überhaupt dauerhafte Folgen hatten. Wenn doch nur jemand die Levels meines Lebens zurücksetzen könnte, dachte sie.<< ❤️🔥🧨 Jahreshighlight freigeschaltet 🧨❤️🔥
📚📖📚📖📚📖📚📖📚📖📚📖📚 The Book Eaters Wie viele Menschen würdest du opfern, um dein Kind zu retten? Bereits das dritte Jahr in Folge starte ich mit einem persönlichen Jahreshighlight im Januar, diesmal war es sogar das erste Buch des Jahres. Aber nicht nur das; kennt ihr das Gefühl, wie wenn ein Buch speziell für euch geschrieben wurde? Oh das ist es ! Wurde es & es ist so bodenlos underrated 🫠🫠🫠 Entweder es ging an mir vorbei oder ist tatsächlich sehr unbekannt, lasst mich doch kurz wissen ob ihr es schon kanntet bitte ☺️ & sollte es tatsächlich unbekannt sein dann lasst uns das hiermit ändern 🫶🏻 Durch Zufall bin ich im November über dieses Buch förmlich gestolpert ( es lag aufm Boden 😅) &mein Unterbewusstsein war verliebt. Das Design, der Titel & dann diese außergewöhnliche Story. Selten lese ich den Klappentext, doch hier wurde ich neugierig. Nichtsdestotrotz habe ich es in der Buchhandlung gelassen denn an diesem Tag hatte ich ein festes Ziel. Ungelogen ging mir das Buch 6 Wochen nicht mehr aus dem Sinn & so habe ich es mir selbst nach Weihnachten zu Weihnachten geschenkt 😅 Folgend dem Titel habe ich es förmlich aufgefressen, inhaliert & in jeder meiner Zellen aufgenommen 😅 Die Story hat in so vielerlei Weise ge-hit-et & so vieles hab ich projizieren können auf mich & meine Erfahrungen. Textpassagen die ich in ähnlicher Form bereits als Gespräch geführt hatte… >> "Jeder ist für irgendjemanden ein Monster." „ Ich bin deines & du bist meines“<< Das Ausmaß meiner Begeisterung ist leichtverständlich darzulegen. Mit Gutscheinen bewaffnet stand ich ganze drei Mal in verschiedene Filialen Thalia & drei mal ging ich leer hinaus. Die Suche nach einer genauso fesselnden Geschichte ließ mich verzweifeln. Eine Leseflaute bannte sich an. Zum Glück wurde diese, ein paar Tage später, in Rendsburg bei Liesegang ,durch kompetent erfahrene Beratung ( „ Kauf es! Lies es! Kauf es! Lies es ! … 🤣🤣🤣) schnell behoben. 😅☺️🫶🏻 Ja diese Rezi ufert wie üblich aus wenn ich von etwas emotional gebannt wurde aber wer bis hierher durchgehalten hat, wird nun mit dem Inhalt belohnt 😬 Makaber, morbide & nicht selten brutal ist diese Dark Fantasy. Hier sprechen wir auch ausnahmsweise wieder wirklich von düster & morally grey. Psychisch belastend sowie bildlich teils albtraumhaft gruselig. Was es für mich auszeichnet ist die Einzigartigkeit dieser Geschichte Die Buchesser unterscheiden sich optisch nicht von uns Menschen. Doch besteht ihre Ernährung wortwörtlich aus dem Verzehr von Büchern. Sie leben abgeschottet in Clans & werden patriarchalisch geführt, grausam & mit der Männerwelt wird hart abgerechnet. Die Frauen sind im Grunde Zuchtvieh das an die anderen Clans verliehen wird. Doch nicht nur diese kommen schlecht weg, denn ab & an kommt ein Kind zur Welt welches andere Bedürfnisse hat & einer anderen Ernährung bedarf. Die Gedankenesser. Ihre Zukunft ist eine grausame, wie auch ihr Wesen selbst, in Gefangenschaft. Devon unsere Protagonistin ist ein aufgewecktes Mädchen, klug & wissbegierig, kann sich nur selten fügen. Schlechte Voraussetzungen in einem Patriarchat. Als junge Frau ergeht es ihr durch ihre nihilistische Sichtweise schlechter als wenn sie die ihr vorgesehene Rolle einnehmen würde. Der Zweck ihres Daseins ist für sie inhärent nichtig bis sie Mutter wird. Ihr Kampf beginnt & sie flieht in die echte Welt. Unter Menschen versucht sie ihr Kind & sich am Leben zu erhalten auf der verzweifelten Suche nach Heilung. Die persönliche Charakterentwicklung & die Schattenseiten sowie persönlichen Zweifel einer Mutterschaft werden unschön & authentisch dargestellt. Die Stimmung ist ruhig, trist & oft brutal auf psychischer Ebene . Doch Spannung bleibt mit Devon auch nicht aus denn die Clans verfolgen sie auf Schritt & Tritt. Mal ganz abgesehen davon dass sie auch ein Geheimnis vor ihrem Kind hüten muss. An Action & sektenähnlichen Szenen fehlt es genauso wenig. Doch am tiefgreifendsten ist die Tatsache dass diese Fantasy so gar nicht weit weg von der Realität wäre, wenn es einfach nur Menschen wären. >>…ein Leben, das sich keiner von ihnen vorstellen konnte, und summte dabei die Erkennungsmelodie von Mario.<< Side Fact; für mich erfreulich war die Tatsache dass Super Mario des Öfteren präsent war wie auch dass einige gut recherchierte polnische Sätze vorhanden sind. Das Ende ist passend. Doch hier ein Satz vom Klappentext ; »Für diese Geschichte gab es kein gutes Ende, ganz gleich, wie sie das Garn spann.« Fazit; Solang man gute Nerven besitzt & teils eine hohe Ekelgrenze, empfehle ich es jedem Fantasy Fan , mit Überzeugung. Der Schreibstil war bildlich & lyrisch, angenehm & passend zum Setting. Für mich ein Highlight & hoffentlich auch für jeden der sich hiervon überzeugen ließ🥰
This book has an interesting and fascinating concept, which was well done in my opinion. Devon, our main character, was well written, but it was Cai who stole my heart (also thanks to Demet Fey, who did an incredible job as a narrator). The plot was compelling and had some quite dark aspects that were very much to my liking. But there was one thing that didn't sit well with me: why the bookeaters, who theoretically possess so much knowledge thanks to their diet, chose to live in a patriarchy of all things wasn't well enough explained, in my opinion. They may lack creativity, but you don't need to be creative to choose anything but patriarchy since other forms of cohabitation aren't a reinvention. Sometimes it felt like this decision was made to make the women suffer even more and give them a reason for justified ire. But I don't need a whole new species for this topic; just watching the news is enough.
Düster und brutal – aber ohne erzählerische Tiefe
Sunyi Deans „The Book Eaters“ möchte vieles zugleich erzählen: Es geht um Unterdrückung durch patriarchale Strukturen, die Zementierung traditioneller Geschlechterrollen, um die Unsichtbarmachung queerer Sexualität, um Mutterschaft und die Opfer, die eine Frau für ihr Kind bringen kann/will. All diese Themen sind relevant und stark genug, um eine Geschichte zu tragen. Doch im Roman wirken sie häufig wie Schlaglichter, die mehr behauptet als wirklich entfaltet werden. Die Erzählung kippt dabei deutlich stärker in den Horror als in die Fantasy, was an sich nicht negativ wäre – wenn die Grausamkeiten nicht oft nur dem Selbstzweck dient. Manche Szenen wirken, als wären sie weniger aus erzählerischer Notwendigkeit als aus dem Bedürfnis nach zusätzlicher Brutalität eingefügt. Diese Überladung schwächt die eigentliche Aussage, statt sie zu verstärken. Die Protagonistin bleibt schwer greifbar. Unsympathische Hauptfiguren können spannend und herausfordernd sein, doch Dean gelingt es nicht, sie in eine glaubhafte Balance zu bringen. Vor allem der Part der liebenden Mutter, die für ihr Kind alles opfert, wirkt nicht überzeugend. Ihre Motivation bleibt eher Behauptung als spürbare Emotion – und genau da verliert der Roman einen wesentlichen Teil seiner Kraft. So bleibt The Book Eaters ein Werk, das zwar mutig grosse Themen anreisst, aber erzählerisch zerfasert. Es will mehr sein, als es letztlich einlösen kann.
"Du hast keine Angst vor mir, weil du ein noch größeres, gemeineres Monster bist als ich." S. 418/419
Da ich nie nach meiner Illumicrate Ausgabe gegriffen habe, war ich absolut begeistert, dass es endlich auf deutsch erscheint 🙌 Nach ein paar Seiten bin ich wirklich gut in die Geschichte reingekommen. Die zentrale Idee, dass Bücher Nahrung sind, ist soooo originell! Schon allein deswegen wollte ich weiterlesen. Doch die Geschichte ist weit mehr als das: Sie ist eine brutale, düstere und atmosphärische Erzählung rund um Themen von gesellschaftlichen Zwängen und natürlich der Bedeutung, eine Mutter zu sein. Die Gesellschaft der Buchesser ist unbarmherzig und die Rolle der Frau an ein beklemmendes Schicksal gebunden. Devon muss so vieles ertragen, um ihren Sohn, einen sogenannten Gedankenesser, zu beschützen. An Gewalt und Brutalität wird nicht gespart, daher wird dieses Buch nicht für jedermann etwas sein. Mit fortlaufender Geschichte nimmt das Buch ordentlich an Tempo zu und gegen Ende konnte ich es kaum aus der Hand legen. Auch wenn das Ende etwas "harmloser" als in meinem Kopf ausgemalt war, gefiel es mir wirklich gut. Die Charaktere sind glaubwürdig und ihre Entwicklung ist stimmig. "The Book Eaters" ist eine düstere und unkonventionelle Geschichte, die definitiv im Kopf bleibt und mir spannende Lesestunden gebracht hat. Ich kann es jedem empfehlen, der etwas Außergewöhnliches sucht und nicht empfindlich auf gewaltvolle, bildhaft beschriebene Darstellungen reagiert. 🌟
Es gibt 6 besondere Familien unter den Menschen in England. Diese Familien sind Buchesser und sie ernähren sich von Büchern. Gleichzeitig sind sie vom Aussterben bedroht und müssen versuchen ihre Spezies zu sichern. Das machen sie in einem Patriarchat mit arrangierten Ehen etc. Jede Frau wird spätestens mit 21 zur " Mutter-Braut" und muss mit einem Mann eines anderen Clans ein Kind zeugen und gebähren. Sie darf maximal 3 Jahre dort bleiben um dann in ihre 2. Ehe zu gehen in der sie wieder 1 Kind gebähren muss. Diese Ehen werden von den Männern verwaltet. Alle sind Tanten und Onkel. Einige der Familien leben sehr altmodisch,ohne moderne Technik etc. Wenn ein Mädchen geboren wird, ist es eine Garantie für den Fortbestand der Buchesser. Wird allerdings ein Junge geboren, muss nach der Geburt gesichert sein, dass das Neugeborene kein " Drache " sondern ein "Ritter" ist. Drachen sind eine art Abart der eigenen Spezies. Sie ernähren sich nicht von Papier und Büchern, sonden vom Verstand einer Person. Sie sind Gedankenesser. Saugt ein Gedankenesser den Verstand eines Menschen aus, ist ab da an immer ein Teil des Menschen im Drachen. Devon ist als Mädchen in einer der älteren Familien in einem Herrenhaus aufgewachsen, bekam immer die " guten alten Märchen " zu essen, in denen die Prinzessinnen von den Prinzen gerettet und beschützt werden mussten. So dachte auch Sie, dass es nichts anderes gibt. Bis sie ihren 1. Ehemann heiraten muss, von dem sie schwanger wird und eine Tochter bekommt. Nicht mal den Namen draf sie selbst aussuchen. Die Tanten die sich nach der Geburt um Sie und das Baby kümmern, wollen auf jeden Fall verhindern das zwischen Mutter & Kind keine zu enge Bindung entsteht (wegen der Trennung nach 3 Jahren). Devon lässt das als eine der wenigen nicht zu und handelt sich jede Menge Ärger ein. Sie setzt aber durch das Salem, ihre Tochter bei ihr bleiben darf. Für die Feierlichkeiten zu Salems 3. Geburtstag ist Devon grade dabei einen Saal zu dekorieren als eine der Tanten sie zu ihrem Ehemann beordert. Dort wird sie betäubt, weg geschafft und zu Ehemann nr. 2 gebracht. Das nächste Kind wird ein Junge. Ein Drache und Devon tut alles um nicht auch noch dieses Kind zu verlieren. Devon soll im Auftrag ihres Bruders eine verschollene der 6 Familien aufspüren. Diese Familie hat eine Art Heilmittel,eine Droge erfunden die es den Gedankenessern ermöglicht ohne das verspeisen von Menschen leben zu können. Daraus sieht sie eine Chance für sich und ihren Sohn zur Freiheit zu gelangen. Eine wirklich coole Idee. Die Buchesser können nicht schreiben, auf keinem Weg. Sie erhaltem ihr wissen durch das essen von Büchern. Die Drachen sind nicht wirklich Drachen. Sie haben eine menschliche Form und unterliegen dem Kommando der Ritter. Also der Männer die ohne Saugrüssel (am ende der Zunge) auf die Welt kommen. Es geht wie oben erwähnt,um eine junge Frau die mit allen Mitteln versucht dem Patriarchat zu entfliehen, Männer die mehr Macht wollen. Es ist düster, es wird blutig und hat viel Spannung. Es ist aber nicht sehr actiongeladen, eher Strategisch.
Was bist du bereit, für dein Kind zu opfern?
Devon stammt aus einer der angesehenen Buchesserfamilien und genießt das Privileg, wie eine Prinzessin behandelt zu werden. Da die Buchesser große Probleme mit der Fortpflanzung haben und sie eine der wenigen Frauen ist, wächst sie behütet auf und wird auf ihre Rolle vorbereitet. Relativ glücklich lebt sie so, bis sie verheiratet wird – und merkt, dass sie ihr Kind nicht einfach loslassen kann, wie es nach zwei Jahren von ihr verlangt wird. Schon immer mit einer verborgenen Aufmüpfigkeit in sich kämpft sie wie eine Löwin um ihre Tochter. Sie versucht zu fliehen, wird aber gefangen – und als sie keinen Ausweg mehr sieht, fügt sie sich. Jedenfalls vorerst. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt: damals und heute, jeweils in Jahren gestaffelt. Heute lebt Devon mit ihrem Sohn auf der Flucht, auf der Suche nach Erlösung – einem Mittel, um ihren Sohn zu heilen. Dafür geht sie auch moralisch fragwürdige und grausame Wege – alles für ihr Kind. Die Welt erinnert dabei stark an The Handmaid’s Tale: Frauen haben keine Rechte, sie zählen nur zur Sicherung der Nachkommen. Kinder werden früh von den Müttern getrennt, um später als Bräute zu dienen. Doch zwischen all dem Grauen gibt es kleine Lichtblicke: gleichgesinnte Frauen, die ihr im Stillen helfen, und sogar eine unerwartete Freundschaft. Ich mochte Devon sehr. Am Anfang noch ein behütetes Mädchen, entwickelt sie sich zur Löwin, wenn es um ihre Kinder geht. Auch das Worldbuilding, vor allem das Leben der Buchesser, war spannend und originell. Es gibt einige Horror-Elemente und sehr grausame Szenen. Vor allem für Eltern würde ich auf jeden Fall eine Content-Warnung empfehlen. Insgesamt ein gutes Buch, das mal anders war und mich durchaus gepackt hat. Nur die eingebaute romantische Komponente wirkte fehl am Platz und kam aus dem Nichts. Ich habe nicht verstanden, warum das sein musste. Ohne sie hätte es für mich runder gewirkt. Trotzdem ein starkes Buch für alle, die düstere Dystopien mit einer kämpferischen Hauptfigur mögen. *unbezahlte Werbung - Rezensionsexemplar
„Liebe hat keinen Preis. Es ist einfach eine Entscheidung die man trifft.“
Ich hab mit vielem gerechnet bei dem Buch. Aber nicht damit. Es war gut, auf so vielen Ebenen. Frauen, die systematische unterdrückt und in Rollen gezwängt werden, die sie nicht möchten. Bestimmte Gruppen, die ausgestoßen werden, weil sie anders - gefährlich - sind. Und zwischen all dem ist devon, die ihr Kind einfach nur lieben und beschützen möchte. Doch wie geht das, in einer Welt voller Regeln. In einer Familie voller Unterdrückung und Zwang. Wie vielen Menschen würdest du opfern, um dein Kind zu retten? Devon würde alles tun… Es ist düster… es ist so viel Wahrheit in diesem Buch. Buchesser und Gedankenesser. Ein System, das ich so noch nicht gelesen habe. Es ist einzigartig und so verdammt gut. Der wechseln zwischen Gegenwart und Vergangenheit, bis alles ein Bild ergibt. Jedes Wort hat mich gefesselt.
Im Moor vor Yorkshires lebt eine geheime Menschengruppe, für die Bücher Nahrung sind, - im wahrsten Sinne des Wortes. Sie verschlingen alles, alle Seiten inklusive Einband und Lesebändchen. Devon gehört dazu - aber als ihr Sohn mit einer anderen Art Hunger geboren wird- muss sie sich entscheiden. Glückliche Familie, ohne ihren Sohn, oder Flucht mit ihrem Sohn. Denn sein Hunger ist nicht der nach Geschichten, nein, ein ganz dunkler Hunger nach Menschen. Beziehungsweise ihren Gehirnen, da wo die Geschichten, die Erinnerungen leben. Er ist ein Seelenfresser, die meist schon bei der Geburt getötet werden. Um zu überleben, ist sie gezwungen, schlimme Dinge zu tun. Hoffnung kann ihr nur ein anderer Clan geben, doch wo hat er sich versteckt? Und welche Bedingungen sind an die Heilung ihres Sohnes gebunden? Ein tolles Buch, aber irgendwie fehlt mir was.... Auf der einen Seite super geschrieben, spannend gemacht und auf der anderen Seite irgendwie immer das Gleiche. Keine Ahnung, warum ich so zwiegespalten bei diesem Buch bin.
Seitdem ich den Roman im englischen entdeckt hatte, habe ich auf eine Übersetzung gehofft, denn die Geschichte rund um Buch- und Gedankenesser fand ich einfach zu interessant. Und die Idee war auch grandios in meinen Augen, etwas das es nicht schon hunterte Male in abgewandelter Form gab. Zudem die Thematik was würdest du tun um dein Kind zu retten, kriegt mich mittlerweile einfach. Nun ja was soll ich sagen, es war gut. Nur leider nicht das Highlight das ich mir erhofft hatte. Ich mochte die Atmosphäre und auch teilweise die Figuren und wie gesagt die Idee ist toll. Allerdings hat mich die Geschichte aufgrund des ständigen hin und hergespringe in der Zeit etwas verloren. Gerade wurde es im jetzt oder damals spannend, zack Zeitwechsel. Ich bin ab ca. der Hälfte auf das Hörbuch umgestiegen und hatte damit dann einen besseren lauf. Das einzige was die Geschichte in meinen Augen nicht gebraucht hätte und das könnte an dieser Stelle ein kleiner Spoiler sein ist die Szene mit dem Säugling, fand ich grausam und unnötig.
Was bedeutet Familie? Was bedeutet Liebe? Macht, Opfer und moralische Fragen
Die Charaktere in diesem Buch nehmen den Ausdruck "Bücher verschlingen" etwas zu wörtlich: Die Vampir/Ghoul-artige Spezies der Buchesser nimmt Lektüre zu sich, um sich Wissen anzueignen. Eine abgewandelte Art der Buchesser sind die Gedankenesser, ein bisschen wie Zombies ernähren sie sich von Menschen, besser gesagt ihrem persönlichen Wissen. Die Legende der Spezies besagt, sie nehmen dieses Wissen auf um es "dem Sammler" zur Verfügung zu stellen, wie eine Art Alien-Gottheit der Wissen über uns Menschen sammeln will. Total spannendes Konzept. Und wie man meiner Beschreibung schon entnehmen kann, es hört sich etwas eklig und horrormäßig an, ist es auch. But in a good way. Es ist alles nicht so einfach, kein Charakter ist nur gut oder nur böse, jeder hat Verschiedene Motivationen die alle eher morally gray sind. Es ist total deep teilweise, es werden Konzepte wie Liebe, Familie und Freundschaft hinterfragt. Die weibliche Protagonistin Devon ist kein liebenswerter Sympathieträger, doch man versteht sie und ihre Motive gut und leidet mit ihr mit. Ich fand die kleinen Erwähnungen der Videospiele schön, wie Devon sich mit Lara Croft von Tomb Raider vergleicht und Cai immer Mario auf dem Game Boy spielt. Super schön war das Konzept der Geschichte Nycteris(Nachtmädchen) und Photogen(Tagjunge). Auch die kleine Lovestory Richtung Ende war schön und passend, ich hab es Devon richtig gegönnt. Und was lernen wir daraus: Eine Teure Chanel-Handtasche rettet Leben xD Wo Teil 2?
Raus aus der Komfort Zone...
Bin nicht so die Fantasy Leserin, aber hier hatte mich der Buchtitel. Ich fand es durchgehend spannend und ich wurde mehere Stunden gut unterhalten. Es war mal eine völlig neue Welt mit Buchessern, Rittern, Drachen und Gedankenessern die ich durchaus faszinierend fand. Auch wenn die Buchesser so manche Ähnlichkeit zu Vampiren haben.
Das Buch ist gut und flüssig geschrieben. Es ist spannend und gleichzeitig irgendwie nicht. Vieles fand ich nur eklig und eine Szene irgendwie unnötig brutal. Die Protagonistin ist mir nicht sympathisch und auch ihr Kind nicht. Es beinhaltet Feminisumus, Asexualität, Homosexualität, aber irgendwie auch leider nur oberflächlich. Irgendwie wars einfach nicht mein Buch, denk ich.

"Du würdest die ganze Welt verzehren, um mir zu helfen, und ich glaube, das täte ich auch für dich. "
Dieses Buch war so unfassbar gut durchdacht. Es ist brutal und düster, aber mal etwas völlig anderes. Wie stark kann Mutterliebe sein in einer Welt, in der man keine Mutter sein darf? Wenn du zu einer Spezies gehörst, die unter den Menschen lebt, mit ganz eigenen Regeln und Hierarchien? Bei der es keine Aussicht auf Happy end gibt und du niemanden vertrauen kannst? Ich fand die Idee der Buch und Gedankenfresser so so gut. Wer hier schreit " da werden Kinder misshandelt "es geht hier um eine Verbildlichung. Der Sohn unserer Protagonistin ist als Gedankenfresser geboren und jedesmal wenn er Gedanken zu sich genommen hat, stülpt sich der Charakter und die Erfahrungen der Menschen auf das Kind über. Um selbst die Möglichkeit zu haben selbst irgendwie ein Kind zu bleiben, braucht er etwas um die Erwachsenen in ihm zu neutralisieren.... Dieses Buch ist wie bei einem Theaterstücke aufgeteilt. 5 Akte wie bei Romeo und Julia. Dafür feier ich es alleine schon. Die Buchfresser lernen alles nur durch den Inhalt der Bücher, die sie zu sich nehmen. Die Entwicklung der Protagonistin war dadurch so interessant geschrieben. Ich habe dieses Buch, mit all seinen Feinheit inhaliert.
Gut
[𝕦𝕟𝕓𝕖𝕫𝕒𝕙𝕝𝕥𝕖 𝕎𝕖𝕣𝕓𝕦𝕟𝕘] 𝕋𝕚𝕥𝕖𝕝: The Book Eaters 𝔸𝕦𝕤 𝕕𝕖𝕣 𝔽𝕖𝕕𝕖𝕣 𝕧𝕠𝕟: Sunyi Dean 𝕍𝕖𝕣𝕝𝕒𝕘: Lübbe 𝔾𝕖𝕝𝕖𝕤𝕖𝕟 𝕒𝕦𝕗: Deutsch 𝕌𝕖𝕓𝕖𝕣𝕤𝕖𝕥𝕫𝕥 𝕧𝕠𝕟: Axel Franken 𝔸𝕧𝕒𝕚𝕝𝕒𝕓𝕝𝕖 𝕚𝕟 𝔼𝕟𝕘𝕝𝕚𝕤𝕙: Yes 𝔽𝕣𝕒𝕘𝕖: Wie weit darf man für seine Kinder gehen? 𝔻𝕣𝕖𝕚 (𝕠𝕕𝕖𝕣 𝕞𝕖𝕙𝕣) 𝕎𝕠𝕖𝕣𝕥𝕖𝕣 𝕫𝕦𝕞 𝔹𝕦𝕔𝕙: Spannende Welt - Hart - Spannend 𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥: Es gibt eine Gruppe von Menschen die sich nicht von Nahrung, sondern von Büchern ernähren. Devon gehört dazu und lebt nach den Regeln dieser Welt. Als sie jedoch einen Sohn bekommt, der sich nicht von Büchern sondern von den Gedanken von Menschen ernährt, ändert sich ihr leben für immer. Denn ihr Sohn soll getötet werden. Um ihn zu retten flieht sie mit ihm in die Welt der Menschen, doch dort muss sie unvorstellbares tun um ihren Sohn am Leben zu erhalten. 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘: Mir viel der Einstieg in das Buch nicht ganz leicht. Aber als ich mich erst einmal in die Geschichte eingefunden hatte, habe ich das Buch gerne gelesen. 😊 Es ist nicht ohne und ziemlich hart - ein paar Sachen haben mich auch zusammenzucken lassen. 😅 Die Geschichte entwickelt sich langsam und wird mit einer Mischung aus heute und Rückblicken erzählt, was mir gut gefallen hat. Auch der Stil war angenehm zu lesen. Am Ende fand ich eine Sache ein wenig zu viel und auch eine unnötige weitere Sache. Aber es war auch nicht schlimm. Es ist schwierig, das ohne Spoiler zu beschreiben. 😂 Ich fand die Geschichte auf jeden Fall sehr gut und habe sie mit Spannung verfolgt. 𝕃𝕖𝕤𝕖𝕖𝕞𝕡𝕗𝕖𝕙𝕝𝕦𝕟𝕘? Von mir gibt's eine Leseempfehlung für alle die ein Buch mit einer riesigen Portion an moralischen Fragen suchen. 𝔼𝕦𝕣𝕖 𝕃𝕚𝕔𝕖𝕪 ☘️

Kreative und einnehmende Plotidee
**** Mein Eindruck **** Eine Geschichte mit einer wirklich ungewöhnlichen Plotidee im Fantasybereich: Das Essen von Büchern und die damit verbundene Veränderung der Persönlichkeit. Der ständige Hunger und die Frage, was am Ende vom Selbst übrigbleibt, sind hier eindrucksvoll miteinander verwoben. Auch die Suche nach einem Heilmittel war nachvollziehbar und spannend umgesetzt. Die Handlung entfaltet sich chronologisch, und ich tauchte immer tiefer in die Welt der Book Eaters ein. Besonders interessant fand ich den geschlechtlichen Ansatz: Das Gen scheint vor allem an das männliche Chromosom gebunden zu sein, wodurch die Geschichte an vielen Stellen überraschen konnte und zusätzliche Themen einfließen ließ, die eine starke Aussagekraft hatten. Die Welt ist klar strukturiert, komplex und eher düster. Horrorelemente finden hier zwar ihren Platz, doch sie sind immer im Sinne der Geschichte eingesetzt – nachvollziehbar, kreativ, wenn auch für meinen Geschmack manchmal etwas zu brutal. Die Figuren wirkten nahbar, ihre moralisch grauen Facetten haben mich besonders angezogen. Jede Figur bekam genug Raum, sodass sie Tiefe und Farbe erhielt. Dennoch muss ich gestehen, dass mir manches etwas zu wild vorkam – nicht wegen der Brutalität, sondern weil einzelne Passagen für mich unzusammenhängend wirkten oder nicht ganz zu Ende gedacht waren. Trotzdem: Das Buch lebt vor allem von seiner originellen Grundidee – und die feiere ich sehr. **** Empfehlung **** Dieses Buch ist besonders empfehlenswert für alle, die Lust auf eine düstere, ungewöhnliche und moralisch vielschichtige Fantasygeschichte haben. Wer Freude an komplexen Welten, originellen Konzepten und Figuren mit Ecken und Kanten hat – und dabei auch ein paar brutale Szenen verkraftet –, sollte unbedingt einen Blick hineinwerfen.
Coole Idee
Das Hörbuch-Game läuft im Gegensatz zum physischen Lesen momentan sehr gut bei mir und daher wurde so auch dieses Büchlein vom SuB befreit. Ich fand das Konzept der Welt ziemlich cool und mochte die Charaktere such richtig gerne. Allerdings war es sehr viel für ein Buch (Zeitsprünge zwischen vergangener und heutiger Zeit), weshalb mir viele Passagen zu kurz kamen: Die Bindung der Protagonistin mit ihrem Loveinterest, die Geschichten der einzelnen Familien etc. Das war mir teilweise zu oberflächlich, weshalb mir da ein bisschen was gefehlt hat. Und auch mit den viel unterschiedlichen Namen hatte ich irgendwann echt Schwierigkeiten diese auseinanderzuhalten, weil es so viele Figuren, Familien etc. gab. Insgesamt aber eine coole, feministische, düstere Story, die ich gerne gehört habe. 💛

Ich fand es eine sehr interessante und einmal eine andere Geschichte. Stellenweise war das Buch sher langatming und gefühlt ist nicht viel geschehen. Es war ein guter Ansatz, mit viele Ideen doch leider wurde aus der Geschichte nicht viel gemacht. Es liest sich leicht und flüssig aber kein Buch welches man sofort lesen sollten, eher ein Buch welches man lesen kann wenn man gerade nicht weiß was sonst lesen.
Wie viele Menschen würdest du opfern, um dein Kind zu retten?
Ich glaube diese Frage beschreibt das Buch wirklich am besten. Es geht um familiäre Intertrigen und für diese Geschichte veraltete Bräuche. Denen stellt Devon sich quer und würde alles für ihr/e Kind/er tun, eine starke Monstermutter. Ich für meinen Teil muss sagen, dass ich die ersten drei Kapitel zum rein lesen gebraucht habe, da man in den zweiten springt. Allerdings hat es sich dann sehr gut lesen lassen und es gab einen sehr schönen Spannungsbogen. Auch hat sich zum Ende hin alles sehr schön zusammengefügt. Ob sie es geschafft hat alles für ihr/e Kind/er zu opfern, dass müsst ihr selber herausfinden, in dem ihr einfach lest.
Netter read mit guter Idee
Die Idee mit den Buchessern und den Gedankenfressern fand ich echt einfallsreich. Wie gerne würde auch ich ein Buch essen können und somit alles, was darin stand einzusaugen. Spannend fand ich auch Devons Vergangenheit und die immer wieder genannten Fakten zu ihrer Art. Doch leider Zog sich sie Story sehr in die Länge.
Bis jetzt mit eines der packendsten und besten Bücher, die ich je gelesen hab!
Ich hab das Buch im Buchladen gesehen und noch nie etwas vorher davon gehört. Das Cover hat mich sofort angesprochen, sowie auch der Titel. Und beim Lesen der ersten Kapitel, war ich sofort voll dabei. Mir hat es sehr gut gefallen! Es war mal ein komplett anderes Universum, welches ich so noch nie vorher gesehen habe. Es war spannend und ich mag es gerne zwischen Gegenwart und Vergangenheit zu wechseln, sodass der Leser immer mehr erfährt, was eigentlich vorher passiert ist. Ich konnte mich richtig gut in das Universum reinfühlen und wurde von der Geschichte komplett in ihren Bann gezogen.
Ich habe kurz überlegt, wie viele Sterne ich dem Buch geben soll, musste aber feststellen, dass mir eigentlich nichts darin fehlte. Wie von vielen Rezensenten festgestellt, ist es sehr düster und ich hätte es eher in der Nähe eines Kings einsortiert und nicht mitten zwischen all den Romantasy Büchern, wo ich es gefunden hatte. Die Idee ist so neu und ich habe noch nichts vergleichbares zuvor gelesen. Das allein war schon einen Zusatzstern wert. Aber zudem war das Setting und die Story gut ausgearbeitet und schlüssig. Die diversen Charaktere sind mir trotz der geringen Seitenzahl nahe gekommen und hatten emotionale Tiefe. „Unter der ruhigen Oberfläche seiner Worte gab es Strömun-gen. Devon, die etwas sah, in dem sie hätte ertrinken können, sagte nichts. Sie musste mit ihren eigenen Strömungen fertigwerden und sah keinen Anlass zu einem schlechten Gewissen, weil sie seine nicht zur Kenntnis nahm.“ Mir hat dieser Absatz sehr gefallen: „Devon verstand es sehr wohl. Ramsey war wie ein Firmenchef, der ein sterbendes Unternehmen stützen will, oder ein Diktator, der sich der Kapitulation widersetzt. Es ist die immer gleiche Geschichte, dachte sie müde. Nur zornige kleine Männer, die sich an ihre schwindende Macht klammerten. Die sich davor fürchteten, ohne Privilegien zu leben, weil sie diese zu Lasten anderer missbraucht hatten, und die nun Angst hatten, die gleiche Grausamkeit zu erleiden, die sie routinemäßig an den Tag gelegt hatten.“ So schön hat sie sämtliche Alphamännchen beschrieben, die auf charakterlose und doppelmoralische Art ein Unternehmen führen und ihre eigene Unfähigkeit an ihren Mitarbeitern auslassen. Leider ein häufiges Phänomen unser modernen Zeit. Es wird kritisiert, dass eine Triggerwarnung fehlt. Ja, ok… aber bei Stephen King hatte ich bisher auch keine gefunden. Gut, auch ich habe derartige Szenen nicht ganz erwartet, aber hat man den Text hinten gelesen, ist es auch nicht überraschend. Also: nichts für zarte Nerven und ja, Kinder leiden auch in dem Buch. Aber das tun sie in der Realität auch. Mir hat diese düstere und schonungslose Erzählweise gefallen und irgendwie genau dadurch hat sie mich auch überzeugt. „Aber gut zu sein ist schwer, verdammt schwer. Das Leben packt dich immer wieder am Kragen und schubst dich herum.“ Klare Empfehlung für alle, die Horror lieben oder wirklich düstere Fantasy. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Würdest du für dein Kind töten? 📖🗡️
Wer auf der Suche nach einer Fantasy Story ist, die nichts mit den klassische Wesen zu tun hat, der ist hier genau richtig 📚 Als ich den Klappentext gelesen hab, musste das Buch direkt mit. Menschen die Bücher zum Überleben brauchen & die Gedankenesser (könnte man auch als Zombie betiteln👀). Die Rückblicke in die Vergangenheit fand ich sehr spannend, da man hier einen Einblick bekommen hat, wie die Welt der Gedanken/Buchessen aussieht…düster, ungerecht & von Männern bestimmt💀 Die Vorgehensweise wie dort mit den Mädchen bzw. Frauen umgegangen wird ist erdrückend. Umso schöner war es zu lesen, wie die Protagonistin versucht aus ihrer kleinen Welt auszubrechen & ihr eigenes Leben in die Hand nehmen will 🙏🏼 Zwischendurch wurde es leider etwas langatmig & das Ende hatte nur einen kurzen Abschnitt im Buch bekommen.
The Book Eaters ist mir wegen der schönen Aufmachung ins Auge gefallen und da der Klappentext mich dann auch noch überzeugt hatte, durfte es mit nach Hause kommen. Ich finde das Volk der Book Eater und ihre Gedankenesser super interessant. Es ist mal was ganz anderes. Für mein Gusto hätte alles gerne noch viel mehr ausgeschmückt werden dürfen. 😁 Den Schreibstil finde ich super erfrischend locker und lässt einen denken mittendrin zu sein. Die große Frage hier lautet: Wie weit geht man für seine Liebsten? Was hält man aus, was ist man bereit zu opfern? Die Story dreht sich recht tiefgründig um persönliche Werte, Machtspielchen, Lebensweis- und -wahrheiten, verpackt in eine Welt, die mich schon ein bisschen an die Serie "Handmades Tale" erinnert hat. Das springen zwischen der Vergangenheit und Gegenwart hat sich zeitlich immer weiter angenähert, bis beide Stränge dann zusammen im "heute" geendet haben. Ein bisschen gewöhnungsbedürftig war allerdings, dass am Kapitelanfang nicht steht aus wessen Sicht man nun auf die Geschichte schaut. Das wird aber bereits nach wenigen Sätzen klar, war also kein großes Problem. Mein Fazit: Schöne physische Aufmachung, eine tiefgründige Geschichte aus einer außergewöhnlichen Welt und Spannung war auch mit dabei. Ich mochte das Buch und würde es uneingeschränkt empfehlen.
Zu wild kombiniert für meinen Geschmack.
~2,5* "The Book Eaters" punktet auf jeden Fall mit einer außergewöhnlichen Grundidee; "Worldbuilding" gibt es allerdings kaum. Wenn ich mich richtig erinnere, wird am Anfang irgendwo erwähnt, dass die "Book Eaters" außerirdischen Ursprungs sind und sich in sechs oder sieben unterschiedliche, zum Teil verfeindete Familien bzw. Häuser aufteilen, die über das gesamte Vereinigte Königreich verteilt sind. Mehr weiß ich auch nach Beenden der Lektüre nicht und das war mir dann doch etwas zu wenig. Ich bin allerdings ein Mensch, der sich gerne Gedanken um das "Wieso, Weshalb, Warum" macht, bevor er urteilt und habe mir deshalb Interviews mit der Autorin herausgesucht, die für mich sehr aufschlussreich waren: Ich weiß jetzt zum Beispiel dass Sunyi Dean der Community autistischer Autoren angehört, dass sie Mutter ist, alte Meister wie Tolkien und McAdams schätzt, in einem sehr gottesfürchtigen und konservativen Haushalt aufgewachsen ist und "The Book Eaters" zu einer Zeit geschrieben hat, als sie völlig erschöpft und ausgebrannt war. In einem dieser Interviews erklärt die Autorin außerdem, dass sie zwar über ein detailliertes "Worldbuilding" nachgedacht habe, "Mainstream reader" ihrer Erfahrung nach dafür aber wenig bis gar keine Toleranz hätten, also habe sie sich dagegen entschieden. Diese Aussage hat in meinem Kopf so viele Türen aufgemacht, dass das Buch im Nachhinein ein unerwartet starkes Nachbeben in mir ausgelöst hat. Zum Beispiel habe ich tatsächlich noch nie darüber nachgedacht, dass wir - die Leserinnen und Leser - womöglich mitverantwortlich dafür sind, wenn Autorinnen und Autoren nicht ihr volles Potenzial ausschöpfen... Weiter erzählt Sunyi Dean, dass sie sich in einer Art persönlichen Krise befunden habe. Bisherige Projekte seien abgelehnt worden, weil sie zu ungewöhnlich für den kommerziellen Geschmack gewesen wären. Der persönliche Druck, mit fast 30 nichts nennenswertes im Leben erreicht zu haben (im biblischen Sinne also "nutzlos" zu sein) und ihre finanzielle Not hätten ebenfalls eine große Rolle gespielt. Der letzte Entwurf zu "The Book Eaters" sei dann letztlich so chaotisch gewesen, dass ihr Lektor einspringen und dabei habe helfen müssen, das Buch in eine bessere, massentauglichere Form zu bringen. Alles Faktoren die mMn dafür gesorgt haben, dass "The Book Eaters" so ist wie es eben ist.. Der Erfolg trat dann zwar doch relativ schnell ein, aber zwischen den Zeilen meine ich herausgehört zu haben, dass Sunyi Dean mit dem Endergebnis selbst nicht wirklich zufrieden, und nun froh ist, ihr nächstes Projekt, unabhängig von Erfolg oder Misserfolg, so schreiben zu können, wie es ihr gefällt und Spaß macht. Auch das hat wieder neue Türen in meinem Kopf aufgemacht, aber das würde hier den Rahmen sprengen.. Nüchtern betrachtet fand ich "The Book Eaters" ok, lange im Gedächtnis bleiben wird es mir aber eher nicht. Inhaltlich erinnert es zum Teil sehr an Atwood's "Report der Magd", ohne jedoch die schriftstellerische Klasse von Atwood erreichen zu können. Man merkt zwar, dass die Autorin persönliche Erfahrungen und Traumata verarbeitet hat, für mich allerdings zu abstrakt und zu wild kombiniert, um mich emotional erreichen zu können. Trotzdem würde ich sehr gerne weitere Bücher der Autorin lesen. Schon alleine deshalb, weil ich sehr gespannt darauf bin zu erfahren, wie Sunyi Dean Bücher schreibt, wenn weniger Druck von Außen auf ihr lastet..
Nun ja
Keine Ahnung was ich erwartet habe und keine Ahnung was ich dazu sagen soll. Ja es ist eine Dark Fantasy. Aber irgendwie nicht das was ich lesen wollte. Trotz Schwangerschaft ist es weder der berühmte Schwangerschafts-Trope, den ich so hasse, noch eine romantasy. Aber trotzdem war es einfach nicht mein Buch. Und ich weiß einfach nicht warum. Der Schreibstil hat mich irgendwie null gecatcht. Die Protagonisten sind mir größtenteils nur auf die Nerven gegangen. Das Ende hat irgendwie nicht zur Geschichte gepasst und überhaupt war es mir zu düster. Keine Ahnung ob es an der fehlenden romance gelegen hat, weil Dark romance kann mir eigentlich nicht Dark genug sein. Aber diese Dark Fantasy war mir definitiv zu Dark. 🤷🏻♀️ außerdem mochte ich die erzählperspektive nicht, sowie die Sprünge in der Zeit. Aber gut war dass man sie als solche erkennen konnte. Aber um irgendwie was positives zu sagen, der Plot war mal was neues. So Buch Esser sind schon sehr faszinierende Wesen. Ich glaube das ist der einzige Grund warum ich es bis zum Ende durchgezogen habe und weil ich unbedingt noch ein 60. Buch im alten Jahr beenden wollte 😅🙌🏻
Mal etwas andere Fantasy
Wieder ein Buch, was ich schwer bewerten kann und erstmal etwas nachdenken musste. Ich glaube ich bin hier mit falschen Erwartungen an das Buch gegangen. Ich habe nur eine düstere Fantasy Geschichte mit Horror Elementen erwartet und eher ein großes Familien Drama erhalten, welches zwischendrin mal düstere Horror Szenen enthalten hatte. Versteht mich nicht falsch, das Buch war sehr gut geschrieben und das Setting ist toll und auch gab es immer wieder Wendungen die überraschend und gut waren, dennoch hatte ich irgendwie etwas anderes erwartet und zum Ende hin verlor die Geschichte dann auch leider etwas an Spannung. Dennoch muss ich sagen, es ist definitiv mal was anderes und das Konzept Wissen über das Essen von Büchern aufzunehmen war wirklich mal war Neues und spannend zu lesen. Von mir gibt es 4 Sterne und eine Empfehlung für alle, die mal etwas andere düstere Fantasy lesen wollen.
Tolle Geschichte über eine Frau die sich niemals unterkriegen lässt.
„The Book Eaters“ von Sunyi Dean entführt in die düstere Welt einer geheimen Gemeinschaft im Norden Englands, deren Mitglieder Bücher wortwörtlich verschlingen und so deren Wissen aufnehmen. Die Prota Devon wächst unter dem strengen Patriarchat der Buchesser-Familien auf, wo Frauen als rar und wertvoll gelten, ihre Rolle aber auf Zwangsehen und Gebären beschränkt bleibt. Als Devons Sohn Cai geboren wird, ändert sich alles für sie. Cai ist ein Gedankenesser und kann seinen Hunger nur durch die Seelen von Menschen stillen. Diese muss er aus grausame Art aus dem lebenden Menschen saugen. Aus Mutterliebe flieht Devon mit Cai und nimmt für ihn große Gefahren und moralisch verwerfliche Entscheidungen in Kauf. Parallel zu Devons und Cais Überlebenskampf in der Gegenwart erfährt man in Rückblenden immer mehr zum Leben von Devon vor der Flucht. Zuerst hat mich die Geschichte viel an "handsmaid tale" erinnert. Allerdings geht es hier nicht direkt um den Kampf gegen die gesamte Hesellschaft sondern nur um Devon, die in Ruhe mit ihrem Kind leben möchte. Das Zerschlagen des Patriarchats ist mehr eine Begleiterscheinung. Das Buch kombiniert Elemente von Gothic Horror, Märchen und Gesellschaftskritik und punktet mit vielschichtigen, ambivalenten Charakteren sowie einer feministisch geprägten Erzählweise. Wer ungewöhnliche Dark Fantasy mit emotionaler Tiefe und gesellschaftlichem Anspruch mag, ist hier bestens aufgehoben.
Absoluter Page-Turner
Nach Beendigung des Buches musste ich sofort nachschauen, ob noch ein zweiter Teil erscheinen wird - wurde aber leider enttäuscht, es soll wohl ein standalone bleiben. Mich hat die Geschichte von Devon von Beginn an in den Bann gezogen und ich war auch begeistert von den Rückblenden. Die Geschichte hat mich viel zum nachdenken angeregt, ob ich für meine Kinder wohl auch durch die Hölle gehen würde und ich habe sehr oft mit Devon mit gefühlt. Das Ende lässt zwar ein paar Fragen offen, aber ich habe in einem Kommentar der Autorin gelesen, dass sie wohl aus dieser Welt eine Reihe rausbringen möchte, zwar mit anderen Charakteren, die aber ein paar Lücken füllen sollen. Ich kann nur eine Weiterempfehlung aussprechen
Düster, originell – und emotional schmerzhaft 💔
The Book Eaters von Sunyi Dean mochte ich insgesamt sehr gerne. Die Geschichte basiert auf einer interessanten und ungewöhnlichen Idee, deren Umsetzung sehr gut geschrieben ist. Die düstere Atmosphäre und das besondere Konzept haben mich von Anfang an neugierig gemacht und bis zum Ende begleitet. Als Mama musste ich jedoch einen Stern abziehen, denn die Handlung hat mir mehr als einmal das Mama-Herz gebrochen. Einige Themen und Ereignisse gingen mir sehr nahe und waren emotional schwer auszuhalten. Trotzdem bleibt The Book Eaters ein starkes, originelles Buch. ❤️🩹📚
Eine super interessante Geschichte, die richtig gut geschrieben ist und mich von Anfang bis Ende gefesselt hat. Hier treffen neue Ideen auf alte Rollenbilder und werden auf bizarre Art und Weise mit tollen Wendungen erzählt. Viele Dinge, die passieren und gesagt werden nehmen eineb emotional mit und moralische Dilemmas regen zum Nachdenken an. Außerdem war es erfrischend diese neuen Wesen kennenzulernen, diese Aliens die so menschlich wirken und vieles aus menschlichen Gesellschaftsstrukturen leben und die doch so anders sind.

Düstere Buchesser
Die Idee von The Book Eaters ist außergewöhnlich: Menschen, die Bücher essen, um deren Wissen aufzunehmen. Eine düstere, faszinierende Welt, die sofort neugierig macht. Trotzdem muss ich ehrlich sagen: Bis etwa zur Hälfte ist es mir schwergefallen, wirklich einzutauchen und dranzubleiben. Die Rückblicke und langsame Erzählweise haben den Einstieg etwas zäh gemacht. Doch danach wurde die Geschichte immer spannender. Besonders Devons Kampf für ihr Kind und gegen die starren Strukturen ihrer Gesellschaft hat mich ab da richtig mitgerissen. Mich hat die Geschichte immer mehr an das Buch „Report der Magd“ erinnert. Die Themen – Macht, Freiheit, Mutterliebe – sind zentral und geben der Geschichte einen roten Faden. Trotz kleiner Längen hat mich die Mischung aus Fantasy, Gesellschaftskritik und emotionaler Tiefe überzeugt. Die Geschichte ist ungewöhnlich und düster. Die langsame Erzählweise mit den Zeitsprüngen ist auch mal verwirrend. Zum Ende hin wird es aber immer spannender. Das Buch ist nicht perfekt , aber für alle geeignet, die man etwas anderes im Fantasy Genre lesen wollen.





















































