Oracle Night
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Description
Several months into his recovery from a near-fatal illness, thirty-four-year-old novelist Sidney Orr enters a stationery shop in the Cobble Hill section of Brooklyn and buys a blue notebook. It is September 18, 1982, and for the next nine days Orr will live under the spell of this blank book, trapped inside a world of eerie premonitions and puzzling events that threaten to destroy his marriage and undermine his faith in reality.
Why does his wife suddenly break down in tears in the backseat of a taxi just hours after Sidney begins writing in the notebook? Why does M. R. Chang, the owner of the stationery shop, precipitously close his business the next day? What are the connections between a 1938 Warsaw telephone directory and a lost novel in which the hero can predict the future? At what point does animosity explode into violence? To what degree is forgiveness the ultimate expression of love?
Paul Auster's mesmerizing novel reads like an old-fashioned ghost story. But there are no ghosts in this book-only flesh-and-blood human beings, wandering through the haunted realms of everyday life. At once a meditation on the nature of time and a journey through the labyrinth of one man's imagination, Oracle Night is a narrative tour de force that confirms Auster's reputation as one of the boldest, most original American writers.
Book Information
Posts
Am Anfang habe ich mich wie bei Inception gefühlt. Es gab eine Geschichte in der Geschichte in der Geschichte 😄. Blöd, dass Sidney seine Geschichten nicht abgeschlossen hat, ich wollte dann schon wissen, wie sein Buch endet.
Der Schriftsteller Sidney fängt nach einer langen Pause, wegen einem Unfall, wieder an zu schreiben. Seine Schreibblockade konnte er durch ein neues Notizbuch lösen. Er fängt mit Geschichten an, doch diese enden immer in ausweglose Situationen. So wie sein neues Leben nach seinem Unfall?

Ein Reread was sich gelohnt hat
Vor ein Paar Jahren las ich das Buch das erste Mal und fand es damals schon super gut. Diese Meinung hat sich erneut bestätigt. Paul Austers Schreibstil und vor allem seine Art einen mit seinen Geschichten in den Sog zwischen Zufall und Schicksal zu ziehen ist klasse. Immer noch mein Lieblingsbuch von ihm und immer noch ein Meisterwerk.
Der Schriftsteller Sidney Orr lebt 1982 mit seiner Frau in New York. Nach einer schweren Krankheit befindet er sich wieder auf dem Weg der Genesung. Auf einem seiner täglichen Spaziergänge entdeckt er ein kleines Papiergeschäft, in dem er ein portugiesisches Notizbuch kauft. Diese Notizbuch scheint seine versiegte Schaffenskraft wieder zu beflügeln und er arbeitet ein Motiv aus einem Geschichte von Dashiel Hammet aus. Doch das Notizbuch scheint ungeahnten Einfluss auf Sidneys Leben zu haben. Nach und nach scheinen alle vertrauten Strukturen seines Lebens ins Wanken zu geraten. Auster erzählt erneut eine interessante Geschichte, in der zufällige Ereignisse eine entscheidende Rolle spielen. Neben der Geschichte von Sidney Orr wird eine zweite Geschichte, aufgeschrieben von Sidney, berichtet. Diese Geschichte in der Geschichte empfand ich als spannendes Thema, aus dem man allerdings mehr hätte machen können.
Wenn ich mich recht entsinne, so war dies mein zweiter Auster, den ich damals gelesen habe. Ich war ein wenig enttäuscht, weil es nicht denselben Effekt auf mich hatte wie "Man in the Dark". Nun, Jahre später, nach einem Re-Read weiss ich diesen Roman Austers mehr zu schätzen als anno dazumals. Die Prämisse von der Geschichte in der Geschichte in der Geschichte beherrscht Paul Auster gekonnt. Auch schafft er es, die Ebenen so zu konstruieren, dass es nicht verwirrend oder irritierend wirkt, sondern man stets das Gefühl hat, ist direkt dabei. Bis man eine Ebene höher wieder zu sich kommt. Das Hörbuch, gelesen vom Autoren selbst, kann ich jedem Fan nur ans Herz legen. Austers Stimme passt mit seiner tiefen, rauchigen Stimme perfekt in die von ihm geschaffenen Atmosphäre. Fast glaubt man, Auster erzähle aus seinem eigenen Leben. Somit war das Hörbuch ein richtiger Genuss, der vor allem Fans begeistern kann. Das Buch selbst eignet sich jedoch auch gut als Einstieg in die Arbeit von Paul Auster.
Description
Several months into his recovery from a near-fatal illness, thirty-four-year-old novelist Sidney Orr enters a stationery shop in the Cobble Hill section of Brooklyn and buys a blue notebook. It is September 18, 1982, and for the next nine days Orr will live under the spell of this blank book, trapped inside a world of eerie premonitions and puzzling events that threaten to destroy his marriage and undermine his faith in reality.
Why does his wife suddenly break down in tears in the backseat of a taxi just hours after Sidney begins writing in the notebook? Why does M. R. Chang, the owner of the stationery shop, precipitously close his business the next day? What are the connections between a 1938 Warsaw telephone directory and a lost novel in which the hero can predict the future? At what point does animosity explode into violence? To what degree is forgiveness the ultimate expression of love?
Paul Auster's mesmerizing novel reads like an old-fashioned ghost story. But there are no ghosts in this book-only flesh-and-blood human beings, wandering through the haunted realms of everyday life. At once a meditation on the nature of time and a journey through the labyrinth of one man's imagination, Oracle Night is a narrative tour de force that confirms Auster's reputation as one of the boldest, most original American writers.
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Am Anfang habe ich mich wie bei Inception gefühlt. Es gab eine Geschichte in der Geschichte in der Geschichte 😄. Blöd, dass Sidney seine Geschichten nicht abgeschlossen hat, ich wollte dann schon wissen, wie sein Buch endet.
Der Schriftsteller Sidney fängt nach einer langen Pause, wegen einem Unfall, wieder an zu schreiben. Seine Schreibblockade konnte er durch ein neues Notizbuch lösen. Er fängt mit Geschichten an, doch diese enden immer in ausweglose Situationen. So wie sein neues Leben nach seinem Unfall?

Ein Reread was sich gelohnt hat
Vor ein Paar Jahren las ich das Buch das erste Mal und fand es damals schon super gut. Diese Meinung hat sich erneut bestätigt. Paul Austers Schreibstil und vor allem seine Art einen mit seinen Geschichten in den Sog zwischen Zufall und Schicksal zu ziehen ist klasse. Immer noch mein Lieblingsbuch von ihm und immer noch ein Meisterwerk.
Der Schriftsteller Sidney Orr lebt 1982 mit seiner Frau in New York. Nach einer schweren Krankheit befindet er sich wieder auf dem Weg der Genesung. Auf einem seiner täglichen Spaziergänge entdeckt er ein kleines Papiergeschäft, in dem er ein portugiesisches Notizbuch kauft. Diese Notizbuch scheint seine versiegte Schaffenskraft wieder zu beflügeln und er arbeitet ein Motiv aus einem Geschichte von Dashiel Hammet aus. Doch das Notizbuch scheint ungeahnten Einfluss auf Sidneys Leben zu haben. Nach und nach scheinen alle vertrauten Strukturen seines Lebens ins Wanken zu geraten. Auster erzählt erneut eine interessante Geschichte, in der zufällige Ereignisse eine entscheidende Rolle spielen. Neben der Geschichte von Sidney Orr wird eine zweite Geschichte, aufgeschrieben von Sidney, berichtet. Diese Geschichte in der Geschichte empfand ich als spannendes Thema, aus dem man allerdings mehr hätte machen können.
Wenn ich mich recht entsinne, so war dies mein zweiter Auster, den ich damals gelesen habe. Ich war ein wenig enttäuscht, weil es nicht denselben Effekt auf mich hatte wie "Man in the Dark". Nun, Jahre später, nach einem Re-Read weiss ich diesen Roman Austers mehr zu schätzen als anno dazumals. Die Prämisse von der Geschichte in der Geschichte in der Geschichte beherrscht Paul Auster gekonnt. Auch schafft er es, die Ebenen so zu konstruieren, dass es nicht verwirrend oder irritierend wirkt, sondern man stets das Gefühl hat, ist direkt dabei. Bis man eine Ebene höher wieder zu sich kommt. Das Hörbuch, gelesen vom Autoren selbst, kann ich jedem Fan nur ans Herz legen. Austers Stimme passt mit seiner tiefen, rauchigen Stimme perfekt in die von ihm geschaffenen Atmosphäre. Fast glaubt man, Auster erzähle aus seinem eigenen Leben. Somit war das Hörbuch ein richtiger Genuss, der vor allem Fans begeistern kann. Das Buch selbst eignet sich jedoch auch gut als Einstieg in die Arbeit von Paul Auster.








