Palace of Blood - Die Königin
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Description
Der Kampf um den englischen Thron ist entbrannt. Als der entrückte König den Befehl erteilt, Jagd auf seinen eigenen Sohn zu machen, greift die Königin zum Äußersten: Sie lässt ihren Mann ermorden und plant, anstelle des flüchtigen Kronprinzen selbst zu regieren. Robin hingegen wünscht sich nichts mehr, als in Frieden mit der Liebe seines Lebens zusammen zu sein. Mit Rea, der gefürchteten Magdalena. Mit Rea, der zukünftigen Königin. Mit Rea, die zum ersten Mal in ihrem Leben frei sein darf. Doch am Tag ihrer Vermählung wird Rea Opfer eines schrecklichen Anschlags – und der gläserne Palast verwandelt sich an einen Ort des Schreckens, des Verrats und des Blutes.
Alle Bücher der »Palace-Saga«:
Palace of Glass. Die Wächterin
Palace of Silk. Die Verräterin
Palace of Fire. Die Kämpferin
Palace of Blood. Die Königin
Book Information
Author Description
C.E. Bernard ist das Pseudonym von Christine Lehnen, die 1990 im Ruhrgebiet geboren wurde und seitdem in Kanada, den Vereinigten Staaten, Australien und Paris gelebt hat. Sie studierte die Fächer English Literatures and Cultures und Politikwissenschaft, seit 2014 lehrt sie Literarisches Schreiben an der Universität Bonn. Daneben promoviert sie an der University of Manchester über Neuerzählungen des Trojanisches Krieges, erwandert das Siebengebirge und mentoriert zukünftige Talente für PAN e. V. Ihre Kurzgeschichten wurden mit den Literaturpreisen der Jungen Akademien Europas und der Ruhrfestspiele Recklinghausen ausgezeichnet, ihre Romane waren für den RPC Fantasy Award und den Lovelybooks-Leseraward nominiert. Ihre Palace-Saga und der Wayfarer-Saga schrieb Christine Lehnen auf Englisch – diese beiden auf Deutsch erschienenen Reihen wurden ins Deutsche zurückübersetzt.
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Diesen Band hätte man sich sparen können. Auch wenn ich das offene Ende von Teil 3 nicht optimal fand, war es immer noch besser als das hier. Nachdem die anderen Bände aus der der Sichtweise von Rea erzählt wurden, störten mich die verschiedenen Perspektiven hier eher. Außerdem handelten einige Personen plötzlich komplett untypisch für den Charakter. Wenig Spannung, schnulziges Ende.
So sehr habe ich mich gefreut als ich gehört habe, dass es doch einen vierten Band dieser Reihe geben wird. Ich fand das Ende von Teil 3 nämlich echt verstörend. Nun hatte ich bei Band 4 leider das Problem: ich hatte das Gefühl, dass die Autoren einfach nur noch ein Band geschrieben hat, damit die Leser zufrieden sind und es ein Ende gibt. Der vierte Band gefiel mir auf jeden Fall sehr viel weniger als die drei Bände zuvor. Es schien so als ob es einfach so dahin geschrieben ist und nicht viel Geschichte dahinter war. Das Ende war abzusehen. Schade. Nun bin ich gespannt ob es noch mehr Bände geben wird in dieser Welt- obwohl ich nicht weiß ob ich diese lesen würde.
Rea ist eine Magdalena. Diese können durch bloße Berührung in den Geist der Menschen eindringen und ihn manipulieren. Im Königreich England sind daher Berührungen jeglicher Art verboten, Magdalenen werden gejagt, eingesperrt und letztendlich in den Wahnsinn getrieben. Dies ist aber nicht überall auf der Welt so. Der französische Hof der Farben und generell Frankreich stellt das komplette Gegenteil zum Weißen Hof Englands dar. In England wird nur schwarz und weiß getragen und dabei muss nahezu jeder Zentimeter der Haut bedeckt sein, um bloß nicht in Versuchung zu geraten oder die Gefahr zu bannen sich versehentlich zu berühren. In Frankreich darf man sich kleiden wie man möchte, möglichst bunt sollte es sein, farbliche Bänder schmücken Extremitäten oder Rumpf. Hier macht man sich die Fähigkeiten der Magdalenen zu Nutzen, sie arbeiten beispielsweise in Krankenhäusern und dürfen sich öffentlich bekennen ohne verfolgt zu werden. Dies möchten Rea und Kronprinz Robin zusammen mit ihren Freunden und der Rebellion auch für England erreichen. Sie selber und auch die anderen Menschen sollen in Freiheit leben können und denken, sagen, anziehen und berühren können, was oder wen sie möchten. Dieser finale Teil knüpft direkt an die nervenaufreibenden Ereignisse des letzten Bandes an. Die unbewaffnete Rebellion wird in England durch die Ritter niedergeschossen und es scheint, dass nur ein Wunder die Anhänger der sogenannten „Feuerschwester“ retten kann. Tatsächlich erhalten sie Hilfe von unerwarteter Seite: Die Weiße Königin greift ein und lässt ihren entrückten Ehemann ermorden, um selbst zu regieren. Zu lange hat sie sich klein machen lassen, zu lange hat sie geschwiegen. Doch nicht alle sind mit dieser Lösung einverstanden und so entbrennt ein Kampf um den Thron. Schön fand ich, dass die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven geschrieben wurde. So erfährt man häppchenweise von jedem Mal etwas: Rea, Robin, Liam, Die Weiße Königin, Madame Hiver, der Fähnrich und von einigen anderen. Für mich macht es das Ganze noch spannender und vielschichtiger, auch wenn ich doch gerne ein wenig mehr von Rea gelesen hätte. Aber diese Art der Erzählung zeigt eben, dass sie alle ihren Anteil an der Rebellion und den Ereignissen haben. Insgesamt waren alle Charaktere wieder toll ausgearbeitet und man konnte im Prinzip jede Handlungsweise nachvollziehen, wenn auch nicht unbedingt gut heißen. Nach einem aufregenden Anfang, in dem ziemlich viel Schlag auf Schlag passiert, plätschert die Story eher ruhig daher. Das empfand ich aber nicht als schlimm oder langweilig, die Charaktere haben sich ein etwas ruhigeres Fahrwasser auf jeden Fall verdient. Thematisch geht es hier eher um den Umgang mit Freiheit, Selbstbestimmung und die Frage, wie man bestimmte Wünsche und Forderungen der Rebellion umsetzen kann. Insgesamt liest sich das Buch wie einen ziemlich langen Epilog, bei dem wirklich die meisten Fragen zufriedenstellend geklärt werden. Am Ende eröffnet sich sogar noch die Möglichkeit und Grundlage für ein Spin-off. Interessant waren auch die „Exkurse“ in den menschlichen Geist, die hier eine größere Rolle gespielt haben. Diese waren irgendwie ein wenig abstrakt, dennoch aber verständlich, besonders und auch sehr schön dargestellt. Mir hat schon im vorherigen Band gut gefallen, dass die Fähigkeiten der Magdalenen mehr im Vordergrund gestanden haben. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite hat mich auch dieser Teil wieder überzeugt. Szenario, Handlung, Charaktere, Spannungsbogen, Idee und Umsetzung sind einfach toll und immer noch etwas völlig neues und innovatives. Es passiert immer etwas und es gibt einige Wendungen, die völlig unerwartet kamen. Für mich ist „Palace of Blood“ definitiv ein würdiges Ende und ich bin froh, dass C.E. Bernard auf den Wunsch und das Drängen der Leser dieser geplanten Trilogie noch einen vierten Band geschenkt hat.
Das Cover spricht mich direkt an, vor allem wenn alle Bände der Reihe nebeneinander liegen. Diese Konzeption finde ich gut durchdacht. Nachdem der dritte Band „Palace of Fire. Die Kämpferin“ (Rezension dazu gibt es hier auch auf dem Blog) mit einem eher offenen Ende die Geschichte abschließt, haben sich viele Leser einen vierten Teil gewünscht, den C.E. Bernard jetzt auch noch geliefert. Ich gehöre zu denjenigen, die sich darüber sehr gefreut hat. Man merkt bei dem Buch auch, dass ein Geschenk der Autorin für die Fans der Reihe ist. Hier gibt es zwar einige Spannungen, aber vor allem geht es um die Charaktere, die dem Weg für ihre Zukunft finden. So kommen nun auch alle möglichen Charaktere zu Wort und aus Reas Sicht gibt es nur noch einige Kapitel. Ich hatte nichts dagegen, dass dadurch Rea nicht mehr die zentrale Hauptfigur ist, sondern fand es toll, mehr über die anderen Personen und ihre Sichten zu erfahren. Zum einen habe ich mich über die Kapitel meiner Lieblinge Ninon, Liam und das Dreiergespann aus Blanc, René und der Comte gefreut und ich habe sie dadurch noch mehr ins Herz geschlossen. Das Gleiche gilt für Robin, mit dem ich in den ersten beiden Bänden nicht ganz warm geworden bin. Auf der anderen Seite waren es spannend aus der Sicht der Antagonisten zu lesen, insbesondere Madame Hiver. Leider waren die Kapitel aus der Sicht der Weißen Königin und einer weiteren Person unnötig. Ich möchte gar nicht so viel zum Inhalt verraten, weil insgesamt eher wenig passiert. Aber insgesamt gefielen mir die Entwicklungen der Charaktere sehr und ich war vollkommen damit zufrieden, wie es mit England weiter geht und wie die Zukunft meiner Lieblinge aussieht. Allerdings gibt es trotzdem einige spannende und ereignisreiche Szenen und Momente, in denen ich mitgefiebert habe. Auch konnte die Gemeinschaft rund um Rea wieder Punkten und die Freundschaften haben sich wieder bewährt. Insgesamt habe ich das Buch genossen, auch wenn man es in einem langen Epilog im vorherigen Band hätte abkürzen können, und dieses Ende hat mich viel mehr zufrieden gestellt. Gleichzeitig hat die Autorin auch einen Grundstein für ein mögliches Spin-Off. FAZIT: 3,5/5⭐️ Ein toller Zusatz für Fans, aber die Spannung ist meist eher niedrig
Dieser letzte Band der Palace-Reihe ist der dünnste. Um und um ehrlich zu sein, das merkt man. Die Handlung schreitet rasant voran, was meiner Meinung nach aber auch dafür sorgt, das die Spannung ein Stück auf der Strecke bleibt. Ich würde sogar sagen, "Palace of Blood- Die Königin" es ist eigentlich das Schwächste der Reihe. Schon meine Zusammenfassung zeigt, das die Handlung etwas dünn geraten ist... (Im Grunde verrät der echte Klappentext vom Verlag schon die 90 Prozent der Handlung...) Nach dem Band 3 mir bisher am besten gefallen hatte, hatte ich durchaus größere Erwartungen.Wie ja schon klar wurde, konnten diese nicht so recht erfüllt werden. Es fehlte mir immer und immer wieder der letzte Funke. So erging es mir ja auch im Grunde mit der Reihe im gesamten. Die Autorin hat wirklich gute Ideen, keine Frage. Und auch einzelne Aspekte, wie etwa ihre Diskussion um Körper, Sexualität und Gender finde ich sehr gelungen. Ein Problem war meiner Meinung nach, das Bernard sehr bemüht ist, eine Art Rundumschlag-Happy End zu bieten. Auch das trägt dazu bei, das keine Spannung aufkommt. Gefährliche Situationen und interessante Elemente bleiben dadurch leider ziemlich auf der Strecke. Für mehr Tiefe hätte es doch mehr Seiten gebraucht. Die Königin und ihre ganzen politischen Ambitionen, ihre eigenen Beweggründe. Das alles hätte wirklich Stoff gegeben für ein ziemlich grandioses Ende mit einigen Überraschungen. Leider blieb das einfach aus. Für mich hätte es daher diesen Band 4 gar nicht gebraucht. Die etwas blasse Handlung hätte man locker in Band 3 mit verweben können. Richtig enttäuscht bin ich nicht, aber für mehr als 3 Sterne reicht es diesmal nicht. Insgesamt eine gute Reihe, aber zu sehr gut fehlte mir etwas mehr Mut zu weniger Zuckerguss. Rea und Robin allein haben für mich die Geschichte auch zu wenig getragen. Robin bleibt insgesamt etwas blass. Ich finde man versteht auch jetzt nicht, warum er so toll sein soll. Reas Freunde habe ich dagegen bis zum Schluss sehr gemocht. Und auch die ganze Idee mit den Magdalenen war total spannend. (Bis Band 3 haben mich aber eigentlich vor allem die Bösewichtfiguren begeistert.) Ein klitze kleines Schlupfloch für eine Fortsetzung mit andren Figuren gäbe es durchaus. Wäre nicht unspannend^^
Buch Info Buch: 320 Seiten Autorin: C.E. Bernard Verlag: Penhaligon / Penguin Randomhouse Verlagsgruppe ISBN: 978 - 3 - 7645 - 3233 - 8 Palace Saga 1. Band: Palace of Glass - Die Wächterin (Rezension) 2. Band: Palace of Silk - Die Verräterin 3. Band: Palace of Fire - Die Kämpferin (Rezension) 4. Band: Palace of Blood - Die Königin Klappentext Der Kampf um den englischen Thron ist entbrannt. Als der entrückte König den Befehl erteilt, Jagd auf seinen eigenen Sohn zu machen, greift die Königin zum Äußersten: Sie lässt ihren Mann ermorden und plant, anstelle des flüchtigen Kronprinzen selbst zu regieren. Robin hingegen wünscht sich nichts mehr, als in Frieden mit der Liebe seines Lebens zusammen zu sein. Mit Rea, der gefürchteten Magdalena. Mit Rea, der zukünftigen Königin. Mit Rea, die zum ersten Mal in ihrem Leben frei sein darf. Doch am Tag ihrer Vermählung wird Rea Opfer eines schrecklichen Anschlags – und der gläserne Palast verwandelt sich an einen Ort des Schreckens, des Verrats und des Blutes. Quelle: Penhaligon / Penguin Randomhouse Verlagsgruppe Meine Meinung Oh man die C. E. Bernard hat es wieder geschafft das ich ihr Buch gar nicht aus der Hand legen konnte. Das Buch ist das erste Buch von ihr, dass ich komplett in einen Zug durch gelesen habe. Die Spannung konnte man fast ergreifen. Die Seitenanzahl mit 320 Seiten waren perfekt. Es wurde nie langweilig. Weil es nicht das man denkt das es oberflächlich ist. Nein das Gegenteil war der Fall. Es war gutes zusammen Spiel mit Spannung und Intrigen. Mir hat das besonders gut gefallen. Das die Nebenfigur in ersten drei Bänden auf im Vordergrund getreten sind. Das man auch ihre Sicht erzählt bekommt. Deshalb konnte man so gut in die Handlung rein denken. ACHTUNG SPOILER!!! Die Autorin hat zwei Dinge bzw. Figuren so hingedreht. Das sie vielleicht mehr über die Dinge bzw. Figuren erzählen könnte. Vielleicht tut ich jetzt etwas rein denken wo da gar nichts ist. Weiß weiß? ACHTUNG SPOILER!!! Mein Fazit Die Reihe "Palace Saga" hat durch diesem Band. Sehr gutes Ende gefunden. Rea und Robin haben gutes Ende bekommen. Ihre Geschichte ist jetzt zur Ende. Aber ich glaube die Geschichte um die Magdalena geht noch weiter. Es sind zwei Dinge bzw. Personen den der Weg sehr offen ist. Ich bin gespannt ob da noch was kommt.
Rea hat überlebt, obwohl der Kampf gerade erst entstanden ist. Die Königin greift zu allen Mitteln, die ihr zur Verfügung stehen und lässt den König, ihren Mann, ermorden. Jedoch ist das nicht alles, denn sie plant, selbst zu regieren. Robin und Rea wünschen sich nichts sehnlicher als endliche Ruhe zu haben. Für sich und für das Volk. Als die beiden dann gemeinsam heiraten wollen, wird auf Rea ein Anschlag ausgeübt und das sorgt dafür, dass die Welt wieder auf Kopf steht. Ich habe die ersten drei Bände innerhalb kurzer Zeit verschlungen und konnte es kaum erwarten, endlich den Spinn Off zur Reihe zu lesen. Diese Reihe ist etwas ganz besonderes und gerade für Menschen, die gerne Fantasy lesen, ist diese Reihe ein absolutes Muss. Auch dieses Buch habe ich gemeinsam in einem Buddyread gelesen. Also vielen Dank für die gemeinsamen wundervollen Lesestunden! Und ich muss einfach mal erwähnen, wie wunderschön die Cover nebeneinander aussehen! Dieses Band, dass sich über alle vier Bücher zieht… einfach wunderschön! Ich muss ehrlich sagen, dass es mir ein wenig schwer gefallen ist in das Buch und in den Aufbau der Geschichte reinzukommen, da dieser sich doch schon sehr zu den anderen unterscheidet. Die anderen Bände sind alle aus der Ich Perspektive von Rea geschrieben und jetzt haben fast alle Charaktere in diesem Teil eine Stimme. Rea ist dennoch die einzige die in der Ich Perspektive erzählt wird, die anderen nicht. Daher fand ich es echt schwer, zwischen den Perspektiven hin und herzuwechseln. Trotz der Schwierigkeiten habe ich dann doch schlussendlich einen Weg in das Buch gefunden und bin recht gut durch die Seiten beim Lesen gekommen. Leider muss ich doch sagen, dass ich bei dem Buch doch einige Kritikpunkte hatte und im Gegensatz zu seinen Vorgängern doch nicht so gut war. Viele Dinge wurden mehrfach wiederholt und das hat mich gestört. Wenn man es 1-2x wiederholt ist es okay, doch mehrmals nervt einen dann doch sehr. Außerdem war es meiner Meinung nach auch sehr zäh und ich habe teilweise das Gefühl gehabt als würde man das eh schon viel zu dünne Buch nur noch unnötig in die Länge ziehen müssen, schade! Der Schreibstil von C. E. Bernard war für mich nicht mehr neu, da ich ja bereits die anderen Bücher von der Autorin gelesen habe. Dennoch konnte sie mich auch in diesem Buch wieder mit ihrer Schreibweise total überzeugen. Auch wenn sie einige Dinge anders gemacht hat, zerstört es dennoch nicht die gesamte Geschichte. Ich mag das spannende, fesselnde und geheimnisvolle was C. E. Bernard mit in ihre Geschichten reinbringt, denn genau das fesselt einen an die Seiten. Das Buch lässt sich flüssig lesen und der Lesefluss wird hierbei in keiner Weise gestört. ,,Palace of Blood‘‘ hat mir trotz einiger Kritikpunkte sehr gut gefallen. Natürlich kann man dieses Buch überhaupt nicht mit den vorherigen Bänden vergleichen, aber das muss man auch nicht unbedingt. Auch wenn es eine kleine Umstellung bei dem Buch gab, ist dieses Buch ein perfekter Abschluss für die gesamte Reihe. Wenn ihr die Reihe bisher geliebt habt, so wie ich, solltet ihr vielleicht mit nicht allzu hohen Erwartungen an das Buch herangehen. Dennoch wird es euch noch weitere schöne Lesestunden bescheren und einige noch offene Fragen beantworten. Von mir gibt es für die gesamte Reihe eine ganz klare Lese- und Kaufempfehlung!
Ich war mir nicht ganz sicher, ob die Reihe tatsächlich einen 4. Band gebraucht hätte, muss aber nach dem Lesen jetzt sagen, dass es durchaus gut ist, dass es ihn gibt. Das Ende von Band 3 hatte doch hier und da noch lose Enden, die jetzt zu einem schönen Abschluss gebracht wurden. Vor allem aber habe ich mich gefreut, die Charaktere wieder zu sehen
Mit dem schwebenden Ende des dritten Bands, der vermeintlichen Aussichtslosigkeit der Situation unserer Feuerschwester und ihrer Freunde hatte ich (wie offenbar viele andere Leser) meine Probleme. Und so kehren wir nun mit Palace of Blood in genau jenen Moment zurück, an dem Palace of Fire endete. Das Ende der Geschichte um Rea entspricht konsequent dem Verhalten der Protagonistin. Wie wenig hätte man sie als Tyrannin auf dem englischen Thron gesehen. Tatsächlich erschien Rea mir noch zerrissener, noch geplagter von ihren inneren Dämonen als in den vorherigen Bänden - was sie für mich sympathischer und glaubwürdiger machte. Vergleichsweise blass blieb dagegen Robin, ihr Geliebter; doch auch das entspricht ganz seinem Charakterprofil. Richtig überrascht haben mich nur zwei Charaktere: die englische Königin, deren Ausbruch aus ihrer Rolle absolut unerhört (im doppelten Sinn einer Novelle) ist, sowie Madame Hiver. Letztere vollzieht die beeindruckendste Entwicklung: Zwar wird sie nicht direkt zum Sympathieträger, aber ihr Verhalten wird durchsichtiger, sie erscheint menschlicher und erregt (fast) schon Mitleid. Von allen Figuren fand ich ihren Charakter, gerade jetzt im vierten Band, am eindrucksvollsten. Es ist auch eine Kunst, einem negativ konnotierten Charakter die nötige Größe zu verleihen. Der Schreibstil ist wieder großartig: Die aus verschiedenen Perspektiven geschilderte Handlung ist flüssig und spannend. Die Erzählung zieht den Leser mitten hinein in das Geschehen: Wie Rea und ihre Freunde durch die Handlung eilen, getrieben werden, wird der Leser getrieben. Erst als Ruhe und Frieden für unsere Figuren eintritt, wird es auch für den Leser ruhiger. Die Autorin ist sprachlich gewandt - ich liebe ihren Stil und ihre Sprache. Palace of Blood konnte mich emotional noch mehr mitreißen als die vorherigen Bände. Es spannend, dramatisch, humorvoll, emotional... Ich habe es an einem Abend innerhalb von knapp drei Stunden ausgelesen. Das Ende ist der positive Ausblick auf eine Zukunft, in der jeder sein kann, wer er ist und werden kann, wozu er bestimmt wurde. Der neue Charakter, dem wir am Ende noch begegnen, ist ein Symbol für diese neue Zeit. Mich söhnt der Schluss mit dem Ende des dritten Bandes aus - "Ende gut, alles gut". Ich freue mich schon sehr auf die Folgeprojekte von C.E. Bernard und kann sagen, dass sie eine der wenigen AutorInnen ist, deren Bücher ich künftig ungesehen kaufen (und lesen) werde.
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Der Kampf um den englischen Thron ist entbrannt. Als der entrückte König den Befehl erteilt, Jagd auf seinen eigenen Sohn zu machen, greift die Königin zum Äußersten: Sie lässt ihren Mann ermorden und plant, anstelle des flüchtigen Kronprinzen selbst zu regieren. Robin hingegen wünscht sich nichts mehr, als in Frieden mit der Liebe seines Lebens zusammen zu sein. Mit Rea, der gefürchteten Magdalena. Mit Rea, der zukünftigen Königin. Mit Rea, die zum ersten Mal in ihrem Leben frei sein darf. Doch am Tag ihrer Vermählung wird Rea Opfer eines schrecklichen Anschlags – und der gläserne Palast verwandelt sich an einen Ort des Schreckens, des Verrats und des Blutes.
Alle Bücher der »Palace-Saga«:
Palace of Glass. Die Wächterin
Palace of Silk. Die Verräterin
Palace of Fire. Die Kämpferin
Palace of Blood. Die Königin
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Author Description
C.E. Bernard ist das Pseudonym von Christine Lehnen, die 1990 im Ruhrgebiet geboren wurde und seitdem in Kanada, den Vereinigten Staaten, Australien und Paris gelebt hat. Sie studierte die Fächer English Literatures and Cultures und Politikwissenschaft, seit 2014 lehrt sie Literarisches Schreiben an der Universität Bonn. Daneben promoviert sie an der University of Manchester über Neuerzählungen des Trojanisches Krieges, erwandert das Siebengebirge und mentoriert zukünftige Talente für PAN e. V. Ihre Kurzgeschichten wurden mit den Literaturpreisen der Jungen Akademien Europas und der Ruhrfestspiele Recklinghausen ausgezeichnet, ihre Romane waren für den RPC Fantasy Award und den Lovelybooks-Leseraward nominiert. Ihre Palace-Saga und der Wayfarer-Saga schrieb Christine Lehnen auf Englisch – diese beiden auf Deutsch erschienenen Reihen wurden ins Deutsche zurückübersetzt.
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Diesen Band hätte man sich sparen können. Auch wenn ich das offene Ende von Teil 3 nicht optimal fand, war es immer noch besser als das hier. Nachdem die anderen Bände aus der der Sichtweise von Rea erzählt wurden, störten mich die verschiedenen Perspektiven hier eher. Außerdem handelten einige Personen plötzlich komplett untypisch für den Charakter. Wenig Spannung, schnulziges Ende.
So sehr habe ich mich gefreut als ich gehört habe, dass es doch einen vierten Band dieser Reihe geben wird. Ich fand das Ende von Teil 3 nämlich echt verstörend. Nun hatte ich bei Band 4 leider das Problem: ich hatte das Gefühl, dass die Autoren einfach nur noch ein Band geschrieben hat, damit die Leser zufrieden sind und es ein Ende gibt. Der vierte Band gefiel mir auf jeden Fall sehr viel weniger als die drei Bände zuvor. Es schien so als ob es einfach so dahin geschrieben ist und nicht viel Geschichte dahinter war. Das Ende war abzusehen. Schade. Nun bin ich gespannt ob es noch mehr Bände geben wird in dieser Welt- obwohl ich nicht weiß ob ich diese lesen würde.
Rea ist eine Magdalena. Diese können durch bloße Berührung in den Geist der Menschen eindringen und ihn manipulieren. Im Königreich England sind daher Berührungen jeglicher Art verboten, Magdalenen werden gejagt, eingesperrt und letztendlich in den Wahnsinn getrieben. Dies ist aber nicht überall auf der Welt so. Der französische Hof der Farben und generell Frankreich stellt das komplette Gegenteil zum Weißen Hof Englands dar. In England wird nur schwarz und weiß getragen und dabei muss nahezu jeder Zentimeter der Haut bedeckt sein, um bloß nicht in Versuchung zu geraten oder die Gefahr zu bannen sich versehentlich zu berühren. In Frankreich darf man sich kleiden wie man möchte, möglichst bunt sollte es sein, farbliche Bänder schmücken Extremitäten oder Rumpf. Hier macht man sich die Fähigkeiten der Magdalenen zu Nutzen, sie arbeiten beispielsweise in Krankenhäusern und dürfen sich öffentlich bekennen ohne verfolgt zu werden. Dies möchten Rea und Kronprinz Robin zusammen mit ihren Freunden und der Rebellion auch für England erreichen. Sie selber und auch die anderen Menschen sollen in Freiheit leben können und denken, sagen, anziehen und berühren können, was oder wen sie möchten. Dieser finale Teil knüpft direkt an die nervenaufreibenden Ereignisse des letzten Bandes an. Die unbewaffnete Rebellion wird in England durch die Ritter niedergeschossen und es scheint, dass nur ein Wunder die Anhänger der sogenannten „Feuerschwester“ retten kann. Tatsächlich erhalten sie Hilfe von unerwarteter Seite: Die Weiße Königin greift ein und lässt ihren entrückten Ehemann ermorden, um selbst zu regieren. Zu lange hat sie sich klein machen lassen, zu lange hat sie geschwiegen. Doch nicht alle sind mit dieser Lösung einverstanden und so entbrennt ein Kampf um den Thron. Schön fand ich, dass die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven geschrieben wurde. So erfährt man häppchenweise von jedem Mal etwas: Rea, Robin, Liam, Die Weiße Königin, Madame Hiver, der Fähnrich und von einigen anderen. Für mich macht es das Ganze noch spannender und vielschichtiger, auch wenn ich doch gerne ein wenig mehr von Rea gelesen hätte. Aber diese Art der Erzählung zeigt eben, dass sie alle ihren Anteil an der Rebellion und den Ereignissen haben. Insgesamt waren alle Charaktere wieder toll ausgearbeitet und man konnte im Prinzip jede Handlungsweise nachvollziehen, wenn auch nicht unbedingt gut heißen. Nach einem aufregenden Anfang, in dem ziemlich viel Schlag auf Schlag passiert, plätschert die Story eher ruhig daher. Das empfand ich aber nicht als schlimm oder langweilig, die Charaktere haben sich ein etwas ruhigeres Fahrwasser auf jeden Fall verdient. Thematisch geht es hier eher um den Umgang mit Freiheit, Selbstbestimmung und die Frage, wie man bestimmte Wünsche und Forderungen der Rebellion umsetzen kann. Insgesamt liest sich das Buch wie einen ziemlich langen Epilog, bei dem wirklich die meisten Fragen zufriedenstellend geklärt werden. Am Ende eröffnet sich sogar noch die Möglichkeit und Grundlage für ein Spin-off. Interessant waren auch die „Exkurse“ in den menschlichen Geist, die hier eine größere Rolle gespielt haben. Diese waren irgendwie ein wenig abstrakt, dennoch aber verständlich, besonders und auch sehr schön dargestellt. Mir hat schon im vorherigen Band gut gefallen, dass die Fähigkeiten der Magdalenen mehr im Vordergrund gestanden haben. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite hat mich auch dieser Teil wieder überzeugt. Szenario, Handlung, Charaktere, Spannungsbogen, Idee und Umsetzung sind einfach toll und immer noch etwas völlig neues und innovatives. Es passiert immer etwas und es gibt einige Wendungen, die völlig unerwartet kamen. Für mich ist „Palace of Blood“ definitiv ein würdiges Ende und ich bin froh, dass C.E. Bernard auf den Wunsch und das Drängen der Leser dieser geplanten Trilogie noch einen vierten Band geschenkt hat.
Das Cover spricht mich direkt an, vor allem wenn alle Bände der Reihe nebeneinander liegen. Diese Konzeption finde ich gut durchdacht. Nachdem der dritte Band „Palace of Fire. Die Kämpferin“ (Rezension dazu gibt es hier auch auf dem Blog) mit einem eher offenen Ende die Geschichte abschließt, haben sich viele Leser einen vierten Teil gewünscht, den C.E. Bernard jetzt auch noch geliefert. Ich gehöre zu denjenigen, die sich darüber sehr gefreut hat. Man merkt bei dem Buch auch, dass ein Geschenk der Autorin für die Fans der Reihe ist. Hier gibt es zwar einige Spannungen, aber vor allem geht es um die Charaktere, die dem Weg für ihre Zukunft finden. So kommen nun auch alle möglichen Charaktere zu Wort und aus Reas Sicht gibt es nur noch einige Kapitel. Ich hatte nichts dagegen, dass dadurch Rea nicht mehr die zentrale Hauptfigur ist, sondern fand es toll, mehr über die anderen Personen und ihre Sichten zu erfahren. Zum einen habe ich mich über die Kapitel meiner Lieblinge Ninon, Liam und das Dreiergespann aus Blanc, René und der Comte gefreut und ich habe sie dadurch noch mehr ins Herz geschlossen. Das Gleiche gilt für Robin, mit dem ich in den ersten beiden Bänden nicht ganz warm geworden bin. Auf der anderen Seite waren es spannend aus der Sicht der Antagonisten zu lesen, insbesondere Madame Hiver. Leider waren die Kapitel aus der Sicht der Weißen Königin und einer weiteren Person unnötig. Ich möchte gar nicht so viel zum Inhalt verraten, weil insgesamt eher wenig passiert. Aber insgesamt gefielen mir die Entwicklungen der Charaktere sehr und ich war vollkommen damit zufrieden, wie es mit England weiter geht und wie die Zukunft meiner Lieblinge aussieht. Allerdings gibt es trotzdem einige spannende und ereignisreiche Szenen und Momente, in denen ich mitgefiebert habe. Auch konnte die Gemeinschaft rund um Rea wieder Punkten und die Freundschaften haben sich wieder bewährt. Insgesamt habe ich das Buch genossen, auch wenn man es in einem langen Epilog im vorherigen Band hätte abkürzen können, und dieses Ende hat mich viel mehr zufrieden gestellt. Gleichzeitig hat die Autorin auch einen Grundstein für ein mögliches Spin-Off. FAZIT: 3,5/5⭐️ Ein toller Zusatz für Fans, aber die Spannung ist meist eher niedrig
Dieser letzte Band der Palace-Reihe ist der dünnste. Um und um ehrlich zu sein, das merkt man. Die Handlung schreitet rasant voran, was meiner Meinung nach aber auch dafür sorgt, das die Spannung ein Stück auf der Strecke bleibt. Ich würde sogar sagen, "Palace of Blood- Die Königin" es ist eigentlich das Schwächste der Reihe. Schon meine Zusammenfassung zeigt, das die Handlung etwas dünn geraten ist... (Im Grunde verrät der echte Klappentext vom Verlag schon die 90 Prozent der Handlung...) Nach dem Band 3 mir bisher am besten gefallen hatte, hatte ich durchaus größere Erwartungen.Wie ja schon klar wurde, konnten diese nicht so recht erfüllt werden. Es fehlte mir immer und immer wieder der letzte Funke. So erging es mir ja auch im Grunde mit der Reihe im gesamten. Die Autorin hat wirklich gute Ideen, keine Frage. Und auch einzelne Aspekte, wie etwa ihre Diskussion um Körper, Sexualität und Gender finde ich sehr gelungen. Ein Problem war meiner Meinung nach, das Bernard sehr bemüht ist, eine Art Rundumschlag-Happy End zu bieten. Auch das trägt dazu bei, das keine Spannung aufkommt. Gefährliche Situationen und interessante Elemente bleiben dadurch leider ziemlich auf der Strecke. Für mehr Tiefe hätte es doch mehr Seiten gebraucht. Die Königin und ihre ganzen politischen Ambitionen, ihre eigenen Beweggründe. Das alles hätte wirklich Stoff gegeben für ein ziemlich grandioses Ende mit einigen Überraschungen. Leider blieb das einfach aus. Für mich hätte es daher diesen Band 4 gar nicht gebraucht. Die etwas blasse Handlung hätte man locker in Band 3 mit verweben können. Richtig enttäuscht bin ich nicht, aber für mehr als 3 Sterne reicht es diesmal nicht. Insgesamt eine gute Reihe, aber zu sehr gut fehlte mir etwas mehr Mut zu weniger Zuckerguss. Rea und Robin allein haben für mich die Geschichte auch zu wenig getragen. Robin bleibt insgesamt etwas blass. Ich finde man versteht auch jetzt nicht, warum er so toll sein soll. Reas Freunde habe ich dagegen bis zum Schluss sehr gemocht. Und auch die ganze Idee mit den Magdalenen war total spannend. (Bis Band 3 haben mich aber eigentlich vor allem die Bösewichtfiguren begeistert.) Ein klitze kleines Schlupfloch für eine Fortsetzung mit andren Figuren gäbe es durchaus. Wäre nicht unspannend^^
Buch Info Buch: 320 Seiten Autorin: C.E. Bernard Verlag: Penhaligon / Penguin Randomhouse Verlagsgruppe ISBN: 978 - 3 - 7645 - 3233 - 8 Palace Saga 1. Band: Palace of Glass - Die Wächterin (Rezension) 2. Band: Palace of Silk - Die Verräterin 3. Band: Palace of Fire - Die Kämpferin (Rezension) 4. Band: Palace of Blood - Die Königin Klappentext Der Kampf um den englischen Thron ist entbrannt. Als der entrückte König den Befehl erteilt, Jagd auf seinen eigenen Sohn zu machen, greift die Königin zum Äußersten: Sie lässt ihren Mann ermorden und plant, anstelle des flüchtigen Kronprinzen selbst zu regieren. Robin hingegen wünscht sich nichts mehr, als in Frieden mit der Liebe seines Lebens zusammen zu sein. Mit Rea, der gefürchteten Magdalena. Mit Rea, der zukünftigen Königin. Mit Rea, die zum ersten Mal in ihrem Leben frei sein darf. Doch am Tag ihrer Vermählung wird Rea Opfer eines schrecklichen Anschlags – und der gläserne Palast verwandelt sich an einen Ort des Schreckens, des Verrats und des Blutes. Quelle: Penhaligon / Penguin Randomhouse Verlagsgruppe Meine Meinung Oh man die C. E. Bernard hat es wieder geschafft das ich ihr Buch gar nicht aus der Hand legen konnte. Das Buch ist das erste Buch von ihr, dass ich komplett in einen Zug durch gelesen habe. Die Spannung konnte man fast ergreifen. Die Seitenanzahl mit 320 Seiten waren perfekt. Es wurde nie langweilig. Weil es nicht das man denkt das es oberflächlich ist. Nein das Gegenteil war der Fall. Es war gutes zusammen Spiel mit Spannung und Intrigen. Mir hat das besonders gut gefallen. Das die Nebenfigur in ersten drei Bänden auf im Vordergrund getreten sind. Das man auch ihre Sicht erzählt bekommt. Deshalb konnte man so gut in die Handlung rein denken. ACHTUNG SPOILER!!! Die Autorin hat zwei Dinge bzw. Figuren so hingedreht. Das sie vielleicht mehr über die Dinge bzw. Figuren erzählen könnte. Vielleicht tut ich jetzt etwas rein denken wo da gar nichts ist. Weiß weiß? ACHTUNG SPOILER!!! Mein Fazit Die Reihe "Palace Saga" hat durch diesem Band. Sehr gutes Ende gefunden. Rea und Robin haben gutes Ende bekommen. Ihre Geschichte ist jetzt zur Ende. Aber ich glaube die Geschichte um die Magdalena geht noch weiter. Es sind zwei Dinge bzw. Personen den der Weg sehr offen ist. Ich bin gespannt ob da noch was kommt.
Rea hat überlebt, obwohl der Kampf gerade erst entstanden ist. Die Königin greift zu allen Mitteln, die ihr zur Verfügung stehen und lässt den König, ihren Mann, ermorden. Jedoch ist das nicht alles, denn sie plant, selbst zu regieren. Robin und Rea wünschen sich nichts sehnlicher als endliche Ruhe zu haben. Für sich und für das Volk. Als die beiden dann gemeinsam heiraten wollen, wird auf Rea ein Anschlag ausgeübt und das sorgt dafür, dass die Welt wieder auf Kopf steht. Ich habe die ersten drei Bände innerhalb kurzer Zeit verschlungen und konnte es kaum erwarten, endlich den Spinn Off zur Reihe zu lesen. Diese Reihe ist etwas ganz besonderes und gerade für Menschen, die gerne Fantasy lesen, ist diese Reihe ein absolutes Muss. Auch dieses Buch habe ich gemeinsam in einem Buddyread gelesen. Also vielen Dank für die gemeinsamen wundervollen Lesestunden! Und ich muss einfach mal erwähnen, wie wunderschön die Cover nebeneinander aussehen! Dieses Band, dass sich über alle vier Bücher zieht… einfach wunderschön! Ich muss ehrlich sagen, dass es mir ein wenig schwer gefallen ist in das Buch und in den Aufbau der Geschichte reinzukommen, da dieser sich doch schon sehr zu den anderen unterscheidet. Die anderen Bände sind alle aus der Ich Perspektive von Rea geschrieben und jetzt haben fast alle Charaktere in diesem Teil eine Stimme. Rea ist dennoch die einzige die in der Ich Perspektive erzählt wird, die anderen nicht. Daher fand ich es echt schwer, zwischen den Perspektiven hin und herzuwechseln. Trotz der Schwierigkeiten habe ich dann doch schlussendlich einen Weg in das Buch gefunden und bin recht gut durch die Seiten beim Lesen gekommen. Leider muss ich doch sagen, dass ich bei dem Buch doch einige Kritikpunkte hatte und im Gegensatz zu seinen Vorgängern doch nicht so gut war. Viele Dinge wurden mehrfach wiederholt und das hat mich gestört. Wenn man es 1-2x wiederholt ist es okay, doch mehrmals nervt einen dann doch sehr. Außerdem war es meiner Meinung nach auch sehr zäh und ich habe teilweise das Gefühl gehabt als würde man das eh schon viel zu dünne Buch nur noch unnötig in die Länge ziehen müssen, schade! Der Schreibstil von C. E. Bernard war für mich nicht mehr neu, da ich ja bereits die anderen Bücher von der Autorin gelesen habe. Dennoch konnte sie mich auch in diesem Buch wieder mit ihrer Schreibweise total überzeugen. Auch wenn sie einige Dinge anders gemacht hat, zerstört es dennoch nicht die gesamte Geschichte. Ich mag das spannende, fesselnde und geheimnisvolle was C. E. Bernard mit in ihre Geschichten reinbringt, denn genau das fesselt einen an die Seiten. Das Buch lässt sich flüssig lesen und der Lesefluss wird hierbei in keiner Weise gestört. ,,Palace of Blood‘‘ hat mir trotz einiger Kritikpunkte sehr gut gefallen. Natürlich kann man dieses Buch überhaupt nicht mit den vorherigen Bänden vergleichen, aber das muss man auch nicht unbedingt. Auch wenn es eine kleine Umstellung bei dem Buch gab, ist dieses Buch ein perfekter Abschluss für die gesamte Reihe. Wenn ihr die Reihe bisher geliebt habt, so wie ich, solltet ihr vielleicht mit nicht allzu hohen Erwartungen an das Buch herangehen. Dennoch wird es euch noch weitere schöne Lesestunden bescheren und einige noch offene Fragen beantworten. Von mir gibt es für die gesamte Reihe eine ganz klare Lese- und Kaufempfehlung!
Ich war mir nicht ganz sicher, ob die Reihe tatsächlich einen 4. Band gebraucht hätte, muss aber nach dem Lesen jetzt sagen, dass es durchaus gut ist, dass es ihn gibt. Das Ende von Band 3 hatte doch hier und da noch lose Enden, die jetzt zu einem schönen Abschluss gebracht wurden. Vor allem aber habe ich mich gefreut, die Charaktere wieder zu sehen
Mit dem schwebenden Ende des dritten Bands, der vermeintlichen Aussichtslosigkeit der Situation unserer Feuerschwester und ihrer Freunde hatte ich (wie offenbar viele andere Leser) meine Probleme. Und so kehren wir nun mit Palace of Blood in genau jenen Moment zurück, an dem Palace of Fire endete. Das Ende der Geschichte um Rea entspricht konsequent dem Verhalten der Protagonistin. Wie wenig hätte man sie als Tyrannin auf dem englischen Thron gesehen. Tatsächlich erschien Rea mir noch zerrissener, noch geplagter von ihren inneren Dämonen als in den vorherigen Bänden - was sie für mich sympathischer und glaubwürdiger machte. Vergleichsweise blass blieb dagegen Robin, ihr Geliebter; doch auch das entspricht ganz seinem Charakterprofil. Richtig überrascht haben mich nur zwei Charaktere: die englische Königin, deren Ausbruch aus ihrer Rolle absolut unerhört (im doppelten Sinn einer Novelle) ist, sowie Madame Hiver. Letztere vollzieht die beeindruckendste Entwicklung: Zwar wird sie nicht direkt zum Sympathieträger, aber ihr Verhalten wird durchsichtiger, sie erscheint menschlicher und erregt (fast) schon Mitleid. Von allen Figuren fand ich ihren Charakter, gerade jetzt im vierten Band, am eindrucksvollsten. Es ist auch eine Kunst, einem negativ konnotierten Charakter die nötige Größe zu verleihen. Der Schreibstil ist wieder großartig: Die aus verschiedenen Perspektiven geschilderte Handlung ist flüssig und spannend. Die Erzählung zieht den Leser mitten hinein in das Geschehen: Wie Rea und ihre Freunde durch die Handlung eilen, getrieben werden, wird der Leser getrieben. Erst als Ruhe und Frieden für unsere Figuren eintritt, wird es auch für den Leser ruhiger. Die Autorin ist sprachlich gewandt - ich liebe ihren Stil und ihre Sprache. Palace of Blood konnte mich emotional noch mehr mitreißen als die vorherigen Bände. Es spannend, dramatisch, humorvoll, emotional... Ich habe es an einem Abend innerhalb von knapp drei Stunden ausgelesen. Das Ende ist der positive Ausblick auf eine Zukunft, in der jeder sein kann, wer er ist und werden kann, wozu er bestimmt wurde. Der neue Charakter, dem wir am Ende noch begegnen, ist ein Symbol für diese neue Zeit. Mich söhnt der Schluss mit dem Ende des dritten Bandes aus - "Ende gut, alles gut". Ich freue mich schon sehr auf die Folgeprojekte von C.E. Bernard und kann sagen, dass sie eine der wenigen AutorInnen ist, deren Bücher ich künftig ungesehen kaufen (und lesen) werde.

















