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Spannender Urban Fantasy-Thriller in Wien Mit »Schwarzmondlicht« hat Melanie Vogeltanz, wie sie selbst sagt, eine ihrer ersten geschriebenen Geschichten nach 10 Jahren grundlegend überarbeitet – ein Prozess, der sich in jedem Fall gelohnt hat. Laura will eigentlich nur den Sommer in Wien rumkriegen, um dann mit dem Studium zu beginnen. Doch statt ein paar beschaulicher Monate stirbt ihr Vater bei einem plötzlichen Wohnungsbrand, sie selbst überlebt auf wundersame Weise und entdeckt durch ihre Bekanntschaft mit dem mysteriösen Kirek, dass sie magische Fähigkeiten besitzt. Zeitgleich erfährt auch IT-ler Hiroshi von seiner magischen Begabung. Doch statt in Ruhe ihre neuen Fähigkeiten erproben zu können, werden sie rasch in einen Kampf auf Leben und Tod hineingezogen. Denn ein Monster geht in den Straßen Wiens um, das gewöhnlichen Mensch und Magier gleichermaßen den Tod bringt. Wie man vielleicht gemerkt hat, fällt es mir nicht ganz leicht, »Schwarzmondlicht« in wenigen Worten zusammenzufassen – was eindeutig für den Roman spricht. Die Geschichte ist nicht verwirrend, sondern verbindet geschickt die verschiedenen Perspektivträger und deren Gegenwart und Vergangenheit zu einer dichten, vielschichtigen Einheit. Der Weltenbau funktioniert somit 1A und wirkt wie aus einem Guss, die Zahl der Perspektiven ist genau richtig angelegt. Auch die Handlung selbst und die Art, wie sie erzählt wird, sind ein großes Plus. Melanie Vogeltanz überfordert am Anfang nicht mit zu vielen Details, gibt aber auch die Hintergründe in genau der richtigen Dosierung preis, um einen immer wieder zum Weiterlesen zu animieren. In einigen Passagen hat sich »Schwarzmondlicht« für mich zu einem richtigen Pageturner entwickelt – und das, obwohl Urban Fantasy nicht unbedingt mein bevorzugtes Genre ist. Auszusetzen gibt es an dem Roman fast nichts. An einigen Stellen werden längere Rückblenden eingeschoben, die mitunter etwas klarer abgegrenzt hätten werden können (einmal musste ich verwirrt zurückblättern, weil mir nicht klar war, auf welcher Zeitebene wir uns befinden) und die manchmal vielleicht auch etwas zu lang geraten sind. Dadurch leidet an ein paar Stellen das Tempo ein wenig. Dies trübt den sehr positiven Gesamteindruck der Geschichte jedoch kaum. Wer auf Urban Fantasy und Magie in der Gegenwart steht, sollte »Schwarzmondlicht« unbedingt ansehen. Von mir gibt es für die Geschichte von Laura, Kirek, Hiroshi und den anderen eine verdiente 9/10.
Jul 7, 2024
Spannender Urban Fantasy-Thriller in Wien Mit »Schwarzmondlicht« hat Melanie Vogeltanz, wie sie selbst sagt, eine ihrer ersten geschriebenen Geschichten nach 10 Jahren grundlegend überarbeitet – ein Prozess, der sich in jedem Fall gelohnt hat. Laura will eigentlich nur den Sommer in Wien rumkriegen, um dann mit dem Studium zu beginnen. Doch statt ein paar beschaulicher Monate stirbt ihr Vater bei einem plötzlichen Wohnungsbrand, sie selbst überlebt auf wundersame Weise und entdeckt durch ihre Bekanntschaft mit dem mysteriösen Kirek, dass sie magische Fähigkeiten besitzt. Zeitgleich erfährt auch IT-ler Hiroshi von seiner magischen Begabung. Doch statt in Ruhe ihre neuen Fähigkeiten erproben zu können, werden sie rasch in einen Kampf auf Leben und Tod hineingezogen. Denn ein Monster geht in den Straßen Wiens um, das gewöhnlichen Mensch und Magier gleichermaßen den Tod bringt. Wie man vielleicht gemerkt hat, fällt es mir nicht ganz leicht, »Schwarzmondlicht« in wenigen Worten zusammenzufassen – was eindeutig für den Roman spricht. Die Geschichte ist nicht verwirrend, sondern verbindet geschickt die verschiedenen Perspektivträger und deren Gegenwart und Vergangenheit zu einer dichten, vielschichtigen Einheit. Der Weltenbau funktioniert somit 1A und wirkt wie aus einem Guss, die Zahl der Perspektiven ist genau richtig angelegt. Auch die Handlung selbst und die Art, wie sie erzählt wird, sind ein großes Plus. Melanie Vogeltanz überfordert am Anfang nicht mit zu vielen Details, gibt aber auch die Hintergründe in genau der richtigen Dosierung preis, um einen immer wieder zum Weiterlesen zu animieren. In einigen Passagen hat sich »Schwarzmondlicht« für mich zu einem richtigen Pageturner entwickelt – und das, obwohl Urban Fantasy nicht unbedingt mein bevorzugtes Genre ist. Auszusetzen gibt es an dem Roman fast nichts. An einigen Stellen werden längere Rückblenden eingeschoben, die mitunter etwas klarer abgegrenzt hätten werden können (einmal musste ich verwirrt zurückblättern, weil mir nicht klar war, auf welcher Zeitebene wir uns befinden) und die manchmal vielleicht auch etwas zu lang geraten sind. Dadurch leidet an ein paar Stellen das Tempo ein wenig. Dies trübt den sehr positiven Gesamteindruck der Geschichte jedoch kaum. Wer auf Urban Fantasy und Magie in der Gegenwart steht, sollte »Schwarzmondlicht« unbedingt ansehen. Von mir gibt es für die Geschichte von Laura, Kirek, Hiroshi und den anderen eine verdiente 9/10.
Jul 7, 2024





