Orlando
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Description
Book Information
Author Description
Virginia Woolf wurde am 25. Januar 1882 als Tochter des Biographen und Literaten Sir Leslie Stephen in London geboren. Zusammen mit ihrem Mann, dem Kritiker Leonard Woolf, gründete sie 1917 den Verlag The Hogarth Press. Ihre Romane stellen sie als Schriftstellerin neben James Joyce und Marcel Proust. Zugleich war sie eine der lebendigsten Essayistinnen ihrer Zeit und hinterließ ein umfangreiches Tagebuch- und Briefwerk. Virginia Woolf nahm sich am 28. März 1941 in dem Fluß Ouse bei Lewes (Sussex) das Leben.
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Endlich habe ich diesen Klassiker gelesen. Allerdings fällt es mir schwer, diesen Roman zu bewerten. Es gibt Teile und Ideen in diesem Werk, die ich ganz großartig finde (ich möchte nicht spoilern). Und gleichzeitig glaube ich, dass ich andere Teile nicht so zu schätzen weiß, weil ich mich mit der englischsprachigen Literatur zu jener Zeit nicht auskenne. Es gibt Passagen, die so übertrieben antiquiert klingen, dass sie ironisch bzw. satirisch gemeint sein müssen. Denn die Ansatz dieses Romans ist total modern. Mir ist klar, weshalb Virginia Woolf so.eine herausragende Position in der Literatur einnimmt. Um mehr Sterne zu geben, müsste ich aber mehr zeitlich einordnen können; meine Lesebegeisterung war zwischendurch mäßig .... Sorry, Virginia... Ich muss absolut dringend noch weitere Werke von dieser Autorin lesen....
Mein erstes Werk, das ich von Virginia Woolf gelesen habe, hat mich begeistert und absolut überrascht (ich wusste vorher nichts über die Handlung, was ein großer Pluspunkt war!). Ich finde es großartig, wie in "Orlando" gesellschaftliche Konventionen und Geschlechterrollen hinterfragt und lächerlich gemacht werden. Damit ist diese "Biographie" immer noch erstaunlich aktuell. Wirklich witzig sind die Stellen, an denen die Leser*in direkt angesprochen wird und bspw. darüber sinniert wird, dass diese von einer solchen Biographie ja recht gelangweilt sein müsse. Warum dann trotzdem "nur" vier Sterne? Teilweise war der Schreibstil für mich dann doch etwas schwerfällig, sodass manche Textstellen sich ziemlich gezogen und träge auf mich gewirkt haben. Dennoch war es bestimmt nicht das letzte Buch, das ich von Virginia Woolf gelesen habe.
✨ Bücher, die ich vor 10 Jahren gelesen habe ✨ 📖 Orlando von Virginia Woolf Dieses Buch hat mich damals komplett überrascht. Ich hatte mit einem schweren Klassiker gerechnet — und bekam stattdessen einen Roman, der sich modern, verspielt und unglaublich klug anfühlt. Virginia Woolf erzählt die Geschichte von Orlando, einer Figur, die über mehrere Jahrhunderte lebt und dabei das Geschlecht wechselt: mal Mann, mal Frau. Orlando bewegt sich durch verschiedene Epochen der englischen Gesellschaft und erlebt dabei Liebe, Kunst, Macht und die Erwartungen, die an Männer und Frauen gestellt werden. Und obwohl das Buch bereits 1928 erschienen ist, wirken viele Gedanken darin erstaunlich modern. Gerade dieses Spiel mit Identität, Geschlechterrollen und gesellschaftlichen Regeln hat mich damals sehr beschäftigt — und tut es bis heute noch. Orlando ist eines dieser Bücher, das sich im Kopf festsetzt. Selbst zehn Jahre später denke ich immer wieder daran zurück. Vor allem Virginia Woolfs Sprache hat mich beeindruckt: elegant, klug, manchmal verträumt und gleichzeitig voller scharfer Beobachtungen. Dieses Buch hat mich neugierig auf ihre anderen Werke gemacht — und ich glaube, ich sollte wirklich endlich mehr von ihr lesen. Ein ungewöhnlicher, faszinierender Roman, der seiner Zeit weit voraus war. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Eine wundervolle Biografie und Verwandlung📖❤️
Orlando von Virginia Woolf ist ein Buch, womit ich nicht rechnete, dass es etwas Witz und Charme hat und so spannend ist.😄😍 In dem Buch geht es um den Mann Orlando, der am königlichem Hofe arbeitet und in den sich Königin Elisabeth verliebt. Er wird zum Schatzmeister befördert und führt ein Leben in adeliger Gesellschaft. Dieses hat er recht schnell satt. Verfolgt von einer "verliebten" Herzogin, lässt er sich nach Konstantinopel versetzen. Dort fällt er in einen tiefen Schlaf und wacht auf... als Frau im viktorianischen Zeitalter. 400 Jahre wird Orlando begleitet. Vom elisabethanischen Zeitalter, über das viktorianische, bis hin zum Ende der 1920er. Ich muss sagen, dass ich bis zu Verwandlung zur Frau, es relativ unspektakulär fand. Für mich ging die Geschichte erst richtig los und wurde auch spannend, als Orlando als Frau aufwachte. Ihre Gedankengänge mit zu bekommen, hatten mich nicht selten schmunzeln und lachen lassen. Natürlich war es auch wichtig, Orlando als Mann mitzubekommen und welche Erfahrungen und Gedanken er machte und hatte. Virginia Woolf hat einen interessanten und für mich mittlerweile außergewöhnlichen Schreibstil, den ich sehr mag. Ich las tatsächlich gleich die Geschichte, anstatt das Vorwort und ich kam richtig gut rein beim Lesen, von Anfang an. Die Geschichte befasst sich mit Frauenbewegung, sowie auch mit Trans🏳️🌈. Es ist schön, festzustellen, dass es in der damaligen Literatur schon solche Themen gab📖🥰. Was ich auch gut fand war, dass die Biografie von Orlando an eine reale Person in Virginia Woolfs Umfeld angelehnt war. Mit dieser Frau hatte sie eine enge Beziehung. Man merkt im Schreibstil, dass es nicht nur für sie Urlaub war beim Verfassen des Buches, sondern auch leicht war, dieses zu schreiben. Ein Buch was ich interessant und lesenswert finde.🥰
Kleine Herausforderung, aber machbar! Lohnt sich dran zu bleiben.
Ich bin froh, dass ich es bis zum Ende durchgezogen habe. Und sicherlich müsste ich es noch ein weiteres Mal lesen, um alles zu erfassen & zu verstehen. Der verschnörkelte Schreibstil mit langen Sätzen, und ihren Nebensätzen & Zwischenbemerkungen, gedanklichen Abschweifungen & Abzweigung, wie man es auch schon aus ihrem bekannten Essay kennt, haben es mir nicht leicht gemacht, nicht ebenfalls gedanklich abzudriften, sodass ich immer wieder zurück musste, um den Kerngedanken zu fassen und bei der Geschichte zu bleiben. Aber die Geschichte selbst ist unterhaltsam, amüsant, teilweise gespickt mit melancholischen Gedanken. Besonders habe ich mit der weiblichen Orlando sympathisiert, direkt nach der Verwandlung. Da wirkte sie noch stark, unabhängug und selbstbewusster. Doch je länger sie als Frau lebte, schien mir, als füge sie sich immer mehr ihrer "Frauenrolle" und den Zwängen der gesellschaftlichen Erwartung, wie selbstverständlich. Und obwohl dieser Roman 100 Jahre zurück liegt, stellt man fest, dass sich noch einiges ändern muss. Es ist nicht einfach, diesen Roman als Laie zu bewerten, beinahe eine Anmaßung,und sicherlich ist es ein Meisterwerk, wenn ich auch das ganze Literaturen-Game dahinter gut genug verstehen würde. Aber da fehlt es mir an Background-Wissen , um auch noch diesen Teil der Geschichte zu bewerten, daher nur 3,5 Sterne. Aber eigentlich mehr.

Schlägt richtige Kapriolen
Ich bin mit viel Neugier an dieses Buch herangegangen, der Klappentext hat gleichzeitig alles versprochen und doch so wenig angekündigt. Tatsächlich war es genau so, dieses Buch zu lesen. Der Schreibstil ist leicht und verspielt, immer wieder schwillt er an und ab wie ein Flüsschen, was ich sehr genossen habe. Die Gedanken dahinter sind aber sehr clever, immer noch topaktuell, aber nie ausgelutscht oder totgetreten, obwohl sie regelmäßig wiederkommen. In mir persönlich hat der Gedanke ein starkes Echo hinterlassen, dass Orlando nach ihrer Verwandlung in eine Frau feststellt, wie viele Erwartungen an eine derartige Rolle geknüpft sind. Virginia Woolf hat sehr kluge und ausgiebige Gedanken darüber, was es bedeutet eine Frau zu sein und was das bedeutet, aber die Spitzen werden mit einem leicht spöttischen Knicks serviert. Das mag ich. Feminismus wichtig. Aber ich finde, man darf feministisches Gedankengut auch mit einem Augenzwinkern weitergeben.
Meisterwerk oder Meisterinwerk
Ich habe das Buch gelesen, als ich noch sehr jung war und zuerst hatte ich die Verfilmung mit Tilda Swinton gesehen. Jetzt habe ich mir eine gebundene Ausgabe gekauft. Als ich den Anfang jetzt las, war es doch ganz schrecklich martialisch, dass hatte ich früher besser weggesteckt, durch viele Ritterfilme. Das Buch wird dann feinsinniger. Damals verstand ich nicht viel von der englischen Geschichte und hätte am liebsten englische Geschichte studiert, Virginia war da echt im Vorteil. Gut die Story von Elisabeth I. und Maria Stuart kannte ich. Virginia zeigt was für den Orlando m. Ein selbstverständliches Recht war ist für Orlando w. aufgehoben und sie muss kämpfen. Na ich will nichts verraten. Ich werde das Buch demnächst nochmals gernr lesen.
Die Geschichte folgt dem Leben von Orlando, einem jungen Mann aus der elisabethanischen Zeit, der sich in eine Frau verwandelt. In einer Mischung aus historischer Fiktion, Fantasie und Satire beleuchtet Woolf Themen wie Geschlechtsidentität, Fluidität und die gesellschaftlichen Normen, die das Leben ihrer Protagonistin bestimmen. ✨ Die Erzählung beginnt im 16. Jahrhundert, als Orlando noch ein Mann ist, und begleitet ihn über mehrere Jahrhunderte hinweg, wobei er von einem historischen Moment zum nächsten springt. Der Wendepunkt der Geschichte, Orlando’s Transformation von Mann zu Frau, erfolgt fast beiläufig und wird von Woolf mehr als Kommentar zur Fluidität von Geschlecht und Identität verstanden. Der Roman bietet eine Reflexion darüber, wie das Außenbild einer Person – sei es das Geschlecht oder die gesellschaftliche Rolle – durch die Zeit und soziale Konventionen geprägt wird, während das innere Selbst weniger verändert bleibt. Die Autorin nutzt Orlando als Spiegel, um gesellschaftliche Erwartungshaltungen zu hinterfragen und die Zwänge zu beleuchten, die Geschlechterrollen mit sich bringen. Was mich aber gestört hat, ist privilegierte Sichtweise, die Orlando als aristokratischer Charakter mit all seinen Vorzügen und Freiheiten durch die Jahrhunderte führt. Virginia Woolf scheint wenig Interesse daran zu haben, die Erfahrungen der weniger privilegierten Schichten in den dargestellten Epochen zu erfassen. Die sehr enge, oft elitär wirkende Perspektive macht das Werk zwar zu einer tiefgründigen Auseinandersetzung mit Identität und Geschlecht, lässt jedoch andere gesellschaftliche Dimensionen praktisch komplett außer Acht. Auch die Tatsache, dass Orlando nach seiner:ihrem Geschlechterwechsel stärker in die stereotypen Rollen einer Frau verfällt, fand ich störend. Obwohl Orlando zunächst keine große Veränderung in der eigenen Identität bemerkt, führt die gesellschaftliche Rolle einer Frau sie zunehmend zu mehr Bescheidenheit und Eitelkeit. Hier stellt sich die Frage, ob Virginia Woolf nicht selbst bestimmte Rollenbilder zementiert, statt sie zu hinterfragen. 🤔🔍 Für mich war es anfangs eine Herausforderung, da ich das Hörbuch auf Englisch hörte, was viel Konzentration erforderte. Die poetische Sprache, die so oft zwischen Historie und Fiktion schwankt, verlangt mir einiges ab. Die Übergänge von Orlando’s männlicher zu seiner weiblichen Perspektive sind geschickt eingebaut (ich hab aber ehrlicherweise kurz gebraucht, um es zu checken). Trotz der Komplexität des Textes gibt es immer wieder humorvolle und satirische Momente, in denen Woolf die Gesellschaft und ihre Konventionen aufs Korn nimmt. 🎧📚 Die Geschichte springt nicht nur zwischen Jahrhunderten und Geschlechtern, sondern auch zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Stufen und literarischen Strömungen. Besonders spannend ist die Auseinandersetzung mit der Literatur und dem Veränderten literarischen Geschmack im Laufe der Jahrhunderte. Orlando, der zu Beginn des Romans als Dichter kämpft, um Anerkennung zu finden, erlebt eine Welt, in der Literatur und Kunst kontinuierlichen Wandlungen unterzogen werden. 📖🖋️ Was ich jedoch wirklich groß anmerken muss - und ja, das Buch ist 1928 erschienen - ist der Rassismus im Roman. In mehreren Passagen wird die „barbarische“ Welt Afrikas und des Osmanischen Reiches in einem echt kritischen und herabwürdigenden Ton beschrieben, der wirklich unangenehm zu hören ist. Solche Darstellungen wirken besonders unangemessen, wenn man bedenkt, dass Woolf selbst eine sehr progressive Haltung in vielen anderen Bereichen einnahm. ⚠️ Fazit: Virginia Woolf gelingt es, ein Bild von Identität zu zeichnen, das viel weniger starr und viel flexibler ist, als wir es oft in der Gesellschaft sehen. Orlando als Charakter ist so viel mehr als nur eine literarische Figur; er:sie wird zu einem Symbol für das stetige Streben nach Selbstfindung und einem Leben jenseits von Normen. Für Fans von Virginia Woolf wahrscheinlich ein Muss, für mich nach "Ein Zimmer für sich allein" erneut die Frage, ob sie und ich einfach keine Besties werden. ⭐⭐⭐
Dieses Buch hat mich total überrascht, aber irgendwie auch auf dem falschen Fuß erwischt. Die Geschichte des jungen Adligen Orlando, erstreckt sich über mehr als 300 Jahre, in denen er kaum altert, dagegen zur Halbzeit zum Geschlechtswandler wird. Der Herr Orlando genießt im elisabethanischen Zeitalter die Gesellschaft am Hof der Queen, verliebt sich in eine hübsche Russin und trauert ihrem Verlust nach und langweilt sich zunehmend in seinen verschiedenen Rollen. Nach der sehr kurzen, aber eindrucksvollen Szene der Umwandlung vom Mann zur Frau während eines langen Schlafs kämpft Frau Orlando im viktorianischen Zeitalter mit den frauendiskriminierenden und biederen Ansichten der Gesellschaft. Das Buch ist durchaus aktuell hinsichtlich der Gender-Thematik. Heutzutage würden man es vielleicht Romantic Fantasy mit Magic Realism und eine Transgender-Character bezeichnen. Sprachlich ein Genuss, aber in Bezug auf Handlung und Satire mir einfach zu überdreht. Die für mich interessantes Abschnitte waren die Momente, in dem sich die Erzählerin, also die Biographin Virginia Woolf, direkt an ihre Leserschaft wendet und ihre Rolle als Chronistin ironisch beäugt und wertet. Damit nimmt sie ein ganzes Genre aufs Korn. Virginia Woolf scheint beim Schreiben dieses Buchs geradezu vor Ideen, Kampfgeist und Lebensfreude zu sprühen. Das hätte mich eigentlich begeistern müssen, aber vielleicht war es das falsche Buch in einer verrückten Zeit. Oder mir liegt mir die depressive, melancholische VW, z.B. Mrs Dalloway, einfach mehr. Ich habe es trotzdem nicht bereut, Orlando gelesen zu haben.
Dieses Buch hat mich total überrascht, aber irgendwie auch auf dem falschen Fuß erwischt. Die Geschichte des jungen Adligen Orlando, erstreckt sich über mehr als 300 Jahre, in denen er kaum altert, dagegen zur Halbzeit zum Geschlechtswandler wird. Der Herr Orlando genießt im elisabethanischen Zeitalter die Gesellschaft am Hof der Queen, verliebt sich in eine hübsche Russin und trauert ihrem Verlust nach und langweilt sich zunehmend in seinen verschiedenen Rollen. Nach der sehr kurzen, aber eindrucksvollen Szene der Umwandlung vom Mann zur Frau während eines langen Schlafs kämpft Frau Orlando im viktorianischen Zeitalter mit den frauendiskriminierenden und biederen Ansichten der Gesellschaft. Das Buch ist durchaus aktuell hinsichtlich der Gender-Thematik. Heutzutage würden man es vielleicht Romantic Fantasy mit Magic Realism und eine Transgender-Character bezeichnen. Sprachlich ein Genuss, aber in Bezug auf Handlung und Satire mir einfach zu überdreht. Die für mich interessantes Abschnitte waren die Momente, in dem sich die Erzählerin, also die Biographin Virginia Woolf, direkt an ihre Leserschaft wendet und ihre Rolle als Chronistin ironisch beäugt und wertet. Damit nimmt sie ein ganzes Genre aufs Korn. Virginia Woolf scheint beim Schreiben dieses Buchs geradezu vor Ideen, Kampfgeist und Lebensfreude zu sprühen. Das hätte mich eigentlich begeistern müssen, aber vielleicht war es das falsche Buch in einer verrückten Zeit. Oder mir liegt mir die depressive, melancholische VW, z.B. Mrs Dalloway, einfach mehr. Ich habe es trotzdem nicht bereut, Orlando gelesen zu haben.
Ein Kunstwerk
Orlando wird immer wieder neu geboren mal als Mann und mal als Frau. Er lebt zum Anfang zur Zeit Elisabeth 1 In dem Buch ist sehr viel Information über die englische Geschichte und es gibt sehr viel zu wissen, dass man eigentlich anhalten möchte um sich zu informieren. Dann wird man aber mit dem Buch nie fertig. An Besten 2x lesen.
Schwer zu lesen
Habe das Buch im Rahmen eines Buchclubs gelesen und fand es sehr schwer reinzukommen. Habe erst das Hörbuch auf Spotify auf Englisch gehört, dann die kostenlose Buchversion im Kindle gelesen, dann noch eine Buchversion aus der Bibliothek ausgeliehenen und am Ende die letzten Kapitel als deutsche Hörbuchversion in der ARD Audiothek gehört. Ein paar der Gedanken im Buch fand ich interessant, vor allem die Verwandlung von Orlando vom Mann zur Frau. Aber die restliche Geschichte hat mich nicht gepackt.
Absolute Weltklasse!
Hallihallo ihr Lieben ! Das erste Buch, was ich von Virginia Woolf gelesen habe. Orlando ist ein Mann der in der Tudorzeit unter Königin Elizabeth I. lebt. Er stammt vom Adel ab und hat literarische Ambitionen am königlichen Hof. Im laufe von vier Jahrhunderten wechselt er von Mann zu Frau. Erst als Gesandter in Konstantinopel, dann als große Dame der Gesellschaft. Er/ Sie sucht Abenteuer, Liebe & Poesie. Bis er in der modernen Gegenwart ankommt. Virginia Woolf schreibt hier eine Romanbiographie, die ganz Interessant ist und was neues Darstellt.
Dieses Buch hat mich total überrascht, aber irgendwie auch auf dem falschen Fuß erwischt. Die Geschichte des jungen Adligen Orlando, erstreckt sich über mehr als 300 Jahre, in denen er kaum altert, dagegen zur Halbzeit zum Geschlechtswandler wird. Der Herr Orlando genießt im elisabethanischen Zeitalter die Gesellschaft am Hof der Queen, verliebt sich in eine hübsche Russin und trauert ihrem Verlust nach und langweilt sich zunehmend in seinen verschiedenen Rollen. Nach der sehr kurzen, aber eindrucksvollen Szene der Umwandlung vom Mann zur Frau während eines langen Schlafs kämpft Frau Orlando im viktorianischen Zeitalter mit den frauendiskriminierenden und biederen Ansichten der Gesellschaft. Das Buch ist durchaus aktuell hinsichtlich der Gender-Thematik. Heutzutage würden man es vielleicht Romantic Fantasy mit Magic Realism und eine Transgender-Character bezeichnen. Sprachlich ein Genuss, aber in Bezug auf Handlung und Satire mir einfach zu überdreht. Die für mich interessantes Abschnitte waren die Momente, in dem sich die Erzählerin, also die Biographin Virginia Woolf, direkt an ihre Leserschaft wendet und ihre Rolle als Chronistin ironisch beäugt und wertet. Damit nimmt sie ein ganzes Genre aufs Korn. Virginia Woolf scheint beim Schreiben dieses Buchs geradezu vor Ideen, Kampfgeist und Lebensfreude zu sprühen. Das hätte mich eigentlich begeistern müssen, aber vielleicht war es das falsche Buch in einer verrückten Zeit. Oder mir liegt mir die depressive, melancholische VW, z.B. Mrs Dalloway, einfach mehr. Ich habe es trotzdem nicht bereut, Orlando gelesen zu haben.
La Woolf parlava di Orlando come di un unicum nella sua produzione, ed ora che l'ho letto non è difficile capire perchè. In questo romanzo è tutto lieve, brillante, ampio. Mentre ne "La signora Dalloway" la trama era concentrata in 12 ore, qui spazia per 3 secoli; l'autrice ci ha abituati ad introspezioni profonde che si sostituiscono agli avvenimenti (non succede nulla di solito nelle sue opere) qui invece abbiamo amori, guerre, fughe, ed anche se i monologhi interiori sono presenti, non hanno la solita intensità. Ogni tanto ci sono momenti filosofeggianti, altre volte riflessioni acute sull'arte e la letteratura, ma l'ironia di fondo non ci abbandona mai ed è costante la sensazione che sia un libro che non si prende sul serio. Questo non ne diminuisce certo il valore letterario, perchè la prosa della Woolf è sempre intrisa di lirismo; qui poi è particolarmente elaborata, con una sovrabbondanza di metafore e virtuosismi.Gli esperimenti linguistici della Woolf mi lasciano incantata davanti al suo talento, ma non mi permettono di godermi davvero i suoi libri. Anche in un romanzo apparentemente leggero come questo, lo stile così aulico e barocco mi ha reso difficile la lettura; le tante descrizioni e le digressioni non hanno aiutato, ed il risultato finale è stata un'esperienza istruttiva, ma mai davvero piacevole.
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Book Information
Author Description
Virginia Woolf wurde am 25. Januar 1882 als Tochter des Biographen und Literaten Sir Leslie Stephen in London geboren. Zusammen mit ihrem Mann, dem Kritiker Leonard Woolf, gründete sie 1917 den Verlag The Hogarth Press. Ihre Romane stellen sie als Schriftstellerin neben James Joyce und Marcel Proust. Zugleich war sie eine der lebendigsten Essayistinnen ihrer Zeit und hinterließ ein umfangreiches Tagebuch- und Briefwerk. Virginia Woolf nahm sich am 28. März 1941 in dem Fluß Ouse bei Lewes (Sussex) das Leben.
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Endlich habe ich diesen Klassiker gelesen. Allerdings fällt es mir schwer, diesen Roman zu bewerten. Es gibt Teile und Ideen in diesem Werk, die ich ganz großartig finde (ich möchte nicht spoilern). Und gleichzeitig glaube ich, dass ich andere Teile nicht so zu schätzen weiß, weil ich mich mit der englischsprachigen Literatur zu jener Zeit nicht auskenne. Es gibt Passagen, die so übertrieben antiquiert klingen, dass sie ironisch bzw. satirisch gemeint sein müssen. Denn die Ansatz dieses Romans ist total modern. Mir ist klar, weshalb Virginia Woolf so.eine herausragende Position in der Literatur einnimmt. Um mehr Sterne zu geben, müsste ich aber mehr zeitlich einordnen können; meine Lesebegeisterung war zwischendurch mäßig .... Sorry, Virginia... Ich muss absolut dringend noch weitere Werke von dieser Autorin lesen....
Mein erstes Werk, das ich von Virginia Woolf gelesen habe, hat mich begeistert und absolut überrascht (ich wusste vorher nichts über die Handlung, was ein großer Pluspunkt war!). Ich finde es großartig, wie in "Orlando" gesellschaftliche Konventionen und Geschlechterrollen hinterfragt und lächerlich gemacht werden. Damit ist diese "Biographie" immer noch erstaunlich aktuell. Wirklich witzig sind die Stellen, an denen die Leser*in direkt angesprochen wird und bspw. darüber sinniert wird, dass diese von einer solchen Biographie ja recht gelangweilt sein müsse. Warum dann trotzdem "nur" vier Sterne? Teilweise war der Schreibstil für mich dann doch etwas schwerfällig, sodass manche Textstellen sich ziemlich gezogen und träge auf mich gewirkt haben. Dennoch war es bestimmt nicht das letzte Buch, das ich von Virginia Woolf gelesen habe.
✨ Bücher, die ich vor 10 Jahren gelesen habe ✨ 📖 Orlando von Virginia Woolf Dieses Buch hat mich damals komplett überrascht. Ich hatte mit einem schweren Klassiker gerechnet — und bekam stattdessen einen Roman, der sich modern, verspielt und unglaublich klug anfühlt. Virginia Woolf erzählt die Geschichte von Orlando, einer Figur, die über mehrere Jahrhunderte lebt und dabei das Geschlecht wechselt: mal Mann, mal Frau. Orlando bewegt sich durch verschiedene Epochen der englischen Gesellschaft und erlebt dabei Liebe, Kunst, Macht und die Erwartungen, die an Männer und Frauen gestellt werden. Und obwohl das Buch bereits 1928 erschienen ist, wirken viele Gedanken darin erstaunlich modern. Gerade dieses Spiel mit Identität, Geschlechterrollen und gesellschaftlichen Regeln hat mich damals sehr beschäftigt — und tut es bis heute noch. Orlando ist eines dieser Bücher, das sich im Kopf festsetzt. Selbst zehn Jahre später denke ich immer wieder daran zurück. Vor allem Virginia Woolfs Sprache hat mich beeindruckt: elegant, klug, manchmal verträumt und gleichzeitig voller scharfer Beobachtungen. Dieses Buch hat mich neugierig auf ihre anderen Werke gemacht — und ich glaube, ich sollte wirklich endlich mehr von ihr lesen. Ein ungewöhnlicher, faszinierender Roman, der seiner Zeit weit voraus war. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Eine wundervolle Biografie und Verwandlung📖❤️
Orlando von Virginia Woolf ist ein Buch, womit ich nicht rechnete, dass es etwas Witz und Charme hat und so spannend ist.😄😍 In dem Buch geht es um den Mann Orlando, der am königlichem Hofe arbeitet und in den sich Königin Elisabeth verliebt. Er wird zum Schatzmeister befördert und führt ein Leben in adeliger Gesellschaft. Dieses hat er recht schnell satt. Verfolgt von einer "verliebten" Herzogin, lässt er sich nach Konstantinopel versetzen. Dort fällt er in einen tiefen Schlaf und wacht auf... als Frau im viktorianischen Zeitalter. 400 Jahre wird Orlando begleitet. Vom elisabethanischen Zeitalter, über das viktorianische, bis hin zum Ende der 1920er. Ich muss sagen, dass ich bis zu Verwandlung zur Frau, es relativ unspektakulär fand. Für mich ging die Geschichte erst richtig los und wurde auch spannend, als Orlando als Frau aufwachte. Ihre Gedankengänge mit zu bekommen, hatten mich nicht selten schmunzeln und lachen lassen. Natürlich war es auch wichtig, Orlando als Mann mitzubekommen und welche Erfahrungen und Gedanken er machte und hatte. Virginia Woolf hat einen interessanten und für mich mittlerweile außergewöhnlichen Schreibstil, den ich sehr mag. Ich las tatsächlich gleich die Geschichte, anstatt das Vorwort und ich kam richtig gut rein beim Lesen, von Anfang an. Die Geschichte befasst sich mit Frauenbewegung, sowie auch mit Trans🏳️🌈. Es ist schön, festzustellen, dass es in der damaligen Literatur schon solche Themen gab📖🥰. Was ich auch gut fand war, dass die Biografie von Orlando an eine reale Person in Virginia Woolfs Umfeld angelehnt war. Mit dieser Frau hatte sie eine enge Beziehung. Man merkt im Schreibstil, dass es nicht nur für sie Urlaub war beim Verfassen des Buches, sondern auch leicht war, dieses zu schreiben. Ein Buch was ich interessant und lesenswert finde.🥰
Kleine Herausforderung, aber machbar! Lohnt sich dran zu bleiben.
Ich bin froh, dass ich es bis zum Ende durchgezogen habe. Und sicherlich müsste ich es noch ein weiteres Mal lesen, um alles zu erfassen & zu verstehen. Der verschnörkelte Schreibstil mit langen Sätzen, und ihren Nebensätzen & Zwischenbemerkungen, gedanklichen Abschweifungen & Abzweigung, wie man es auch schon aus ihrem bekannten Essay kennt, haben es mir nicht leicht gemacht, nicht ebenfalls gedanklich abzudriften, sodass ich immer wieder zurück musste, um den Kerngedanken zu fassen und bei der Geschichte zu bleiben. Aber die Geschichte selbst ist unterhaltsam, amüsant, teilweise gespickt mit melancholischen Gedanken. Besonders habe ich mit der weiblichen Orlando sympathisiert, direkt nach der Verwandlung. Da wirkte sie noch stark, unabhängug und selbstbewusster. Doch je länger sie als Frau lebte, schien mir, als füge sie sich immer mehr ihrer "Frauenrolle" und den Zwängen der gesellschaftlichen Erwartung, wie selbstverständlich. Und obwohl dieser Roman 100 Jahre zurück liegt, stellt man fest, dass sich noch einiges ändern muss. Es ist nicht einfach, diesen Roman als Laie zu bewerten, beinahe eine Anmaßung,und sicherlich ist es ein Meisterwerk, wenn ich auch das ganze Literaturen-Game dahinter gut genug verstehen würde. Aber da fehlt es mir an Background-Wissen , um auch noch diesen Teil der Geschichte zu bewerten, daher nur 3,5 Sterne. Aber eigentlich mehr.

Schlägt richtige Kapriolen
Ich bin mit viel Neugier an dieses Buch herangegangen, der Klappentext hat gleichzeitig alles versprochen und doch so wenig angekündigt. Tatsächlich war es genau so, dieses Buch zu lesen. Der Schreibstil ist leicht und verspielt, immer wieder schwillt er an und ab wie ein Flüsschen, was ich sehr genossen habe. Die Gedanken dahinter sind aber sehr clever, immer noch topaktuell, aber nie ausgelutscht oder totgetreten, obwohl sie regelmäßig wiederkommen. In mir persönlich hat der Gedanke ein starkes Echo hinterlassen, dass Orlando nach ihrer Verwandlung in eine Frau feststellt, wie viele Erwartungen an eine derartige Rolle geknüpft sind. Virginia Woolf hat sehr kluge und ausgiebige Gedanken darüber, was es bedeutet eine Frau zu sein und was das bedeutet, aber die Spitzen werden mit einem leicht spöttischen Knicks serviert. Das mag ich. Feminismus wichtig. Aber ich finde, man darf feministisches Gedankengut auch mit einem Augenzwinkern weitergeben.
Meisterwerk oder Meisterinwerk
Ich habe das Buch gelesen, als ich noch sehr jung war und zuerst hatte ich die Verfilmung mit Tilda Swinton gesehen. Jetzt habe ich mir eine gebundene Ausgabe gekauft. Als ich den Anfang jetzt las, war es doch ganz schrecklich martialisch, dass hatte ich früher besser weggesteckt, durch viele Ritterfilme. Das Buch wird dann feinsinniger. Damals verstand ich nicht viel von der englischen Geschichte und hätte am liebsten englische Geschichte studiert, Virginia war da echt im Vorteil. Gut die Story von Elisabeth I. und Maria Stuart kannte ich. Virginia zeigt was für den Orlando m. Ein selbstverständliches Recht war ist für Orlando w. aufgehoben und sie muss kämpfen. Na ich will nichts verraten. Ich werde das Buch demnächst nochmals gernr lesen.
Die Geschichte folgt dem Leben von Orlando, einem jungen Mann aus der elisabethanischen Zeit, der sich in eine Frau verwandelt. In einer Mischung aus historischer Fiktion, Fantasie und Satire beleuchtet Woolf Themen wie Geschlechtsidentität, Fluidität und die gesellschaftlichen Normen, die das Leben ihrer Protagonistin bestimmen. ✨ Die Erzählung beginnt im 16. Jahrhundert, als Orlando noch ein Mann ist, und begleitet ihn über mehrere Jahrhunderte hinweg, wobei er von einem historischen Moment zum nächsten springt. Der Wendepunkt der Geschichte, Orlando’s Transformation von Mann zu Frau, erfolgt fast beiläufig und wird von Woolf mehr als Kommentar zur Fluidität von Geschlecht und Identität verstanden. Der Roman bietet eine Reflexion darüber, wie das Außenbild einer Person – sei es das Geschlecht oder die gesellschaftliche Rolle – durch die Zeit und soziale Konventionen geprägt wird, während das innere Selbst weniger verändert bleibt. Die Autorin nutzt Orlando als Spiegel, um gesellschaftliche Erwartungshaltungen zu hinterfragen und die Zwänge zu beleuchten, die Geschlechterrollen mit sich bringen. Was mich aber gestört hat, ist privilegierte Sichtweise, die Orlando als aristokratischer Charakter mit all seinen Vorzügen und Freiheiten durch die Jahrhunderte führt. Virginia Woolf scheint wenig Interesse daran zu haben, die Erfahrungen der weniger privilegierten Schichten in den dargestellten Epochen zu erfassen. Die sehr enge, oft elitär wirkende Perspektive macht das Werk zwar zu einer tiefgründigen Auseinandersetzung mit Identität und Geschlecht, lässt jedoch andere gesellschaftliche Dimensionen praktisch komplett außer Acht. Auch die Tatsache, dass Orlando nach seiner:ihrem Geschlechterwechsel stärker in die stereotypen Rollen einer Frau verfällt, fand ich störend. Obwohl Orlando zunächst keine große Veränderung in der eigenen Identität bemerkt, führt die gesellschaftliche Rolle einer Frau sie zunehmend zu mehr Bescheidenheit und Eitelkeit. Hier stellt sich die Frage, ob Virginia Woolf nicht selbst bestimmte Rollenbilder zementiert, statt sie zu hinterfragen. 🤔🔍 Für mich war es anfangs eine Herausforderung, da ich das Hörbuch auf Englisch hörte, was viel Konzentration erforderte. Die poetische Sprache, die so oft zwischen Historie und Fiktion schwankt, verlangt mir einiges ab. Die Übergänge von Orlando’s männlicher zu seiner weiblichen Perspektive sind geschickt eingebaut (ich hab aber ehrlicherweise kurz gebraucht, um es zu checken). Trotz der Komplexität des Textes gibt es immer wieder humorvolle und satirische Momente, in denen Woolf die Gesellschaft und ihre Konventionen aufs Korn nimmt. 🎧📚 Die Geschichte springt nicht nur zwischen Jahrhunderten und Geschlechtern, sondern auch zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Stufen und literarischen Strömungen. Besonders spannend ist die Auseinandersetzung mit der Literatur und dem Veränderten literarischen Geschmack im Laufe der Jahrhunderte. Orlando, der zu Beginn des Romans als Dichter kämpft, um Anerkennung zu finden, erlebt eine Welt, in der Literatur und Kunst kontinuierlichen Wandlungen unterzogen werden. 📖🖋️ Was ich jedoch wirklich groß anmerken muss - und ja, das Buch ist 1928 erschienen - ist der Rassismus im Roman. In mehreren Passagen wird die „barbarische“ Welt Afrikas und des Osmanischen Reiches in einem echt kritischen und herabwürdigenden Ton beschrieben, der wirklich unangenehm zu hören ist. Solche Darstellungen wirken besonders unangemessen, wenn man bedenkt, dass Woolf selbst eine sehr progressive Haltung in vielen anderen Bereichen einnahm. ⚠️ Fazit: Virginia Woolf gelingt es, ein Bild von Identität zu zeichnen, das viel weniger starr und viel flexibler ist, als wir es oft in der Gesellschaft sehen. Orlando als Charakter ist so viel mehr als nur eine literarische Figur; er:sie wird zu einem Symbol für das stetige Streben nach Selbstfindung und einem Leben jenseits von Normen. Für Fans von Virginia Woolf wahrscheinlich ein Muss, für mich nach "Ein Zimmer für sich allein" erneut die Frage, ob sie und ich einfach keine Besties werden. ⭐⭐⭐
Dieses Buch hat mich total überrascht, aber irgendwie auch auf dem falschen Fuß erwischt. Die Geschichte des jungen Adligen Orlando, erstreckt sich über mehr als 300 Jahre, in denen er kaum altert, dagegen zur Halbzeit zum Geschlechtswandler wird. Der Herr Orlando genießt im elisabethanischen Zeitalter die Gesellschaft am Hof der Queen, verliebt sich in eine hübsche Russin und trauert ihrem Verlust nach und langweilt sich zunehmend in seinen verschiedenen Rollen. Nach der sehr kurzen, aber eindrucksvollen Szene der Umwandlung vom Mann zur Frau während eines langen Schlafs kämpft Frau Orlando im viktorianischen Zeitalter mit den frauendiskriminierenden und biederen Ansichten der Gesellschaft. Das Buch ist durchaus aktuell hinsichtlich der Gender-Thematik. Heutzutage würden man es vielleicht Romantic Fantasy mit Magic Realism und eine Transgender-Character bezeichnen. Sprachlich ein Genuss, aber in Bezug auf Handlung und Satire mir einfach zu überdreht. Die für mich interessantes Abschnitte waren die Momente, in dem sich die Erzählerin, also die Biographin Virginia Woolf, direkt an ihre Leserschaft wendet und ihre Rolle als Chronistin ironisch beäugt und wertet. Damit nimmt sie ein ganzes Genre aufs Korn. Virginia Woolf scheint beim Schreiben dieses Buchs geradezu vor Ideen, Kampfgeist und Lebensfreude zu sprühen. Das hätte mich eigentlich begeistern müssen, aber vielleicht war es das falsche Buch in einer verrückten Zeit. Oder mir liegt mir die depressive, melancholische VW, z.B. Mrs Dalloway, einfach mehr. Ich habe es trotzdem nicht bereut, Orlando gelesen zu haben.
Dieses Buch hat mich total überrascht, aber irgendwie auch auf dem falschen Fuß erwischt. Die Geschichte des jungen Adligen Orlando, erstreckt sich über mehr als 300 Jahre, in denen er kaum altert, dagegen zur Halbzeit zum Geschlechtswandler wird. Der Herr Orlando genießt im elisabethanischen Zeitalter die Gesellschaft am Hof der Queen, verliebt sich in eine hübsche Russin und trauert ihrem Verlust nach und langweilt sich zunehmend in seinen verschiedenen Rollen. Nach der sehr kurzen, aber eindrucksvollen Szene der Umwandlung vom Mann zur Frau während eines langen Schlafs kämpft Frau Orlando im viktorianischen Zeitalter mit den frauendiskriminierenden und biederen Ansichten der Gesellschaft. Das Buch ist durchaus aktuell hinsichtlich der Gender-Thematik. Heutzutage würden man es vielleicht Romantic Fantasy mit Magic Realism und eine Transgender-Character bezeichnen. Sprachlich ein Genuss, aber in Bezug auf Handlung und Satire mir einfach zu überdreht. Die für mich interessantes Abschnitte waren die Momente, in dem sich die Erzählerin, also die Biographin Virginia Woolf, direkt an ihre Leserschaft wendet und ihre Rolle als Chronistin ironisch beäugt und wertet. Damit nimmt sie ein ganzes Genre aufs Korn. Virginia Woolf scheint beim Schreiben dieses Buchs geradezu vor Ideen, Kampfgeist und Lebensfreude zu sprühen. Das hätte mich eigentlich begeistern müssen, aber vielleicht war es das falsche Buch in einer verrückten Zeit. Oder mir liegt mir die depressive, melancholische VW, z.B. Mrs Dalloway, einfach mehr. Ich habe es trotzdem nicht bereut, Orlando gelesen zu haben.
Ein Kunstwerk
Orlando wird immer wieder neu geboren mal als Mann und mal als Frau. Er lebt zum Anfang zur Zeit Elisabeth 1 In dem Buch ist sehr viel Information über die englische Geschichte und es gibt sehr viel zu wissen, dass man eigentlich anhalten möchte um sich zu informieren. Dann wird man aber mit dem Buch nie fertig. An Besten 2x lesen.
Schwer zu lesen
Habe das Buch im Rahmen eines Buchclubs gelesen und fand es sehr schwer reinzukommen. Habe erst das Hörbuch auf Spotify auf Englisch gehört, dann die kostenlose Buchversion im Kindle gelesen, dann noch eine Buchversion aus der Bibliothek ausgeliehenen und am Ende die letzten Kapitel als deutsche Hörbuchversion in der ARD Audiothek gehört. Ein paar der Gedanken im Buch fand ich interessant, vor allem die Verwandlung von Orlando vom Mann zur Frau. Aber die restliche Geschichte hat mich nicht gepackt.
Absolute Weltklasse!
Hallihallo ihr Lieben ! Das erste Buch, was ich von Virginia Woolf gelesen habe. Orlando ist ein Mann der in der Tudorzeit unter Königin Elizabeth I. lebt. Er stammt vom Adel ab und hat literarische Ambitionen am königlichen Hof. Im laufe von vier Jahrhunderten wechselt er von Mann zu Frau. Erst als Gesandter in Konstantinopel, dann als große Dame der Gesellschaft. Er/ Sie sucht Abenteuer, Liebe & Poesie. Bis er in der modernen Gegenwart ankommt. Virginia Woolf schreibt hier eine Romanbiographie, die ganz Interessant ist und was neues Darstellt.
Dieses Buch hat mich total überrascht, aber irgendwie auch auf dem falschen Fuß erwischt. Die Geschichte des jungen Adligen Orlando, erstreckt sich über mehr als 300 Jahre, in denen er kaum altert, dagegen zur Halbzeit zum Geschlechtswandler wird. Der Herr Orlando genießt im elisabethanischen Zeitalter die Gesellschaft am Hof der Queen, verliebt sich in eine hübsche Russin und trauert ihrem Verlust nach und langweilt sich zunehmend in seinen verschiedenen Rollen. Nach der sehr kurzen, aber eindrucksvollen Szene der Umwandlung vom Mann zur Frau während eines langen Schlafs kämpft Frau Orlando im viktorianischen Zeitalter mit den frauendiskriminierenden und biederen Ansichten der Gesellschaft. Das Buch ist durchaus aktuell hinsichtlich der Gender-Thematik. Heutzutage würden man es vielleicht Romantic Fantasy mit Magic Realism und eine Transgender-Character bezeichnen. Sprachlich ein Genuss, aber in Bezug auf Handlung und Satire mir einfach zu überdreht. Die für mich interessantes Abschnitte waren die Momente, in dem sich die Erzählerin, also die Biographin Virginia Woolf, direkt an ihre Leserschaft wendet und ihre Rolle als Chronistin ironisch beäugt und wertet. Damit nimmt sie ein ganzes Genre aufs Korn. Virginia Woolf scheint beim Schreiben dieses Buchs geradezu vor Ideen, Kampfgeist und Lebensfreude zu sprühen. Das hätte mich eigentlich begeistern müssen, aber vielleicht war es das falsche Buch in einer verrückten Zeit. Oder mir liegt mir die depressive, melancholische VW, z.B. Mrs Dalloway, einfach mehr. Ich habe es trotzdem nicht bereut, Orlando gelesen zu haben.
La Woolf parlava di Orlando come di un unicum nella sua produzione, ed ora che l'ho letto non è difficile capire perchè. In questo romanzo è tutto lieve, brillante, ampio. Mentre ne "La signora Dalloway" la trama era concentrata in 12 ore, qui spazia per 3 secoli; l'autrice ci ha abituati ad introspezioni profonde che si sostituiscono agli avvenimenti (non succede nulla di solito nelle sue opere) qui invece abbiamo amori, guerre, fughe, ed anche se i monologhi interiori sono presenti, non hanno la solita intensità. Ogni tanto ci sono momenti filosofeggianti, altre volte riflessioni acute sull'arte e la letteratura, ma l'ironia di fondo non ci abbandona mai ed è costante la sensazione che sia un libro che non si prende sul serio. Questo non ne diminuisce certo il valore letterario, perchè la prosa della Woolf è sempre intrisa di lirismo; qui poi è particolarmente elaborata, con una sovrabbondanza di metafore e virtuosismi.Gli esperimenti linguistici della Woolf mi lasciano incantata davanti al suo talento, ma non mi permettono di godermi davvero i suoi libri. Anche in un romanzo apparentemente leggero come questo, lo stile così aulico e barocco mi ha reso difficile la lettura; le tante descrizioni e le digressioni non hanno aiutato, ed il risultato finale è stata un'esperienza istruttiva, ma mai davvero piacevole.

























