Orpheus
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Description
Mit ihnen ist die Bargfelder Umwelt abgeschritten voll Merkwürdigkeiten vom Tage, dem Aufwärtswaten im perlmuschelführenden Schmalwasser (In ›Gesellschaft von Bäumen‹), der Waldwanderung in schweißtreibender Hitze mit Teichbad und heißem Analysedisput (›Rohrfrei! ‹); dem Rundmarsch entgegen dem Tagesgestirn mit mathematisch-geodätischer Preisaufgabe, dem einsamen Trunk der Karteisklaven in der Jahresnacht und geselligem Schlurf der Whiskey-Gallone im Kleinbürger-Kneipenelysium (›Nightlife of the Guts‹), wo der Orpheuserzähler Düsterhenn, calibanischer Lästerer des Sete-Boß einer verpfuschten Welt, Hades-Quartier nimmt bei (›Pluto‹) O. Tulp.
Sich einquartiert hier am stygischen Bach auf der Suche nach der Jugendliebe des ›Leviathan‹ (›und sie hieß Fiete‹), aber nur auf eine Rieke im Stallhof trifft, deren Anblick erschreckt und vom alten Zauber befreit, der einst die erdachte Gestalt hervorgerufen. Düsterhenn schnürt sein Bündel, entflieht zur Nacht, ein zweites Mal desillusioniert vor den obszönen Riten anderer Plutogäste, der erynnischen Jägermaiden, die den Voyeur in der Scheune entdecken und hetzen, bis ihn der Levit in Sicherheit bringt. Neun Musen wachen professionell über Düsterhenns Enttäuschungen, die in einer kunstvoll-mehrschichtigen Sprache und deren Wortspiegelungen Ausdruck finden.
Book Information
Author Description
Arno Schmidt, 1914 in Hamburg geboren, war nach dem Abitur und einer kaufmännischen Lehre 1937 - 1940 graphischer Lagerbuchhalter in Greiffenberg (Schlesien) und von 1940 bis 1945 Soldat, überwiegend in Norwegen. Ab 1947 lebte er als freier Schriftsteller u.a. im Saarland und in Darmstadt, ab 1958 in Bargfeld, Kreis Celle. Arno Schmidt starb 1979 in Celle.
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Mit ihnen ist die Bargfelder Umwelt abgeschritten voll Merkwürdigkeiten vom Tage, dem Aufwärtswaten im perlmuschelführenden Schmalwasser (In ›Gesellschaft von Bäumen‹), der Waldwanderung in schweißtreibender Hitze mit Teichbad und heißem Analysedisput (›Rohrfrei! ‹); dem Rundmarsch entgegen dem Tagesgestirn mit mathematisch-geodätischer Preisaufgabe, dem einsamen Trunk der Karteisklaven in der Jahresnacht und geselligem Schlurf der Whiskey-Gallone im Kleinbürger-Kneipenelysium (›Nightlife of the Guts‹), wo der Orpheuserzähler Düsterhenn, calibanischer Lästerer des Sete-Boß einer verpfuschten Welt, Hades-Quartier nimmt bei (›Pluto‹) O. Tulp.
Sich einquartiert hier am stygischen Bach auf der Suche nach der Jugendliebe des ›Leviathan‹ (›und sie hieß Fiete‹), aber nur auf eine Rieke im Stallhof trifft, deren Anblick erschreckt und vom alten Zauber befreit, der einst die erdachte Gestalt hervorgerufen. Düsterhenn schnürt sein Bündel, entflieht zur Nacht, ein zweites Mal desillusioniert vor den obszönen Riten anderer Plutogäste, der erynnischen Jägermaiden, die den Voyeur in der Scheune entdecken und hetzen, bis ihn der Levit in Sicherheit bringt. Neun Musen wachen professionell über Düsterhenns Enttäuschungen, die in einer kunstvoll-mehrschichtigen Sprache und deren Wortspiegelungen Ausdruck finden.
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Arno Schmidt, 1914 in Hamburg geboren, war nach dem Abitur und einer kaufmännischen Lehre 1937 - 1940 graphischer Lagerbuchhalter in Greiffenberg (Schlesien) und von 1940 bis 1945 Soldat, überwiegend in Norwegen. Ab 1947 lebte er als freier Schriftsteller u.a. im Saarland und in Darmstadt, ab 1958 in Bargfeld, Kreis Celle. Arno Schmidt starb 1979 in Celle.



