Wolfswille
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Description
Book Information
Posts
Spannende Reise ins viktorianische London
Alfios Geschichte ist spannend, gefühlvoll und dramatisch erzählt. Wie so häufig versteht die Autorin es, dem Lesenden das Herz zu zerreißen. Dabei mischt sie historische Fakten, Queerness und ein großartiges Worldbuilding. Gerade die gut gezeichneten Figuren wachsen einem schnell ans Herz. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil.
Das Buch „Wolfswille“ war mein erstes Werk aus der Feder von Melanie Vogltanz. „Wolfswille“ gehört zur „Schwarzes Blut“- Reihe. Leider wusste ich dies nicht vor dem Lesen, jedoch hat es sich ohne Vorkenntnisse ohne Probleme lesen lassen, ich hatte keine Schwierigkeiten der Handlung zu folgen. Klappentext: London 1888: Alfio ist ein Hemykin, ein unsterblicher Wolfsmensch. Sein Leben ist gezeichnet von der Angst vor dem Kontrollverlust – der Angst, wieder zu zerstören, was er liebt. Nach Jahrzehnten des Exils verschlägt es ihn nach London, wo er sich als Kopfgeldjäger verdingt und das Tier in sich mit Opium betäubt. Doch im Herzen Englands lauert eine Bedrohung, die selbst den übermächtigen Wolfsmann in Bedrängnis bringt. Grausame Morde erschüttern Whitechapel. Die Opfer: Prostituierte, in deren Adern ebenso wie in Alfios das schwarze Blut der Unsterblichkeit fließt.Gegen seinen Willen wird Alfio in einen Sumpf der Gewalt und Intrigen gezogen. In der Hoffnung, den Mörder unschädlich machen zu können, setzt er den letzten Rest seiner Menschlichkeit aufs Spiel. Dieses Werk ist eine Mischung aus Fantasy und Krimi in einem historischen Setting. Dieser Genremix hat mir gut gefallen. Auch die fantastischen Elemente, wie zum Beispiel die Wesen Wolfsmensch oder auch Vampir, konnten mich überzeugen. Der Kriminalaspekt hat mir ebenfalls gut gefallen. In diesem Buch wird eine Verfolgungsjagd thematisiert. Ein Serienmörder a la Jack the Ripper macht London unsicher und wird vom Protagonisten Alfio gejagt Der Schreibstil von Melanie Vogltanz ist sehr angenehm, sodass sich das Buch flüssig lesen lässt. Auch gefällt mir ihre Darstellung des historischen Londons dieser Zeit. Man kann sich diese trostlose Atmosphäre und den Gestank von damals sehr gut vorstellen. Zusammen mit den Charakteren wandelt man in der damaligen Zeit und hat das Gefühl, dass man in diese zurückversetzt wurde. „Wolfswille“ ist vielseitig gestaltet. Einige Wendungen, welche die Geschichte nimmt, hätte ich so nicht erwartet und konnten mich auf jeden Fall überraschen. Diverse Szenarien hätte ich am Anfang vermutet und konnten mich vom Stil der Autorin, wie sie eine Geschichte aufbaut, überzeugen. Die Wendungen haben auf jeden Fall auch zur Handlung gepasst und waren in keinster Weise aus der Luft gegriffen. Sie waren plausibel und haben sich gekonnt in den Verlauf der Story eingebettet. Durch die unerwarteten Handlungsverläufe konnte der Spannungsbogen permanent aufrechterhalten werden. Jedoch gab es meiner Meinung ein paar Szenen, die man hätte kurzen können. Sie haben zu viel Raum eingenommen und das Buch etwas gestreckt, dabei jedoch meinen Lesefluss gestört. Die Spannung wurde unterbrochen, manchmal hätte ich mir ein paar Kürzungen gewünscht – manche Ausführungen haben nicht zur Handlung beigetragen und ich habe sie als störend empfunden. Der Protagonist Alfio ist ein Wolfsmensch. Er hadert mit seiner Wolfsseite. Sein innerer Zwiespalt wird gut dargestellt. Dies habe ich als ansprechend empfunden. Seine permanente Angst vor dem Kontrollverlust und den Folgen, wenn er in die Wolfsform wechselt, sind gut dargestellt. Dadurch lebt Alfio recht isoliert. Er versucht, keine sozialen Kontakte zu pflegen, lässt keinen nah an sich heran, weil er mögliche Konsequenzen scheut. Auch hat Alfio eine harte Schale, aber einen weichen Kern. Seine Darstellung hat mir gut gefallen, ein sympathischer Protagonist, dessen Geschichte man gerne verfolgt. Gut gefallen haben mir auch die Andeutungen aus seiner Vergangenheit. Diverse Aspekte werden angesprochen, welche bestimmt noch weitergeführt werden. Diese machen neugierig und Lust auf mehr. Leider konnte mich der Einstieg nicht überzeugen. Ich habe den Tagebucheintrag als holprig empfunden. Die eigentliche Handlung hat mir wesentlich besser gefallen. Der Prolog hat sich meiner Meinung nach etwas gezogen. Sobald ich diesen Prolog ausgelesen hatte, hat mir das Buch besser gefallen. Der Schreibstil und auch die Handlung konnten mich eher überzeugen. Durch den Prolog musste ich mich leider ein bisschen durchbeißen. Insgesamt hat mir „Wolfswille“ von Melanie Vogltanz gut gefallen. Das Buch hat meiner Meinung nach ein paar Schwächen, über die ich aber getrost hinweglesen konnte. Die Geschichte von Alfio in dem längst vergangenen London habe ich mit Spannung verfolgt. Da ich jedoch finde, dass noch Luft nach oben ist, möchte ich 3,5 Sterne vergeben.
Ich werd von Büchern in denen es um den Ripper geht magisch angezogen. so auch in diesem Fall, also neben dem wirklich tollen Cover. Leider konnte mich die Story nicht so ganz überzeugen. Es war interessant und teilweise spannend, aber der letzte Funke fehlte irgendwie zum Überspringen. Auch mit Alfio hatt ich etwas Probleme,obwohl die Darstellung seiner Natur und seines zweiten Ich für mich recht gelungen war. Für mich eine tolle Idee und ein Nice-to-read,aber kein Mustread
Einsamer Wolf trifft auf " The Ripper"
In Wolfswille lernen wir Alfio, einen unsterblichen Wolfsmenschen (auch genannt: Hemykin) kennen. Er selbst wirkt durch sein langes Leben verschlossen, unantastbar und auch gleichgültig. In ihm selbst herrscht ein täglicher Kampf mit seiner anderen Seite, die er versucht, durch Opium zum Schweigen zu bringen. Durch einer Reihe an Morden wird er der Tatverdächtige Nummer eins. Neben seinem Aufenthalt im Gefängnis versucht er, seine Unschuld zu beweisen, was zu einer Kettenreaktion führt. Die Atmosphäre der Geschichte wird durch die Figur Alfio und seiner Umgebung düster gehalten und hat mir den Anfang etwas schwer gemacht. Doch sobald man etwas mehr in der Geschichte drin war, ließ sich das Buch nur schwer aus der Hand legen. Alfio hat mir an vielen Stellen leid getan und ich habe mir immer wieder gewünscht, dass er jemanden zur Seite bekommt, der ihm etwas von dieser “Traurigkeit” nimmt. Das Ende hat mich dann etwas traurig zurückgelassen und ich hoffe, dass es ein Wiedersehen zwischen den Figuren gibt, aber wahrscheinlich wird es nur bei dem Wunsch bleiben.
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Spannende Reise ins viktorianische London
Alfios Geschichte ist spannend, gefühlvoll und dramatisch erzählt. Wie so häufig versteht die Autorin es, dem Lesenden das Herz zu zerreißen. Dabei mischt sie historische Fakten, Queerness und ein großartiges Worldbuilding. Gerade die gut gezeichneten Figuren wachsen einem schnell ans Herz. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil.
Das Buch „Wolfswille“ war mein erstes Werk aus der Feder von Melanie Vogltanz. „Wolfswille“ gehört zur „Schwarzes Blut“- Reihe. Leider wusste ich dies nicht vor dem Lesen, jedoch hat es sich ohne Vorkenntnisse ohne Probleme lesen lassen, ich hatte keine Schwierigkeiten der Handlung zu folgen. Klappentext: London 1888: Alfio ist ein Hemykin, ein unsterblicher Wolfsmensch. Sein Leben ist gezeichnet von der Angst vor dem Kontrollverlust – der Angst, wieder zu zerstören, was er liebt. Nach Jahrzehnten des Exils verschlägt es ihn nach London, wo er sich als Kopfgeldjäger verdingt und das Tier in sich mit Opium betäubt. Doch im Herzen Englands lauert eine Bedrohung, die selbst den übermächtigen Wolfsmann in Bedrängnis bringt. Grausame Morde erschüttern Whitechapel. Die Opfer: Prostituierte, in deren Adern ebenso wie in Alfios das schwarze Blut der Unsterblichkeit fließt.Gegen seinen Willen wird Alfio in einen Sumpf der Gewalt und Intrigen gezogen. In der Hoffnung, den Mörder unschädlich machen zu können, setzt er den letzten Rest seiner Menschlichkeit aufs Spiel. Dieses Werk ist eine Mischung aus Fantasy und Krimi in einem historischen Setting. Dieser Genremix hat mir gut gefallen. Auch die fantastischen Elemente, wie zum Beispiel die Wesen Wolfsmensch oder auch Vampir, konnten mich überzeugen. Der Kriminalaspekt hat mir ebenfalls gut gefallen. In diesem Buch wird eine Verfolgungsjagd thematisiert. Ein Serienmörder a la Jack the Ripper macht London unsicher und wird vom Protagonisten Alfio gejagt Der Schreibstil von Melanie Vogltanz ist sehr angenehm, sodass sich das Buch flüssig lesen lässt. Auch gefällt mir ihre Darstellung des historischen Londons dieser Zeit. Man kann sich diese trostlose Atmosphäre und den Gestank von damals sehr gut vorstellen. Zusammen mit den Charakteren wandelt man in der damaligen Zeit und hat das Gefühl, dass man in diese zurückversetzt wurde. „Wolfswille“ ist vielseitig gestaltet. Einige Wendungen, welche die Geschichte nimmt, hätte ich so nicht erwartet und konnten mich auf jeden Fall überraschen. Diverse Szenarien hätte ich am Anfang vermutet und konnten mich vom Stil der Autorin, wie sie eine Geschichte aufbaut, überzeugen. Die Wendungen haben auf jeden Fall auch zur Handlung gepasst und waren in keinster Weise aus der Luft gegriffen. Sie waren plausibel und haben sich gekonnt in den Verlauf der Story eingebettet. Durch die unerwarteten Handlungsverläufe konnte der Spannungsbogen permanent aufrechterhalten werden. Jedoch gab es meiner Meinung ein paar Szenen, die man hätte kurzen können. Sie haben zu viel Raum eingenommen und das Buch etwas gestreckt, dabei jedoch meinen Lesefluss gestört. Die Spannung wurde unterbrochen, manchmal hätte ich mir ein paar Kürzungen gewünscht – manche Ausführungen haben nicht zur Handlung beigetragen und ich habe sie als störend empfunden. Der Protagonist Alfio ist ein Wolfsmensch. Er hadert mit seiner Wolfsseite. Sein innerer Zwiespalt wird gut dargestellt. Dies habe ich als ansprechend empfunden. Seine permanente Angst vor dem Kontrollverlust und den Folgen, wenn er in die Wolfsform wechselt, sind gut dargestellt. Dadurch lebt Alfio recht isoliert. Er versucht, keine sozialen Kontakte zu pflegen, lässt keinen nah an sich heran, weil er mögliche Konsequenzen scheut. Auch hat Alfio eine harte Schale, aber einen weichen Kern. Seine Darstellung hat mir gut gefallen, ein sympathischer Protagonist, dessen Geschichte man gerne verfolgt. Gut gefallen haben mir auch die Andeutungen aus seiner Vergangenheit. Diverse Aspekte werden angesprochen, welche bestimmt noch weitergeführt werden. Diese machen neugierig und Lust auf mehr. Leider konnte mich der Einstieg nicht überzeugen. Ich habe den Tagebucheintrag als holprig empfunden. Die eigentliche Handlung hat mir wesentlich besser gefallen. Der Prolog hat sich meiner Meinung nach etwas gezogen. Sobald ich diesen Prolog ausgelesen hatte, hat mir das Buch besser gefallen. Der Schreibstil und auch die Handlung konnten mich eher überzeugen. Durch den Prolog musste ich mich leider ein bisschen durchbeißen. Insgesamt hat mir „Wolfswille“ von Melanie Vogltanz gut gefallen. Das Buch hat meiner Meinung nach ein paar Schwächen, über die ich aber getrost hinweglesen konnte. Die Geschichte von Alfio in dem längst vergangenen London habe ich mit Spannung verfolgt. Da ich jedoch finde, dass noch Luft nach oben ist, möchte ich 3,5 Sterne vergeben.
Ich werd von Büchern in denen es um den Ripper geht magisch angezogen. so auch in diesem Fall, also neben dem wirklich tollen Cover. Leider konnte mich die Story nicht so ganz überzeugen. Es war interessant und teilweise spannend, aber der letzte Funke fehlte irgendwie zum Überspringen. Auch mit Alfio hatt ich etwas Probleme,obwohl die Darstellung seiner Natur und seines zweiten Ich für mich recht gelungen war. Für mich eine tolle Idee und ein Nice-to-read,aber kein Mustread
Einsamer Wolf trifft auf " The Ripper"
In Wolfswille lernen wir Alfio, einen unsterblichen Wolfsmenschen (auch genannt: Hemykin) kennen. Er selbst wirkt durch sein langes Leben verschlossen, unantastbar und auch gleichgültig. In ihm selbst herrscht ein täglicher Kampf mit seiner anderen Seite, die er versucht, durch Opium zum Schweigen zu bringen. Durch einer Reihe an Morden wird er der Tatverdächtige Nummer eins. Neben seinem Aufenthalt im Gefängnis versucht er, seine Unschuld zu beweisen, was zu einer Kettenreaktion führt. Die Atmosphäre der Geschichte wird durch die Figur Alfio und seiner Umgebung düster gehalten und hat mir den Anfang etwas schwer gemacht. Doch sobald man etwas mehr in der Geschichte drin war, ließ sich das Buch nur schwer aus der Hand legen. Alfio hat mir an vielen Stellen leid getan und ich habe mir immer wieder gewünscht, dass er jemanden zur Seite bekommt, der ihm etwas von dieser “Traurigkeit” nimmt. Das Ende hat mich dann etwas traurig zurückgelassen und ich hoffe, dass es ein Wiedersehen zwischen den Figuren gibt, aber wahrscheinlich wird es nur bei dem Wunsch bleiben.







