Stormheart 1. Die Rebellin
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Description
Blicke dem Sturm in die Seele und finde dein Herz! Von der jungen Königstochter Aurora wird erwartet, dass sie ihre besonderen Fähigkeiten nutzt, um ihr Volk vor den zerstörerischen Stürmen zu schützen. Was keiner weiß: Noch hat Aurora diese Fähigkeiten nicht. Um ihr Geheimnis zu wahren, scheint eine arrangierte Heirat der einzige Ausweg. Doch bevor es dazu kommt, flieht sie aus dem Palast und schließt sich einer Gruppe von Sturmjägern an. Während sie eine ganz besondere Verbindung zu Stürmen findet, läuft sie Gefahr, ihr Herz zu verlieren. Ein opulenter Auftakt zur Stormheart-Trilogie mit einem spannenden Kampf gegen Naturgewalten!
Book Information
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Eine tolle Idee die aber ihr Potenzial verschenkt hat, das "Gewisse Etwas" hat mir einfach gefehlt. Die Leseprobe dieses Romans auf Vorablesen.de hatte mich zunächst wirklich überrascht und magisch angezogen. Um so erfreuter war ich, dass ich für dieses Buch bei Vorablesen.de aus dem Lostopf gezogen wurde. Vielen Dank noch mal für die tolle Möglichkeit, dieses Buch lesen und rezensieren zu dürfen! Cover: Von Carolin Liepins kenne ich vor allem die Gestaltungen für Marah Woolfs Bücher, die eher illustrativer Natur sind und ich persönlich sehr schön finde. Hier sehen wir das Foto-Porträt der Sturmprinzessin, das mit der Edelsteinkrone und einem Umhang bestückt ist. Und wenn man genau hinsieht, sieht man auch das Photo-Composing der einzelnen Bilder. Das stört mich nicht so sehr. Was ich aber ein bisschen komisch finde, sind die "fliegenden Haare", die hinter der Prinzessin "zu Berge" stehen. Auch die kleinen Edelsteine an der Augenbraue entlang finde ich etwas merkwürdig. Ich bin von dem Cover nicht ganz überzeugt, zumal ich Gesichter auf Cover auch immer etwas problematisch finde. Handlung: Die Sturmlingsprinzessin Aurora wird ohne Sturmmagie geboren und kann ihr Volk Pavan nicht vor den zerstörerischen Stürmen schützen. Um das Gesicht und den Thron zu wahren, gaukelt die Mutter ihrem Volk seit Auroras Geburt vor, sie hätte eine sehr starke Magie. Der einzige Ausweg aus dem Lügenkonstrukt scheint die Vermählung mit dem Sturmprinzen aus dem mächtigen Reich Lock zu sein. Aurora flüchtet aber kurz vor ihrer Hochzeit in das Wildland und trifft dort auf Sturmjäger, die ihr eine vollkommen andere Sicht auf die Dinge vermitteln. Sie begreift, dass ihr bisheriges Leben nicht nur aus einer Lüge bestand und fasst den Entschluss sich die Magie anzueignen, um ihr Volk später als würdige Sturmlings-Königin beschützen zu können. Buchlayout / Haptik: Das gesamte Buchlayout ist durchdacht und einheitlich konzipiert. Eine geschnörkelte aber symmetrische Linie ziert zum einen das Cover, das Titelblatt und visualisiert innerhalb von Kapiteln einzelne Sinnabschnitte und Perspektivenwechsel. Kleine Textpassagen führen jedes Kapitel an, wobei sich mir der Zusammenhäng aus dem Inhalt dieser Texte mit dem Geschehen im Kapitel nicht ganz erschließt. Insgesamt erscheint das Buch hochwertig und mit seinen 464 Seiten doch recht dick. Mir hat die Ausführung gut gefallen. Idee / Plot: Eine fantastische Welt, in der Stürme und Naturgewalten nicht nur reine Erscheinungen und naturgegeben sind, sondern ein Herz und vielleicht auch einen eigenen Willen besitzen, hat mir sehr gut gefallen. Die bis zur Vermählung von der Außenwelt abgeschottete Aurora muss erst ihre Heimat verlassen um einen eigenen Blickwinkel auf die Stürme und Zusammenhänge zu erfassen. Und lernt dabei den von sich überzeugten Sturmjäger Lock kennen. Aurora ist gefangen zwischen ungewohnten Gefühlen und der Verzweiflung keine gute Thronerbin für ihr Volk sein zu können. Ein wirklich interessanter Ansatz einer neuen Welt mit der Mischung aus Fantasy und Romantik, wobei die Idee des "Sturmkönigs" nicht ganz neu ist. Emotionen / Protagonisten: Aurora wirkt zunächst trotzig und willensstark. Sie war mir anfangs recht sympatisch, da sie nicht nur aus purem Egoismus geflüchtet ist, sondern sich ihrem Volk sehr verbunden fühlt und einen Ausweg aus ihrer Misere gesucht hat. Ich konnte ihr gut nachempfinden und fand den Grund ihrer Flucht auch schlüssig. Im Laufe des Buches beginnt sie mich aber zu nerven. Sie wirkt immer naiver und obwohl sie sehr hart trainiert, um eine Sturmjägerin zu werden, hat sie manche Anwandlungen, die ich nicht nachvollziehen kann. Sie bleibt trotzig, aber auf eine sehr anstrengende Art und Weise. Der Sturmprinz Cassius ist im ersten Abschnitt stark präsent und hat mir sehr gut gefallen. Er strahlt eine unergründliche und mysteriöse Art aus, die mich gleich gefesselt hat. Er ist eher der Bad-Boy, der aber seine eigenen Geheimnisse hat, was ihn für mich wesentlich interessanter macht. Doch nach Auroras Flucht taucht Cassius so gut wie gar nicht mehr auf und verblasst leider total. Von ihm hätte ich gerne mehr gehabt. Er war auch der Magnet, der mich am Anfang angezogen hat und mir deswegen die Leseprobe auch so gut gefallen hat. "Das Bedürfnis, hinter all ihre Geheimnisse zu kommen, war um so stärker, weil sie bald ihm gehören würde. Sie zu erobern würde wahrscheinlich aufregender sein als jeder Sieg, den er je über einen Sturm errungen hatte." Cora Carmack: "Stormheart - Die Rebellin", S. 23 (Gebundene Ausgabe © 2017 Friedrich Oetinger Verlag) Hingegen wirkt der Sturmjäger Lock, der Aurora als Mentor trainiert, anfangs ebenfalls mysteriös und geheimnisvoll, ist aber dann sehr schnell aalglatt und langweilig. Da ist kaum was Überraschendes an ihm, und wirkt eher liebeskrank und ferngesteuert. Die ganze Liebesgeschichte, die sich zwischen Aurora und Lock anbahnt, empfand ich zuerst ganz nett, später aber wurde es mir zu kindisch und beide Protagonisten blieben für mich einfach oberflächlich. Lock wirkt auf mich auch ziemlich arrogant und von sich selbst sehr überzeugt. Er ist dann auch so liebesblind, dass er Auroras mehr als verdächtiges und merkwürdiges Verhalten nicht hinterfragt und nicht einmal eine gesunde Portion Skepsis aufbringt. Das ist für mich nicht authentisch. Handlungsaufbau / Spannungsbogen: Die Spannung hat sich über die ersten Abschnitte sanft aufgebaut und man wurde in die Handlung allmählich eingeführt. Die Mischung zwischen mystischer Fantasy und Romantik fand ich gut ausgewogen. Doch über den Verlauf des Buches konnte der Spannungsbogen nicht weiter ausgebaut werden. Die Handlung bleibt vorhersehbar ohne wirklich spürbare Wendungen, geschweige denn aufregende Plottwists. Die magischen Momente wurden immer weniger, es gab kaum Höhepunkte und erst recht keinen Showdown. Nicht einmal einen Cliffhanger (welcher bei einer Trilogie ja inzwischen schon Usus ist), haben wir erleben dürfen. Das Buch endet einfach flach, ohne dass die Handlung wirklich abgeschlossen ist. Einige Fragen sind mehr als offen geblieben und ungereimte Stellen lassen mich ziemlich unglücklich zurück. Szenerie / Setting: Cora Carmack beschreibt die Umgebung schön bildhaft und die einzelnen Szenen sind gut vorstellbar. Das schon fast dystopische Setting passt gut zu den Fantasy-Elementen mit den zerstörerischen Stürmen und der Sturmmagie. Es gab ein paar schöne magische Momente zwischen den Stürmen und den Protagonisten, die mir aber dann zu kurz abgehandelt wurden. Die ellenlangen Seiten mit dem Liebesgeplänkel „Fang mich doch“ ist mir dann einfach zu kindisch und zu doof. Das letzte Kapitel besteht nur noch daraus (schon fast bis hin zu sehr erotischen Beschreibungen) und die Fantasy ist für mich total verflogen. Die ganze Geschichte hat für mich deswegen auch kein Alleinstellungsmerkmal mehr. Das hätte sich genauso auch in einem anderen Setting abspielen können. Es ist weder eine prickelnde Lovestory mit ordentlichen Funkenschlag und Dramatik, noch eine mystische Fantasy-Story mit ausgefallener Magie und fesselnder Phantasie. Beides kommt mir zu kurz. Sprache / Schreibstil: Der anfängliche, für Fantasy typische Sprachstil hat mir gut gefallen. Es war flüssig und angenehm zu lesen. Obwohl ich bei dieser „gestelzten“ Sprache oft meine Probleme habe, fand ich sie hier ganz ausgewogen und nicht übertrieben. Der Schreibstil nimmt aber kontinuierlich über das Buch ab und wird zum Schluss hin doch sehr gewöhnlich. Vor allem arbeitet Cora Carmack dann vermehrt mit wörtlicher Rede, was ich immer als sehr problematisch finde, weil das immer die Geschichte langatmig wirken lässt. Viele Unterhaltungen hätte man sich sparen können. Cora Carmack lässt uns die Geschichte in der Multiperspektive erleben. Durch den recht häufigen Perspektivenwechsel habe ich auch den Zugang zu den Protagonisten schlecht vertiefen können. Was ich anfangs gut fand und auch passend für die Einführung in die Geschichte war, empfand ich am Ende eher als lästig. Ich musste auch immer erst ein paar Zeilen lesen, um zu kapieren, aus welcher Sicht das gerade erzählt wird. Das hat mich im Lesefluss gestört. Man hätte sich hier auf eine Hauptsicht (die von Aurora) beschränken sollen, und diese dann vielleicht auch abgesetzt zur Multiperspektive in der Ich-Perspektive erzählen können. In den letzten Abschnitten fand ich den Perspektivenwechsel mehr als unglücklich. Da hat sich Cora Carmack keinen Gefallen getan (oder es sich zu einfach). Denn es gab einige Stellen, die ich gerne aus der anderen Perspektive gelesen hätte. Zum Beispiel, als Aurora mit dem Nebel spricht. Das hätte eine sehr schöne magische Stelle werden können. Fazit: Mich hat die Geschichte zum Ende hin nicht mehr mitnehmen können. Die Spannung wurde über das gesamte Buch auch nicht wirklich aufgebaut. Es hat mich nicht so gefesselt und ich bin mir nicht sicher, ob mich der weitere Verlauf auch interessiert. Zu viel unglaubwürdiges und kindisches Liebesgeplänkel, und zu wenig Fantasy. Eine tolle Idee die aber ihr Potenzial verschenkt hat, das "Gewisse Etwas" hat mir einfach gefehlt.
Stormheart habe ich schon vor ein paar Monaten entdeckt und fand die Idee dahinter interessant. Deswegen habe ich mich auch sehr gefreut, als ich bei Vorablesen Glück hatte. Das Cover finde ich farblich schön. Die Krone und der Umhang haben Struktur, was ein schöner Effekt ist. Den Blick der Frau finde ich nicht so toll. Aber im Großen und Ganzen gefällt es mir. Worüber ich mich gefreut hätte, wäre eine Karte gewesen. Ich mag Karten einfach und da die Gruppe auf Reisen geht, wäre sie praktisch gewesen. Kurz zum Inhalt. Aurora ist eine Königstochter, ihre Aufgabe ist es ihr Volk vor den schweren Stürmen zu beschützen. Doch leider zeigen sich ihre Fähigkeiten einfach nicht. Deswegen soll sie nun Prinz Cassius heiraten, damit ihr Geheimnis weiter sicher bleibt und ihr Reich beschützt wird. Doch Aurora hält davon recht wenig und schließt sich lieber eine Gruppe von Sturmjägern an. Nicht nur, um der Hochzeit zu entfliehen, sondern um endlich ihre Fähigkeiten zu erwecken, doch dabei macht sie eine ganz andere Entdeckung..... Zu Beginn konnte mich das Buch richtig begeistern. Die Idee dahinter finde ich großartig. Der Kontinent wird von Stürmen heimgesucht. Diese unterschieden sich aber, es gibt Tornados und einfache Gewitter, aber auch Feuer- und Sandstürme usw. Und diese Stürme sind gewaltig, sie tauchen immer wieder auf und haben ein Herz. Und genau dieses Sturmherz sollte Aurora an sich nehmen können, sie sollte die Stürme bezwingen können. Dieses ganze Konzept ist für mich neu und somit fand ich es sehr interessant. Doch mit der Zeit wurde die Handlung etwas schleppend. Aurora schließt sich den Sturmjägern an und es folgt eine Ausbildung bzw. Training. Und dieses Training fand ich zum teil sehr zäh. So ging es mir schon in anderen Büchern, häufig der erste Band einer Reihe. Und ich verstehe durchaus, wieso dies wichtig für die Geschichte ist. Doch ein paar Seiten weniger, hätten da meiner Meinung nach nicht geschadet. Gegen Ende wurde es dann noch mal richtig spannend und es gab eine schöne Überraschung, die Lust auf Band 2 macht. Auf den ich schon gespannt bin. Mit Aurora als Charakter kam ich nicht immer so klar. Manchmal fand ich ihre Art etwas nervig. Sie ist sehr abgeschottet aufgewachsen und vielleicht hat sie deswegen in meinen Augen manchmal zu naiv und kindisch reagiert. Cassius, den Prinzen, fand ich zu Beginn sehr interessant. Doch dann blieb sein Charakter irgendwie etwas in der Luft hängen, so als wollte die Autorin sich offen lassen, welche Richtung er einschlagen wird. Mit Lock, einem Sturmjäger wurde ich zuerst nicht so warm. Alles in allem kamen mir die Charaktere noch nicht so nah, aber dafür gibt es ja noch zwei weitere Bücher. Fazit: Eine richtig tolle und interessante Idee. Die Stürme und die Sache mit den Sturmherzen fand ich super. Leider gab es ein paar Längen, gerade das Training zog sich für mich. Mit den Charakteren wurde ich nicht so richtig warm und hoffe, dies ändernd sich noch in den Folgebänden. Auf die ich schon sehr gespannt bin, da der Ausgang von Band 1 einen spannenden zweiten Band verspricht.
Stormheart – Die Rebellin von Cora Carmack Zum Inhalt: Aurora ist die Prinzessin des Königreichs Pavan und stammt damit aus einer alten Familie von Sturmlingen. Als einzige Erbin soll sie irgendwann nicht nur die Krone von ihrer Mutter übernehmen, sondern auch die Pflicht das Königreich von den bedrohlichen Stürmen zu beschützen, die immer wieder darüber hereinbrechen. Doch Aurora hat ein gefährliches Geheimnis, sie verfügt über keine magischen Kräfte und dies macht ihr Königreich angreifbar. Um Pavan zu schützen und ihr Geheimnis zu bewahren soll Aurora bald den Prinzen eines anderen Königreichs heiraten. Doch Aurora traut diesem nicht. Als sie ihm nachspioniert entdeckt sie eine völlig neue Welt. Vielleicht gibt es für sie doch noch einen Weg an Magie zu kommen... Meine Meinung: Mir fällt es echt schwer dieses Buch zu bewerten, denn es gab in dieser Geschichte Dinge die ich absolut geliebt habe, aber auch Dinge mit denen ich so gar nicht klargekommen bin. Als ich das Buch angefangen habe zu lesen, hätte ich es am liebsten nach dem ersten Kapitel direkt abgebrochen. Nach dem zweiten Kapitel sah die Situation jedoch schon wieder komplett anders aus und die nächsten gut 150 Seiten waren innert kürzester Zeit verschlungen, während ich anschliessend bis kurz vor dem Ende wieder eher das Gefühl hatte mich durch die Seiten quälen zu müssen. Was mir an diesem Buch unglaublich gut gefallen hat war die Welt und insbesondere die Magie darin. Der Titel Stormheart ist dabei wirklich passend, denn in dieser Welt sind Stürme eine Art Monster die bezwungen werden müssen und deren Herzen magische Kräfte besitzen. Die Welt und das Magiesystem wirken gut ausgearbeitet und die Ideen dahinter sind frisch und super faszinierend. Auch die Politik dieser Welt fand ich spannend und die Richtung in die sich die Geschichte insgesamt bewegt finde ich sehr spannend. Der Schreibstil von Cora Carmack hat mir auch sehr gut gefallen, er ist sehr locker und teilweise humorvoll und doch ist die Geschichte über grosse Teile hinweg unglaublich packend, auch wenn sie etwa ab der Mitte gewisse Längen aufwies. Besonders die verschiedenen Sichtweisen und damit auch verschiedenen Schauplätze haben mir gut gefallen und haben zusätzlich für Spannung gesorgt. Die Figuren konnten mich leider schon nicht mehr so vollständig überzeugen. Es gab ein paar Figuren, insbesondere Nebenfiguren wie Nova, Duke und Jinx, die ich total gerne mochte. Diese hätte ich auch gerne noch etwas besser kennen gelernt, da sie meiner Meinung nach spannender waren als Aurora/Rora/Roar und ihre potentiellen Liebhaber Cassius und Lock. Während Aurora/Rora/Roar noch ihre Momente hatte und insgesamt zumindest eine durchaus positive Entwicklung durchmachte, konnte ich Cassius und Lock so gut wie gar nicht ausstehen. Cassius und Lock sind sich im Grossen und Ganzen sehr ähnlich, wobei ersterer vielleicht noch etwas düsterer und mysteriöser ist als der zweite. Sie sind jedoch beide leider ziemlich machohaft und extrem besitzergreifend was Roar angeht. Natürlich verliebt sich diese jeweils so ziemlich auch den ersten Blick sowohl in Cassius als auch in Lock und auch diese sind sofort von ihr angezogen. Doch es war nicht nur diese "Liebe" auf den ersten Blick, welche mich gestört hat, vielmehr war es wie die beiden Roar jeweils behandelt haben, beziehungsweise über sie dachten (man bekommt ja auch ihre jeweiligen Sichtweisen). Nur um ein Beispiel zu nennen: Bei dem ersten Treffen zwischen Roar und Cassius, ihrem Verlobten, träg er sie einfach kurzerhand eine Treppe hoch, weil er keine Geduld hat zu warten bis sie in ihrem engen Kleid eine Treppe hinaufgestiegen ist. Dabei packt er sie einfach kurzerhand um die Oberschenkel und hebt sie hoch, ohne sie vorher zu fragen oder auch nur zu warnen. Während Cassius jedoch Roars Verlobter ist, ist er auch ein bisschen so etwas wie der Bösewicht, denn Roar erfährt früh in der Geschichte, dass er so einiges zu verbergen hat. So hatte ich anfangs noch Hoffnung, dass der zweite potentielle Liebhaber Lock, Roar vielleicht etwas besser behandeln würde, doch leider wurden diese Hoffnungen bald zerstört. Lock hat die charmante Angewohnheit Roar als "kleines Mädchen" zu bezeichnen und sie auch so zu behandeln, als wäre sie ein unselbstständiges kleines Kind, welches vor allem und jedem beschützt werden muss. Dabei wäre Roar eigentlich eine sehr fähige Kämpferin, die in den meisten Situationen ohne Probleme auf sich selbst aufpassen könnte. Obschon Roar sich immer wieder mit Lock streitet, lässt sie ihm dieses Verhalten schlussendlich doch durchgehen und so wirkt die Beziehung zwischen den beiden alles andere als ausgeglichen, was die Liebesgeschichte sehr unangenehm gemacht hat. Fazit: Während mir die Welt von Stormheart (insbesondere das Magiesystem) sowie die Richtung der Geschichte, die politischen Intrigen und einige Überraschungen im Verlauf der Geschichte, richtig gut gefallen haben, hatte ich doch auch einige Probleme mit dem Buch. Meine Kritikpunkt beziehen sich grösstenteils auf die Figuren und die Liebesgeschichte, welche einen grossen Teil in der Handlung einnahm. Die Beziehung zwischen Aurora/Rora/Roar und ihren potentiellen Liebhabern wirkte einfach unausgeglichen und beide behandelten sie wie ein kleines hilfloses Kind (was sie eindeutig nicht ist!) und waren unglaublich besitzergreifend (was absolut nicht romantisch ist!). Ich bin gespannt wie die Geschichte im zweiten Teil weiter geht, werde aber wohl erste Meinungen abwarten um zu entscheiden, ob ich weiterlesen möchte. 2,5/5*
Blicke dem Sturm in die Seele und finde dein Herz! Von der jungen Königstochter Aurora wird erwartet, dass sie ihre besonderen Fähigkeiten nutzt, um ihr Volk vor den zerstörerischen Stürmen zu schützen. Was keiner weiß: Noch hat Aurora diese Fähigkeiten nicht. Um ihr Geheimnis zu wahren, scheint eine arrangierte Heirat der einzige Ausweg. Doch bevor es dazu kommt, flieht sie aus dem Palast und schließt sich einer Gruppe von Sturmjägern an. Während sie eine ganz besondere Verbindung zu Stürmen findet, läuft sie Gefahr, ihr Herz zu verlieren. (Klappentext) Das Buch hatte mich vom Klappentext her total angesprochen und neugierig auf Roras Geschichte gemacht. Den Einstieg in die Welt von Pavan und ihr Leben im Palast und die bevorstehende Hochzeit mit Cassius hat mir gleich gut gefallen. Vor allem auch die Sturmmagie-Thematik fand ich spannend und sich Roras Leben durch ihre Flucht verändern wird. Zitat : "Rora verbrachte den Tag damit, den anderen etwas vorzuspielen, was keinen großen Unterschied zu ihren sonstigen Tagen machte, nur dass dieses Mal Hoffnung hinter den Lügen lag. Während sie ihre Vorbereitungen traf, konnte sie noch gar nicht richtig realisieren, was sie da plante. Sie war eine Prinzessin, die nicht die Macht besaß, ihr Königreich zu halten, ein Mädchen, über dessen Zukunft andere entschieden hatten. Das war die bittere Wahrheit. Aber es musste nicht so kommen." Leider hatte ich dann doch relativ schnell einen größeren Kritikpunkt. Denn Rora fand ich nicht so überzeugend als Protagonistin. Sie wächst behütet, gebildet und abgeschottet als Prinzessin auf und ihre Handlungen und ihr Denken wirkt dadurch recht naiv und weltfremd. Gleichzeitig hat sie aber einfache kämpferische Fähigkeiten und will unbedingt mutig sein. Und sich vor den Sturmjägern unbedingt beweisen, um deren Fertigkeiten zu erlernen. Charakterlich war sie leicht klischeehaft, aber vor allem, wirkte sie mit diesen unterschiedlichen Eigenschaften widersprüchlich und ihre öftere Leichtgläubigkeit fand ich schon etwas nervig. Richtig gut gefallen hat mir an dem Buch die Sturmmagie-Thematik, ich fand es spannend und interessant mit den Stürmen und den vielen Details. Dabei war auch der Weltenaufbau und der immer präsenten Gefahr durch einen möglichen Sturm überzeugend umgesetzt. Den Schreibstil von Cora Carmack mochte ich sehr gerne. Sie schreibt schön flüssig und erzählt dabei aus verschiedenen Sichten, wie der von Rora oder Lock. Ich konnte mir die Geschichte schön bildlich gut vorstellen, eine Karte für die Reise der Sturmjäger wäre aber toll gewesen. Zitat : "Roar wirbelte zu Lock herum und blitzte ihn wild und entschlossen an. Wäre er ein anderer gewesen, wäre er vielleicht eingeknickt. Aber das tat er nicht. Nie. [...] Er hatte heute schon mehr an sie gedacht, als er zugeben wollte, hatte sich gefragt, zu was für einem Zuhause, falls es überhaupt eins gab, sie wohl gegangen war. Aber jeder Ort in dieser Stadt war sicherer für sie als ein Leben im Wildland." Was mir an dem Buch überhaupt nicht gefallen hat, war die Liebesgeschichte. Lock war mir als männlicher Love-Interest leider deutlich zu klischeehaft. Er ist der erfolgreiche Sturmjäger, der auf keinen Fall eine Beziehung eingehen will, aber trotzdem dann Gefühle für Roar entwickelt, die er sich aber nicht eingestehen will. Insgesamt wirkte die Liebesgeschichte auch gekünstelt, wie sich die beiden oft streiten, aber den anderen gleichzeitig toll finden, und passierte viel zu schnell. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, das nicht so wirklich viel passiert ist und kleinere Handlungselemente waren ein bisschen vorhersehbar. Und erst gegen Ende nahm die Geschichte richtig an Fahrt auf und wurde actionreicher. Das Ende war dann vielversprechend, insgesamt hatte ich meine Kritikpunkte an dem Buch, aber ich glaube, dass sich die Reihe in den Folgebänden noch deutlich steigern kann. Es gab auch einige interessante Nebencharaktere, vor allem bei Nova und Cassius bin ich gespannt, was als Nächstes passieren wird. Fazit : Eine interessante und spannende Sturmmagie-Thematik, aber mir war das Buch teilweise zu klischeehaft, die Protagonistin und die Liebesgeschichte fand ich leider nicht wirklich überzeugend.
Wenn wir ehrlich sind ist dieses Cover einfach ein Muss für jeden Coverkäufer. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich sehr gern Gewitter mag und daher der Klappentext mich sehr reizte. Von der Autorin hatte ich noch kein Buch gelesen und war deshalb sehr gespannt. Ich kam schnell in das Buch hinein und noch schneller war ich völlig fasziniert und gefangen. Der Schreibstil ist angenehm und fließend und riss mich direkt mit. Die Handlung wird aus der Ich-Perspektive unterschiedlicher Personen geschildert, aber Aurora hat hier den größten Anteil. Sie war mir sehr sympathisch und hatte von Anfang mein Mitgefühl. Als Königstochter muss sie ihr Geheimnis wahren und dies bringt auch viele negative Aspekte mit sich. Sie hat aber einen starken Charakter und ist gar nicht so verhätschelt, wie man es bei einer Prinzessin erwarten würde. Sie ist mutig und kühn und dies beweist auch ihre Flucht. Auf dieser Reise mit den Sturmjägern werden so manche Fragen aufgeworfen und sie hat so einige Hürden zu meistern. Die Sturmjäger sind eine Gruppe unterschiedlicher Charaktere und jeder hat seine Geschichte und Fähigkeiten. Die Autorin hat diese wunderbar ausgeführt und die ein oder andere Person hat sich direkt in mein Herz geschlichen. Gemeinsam mit dieser Gruppe durchlebt man so manchen Sturm und immer wieder geschehen unvorhergesehene Dinge, die die Spannung steigern. Ich konnte das Buch kaum bei Seite legen, denn durch die Perspektivenwechsel und die unterschiedlichen Handlungsstränge war es einfach nur mitreißend. Ich habe mit Aurora gelitten, gehofft und gezweifelt. Cora Carmack hat ein Händchen für die richtige Mixtur von Gefühl, Spannung und Action. Eine großartige Abenteuergeschichte, deren Fortsetzung ich nun sehnsuchtsvoll erwarte. Leider erscheint der nächste Teil "Stormheart - Die Kämpferin" erst im Frühjahr 2018, so dass meine Geduld ganz schön auf die Probe gestellt wird. Die Altersangabe vom Verlag ist durchaus sinnvoll, man sollte mindestens 14 Jahre alt sein, um die gesamte Story zu erfassen, aber nach oben würde ich keine Begrenzung setzen. Ich bin weit jenseits der 17 und bin völlig begeistert. Ein Jugend-Fantasy-Buch, das ich nur jedem empfehlen kann. Denn eine Geschichte mit unterschiedlichen Stürmen und ihren ganz eigenen Herausforderungen und großartigen Protagonisten kann selbst ältere Leser fesseln, da bin ich mir ganz sicher.
"Vielleicht wirst du diejenige sein, die die Welt verändert." Ich kannte Cora Carmack jahrelang nur als Autorin von ein paar meiner liebsten New-Adult Romanen. Doch jetzt hat sie mit Stormheart - Die Rebellin ihr erstes Fantasy Buch geschrieben und obwohl ich anfangs wirklich skeptisch war was das Buch anging. So bin ich jetzt vollkommen überzeugt was die Kombination von Cora Carmack und Fantasy angeht. In Caelira herscht seit jeher ein Krieg. Ein Krieg zwischen Menschen und Stürmen. Um diesen Krieg zu überleben gibt es Sturmlinge. Menschen mit besonderer Magie, die Stürme bekämpfen können. Auch Aurora ist ein Sturmling. Sie ist die Prinzessin von Pavan und soll bald ihre gesamte Stadt vor Stürmen beschützen. Doch was keiner außer ihrer Mutter weiß ist, dass Aurora keine Magie besitzt. Um das zu vertuschen soll sie einen Prinzen, ein Sturmling, heiraten. Doch als sie einen Tag vor der Hochzeit durch einen Zufall auf einen illegalen Markt gelangt, ändert sich plötzlich alles. Dort trifft sie auf Locke, ein junger Mann der Mitglied einer Sturmjägertruppe ist. Als sie mitbekommt das Sturmjäger, Menschen ohne jegliche Sturmlingsmacht, gegen Stürme kämpfen um sich Magie zu beschaffen, beschließt Rora kurzerhand sich ihnen anzuschließen. Denn wenn diese Sturmjäger gegen Stürme käpfen können um Magie zu bekommen, dann kann Locke ihr das sicher auch beibringen. Doch ist es wirklich so einfach wie Rora sich das vorstellt? Und kann sie ihre wahre Identität vor den Sturmjägern verbergen um alles zu lernen was sie wissen muss? "Alles war irgendwann einmal fremd. Würden wir alle aufgeben, wenn wie keine Antworten finden, dann gäbe es Jäger wie uns nicht. Manchmal muss man Antworten schaffen, wo es keine gibt." Auch wenn ihr von mir oft nur Rezensionen zu Young- und New-Adult Büchern bekommt, bin ich trotzdem ein großer Fantasy Fan. Und muss zwischendurch einfach immer Mal wieder ein anderes Genre lesen. Einfach um etwas Abwechslung zu bekommen. Und Stormheart bietet definitiv Abwechslung! Natürlich bietet Stormheart auch eine Liebesgeschichte wie es in den meisten Young-Adult Fantasy Romanen nun mal der Fall ist. Doch das störte mich eigentlich gar nicht. Denn die beiden Protagonisten Aurora oder Roar (wie auch der englische Titel des Buches lautet) und Locke, sind zwei wundervolle Charaktere, die sich wahnsinnig gut ergänzen. Ich mochte Roar vom ersten Moment an. Auch als sie noch Prinzessin Aurora war. Sie wusste eigentlich über das ganze Buch hinweg was sie wollte, war sehr willensstark und hat sich von nichts unterkriegen lassen. Sie war ein Paradebeispiel für eine starke Protagonistin. Etwas was ich in letzter Zeit in dem Genre eher vermisst habe. Und auch Locke war ein absoluter Traum als Protagonist. Denn auch wenn er (gerade am Anfang) ein ziemliches Arschloch sein konnte, wollte er doch immer nur das Beste für Roar und seine Sturmjäger-Familie. Er ist ein starker junger Mann, der schon einiges hat durchmachen müssen in seinem Leben, doch dadurch genau weiß was zählt. Und wie er Roar unter seine Fittiche nimmt um ihr alles über Stürme beizubringen, fand ich toll. Hach, ja, ihr habt es sicher schon bemerkt, ich bin wieder mal verliebt. Verdammt. "Ob Gewitter, Orkan oder sonst ein Unwetter, das dein Auge noch nicht erblickt hat, eines steht fest: Forderst du die Naturgewalten heraus und überlebst, bist du ihr Herr." Doch einer meiner liebsten Aspekte in diesem Buch ist nicht die Liebesgeschichte zwischen den beiden, sondern die einzigartige Welt und die Magie des Buches. Sturmlinge und Sturmjäger sind Menschen mit besonderen Kräften die Stürme - Feuerstürme, Tornados, Gewitter etc - vernichten können. Doch sie können Stürme nicht nur zerstören, sondern auch ihr Herz stehlen und damit ihre magischen Kräfte beanspruchen. Diese ganze Idee hinter der Geschichte ist einfach so einzigartig, so neu, sie hat mich komplett in ihren Bann gezogen. Ich war während des Lesens wirklich absolut fasziniert. Stormheart - Die Rebellin fühlt sich an wie ein frischer Wind in diesem Genre. Es ist absolut einzigartig mit seiner Thematik und zusammen mit seiner Liebesgeschichte definitiv eins der besten Bücher die ich bis jetzt dieses Jahr gelesen habe. Ich kann die anderen beiden Bücher der Reihe wirklich absolut nicht abwarten!
Inhalt Prinzessin Aurora soll bald den zweitgeborenen Prinzen Cassius Lock heiraten, ein Sturmling, sowie auch ihre Familienmitglieder. Sturmlinge haben die Macht, die gewaltigen Stürme zu kontrollieren, die das Land befallen. Aber Aurora hat ein Geheimnis: Sie hat diese Macht nicht. Keiner darf es erfahren, und sie hofft, dass die Ehe ihr hilft, ihr Geheimnis zu bewahren. Doch Cassius scheint seine eigenen Ziele zu haben und Aurora bleibt keine Wahl: Für ein freies Leben muss sie fliehen und sich den Sturmjägern anschließen, zu denen auch Lock gehört, der sie ausbilden möchte ... Protagonisten Aurora, aka Rora oder Roar, ist ein schlaues Mädchen, das gerne Bücher liest und von Abenteuern träumt. Wegen ihres Geheimnisses ist sie seit vielen Jahren sehr einsam und daher reagiert sie auch stark auf Cassius nette Gesten. Darum fühlt sie sich auch so verraten als sie ein Gespräch belauscht, in dem er seine Motive entblößt. Sie sehnt sich danach, wieder Freunde zu haben und nicht mehr so allein und versteckt zu leben. Als sie die Sturmjäger findet, hofft sie genau darauf: Da diese Stürme bezwingen können, ohne als Sturmlinge geboren zu sein, hofft sie auf neue Möglichkeiten, ihr Leben frei leben zu können. Sie ist neugierig und wissbegierig und möchte allen gern helfen. Außerdem ist sie auch entschlossen und stur, wenn es darum geht ihre Ziele zu erreichen. Das macht sie zu einer ganz guten Prinzessin und einer ganz normalen Protagonistin eines Fantasy-Jugendbuchs. Cassius wirkt aus Auroras Sicht wie ein Verräter, aber da es auch Passagen aus seiner Perspektive gibt, hat man weiteren Einblick. Er wünscht sich, von seinem Vater loszukommen, um selbst über sein Leben bestimmen zu können. Dabei ist Rora tatsächlich ein Mittel zum Zweck für ihn, denn durch sie kommt er eben in ein anderes Land. Gleichzeitig liebt Cassius die Herausforderung. Er liebt es, die Herzen der Stürme zu ergreifen und die Stürme nah an sich heranzulassen, anstatt sie von weitem zu bezwingen. Auch Rora ist eine interessante Herausforderung für ihn, er möchte ihr Herz erobern und sie sein machen, er findet sie faszinierend und außerdem braucht er sie eben. Ich hatte ihn am Anfang direkt gern, aber nach Auroras Flucht war ich mir irgendwie nicht mehr so sicher, was ihn betraf. Lock ist der beste Sturmjäger in seinem Team, hat natürlich eine traurige Geschichte und verbringt ganz viel Zeit mit Rora/Roar. So richtig warm wurde ich mit ihm nicht, er ist eben ein zeimlich durchschnittlicher Love-Interest. Ich fand ihn jetzt nicht nervig oder so, aber eben auch nicht außergewöhnlich. Die Kapitel aus seiner Sicht zeigen, dass er Roar gern hat und sie beschützen möchte. Ein netter Typ eben. Handlung und Schreibstil Die Perspektiven wechseln meist zwischen Rora und Lock, aber auch Cassius, Nova und der ominöse Sturmlord kommen zu Wort. Dadurch sieht man natürlich mehr als nur mit Roras Perspektive. Cassius' und Novas Sicht fand ich interessant, weil es dadurch eben neue Einblicke gibt und man erfährt, was in Pavan so vor sich geht. Locks Perspektive hingegen diente hauptsächlich der Liebesgeschichte und darauf hätte ich auch verzichten können. Und zuletzt der Sturmlord: Die fand ich oft ein wenig verwirrend, weil nicht alles enthüllt werden soll, was da passiert. Aber sie waren trotzdem sehr spannend. Es fiel mir am Anfang schwer, die Wesen der Stürme nachzuvollziehen. Es gibt viele verschiedene Arten und sie greifen die Städte und Dörfer an. Sie haben Sturmherzen, die man unter großer Gefahr greifen kann und dann benutzen kann. Man kann sie vielfach einsetzen, für Technik und anderes. Ich konnte es mir nicht wirklich vorstellen, wie das alles funktioniert, aber zum Ende hin gab es langsam mehr und bessere Erklärungen, und da gefiel mir das Konzept dann doch. Daher freu ich mich auch auf die Magie in den Fortsetzungen. Ich habe mich zwar nie gelangweilt, aber ich finde doch, dass in diesem Buch nicht allzu viel passiert ist. Die wirklich interessanten Dinge waren auf dem ersten hundert Seiten und auf den letzten fünfzig. Alles dazwischen war zwar auch nicht schlecht, aber vom Inhalt her etwas schwächer. Man kam einfach sehr langsam voran. Ich hatte da noch andere Erwartungen: Ein paar Dinge hätten auf diesen 450 Seiten noch passieren können, aber die hat man einfach aufs nächste Buch geschoben und daher hatte ich das Gefühl, das Buch wäre in die Länge gezogen gewesen. Fazit "Stormheart - Die Rebellin" hat mich gut unterhalten, allerdings hatte ich hinterher das Gefühl, dass zu viel gefehlt hat. Die Charaktere waren eher durchschnittlich als außergewöhnlich und die Magie war anfangs schwer zu begreifen.
Bald stehen schon ziehen wieder verheerende Stürme auf, die ihr Königreich bedrohen und Aurora, geboren als Sturmling, scheint über keinerlei magische Kräfte zu verfügen. Da bleibt nur noch die Vermählung mit dem Prinzen Cassius um ihr Volk zu beschützen. Dieser spielt jedoch ein falsches Spiel mit ihr. Durch einen Zufall gelangt Aurora auf einen Schwarzmarkt und lernt Sturmjäger kennen, die Magie erlernen können. In ihrer Verzweiflung ändert sie ihren Namen in Roar und schließt sich ihnen an, in der Hoffnung die Zukunft ihres Reiches ändern zu können, ohne die Hilfe des Prinzen aus Lock. Nie hätte sie erwartet, dass sie sich verliebt und nie hätte sie vermutet was in ihr schlummert. Aber schon bald wird sie ihre ganze Kraft brauchen, denn der Sturmlord, wartet nur darauf sich die Welt wieder untertan zu machen. Ich habe Frau Carmack als Autorin von Liebesromanen kennengelernt und fand sie nicht passend für mich. Überrascht war ich, als ich gesehen habe, dass sie sich auch im Jugendbuch/Fantasygenre betätigt hat. Das Buch fiel mir in der Bibliothek in die Hände und so nahm ich es mit und war überrascht, wie schnell ich in die Geschichte eingesogen wurde. Einem Tornado gleich zog sie über mich hinweg und ich fand sie erfrischend geschrieben. Sicher mag das Thema nicht neu sein, es gibt ein paar Parallelen zu „Die rote Königin“ von Victoria Aveyard, aber Wetterphänomene im Setting zu benutzen fand ich spannend. Ich hatte schon ab der Hälfte die Vermutung, dass Aurora eine Verbindung zu den Stürmen hat, lange bevor den Protagonisten ein Licht aufging. Das tat meinem Lesevergnügen jedoch keinen Abbruch. Vielmehr mochte ich die Welt die Frau Carmack erschuf, insbesondere das soziale Gefüge der Sturmjäger. Vor allem der stolze Lock eroberte mein Herz im Sturm ebenso wie das von Roar, aber auch die Erdhexe Jinx hatte es mir angetan. Sich vorzustellen ich könne mein eigenes Gemüse mit meinen magischen Kräften selbst zum Wachsen bringen, finde ich genial. Was Aurora angeht, so war ich zu Anfang nicht ihr größter Fan, aber ihre Hartnäckigkeit und ihr Durchhaltevermögen, haben sie dann doch für mich eingenommen. So dass ich mich freue wenn der nächste Band erscheint, mich wieder mit ihr dem Sturm zu stellen, der da am Horizont heraufzieht. Vielleicht kann ja die Autorin mehr als über das Unbedingte Verlieren der Jungfräulichkeit zu schreiben. Mit Stormheart hat sich mich schon mal überzeugt.
Inhalt : Blicke dem Sturm in die Seele und finde dein Herz! Von der jungen Königstochter Aurora wird erwartet, dass sie ihre besonderen Fähigkeiten nutzt, um ihr Volk vor den zerstörerischen Stürmen zu schützen. Was keiner weiß: Noch hat Aurora diese Fähigkeiten nicht. Um ihr Geheimnis zu wahren, scheint eine arrangierte Heirat der einzige Ausweg. Doch bevor es dazu kommt, flieht sie aus dem Palast und schließt sich einer Gruppe von Sturmjägern an. Während sie eine ganz besondere Verbindung zu Stürmen findet, läuft sie Gefahr, ihr Herz zu verlieren. Ein opulenter Auftakt zur Stormheart-Trilogie mit einem spannenden Kampf gegen Naturgewalten! QUELLE : Oetinger Meine Meinung : In " Stormheart. Die Rebellin: Band 1" geht es um die sechzehnjährige Prinzessin Aurora, von der erwartet wird, dass sie das Reich vor den zerstörerischen Stürmen beschützt. So wird,es verlangt doch Aurora scheint das Gen der Sturmling Geschlechter nicht zu haben.Ein Ausweg scheint eine Heirat mit Prinz Cassius, doch auch dieser scheint nicht so zu sein, wie er vorgibt und andere Pläne mit dem Königreich zu haben. So versucht Aurora ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen... Aurora hat als Prinzessin keine leichte Bürde zu tragen, denn eigentlich sollte sie auch zu den Sturmling Geschlechter gehören und sich um zerstörerische Stürme kümmern, die das Königreich bedrohen können, aber irgendwie scheint sie es nickt zu besitzen. Kann sie ihren Weg noch selbst bestimmen? Lock ist der Anführer einer Gruppe von Sturmjägern und zeigt Aurora eine ganz andere Welt hinter den Mauern des Palasts. Er wirkt zu Beginn noch sehr mysteriös und ich wollte ihn mit jeder Seite mehr kennen lernen. Prinz Cassius scheint auf den ersten Blick jemand charmantes zu sein und Aurora einlullen zu können. Er scheint etwas zu verbergen und andere dunkle Pläne zu haben. Kann man ihn aufhalten? Der Schreibstil ist angenehm flüssig und wird aus verschiedenen Sichten wie der von Lock, Aurora, Prinz Cassius erzählt. Der Leser kann so verschiedenen Einblicke kennen lernen und die Gefühle und Gedanken erfahren. Die Kulisse die Cora Cormack erschaffen hat,macht neugierig auf mehr und man will mehr erfahren. Die Welt, die sie erschaffen hat, zieht den Leser einfach mit und man entdeckt immer wieder neue Dinge. Die Spannung und Handlung hat mich mit jedem Kapitel mehr in die Geschichte von Aurora gezogen. Ohne viel zu verraten, von der Handlung kann man Anhand des Klapptexts schon einiges erahnen. Spannung, Drama und große Gefühle ziehen den Leser ebenso mit und man will einfach wissen, wie der 1 Band ausgeht. Aurora hat es als Prinzessin nicht einfach, denn sie besitzt anscheinend nicht die wichtige Sturmlingmagie, um das Königreich zu schützen. Ihre einzige Chance scheint eine Heirat mit einem anderen Prinzen. Doch dieser hat ganz andere Absichten und will seinen eigenen Plan durchbringen. Aurora fasst den Mut und flieht aus dem Palast um sich einer Gruppe von Sturmjägern anzuschließen. Dort trifft sie auf Lock der sie mehr in seinen Bann zieht als gut für sie ist. Kann sie einen Weg finden ihr Königreich selbst zu retten und die Stürme zu bewältigen? Das Ende lässt mich voller Erwartung auf Band 2 und 3 warten, um zu erfahren wie es genau weitergeht. Cora Carmack hat mich mit diesem Werk völlig überrascht, weil ich sonst immer nur Young Adult Bücher gewohnt war. Das Cover ist einfach genial und es ist ein absoluter Hingucker. Das Mädchen passt perfekt auf Aurora. Fazit : Mit „Stormheart. Die Rebellin: Band 1" schafft Cora Carmack einen fesselnden Auftakt ihrer neuen Fantasy Reihe. Ich liebe ihren Schreibstil und freue mich schon auf die nächsten Bücher von ihr.
Bisher hatte ich von der Autorin nur ihre erste New Adult Reihe Losing It gelesen und war begeistert. Da ich wusste, dass mir der Schreibstil der Autorin gefällt, war auch klar, dass ich dieses Buch von Cora Carmack lesen würde. Aurora ist die einzige Tochter der mächtigen Königin Aphra von Pavan und eigentlich hätte sie die Sturmmagie ihrer Familie erben müssen, sie sollte sogar noch mächtiger sein als ihre Mutter. Zumindest wird das überall im Königreich und darüber hinaus verbreitet. Aber Aurora ist gabenlos und wird kaum der Öffentlichkeit präsentiert, damit niemand erfährt, dass sie keine der Fähigkeiten ihrer Familie geerbt hat. Sie soll den jüngeren Sohn Cassius aus dem anderen Königreich Lock, damit die Sturmmagie trotzdem weitervererbt wird. Cassius ist sehr mächtig, aber noch vor der Hochzeit flieht sie. Zusammen mit einer Gruppe Sturmjäger verlässt sie ihr Königreich und erfährt vieles über Stürme, das Königreich und auch über sich selbst. Mehr als sie es jemals gedacht hatte. Ich mochte Aurora vom ersten Moment an, da sie mutig, neugierig und stark ist. Sie hat sich alle die Jahre versteckt und sich keine Freundschaften erlaubt, damit niemand ihr Geheimnis erfährt. Sie hatte nur ihre Bücher und ihr Pferd und durfte niemanden an sich heranlassen. Sie wirkte sehr authentisch und real, da sie sowohl Schwächen, als auch Stärken hatte. Sie war manchmal fröhlich, manchmal traurig und manchmal zickig, aber genau das mochte ich so sehr an ihr. Sie war mir am Anfang etwas zu naiv und gutgläubig, aber mir gefiel ihre Entwicklung und auch, dass man schon zu Beginn die Frau gesehen hat, zu der sie werden kann. Die andere Charaktere waren absolut unterschiedlich, aber genauso interessant. Die Gruppe von Sturmjägern war so unterschiedlich und auch wenn man ich nicht sofort alles über sie erfuhr, fand ich die Dynamik in dieser ungleichen Gruppe toll. Dazu wurde die Geschichte nicht nur aus der Sicht von Aurora geschildert, sondern auch von anderen Charakteren. Dadurch wusste man auch was zeitgleich im Palast geschah und wie sich alles während Auroras Abwesenheit entwickelt. Ich wurde von Anfang an mitgerissen und konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte baute von Anfang an Spannung auf und ich hatte keinen Moment das Gefühlt es wäre langweilig. Ich war gefesselt und wollte unbedingt mehr über Rora, die Sturmjäger und die Magie erfahren. Stormheart war ein unglaublich toller Auftakt dieser Fantasy Trilogie und hat mich in eine Welt voller Sturmmagie entführt. Es ging aber nicht nur um die Magie und die Suche nach sich selbst, sondern auch um Freundschaft, Liebe, Verbundenheit, aber auch um Verrat und Intrigen. Die Geschichte schaffte es wirklich mich zu überraschen und hat definiv meine Erwartungen übertroffen. Das Cover finde ich unlaublich passend, denn fast genauso habe ich mir Aurora an dem Tag ihrer Verlobungsfeier vorgestellt. Ich finde es auch so wirklich klasse und es ist ein absoluter Eyecatcher. Es fällt einem sofort auf und macht neugierig auf die Geschichte. Ich finde sowohl den englischen Titel, wie auch den deutschen sehr passend. Erst war ich bei dem englischen etwas irritiert, aber er erklärt sich im Laufe der Geschichte und ich finde ihn fast schon besser als den deutschen. Ich bin schon absolut gespannt auf die weiteren Bände und freue mich jetzt schon darauf, wie die Geschichte weitergeht.
Ich habe "Stormheart – Die Rebellin" schon vor ein paar Wochen beendet, allerdings es bisher nicht wirklich geschafft, mir eine Meinung zu dem Buch zu bilden, weswegen ich auch bisher noch keine Rezension dazu geschrieben hatte. Der Plot bietet einiges, auch die Charaktere sind interessant geschrieben, doch irgendwas hat mir bei dieser Geschichte gefehlt, hat mich Wochen brauchen lassen, bis ich sie beenden konnte und nochmal Wochen, bis ich jetzt diese Rezension hochlade. Der Plot ist definitiv interessant ausgearbeitet und hat mich auch schon beim Lesen des Klappentextes angesprochen. Ich habe circa 50 Seiten gebraucht, um wirklich in das Buch starten zu können. Ich hatte in dieser Zeit "Stormheart" öfters mal zur Seite gelegt und ein anderes Buch angefangen, weil ich die Einführung ein wenig zu lange fand und es mir zu lange gedauert hat, bis der eigentliche Plot erst wirklich losgeht. Aber was danach kam, hat mich überzeugt. Dabei fand ich es sehr interessant, die Sturmjäger auf ihrer Reise zu begleiten, Auroras Reaktionen zu beobachten und allgemein zu ergründen, wie sich die Geschichte fortführen wird und ob Aurora auch eine Sturmjägerin werden kann. Die Handlung an sich ist logisch aufgebaut und enthält definitiv mehrere Spannungsbögen, Geheimnisse und Rätsel, die auch nicht alle innerhalb des ersten Bandes aufgeklärt oder gelöst werden. Die Entwicklung hat mir auf jeden Fall gefallen und auch das Ende fand ich grandios umgesetzt. Ich konnte mir vor allem die Endszene lebhaft vorstellen, die Gefühle der Hautprotagonistin nachempfinden und finde den Schluss daher mehr als gelungen. Kritikpunkt für mich war an dieser Stelle die Liebesgeschichte, die ich mir zwar gewünscht habe und dessen Entwicklung ich im Grunde auch mochte, aber mir persönlich ein wenig zu schnell und zu stürmisch anfing. Eine Konzentration auf die eigentlichen Geschehnisse und eine Verlagerung der Liebesgeschichte in den zweiten Band hätte mir da deutlich besser gefallen. Nicht nur, um der Entwicklung der Charaktere nicht im Wege zu stehen, sondern auch, um eben jener Liebesgeschichte einfach mehr Platz zu geben – was ihr meiner Meinung nach aufgrund ihrer Authentizität gut getan hätte. Aurora soll bei diesem Buch wohl der interessantes Faktor sein und wird auch so grundlegend für den Leser aufbereitet. Nicht nur, dass sie die Königstochter ist und entsprechende Gaben nicht besitzt (die sie aber besitzen sollte), sondern auch der Wechsel zwischen verschiedenen "Persönlichkeiten". Einmal ist sie eine junge, kalte Prinzessin, ein anderes Mal eine gute, einfühlsame Freundin, dann die knallharte Sturmjägerin, dann die gefühlvolle Liebende. Anfangs hat mich das sehr verwirrt, weil ich sie als Hauptprotagonistin nicht wirklich einschätzen konnte, später konnte ich damit allerdings immer besser umgehen. Wie einfach es ihr fällt, in Rollen zu schlüpfen und ihren Charakter schlichtweg interessanter darzustellen, hat mir zunehmend gefallen. Sie entwickelt sich, typisch für die Hautprotagonistin, auch zügig weiter, lernt vieles dazu und lässt sich auch nicht alles von ihren Begleitern gefallen, was sie nicht nur durchweg (durchsetzungs)stark erscheinen ließ, sondern auch selbstbewusst und tollkühn. Auch wenn mich Aurora im Laufe des Geschichte beeindruckt hat, war es Lock, der mich eingenommen hat, der zu meinem Lieblingscharakter wurde und dessen Handlungsmuster ich auch wesentlich besser verstehen konnte. Er ist der gute Junge in der Geschichte, handelt zwar nicht immer durchschaubar, aber immer zu Auroras besten – einfach, weil er sie mag, weil sie in ihm etwas bewegt. Zusammen mit den anderen Begleitern geben sie ein tolles Team, das sich mehr oder weniger erfolgreich gegen Stürme stellt und Aurora in diesem "Metier" anlernt. Und auch Cassius, der Gegenspieler von Aurora, fand ich da ein Stück weit interessanter als sie selbst, weil er einfach so abgrundtief gefestigt böse ist, dass er, obwohl ich ihn wirklich nicht mochte, einfach faszinierend wirkt – und trotz seiner bösen Pläne irgendwie noch unter den Pantoffeln seines Vaters steht. Er ist einfach ein Intrigant, den diese Geschichte bitter nötig hat und der mich von Anfang an mit seiner Boshaftigkeit überzeugen konnte. Der Knackpunkt an meiner Rezension ist allerdings der Grund, warum ich dieses Buch lange Zeit nicht wirklich einzuschätzen wusste. Denn wenn ich all das eruiere, bleibt mir ein toller Plot, eine starke, dennoch steigerungsfähige Handlung, einnehmende, interessante und facettenreiche Charaktere, ein toller, bildreicher Schreibstil und sehr viele Spannungsbögen, aber auch sehr viele ruhige Situationen, in denen sich die Charaktere kennenlernen, einander über ihre Vergangenheiten und Erlebnisse erzählen und lernen sich zu vertrauen. Wenn ich über all das nachdenke, kann ich eigentlich nur sagen, dass mir das gewisse Etwas, der Pfeffer, die Sogwirkung bei diesem Buch gefehlt hat. Leider bietet "Stormheart" eben jenes für mich nicht. Nicht umsonst habe ich mehr als 10 Tage gebraucht um ein 464 Seiten starkes Buch zu beenden. Ich finde das Werk gut, mir hat es gefallen, aber an dem Page-Turner-Effekt muss die Autorin im nächsten Band meiner Meinung nach noch arbeiten. Fazit "Stormheart – Die Rebellin" ist ein schönes und kurzweiliges Buch, das mich zwar unterhalten konnte, aber doch eher auf oberflächliche Weise. Die Charaktere fand ich gut umgesetzt, haben im Bezug auf die Hauptprotagonistin aber auf jeden Fall noch Steigerungsbedarf. Ebenso würde ich mir wesentlich mehr Pepp für den zweiten Band wünschen, den ich jedoch auf jeden Fall lesen werde und auf den ich mich auch trotz der Kritik sehr freue.
Meine Meinung Geschichte Stürme die lebendig sind, eine Seele haben, einen Willen. Ist das eine einzigartige Idee ? Definitiv! Doch an der Umsetzung haperte es gewaltig. Es hat das ganze Buch gebraucht, bis ich überhaupt verstanden habe, wie genau das alles ablaufen soll. Die Seele ist mitten im Sturm drin, doch ein Charakter namens Cassius beispielsweise kann von weiter Entfernung dieses Herz ergreifen. Wie ? Ich habe es einfach nicht geschafft, mir bildlich vorzustellen, wie dieses Herz entwendet wird. Zudem wurden die Stürme leider alle schnell abgehandelt. Denn der Fokus lag, oh Wunder bei der Autorin, ... auf der Liebe ! Die Autorin wollte sich mal an einen Fantasy-Roman wagen. New Adult. Doch was kam raus? Eine neue Liebesgeschichte. Doch selbst diese war anstrengend. Liebe auf den ersten Blick, doch keiner möchte eine Beziehung. Zig Gründe die dazwischen stehen. Ein ständiges hin und her, welches viel zu viel Platz in der Geschichte einnimmt. Auch das Ende konnte mich leider wenig überzeugen. Ich liebe spannende Szenen am Ende, die einen einheizen, packen, verschlingen. Es gab definitiv eine Szene, die spannend war, doch ich brauche Action und das konnte die Situation leider nicht so vermitteln. Der "Weiterles"-Moment fehlt. Einiges war schlicht und ergreifend unlogisch und noch viel mehr war vorhersehbar. Von dieser tollen Idee hätte ich weitaus mehr erwartet. Charaktere Fangen wir mal mit der Protagonistin an... die für mich nervigste Person im ganzen Buch. Denn die liebe Prinzessin, die ja unbedingt eine Rebellin werden wollte, hat allem etwas entgegenzusetzen. Eben eine richtige Prinzessin - die ja eigentlich nicht so sein wollte. Immer weiß sie alles besser oder regt sich auf, bricht Streitereien vom Zaun... Einfach anstregend! Lock hingegen mochte ich eigentlich sehr gerne. Obwohl er mit der Situation nicht zufrieden war, war er immer freundlich und hat versucht, Roar zu helfen, wo es geht. Auch andere Charaktere sind mir sehr ans Herz gewachsen. Die Autorin kann es! Schade, dass ausgerechnet die Protagonistin mich nicht erreichen konnte. Schreibstil & Sichtweise Der Schreibstil ist sehr angenehm für ein Jugendbuch. Es nimmt mich mit, gibt mir aber keine spezifischen Gefühlsmomente. Nur die Liebesszenen konnten mich richtig packen. Auf dem Gebiet versteht die Autorin auch definitiv zu schreiben. Geschrieben ist das Buch aus der Sicht von Aurora in der dritten Person. Zwischendurch werden auch Szenen vom sogenannten "Sturmlord" eingeworfen. Cover & Titel Ganz so meins ist es nicht. Das liegt zum einen daran, dass mal wieder eine Person abgebildet ist - Aurora. Zum anderen wohl daran, dass ihr Haar unrealistisch fliegt, die Krone komisch aussieht und der Sturm pink ist. Aber man soll ja ein Buch bekanntlich nicht nach dem Cover beurteilen! Leider passt auch der Titel nicht. Der Name der Reihe "Stormheart" schon. Denn auf der Jagd nach diesem sind viele und Aurora verleiht allem noch einmal eine spezielle Bedeutung. Jedoch finde ich nicht, dass Aurora rebelliert. Sie verschwindet und flieht vor ihren Aufgaben. Die einzigen Sachen, gegen die sie rebelliert, sind gut gemeinte Ratschläge. Zitat "Stürme waren nicht wählerisch. Sie stellten keine Nachforschungen über die Bewohner der Städte an, bevor sie zuschlugen. Sie wüteten, unkontrolliert und wahllos, und vernichteten alles, was ihnen in den Weg kam." - Seite 247 Fazit Ein Buch mit einer durch und durch tollen Idee. Leider hat mir die Umsetzung gar nicht gefallen. Vieles habe ich nicht verstanden, Geschehnisse waren vorhersehbar und es gab kaum einen Moment, an dem ich dringend weiterlesen wollte. Leider war auch die Protagonistin sehr nervig und alles lief auf eine weitere Liebesgeschichte hinaus. Schade!
Als Königstochter wird von Aurora erwartet, dass sie eines Tages den Thron besteigt und den Platz ihrer Mutter einnimmt. Nur fehlt Aurora die Fähigkeit, Stürme zu beeinflussen und somit ihr Volk zu schützen. Niemand weiß davon, nur ihre Mutter und sie selbst. Um ihr trotzdem ein sicheres Leben zu garantieren, soll sie Cassius heiraten, den Sohn eines benachbarten Königreiches. Aber kurz vor der Hochzeit flieht Aurora und schließt sich einer Gruppe Sturmjäger an. Hier werden ihre Dinge offenbart, von denen sie bisher nichts geahnt hat und wie es scheint, kann sie sogar erlernen, Stürme und Unwetter zu beherrschen, etwas, das sie bisher für völlig unmöglich gehalten hat. Bei diesem Buch handelt es sich um den 1. Teil einer neuen Trilogie der Autorin Cora Carmack. Hauptfigur ist Aurora. Alle ihre Vorgängerinnen verfügen über die Fähigkeit, das Wetter zu beeinflussen, nur sie nicht. Erzählt wird die Handlung aus der Sicht von verschiedenen Personen. Insgesamt fand ich die Grundidee sehr interessant. Der Fantasy-Anteil ist recht hoch und die Idee mit der Magie und den Unwettern war sehr ungewöhnlich. Ich mag Fantasy-Geschichte, bei denen es um die Beeinflussung des Wetters geht, davon gibt es viel zu wenige. Am Anfang hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte sich um Aurora und Cassius drehen wird. Ich fand Cassius sehr interessant, denn er ist eigentlich der "Böse", wenn man so will. Und Geschichten, in denen die Bösen eine Wandlung durchmachen, mag ich sehr. Leider schlägt die Autorin dann eine völlig andere Richtung ein, was ich persönlich sehr schade fand. Einer der Sturmjäger verdreht Aurora dann letztendlich den Kopf. Ich persönlich fand Lock, so heißt der Sturmjäger nämlich, im Gegensatz zu Cassius sehr blass, zumindest anfangs. Aurora hat überhaupt keine Ahnung, was in ihrem Königreich vorgeht. Ihre Mutter hat sie von allem abgeschottet und absichtlich unwissend gelassen. Ist sie anfangs noch etwas naiv, macht sie eine erstaunliche Wandlung durch. Sie entwickelt sich sehr gut und gewinnt an Stärke. Der 2. Teil erscheint leider erst 2018, was ich persönlich sehr schade finde. Hoffentlich habe ich bis dahin nicht alles wieder vergessen. Von mir gibt es dieses Mal 4 von 5 Punkte.
Die Idee mit den Stürmen ist einfach toll! Allerdings fand ich leider die Beziehung zwischen Aurora und Lock fürchterlich. Ihre Interaktionen habe die meiste Zeit unecht und dadurch nicht wirklich nachvollziehbar gewirkt. Generell fand ich den Fokus auf diese "Liebesgeschichte" zu groß. Ich hätte lieber noch etwas mehr politische Intrigen gehabt. Ich bin jedoch trotz allem sehr gespannt, was der nächste Teil der Reihe bereit halten wird.
Description
Blicke dem Sturm in die Seele und finde dein Herz! Von der jungen Königstochter Aurora wird erwartet, dass sie ihre besonderen Fähigkeiten nutzt, um ihr Volk vor den zerstörerischen Stürmen zu schützen. Was keiner weiß: Noch hat Aurora diese Fähigkeiten nicht. Um ihr Geheimnis zu wahren, scheint eine arrangierte Heirat der einzige Ausweg. Doch bevor es dazu kommt, flieht sie aus dem Palast und schließt sich einer Gruppe von Sturmjägern an. Während sie eine ganz besondere Verbindung zu Stürmen findet, läuft sie Gefahr, ihr Herz zu verlieren. Ein opulenter Auftakt zur Stormheart-Trilogie mit einem spannenden Kampf gegen Naturgewalten!
Book Information
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Eine tolle Idee die aber ihr Potenzial verschenkt hat, das "Gewisse Etwas" hat mir einfach gefehlt. Die Leseprobe dieses Romans auf Vorablesen.de hatte mich zunächst wirklich überrascht und magisch angezogen. Um so erfreuter war ich, dass ich für dieses Buch bei Vorablesen.de aus dem Lostopf gezogen wurde. Vielen Dank noch mal für die tolle Möglichkeit, dieses Buch lesen und rezensieren zu dürfen! Cover: Von Carolin Liepins kenne ich vor allem die Gestaltungen für Marah Woolfs Bücher, die eher illustrativer Natur sind und ich persönlich sehr schön finde. Hier sehen wir das Foto-Porträt der Sturmprinzessin, das mit der Edelsteinkrone und einem Umhang bestückt ist. Und wenn man genau hinsieht, sieht man auch das Photo-Composing der einzelnen Bilder. Das stört mich nicht so sehr. Was ich aber ein bisschen komisch finde, sind die "fliegenden Haare", die hinter der Prinzessin "zu Berge" stehen. Auch die kleinen Edelsteine an der Augenbraue entlang finde ich etwas merkwürdig. Ich bin von dem Cover nicht ganz überzeugt, zumal ich Gesichter auf Cover auch immer etwas problematisch finde. Handlung: Die Sturmlingsprinzessin Aurora wird ohne Sturmmagie geboren und kann ihr Volk Pavan nicht vor den zerstörerischen Stürmen schützen. Um das Gesicht und den Thron zu wahren, gaukelt die Mutter ihrem Volk seit Auroras Geburt vor, sie hätte eine sehr starke Magie. Der einzige Ausweg aus dem Lügenkonstrukt scheint die Vermählung mit dem Sturmprinzen aus dem mächtigen Reich Lock zu sein. Aurora flüchtet aber kurz vor ihrer Hochzeit in das Wildland und trifft dort auf Sturmjäger, die ihr eine vollkommen andere Sicht auf die Dinge vermitteln. Sie begreift, dass ihr bisheriges Leben nicht nur aus einer Lüge bestand und fasst den Entschluss sich die Magie anzueignen, um ihr Volk später als würdige Sturmlings-Königin beschützen zu können. Buchlayout / Haptik: Das gesamte Buchlayout ist durchdacht und einheitlich konzipiert. Eine geschnörkelte aber symmetrische Linie ziert zum einen das Cover, das Titelblatt und visualisiert innerhalb von Kapiteln einzelne Sinnabschnitte und Perspektivenwechsel. Kleine Textpassagen führen jedes Kapitel an, wobei sich mir der Zusammenhäng aus dem Inhalt dieser Texte mit dem Geschehen im Kapitel nicht ganz erschließt. Insgesamt erscheint das Buch hochwertig und mit seinen 464 Seiten doch recht dick. Mir hat die Ausführung gut gefallen. Idee / Plot: Eine fantastische Welt, in der Stürme und Naturgewalten nicht nur reine Erscheinungen und naturgegeben sind, sondern ein Herz und vielleicht auch einen eigenen Willen besitzen, hat mir sehr gut gefallen. Die bis zur Vermählung von der Außenwelt abgeschottete Aurora muss erst ihre Heimat verlassen um einen eigenen Blickwinkel auf die Stürme und Zusammenhänge zu erfassen. Und lernt dabei den von sich überzeugten Sturmjäger Lock kennen. Aurora ist gefangen zwischen ungewohnten Gefühlen und der Verzweiflung keine gute Thronerbin für ihr Volk sein zu können. Ein wirklich interessanter Ansatz einer neuen Welt mit der Mischung aus Fantasy und Romantik, wobei die Idee des "Sturmkönigs" nicht ganz neu ist. Emotionen / Protagonisten: Aurora wirkt zunächst trotzig und willensstark. Sie war mir anfangs recht sympatisch, da sie nicht nur aus purem Egoismus geflüchtet ist, sondern sich ihrem Volk sehr verbunden fühlt und einen Ausweg aus ihrer Misere gesucht hat. Ich konnte ihr gut nachempfinden und fand den Grund ihrer Flucht auch schlüssig. Im Laufe des Buches beginnt sie mich aber zu nerven. Sie wirkt immer naiver und obwohl sie sehr hart trainiert, um eine Sturmjägerin zu werden, hat sie manche Anwandlungen, die ich nicht nachvollziehen kann. Sie bleibt trotzig, aber auf eine sehr anstrengende Art und Weise. Der Sturmprinz Cassius ist im ersten Abschnitt stark präsent und hat mir sehr gut gefallen. Er strahlt eine unergründliche und mysteriöse Art aus, die mich gleich gefesselt hat. Er ist eher der Bad-Boy, der aber seine eigenen Geheimnisse hat, was ihn für mich wesentlich interessanter macht. Doch nach Auroras Flucht taucht Cassius so gut wie gar nicht mehr auf und verblasst leider total. Von ihm hätte ich gerne mehr gehabt. Er war auch der Magnet, der mich am Anfang angezogen hat und mir deswegen die Leseprobe auch so gut gefallen hat. "Das Bedürfnis, hinter all ihre Geheimnisse zu kommen, war um so stärker, weil sie bald ihm gehören würde. Sie zu erobern würde wahrscheinlich aufregender sein als jeder Sieg, den er je über einen Sturm errungen hatte." Cora Carmack: "Stormheart - Die Rebellin", S. 23 (Gebundene Ausgabe © 2017 Friedrich Oetinger Verlag) Hingegen wirkt der Sturmjäger Lock, der Aurora als Mentor trainiert, anfangs ebenfalls mysteriös und geheimnisvoll, ist aber dann sehr schnell aalglatt und langweilig. Da ist kaum was Überraschendes an ihm, und wirkt eher liebeskrank und ferngesteuert. Die ganze Liebesgeschichte, die sich zwischen Aurora und Lock anbahnt, empfand ich zuerst ganz nett, später aber wurde es mir zu kindisch und beide Protagonisten blieben für mich einfach oberflächlich. Lock wirkt auf mich auch ziemlich arrogant und von sich selbst sehr überzeugt. Er ist dann auch so liebesblind, dass er Auroras mehr als verdächtiges und merkwürdiges Verhalten nicht hinterfragt und nicht einmal eine gesunde Portion Skepsis aufbringt. Das ist für mich nicht authentisch. Handlungsaufbau / Spannungsbogen: Die Spannung hat sich über die ersten Abschnitte sanft aufgebaut und man wurde in die Handlung allmählich eingeführt. Die Mischung zwischen mystischer Fantasy und Romantik fand ich gut ausgewogen. Doch über den Verlauf des Buches konnte der Spannungsbogen nicht weiter ausgebaut werden. Die Handlung bleibt vorhersehbar ohne wirklich spürbare Wendungen, geschweige denn aufregende Plottwists. Die magischen Momente wurden immer weniger, es gab kaum Höhepunkte und erst recht keinen Showdown. Nicht einmal einen Cliffhanger (welcher bei einer Trilogie ja inzwischen schon Usus ist), haben wir erleben dürfen. Das Buch endet einfach flach, ohne dass die Handlung wirklich abgeschlossen ist. Einige Fragen sind mehr als offen geblieben und ungereimte Stellen lassen mich ziemlich unglücklich zurück. Szenerie / Setting: Cora Carmack beschreibt die Umgebung schön bildhaft und die einzelnen Szenen sind gut vorstellbar. Das schon fast dystopische Setting passt gut zu den Fantasy-Elementen mit den zerstörerischen Stürmen und der Sturmmagie. Es gab ein paar schöne magische Momente zwischen den Stürmen und den Protagonisten, die mir aber dann zu kurz abgehandelt wurden. Die ellenlangen Seiten mit dem Liebesgeplänkel „Fang mich doch“ ist mir dann einfach zu kindisch und zu doof. Das letzte Kapitel besteht nur noch daraus (schon fast bis hin zu sehr erotischen Beschreibungen) und die Fantasy ist für mich total verflogen. Die ganze Geschichte hat für mich deswegen auch kein Alleinstellungsmerkmal mehr. Das hätte sich genauso auch in einem anderen Setting abspielen können. Es ist weder eine prickelnde Lovestory mit ordentlichen Funkenschlag und Dramatik, noch eine mystische Fantasy-Story mit ausgefallener Magie und fesselnder Phantasie. Beides kommt mir zu kurz. Sprache / Schreibstil: Der anfängliche, für Fantasy typische Sprachstil hat mir gut gefallen. Es war flüssig und angenehm zu lesen. Obwohl ich bei dieser „gestelzten“ Sprache oft meine Probleme habe, fand ich sie hier ganz ausgewogen und nicht übertrieben. Der Schreibstil nimmt aber kontinuierlich über das Buch ab und wird zum Schluss hin doch sehr gewöhnlich. Vor allem arbeitet Cora Carmack dann vermehrt mit wörtlicher Rede, was ich immer als sehr problematisch finde, weil das immer die Geschichte langatmig wirken lässt. Viele Unterhaltungen hätte man sich sparen können. Cora Carmack lässt uns die Geschichte in der Multiperspektive erleben. Durch den recht häufigen Perspektivenwechsel habe ich auch den Zugang zu den Protagonisten schlecht vertiefen können. Was ich anfangs gut fand und auch passend für die Einführung in die Geschichte war, empfand ich am Ende eher als lästig. Ich musste auch immer erst ein paar Zeilen lesen, um zu kapieren, aus welcher Sicht das gerade erzählt wird. Das hat mich im Lesefluss gestört. Man hätte sich hier auf eine Hauptsicht (die von Aurora) beschränken sollen, und diese dann vielleicht auch abgesetzt zur Multiperspektive in der Ich-Perspektive erzählen können. In den letzten Abschnitten fand ich den Perspektivenwechsel mehr als unglücklich. Da hat sich Cora Carmack keinen Gefallen getan (oder es sich zu einfach). Denn es gab einige Stellen, die ich gerne aus der anderen Perspektive gelesen hätte. Zum Beispiel, als Aurora mit dem Nebel spricht. Das hätte eine sehr schöne magische Stelle werden können. Fazit: Mich hat die Geschichte zum Ende hin nicht mehr mitnehmen können. Die Spannung wurde über das gesamte Buch auch nicht wirklich aufgebaut. Es hat mich nicht so gefesselt und ich bin mir nicht sicher, ob mich der weitere Verlauf auch interessiert. Zu viel unglaubwürdiges und kindisches Liebesgeplänkel, und zu wenig Fantasy. Eine tolle Idee die aber ihr Potenzial verschenkt hat, das "Gewisse Etwas" hat mir einfach gefehlt.
Stormheart habe ich schon vor ein paar Monaten entdeckt und fand die Idee dahinter interessant. Deswegen habe ich mich auch sehr gefreut, als ich bei Vorablesen Glück hatte. Das Cover finde ich farblich schön. Die Krone und der Umhang haben Struktur, was ein schöner Effekt ist. Den Blick der Frau finde ich nicht so toll. Aber im Großen und Ganzen gefällt es mir. Worüber ich mich gefreut hätte, wäre eine Karte gewesen. Ich mag Karten einfach und da die Gruppe auf Reisen geht, wäre sie praktisch gewesen. Kurz zum Inhalt. Aurora ist eine Königstochter, ihre Aufgabe ist es ihr Volk vor den schweren Stürmen zu beschützen. Doch leider zeigen sich ihre Fähigkeiten einfach nicht. Deswegen soll sie nun Prinz Cassius heiraten, damit ihr Geheimnis weiter sicher bleibt und ihr Reich beschützt wird. Doch Aurora hält davon recht wenig und schließt sich lieber eine Gruppe von Sturmjägern an. Nicht nur, um der Hochzeit zu entfliehen, sondern um endlich ihre Fähigkeiten zu erwecken, doch dabei macht sie eine ganz andere Entdeckung..... Zu Beginn konnte mich das Buch richtig begeistern. Die Idee dahinter finde ich großartig. Der Kontinent wird von Stürmen heimgesucht. Diese unterschieden sich aber, es gibt Tornados und einfache Gewitter, aber auch Feuer- und Sandstürme usw. Und diese Stürme sind gewaltig, sie tauchen immer wieder auf und haben ein Herz. Und genau dieses Sturmherz sollte Aurora an sich nehmen können, sie sollte die Stürme bezwingen können. Dieses ganze Konzept ist für mich neu und somit fand ich es sehr interessant. Doch mit der Zeit wurde die Handlung etwas schleppend. Aurora schließt sich den Sturmjägern an und es folgt eine Ausbildung bzw. Training. Und dieses Training fand ich zum teil sehr zäh. So ging es mir schon in anderen Büchern, häufig der erste Band einer Reihe. Und ich verstehe durchaus, wieso dies wichtig für die Geschichte ist. Doch ein paar Seiten weniger, hätten da meiner Meinung nach nicht geschadet. Gegen Ende wurde es dann noch mal richtig spannend und es gab eine schöne Überraschung, die Lust auf Band 2 macht. Auf den ich schon gespannt bin. Mit Aurora als Charakter kam ich nicht immer so klar. Manchmal fand ich ihre Art etwas nervig. Sie ist sehr abgeschottet aufgewachsen und vielleicht hat sie deswegen in meinen Augen manchmal zu naiv und kindisch reagiert. Cassius, den Prinzen, fand ich zu Beginn sehr interessant. Doch dann blieb sein Charakter irgendwie etwas in der Luft hängen, so als wollte die Autorin sich offen lassen, welche Richtung er einschlagen wird. Mit Lock, einem Sturmjäger wurde ich zuerst nicht so warm. Alles in allem kamen mir die Charaktere noch nicht so nah, aber dafür gibt es ja noch zwei weitere Bücher. Fazit: Eine richtig tolle und interessante Idee. Die Stürme und die Sache mit den Sturmherzen fand ich super. Leider gab es ein paar Längen, gerade das Training zog sich für mich. Mit den Charakteren wurde ich nicht so richtig warm und hoffe, dies ändernd sich noch in den Folgebänden. Auf die ich schon sehr gespannt bin, da der Ausgang von Band 1 einen spannenden zweiten Band verspricht.
Stormheart – Die Rebellin von Cora Carmack Zum Inhalt: Aurora ist die Prinzessin des Königreichs Pavan und stammt damit aus einer alten Familie von Sturmlingen. Als einzige Erbin soll sie irgendwann nicht nur die Krone von ihrer Mutter übernehmen, sondern auch die Pflicht das Königreich von den bedrohlichen Stürmen zu beschützen, die immer wieder darüber hereinbrechen. Doch Aurora hat ein gefährliches Geheimnis, sie verfügt über keine magischen Kräfte und dies macht ihr Königreich angreifbar. Um Pavan zu schützen und ihr Geheimnis zu bewahren soll Aurora bald den Prinzen eines anderen Königreichs heiraten. Doch Aurora traut diesem nicht. Als sie ihm nachspioniert entdeckt sie eine völlig neue Welt. Vielleicht gibt es für sie doch noch einen Weg an Magie zu kommen... Meine Meinung: Mir fällt es echt schwer dieses Buch zu bewerten, denn es gab in dieser Geschichte Dinge die ich absolut geliebt habe, aber auch Dinge mit denen ich so gar nicht klargekommen bin. Als ich das Buch angefangen habe zu lesen, hätte ich es am liebsten nach dem ersten Kapitel direkt abgebrochen. Nach dem zweiten Kapitel sah die Situation jedoch schon wieder komplett anders aus und die nächsten gut 150 Seiten waren innert kürzester Zeit verschlungen, während ich anschliessend bis kurz vor dem Ende wieder eher das Gefühl hatte mich durch die Seiten quälen zu müssen. Was mir an diesem Buch unglaublich gut gefallen hat war die Welt und insbesondere die Magie darin. Der Titel Stormheart ist dabei wirklich passend, denn in dieser Welt sind Stürme eine Art Monster die bezwungen werden müssen und deren Herzen magische Kräfte besitzen. Die Welt und das Magiesystem wirken gut ausgearbeitet und die Ideen dahinter sind frisch und super faszinierend. Auch die Politik dieser Welt fand ich spannend und die Richtung in die sich die Geschichte insgesamt bewegt finde ich sehr spannend. Der Schreibstil von Cora Carmack hat mir auch sehr gut gefallen, er ist sehr locker und teilweise humorvoll und doch ist die Geschichte über grosse Teile hinweg unglaublich packend, auch wenn sie etwa ab der Mitte gewisse Längen aufwies. Besonders die verschiedenen Sichtweisen und damit auch verschiedenen Schauplätze haben mir gut gefallen und haben zusätzlich für Spannung gesorgt. Die Figuren konnten mich leider schon nicht mehr so vollständig überzeugen. Es gab ein paar Figuren, insbesondere Nebenfiguren wie Nova, Duke und Jinx, die ich total gerne mochte. Diese hätte ich auch gerne noch etwas besser kennen gelernt, da sie meiner Meinung nach spannender waren als Aurora/Rora/Roar und ihre potentiellen Liebhaber Cassius und Lock. Während Aurora/Rora/Roar noch ihre Momente hatte und insgesamt zumindest eine durchaus positive Entwicklung durchmachte, konnte ich Cassius und Lock so gut wie gar nicht ausstehen. Cassius und Lock sind sich im Grossen und Ganzen sehr ähnlich, wobei ersterer vielleicht noch etwas düsterer und mysteriöser ist als der zweite. Sie sind jedoch beide leider ziemlich machohaft und extrem besitzergreifend was Roar angeht. Natürlich verliebt sich diese jeweils so ziemlich auch den ersten Blick sowohl in Cassius als auch in Lock und auch diese sind sofort von ihr angezogen. Doch es war nicht nur diese "Liebe" auf den ersten Blick, welche mich gestört hat, vielmehr war es wie die beiden Roar jeweils behandelt haben, beziehungsweise über sie dachten (man bekommt ja auch ihre jeweiligen Sichtweisen). Nur um ein Beispiel zu nennen: Bei dem ersten Treffen zwischen Roar und Cassius, ihrem Verlobten, träg er sie einfach kurzerhand eine Treppe hoch, weil er keine Geduld hat zu warten bis sie in ihrem engen Kleid eine Treppe hinaufgestiegen ist. Dabei packt er sie einfach kurzerhand um die Oberschenkel und hebt sie hoch, ohne sie vorher zu fragen oder auch nur zu warnen. Während Cassius jedoch Roars Verlobter ist, ist er auch ein bisschen so etwas wie der Bösewicht, denn Roar erfährt früh in der Geschichte, dass er so einiges zu verbergen hat. So hatte ich anfangs noch Hoffnung, dass der zweite potentielle Liebhaber Lock, Roar vielleicht etwas besser behandeln würde, doch leider wurden diese Hoffnungen bald zerstört. Lock hat die charmante Angewohnheit Roar als "kleines Mädchen" zu bezeichnen und sie auch so zu behandeln, als wäre sie ein unselbstständiges kleines Kind, welches vor allem und jedem beschützt werden muss. Dabei wäre Roar eigentlich eine sehr fähige Kämpferin, die in den meisten Situationen ohne Probleme auf sich selbst aufpassen könnte. Obschon Roar sich immer wieder mit Lock streitet, lässt sie ihm dieses Verhalten schlussendlich doch durchgehen und so wirkt die Beziehung zwischen den beiden alles andere als ausgeglichen, was die Liebesgeschichte sehr unangenehm gemacht hat. Fazit: Während mir die Welt von Stormheart (insbesondere das Magiesystem) sowie die Richtung der Geschichte, die politischen Intrigen und einige Überraschungen im Verlauf der Geschichte, richtig gut gefallen haben, hatte ich doch auch einige Probleme mit dem Buch. Meine Kritikpunkt beziehen sich grösstenteils auf die Figuren und die Liebesgeschichte, welche einen grossen Teil in der Handlung einnahm. Die Beziehung zwischen Aurora/Rora/Roar und ihren potentiellen Liebhabern wirkte einfach unausgeglichen und beide behandelten sie wie ein kleines hilfloses Kind (was sie eindeutig nicht ist!) und waren unglaublich besitzergreifend (was absolut nicht romantisch ist!). Ich bin gespannt wie die Geschichte im zweiten Teil weiter geht, werde aber wohl erste Meinungen abwarten um zu entscheiden, ob ich weiterlesen möchte. 2,5/5*
Blicke dem Sturm in die Seele und finde dein Herz! Von der jungen Königstochter Aurora wird erwartet, dass sie ihre besonderen Fähigkeiten nutzt, um ihr Volk vor den zerstörerischen Stürmen zu schützen. Was keiner weiß: Noch hat Aurora diese Fähigkeiten nicht. Um ihr Geheimnis zu wahren, scheint eine arrangierte Heirat der einzige Ausweg. Doch bevor es dazu kommt, flieht sie aus dem Palast und schließt sich einer Gruppe von Sturmjägern an. Während sie eine ganz besondere Verbindung zu Stürmen findet, läuft sie Gefahr, ihr Herz zu verlieren. (Klappentext) Das Buch hatte mich vom Klappentext her total angesprochen und neugierig auf Roras Geschichte gemacht. Den Einstieg in die Welt von Pavan und ihr Leben im Palast und die bevorstehende Hochzeit mit Cassius hat mir gleich gut gefallen. Vor allem auch die Sturmmagie-Thematik fand ich spannend und sich Roras Leben durch ihre Flucht verändern wird. Zitat : "Rora verbrachte den Tag damit, den anderen etwas vorzuspielen, was keinen großen Unterschied zu ihren sonstigen Tagen machte, nur dass dieses Mal Hoffnung hinter den Lügen lag. Während sie ihre Vorbereitungen traf, konnte sie noch gar nicht richtig realisieren, was sie da plante. Sie war eine Prinzessin, die nicht die Macht besaß, ihr Königreich zu halten, ein Mädchen, über dessen Zukunft andere entschieden hatten. Das war die bittere Wahrheit. Aber es musste nicht so kommen." Leider hatte ich dann doch relativ schnell einen größeren Kritikpunkt. Denn Rora fand ich nicht so überzeugend als Protagonistin. Sie wächst behütet, gebildet und abgeschottet als Prinzessin auf und ihre Handlungen und ihr Denken wirkt dadurch recht naiv und weltfremd. Gleichzeitig hat sie aber einfache kämpferische Fähigkeiten und will unbedingt mutig sein. Und sich vor den Sturmjägern unbedingt beweisen, um deren Fertigkeiten zu erlernen. Charakterlich war sie leicht klischeehaft, aber vor allem, wirkte sie mit diesen unterschiedlichen Eigenschaften widersprüchlich und ihre öftere Leichtgläubigkeit fand ich schon etwas nervig. Richtig gut gefallen hat mir an dem Buch die Sturmmagie-Thematik, ich fand es spannend und interessant mit den Stürmen und den vielen Details. Dabei war auch der Weltenaufbau und der immer präsenten Gefahr durch einen möglichen Sturm überzeugend umgesetzt. Den Schreibstil von Cora Carmack mochte ich sehr gerne. Sie schreibt schön flüssig und erzählt dabei aus verschiedenen Sichten, wie der von Rora oder Lock. Ich konnte mir die Geschichte schön bildlich gut vorstellen, eine Karte für die Reise der Sturmjäger wäre aber toll gewesen. Zitat : "Roar wirbelte zu Lock herum und blitzte ihn wild und entschlossen an. Wäre er ein anderer gewesen, wäre er vielleicht eingeknickt. Aber das tat er nicht. Nie. [...] Er hatte heute schon mehr an sie gedacht, als er zugeben wollte, hatte sich gefragt, zu was für einem Zuhause, falls es überhaupt eins gab, sie wohl gegangen war. Aber jeder Ort in dieser Stadt war sicherer für sie als ein Leben im Wildland." Was mir an dem Buch überhaupt nicht gefallen hat, war die Liebesgeschichte. Lock war mir als männlicher Love-Interest leider deutlich zu klischeehaft. Er ist der erfolgreiche Sturmjäger, der auf keinen Fall eine Beziehung eingehen will, aber trotzdem dann Gefühle für Roar entwickelt, die er sich aber nicht eingestehen will. Insgesamt wirkte die Liebesgeschichte auch gekünstelt, wie sich die beiden oft streiten, aber den anderen gleichzeitig toll finden, und passierte viel zu schnell. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, das nicht so wirklich viel passiert ist und kleinere Handlungselemente waren ein bisschen vorhersehbar. Und erst gegen Ende nahm die Geschichte richtig an Fahrt auf und wurde actionreicher. Das Ende war dann vielversprechend, insgesamt hatte ich meine Kritikpunkte an dem Buch, aber ich glaube, dass sich die Reihe in den Folgebänden noch deutlich steigern kann. Es gab auch einige interessante Nebencharaktere, vor allem bei Nova und Cassius bin ich gespannt, was als Nächstes passieren wird. Fazit : Eine interessante und spannende Sturmmagie-Thematik, aber mir war das Buch teilweise zu klischeehaft, die Protagonistin und die Liebesgeschichte fand ich leider nicht wirklich überzeugend.
Wenn wir ehrlich sind ist dieses Cover einfach ein Muss für jeden Coverkäufer. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich sehr gern Gewitter mag und daher der Klappentext mich sehr reizte. Von der Autorin hatte ich noch kein Buch gelesen und war deshalb sehr gespannt. Ich kam schnell in das Buch hinein und noch schneller war ich völlig fasziniert und gefangen. Der Schreibstil ist angenehm und fließend und riss mich direkt mit. Die Handlung wird aus der Ich-Perspektive unterschiedlicher Personen geschildert, aber Aurora hat hier den größten Anteil. Sie war mir sehr sympathisch und hatte von Anfang mein Mitgefühl. Als Königstochter muss sie ihr Geheimnis wahren und dies bringt auch viele negative Aspekte mit sich. Sie hat aber einen starken Charakter und ist gar nicht so verhätschelt, wie man es bei einer Prinzessin erwarten würde. Sie ist mutig und kühn und dies beweist auch ihre Flucht. Auf dieser Reise mit den Sturmjägern werden so manche Fragen aufgeworfen und sie hat so einige Hürden zu meistern. Die Sturmjäger sind eine Gruppe unterschiedlicher Charaktere und jeder hat seine Geschichte und Fähigkeiten. Die Autorin hat diese wunderbar ausgeführt und die ein oder andere Person hat sich direkt in mein Herz geschlichen. Gemeinsam mit dieser Gruppe durchlebt man so manchen Sturm und immer wieder geschehen unvorhergesehene Dinge, die die Spannung steigern. Ich konnte das Buch kaum bei Seite legen, denn durch die Perspektivenwechsel und die unterschiedlichen Handlungsstränge war es einfach nur mitreißend. Ich habe mit Aurora gelitten, gehofft und gezweifelt. Cora Carmack hat ein Händchen für die richtige Mixtur von Gefühl, Spannung und Action. Eine großartige Abenteuergeschichte, deren Fortsetzung ich nun sehnsuchtsvoll erwarte. Leider erscheint der nächste Teil "Stormheart - Die Kämpferin" erst im Frühjahr 2018, so dass meine Geduld ganz schön auf die Probe gestellt wird. Die Altersangabe vom Verlag ist durchaus sinnvoll, man sollte mindestens 14 Jahre alt sein, um die gesamte Story zu erfassen, aber nach oben würde ich keine Begrenzung setzen. Ich bin weit jenseits der 17 und bin völlig begeistert. Ein Jugend-Fantasy-Buch, das ich nur jedem empfehlen kann. Denn eine Geschichte mit unterschiedlichen Stürmen und ihren ganz eigenen Herausforderungen und großartigen Protagonisten kann selbst ältere Leser fesseln, da bin ich mir ganz sicher.
"Vielleicht wirst du diejenige sein, die die Welt verändert." Ich kannte Cora Carmack jahrelang nur als Autorin von ein paar meiner liebsten New-Adult Romanen. Doch jetzt hat sie mit Stormheart - Die Rebellin ihr erstes Fantasy Buch geschrieben und obwohl ich anfangs wirklich skeptisch war was das Buch anging. So bin ich jetzt vollkommen überzeugt was die Kombination von Cora Carmack und Fantasy angeht. In Caelira herscht seit jeher ein Krieg. Ein Krieg zwischen Menschen und Stürmen. Um diesen Krieg zu überleben gibt es Sturmlinge. Menschen mit besonderer Magie, die Stürme bekämpfen können. Auch Aurora ist ein Sturmling. Sie ist die Prinzessin von Pavan und soll bald ihre gesamte Stadt vor Stürmen beschützen. Doch was keiner außer ihrer Mutter weiß ist, dass Aurora keine Magie besitzt. Um das zu vertuschen soll sie einen Prinzen, ein Sturmling, heiraten. Doch als sie einen Tag vor der Hochzeit durch einen Zufall auf einen illegalen Markt gelangt, ändert sich plötzlich alles. Dort trifft sie auf Locke, ein junger Mann der Mitglied einer Sturmjägertruppe ist. Als sie mitbekommt das Sturmjäger, Menschen ohne jegliche Sturmlingsmacht, gegen Stürme kämpfen um sich Magie zu beschaffen, beschließt Rora kurzerhand sich ihnen anzuschließen. Denn wenn diese Sturmjäger gegen Stürme käpfen können um Magie zu bekommen, dann kann Locke ihr das sicher auch beibringen. Doch ist es wirklich so einfach wie Rora sich das vorstellt? Und kann sie ihre wahre Identität vor den Sturmjägern verbergen um alles zu lernen was sie wissen muss? "Alles war irgendwann einmal fremd. Würden wir alle aufgeben, wenn wie keine Antworten finden, dann gäbe es Jäger wie uns nicht. Manchmal muss man Antworten schaffen, wo es keine gibt." Auch wenn ihr von mir oft nur Rezensionen zu Young- und New-Adult Büchern bekommt, bin ich trotzdem ein großer Fantasy Fan. Und muss zwischendurch einfach immer Mal wieder ein anderes Genre lesen. Einfach um etwas Abwechslung zu bekommen. Und Stormheart bietet definitiv Abwechslung! Natürlich bietet Stormheart auch eine Liebesgeschichte wie es in den meisten Young-Adult Fantasy Romanen nun mal der Fall ist. Doch das störte mich eigentlich gar nicht. Denn die beiden Protagonisten Aurora oder Roar (wie auch der englische Titel des Buches lautet) und Locke, sind zwei wundervolle Charaktere, die sich wahnsinnig gut ergänzen. Ich mochte Roar vom ersten Moment an. Auch als sie noch Prinzessin Aurora war. Sie wusste eigentlich über das ganze Buch hinweg was sie wollte, war sehr willensstark und hat sich von nichts unterkriegen lassen. Sie war ein Paradebeispiel für eine starke Protagonistin. Etwas was ich in letzter Zeit in dem Genre eher vermisst habe. Und auch Locke war ein absoluter Traum als Protagonist. Denn auch wenn er (gerade am Anfang) ein ziemliches Arschloch sein konnte, wollte er doch immer nur das Beste für Roar und seine Sturmjäger-Familie. Er ist ein starker junger Mann, der schon einiges hat durchmachen müssen in seinem Leben, doch dadurch genau weiß was zählt. Und wie er Roar unter seine Fittiche nimmt um ihr alles über Stürme beizubringen, fand ich toll. Hach, ja, ihr habt es sicher schon bemerkt, ich bin wieder mal verliebt. Verdammt. "Ob Gewitter, Orkan oder sonst ein Unwetter, das dein Auge noch nicht erblickt hat, eines steht fest: Forderst du die Naturgewalten heraus und überlebst, bist du ihr Herr." Doch einer meiner liebsten Aspekte in diesem Buch ist nicht die Liebesgeschichte zwischen den beiden, sondern die einzigartige Welt und die Magie des Buches. Sturmlinge und Sturmjäger sind Menschen mit besonderen Kräften die Stürme - Feuerstürme, Tornados, Gewitter etc - vernichten können. Doch sie können Stürme nicht nur zerstören, sondern auch ihr Herz stehlen und damit ihre magischen Kräfte beanspruchen. Diese ganze Idee hinter der Geschichte ist einfach so einzigartig, so neu, sie hat mich komplett in ihren Bann gezogen. Ich war während des Lesens wirklich absolut fasziniert. Stormheart - Die Rebellin fühlt sich an wie ein frischer Wind in diesem Genre. Es ist absolut einzigartig mit seiner Thematik und zusammen mit seiner Liebesgeschichte definitiv eins der besten Bücher die ich bis jetzt dieses Jahr gelesen habe. Ich kann die anderen beiden Bücher der Reihe wirklich absolut nicht abwarten!
Inhalt Prinzessin Aurora soll bald den zweitgeborenen Prinzen Cassius Lock heiraten, ein Sturmling, sowie auch ihre Familienmitglieder. Sturmlinge haben die Macht, die gewaltigen Stürme zu kontrollieren, die das Land befallen. Aber Aurora hat ein Geheimnis: Sie hat diese Macht nicht. Keiner darf es erfahren, und sie hofft, dass die Ehe ihr hilft, ihr Geheimnis zu bewahren. Doch Cassius scheint seine eigenen Ziele zu haben und Aurora bleibt keine Wahl: Für ein freies Leben muss sie fliehen und sich den Sturmjägern anschließen, zu denen auch Lock gehört, der sie ausbilden möchte ... Protagonisten Aurora, aka Rora oder Roar, ist ein schlaues Mädchen, das gerne Bücher liest und von Abenteuern träumt. Wegen ihres Geheimnisses ist sie seit vielen Jahren sehr einsam und daher reagiert sie auch stark auf Cassius nette Gesten. Darum fühlt sie sich auch so verraten als sie ein Gespräch belauscht, in dem er seine Motive entblößt. Sie sehnt sich danach, wieder Freunde zu haben und nicht mehr so allein und versteckt zu leben. Als sie die Sturmjäger findet, hofft sie genau darauf: Da diese Stürme bezwingen können, ohne als Sturmlinge geboren zu sein, hofft sie auf neue Möglichkeiten, ihr Leben frei leben zu können. Sie ist neugierig und wissbegierig und möchte allen gern helfen. Außerdem ist sie auch entschlossen und stur, wenn es darum geht ihre Ziele zu erreichen. Das macht sie zu einer ganz guten Prinzessin und einer ganz normalen Protagonistin eines Fantasy-Jugendbuchs. Cassius wirkt aus Auroras Sicht wie ein Verräter, aber da es auch Passagen aus seiner Perspektive gibt, hat man weiteren Einblick. Er wünscht sich, von seinem Vater loszukommen, um selbst über sein Leben bestimmen zu können. Dabei ist Rora tatsächlich ein Mittel zum Zweck für ihn, denn durch sie kommt er eben in ein anderes Land. Gleichzeitig liebt Cassius die Herausforderung. Er liebt es, die Herzen der Stürme zu ergreifen und die Stürme nah an sich heranzulassen, anstatt sie von weitem zu bezwingen. Auch Rora ist eine interessante Herausforderung für ihn, er möchte ihr Herz erobern und sie sein machen, er findet sie faszinierend und außerdem braucht er sie eben. Ich hatte ihn am Anfang direkt gern, aber nach Auroras Flucht war ich mir irgendwie nicht mehr so sicher, was ihn betraf. Lock ist der beste Sturmjäger in seinem Team, hat natürlich eine traurige Geschichte und verbringt ganz viel Zeit mit Rora/Roar. So richtig warm wurde ich mit ihm nicht, er ist eben ein zeimlich durchschnittlicher Love-Interest. Ich fand ihn jetzt nicht nervig oder so, aber eben auch nicht außergewöhnlich. Die Kapitel aus seiner Sicht zeigen, dass er Roar gern hat und sie beschützen möchte. Ein netter Typ eben. Handlung und Schreibstil Die Perspektiven wechseln meist zwischen Rora und Lock, aber auch Cassius, Nova und der ominöse Sturmlord kommen zu Wort. Dadurch sieht man natürlich mehr als nur mit Roras Perspektive. Cassius' und Novas Sicht fand ich interessant, weil es dadurch eben neue Einblicke gibt und man erfährt, was in Pavan so vor sich geht. Locks Perspektive hingegen diente hauptsächlich der Liebesgeschichte und darauf hätte ich auch verzichten können. Und zuletzt der Sturmlord: Die fand ich oft ein wenig verwirrend, weil nicht alles enthüllt werden soll, was da passiert. Aber sie waren trotzdem sehr spannend. Es fiel mir am Anfang schwer, die Wesen der Stürme nachzuvollziehen. Es gibt viele verschiedene Arten und sie greifen die Städte und Dörfer an. Sie haben Sturmherzen, die man unter großer Gefahr greifen kann und dann benutzen kann. Man kann sie vielfach einsetzen, für Technik und anderes. Ich konnte es mir nicht wirklich vorstellen, wie das alles funktioniert, aber zum Ende hin gab es langsam mehr und bessere Erklärungen, und da gefiel mir das Konzept dann doch. Daher freu ich mich auch auf die Magie in den Fortsetzungen. Ich habe mich zwar nie gelangweilt, aber ich finde doch, dass in diesem Buch nicht allzu viel passiert ist. Die wirklich interessanten Dinge waren auf dem ersten hundert Seiten und auf den letzten fünfzig. Alles dazwischen war zwar auch nicht schlecht, aber vom Inhalt her etwas schwächer. Man kam einfach sehr langsam voran. Ich hatte da noch andere Erwartungen: Ein paar Dinge hätten auf diesen 450 Seiten noch passieren können, aber die hat man einfach aufs nächste Buch geschoben und daher hatte ich das Gefühl, das Buch wäre in die Länge gezogen gewesen. Fazit "Stormheart - Die Rebellin" hat mich gut unterhalten, allerdings hatte ich hinterher das Gefühl, dass zu viel gefehlt hat. Die Charaktere waren eher durchschnittlich als außergewöhnlich und die Magie war anfangs schwer zu begreifen.
Bald stehen schon ziehen wieder verheerende Stürme auf, die ihr Königreich bedrohen und Aurora, geboren als Sturmling, scheint über keinerlei magische Kräfte zu verfügen. Da bleibt nur noch die Vermählung mit dem Prinzen Cassius um ihr Volk zu beschützen. Dieser spielt jedoch ein falsches Spiel mit ihr. Durch einen Zufall gelangt Aurora auf einen Schwarzmarkt und lernt Sturmjäger kennen, die Magie erlernen können. In ihrer Verzweiflung ändert sie ihren Namen in Roar und schließt sich ihnen an, in der Hoffnung die Zukunft ihres Reiches ändern zu können, ohne die Hilfe des Prinzen aus Lock. Nie hätte sie erwartet, dass sie sich verliebt und nie hätte sie vermutet was in ihr schlummert. Aber schon bald wird sie ihre ganze Kraft brauchen, denn der Sturmlord, wartet nur darauf sich die Welt wieder untertan zu machen. Ich habe Frau Carmack als Autorin von Liebesromanen kennengelernt und fand sie nicht passend für mich. Überrascht war ich, als ich gesehen habe, dass sie sich auch im Jugendbuch/Fantasygenre betätigt hat. Das Buch fiel mir in der Bibliothek in die Hände und so nahm ich es mit und war überrascht, wie schnell ich in die Geschichte eingesogen wurde. Einem Tornado gleich zog sie über mich hinweg und ich fand sie erfrischend geschrieben. Sicher mag das Thema nicht neu sein, es gibt ein paar Parallelen zu „Die rote Königin“ von Victoria Aveyard, aber Wetterphänomene im Setting zu benutzen fand ich spannend. Ich hatte schon ab der Hälfte die Vermutung, dass Aurora eine Verbindung zu den Stürmen hat, lange bevor den Protagonisten ein Licht aufging. Das tat meinem Lesevergnügen jedoch keinen Abbruch. Vielmehr mochte ich die Welt die Frau Carmack erschuf, insbesondere das soziale Gefüge der Sturmjäger. Vor allem der stolze Lock eroberte mein Herz im Sturm ebenso wie das von Roar, aber auch die Erdhexe Jinx hatte es mir angetan. Sich vorzustellen ich könne mein eigenes Gemüse mit meinen magischen Kräften selbst zum Wachsen bringen, finde ich genial. Was Aurora angeht, so war ich zu Anfang nicht ihr größter Fan, aber ihre Hartnäckigkeit und ihr Durchhaltevermögen, haben sie dann doch für mich eingenommen. So dass ich mich freue wenn der nächste Band erscheint, mich wieder mit ihr dem Sturm zu stellen, der da am Horizont heraufzieht. Vielleicht kann ja die Autorin mehr als über das Unbedingte Verlieren der Jungfräulichkeit zu schreiben. Mit Stormheart hat sich mich schon mal überzeugt.
Inhalt : Blicke dem Sturm in die Seele und finde dein Herz! Von der jungen Königstochter Aurora wird erwartet, dass sie ihre besonderen Fähigkeiten nutzt, um ihr Volk vor den zerstörerischen Stürmen zu schützen. Was keiner weiß: Noch hat Aurora diese Fähigkeiten nicht. Um ihr Geheimnis zu wahren, scheint eine arrangierte Heirat der einzige Ausweg. Doch bevor es dazu kommt, flieht sie aus dem Palast und schließt sich einer Gruppe von Sturmjägern an. Während sie eine ganz besondere Verbindung zu Stürmen findet, läuft sie Gefahr, ihr Herz zu verlieren. Ein opulenter Auftakt zur Stormheart-Trilogie mit einem spannenden Kampf gegen Naturgewalten! QUELLE : Oetinger Meine Meinung : In " Stormheart. Die Rebellin: Band 1" geht es um die sechzehnjährige Prinzessin Aurora, von der erwartet wird, dass sie das Reich vor den zerstörerischen Stürmen beschützt. So wird,es verlangt doch Aurora scheint das Gen der Sturmling Geschlechter nicht zu haben.Ein Ausweg scheint eine Heirat mit Prinz Cassius, doch auch dieser scheint nicht so zu sein, wie er vorgibt und andere Pläne mit dem Königreich zu haben. So versucht Aurora ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen... Aurora hat als Prinzessin keine leichte Bürde zu tragen, denn eigentlich sollte sie auch zu den Sturmling Geschlechter gehören und sich um zerstörerische Stürme kümmern, die das Königreich bedrohen können, aber irgendwie scheint sie es nickt zu besitzen. Kann sie ihren Weg noch selbst bestimmen? Lock ist der Anführer einer Gruppe von Sturmjägern und zeigt Aurora eine ganz andere Welt hinter den Mauern des Palasts. Er wirkt zu Beginn noch sehr mysteriös und ich wollte ihn mit jeder Seite mehr kennen lernen. Prinz Cassius scheint auf den ersten Blick jemand charmantes zu sein und Aurora einlullen zu können. Er scheint etwas zu verbergen und andere dunkle Pläne zu haben. Kann man ihn aufhalten? Der Schreibstil ist angenehm flüssig und wird aus verschiedenen Sichten wie der von Lock, Aurora, Prinz Cassius erzählt. Der Leser kann so verschiedenen Einblicke kennen lernen und die Gefühle und Gedanken erfahren. Die Kulisse die Cora Cormack erschaffen hat,macht neugierig auf mehr und man will mehr erfahren. Die Welt, die sie erschaffen hat, zieht den Leser einfach mit und man entdeckt immer wieder neue Dinge. Die Spannung und Handlung hat mich mit jedem Kapitel mehr in die Geschichte von Aurora gezogen. Ohne viel zu verraten, von der Handlung kann man Anhand des Klapptexts schon einiges erahnen. Spannung, Drama und große Gefühle ziehen den Leser ebenso mit und man will einfach wissen, wie der 1 Band ausgeht. Aurora hat es als Prinzessin nicht einfach, denn sie besitzt anscheinend nicht die wichtige Sturmlingmagie, um das Königreich zu schützen. Ihre einzige Chance scheint eine Heirat mit einem anderen Prinzen. Doch dieser hat ganz andere Absichten und will seinen eigenen Plan durchbringen. Aurora fasst den Mut und flieht aus dem Palast um sich einer Gruppe von Sturmjägern anzuschließen. Dort trifft sie auf Lock der sie mehr in seinen Bann zieht als gut für sie ist. Kann sie einen Weg finden ihr Königreich selbst zu retten und die Stürme zu bewältigen? Das Ende lässt mich voller Erwartung auf Band 2 und 3 warten, um zu erfahren wie es genau weitergeht. Cora Carmack hat mich mit diesem Werk völlig überrascht, weil ich sonst immer nur Young Adult Bücher gewohnt war. Das Cover ist einfach genial und es ist ein absoluter Hingucker. Das Mädchen passt perfekt auf Aurora. Fazit : Mit „Stormheart. Die Rebellin: Band 1" schafft Cora Carmack einen fesselnden Auftakt ihrer neuen Fantasy Reihe. Ich liebe ihren Schreibstil und freue mich schon auf die nächsten Bücher von ihr.
Bisher hatte ich von der Autorin nur ihre erste New Adult Reihe Losing It gelesen und war begeistert. Da ich wusste, dass mir der Schreibstil der Autorin gefällt, war auch klar, dass ich dieses Buch von Cora Carmack lesen würde. Aurora ist die einzige Tochter der mächtigen Königin Aphra von Pavan und eigentlich hätte sie die Sturmmagie ihrer Familie erben müssen, sie sollte sogar noch mächtiger sein als ihre Mutter. Zumindest wird das überall im Königreich und darüber hinaus verbreitet. Aber Aurora ist gabenlos und wird kaum der Öffentlichkeit präsentiert, damit niemand erfährt, dass sie keine der Fähigkeiten ihrer Familie geerbt hat. Sie soll den jüngeren Sohn Cassius aus dem anderen Königreich Lock, damit die Sturmmagie trotzdem weitervererbt wird. Cassius ist sehr mächtig, aber noch vor der Hochzeit flieht sie. Zusammen mit einer Gruppe Sturmjäger verlässt sie ihr Königreich und erfährt vieles über Stürme, das Königreich und auch über sich selbst. Mehr als sie es jemals gedacht hatte. Ich mochte Aurora vom ersten Moment an, da sie mutig, neugierig und stark ist. Sie hat sich alle die Jahre versteckt und sich keine Freundschaften erlaubt, damit niemand ihr Geheimnis erfährt. Sie hatte nur ihre Bücher und ihr Pferd und durfte niemanden an sich heranlassen. Sie wirkte sehr authentisch und real, da sie sowohl Schwächen, als auch Stärken hatte. Sie war manchmal fröhlich, manchmal traurig und manchmal zickig, aber genau das mochte ich so sehr an ihr. Sie war mir am Anfang etwas zu naiv und gutgläubig, aber mir gefiel ihre Entwicklung und auch, dass man schon zu Beginn die Frau gesehen hat, zu der sie werden kann. Die andere Charaktere waren absolut unterschiedlich, aber genauso interessant. Die Gruppe von Sturmjägern war so unterschiedlich und auch wenn man ich nicht sofort alles über sie erfuhr, fand ich die Dynamik in dieser ungleichen Gruppe toll. Dazu wurde die Geschichte nicht nur aus der Sicht von Aurora geschildert, sondern auch von anderen Charakteren. Dadurch wusste man auch was zeitgleich im Palast geschah und wie sich alles während Auroras Abwesenheit entwickelt. Ich wurde von Anfang an mitgerissen und konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte baute von Anfang an Spannung auf und ich hatte keinen Moment das Gefühlt es wäre langweilig. Ich war gefesselt und wollte unbedingt mehr über Rora, die Sturmjäger und die Magie erfahren. Stormheart war ein unglaublich toller Auftakt dieser Fantasy Trilogie und hat mich in eine Welt voller Sturmmagie entführt. Es ging aber nicht nur um die Magie und die Suche nach sich selbst, sondern auch um Freundschaft, Liebe, Verbundenheit, aber auch um Verrat und Intrigen. Die Geschichte schaffte es wirklich mich zu überraschen und hat definiv meine Erwartungen übertroffen. Das Cover finde ich unlaublich passend, denn fast genauso habe ich mir Aurora an dem Tag ihrer Verlobungsfeier vorgestellt. Ich finde es auch so wirklich klasse und es ist ein absoluter Eyecatcher. Es fällt einem sofort auf und macht neugierig auf die Geschichte. Ich finde sowohl den englischen Titel, wie auch den deutschen sehr passend. Erst war ich bei dem englischen etwas irritiert, aber er erklärt sich im Laufe der Geschichte und ich finde ihn fast schon besser als den deutschen. Ich bin schon absolut gespannt auf die weiteren Bände und freue mich jetzt schon darauf, wie die Geschichte weitergeht.
Ich habe "Stormheart – Die Rebellin" schon vor ein paar Wochen beendet, allerdings es bisher nicht wirklich geschafft, mir eine Meinung zu dem Buch zu bilden, weswegen ich auch bisher noch keine Rezension dazu geschrieben hatte. Der Plot bietet einiges, auch die Charaktere sind interessant geschrieben, doch irgendwas hat mir bei dieser Geschichte gefehlt, hat mich Wochen brauchen lassen, bis ich sie beenden konnte und nochmal Wochen, bis ich jetzt diese Rezension hochlade. Der Plot ist definitiv interessant ausgearbeitet und hat mich auch schon beim Lesen des Klappentextes angesprochen. Ich habe circa 50 Seiten gebraucht, um wirklich in das Buch starten zu können. Ich hatte in dieser Zeit "Stormheart" öfters mal zur Seite gelegt und ein anderes Buch angefangen, weil ich die Einführung ein wenig zu lange fand und es mir zu lange gedauert hat, bis der eigentliche Plot erst wirklich losgeht. Aber was danach kam, hat mich überzeugt. Dabei fand ich es sehr interessant, die Sturmjäger auf ihrer Reise zu begleiten, Auroras Reaktionen zu beobachten und allgemein zu ergründen, wie sich die Geschichte fortführen wird und ob Aurora auch eine Sturmjägerin werden kann. Die Handlung an sich ist logisch aufgebaut und enthält definitiv mehrere Spannungsbögen, Geheimnisse und Rätsel, die auch nicht alle innerhalb des ersten Bandes aufgeklärt oder gelöst werden. Die Entwicklung hat mir auf jeden Fall gefallen und auch das Ende fand ich grandios umgesetzt. Ich konnte mir vor allem die Endszene lebhaft vorstellen, die Gefühle der Hautprotagonistin nachempfinden und finde den Schluss daher mehr als gelungen. Kritikpunkt für mich war an dieser Stelle die Liebesgeschichte, die ich mir zwar gewünscht habe und dessen Entwicklung ich im Grunde auch mochte, aber mir persönlich ein wenig zu schnell und zu stürmisch anfing. Eine Konzentration auf die eigentlichen Geschehnisse und eine Verlagerung der Liebesgeschichte in den zweiten Band hätte mir da deutlich besser gefallen. Nicht nur, um der Entwicklung der Charaktere nicht im Wege zu stehen, sondern auch, um eben jener Liebesgeschichte einfach mehr Platz zu geben – was ihr meiner Meinung nach aufgrund ihrer Authentizität gut getan hätte. Aurora soll bei diesem Buch wohl der interessantes Faktor sein und wird auch so grundlegend für den Leser aufbereitet. Nicht nur, dass sie die Königstochter ist und entsprechende Gaben nicht besitzt (die sie aber besitzen sollte), sondern auch der Wechsel zwischen verschiedenen "Persönlichkeiten". Einmal ist sie eine junge, kalte Prinzessin, ein anderes Mal eine gute, einfühlsame Freundin, dann die knallharte Sturmjägerin, dann die gefühlvolle Liebende. Anfangs hat mich das sehr verwirrt, weil ich sie als Hauptprotagonistin nicht wirklich einschätzen konnte, später konnte ich damit allerdings immer besser umgehen. Wie einfach es ihr fällt, in Rollen zu schlüpfen und ihren Charakter schlichtweg interessanter darzustellen, hat mir zunehmend gefallen. Sie entwickelt sich, typisch für die Hautprotagonistin, auch zügig weiter, lernt vieles dazu und lässt sich auch nicht alles von ihren Begleitern gefallen, was sie nicht nur durchweg (durchsetzungs)stark erscheinen ließ, sondern auch selbstbewusst und tollkühn. Auch wenn mich Aurora im Laufe des Geschichte beeindruckt hat, war es Lock, der mich eingenommen hat, der zu meinem Lieblingscharakter wurde und dessen Handlungsmuster ich auch wesentlich besser verstehen konnte. Er ist der gute Junge in der Geschichte, handelt zwar nicht immer durchschaubar, aber immer zu Auroras besten – einfach, weil er sie mag, weil sie in ihm etwas bewegt. Zusammen mit den anderen Begleitern geben sie ein tolles Team, das sich mehr oder weniger erfolgreich gegen Stürme stellt und Aurora in diesem "Metier" anlernt. Und auch Cassius, der Gegenspieler von Aurora, fand ich da ein Stück weit interessanter als sie selbst, weil er einfach so abgrundtief gefestigt böse ist, dass er, obwohl ich ihn wirklich nicht mochte, einfach faszinierend wirkt – und trotz seiner bösen Pläne irgendwie noch unter den Pantoffeln seines Vaters steht. Er ist einfach ein Intrigant, den diese Geschichte bitter nötig hat und der mich von Anfang an mit seiner Boshaftigkeit überzeugen konnte. Der Knackpunkt an meiner Rezension ist allerdings der Grund, warum ich dieses Buch lange Zeit nicht wirklich einzuschätzen wusste. Denn wenn ich all das eruiere, bleibt mir ein toller Plot, eine starke, dennoch steigerungsfähige Handlung, einnehmende, interessante und facettenreiche Charaktere, ein toller, bildreicher Schreibstil und sehr viele Spannungsbögen, aber auch sehr viele ruhige Situationen, in denen sich die Charaktere kennenlernen, einander über ihre Vergangenheiten und Erlebnisse erzählen und lernen sich zu vertrauen. Wenn ich über all das nachdenke, kann ich eigentlich nur sagen, dass mir das gewisse Etwas, der Pfeffer, die Sogwirkung bei diesem Buch gefehlt hat. Leider bietet "Stormheart" eben jenes für mich nicht. Nicht umsonst habe ich mehr als 10 Tage gebraucht um ein 464 Seiten starkes Buch zu beenden. Ich finde das Werk gut, mir hat es gefallen, aber an dem Page-Turner-Effekt muss die Autorin im nächsten Band meiner Meinung nach noch arbeiten. Fazit "Stormheart – Die Rebellin" ist ein schönes und kurzweiliges Buch, das mich zwar unterhalten konnte, aber doch eher auf oberflächliche Weise. Die Charaktere fand ich gut umgesetzt, haben im Bezug auf die Hauptprotagonistin aber auf jeden Fall noch Steigerungsbedarf. Ebenso würde ich mir wesentlich mehr Pepp für den zweiten Band wünschen, den ich jedoch auf jeden Fall lesen werde und auf den ich mich auch trotz der Kritik sehr freue.
Meine Meinung Geschichte Stürme die lebendig sind, eine Seele haben, einen Willen. Ist das eine einzigartige Idee ? Definitiv! Doch an der Umsetzung haperte es gewaltig. Es hat das ganze Buch gebraucht, bis ich überhaupt verstanden habe, wie genau das alles ablaufen soll. Die Seele ist mitten im Sturm drin, doch ein Charakter namens Cassius beispielsweise kann von weiter Entfernung dieses Herz ergreifen. Wie ? Ich habe es einfach nicht geschafft, mir bildlich vorzustellen, wie dieses Herz entwendet wird. Zudem wurden die Stürme leider alle schnell abgehandelt. Denn der Fokus lag, oh Wunder bei der Autorin, ... auf der Liebe ! Die Autorin wollte sich mal an einen Fantasy-Roman wagen. New Adult. Doch was kam raus? Eine neue Liebesgeschichte. Doch selbst diese war anstrengend. Liebe auf den ersten Blick, doch keiner möchte eine Beziehung. Zig Gründe die dazwischen stehen. Ein ständiges hin und her, welches viel zu viel Platz in der Geschichte einnimmt. Auch das Ende konnte mich leider wenig überzeugen. Ich liebe spannende Szenen am Ende, die einen einheizen, packen, verschlingen. Es gab definitiv eine Szene, die spannend war, doch ich brauche Action und das konnte die Situation leider nicht so vermitteln. Der "Weiterles"-Moment fehlt. Einiges war schlicht und ergreifend unlogisch und noch viel mehr war vorhersehbar. Von dieser tollen Idee hätte ich weitaus mehr erwartet. Charaktere Fangen wir mal mit der Protagonistin an... die für mich nervigste Person im ganzen Buch. Denn die liebe Prinzessin, die ja unbedingt eine Rebellin werden wollte, hat allem etwas entgegenzusetzen. Eben eine richtige Prinzessin - die ja eigentlich nicht so sein wollte. Immer weiß sie alles besser oder regt sich auf, bricht Streitereien vom Zaun... Einfach anstregend! Lock hingegen mochte ich eigentlich sehr gerne. Obwohl er mit der Situation nicht zufrieden war, war er immer freundlich und hat versucht, Roar zu helfen, wo es geht. Auch andere Charaktere sind mir sehr ans Herz gewachsen. Die Autorin kann es! Schade, dass ausgerechnet die Protagonistin mich nicht erreichen konnte. Schreibstil & Sichtweise Der Schreibstil ist sehr angenehm für ein Jugendbuch. Es nimmt mich mit, gibt mir aber keine spezifischen Gefühlsmomente. Nur die Liebesszenen konnten mich richtig packen. Auf dem Gebiet versteht die Autorin auch definitiv zu schreiben. Geschrieben ist das Buch aus der Sicht von Aurora in der dritten Person. Zwischendurch werden auch Szenen vom sogenannten "Sturmlord" eingeworfen. Cover & Titel Ganz so meins ist es nicht. Das liegt zum einen daran, dass mal wieder eine Person abgebildet ist - Aurora. Zum anderen wohl daran, dass ihr Haar unrealistisch fliegt, die Krone komisch aussieht und der Sturm pink ist. Aber man soll ja ein Buch bekanntlich nicht nach dem Cover beurteilen! Leider passt auch der Titel nicht. Der Name der Reihe "Stormheart" schon. Denn auf der Jagd nach diesem sind viele und Aurora verleiht allem noch einmal eine spezielle Bedeutung. Jedoch finde ich nicht, dass Aurora rebelliert. Sie verschwindet und flieht vor ihren Aufgaben. Die einzigen Sachen, gegen die sie rebelliert, sind gut gemeinte Ratschläge. Zitat "Stürme waren nicht wählerisch. Sie stellten keine Nachforschungen über die Bewohner der Städte an, bevor sie zuschlugen. Sie wüteten, unkontrolliert und wahllos, und vernichteten alles, was ihnen in den Weg kam." - Seite 247 Fazit Ein Buch mit einer durch und durch tollen Idee. Leider hat mir die Umsetzung gar nicht gefallen. Vieles habe ich nicht verstanden, Geschehnisse waren vorhersehbar und es gab kaum einen Moment, an dem ich dringend weiterlesen wollte. Leider war auch die Protagonistin sehr nervig und alles lief auf eine weitere Liebesgeschichte hinaus. Schade!
Als Königstochter wird von Aurora erwartet, dass sie eines Tages den Thron besteigt und den Platz ihrer Mutter einnimmt. Nur fehlt Aurora die Fähigkeit, Stürme zu beeinflussen und somit ihr Volk zu schützen. Niemand weiß davon, nur ihre Mutter und sie selbst. Um ihr trotzdem ein sicheres Leben zu garantieren, soll sie Cassius heiraten, den Sohn eines benachbarten Königreiches. Aber kurz vor der Hochzeit flieht Aurora und schließt sich einer Gruppe Sturmjäger an. Hier werden ihre Dinge offenbart, von denen sie bisher nichts geahnt hat und wie es scheint, kann sie sogar erlernen, Stürme und Unwetter zu beherrschen, etwas, das sie bisher für völlig unmöglich gehalten hat. Bei diesem Buch handelt es sich um den 1. Teil einer neuen Trilogie der Autorin Cora Carmack. Hauptfigur ist Aurora. Alle ihre Vorgängerinnen verfügen über die Fähigkeit, das Wetter zu beeinflussen, nur sie nicht. Erzählt wird die Handlung aus der Sicht von verschiedenen Personen. Insgesamt fand ich die Grundidee sehr interessant. Der Fantasy-Anteil ist recht hoch und die Idee mit der Magie und den Unwettern war sehr ungewöhnlich. Ich mag Fantasy-Geschichte, bei denen es um die Beeinflussung des Wetters geht, davon gibt es viel zu wenige. Am Anfang hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte sich um Aurora und Cassius drehen wird. Ich fand Cassius sehr interessant, denn er ist eigentlich der "Böse", wenn man so will. Und Geschichten, in denen die Bösen eine Wandlung durchmachen, mag ich sehr. Leider schlägt die Autorin dann eine völlig andere Richtung ein, was ich persönlich sehr schade fand. Einer der Sturmjäger verdreht Aurora dann letztendlich den Kopf. Ich persönlich fand Lock, so heißt der Sturmjäger nämlich, im Gegensatz zu Cassius sehr blass, zumindest anfangs. Aurora hat überhaupt keine Ahnung, was in ihrem Königreich vorgeht. Ihre Mutter hat sie von allem abgeschottet und absichtlich unwissend gelassen. Ist sie anfangs noch etwas naiv, macht sie eine erstaunliche Wandlung durch. Sie entwickelt sich sehr gut und gewinnt an Stärke. Der 2. Teil erscheint leider erst 2018, was ich persönlich sehr schade finde. Hoffentlich habe ich bis dahin nicht alles wieder vergessen. Von mir gibt es dieses Mal 4 von 5 Punkte.
Die Idee mit den Stürmen ist einfach toll! Allerdings fand ich leider die Beziehung zwischen Aurora und Lock fürchterlich. Ihre Interaktionen habe die meiste Zeit unecht und dadurch nicht wirklich nachvollziehbar gewirkt. Generell fand ich den Fokus auf diese "Liebesgeschichte" zu groß. Ich hätte lieber noch etwas mehr politische Intrigen gehabt. Ich bin jedoch trotz allem sehr gespannt, was der nächste Teil der Reihe bereit halten wird.



















