Origin 04

Origin 04

Softcover
3.54

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Description

Origin besucht mit Dr. Fermi und Mai das Labor von AEE in Kyoto, als Gon die Einrichtung ohne Vorwarnung angreift und ein Blutbad anrichtet. Gelingt es Origin, Mai und gleichzeitig seine Identität zu beschützen?

Book Information

Main Genre
Manga
Sub Genre
Seinen
Format
Softcover
Pages
192
Price
7.80 €

Posts

2
All
2.5

Optisch stark und voller Wucht – doch emotional bleibt es weiterhin überraschend leer.

🔥 Viel Action, kaum Fortschritt Nachdem mich Band 3 schon nur bedingt überzeugen konnte, hatte ich ehrlich gehofft, dass Band 4 nun endlich den Knoten platzen lässt. Die Weichen waren gestellt, Konflikte angedeutet, Origins innere Zerrissenheit klar umrissen. Doch statt eines echten Entwicklungsschritts bekomme ich erneut vor allem eines: Action. Viel Action. Und leider wieder wenig nachhaltige Entwicklung. Das futuristische Setting bleibt weiterhin kühl, technisch und fast schon klinisch. Die Welt wirkt durchdacht, keine Frage – Hochtechnologie, künstliche Intelligenzen, moralische Grauzonen. Aber genau wie in den Vorgängern fühle ich mich eher wie ein Beobachter als wie ein Teil davon. Die Atmosphäre ist konstant angespannt, ernst und distanziert. Das passt thematisch zu Androiden und Identitätsfragen – doch erzählerisch schafft es der Band erneut nicht, diese Kälte mit emotionaler Tiefe zu durchbrechen. Die Kämpfe nehmen noch einmal an Intensität zu. Visuell ist das Ganze beeindruckend inszeniert: dynamische Panels, präzise Details, rohe Gewalt. Handwerklich kann ich Boichi wirklich nichts vorwerfen. Aber genau hier liegt mein Problem – die Action dominiert alles. Origins Konflikt zwischen Programmierung und eigenem Willen wird zwar weiterhin thematisiert, doch ich habe nicht das Gefühl, dass er wirklich vorankommt. Statt innerer Entwicklung gibt es die nächste Eskalation, den nächsten Gegner, die nächste Machtdemonstration. Auch die Figuren bleiben für mich weiterhin schwer greifbar. Beziehungen werden angedeutet, Loyalitäten getestet, neue Informationen gestreut – doch emotional bleibt vieles auf Abstand. Manche Charaktere erfüllen klar ihre Funktion im Plot, aber nur wenige entwickeln eine Präsenz, die über einzelne Szenen hinausgeht. Selbst größere Enthüllungen verpuffen dadurch schneller, als sie sollten. Das Ende von Origin 4 fühlt sich erneut eher wie ein Übergang an als wie ein befriedigender Höhepunkt. Es werden neue Konflikte vorbereitet, Machtverhältnisse verschoben und weitere Fragen aufgeworfen – aber der erhoffte Aha-Moment bleibt für mich aus. Ich sehe, wohin die Reihe möchte, doch emotional gehe ich diesen Weg noch immer nicht wirklich mit. Mein Fazit: Band 4 reiht sich für mich nahtlos in die durchwachsene Wahrnehmung der vorherigen Teile ein. Stark gezeichnet, actionreich und voller Sci-Fi-Ideen – aber erzählerisch weiterhin zu distanziert und zu wenig mutig in der Charakterentwicklung. Ich bin noch nicht komplett raus, aber meine Geduld wird langsam auf die Probe gestellt.

4

Die ersten vier Bände sind durch und ich muß sagen... recht viel hat sich seit dem ersten Band nicht geändert. Die Story ist eher so mittel, aber optisch eine Wucht und genau deswegen werden auch die restlichen Bände noch gelesen.

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