Son of Darkness 2: Goldene Bedrohung
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Description
**Liebe oder Zerstörung – Was bestimmt dein Schicksal?**
Seit Emma in einer isländischen Höhle auf ein riesiges wildes Tier gestoßen ist, steht ihr Leben Kopf. Der von ihr befreite schwarze Wolf hat sich nicht nur in einen unglaublich attraktiven Kerl verwandelt, sie fühlt sich von ihm auch noch nahezu magisch angezogen. Aber Emma kann und will einfach nicht glauben, dass ihr geheimnisvoller Fremder eigentlich in der Welt der nordischen Götter zuhause ist – bis sie sich plötzlich selbst in Asgard wiederfindet und Wulfs Geheimnis aufdeckt. Er hat eine zerstörerische Bestimmung, die nicht nur seine, sondern auch Emmas Welt aus den Angeln zu heben droht…
Die nordische Mythologie einzigartig und neu verpackt
»Son of Darkness« ist ein Urban-Fantasy-Liebesroman in zwei Bänden, der mit überraschenden Wendungen aufwartet. Ein Must-Read für Fantasy-Fans von »Thor« und Mythen Asgards. Einmal angefangen zu lesen, kannst du dich dem Sog dieser außergewöhnlichen und magischen Welt nicht mehr entziehen!
Leserstimmen:
»Man liest die Geschichte nicht, man erlebt sie.«
»Eine wahre Wundertüte, emotional, spannend und actionreich.«
»Buch-Highlight!
//Dies ist der zweite Band der mystisch-dramatischen Buchserie »Son of Darkness«. Alle Romane der Fantasy-Liebesgeschichte bei Dark Diamonds:
-- Band 1: Son of Darkness. Göttliches Gefängnis
-- Band 2: Son of Darkness. Goldene Bedrohung//
»Son of Darkness« ist eine lektorierte Neuauflage von Asuka Lioneras »Fenrir. Weltenbeben«. Diese Reihe ist abgeschlossen.
Book Information
Author Description
Asuka Lionera wurde 1987 in einer thüringischen Kleinstadt geboren und begann als Jugendliche nicht nur Fan-Fiction zu ihren Lieblingsserien zu schreiben, sondern entwickelte auch kleine RPG-Spiele für den PC. Ihre Leidenschaft machte sie nach ein paar Umwegen zu ihrem Beruf und ist heute eine erfolgreiche Autorin, die mit ihrem Mann und ihren Fellnasenkindern in einem kleinen Dorf in Hessen wohnt, das mehr Kühe als Einwohner hat.
Posts
Von Anfang an war es wieder spannend und man war direkt in der Story wieder drin es hat sich über das ganze Buch erstreckt es gab immer wieder Höhen und Tiefen aber Emma hat alles so genommen wie es kam und hat sich nie ihren Mund (groß Maul) verbieten lassen sie hat gesagt was sie gedacht hat das war immer wieder witzig und unterhaltsam 🤣
Rezension: (kann Spoiler enthalten) Band 1 gefiel mir bereits recht gut, Band 2 habe ich dann auch hinterher gelesen, denn das musste auch auf jeden Fall sein. Ich mochte ja auch vor allem, die nordischen Mythologie hier wieder und besonders, dass wir hier noch so einiges davon sehen können. Emma beweist dabei auch, dass sie echt tough ist und eine Menge leisten kann. Sie hat sich im Rahmen des zweiten Bandes auch im Vergleich zum ersten enorm weiterentwickelt. Die Geschichte war für mich ja wirklich spannend, es ist viel passiert und gab immer eine Menge zu erleben, besonders gefiel mir aber das Ende. Es hat einfach gut gepasst und alles so schön und rund zum Abschluss gebracht, darüber habe ich mich wirklich gefreut. 4,5 Sterne
»Verdandi, hol das Popcorn«, verlangt Skuld. »Das wird interessant.« »Aber … wir haben kein Popcorn …«, widerspricht die andere. Seufzend verdreht Skuld die Augen. »Immer noch nicht? Wie oft habe ich schon gesagt, dass es Dinge in Midgard gibt, die wir hier unbedingt brauchen? Und ja, Popcorn steht ganz oben auf dieser Liste! Zusammen mit diesen Fähnchen, damit du es endlich auf die Reihe kriegst, welcher Faden zu wem gehört, anstatt dich auf dein Gedächtnis und die Musterungen verlassen zu müssen.«
Der zweite Band der Son of Darkness-Dilogie knüpft direkt an die Ereignisse aus Göttliches Gefängnis an. Nachdem Emma herausgefunden hat, dass ihr geheimnisvoller Wolf-WG-Mitbewohner in Wahrheit Fenrir ist, wird ihr Leben endgültig auf den Kopf gestellt. Und als wäre das nicht schon genug Chaos für eine Archäologin mit eigentlich ganz bodenständigen Karriereplänen, findet sie sich plötzlich mitten in Asgard wieder – umgeben von nordischen Göttern, die von Wulf ungefähr so begeistert sind wie Katzen von einem Vollbad. Während der erste Band vor allem vom Geheimnis um Wulfs Identität lebte, rückt im zweiten Teil stärker die eigentliche Prophezeiung in den Fokus. Fenrir ist in der nordischen Mythologie schließlich nicht dafür bekannt, gemütlich Tee zu trinken und Konflikte diplomatisch zu lösen. Seine Bestimmung ist nichts Geringeres als die Zerstörung der Welt – eine Kleinigkeit, die natürlich nicht unbedingt hilfreich für eine stabile Beziehung ist. Emma hat allerdings ein massives Problem mit diesem ganzen „Bestimmungs“-Gerede. Eigentlich hat sie sogar mehrere Probleme damit – angefangen damit, dass sie das Wort irgendwann schlicht nicht mehr hören kann. Statt sich ehrfürchtig ihrem angeblichen Schicksal zu beugen, reagiert sie eher mit einer Mischung aus Frustration, Sturheit und einer beeindruckenden Portion Trotz. Und das Beste daran: Emma lässt sich von absolut niemandem den Mund verbieten. Egal ob Göttin, Nornen oder zukünftige Schwiegermutter – jeder bekommt ungefiltert ihre Meinung zu hören, wenn er versucht, sie von ihrem Ziel abzubringen: Wulf zu finden und ihm zu helfen. Diplomatie steht dabei ungefähr auf derselben Prioritätenliste wie höfliches Nicken während eines Weltuntergangs. Auch Wulf selbst bleibt davon nicht verschont. Als die beiden sich endlich wiedersehen, sind Emmas ersten Worte an ihn keine tränenreichen Liebeserklärungen, sondern ein wütendes: „Du Vollidiot!“ Und ganz ehrlich? Das fasst meine Gedanken während der gesamten Situation ziemlich perfekt zusammen. In diesem Band bekommt man außerdem erstmals Einblicke in Wulfs Perspektive, was der Geschichte eine neue emotionale Ebene verleiht. Dadurch wird deutlich, wie sehr er mit seinem Schicksal als Weltenzerstörer hadert – und wie tief seine Gefühle für Emma wirklich gehen. Seine Lösung für das Problem ist allerdings… sagen wir mal, nicht unbedingt die klügste. In der Hoffnung, dass Odin Emma in Ruhe lässt, begibt sich Wulf freiwillig wieder in Gefangenschaft. Ein romantisches Opfer? Vielleicht. Eine brillante Idee? Eher weniger. Aber genau diese Mischung aus Verzweiflung, Loyalität und gelegentlicher Selbstsabotage macht seine Figur so interessant. Die Geschichte lebt weiterhin weniger von großen Schlachten als von emotionalen Konflikten, moralischen Entscheidungen und der Frage, ob ein vorherbestimmtes Schicksal tatsächlich unveränderlich ist. Dabei bleibt die Spannung konstant hoch, weil man als Leser immer wieder merkt, wie sehr Emma und Wulf gegen Kräfte kämpfen, die deutlich größer sind als sie selbst. Der Schreibstil von Asuka Lionera bleibt dabei gewohnt flüssig. Die Seiten lesen sich schnell, die Dialoge sind lebendig und oft mit einem schönen Schuss Humor versehen – besonders dann, wenn Emma wieder einmal beschließt, einer Gottheit ihre Meinung zu sagen. Am Ende liefert Goldene Bedrohung ein rundes Finale für die Dilogie. Die offenen Fragen werden beantwortet, die Konflikte spitzen sich zu und die Geschichte findet einen Abschluss, der sowohl zur Mythologie als auch zu den Figuren passt. Und seien wir ehrlich: Eine Archäologin, die eigentlich nur eine Karriere aufbauen wollte und stattdessen mitten im göttlichen Weltuntergang landet – das ist schon ein ziemlich starkes Stück Lebensplanung. Für mich war auch der zweite Band ein absolut gelungener Abschluss der Dilogie.
"Son of Darkness" war für mich leider eine große Enttäuschung. Weder Setting noch Plot oder Charaktere konnten mich abholen, so dass ich mich lange Zeit durch die Kapitel gequält habe und gar nicht wusste, weshalb Emma gerade wieder aufmüpfig ist oder ohnmächtig. Eines von beidem war es irgendwie immer. Band 2 spielt komplett in den verschiedenen Götterwelten und hat keinen Bezug mehr zu Emma in Band 1, die als Archäologin eigentlich ein eigenes Leben hat. Ich habe vergessen, ob sie Familie oder Freunde hatte, denn diese tauchen hier einfach nicht mehr auf und sind für sie auch nicht wichtig. Ein oder zweimal denkt sie darüber nach, dass sie mit den Funden von archäologischen Stätten in anderen Welten eine berühmte Archäologin und reich werden könnte, aber ansonsten geht es nur noch um das Götterdrama, Bestimmungen und Schicksal. Dabei ist Emma weiter so nervtötend wie in Band 1, handelt ausnahmslos unlogisch und überdreht. Wulf trifft gleich zu Anfang eine Entscheidung, wegen der ich mehrmals vor und zurückblättern musste. Es war leider nicht das einzige Mal, dass ausgerechnet die wichtigen Stellen nicht ausgeschrieben waren, sondern zwischen zwei Kapiteln passieren. So fehlt wichtige Motivation und ich war mehr als einmal drauf und dran, an eine Finte zu glauben. Nur leider gibt es nicht so viele Wendungen, die überraschen, sondern wenn eher aus dem Nichts kommen und zuschlagen. Und meist sind sie eh nach dem Motto "Emma zickt rum, Emma tut irgendwas dummes, Emma stirbt fast und irgendein Gott rettet sie, sie lernt 0 dazu und zickt rum". Warum irgendwer sie mögen sollte, ist mir wirklich ein Rätsel geblieben und die Love Story mit ihr und Wulf hat in diesem Band ziemlich gelitten, da sie sich 80% des Buches gar nicht sehen. Leider war auch das Setting mit den nordischen Göttern nicht meins. Dafür wurden mir zu viele unbekannte Namen verwendet und Wesen, die ich noch nie gehört hatte. Nun kann man loben, dass es nicht das xte Buch über Thor und Walküren ist, aber so war es für mich zu ungewohnt, vom Teufelseichhörnchen zu lesen und dem Drachen in Helheim. Zudem waren auch diese Wesen alle sehr ... flapsig? Der Tonfall des Romans war einfach überhaupt nicht meins und ich ziemlich enttäuscht. Das nächste Mal lese ich von der Autorin erst wieder die Leseprobe und entscheide dann, ob das in eine Richtung geht, die ich mag. So ist das leider keine Empfehlung von mir, auch wenn ich nach wie vor ein Fan von "Feral Moon" der Autorin bin.
Ein zweiter Band, der mich zwiegespalten zurücklässt (Spoiler enthalten)
Mit dem zweiten Teil habe ich persönlich sehr gehadert. Während ich Emma im ersten Band noch als schwierig, aber dennoch sympathisch empfunden habe, ist sie für mich hier deutlich über das Ziel hinausgeschossen. Ihr Verhalten wirkte auf mich oft überdreht, teilweise arrogant und stellenweise sogar herablassend gegenüber anderen Charakteren. Was im ersten Band noch als frech und eigenständig durchging, kippt hier für mich in eine Richtung, die ich zunehmend unangenehm fand. Besonders irritierend war für mich der Umgang mit Garm – ihn wiederholt als „stinkenden Köter“ zu bezeichnen, obwohl er ihr mehrfach geholfen hat, empfand ich als respektlos und schwer nachvollziehbar. Positiv hervorheben möchte ich jedoch die Einbindung der nordischen Mythologie. Auch wenn vieles zugunsten der Story angepasst wurde, finden sich immer wieder kleine Details und Anspielungen, die gerade für Mythologie-Fans interessante „Easter Eggs“ bieten. Trotzdem bleibt Emma für mich der größte Kritikpunkt dieses Bandes. Ihr Verhalten hat mich stellenweise wirklich frustriert und aus der Geschichte herausgerissen. Leser*innen, die freche, antiautoritäre Charaktere mögen, könnten hier durchaus auf ihre Kosten kommen – für mich persönlich war es jedoch eher anstrengend.
Description
**Liebe oder Zerstörung – Was bestimmt dein Schicksal?**
Seit Emma in einer isländischen Höhle auf ein riesiges wildes Tier gestoßen ist, steht ihr Leben Kopf. Der von ihr befreite schwarze Wolf hat sich nicht nur in einen unglaublich attraktiven Kerl verwandelt, sie fühlt sich von ihm auch noch nahezu magisch angezogen. Aber Emma kann und will einfach nicht glauben, dass ihr geheimnisvoller Fremder eigentlich in der Welt der nordischen Götter zuhause ist – bis sie sich plötzlich selbst in Asgard wiederfindet und Wulfs Geheimnis aufdeckt. Er hat eine zerstörerische Bestimmung, die nicht nur seine, sondern auch Emmas Welt aus den Angeln zu heben droht…
Die nordische Mythologie einzigartig und neu verpackt
»Son of Darkness« ist ein Urban-Fantasy-Liebesroman in zwei Bänden, der mit überraschenden Wendungen aufwartet. Ein Must-Read für Fantasy-Fans von »Thor« und Mythen Asgards. Einmal angefangen zu lesen, kannst du dich dem Sog dieser außergewöhnlichen und magischen Welt nicht mehr entziehen!
Leserstimmen:
»Man liest die Geschichte nicht, man erlebt sie.«
»Eine wahre Wundertüte, emotional, spannend und actionreich.«
»Buch-Highlight!
//Dies ist der zweite Band der mystisch-dramatischen Buchserie »Son of Darkness«. Alle Romane der Fantasy-Liebesgeschichte bei Dark Diamonds:
-- Band 1: Son of Darkness. Göttliches Gefängnis
-- Band 2: Son of Darkness. Goldene Bedrohung//
»Son of Darkness« ist eine lektorierte Neuauflage von Asuka Lioneras »Fenrir. Weltenbeben«. Diese Reihe ist abgeschlossen.
Book Information
Author Description
Asuka Lionera wurde 1987 in einer thüringischen Kleinstadt geboren und begann als Jugendliche nicht nur Fan-Fiction zu ihren Lieblingsserien zu schreiben, sondern entwickelte auch kleine RPG-Spiele für den PC. Ihre Leidenschaft machte sie nach ein paar Umwegen zu ihrem Beruf und ist heute eine erfolgreiche Autorin, die mit ihrem Mann und ihren Fellnasenkindern in einem kleinen Dorf in Hessen wohnt, das mehr Kühe als Einwohner hat.
Posts
Von Anfang an war es wieder spannend und man war direkt in der Story wieder drin es hat sich über das ganze Buch erstreckt es gab immer wieder Höhen und Tiefen aber Emma hat alles so genommen wie es kam und hat sich nie ihren Mund (groß Maul) verbieten lassen sie hat gesagt was sie gedacht hat das war immer wieder witzig und unterhaltsam 🤣
Rezension: (kann Spoiler enthalten) Band 1 gefiel mir bereits recht gut, Band 2 habe ich dann auch hinterher gelesen, denn das musste auch auf jeden Fall sein. Ich mochte ja auch vor allem, die nordischen Mythologie hier wieder und besonders, dass wir hier noch so einiges davon sehen können. Emma beweist dabei auch, dass sie echt tough ist und eine Menge leisten kann. Sie hat sich im Rahmen des zweiten Bandes auch im Vergleich zum ersten enorm weiterentwickelt. Die Geschichte war für mich ja wirklich spannend, es ist viel passiert und gab immer eine Menge zu erleben, besonders gefiel mir aber das Ende. Es hat einfach gut gepasst und alles so schön und rund zum Abschluss gebracht, darüber habe ich mich wirklich gefreut. 4,5 Sterne
»Verdandi, hol das Popcorn«, verlangt Skuld. »Das wird interessant.« »Aber … wir haben kein Popcorn …«, widerspricht die andere. Seufzend verdreht Skuld die Augen. »Immer noch nicht? Wie oft habe ich schon gesagt, dass es Dinge in Midgard gibt, die wir hier unbedingt brauchen? Und ja, Popcorn steht ganz oben auf dieser Liste! Zusammen mit diesen Fähnchen, damit du es endlich auf die Reihe kriegst, welcher Faden zu wem gehört, anstatt dich auf dein Gedächtnis und die Musterungen verlassen zu müssen.«
Der zweite Band der Son of Darkness-Dilogie knüpft direkt an die Ereignisse aus Göttliches Gefängnis an. Nachdem Emma herausgefunden hat, dass ihr geheimnisvoller Wolf-WG-Mitbewohner in Wahrheit Fenrir ist, wird ihr Leben endgültig auf den Kopf gestellt. Und als wäre das nicht schon genug Chaos für eine Archäologin mit eigentlich ganz bodenständigen Karriereplänen, findet sie sich plötzlich mitten in Asgard wieder – umgeben von nordischen Göttern, die von Wulf ungefähr so begeistert sind wie Katzen von einem Vollbad. Während der erste Band vor allem vom Geheimnis um Wulfs Identität lebte, rückt im zweiten Teil stärker die eigentliche Prophezeiung in den Fokus. Fenrir ist in der nordischen Mythologie schließlich nicht dafür bekannt, gemütlich Tee zu trinken und Konflikte diplomatisch zu lösen. Seine Bestimmung ist nichts Geringeres als die Zerstörung der Welt – eine Kleinigkeit, die natürlich nicht unbedingt hilfreich für eine stabile Beziehung ist. Emma hat allerdings ein massives Problem mit diesem ganzen „Bestimmungs“-Gerede. Eigentlich hat sie sogar mehrere Probleme damit – angefangen damit, dass sie das Wort irgendwann schlicht nicht mehr hören kann. Statt sich ehrfürchtig ihrem angeblichen Schicksal zu beugen, reagiert sie eher mit einer Mischung aus Frustration, Sturheit und einer beeindruckenden Portion Trotz. Und das Beste daran: Emma lässt sich von absolut niemandem den Mund verbieten. Egal ob Göttin, Nornen oder zukünftige Schwiegermutter – jeder bekommt ungefiltert ihre Meinung zu hören, wenn er versucht, sie von ihrem Ziel abzubringen: Wulf zu finden und ihm zu helfen. Diplomatie steht dabei ungefähr auf derselben Prioritätenliste wie höfliches Nicken während eines Weltuntergangs. Auch Wulf selbst bleibt davon nicht verschont. Als die beiden sich endlich wiedersehen, sind Emmas ersten Worte an ihn keine tränenreichen Liebeserklärungen, sondern ein wütendes: „Du Vollidiot!“ Und ganz ehrlich? Das fasst meine Gedanken während der gesamten Situation ziemlich perfekt zusammen. In diesem Band bekommt man außerdem erstmals Einblicke in Wulfs Perspektive, was der Geschichte eine neue emotionale Ebene verleiht. Dadurch wird deutlich, wie sehr er mit seinem Schicksal als Weltenzerstörer hadert – und wie tief seine Gefühle für Emma wirklich gehen. Seine Lösung für das Problem ist allerdings… sagen wir mal, nicht unbedingt die klügste. In der Hoffnung, dass Odin Emma in Ruhe lässt, begibt sich Wulf freiwillig wieder in Gefangenschaft. Ein romantisches Opfer? Vielleicht. Eine brillante Idee? Eher weniger. Aber genau diese Mischung aus Verzweiflung, Loyalität und gelegentlicher Selbstsabotage macht seine Figur so interessant. Die Geschichte lebt weiterhin weniger von großen Schlachten als von emotionalen Konflikten, moralischen Entscheidungen und der Frage, ob ein vorherbestimmtes Schicksal tatsächlich unveränderlich ist. Dabei bleibt die Spannung konstant hoch, weil man als Leser immer wieder merkt, wie sehr Emma und Wulf gegen Kräfte kämpfen, die deutlich größer sind als sie selbst. Der Schreibstil von Asuka Lionera bleibt dabei gewohnt flüssig. Die Seiten lesen sich schnell, die Dialoge sind lebendig und oft mit einem schönen Schuss Humor versehen – besonders dann, wenn Emma wieder einmal beschließt, einer Gottheit ihre Meinung zu sagen. Am Ende liefert Goldene Bedrohung ein rundes Finale für die Dilogie. Die offenen Fragen werden beantwortet, die Konflikte spitzen sich zu und die Geschichte findet einen Abschluss, der sowohl zur Mythologie als auch zu den Figuren passt. Und seien wir ehrlich: Eine Archäologin, die eigentlich nur eine Karriere aufbauen wollte und stattdessen mitten im göttlichen Weltuntergang landet – das ist schon ein ziemlich starkes Stück Lebensplanung. Für mich war auch der zweite Band ein absolut gelungener Abschluss der Dilogie.
"Son of Darkness" war für mich leider eine große Enttäuschung. Weder Setting noch Plot oder Charaktere konnten mich abholen, so dass ich mich lange Zeit durch die Kapitel gequält habe und gar nicht wusste, weshalb Emma gerade wieder aufmüpfig ist oder ohnmächtig. Eines von beidem war es irgendwie immer. Band 2 spielt komplett in den verschiedenen Götterwelten und hat keinen Bezug mehr zu Emma in Band 1, die als Archäologin eigentlich ein eigenes Leben hat. Ich habe vergessen, ob sie Familie oder Freunde hatte, denn diese tauchen hier einfach nicht mehr auf und sind für sie auch nicht wichtig. Ein oder zweimal denkt sie darüber nach, dass sie mit den Funden von archäologischen Stätten in anderen Welten eine berühmte Archäologin und reich werden könnte, aber ansonsten geht es nur noch um das Götterdrama, Bestimmungen und Schicksal. Dabei ist Emma weiter so nervtötend wie in Band 1, handelt ausnahmslos unlogisch und überdreht. Wulf trifft gleich zu Anfang eine Entscheidung, wegen der ich mehrmals vor und zurückblättern musste. Es war leider nicht das einzige Mal, dass ausgerechnet die wichtigen Stellen nicht ausgeschrieben waren, sondern zwischen zwei Kapiteln passieren. So fehlt wichtige Motivation und ich war mehr als einmal drauf und dran, an eine Finte zu glauben. Nur leider gibt es nicht so viele Wendungen, die überraschen, sondern wenn eher aus dem Nichts kommen und zuschlagen. Und meist sind sie eh nach dem Motto "Emma zickt rum, Emma tut irgendwas dummes, Emma stirbt fast und irgendein Gott rettet sie, sie lernt 0 dazu und zickt rum". Warum irgendwer sie mögen sollte, ist mir wirklich ein Rätsel geblieben und die Love Story mit ihr und Wulf hat in diesem Band ziemlich gelitten, da sie sich 80% des Buches gar nicht sehen. Leider war auch das Setting mit den nordischen Göttern nicht meins. Dafür wurden mir zu viele unbekannte Namen verwendet und Wesen, die ich noch nie gehört hatte. Nun kann man loben, dass es nicht das xte Buch über Thor und Walküren ist, aber so war es für mich zu ungewohnt, vom Teufelseichhörnchen zu lesen und dem Drachen in Helheim. Zudem waren auch diese Wesen alle sehr ... flapsig? Der Tonfall des Romans war einfach überhaupt nicht meins und ich ziemlich enttäuscht. Das nächste Mal lese ich von der Autorin erst wieder die Leseprobe und entscheide dann, ob das in eine Richtung geht, die ich mag. So ist das leider keine Empfehlung von mir, auch wenn ich nach wie vor ein Fan von "Feral Moon" der Autorin bin.
Ein zweiter Band, der mich zwiegespalten zurücklässt (Spoiler enthalten)
Mit dem zweiten Teil habe ich persönlich sehr gehadert. Während ich Emma im ersten Band noch als schwierig, aber dennoch sympathisch empfunden habe, ist sie für mich hier deutlich über das Ziel hinausgeschossen. Ihr Verhalten wirkte auf mich oft überdreht, teilweise arrogant und stellenweise sogar herablassend gegenüber anderen Charakteren. Was im ersten Band noch als frech und eigenständig durchging, kippt hier für mich in eine Richtung, die ich zunehmend unangenehm fand. Besonders irritierend war für mich der Umgang mit Garm – ihn wiederholt als „stinkenden Köter“ zu bezeichnen, obwohl er ihr mehrfach geholfen hat, empfand ich als respektlos und schwer nachvollziehbar. Positiv hervorheben möchte ich jedoch die Einbindung der nordischen Mythologie. Auch wenn vieles zugunsten der Story angepasst wurde, finden sich immer wieder kleine Details und Anspielungen, die gerade für Mythologie-Fans interessante „Easter Eggs“ bieten. Trotzdem bleibt Emma für mich der größte Kritikpunkt dieses Bandes. Ihr Verhalten hat mich stellenweise wirklich frustriert und aus der Geschichte herausgerissen. Leser*innen, die freche, antiautoritäre Charaktere mögen, könnten hier durchaus auf ihre Kosten kommen – für mich persönlich war es jedoch eher anstrengend.










