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Prep

3.6(40)
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English
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About the book

NEW YORK TIMES BESTSELLER • A modern classic of adolescent angst and ambition set in the world of prep school, from the author of Romantic Comedy and Eligible—“a tart and complex tale of social class, race, and gender politics” (The Boston Globe)
 
One of The New York Times Book Review’s Ten Best Books of the Year
 
Lee Fiora is an intelligent, observant fourteen-year-old when her father drops her off in front of her dorm at the prestigious Ault School in Massachusetts. She leaves her animated, affectionate family in South Bend, Indiana, at least in part because of the boarding school’s glossy brochure, in which boys in sweaters chat in front of old brick buildings, girls in kilts hold lacrosse sticks on pristinely mown athletic fields, and everyone sings hymns in chapel.

As Lee soon learns, Ault is a cloistered world of jaded, attractive teenagers who spend summers on Nantucket and speak in their own clever shorthand. Both intimidated and fascinated by her classmates, Lee becomes a shrewd observer of—and, ultimately, a participant in—their rituals and mores. As a scholarship student, she constantly feels like an outsider and is both drawn to and repelled by other loners. By the time she’s a senior, Lee has created a hard-won place for herself at Ault. But when her behavior takes a self-destructive and highly public turn, her carefully crafted identity within the community is shattered.

Ultimately, Lee’s experiences—complicated relationships with teachers; intense friendships with other girls; an all-consuming preoccupation with a classmate who is less than a boyfriend and more than a crush; conflicts with her parents, from whom Lee feels increasingly distant—coalesce into a singular portrait of the painful and thrilling adolescence universal to us all.

Editions (2)

ISBN9780812972351
PublisherRandom House Publishing Group
Publication Date11/22/05
Pages448

Reviews & Ratings

40 ratings

14 reviews

3.6

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  • celinski
    celinski

    511 Followers

    3.0

    | Es hat immer etwas seltsam Trauriges, wenn ein anderer einen durschaut; ich schätze, die Dramatik liegt in der Seltenheit dieser Momente, die so ganz anders sind als die Begegnungen, die man sonst hat. Man wird daran erinnert, dass es auch anders sein kann, dass man nicht unerkannt durchs Leben gehen muss, auch wenn man es womöglich tun wird - und das ist das beinahe Unerträgliche daran. 💼 📖 🎓 |

    Lee Fiora ist sechzehn Jahre alt, Tochter eines Matratzenhändlers und eher introvertiert. Durch ein Stipendium erhält sie die Gelegenheit, ihre High-School-Zeit auf dem renommierten Internat Ault zu verbringen. Zwischen den Reichen und Schönen versucht sie, ihren Platz zu finden und stößt dabei nicht nur einmal an ihre Grenzen. "Prep" ist so ein Buch, bei dem man nicht wirklich weiß, wie man es schlussendlich finden soll. Während des Lesens habe ich mir bereits viele Gedanken zu meiner Bewertung gemacht und irgendwie bin ich mir nach wie vor nicht wirklich schlüssig. Curtis Sittenfeld schreibt sehr ausführlich. In ellenlangen Kapiteln - das Buch hat auf knapp vierhundert Seiten nur acht Kapitel - schildert sie oftmals übertrieben detailliert den Alltag einer Schülerin auf einem Internat. Die Kluft zwischen Reich und Arm wird hier sehr klischeehaft dargestellt. Anfangs konnte ich mich noch sehr leicht und gut mit Lee Fiora identifizieren. Wie auch ich in meiner Schulzeit war, ist sie schüchtern, unsicher und zerdenkt jedes Gespräch und gefühlt jede Lebenssituation zigtausendmal. Was anfangs noch durchaus nachvollziehbar war, entwickelte sich im Laufe des Buches zu einem regelrechten Ärgernis. Lee wird quasi mit jeder Seite unsympathischer und ihre Denkweise und ihr Verhalten unerträglicher. Sie verurteilt, bewertet und entwickelt eine fast schon krankhafte Obsession mit jedem männlichen Schüler, der sich in irgendeiner Art und Weise nett ihr gegenüber verhält. Auf Dauer wurde das wahnsinnig anstrengend. Letztendlich bin ich froh, das Buch endlich beendet zu haben, denn ab der zweiten Hälfte wurde es zunehmend öde und zäh und ich war ein paar mal drauf und dran, es abzubrechen. Würde ich "Prep weiterempfehlen? Ich würde das eher mit Nein beantworten. Aber überzeugt euch gerne selbst.

    Feb 15, 2026

  • aygen_e
    aygen_e

    139 Followers

    5.0

    Sternebewertung fiktiv

    Prep ist das Debüt von Curtis Sittenfeld aus dem Jahr 2005 und ist jetzt im Dumontverlag neu erschienen. Obwohl es ein Teenagerroman ist, steckt darin überraschend viel Gesellschaftskritik. Im Mittelpunkt steht Lee Fiora. Sie kommt aus einer ganz normalen Mittelschichtsfamilie in Indiana. Ihr Vater ist Matratzenhändler, ihr Leben bislang ziemlich gewöhnlich. Doch dann bekommt sie mit 14 Jahren ein Stipendium für eine Elite-Internatsschule in Massachusetts. Und plötzlich ist alles anders. Der Glanz dieser Schule, die Gebäude, die Tradition, die Erwartungen, alles wirkt von außen beeindruckend. Aber sobald Lee Teil dieser Welt wird, merkt sie schnell, dass sie eigentlich nicht dazugehört. Die meisten Mitschüler kommen aus sehr wohlhabenden Familien, bewegen sich selbstverständlich in dieser Umgebung und haben ein Selbstverständnis, das Lee völlig fremd ist. Lee bleibt Beobachterin. Eine Aussenseiterin. Sie findet nur schwer Freunde, fühlt sich oft unsicher und beobachtet ihre Umgebung fast wie von außen. Es wird wirklich ausufernd und detailliert der Schulalltag geschildert, man erlebt die Dynamik dieser elitären Welt sehr genau. Status, Zugehörigkeit, soziale Codes. Mag sein, dass genau diese Gedanken dazu in dem Alter auch so ausufernd gefühlt und gelebt werden, mir war es aber teilweise wirklich einfach zu viel an Gedanken und wenig Handlung. Ich denke knapp 200 Seiten weniger hätten dem Roman gut getan. Vielleicht auch nur mein Empfinden. Ich musste beim Lesen manchmal ein bisschen an Clueless denken, diese Welt, auf der Suche nach Zugehörigkeit durch materielle Güter in Form von Designer Klamotten und Taschen. Lee ist keine klassische Heldin. Sie ist unsicher, manchmal auch widersprüchlich, aber genau deshalb wirkt sie sehr echt. Der Schluss erzeugt eine Stimme in meinem Kopf. Eine Zusammenfassung der Zukunft, wer ist wo und was geworden. Hatte so einen klassischen American Story Vibe aber für sehr junges Publikum eben:-) Für mich war Prep ein wilder Coming-of-Age-Roman a la Clueless, über das Gefühl, irgendwo zu sein, ohne wirklich dazuzugehören. Empfehlen würde ich es aber eher einer jüngeren Lesegruppe.

    Mar 15, 2026

  • oneveganbooknerd
    oneveganbooknerd

    109 Followers

    4.0

    Lee Fiora versteht schon mit jungen Jahren, dass Ihre Familie sich nie ein großes Haus in einer wohlhabenden Gegend leisten kann. Kurzerhand entscheidet sie sich, ihr Glück selbst in die Hand zu nehmen und bewirbt sich auf verschiedene Stipendien privater Internate. Und tatsächlich wird sie an der renommierten Ault Schule angenommen. Dort angekommen, wird sie jedoch schnell merken, dass das Teenagersein einfach an jeder High School genau dasselbe ist. Auch an Ault gibt es die "Beliebten", die "Außenseiter*innen", "Streberinnen", etc. Alleine durch ihren Status als Stipendiatin fühlt sich Lee von Anfang an nicht ganz eingebunden in die Schülerschaft. Als sie Martha kennenlernt, soll sich dies jedoch ändern... "Prep" war mein zweites Buch von Curtis Sittenfeld und es hat mir wieder sehr gut gefallen. Die knapp 600 Seiten lassen sich mit viel Nostalgie und Flashbacks an die eigene Schulzeit füllen. Mir war Lee nicht immer sehr sympathisch, einige ihrer Entscheidungen konnte ich wenig nachvollziehen und habe mir dabei immer wieder vor Augen geführt, dass ich als Jugendliche vermutlich (leider) ähnlich gehandelt hätte. Was "Prep" so anders macht, ist, dass Lee als Protagonistin nicht als etwas sehr besonderes dargestellt wird. Curtis Sittenfeld beschreibt hier ein "durchschnittliches" westliches Teenagerleben. Lee ist nicht die überambitionierte Heldin der Geschichte, aber es ist ihre Geschichte. Und vielleicht reicht das auch manchmal einfach. Die anderen Mitschüler*innen sind so gut gezeichnet, ich bin mir sicher, dass jede*r Leser*in Assoziationen zur eigenen Schulzeit haben wird. Zwei Kritikpunkte habe ich aber leider dennoch. Zum einen hätte ich nichts dagegen gehabt, wenn das Buch 100 Seiten weniger gehabt hätte. Ein paar Längen gab es dann doch. Und der zweite Punkt bildet die vielen Beschreibungen, die Lee für ihre Mitschüler*innen hat. Mehr als ein Mal wurden Mitschüler*innen als "dick" oder "Klassenschwarzer" beschrieben. Das ist mir jedes Mal bitter aufgestoßen und muss wirklich nicht mehr sein. (Auch wenn das Buch aus dem Jahr 2005 ist, hätte man immerhin einen kleinen Disclaimer hinten ins Buch packen können.) Trotz der Kritik kann ich "Prep" als soliden Coming-of-Age-Roman empfehlen.

    Mar 19, 2026

3 of 14 reviews

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Der Schreibstil gefällt mir bis jetzt ganz gut aber was sind das bitte für lange Kapitel 🥲

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