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Zwischen Tempel und Wüstensand
Liria ist Novizin in Myolis – und als erste Frau seit gefühlten Ewigkeiten so etwas wie die offizielle Ausnahmegenehmigung der Priesterschaft. Sonderstatus inklusive schiefer Blicke. Ausgerechnet am Tag ihrer feierlichen Priesterinnen-Weihe wird sie von den Thokori entführt – einem Wüstenstamm mit eher überschaubarer Begeisterung für Höflichkeitsfloskeln. Blöd nur, dass sich bei näherem Hinsehen nicht jede Gruselgeschichte über die Thokori als wahr herausstellt. Und plötzlich steht Liria vor der alles entscheidenden Frage: Tempel oder Wüste? Vorschriften oder Freiheit? Und wer erzählt hier eigentlich wem die Märchen? Das Buch startet mit einem ordentlichen Knall – kein sanftes Vorgeplänkel, sondern direkt rein ins Chaos. Danach tritt die Handlung spürbar auf die Bremse und plätschert zeitweise gemütlich vor sich hin wie ein sonnengewärmter Wüstenbach. Statt Dauerdrama gibt’s Einblicke in den Alltag der Thokori, ihre Kultur – und in die Beziehungen, die Liria knüpft (manche freiwillig, manche eher… nun ja). Natürlich wird es zwischendurch wieder brenzlig. Gefährliche Situationen sorgen dafür, dass man nicht vergisst: Hinter den Kulissen braut sich etwas zusammen, auch wenn wir das große Ganze noch nicht vollständig erkennen dürfen. Unterm Strich ist es ein wunderbar kurzweiliges, flüssig geschriebenes Lesevergnügen – angenehm wie ein warmer Sommerabend, aber mit genug Würze, um sofort Lust auf Band 2 zu machen. Und manchmal tut genau so eine Geschichte der Seele einfach gut.
Feb 12, 2026
Zwischen Tempel und Wüstensand
Liria ist Novizin in Myolis – und als erste Frau seit gefühlten Ewigkeiten so etwas wie die offizielle Ausnahmegenehmigung der Priesterschaft. Sonderstatus inklusive schiefer Blicke. Ausgerechnet am Tag ihrer feierlichen Priesterinnen-Weihe wird sie von den Thokori entführt – einem Wüstenstamm mit eher überschaubarer Begeisterung für Höflichkeitsfloskeln. Blöd nur, dass sich bei näherem Hinsehen nicht jede Gruselgeschichte über die Thokori als wahr herausstellt. Und plötzlich steht Liria vor der alles entscheidenden Frage: Tempel oder Wüste? Vorschriften oder Freiheit? Und wer erzählt hier eigentlich wem die Märchen? Das Buch startet mit einem ordentlichen Knall – kein sanftes Vorgeplänkel, sondern direkt rein ins Chaos. Danach tritt die Handlung spürbar auf die Bremse und plätschert zeitweise gemütlich vor sich hin wie ein sonnengewärmter Wüstenbach. Statt Dauerdrama gibt’s Einblicke in den Alltag der Thokori, ihre Kultur – und in die Beziehungen, die Liria knüpft (manche freiwillig, manche eher… nun ja). Natürlich wird es zwischendurch wieder brenzlig. Gefährliche Situationen sorgen dafür, dass man nicht vergisst: Hinter den Kulissen braut sich etwas zusammen, auch wenn wir das große Ganze noch nicht vollständig erkennen dürfen. Unterm Strich ist es ein wunderbar kurzweiliges, flüssig geschriebenes Lesevergnügen – angenehm wie ein warmer Sommerabend, aber mit genug Würze, um sofort Lust auf Band 2 zu machen. Und manchmal tut genau so eine Geschichte der Seele einfach gut.
Feb 12, 2026







