Sex & Vanity – Inseln der Eitelkeiten
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Description
Es ist Abneigung auf den ersten Blick: Als Lucie bei einer prachtvollen Hochzeit auf Capri auf George trifft, kann sie ihn auf Anhieb nicht ausstehen. Niemand sollte in einer Speedo-Badehose so gut aussehen! Fünf Jahre später führt sie mit ihrem neuen Verlobten ein Luxusleben in New York. Doch da taucht George wieder auf, und Lucie sträubt sich mit aller Kraft gegen seinen Zutritt in ihre Welt – und in ihr Herz.
Book Information
Author Description
Kevin Kwan wurde 1973 in Singapur geboren und zog als Kind mit seiner Familie in die USA. Von der TIME wurde er auf die Liste der 100 einflussreichsten Persönlichkeiten gesetzt. Die Bände seiner "Crazy-Rich"-Trilogie waren Spiegel-Bestseller und wurden in 35 Sprachen übersetzt. Kevin Kwan lebt in Los Angeles.
Posts
Puh, was soll ich dazu schreiben? Das Buch ist definitiv besser als der Vorgänger ‚Crazy Rich Asians‘, die Geschichte liest sich flüssig, zeitweise wollte ich dran bleiben. Dann hat mich das Buch mich doch zu sehr gelangweilt. Das Ende ist von vornherein klar, die Story zu eindeutig und ich habe mich beim Lesen oft gefragt ‚wieso jetzt noch der ganze Hick Hack hier, wir wissen doch schon was herauskommt.‘ Leider völlig ohne Überraschungen die Story… Immerhin sind die Charaktere sympathische als bei Crazy Rich Asians und auch nicht ganz so flach. Trotzdem wird fast jedes Klischee bedient. Leider keine Leseempfehlung von mir.
Ich habe wirklich wirklich lange für diese Geschichte gebraucht. Ich weiß auch noch nicht was mich gestört hat. Der Schreibstil ist irgendwie sehr schleppend und es wird auch erst ab Seite 250 wirklich spannend. Ich hab das Buch auch nur beendet weil ich wissen wollte wie die Geschichte ausgeht. Ich fand auch leider fast alle Charaktere unsympathisch und konnte nicht mit ihnen warm werden.
Sommerlektüre zum Wohlfühlen.
Kevin Kwan lässt uns in Sex & Vanity - Insel der Eitelkeiten mal wieder in gewohnt selbstironisch-unterhaltsamer Manier in die Welt der Schönen und Reichen eintauchen. Sommer in den Hamptons, auf Capri und in New York, Liebe, leichtes Drama und Eifersucht sind die perfekte Mischung für einen Roman der beim Lesen einfach Spaß macht. Der Schreibstil des Autors ist sicherlich Geschmacksache, aber ich mag die Art, wie er die Umgebung und die Charaktere beschreibt. Die exzentrischen (Neben-)Charaktere, das opulente Setting, all das macht Lust auf mehr. Man taucht beim Lesen ab in eine völlig andere Welt. Den halben Stern Abzug gibt es, weil sich das Ende für mich zu schnell entwickelt hat, der aufgebaute Spannungsbogen und die Frage „Wann finden sie endlich zueinander?“ wurden für mein Empfinden dann doch zu schnell aufgelöst. Sex & Vanity ist eine tolle Sommerlektüre, kann für mich aber nicht mit der Crazy Rich-Reihe des Autors mithalten.

Mit viel Witz und Charme wird die Welt der super Reichen gezeichnet. Vieles wird Überspitz aber mit viel Hintergrund wissen beschriebene sodass man sich richtig in der Welt verlieren kann. Macht Spaß zu lesen und handelt auch von tiefgehenden Themen wie der festen Verankerung von Rassismus in der Gesellschaft.
Ohne irgendeine Vorahnung bin ich die Tage zu meinem Briefkasten geschlendert und habe ein Päckchen herausgeholt, mit dem ich so gar nicht gerechnet hätte. Natürlich handelte es sich bei dem Inhalt um ein Buch, das sieht man ja meistens schon an der Verpackung, aber als ich es schließlich zu Tage gefördert hatte, war meine Verzückung so groß, dass ein kleines Juchzen aus meinem Mund kam: Das neue Buch von Kevin Kwan, dem Autor der Crazy-Rich-Trilogie und eben jener, der mir mitunter meinen Sommer mit seinem bisherigen Lesestoff versüßt hat. Natürlich habe ich nicht lange gefackelt und bin am gleichen Abend mit Sex & Vanity auf der Couch versunken, doch hat es mich genauso gefesselt wie Crazy Rich? Bleibt dran und erfahrt es! Lucie ist zur Hochzeit ihrer Freundin aus Kindertagen eingeladen, doch Isabel heiratet nicht einfach irgendwen, sondern ihr Zukünftiger ist niemand geringeres als Adolfo Michelangelo De Vecchi, der Sohn eines Conte und einer Contessa. Da die Feierlichkeiten auf Capri aber fast eine Woche andauern, reist Lucie in Begleitung ihrer Cousine Charlotte an, die ein Auge auf sie haben soll. Im Hotel angekommen lernt sie unter ungünstigen Bedingungen George und dessen exzentrische Mutter kennen und sie kann vor allem ihn vom ersten Augenblick an nicht ausstehen. Aber irgendwie knistert es trotzdem, doch bevor mehr daraus wird, reist Lucie ab. Als sie ihn nach fünf Jahren überraschend in New York wiedersieht, ist sie verlobt und führt ein Leben im Überfluss und doch bringt George ihre Gefühle auch jetzt noch durcheinander. Wie schon mit seiner Crazy-Rich-Trilogie, entführt uns Kevin Kwan auch diesmal wieder in die Welt der Oberschicht, der Reichsten der Reichsten und der sogenannten Elite, nur dass wir uns diesmal nicht in Asien aufhalten, sondern zum größten Teil in New York oder auf Capri. Doch ändert dieser Ortwechsel nichts an dem gewohnt smarten und einfach gehaltenen Schreibstil des Autors, noch an den scharfzüngigen und witzigen Dialogen, die mir schon in den Vorgängerbänden unheimlich gut gefallen haben. Oft musste ich laut auflachen, wenn die verschiedenen Charaktere ihre Spleens gefrönt haben oder Unsummen von Dollars über den Ladentisch gewandert sind, doch diesmal geht es deutlich weniger intrigant und detailreich zur Sache als üblich. Dabei muss ich jedoch fair bleiben und das Buch als etwas Neues und Eigenständiges betrachten, obwohl es mir manchmal schwerfällt. Wer hier eine 1:1 Kopie der schrillen Asiaten erwartet, wird sicherlich nicht ganz auf seine Kosten kommen, da weder die Verwandtschaftsverhältnisse so zahlreich sind, noch die Charaktere die Tiefe erreichen, wie sie es vorher taten, aber trotzdem konnte mich die Geschichte erneut fesseln und begeistern. Wer sich darauf einlässt, erhält eine Geschichte voller Klatsch und Trasch, gespickt mit Drama und jede Menger Gefühle. Sex and Vanity ist in drei Teile gegliedert, 1 und 3 spielen auf Capri, der Mittelteil, wie schon erwähnt, in New York. Beide Schauplätze haben mir sehr gut gefallen und auch die Atmosphäre der dargestellten Gesellschaftsschicht war in meinen Augen treffend beschrieben. Jedoch fehlte mir ab und an die Verbundenheit zu den Protagonisten und die ausschweifenden Beschreibungen von Speisen und Garderoben. Aber sei`s drum: Die Seiten flogen nur so dahin, ich habe mich prächtig unterhalten gefühlt und auch nach dem Beenden den Wunsch verspürt, bereits das nächste Buch von Kevin Kwan in den Händen zu halten. Was will man also mehr?
Beschreibung Lucie reist für die Hochzeitsfeier ihrer besten Freundin nach Capri, wo sie dem gutaussehenden George zum ersten Mal begegnet. Trotz ihrer anfänglichen Abneigung begegnen sie sich auf der Insel immer wieder und ihre Vorbehalte bröckeln. Die sommerliche Romanze endet jedoch noch bevor sie überhaupt erst beginnen konnte. Jahre später lebt Lucie in New York in Saus und Braus und hat sich den wohl begehrtesten Junggesellen am Markt geangelt, der nun ihr Verlobter ist. Genau da taucht George wieder in ihrem Leben auf und Lucie versucht gegen die hochkommenden Gefühle weiter an ihren Hochzeitsplänen festzuhalten… Meine Meinung Kevin Kwan hat sich mit seiner »Crazy Rich Trilogie« in mein Bücherherz geschrieben und umso gespannter habe ich natürlich sein neues Werk »Sex & Vanity – Insel der Eitelkeiten« erwartet. Auch in diesem Roman widmet sich der Autor der illustren High-Society-Szene, dieses Mal entführt er seine Leser*innen aber auf die malerische Insel Capri, wo sich zwischen Lucie und George nach dem Grundsatz Gegensätze ziehen sich an zwischen dem Hochzeitsprogramm, Strandspaziergängen und Frozen Granitas eine greifbare Romanze entspinnt. Die Geschichte basiert in ihren Eckpfeilern auf dem Klassiker »Zimmer mit Aussicht« von E. M. Forster und transformiert die um 1900 angesiedelte Geschichte in die moderne und äußert glamouröse Welt der Upperclass. Kevin Kwan legt mit diesem Roman einen etwas einfacher gestrickten Plot vor als es in der »Crazy Rich«-Trilogie der Fall war und dennoch konnte er mich schon nach den ersten Seiten mit seinem gewinnenden Schreibstil, gespickt mit einer Nuance gut dosiertem Humor, insbesondere der scharfen Betrachtung gesellschaftlicher Strukturen in der Luxuskategorie um den kleinen Finger wickeln. Die Charaktere von Lucie und George bleiben etwas flach, dafür bekommt das Setting, welches von den träumerischen Gassen und türkisgrünem Meer Capris in die turbulenten Straßen und Nobel-Restaurants Manhattans sowie die luxuriösen Anwesen in East Hampton entführen, eine einnehmende Rolle übertragen. Immer im Blick die ironisch aufgeschlüsselte Perspektive auf die herrlich verqueren Vorgänge und den Dekadentismus bei den Superreichen, die eine gewisse Komik nicht entbehren. Fazit Ein literarischer Sommerflirt zwischen Romanze und Gesellschaftsporträt mit feinsinnigem Unterhaltungsfaktor! -------------------------------- © Bellas Wonderworld; Rezension vom 13.10.2020
Beschreibung Lucie reist für die Hochzeitsfeier ihrer besten Freundin nach Capri, wo sie dem gutaussehenden George zum ersten Mal begegnet. Trotz ihrer anfänglichen Abneigung begegnen sie sich auf der Insel immer wieder und ihre Vorbehalte bröckeln. Die sommerliche Romanze endet jedoch noch bevor sie überhaupt erst beginnen konnte. Jahre später lebt Lucie in New York in Saus und Braus und hat sich den wohl begehrtesten Junggesellen am Markt geangelt, der nun ihr Verlobter ist. Genau da taucht George wieder in ihrem Leben auf und Lucie versucht gegen die hochkommenden Gefühle weiter an ihren Hochzeitsplänen festzuhalten… Meine Meinung Kevin Kwan hat sich mit seiner »Crazy Rich Trilogie« in mein Bücherherz geschrieben und umso gespannter habe ich natürlich sein neues Werk »Sex & Vanity – Insel der Eitelkeiten« erwartet. Auch in diesem Roman widmet sich der Autor der illustren High-Society-Szene, dieses Mal entführt er seine Leser*innen aber auf die malerische Insel Capri, wo sich zwischen Lucie und George nach dem Grundsatz Gegensätze ziehen sich an zwischen dem Hochzeitsprogramm, Strandspaziergängen und Frozen Granitas eine greifbare Romanze entspinnt. Die Geschichte basiert in ihren Eckpfeilern auf dem Klassiker »Zimmer mit Aussicht« von E. M. Forster und transformiert die um 1900 angesiedelte Geschichte in die moderne und äußert glamouröse Welt der Upperclass. Kevin Kwan legt mit diesem Roman einen etwas einfacher gestrickten Plot vor als es in der »Crazy Rich«-Trilogie der Fall war und dennoch konnte er mich schon nach den ersten Seiten mit seinem gewinnenden Schreibstil, gespickt mit einer Nuance gut dosiertem Humor, insbesondere der scharfen Betrachtung gesellschaftlicher Strukturen in der Luxuskategorie um den kleinen Finger wickeln. Die Charaktere von Lucie und George bleiben etwas flach, dafür bekommt das Setting, welches von den träumerischen Gassen und türkisgrünem Meer Capris in die turbulenten Straßen und Nobel-Restaurants Manhattans sowie die luxuriösen Anwesen in East Hampton entführen, eine einnehmende Rolle übertragen. Immer im Blick die ironisch aufgeschlüsselte Perspektive auf die herrlich verqueren Vorgänge und den Dekadentismus bei den Superreichen, die eine gewisse Komik nicht entbehren. Fazit Ein literarischer Sommerflirt zwischen Romanze und Gesellschaftsporträt mit feinsinnigem Unterhaltungsfaktor! -------------------------------- © Bellas Wonderworld; Rezension vom 13.10.2020
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Es ist Abneigung auf den ersten Blick: Als Lucie bei einer prachtvollen Hochzeit auf Capri auf George trifft, kann sie ihn auf Anhieb nicht ausstehen. Niemand sollte in einer Speedo-Badehose so gut aussehen! Fünf Jahre später führt sie mit ihrem neuen Verlobten ein Luxusleben in New York. Doch da taucht George wieder auf, und Lucie sträubt sich mit aller Kraft gegen seinen Zutritt in ihre Welt – und in ihr Herz.
Book Information
Author Description
Kevin Kwan wurde 1973 in Singapur geboren und zog als Kind mit seiner Familie in die USA. Von der TIME wurde er auf die Liste der 100 einflussreichsten Persönlichkeiten gesetzt. Die Bände seiner "Crazy-Rich"-Trilogie waren Spiegel-Bestseller und wurden in 35 Sprachen übersetzt. Kevin Kwan lebt in Los Angeles.
Posts
Puh, was soll ich dazu schreiben? Das Buch ist definitiv besser als der Vorgänger ‚Crazy Rich Asians‘, die Geschichte liest sich flüssig, zeitweise wollte ich dran bleiben. Dann hat mich das Buch mich doch zu sehr gelangweilt. Das Ende ist von vornherein klar, die Story zu eindeutig und ich habe mich beim Lesen oft gefragt ‚wieso jetzt noch der ganze Hick Hack hier, wir wissen doch schon was herauskommt.‘ Leider völlig ohne Überraschungen die Story… Immerhin sind die Charaktere sympathische als bei Crazy Rich Asians und auch nicht ganz so flach. Trotzdem wird fast jedes Klischee bedient. Leider keine Leseempfehlung von mir.
Ich habe wirklich wirklich lange für diese Geschichte gebraucht. Ich weiß auch noch nicht was mich gestört hat. Der Schreibstil ist irgendwie sehr schleppend und es wird auch erst ab Seite 250 wirklich spannend. Ich hab das Buch auch nur beendet weil ich wissen wollte wie die Geschichte ausgeht. Ich fand auch leider fast alle Charaktere unsympathisch und konnte nicht mit ihnen warm werden.
Sommerlektüre zum Wohlfühlen.
Kevin Kwan lässt uns in Sex & Vanity - Insel der Eitelkeiten mal wieder in gewohnt selbstironisch-unterhaltsamer Manier in die Welt der Schönen und Reichen eintauchen. Sommer in den Hamptons, auf Capri und in New York, Liebe, leichtes Drama und Eifersucht sind die perfekte Mischung für einen Roman der beim Lesen einfach Spaß macht. Der Schreibstil des Autors ist sicherlich Geschmacksache, aber ich mag die Art, wie er die Umgebung und die Charaktere beschreibt. Die exzentrischen (Neben-)Charaktere, das opulente Setting, all das macht Lust auf mehr. Man taucht beim Lesen ab in eine völlig andere Welt. Den halben Stern Abzug gibt es, weil sich das Ende für mich zu schnell entwickelt hat, der aufgebaute Spannungsbogen und die Frage „Wann finden sie endlich zueinander?“ wurden für mein Empfinden dann doch zu schnell aufgelöst. Sex & Vanity ist eine tolle Sommerlektüre, kann für mich aber nicht mit der Crazy Rich-Reihe des Autors mithalten.

Mit viel Witz und Charme wird die Welt der super Reichen gezeichnet. Vieles wird Überspitz aber mit viel Hintergrund wissen beschriebene sodass man sich richtig in der Welt verlieren kann. Macht Spaß zu lesen und handelt auch von tiefgehenden Themen wie der festen Verankerung von Rassismus in der Gesellschaft.
Ohne irgendeine Vorahnung bin ich die Tage zu meinem Briefkasten geschlendert und habe ein Päckchen herausgeholt, mit dem ich so gar nicht gerechnet hätte. Natürlich handelte es sich bei dem Inhalt um ein Buch, das sieht man ja meistens schon an der Verpackung, aber als ich es schließlich zu Tage gefördert hatte, war meine Verzückung so groß, dass ein kleines Juchzen aus meinem Mund kam: Das neue Buch von Kevin Kwan, dem Autor der Crazy-Rich-Trilogie und eben jener, der mir mitunter meinen Sommer mit seinem bisherigen Lesestoff versüßt hat. Natürlich habe ich nicht lange gefackelt und bin am gleichen Abend mit Sex & Vanity auf der Couch versunken, doch hat es mich genauso gefesselt wie Crazy Rich? Bleibt dran und erfahrt es! Lucie ist zur Hochzeit ihrer Freundin aus Kindertagen eingeladen, doch Isabel heiratet nicht einfach irgendwen, sondern ihr Zukünftiger ist niemand geringeres als Adolfo Michelangelo De Vecchi, der Sohn eines Conte und einer Contessa. Da die Feierlichkeiten auf Capri aber fast eine Woche andauern, reist Lucie in Begleitung ihrer Cousine Charlotte an, die ein Auge auf sie haben soll. Im Hotel angekommen lernt sie unter ungünstigen Bedingungen George und dessen exzentrische Mutter kennen und sie kann vor allem ihn vom ersten Augenblick an nicht ausstehen. Aber irgendwie knistert es trotzdem, doch bevor mehr daraus wird, reist Lucie ab. Als sie ihn nach fünf Jahren überraschend in New York wiedersieht, ist sie verlobt und führt ein Leben im Überfluss und doch bringt George ihre Gefühle auch jetzt noch durcheinander. Wie schon mit seiner Crazy-Rich-Trilogie, entführt uns Kevin Kwan auch diesmal wieder in die Welt der Oberschicht, der Reichsten der Reichsten und der sogenannten Elite, nur dass wir uns diesmal nicht in Asien aufhalten, sondern zum größten Teil in New York oder auf Capri. Doch ändert dieser Ortwechsel nichts an dem gewohnt smarten und einfach gehaltenen Schreibstil des Autors, noch an den scharfzüngigen und witzigen Dialogen, die mir schon in den Vorgängerbänden unheimlich gut gefallen haben. Oft musste ich laut auflachen, wenn die verschiedenen Charaktere ihre Spleens gefrönt haben oder Unsummen von Dollars über den Ladentisch gewandert sind, doch diesmal geht es deutlich weniger intrigant und detailreich zur Sache als üblich. Dabei muss ich jedoch fair bleiben und das Buch als etwas Neues und Eigenständiges betrachten, obwohl es mir manchmal schwerfällt. Wer hier eine 1:1 Kopie der schrillen Asiaten erwartet, wird sicherlich nicht ganz auf seine Kosten kommen, da weder die Verwandtschaftsverhältnisse so zahlreich sind, noch die Charaktere die Tiefe erreichen, wie sie es vorher taten, aber trotzdem konnte mich die Geschichte erneut fesseln und begeistern. Wer sich darauf einlässt, erhält eine Geschichte voller Klatsch und Trasch, gespickt mit Drama und jede Menger Gefühle. Sex and Vanity ist in drei Teile gegliedert, 1 und 3 spielen auf Capri, der Mittelteil, wie schon erwähnt, in New York. Beide Schauplätze haben mir sehr gut gefallen und auch die Atmosphäre der dargestellten Gesellschaftsschicht war in meinen Augen treffend beschrieben. Jedoch fehlte mir ab und an die Verbundenheit zu den Protagonisten und die ausschweifenden Beschreibungen von Speisen und Garderoben. Aber sei`s drum: Die Seiten flogen nur so dahin, ich habe mich prächtig unterhalten gefühlt und auch nach dem Beenden den Wunsch verspürt, bereits das nächste Buch von Kevin Kwan in den Händen zu halten. Was will man also mehr?
Beschreibung Lucie reist für die Hochzeitsfeier ihrer besten Freundin nach Capri, wo sie dem gutaussehenden George zum ersten Mal begegnet. Trotz ihrer anfänglichen Abneigung begegnen sie sich auf der Insel immer wieder und ihre Vorbehalte bröckeln. Die sommerliche Romanze endet jedoch noch bevor sie überhaupt erst beginnen konnte. Jahre später lebt Lucie in New York in Saus und Braus und hat sich den wohl begehrtesten Junggesellen am Markt geangelt, der nun ihr Verlobter ist. Genau da taucht George wieder in ihrem Leben auf und Lucie versucht gegen die hochkommenden Gefühle weiter an ihren Hochzeitsplänen festzuhalten… Meine Meinung Kevin Kwan hat sich mit seiner »Crazy Rich Trilogie« in mein Bücherherz geschrieben und umso gespannter habe ich natürlich sein neues Werk »Sex & Vanity – Insel der Eitelkeiten« erwartet. Auch in diesem Roman widmet sich der Autor der illustren High-Society-Szene, dieses Mal entführt er seine Leser*innen aber auf die malerische Insel Capri, wo sich zwischen Lucie und George nach dem Grundsatz Gegensätze ziehen sich an zwischen dem Hochzeitsprogramm, Strandspaziergängen und Frozen Granitas eine greifbare Romanze entspinnt. Die Geschichte basiert in ihren Eckpfeilern auf dem Klassiker »Zimmer mit Aussicht« von E. M. Forster und transformiert die um 1900 angesiedelte Geschichte in die moderne und äußert glamouröse Welt der Upperclass. Kevin Kwan legt mit diesem Roman einen etwas einfacher gestrickten Plot vor als es in der »Crazy Rich«-Trilogie der Fall war und dennoch konnte er mich schon nach den ersten Seiten mit seinem gewinnenden Schreibstil, gespickt mit einer Nuance gut dosiertem Humor, insbesondere der scharfen Betrachtung gesellschaftlicher Strukturen in der Luxuskategorie um den kleinen Finger wickeln. Die Charaktere von Lucie und George bleiben etwas flach, dafür bekommt das Setting, welches von den träumerischen Gassen und türkisgrünem Meer Capris in die turbulenten Straßen und Nobel-Restaurants Manhattans sowie die luxuriösen Anwesen in East Hampton entführen, eine einnehmende Rolle übertragen. Immer im Blick die ironisch aufgeschlüsselte Perspektive auf die herrlich verqueren Vorgänge und den Dekadentismus bei den Superreichen, die eine gewisse Komik nicht entbehren. Fazit Ein literarischer Sommerflirt zwischen Romanze und Gesellschaftsporträt mit feinsinnigem Unterhaltungsfaktor! -------------------------------- © Bellas Wonderworld; Rezension vom 13.10.2020
Beschreibung Lucie reist für die Hochzeitsfeier ihrer besten Freundin nach Capri, wo sie dem gutaussehenden George zum ersten Mal begegnet. Trotz ihrer anfänglichen Abneigung begegnen sie sich auf der Insel immer wieder und ihre Vorbehalte bröckeln. Die sommerliche Romanze endet jedoch noch bevor sie überhaupt erst beginnen konnte. Jahre später lebt Lucie in New York in Saus und Braus und hat sich den wohl begehrtesten Junggesellen am Markt geangelt, der nun ihr Verlobter ist. Genau da taucht George wieder in ihrem Leben auf und Lucie versucht gegen die hochkommenden Gefühle weiter an ihren Hochzeitsplänen festzuhalten… Meine Meinung Kevin Kwan hat sich mit seiner »Crazy Rich Trilogie« in mein Bücherherz geschrieben und umso gespannter habe ich natürlich sein neues Werk »Sex & Vanity – Insel der Eitelkeiten« erwartet. Auch in diesem Roman widmet sich der Autor der illustren High-Society-Szene, dieses Mal entführt er seine Leser*innen aber auf die malerische Insel Capri, wo sich zwischen Lucie und George nach dem Grundsatz Gegensätze ziehen sich an zwischen dem Hochzeitsprogramm, Strandspaziergängen und Frozen Granitas eine greifbare Romanze entspinnt. Die Geschichte basiert in ihren Eckpfeilern auf dem Klassiker »Zimmer mit Aussicht« von E. M. Forster und transformiert die um 1900 angesiedelte Geschichte in die moderne und äußert glamouröse Welt der Upperclass. Kevin Kwan legt mit diesem Roman einen etwas einfacher gestrickten Plot vor als es in der »Crazy Rich«-Trilogie der Fall war und dennoch konnte er mich schon nach den ersten Seiten mit seinem gewinnenden Schreibstil, gespickt mit einer Nuance gut dosiertem Humor, insbesondere der scharfen Betrachtung gesellschaftlicher Strukturen in der Luxuskategorie um den kleinen Finger wickeln. Die Charaktere von Lucie und George bleiben etwas flach, dafür bekommt das Setting, welches von den träumerischen Gassen und türkisgrünem Meer Capris in die turbulenten Straßen und Nobel-Restaurants Manhattans sowie die luxuriösen Anwesen in East Hampton entführen, eine einnehmende Rolle übertragen. Immer im Blick die ironisch aufgeschlüsselte Perspektive auf die herrlich verqueren Vorgänge und den Dekadentismus bei den Superreichen, die eine gewisse Komik nicht entbehren. Fazit Ein literarischer Sommerflirt zwischen Romanze und Gesellschaftsporträt mit feinsinnigem Unterhaltungsfaktor! -------------------------------- © Bellas Wonderworld; Rezension vom 13.10.2020
















