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Gernhardt im Vorwort: „Da ich selber von einer Anthologie erwarte, daß sie neben den vom Anthologisten bevorzugten Gedichten auch die von Generationen geliebten, zum poetischen Allgemeingut gewordenen Erfolgstitel des Dichters enthält, durften in meiner Heine-Auswahl weder seine frühe ‚Loreley‘ noch die ‚Doktrin‘ der Reifezeit noch das späte ‚Vermächtnis‘ fehlen. Da Heinrich Heine ein poetisches Einmann-Orchester ist, einer, der ebenso gut zu flöten, zu trommeln, zu posaunen, zu orgeln und den Marsch zu blasen versteht, war dararauf zu achten, jedem dieser Instrumente wie auch Heines ungemein modulationsfähiger Singstimme Gehör zu verschaffen ...“
Einsicht
„Anders liest der Knabe
Terenz,
Anders der Greis.“
Anders liest den Heine, der
ahnt.
Anders, der weiß.
Erkenntnis
Wer wann was liest, hat manchen Grund.
Ob dich ein Buch in Ruh lässt,
Entscheidest du, indem du es
Nicht öffnest, sondern zulässt.
Ich ließ so manches zu. Man kann
Nicht alles haben wollen.
Jedoch:
Den späten Heine hätte ich schon früher lesen sollen.
ISBN9783869401393
Publishervitolibro Vito von Eichborn
Publication Date12/24/20
Pages144
Main GenrePoetry & Drama
Sub GenreClassical Poetry (pre 1900)
FormatPaperback
LanguageGerman
Price12.40 €
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