Regretting Motherhood
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Description
»Regretting Motherhood« thematisiert, was bisher kaum ausgesprochen wird: Dass viele Frauen in der Mutterschaft nicht die »vorgeschriebene« Erfüllung finden. Dass sie ihre Kinder lieben und trotzdem nicht Mutter sein wollen. In ihrem bahnbrechenden Buch lässt die engagierte Soziologin Orna Donath Mütter selbst zu Wort kommen und analysiert anhand vieler Interviews mit Frauen, die bereit waren, ihre ambivalenten Gefühle offenzulegen, die Dimension des Tabus.
Book Information
Author Description
Orna Donath, geboren 1976, erforscht als Soziologin an der Ben-Gurion-Universität des Negev in Be‘er Sheva gesellschaftliche Erwartungen, die an Frauen, Mütter wie Nichtmütter, gestellt werden. Nach der Studie »Making a Choice« über jüdische Frauen in Israel, die sich gegen Kinder entscheiden (2011), ist »Regretting Motherhood« ihre erste Buchveröffentlichung; sie ist in mehr als zehn Ländern erschienen. Über ihre wissenschaftliche Arbeit hinaus engagiert Donath sich ehrenamtlich für das Hasharon’s Rape Crisis Center in Raanana.
Posts
Schwierige sprache, und das lesen erfordert sehr viel Konzentration. Aber die Aussage der Buches und den Inhalten kann ich nur soweit zustimmen und sie regen zum Nachdenken an, was man selber vom Leben erwartet. Teilweise wurde viel Wiederholt und den Aufbau konnte ich nicht ganz so gut nachvollziehen.
Orna Donath „#regrettingmotherhood - Wie Frauen mit einem unerlaubten Gefühl leben“ Orna Donath forschte zur bereuten Mutterschaft und interviewte dazu Frauen aus verschiedenen Altersgruppen für eine soziologische Studie. Die Studie führte sie zwischen 2008 und 2013 durch. Zu diesem Zeitpunkt sprach kaum eine Mutter über dieses Thema, auch weil sie schnell kritisiert und stigmatisiert wurden. Nur eine psychisch kranke Frau könne die eigene Mutterschaft bereuen, lauteten viele der Anschuldigungen. Aber Donath schaut genau hin, widmet sich dem Thema sachlich. „Wenn wir die Reue personalisieren, sie also als das eigene Versagen der Mutter interpretieren, mit den Anforderungen der Mutterschaft zurechtzukommen, und daraus folgern, dass sie sich demnach nur einfach mehr Mühe geben müsse, machen wir uns nicht klar, wie zahlreiche westliche Gesellschaften mit Frauen umgehen.“(S.13-14) „(...) kann die Reue als eine Art Alarmglocke verstanden werden (...). (S.14) Die Frauen erzählen von ihren Erfahrungen und Gefühlen im Hinblick auf die Mutterschaft, die von der Autorin immer wieder eingeordnet und mit wissenschaftlichen Fakten unterlegt werden. Wichtig ist dabei klarzustellen, dass die Mütter die Mutterschaft bereuen und nicht ihre Kinder. Die Rolle der Mutter ist für die Frauen nicht erfüllend. Die Gesellschaft gibt vor, dass nach der Heirat Kinder folgen. Dieses Konstrukt wird romantisiert passt aber nicht für alle. Das Buch ist sehr fesselnd und liest sich trotz des wissenschaftlichen Ursprungs sehr flott. Die Autorin trägt dazu bei, dass dieses wichtige Thema aus der Tabuzone gelangt. Die deutsche Erstausgabe ist bereits 2016 erschienen und wurde jetzt nochmal als Taschenbuch von @penguinbuecher neu aufgelegt.
Orna Donath behandelt in ihrer Studie ein unfassbar wichtiges Thema, das ich auch persönlich hochspannend finde, weshalb ich mich total auf das Buch gefreut habe. Es wird Zeit, dass wir Frauen nicht automatisch als potenzielle Mütter, kinderlose Frauen dafür als normal und vollkommen ansehen. Obwohl mir klar war, dass das Buch kein herkömmliches Sachbuch ist, sondern eine qualitative Studie wiedergibt, war ich vom Aufbau total enttäuscht. Die erste Hälfte war noch interessant, bis ich gemerkt habe, dass sich die Kernaussagen immer und immer wieder wiederholen. Die Zitate der Frauen sagen (logischerweise) so ziemlich alle dasselbe aus und auch Orna Donaths Beschreibungen dazwischen wiederholen sich andauernd. Wissenschaftlich- und Vollständigkeit in allen Ehren, aber bei der Umformung der Studie zu einem Buch für Laien hätte man definitiv an einigen Stellen weiter komprimieren können.
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»Regretting Motherhood« thematisiert, was bisher kaum ausgesprochen wird: Dass viele Frauen in der Mutterschaft nicht die »vorgeschriebene« Erfüllung finden. Dass sie ihre Kinder lieben und trotzdem nicht Mutter sein wollen. In ihrem bahnbrechenden Buch lässt die engagierte Soziologin Orna Donath Mütter selbst zu Wort kommen und analysiert anhand vieler Interviews mit Frauen, die bereit waren, ihre ambivalenten Gefühle offenzulegen, die Dimension des Tabus.
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Orna Donath, geboren 1976, erforscht als Soziologin an der Ben-Gurion-Universität des Negev in Be‘er Sheva gesellschaftliche Erwartungen, die an Frauen, Mütter wie Nichtmütter, gestellt werden. Nach der Studie »Making a Choice« über jüdische Frauen in Israel, die sich gegen Kinder entscheiden (2011), ist »Regretting Motherhood« ihre erste Buchveröffentlichung; sie ist in mehr als zehn Ländern erschienen. Über ihre wissenschaftliche Arbeit hinaus engagiert Donath sich ehrenamtlich für das Hasharon’s Rape Crisis Center in Raanana.
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Schwierige sprache, und das lesen erfordert sehr viel Konzentration. Aber die Aussage der Buches und den Inhalten kann ich nur soweit zustimmen und sie regen zum Nachdenken an, was man selber vom Leben erwartet. Teilweise wurde viel Wiederholt und den Aufbau konnte ich nicht ganz so gut nachvollziehen.
Orna Donath „#regrettingmotherhood - Wie Frauen mit einem unerlaubten Gefühl leben“ Orna Donath forschte zur bereuten Mutterschaft und interviewte dazu Frauen aus verschiedenen Altersgruppen für eine soziologische Studie. Die Studie führte sie zwischen 2008 und 2013 durch. Zu diesem Zeitpunkt sprach kaum eine Mutter über dieses Thema, auch weil sie schnell kritisiert und stigmatisiert wurden. Nur eine psychisch kranke Frau könne die eigene Mutterschaft bereuen, lauteten viele der Anschuldigungen. Aber Donath schaut genau hin, widmet sich dem Thema sachlich. „Wenn wir die Reue personalisieren, sie also als das eigene Versagen der Mutter interpretieren, mit den Anforderungen der Mutterschaft zurechtzukommen, und daraus folgern, dass sie sich demnach nur einfach mehr Mühe geben müsse, machen wir uns nicht klar, wie zahlreiche westliche Gesellschaften mit Frauen umgehen.“(S.13-14) „(...) kann die Reue als eine Art Alarmglocke verstanden werden (...). (S.14) Die Frauen erzählen von ihren Erfahrungen und Gefühlen im Hinblick auf die Mutterschaft, die von der Autorin immer wieder eingeordnet und mit wissenschaftlichen Fakten unterlegt werden. Wichtig ist dabei klarzustellen, dass die Mütter die Mutterschaft bereuen und nicht ihre Kinder. Die Rolle der Mutter ist für die Frauen nicht erfüllend. Die Gesellschaft gibt vor, dass nach der Heirat Kinder folgen. Dieses Konstrukt wird romantisiert passt aber nicht für alle. Das Buch ist sehr fesselnd und liest sich trotz des wissenschaftlichen Ursprungs sehr flott. Die Autorin trägt dazu bei, dass dieses wichtige Thema aus der Tabuzone gelangt. Die deutsche Erstausgabe ist bereits 2016 erschienen und wurde jetzt nochmal als Taschenbuch von @penguinbuecher neu aufgelegt.
Orna Donath behandelt in ihrer Studie ein unfassbar wichtiges Thema, das ich auch persönlich hochspannend finde, weshalb ich mich total auf das Buch gefreut habe. Es wird Zeit, dass wir Frauen nicht automatisch als potenzielle Mütter, kinderlose Frauen dafür als normal und vollkommen ansehen. Obwohl mir klar war, dass das Buch kein herkömmliches Sachbuch ist, sondern eine qualitative Studie wiedergibt, war ich vom Aufbau total enttäuscht. Die erste Hälfte war noch interessant, bis ich gemerkt habe, dass sich die Kernaussagen immer und immer wieder wiederholen. Die Zitate der Frauen sagen (logischerweise) so ziemlich alle dasselbe aus und auch Orna Donaths Beschreibungen dazwischen wiederholen sich andauernd. Wissenschaftlich- und Vollständigkeit in allen Ehren, aber bei der Umformung der Studie zu einem Buch für Laien hätte man definitiv an einigen Stellen weiter komprimieren können.









