Reigen

Reigen

Softcover
3.456

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Description

Reigen ist ein Bühnenstück von Arthur Schnitzler. Die Uraufführung fand am 23. Dezember 1920 am Kleinen Schauspielhaus in Berlin statt und war einer der größten Theaterskandale des 20. Jahrhunderts. Zur Inhalt: Zehn Personen begegnen einander in Paaren, sie führen zehn Dialoge und jedes Mal findet das Paar dabei zu sexueller Vereinigung. Als Strukturprinzip verwendet Schnitzler die Tanzform des Reigens, indem eine Figur immer die Hand einer neuen Figur für die nächsten Szene reicht. Schnitzler beschreibt aber nur die Situationen vor und nach dem Koitus, der Geschlechtsverkehr selbst wird nicht gezeigt, er ist im Text mit Gedankenstrichen nur angedeutet. Nach jeder Szene wird ein Partner ausgetauscht und dabei die gesellschaftliche Leiter erstiegen, von Dirne, Soldat und Stubenmädchen über junger Herr, Ehefrau, Ehemann und süßes Mädel bis zum Dichter, der Schauspielerin und dem Grafen, der am Schluss wieder mit der Dirne zusammentrifft und so den "Reigen" schließt. Arthur Schnitzler (1862-1931) war ein österreichischer Erzähler und Dramatiker. Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der Wiener Moderne und Kritiker der österreichisch-ungarischen K.u.k.-Gesellschaft und ihrer Entwicklung um die Jahrhundertwende.

Book Information

Main Genre
Poetry & Drama
Sub Genre
Drama & Plays
Format
Softcover
Pages
58
Price
9.50 €

Posts

6
All
4

Ein guter und schneller Read für zwischendurch, für alle die Gesellschaftskritik mögen.

Ein Komödie, die in einzelnen Dialogen, die klassenübergreifenden Liebschaften der Wiener Gesellschaft des Fin de Siècle offenlegt und dessen Moral in Frage stellt. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Uraufführung für Empörung gesorgt hat und sich so manch ein Zuschauer angesprochen gefühlt hat.

5

Köstlich

Unheimlich amüsant, das muss zu seiner Zeit sooo skandalös gewesen sein... Muss ich mir auch auf der Bühne anschauen, bestimmt witzig

3

81. Buch im Jahr 2023 Dieses Werk musste ich für die Uni lesen und ich weiß nicht ganz wie ich es am besten bewerten soll. Es ist 1912 erschienen und damit natürlich absolut nicht mit heutigen Standards zu vergleichen. Trotzdem war das Frauenbild wirklich sehr fragwürdig, wobei das Männerbild tatsächlich auch nicht besonders gut war. Interessant war es trotzdem, dass so "offen" in einem so alten Werk über Sexualität geschrieben wurde. Allerdings ist im Prinzip in jedem der zehn Dialoge ungefähr das Gleiche passiert, weshalb irgendwann die Konzentration bei mir nachgelassen hat und ich etwas gelangweilt war. Zum Interpretieren in einem Seminar war es aber auf jeden Fall spannend zu lesen und auch die zugehörige Seminarsitzung hat mir Spaß gemacht. Deswegen geb ich mal 3⭐

3

Also ich musste das Buch für mein Studium lesen und lese normalerweise solche Bücher gar nicht. Es war aber ziemlich unterhaltsam und leicht zu verstehen.

3

Lässt sich sehr leicht lesen und zeigt die Standesunterschiede Ende des 19. Jh. auf, fühlt sich aber auch wie eine einzige Vergew*ltigung an

3

Ehrlich gesagt weiß ich nicht so wirklich, was ich von dem Drama halten soll und auch in meinem Seminar wurde rege über das Werk diskutiert, besonders über die Szene mit dem Soldaten und den Stubenmädchen, die viele als Vergewaltigungsszene interpretiert hatten. An manchen Stellen wurde ich echt unterhalten, an anderen war ich zu Tode gelangweilt von der ständigen Wiederholung der Dinge. Das Ende war dann nochmal witzig, obwohl ich fest damit geahnt hatte, dass das Ganze so ausgehen wird.

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