Stadt der Sonne
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Description
In Saint Petersburg, Florida, scheint das ganze Jahr über die Sonne. Das Meer ist blau, das Klima mild, und Friseure, die sich auf weiße Dauerwellen spezialisiert haben, gibt es mehr als anderswo. Bunte Werbeplakate für Hörgeräte und Blutdruckmessgeräte sind allgegenwärtig, ebenso wie Infoblätter zum Thema Einäscherung. Viele Seniorinnen verbringen hier ihren Lebensabend, und auch Senioren, aber die sind weniger zahlreich. Im Gästehaus Butler Arms treffen sich Menschen mit ganz unterschiedlichen Geschichten, ganz unterschiedlichen Realitäten. Unter ihnen die scheue Miss Peabody, der garstige Mr. Thompson, der vorgibt, taub zu sein, und die noch garstigere Mrs. Rubinstein, die sich verächtlich eine Zigarette nach der nächsten ansteckt. In den acht weißen Schaukelstühlen auf der Veranda schaukeln sie stetig nebeneinanderher dem Ende ihrer Tage entgegen.
Book Information
Author Description
Tove Jansson, 1914 in Helsinki als Tochter eines Künstlerehepaares geboren, studierte Bildende Künste in Stockholm, Helsinki und Paris und arbeitete später als Schriftstellerin, Zeichnerin, Comicautorin, Bühnenbildnerin, Graphikerin, Illustratorin und Malerin. Ihre Mumin-Bücher machten sie international berühmt; sie erhielt dafür unter anderem die Nils-Holgersson- und die Elsa-Beskow-Plakette sowie den Hans-Christian-Andersen-Preis. Die Beliebtheit dieser Kinder- buchklassiker ist bis heute ungebrochen. In den letzten beiden Jahrzehnten ihres Lebens schrieb Jansson Romane und Erzählungen für Erwachsene. Sie starb 2001 in Helsinki.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Eine stille Erzählung über Alter, Nähe und das Weiterleben im Kleinen.
Tove Jansson (1914–2001) war eine finnische Schriftstellerin und Künstlerin. Berühmt wurde sie vor allem durch die Mumin-Geschichten, in denen sie mit feinem Humor, Empathie und genauer Beobachtungsgabe menschliche Beziehungen und Stimmungen einfing. Diese Qualitäten prägen auch ihre späteren, eher stillen Prosawerke, so wie dieses Buch. In „Stadt der Sonne“ beschreibt Jansson schonungslos und gleichzeitig sensibel das Zusammenleben im Altersheim. Auch wenn die Umgebung in Florida warm, gepflegt und fast idyllisch erscheint, zeigt die Erzählung deutlich: Wärme entsteht nicht durch Sonne oder Komfort, sondern durch Nähe, Erinnerungen und Beziehungen zwischen Menschen. Mir hat das Buch gut gefallen. Die Charaktere sind fein und sorgfältig gezeichnet, ebenso ihre kleinen Gesten, Macken und gegenseitigen Abhängigkeiten. Allerdings hat die Geschichte keinen klaren roten Faden, sie fliesst sanft dahin. Vielleicht bewusst als Sinnbild für die Zeit und das Leben im hohen Alter. Besonders schön fand ich auch die schlichte und liebevolle Buchgestaltung, die gut zur ruhigen Atmosphäre der Geschichte passt.

𝙀𝙞𝙣 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙬𝙚𝙞𝙩 𝙖𝙪ß𝙚𝙧𝙝𝙖𝙡𝙗 𝙢𝙚𝙞𝙣𝙚𝙧 𝙆𝙤𝙢𝙛𝙤𝙧𝙩𝙯𝙤𝙣𝙚 𝙪𝙣𝙙 𝙞𝙘𝙝 𝙬𝙚𝙞ß 𝙚𝙝𝙧𝙡𝙞𝙘𝙝 𝙜𝙚𝙨𝙖𝙜𝙩 𝙣𝙞𝙘𝙝𝙩 𝙨𝙤 𝙬𝙞𝙧𝙠𝙡𝙞𝙘𝙝 𝙬𝙖𝙨 𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙫𝙤𝙣 𝙝𝙖𝙡𝙩𝙚𝙣 𝙨𝙤𝙡𝙡 …
. 𝗥𝗘𝗭𝗘𝗡𝗦𝗜𝗢𝗡 𝗥𝗢𝗠𝗔𝗡 ⭐️⭐️ 𝗕𝗨𝗖𝗛 𝟯/𝟮𝟬𝟮𝟯 Stadt der Sonne spielt im Sonnenstaat Kalifornien und wir begleiten eine handvoll mehr oder weniger rüstige Rentner ein Stück weit ihres Weges. Das Leben ist geprägt von Routinen und immer gleichen Abläufen mit einigen wenigen "Highlights" wie die Ankunft eines neuen Mitbewohners oder dem bevorstehenden Ball Als Leser stolpert man direkt in das Leben der illustren Rentnertruppe und einer Handvoll Menschen die sich als Gärtner, Mädchen für alles usw. um die Rentner und das Haus kümmern. Wir begleiten nicht eine Person anhand deren Leben und Erlebnisse sich eine Handlung oder ein roter Faden ergeben würde sondern alle abwechselnd und da beginnt auch schon mein "Problem" Leider kann ich an dem Buch keine Handlung erkennen und auch keinen roten Faden finden - es plätschert dahin und wir erleben das Miteinander und manchmal bekommen wir auch einen kleinen Einblick in die Gedankenwelt einer der Einwohner aber irgendwie hat das alles für mich keine Aussage - keine Botschaft und auch die Geschichte rund um das junge Paar Linda und Bounty Joe konnte mich leider nicht für sich einnehmen Das einzige was ich mir aus dem Buch tatsächlich mitnehme ist dass dieses Rentnerleben im sonnigen Kalifornien vielleicht doch nicht so erstrebenswert ist wie man denken könnte - es sind (natürlich) die gleichen Themen und Probleme wie überall anders auch mit denen alte Menschen im letzten Lebensabschnitt konfrontiert sind - nur mit besserem Wetter
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
In Saint Petersburg, Florida, scheint das ganze Jahr über die Sonne. Das Meer ist blau, das Klima mild, und Friseure, die sich auf weiße Dauerwellen spezialisiert haben, gibt es mehr als anderswo. Bunte Werbeplakate für Hörgeräte und Blutdruckmessgeräte sind allgegenwärtig, ebenso wie Infoblätter zum Thema Einäscherung. Viele Seniorinnen verbringen hier ihren Lebensabend, und auch Senioren, aber die sind weniger zahlreich. Im Gästehaus Butler Arms treffen sich Menschen mit ganz unterschiedlichen Geschichten, ganz unterschiedlichen Realitäten. Unter ihnen die scheue Miss Peabody, der garstige Mr. Thompson, der vorgibt, taub zu sein, und die noch garstigere Mrs. Rubinstein, die sich verächtlich eine Zigarette nach der nächsten ansteckt. In den acht weißen Schaukelstühlen auf der Veranda schaukeln sie stetig nebeneinanderher dem Ende ihrer Tage entgegen.
Book Information
Author Description
Tove Jansson, 1914 in Helsinki als Tochter eines Künstlerehepaares geboren, studierte Bildende Künste in Stockholm, Helsinki und Paris und arbeitete später als Schriftstellerin, Zeichnerin, Comicautorin, Bühnenbildnerin, Graphikerin, Illustratorin und Malerin. Ihre Mumin-Bücher machten sie international berühmt; sie erhielt dafür unter anderem die Nils-Holgersson- und die Elsa-Beskow-Plakette sowie den Hans-Christian-Andersen-Preis. Die Beliebtheit dieser Kinder- buchklassiker ist bis heute ungebrochen. In den letzten beiden Jahrzehnten ihres Lebens schrieb Jansson Romane und Erzählungen für Erwachsene. Sie starb 2001 in Helsinki.
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Eine stille Erzählung über Alter, Nähe und das Weiterleben im Kleinen.
Tove Jansson (1914–2001) war eine finnische Schriftstellerin und Künstlerin. Berühmt wurde sie vor allem durch die Mumin-Geschichten, in denen sie mit feinem Humor, Empathie und genauer Beobachtungsgabe menschliche Beziehungen und Stimmungen einfing. Diese Qualitäten prägen auch ihre späteren, eher stillen Prosawerke, so wie dieses Buch. In „Stadt der Sonne“ beschreibt Jansson schonungslos und gleichzeitig sensibel das Zusammenleben im Altersheim. Auch wenn die Umgebung in Florida warm, gepflegt und fast idyllisch erscheint, zeigt die Erzählung deutlich: Wärme entsteht nicht durch Sonne oder Komfort, sondern durch Nähe, Erinnerungen und Beziehungen zwischen Menschen. Mir hat das Buch gut gefallen. Die Charaktere sind fein und sorgfältig gezeichnet, ebenso ihre kleinen Gesten, Macken und gegenseitigen Abhängigkeiten. Allerdings hat die Geschichte keinen klaren roten Faden, sie fliesst sanft dahin. Vielleicht bewusst als Sinnbild für die Zeit und das Leben im hohen Alter. Besonders schön fand ich auch die schlichte und liebevolle Buchgestaltung, die gut zur ruhigen Atmosphäre der Geschichte passt.

𝙀𝙞𝙣 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙬𝙚𝙞𝙩 𝙖𝙪ß𝙚𝙧𝙝𝙖𝙡𝙗 𝙢𝙚𝙞𝙣𝙚𝙧 𝙆𝙤𝙢𝙛𝙤𝙧𝙩𝙯𝙤𝙣𝙚 𝙪𝙣𝙙 𝙞𝙘𝙝 𝙬𝙚𝙞ß 𝙚𝙝𝙧𝙡𝙞𝙘𝙝 𝙜𝙚𝙨𝙖𝙜𝙩 𝙣𝙞𝙘𝙝𝙩 𝙨𝙤 𝙬𝙞𝙧𝙠𝙡𝙞𝙘𝙝 𝙬𝙖𝙨 𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙫𝙤𝙣 𝙝𝙖𝙡𝙩𝙚𝙣 𝙨𝙤𝙡𝙡 …
. 𝗥𝗘𝗭𝗘𝗡𝗦𝗜𝗢𝗡 𝗥𝗢𝗠𝗔𝗡 ⭐️⭐️ 𝗕𝗨𝗖𝗛 𝟯/𝟮𝟬𝟮𝟯 Stadt der Sonne spielt im Sonnenstaat Kalifornien und wir begleiten eine handvoll mehr oder weniger rüstige Rentner ein Stück weit ihres Weges. Das Leben ist geprägt von Routinen und immer gleichen Abläufen mit einigen wenigen "Highlights" wie die Ankunft eines neuen Mitbewohners oder dem bevorstehenden Ball Als Leser stolpert man direkt in das Leben der illustren Rentnertruppe und einer Handvoll Menschen die sich als Gärtner, Mädchen für alles usw. um die Rentner und das Haus kümmern. Wir begleiten nicht eine Person anhand deren Leben und Erlebnisse sich eine Handlung oder ein roter Faden ergeben würde sondern alle abwechselnd und da beginnt auch schon mein "Problem" Leider kann ich an dem Buch keine Handlung erkennen und auch keinen roten Faden finden - es plätschert dahin und wir erleben das Miteinander und manchmal bekommen wir auch einen kleinen Einblick in die Gedankenwelt einer der Einwohner aber irgendwie hat das alles für mich keine Aussage - keine Botschaft und auch die Geschichte rund um das junge Paar Linda und Bounty Joe konnte mich leider nicht für sich einnehmen Das einzige was ich mir aus dem Buch tatsächlich mitnehme ist dass dieses Rentnerleben im sonnigen Kalifornien vielleicht doch nicht so erstrebenswert ist wie man denken könnte - es sind (natürlich) die gleichen Themen und Probleme wie überall anders auch mit denen alte Menschen im letzten Lebensabschnitt konfrontiert sind - nur mit besserem Wetter





