Spielen
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Description
"Spielen", nach "Sterben" und "Lieben" der dritte Teil seines großen autobiographischen Projektes, beschreibt eine Welt, in der Kinder und Erwachsene parallele Leben führen, die sich nur selten begegnen. Eine Welt, in der hinter jeder Ecke dunkle Dämonen lauern, die aber auch die Verheißung auf aufgregende neue Welten in sich birgt.
Book Information
Author Description
Karl Ove Knausgård wurde 1968 geboren und gilt als wichtigster norwegischer Autor seiner Generation. Die Romane seines sechsbändigen, autobiographischen Projektes wurden in Norwegen zur Sensation und sorgen nun auch international für Furopre. Sie sind in über 30 Sprachen übersetzt und vielfach preisgekrönt. Karl Ove Knausgård lebt mit seiner Familie an der schwedischen Südküste.
Posts
📖 Spielen – Karl Ove Knausgård In Spielen, dem dritten Band seines autobiografischen Projekts, erzählt Karl Ove Knausgård von seiner Kindheit in den 70er- und frühen 80er-Jahren in Norwegen. Es geht um Schule, Freundschaften, erste Unsicherheiten, das Erwachsenwerden — und um das schwierige Verhältnis zu seinem strengen Vater, dessen Wutausbrüche die Familie prägen. Gleichzeitig beschreibt Knausgård diese besondere Welt der Kindheit, in der alles riesig erscheint: Angst, Scham, Abenteuer und Freiheit. Was mich an Knausgård immer wieder beeindruckt, ist sein unglaubliches Erinnerungsvermögen. Er beschreibt selbst kleinste Momente so genau, dass sofort eigene Erinnerungen wach werden. Gerade weil wir ungefähr in derselben Zeit aufgewachsen sind, fühlte sich vieles seltsam vertraut an. Ein Satz ist mir bis heute besonders im Kopf geblieben: „Ich hasste ihn, wie man nur seinen Vater hassen kann.“ Spielen war für mich der zugänglichste und emotional direkteste Band der Reihe. Ich bin regelrecht durch das Buch geflogen und habe jede Seite gerne gelesen. Besonders empfehlenswert für alle, die in den 70er- und 80er-Jahren aufgewachsen sind und sich in diesen Erinnerungen wiederfinden können. ⭐️⭐️⭐️⭐️✨

Tolle Sprache. Tolle Bilder. Unglaubliche Gefühlsübermittlung. Alleine schon die Figur von Knausgårds Vater wird mit solcher Feinheit in mein Innerstes projeziert, dass ich selbst durch diesen Mann traumatisiert wurde. Ich lausche nach seinen Schritten im Treppenhaus und versuche seine Ausbrüche vorauszusehen, während ich Seite um Seite lese. Spektakulär. Auch die anderen Kindheitserinnerungen sprechen mich sehr an. So sehr, dass es mich nicht interessiert, wie viel Knausgård zu seiner Autobiographie hinzugedichtet hat, weil ich ihm jeden Moment, jedes Gefühl, jedes Wort glaube.
Der dritte Band der autobiographischen "Min Kamp"-Reihe Karl Ove Knausgårds begleitete mich jetzt seit Ende April und war ein gutes Buch, um nebenbei etwas mehr über seine Kindheit und das Leben in Tybakken ab 1969 zu erfahren. Einige Schilderungen über skrude Aktivitäten im Wald oder seine beginnende Sexualität waren etwas verstörend, aber an irgendeiner Stelle muss diese Reihe wohl ihrem 'Anspruch' gerecht werden, sehr sehr intime Details zu offenbaren. Mein Highlight war die Phase, in der Karl Ove das Lesen für sich entdeckt, da findet er wunderbare Worte für norwegische Nationalliteratur und Klassiker, die er mit viel Begeisterung las.
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"Spielen", nach "Sterben" und "Lieben" der dritte Teil seines großen autobiographischen Projektes, beschreibt eine Welt, in der Kinder und Erwachsene parallele Leben führen, die sich nur selten begegnen. Eine Welt, in der hinter jeder Ecke dunkle Dämonen lauern, die aber auch die Verheißung auf aufgregende neue Welten in sich birgt.
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Karl Ove Knausgård wurde 1968 geboren und gilt als wichtigster norwegischer Autor seiner Generation. Die Romane seines sechsbändigen, autobiographischen Projektes wurden in Norwegen zur Sensation und sorgen nun auch international für Furopre. Sie sind in über 30 Sprachen übersetzt und vielfach preisgekrönt. Karl Ove Knausgård lebt mit seiner Familie an der schwedischen Südküste.
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📖 Spielen – Karl Ove Knausgård In Spielen, dem dritten Band seines autobiografischen Projekts, erzählt Karl Ove Knausgård von seiner Kindheit in den 70er- und frühen 80er-Jahren in Norwegen. Es geht um Schule, Freundschaften, erste Unsicherheiten, das Erwachsenwerden — und um das schwierige Verhältnis zu seinem strengen Vater, dessen Wutausbrüche die Familie prägen. Gleichzeitig beschreibt Knausgård diese besondere Welt der Kindheit, in der alles riesig erscheint: Angst, Scham, Abenteuer und Freiheit. Was mich an Knausgård immer wieder beeindruckt, ist sein unglaubliches Erinnerungsvermögen. Er beschreibt selbst kleinste Momente so genau, dass sofort eigene Erinnerungen wach werden. Gerade weil wir ungefähr in derselben Zeit aufgewachsen sind, fühlte sich vieles seltsam vertraut an. Ein Satz ist mir bis heute besonders im Kopf geblieben: „Ich hasste ihn, wie man nur seinen Vater hassen kann.“ Spielen war für mich der zugänglichste und emotional direkteste Band der Reihe. Ich bin regelrecht durch das Buch geflogen und habe jede Seite gerne gelesen. Besonders empfehlenswert für alle, die in den 70er- und 80er-Jahren aufgewachsen sind und sich in diesen Erinnerungen wiederfinden können. ⭐️⭐️⭐️⭐️✨

Tolle Sprache. Tolle Bilder. Unglaubliche Gefühlsübermittlung. Alleine schon die Figur von Knausgårds Vater wird mit solcher Feinheit in mein Innerstes projeziert, dass ich selbst durch diesen Mann traumatisiert wurde. Ich lausche nach seinen Schritten im Treppenhaus und versuche seine Ausbrüche vorauszusehen, während ich Seite um Seite lese. Spektakulär. Auch die anderen Kindheitserinnerungen sprechen mich sehr an. So sehr, dass es mich nicht interessiert, wie viel Knausgård zu seiner Autobiographie hinzugedichtet hat, weil ich ihm jeden Moment, jedes Gefühl, jedes Wort glaube.
Der dritte Band der autobiographischen "Min Kamp"-Reihe Karl Ove Knausgårds begleitete mich jetzt seit Ende April und war ein gutes Buch, um nebenbei etwas mehr über seine Kindheit und das Leben in Tybakken ab 1969 zu erfahren. Einige Schilderungen über skrude Aktivitäten im Wald oder seine beginnende Sexualität waren etwas verstörend, aber an irgendeiner Stelle muss diese Reihe wohl ihrem 'Anspruch' gerecht werden, sehr sehr intime Details zu offenbaren. Mein Highlight war die Phase, in der Karl Ove das Lesen für sich entdeckt, da findet er wunderbare Worte für norwegische Nationalliteratur und Klassiker, die er mit viel Begeisterung las.








