Stories
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Description
»Joy Williams ist einfach ein Wunder.« Raymond Carver
Eine Nacht lang erkunden zwei Mädchen einen Zug mit Bar und Zauberbühne und lernen dabei ihr künftiges Leben kennen. Eine Frau, ratlos, plötzlich schlaflos, wird von der Faszination für eine nächtliche Radiosendung erfasst, in der, so glaubt sie, all ihre Fragen gelöst werden könnten. Von der Gesellschaft geächtet, schließen sich die Mütter mehrerer verurteilter Mörder zu einem Außenseiterclub zusammen. Seite für Seite, Satz für Satz führen uns diese Geschichten ins Unvorhersehbare hinein, verzweigen sich in die Tiefe wie Romane: unverwechselbar im Ton, beunruhigend und komisch zugleich.
Seit Langem feiert man Joy Williams als eine der Großen der amerikanischen Literatur. ›Stories‹ beweist ihre absolute Meisterschaft.
Book Information
Author Description
Joy Williams, geboren 1944, wurde für ihr Werk vielfach ausgezeichnet. Sie hat zwölf Bücher geschrieben, darunter Romane, Kurzgeschichten, Essays, einen Reiseführer. Sie zählt seit Langem zu den nachdrücklichen ökologischen Stimmen in den USA und lebt in Tucson, Arizona, und Laramie, Wyoming.
Posts
Wer sich auf eigenwillige Erzählungen einlassen möchte, wird hier durchaus fündig. Die Sammlung ist jedoch nicht durchgängig stark – einige Highlights lohnen sich, andere lassen eher kalt. Eine Lektüre für alle, die das Unfertige und Rätselhafte nicht scheuen.
📚 𝘛𝘳𝘰𝘵𝘻 𝘪𝘩𝘳𝘦𝘴 𝘨𝘦𝘮𝘦𝘪𝘯𝘴𝘢𝘮𝘦𝘯 𝘩𝘪𝘭𝘧𝘭𝘰𝘴𝘦𝘯 𝘒𝘶𝘮𝘮𝘦𝘳𝘴 𝘶𝘯𝘥 𝘵𝘳𝘰𝘵𝘻 𝘥𝘪𝘦𝘴𝘦𝘳 𝘨𝘢𝘯𝘻𝘦𝘯 𝘷𝘦𝘳𝘭𝘰𝘳𝘦𝘯𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘷𝘦𝘳𝘸𝘪𝘳𝘳𝘦𝘯𝘥𝘦𝘯 𝘑𝘢𝘩𝘳𝘦, 𝘥𝘪𝘦 𝘯𝘰𝘤𝘩 𝘷𝘰𝘳 𝘪𝘩𝘯𝘦𝘯 𝘭𝘢̈𝘨𝘦𝘯, 𝘴𝘦𝘪 𝘥𝘪𝘦 𝘌𝘳𝘥𝘦 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘸𝘦𝘯𝘪𝘨𝘦𝘳 𝘴𝘤𝘩𝘰̈𝘯. ⁽ᵁᴺᴮᴱᶻᴬᴴᴸᵀᴱ ᵂᴱᴿᴮᵁᴺᴳ ⁻ ᴿᴱᶻᴱᴺˢᴵᴼᴺˢᴱˣᴱᴹᴾᴸᴬᴿ⁾ 💭 Die Kurzgeschichtensammlung 𝘚𝘵𝘰𝘳𝘪𝘦𝘴 von Joy Williams hinterlässt bei mir ein gemischtes Gefühl – irgendwo zwischen Faszination, leiser Irritation und gelegentlicher Leere. Williams schreibt stilistisch und einige ihrer Geschichten habe eine besondere Tiefe. Dennoch: Nicht jede der Erzählungen konnte mich gleichermaßen überzeugen. Einige Geschichten wie „Rost“, „Lu-Lu“, „Die Mutterzelle“ oder „Kongress“ stechen deutlich heraus. Sie sind atmosphärisch dicht, sprachlich stark und inhaltlich so vielschichtig, aber auch interpretativ, dass sie lange nachwirken. In diesen Momenten zeigt sich die literarische Kraft von Williams' Erzählkunst. Andere Geschichten hingegen, wie „Im Zug“, „Barmherzigkeit“ oder „Der Geliebte“, blieben für mich eher blass und konnten emotional oder gedanklich nicht richtig andocken. Es fehlte hier oft an einem greifbaren Kern, der mich mitgezogen hätte. Manches wirkte skizzenhaft oder zu offen, ohne dass sich ein erzählerischer Sog entfaltet. Insgesamt bleibt 𝘚𝘵𝘰𝘳𝘪𝘦𝘴 eine Sammlung, die in ihrer Gesamtheit interessant, aber auch ungleich ist. Joy Williams beweist, dass sie das literarische Handwerk beherrscht. Doch bei einer Sammlung von 13 Geschichten sind es eben nicht alle, die bei mir haften bleiben. Wer sich auf eigenwillige Erzählungen einlassen möchte, wird hier durchaus fündig. Die Sammlung ist jedoch nicht durchgängig stark – einige Highlights lohnen sich, andere lassen eher kalt. Eine Lektüre für alle, die das Unfertige und Rätselhafte nicht scheuen. ⭐️⭐️⭐️☆☆

@lesen_mit_jonas - instagram Joy Williams - ,,Stories" In diesem Buch lesen wir insgesamt 13 Kurzgeschichten aus den Jahren 1972 bis 2014. In Deutschland noch ziemlich unbekannt, hat die 1944 geborene Autorin in den USA bereits einige Preise gewinnen können. Sie hat bisher 12 Bücher veröffentlicht, darunter Romane, Kurzgeschichten, Essays, sowie einen Reiseführer. Kurzgeschichten sind ja immer eine spezielle Sache. Entweder man mag sie, oder eben nicht. So ist es mir auch mit diesem Buch ergangen. Einige Geschichten waren einfach brillant. ( zB Liebe, Im Zug, Die Mutterzelle oder Auswege) Bei anderen Geschichten saß ich verständnislos vor diesen Seiten und musste mich fragen: Was will mir die Autorin damit sagen? (z.B Rost, Der Geliebte oder Lu-Lu) Also ich bin wirklich hin und hergerissen, bei diesen sehr unterschiedlichen Geschichten eine klare Leseempfehlung auszusprechen. Von tollen berührenden Geschichten bis zu ziemlichem Trash ist hier alles vertreten. Bei diesem Buch muss sich wohl jeder eine eigene Meinung bilden (was man sowieso machen sollte). Dem Dtv Verlag sollte man natürlich trotzdem danken, da sie dieser Autorin eine Bühne geboten hat, die ich vorher noch nicht auf dem Schirm hatte.

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»Joy Williams ist einfach ein Wunder.« Raymond Carver
Eine Nacht lang erkunden zwei Mädchen einen Zug mit Bar und Zauberbühne und lernen dabei ihr künftiges Leben kennen. Eine Frau, ratlos, plötzlich schlaflos, wird von der Faszination für eine nächtliche Radiosendung erfasst, in der, so glaubt sie, all ihre Fragen gelöst werden könnten. Von der Gesellschaft geächtet, schließen sich die Mütter mehrerer verurteilter Mörder zu einem Außenseiterclub zusammen. Seite für Seite, Satz für Satz führen uns diese Geschichten ins Unvorhersehbare hinein, verzweigen sich in die Tiefe wie Romane: unverwechselbar im Ton, beunruhigend und komisch zugleich.
Seit Langem feiert man Joy Williams als eine der Großen der amerikanischen Literatur. ›Stories‹ beweist ihre absolute Meisterschaft.
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Joy Williams, geboren 1944, wurde für ihr Werk vielfach ausgezeichnet. Sie hat zwölf Bücher geschrieben, darunter Romane, Kurzgeschichten, Essays, einen Reiseführer. Sie zählt seit Langem zu den nachdrücklichen ökologischen Stimmen in den USA und lebt in Tucson, Arizona, und Laramie, Wyoming.
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Wer sich auf eigenwillige Erzählungen einlassen möchte, wird hier durchaus fündig. Die Sammlung ist jedoch nicht durchgängig stark – einige Highlights lohnen sich, andere lassen eher kalt. Eine Lektüre für alle, die das Unfertige und Rätselhafte nicht scheuen.
📚 𝘛𝘳𝘰𝘵𝘻 𝘪𝘩𝘳𝘦𝘴 𝘨𝘦𝘮𝘦𝘪𝘯𝘴𝘢𝘮𝘦𝘯 𝘩𝘪𝘭𝘧𝘭𝘰𝘴𝘦𝘯 𝘒𝘶𝘮𝘮𝘦𝘳𝘴 𝘶𝘯𝘥 𝘵𝘳𝘰𝘵𝘻 𝘥𝘪𝘦𝘴𝘦𝘳 𝘨𝘢𝘯𝘻𝘦𝘯 𝘷𝘦𝘳𝘭𝘰𝘳𝘦𝘯𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘷𝘦𝘳𝘸𝘪𝘳𝘳𝘦𝘯𝘥𝘦𝘯 𝘑𝘢𝘩𝘳𝘦, 𝘥𝘪𝘦 𝘯𝘰𝘤𝘩 𝘷𝘰𝘳 𝘪𝘩𝘯𝘦𝘯 𝘭𝘢̈𝘨𝘦𝘯, 𝘴𝘦𝘪 𝘥𝘪𝘦 𝘌𝘳𝘥𝘦 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘸𝘦𝘯𝘪𝘨𝘦𝘳 𝘴𝘤𝘩𝘰̈𝘯. ⁽ᵁᴺᴮᴱᶻᴬᴴᴸᵀᴱ ᵂᴱᴿᴮᵁᴺᴳ ⁻ ᴿᴱᶻᴱᴺˢᴵᴼᴺˢᴱˣᴱᴹᴾᴸᴬᴿ⁾ 💭 Die Kurzgeschichtensammlung 𝘚𝘵𝘰𝘳𝘪𝘦𝘴 von Joy Williams hinterlässt bei mir ein gemischtes Gefühl – irgendwo zwischen Faszination, leiser Irritation und gelegentlicher Leere. Williams schreibt stilistisch und einige ihrer Geschichten habe eine besondere Tiefe. Dennoch: Nicht jede der Erzählungen konnte mich gleichermaßen überzeugen. Einige Geschichten wie „Rost“, „Lu-Lu“, „Die Mutterzelle“ oder „Kongress“ stechen deutlich heraus. Sie sind atmosphärisch dicht, sprachlich stark und inhaltlich so vielschichtig, aber auch interpretativ, dass sie lange nachwirken. In diesen Momenten zeigt sich die literarische Kraft von Williams' Erzählkunst. Andere Geschichten hingegen, wie „Im Zug“, „Barmherzigkeit“ oder „Der Geliebte“, blieben für mich eher blass und konnten emotional oder gedanklich nicht richtig andocken. Es fehlte hier oft an einem greifbaren Kern, der mich mitgezogen hätte. Manches wirkte skizzenhaft oder zu offen, ohne dass sich ein erzählerischer Sog entfaltet. Insgesamt bleibt 𝘚𝘵𝘰𝘳𝘪𝘦𝘴 eine Sammlung, die in ihrer Gesamtheit interessant, aber auch ungleich ist. Joy Williams beweist, dass sie das literarische Handwerk beherrscht. Doch bei einer Sammlung von 13 Geschichten sind es eben nicht alle, die bei mir haften bleiben. Wer sich auf eigenwillige Erzählungen einlassen möchte, wird hier durchaus fündig. Die Sammlung ist jedoch nicht durchgängig stark – einige Highlights lohnen sich, andere lassen eher kalt. Eine Lektüre für alle, die das Unfertige und Rätselhafte nicht scheuen. ⭐️⭐️⭐️☆☆

@lesen_mit_jonas - instagram Joy Williams - ,,Stories" In diesem Buch lesen wir insgesamt 13 Kurzgeschichten aus den Jahren 1972 bis 2014. In Deutschland noch ziemlich unbekannt, hat die 1944 geborene Autorin in den USA bereits einige Preise gewinnen können. Sie hat bisher 12 Bücher veröffentlicht, darunter Romane, Kurzgeschichten, Essays, sowie einen Reiseführer. Kurzgeschichten sind ja immer eine spezielle Sache. Entweder man mag sie, oder eben nicht. So ist es mir auch mit diesem Buch ergangen. Einige Geschichten waren einfach brillant. ( zB Liebe, Im Zug, Die Mutterzelle oder Auswege) Bei anderen Geschichten saß ich verständnislos vor diesen Seiten und musste mich fragen: Was will mir die Autorin damit sagen? (z.B Rost, Der Geliebte oder Lu-Lu) Also ich bin wirklich hin und hergerissen, bei diesen sehr unterschiedlichen Geschichten eine klare Leseempfehlung auszusprechen. Von tollen berührenden Geschichten bis zu ziemlichem Trash ist hier alles vertreten. Bei diesem Buch muss sich wohl jeder eine eigene Meinung bilden (was man sowieso machen sollte). Dem Dtv Verlag sollte man natürlich trotzdem danken, da sie dieser Autorin eine Bühne geboten hat, die ich vorher noch nicht auf dem Schirm hatte.








