On the Island. Liebe, die nicht sein darf
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Description
Die junge Lehrerin Anna soll den sechzehnjährigen T.J. den Sommer über unterrichten - im Ferienhaus der Familie auf den Malediven. Anna sagt sofort zu: Die Chicagoer Winter sind lang, ihre Beziehung kriselt, da kommt dieser Traumjob wie gerufen. Als die beiden in der Propellermaschine Richtung Ferienhaus sitzen, kommt es zur Katastrophe: Das Flugzeug stürzt ab – mitten über dem indischen Ozean. Völlig erschöpft erreichen Anna und T.J. den rettenden Strand einer einsamen Insel. Ein Überlebenskampf beginnt. Und während die Hoffnung mit jedem Tag schwindet, wachsen die Gefühle füreinander. Aber hat diese große Liebe gegen jede Regel überhaupt eine Chance – auch jenseits der Insel?
Book Information
Author Description
Tracey Garvis Graves lebt mit ihrem Ehemann, ihren zwei Kindern und dem hyperaktiven Familienhund in einem Vorort von Des Moines, Iowa. Ihr erster Roman, ON THE ISLAND, wurde in den USA auf Anhieb ein Riesenerfolg, stand wochenlang auf der Bestsellerliste der New York Times und wurde in 27 Sprachen übersetzt. Die Produktionsfirma MGM hat sich die Rechte an einer Verfilmung gesichert. Tracey, die sich selbst als „absolute Leseratte“ bezeichnet, liebt es, sich mit ihren Fans über Facebook und Twitter auszutauschen. Weitere Informationen unter: www.traceygarvisgraves.com
Posts
Survival auf einer einsamen Insel 🌊🏝🦈☀️🐬🐠🥥🐟🦀🐓⛺️🌴💀🦴
Das war mal eine ganz andere Liebesgeschichte. Sehr dramatisch, tragisch und dennoch gefühlvoll, liebevoll und romantisch 💕 Anna wird als Lehrerin für den 16-Jährigen T.J. engagiert, um ihm im Sommerhaus seiner Eltern auf den Malediven Nachhilfeunterricht zu geben. Doch dann stürzt das Flugzeug der beiden mitten im Indischen Ozean ab und sie retten sich auf eine einsame Insel... 🛩🌊🏝 Es ist keine typische Lehrer-Schüler-Liebesgeschichte, da Anna T.J. nie unterrichtet hat. Eher handelt es sich um eine Age Gap-Liebesgeschichte, wobei knapp 14 Jahre zwischen den beiden liegt. Dennoch gab es nie ein ungleiches Machtverhältnis zwischen den beiden. Durch ihr gemeinsames Erlebnis auf der Insel waren sie beide gleichgestellt. Dort war T.J. einfach nur T.J. und Anna einfach nur Anna. So haben sich die beiden ganz ohne Vorurteile und äußere Einflüsse kennen und mit der Zeit auch lieben gelernt. Was ich sehr gut fand war, dass es zumindest von Anna aus keine Insta Love war. Sie hat T.J. zu einem Mann werden sehen und erst mit der Zeit eine körperliche Anziehung zu ihm aufgebaut. Dabei fand ich auch sehr schön mit anzusehen, wie ihre Beziehung sich langsam wandelt. So wirkte sie sehr authentisch und nachvollziehbar. Dennoch gab es auch davor schon eine leichte Anbahnung, zumindest von T.J.s Seite her, da T.J. schon von Beginn an ein Auge auf Anna geworfen hat und sie hin und wieder zu verführen versuchte. 🤭👩🏽👀🧑🏽💕 Der Überlebenskampf auf der Insel wurde ebenfalls sehr authentisch dargestellt und stellt auch den Großteil der Handlung dar. Was die beiden zusammen durchmachen, wie sie sich mit der Zeit verändern und ihre Sorgen und Hoffnungen miteinander teilen, ließ mich einfach nur mit den beiden mitfühlen und hoffen 🥺😥 Der Schreibstil war super fesselnd. Die Kapitel waren sehr kurz und die Handlung ging immer schnell voran. So war es immer total spannend, und man musste auch nie lange auf die Auflösung warten. Insgesamt war "On The Island" sehr abenteuerlich, dramatisch und tragisch 🥲 und gleichzeitig eine tolle, liebevolle Age Gap-Liebesgeschichte 🥰

Oberflächlich und unrealistisch
Es war sehr emotionslos und oberflächlich geschrieben, und einiges war auch sehr unrealistisch. Auch die Dauer, wie lange deren Shampoo etc. gereicht hat, war bemerkenswert. Ebenso waren einige Reaktionen und deren Lösungen sehr unrealistisch und unlogisch. Die Zeitsprünge waren zwischendrin so groß, dass plötzlich einfach Weihnachten war, obwohl es einen Satz vorher noch Sommer gewesen war. Oder nebenbei wurde erwähnt, dass T.J. einen Schlüsselbeinbruch erlitten hat, als wäre es etwas Belangloses. Das Ende fand ich recht nett, aber ansonsten kann ich es nicht empfehlen
Ich wollte "On The Island" voranging nur deswegen lesen, weil ich gespannt war, wie die Autorin die Zeit nach dem Flugzeugabsturz beschrieben hat. Letztendlich würden die Tage sich sowieso nicht sehr voneinander unterentscheiden, dachte ich. Ja, eventuell verändert sich das Verhältnis zwischen T.J. und Anna - aber sonst? Was das betrifft, konnte mich Tracey Garvis Graves auf ganzer Linie überraschen und überzeugen. Nach gerade einmal 20 Seiten beginnt die Geschichte ohne viel Blabla. So muss das sein. Letztendlich wartet man nämlich doch sehr ungeduldig auf den Moment des Absturzes. Die gesamte Zeit auf der Insel wurde sehr gut beschrieben. Zusätzlich habe ich den Schreibstil als sehr einfach und verständlich, wenn auch nicht sonderlich tiefgründig empfunden. Das alles hat dazu beigetragen, dass die Seiten nur so davongeflogen sind. Etwas irritiert haben mich aber die Zeitsprünge, die man nur anhand einzelner Beschreibungen ausmachen konnte: "T.J. war zwar sehr schlank, aber inzwischen mindetens sechs Zentimeter gewachsen, also eins achtzig groß. Außerdem sah er älter aus." "Ich war im Mai zweiunddreißig geworden, T.J. würde in wenigen Monaten seinen neunzehnten Geburtstag feiern." Ich hätte es daher als hilfreich empfunden, wenn die Zeitsprünge jeweils zu Beginn der einzelnen Kapitel vermerkt gewesen wären. Ansonsten wurden ihre Erlebnisse und die Entwicklung ihrer Gefühle füreinander aber sehr realistisch dargestellt, was es mir einfach gemacht hat mich hineinzuversetzen. Ein paar Erwähnungen sind mir negativ aufgestoßen. Dass Tom Anna einen Scheck über 25.000 Dollar ausgestellt hat z.B. oder dass Anna einfach viel zu verbissen mit ihrem Kinderwunsch umgegangen ist. Aber ok, das ist wohl das kleinere Übel. Ich gebe zu, dass ich keine hohen Erwartungen an das Buch hatte. Der Titel wirkt irgendwie.... naja, nicht ansprechend eben. Letztendlich bin ich froh, dass ich es gelesen habe und dass es mir wider Erwarten doch so gut gefallen hat. Das Buch ist vielleicht kein Muss, aber definitiv eine gute Lektüre für den nächsten Sommerurlaub - vorausgesetzt, man fliegt nicht mit dem Flugzeug ;-)
Kaum in Worte zu fassen
Das Buch war toll.. manchmal kurzzeitig etwas trocken, doch durch kleine abenteuerliche Ereignisse wieder aufregend und spannend. Zuvor musste ich noch nie eine Träne vergießen. Als sich jedoch T.J. und Anna wieder gesehen hatten konnte ich nicht anders. Durch diese Beschreibung hatte ich das Gefühl selber einen geliebten Menschen wieder in den Armen halten zu können. Sehr schön, auch die Vorstellung des „Happy Ends“
Einfach mein absoluter Favorit
Hey Leute ich hab keine Ahnung wie ich das hier schreiben soll aber ich Versuchs einfach mal so wie ich über das Buch denke wenn ich es mal wieder in der Hand halte. Ich liebe es und hab es bestimmt schon 6 oder 7 mal gelesen. Dieses Buch zeigt so oft, dass im Leben nicht alles so läuft wie man es sich wünscht, aber man es doch so gestalten kann wie man es gerne hätte, wenn man den Mut dazu hat. Ich habe selten ein buch so geliebt wie dieses weil man von Anfang an einfach direkt in die Geschichte von Anna und T.J eingetaucht ist.
3.5 Das Buch war für mich in vielerlei Hinsicht ungewöhnlich und anders als die Bücher, die ich bisher gelesen habe. Die Geschichte beginnt spannend, als Anna und TJ auf den Malediven landen und dann mit dem Wasserflugzeug auf dem Weg zu der eigentlichen Insel ins Meer stürzen. Mein erster Gedanke: zum Glück ist es noch ein bisschen hin, bis ich selbst dort hinfliege. xD Auch wenn nachdem die beiden auf der Insel gestrandet sind nicht allzu viel passiert und es zunächst hauptsächlich um den Überlebenskampf auf der Insel geht, habe ich mich zu keiner Zeit gelangweilt. Ich fand es sehr interessant zu verfolgen wie sich die beiden durchs Leben gekämpft. Die Liebesgeschichte entwickelt sich sehr langsam, was hier aber sehr gut gepasst hat. Außerdem fand ich es jetzt nicht so tabu wie ich es in einigen Rezensionen gelesen habe. Die Liebe der beiden hat mich an einigen Stellen sehr berührt, da sie durch ihre Erlebnisse besonders intensiv ist, aber dennoch hat es mir manchmal ein wenig an Emotionen gefehlt und ich fand, dass an mancher Stelle noch mehr Chemie hätte sein können. Die Probleme, die die beiden in ihrer Beziehung dann haben, fand ich realistisch und nachvollziehbar dargestellt. Eine ungewöhnliche Liebesgeschichte, die ich in der Art noch nicht gelesen habe.
'On the Island' by Tracey Garvis GravesWhen Anna, 30, and T.J., 16, crash in the ocean the struggle for survival begins. Stranded on one of the many uninhabited islands in the Maldives they begin their fight against the dangers of nature and the increasing malnutrition. But those are not the only problems they face. As T.J. grows older and becomes manlier, his interest in Anna becomes more intense. At first Anna is held back by the age difference but soon she realizes that T.J. is a man and falls in love with him. When they're finally rescued it seems like all their problems are solved but soon the standars of civilization makes them question their relationship.I found that the books major strength lies in the change of perspective between T.J. and Anna. We get to experience both sides of the story which makes it very interesting. The concept of a relationship between a woman in her thirties and a boy in his late teens makes for a good story. It leaves you thinking about wheter or not this is morally right and acceptable. However, the characters lacked depth. They had no deep emotions towards the struggles on the island, the difficulties acclimating to civilization and the relationship troubles. They were just sort of alright with everything, I expected more out of the characters. Eventhough they face problems, the island is romanticized and the problems seem a little superficial.Nevertheless, this is a great read for the vacation on the beach and recommendable to all romantic lovers. It is funny, dramatic and entertaining at the same time. This book is a pageturner and it leaves you longing for more stranded on an island novels.
Meine Meinung Die Geschichte Ich war wirklich von Anfang an sehr gespannt auf die Geschichte, weil ich noch nie diese typische Geschichte gelesen habe, die von einer Lehrerin und ihrem Schüler oder andersherum handelt. Natürlich schreit die Grundidee (Lehrer, Schüler) hinter der Geschichte ganz laut "Klischee", aber ich fand den Aspekt mit der Insel wirklich sehr interessant. Mir persönlich hat die Zeit auf der Insel auch am Besten gefallen, da die Autorin diese wirklich realistisch beschreibt und den Leser damit fesselt und hoffen lässt, dass die beiden es irgendwie überleben und in ihr "normales" Leben zurück kehren können. Allerdings muss ich sagen, dass mir ein paar mehr erotische Szenen gefehlt haben, um das Buch wirklich als New Adult Roman zu bezeichnen. Ich fand die Idee hinter der Geschichte wirklich gut und ich wurde auch ganz gut unterhalten, aber irgendwie hat es so ein bisschen an der Umsetzung gehapert. Mir haben einfach die ganz großen Emotionen und Gefühle gefehlt. Ich hatte einfach das Gefühl, dass die Geschichte doch sehr oberflächlich war und keinen wirklichen Tiefgang hatte. Die Charaktere Ich muss leider gleich vorneweg sagen, dass mir die Charaktere nicht unbedingt zugesagt haben. Ich hatte einfach Probleme mich in Anna und T.J. hineinzuversetzen. Allerdings glaube ich auch, dass das daran liegt, dass Anna schon dreißig ist und T.J. eben ein Junge ist (ich habe Männer noch nie richtig verstanden *lach*). Anna ist am Anfang des Buches dreißig Jahre und somit 13 Jahre älter als T.J.. Sie ist Lehrerin und geht voll und ganz in ihrem Beruf auf. Das Einzige, was bei ihr nicht so richtig läuft, ist ihre Beziehung zu ihrem Freund. Um diesem und dem schlechten Wetter in Chicago einige Zeit aus dem Weg zu gehen, nimmt sie den Job als Nachhilfelehrerin für T.J. an. Ich konnte mich in Anna nie so richtig hineinversetzen. Ich habe einfach ihre Handlungen und Absichten nicht richtig nachvollziehen können und bin dadurch nicht mit ihr warm geworden. Allerdings kann ich sehr gut vorstellen, dass Leserinnen in Annas Alter sie um einiges lieben mögen werden. T.J. ist am Anfang des Buches 16 Jahre alt. Er hat in seinem Leben schon einiges durch, denn er ist an Krebs erkrankt, doch er hat den Krebs eigentlich besiegt. T.J. ist eigentlich ein ganz normaler Teenager, allerdings habe ich das Gefühl, dass er wegen seiner Krankheit für sein Alter sehr reif ist und an seinen Aufgaben (auf der Insel) wächst. Der Schreibstil Die Geschichte ist wie die meisten aus dem New Adult Genre aus zwei verschiedenen Perspektiven geschrieben und zwar erzählen Anna und T,J, ihre Geschichte. Die beiden wechseln sich immer kapitelweise ab und erzählen die Geschichte aus der personalen Ich-Perspektive. Tracey Garvis-Graves hat einen sehr angenehmen Schreibstil, den man sehr schnell lesen kann, sodass man das Buch trotz der eher mittelmäßigen Geschichte in einem Rutsch durchlesen kann. Besonders an dem Schreibweise der Autorin ist, dass sie die Geschichte über mehrere Jahre weiter geführt hat und man gemerkt hat, dass sie den Schreibstil der Veränderung der Lebenslage und der Reife der beiden Charaktere angepasst hat. Wie ich bereits erwähnt hatte, haben mir aber ein paar mehr erotische Szenen gefehlt, um dieses Buch dem New Adult Genre zu zu ordnen. Die Autorin ist anscheinend ein sehr großer Fan des Andeutens, was Sexszenen angeht. Die Gestaltung Ich finde die Aufmachung des Buches wirklich sehr schön. Das Cover hat es mir wirklich angetan, weil es sehr gut zu der Geschichte passt und den Leser neugierig macht. Ich finde es jetzt nicht atemberaubend schön, aber doch sehr gut gewählt. Der Titel passt zu der Geschichte ganz gut. "On the Island" deutet direkt auf die Zeit auf der Insel hin und "Liebe, die nicht sein darf" auf die Lehrer-Schüler-Geschichte. Allerdings finde ich, dass gerade letzterer Titel ein bisschen einen falschen Eindruck von der Geschichte vermittelt. Für mich ist nämlich immer eine "Liebe, die nicht sein darf" etwas was gesetzlich verboten ist und das ist hier nicht direkt der Fall. Mein Fazit "On the Island- Liebe, die nicht sein darf" von Tracey Garvis-Graves ist ein Roman mit einer guten Grundidee und einer interessanten Geschichte, der aber leider fast gar keine tiefen Emotionen und Gefühle beinhaltet und dadurch leicht oberflächlich und irgendwie abgedroschen wirkt.
Meine Meinung Die Geschichte Ich war wirklich von Anfang an sehr gespannt auf die Geschichte, weil ich noch nie diese typische Geschichte gelesen habe, die von einer Lehrerin und ihrem Schüler oder andersherum handelt. Natürlich schreit die Grundidee (Lehrer, Schüler) hinter der Geschichte ganz laut "Klischee", aber ich fand den Aspekt mit der Insel wirklich sehr interessant. Mir persönlich hat die Zeit auf der Insel auch am Besten gefallen, da die Autorin diese wirklich realistisch beschreibt und den Leser damit fesselt und hoffen lässt, dass die beiden es irgendwie überleben und in ihr "normales" Leben zurück kehren können. Allerdings muss ich sagen, dass mir ein paar mehr erotische Szenen gefehlt haben, um das Buch wirklich als New Adult Roman zu bezeichnen. Ich fand die Idee hinter der Geschichte wirklich gut und ich wurde auch ganz gut unterhalten, aber irgendwie hat es so ein bisschen an der Umsetzung gehapert. Mir haben einfach die ganz großen Emotionen und Gefühle gefehlt. Ich hatte einfach das Gefühl, dass die Geschichte doch sehr oberflächlich war und keinen wirklichen Tiefgang hatte. Die Charaktere Ich muss leider gleich vorneweg sagen, dass mir die Charaktere nicht unbedingt zugesagt haben. Ich hatte einfach Probleme mich in Anna und T.J. hineinzuversetzen. Allerdings glaube ich auch, dass das daran liegt, dass Anna schon dreißig ist und T.J. eben ein Junge ist (ich habe Männer noch nie richtig verstanden *lach*). Anna ist am Anfang des Buches dreißig Jahre und somit 13 Jahre älter als T.J.. Sie ist Lehrerin und geht voll und ganz in ihrem Beruf auf. Das Einzige, was bei ihr nicht so richtig läuft, ist ihre Beziehung zu ihrem Freund. Um diesem und dem schlechten Wetter in Chicago einige Zeit aus dem Weg zu gehen, nimmt sie den Job als Nachhilfelehrerin für T.J. an. Ich konnte mich in Anna nie so richtig hineinversetzen. Ich habe einfach ihre Handlungen und Absichten nicht richtig nachvollziehen können und bin dadurch nicht mit ihr warm geworden. Allerdings kann ich sehr gut vorstellen, dass Leserinnen in Annas Alter sie um einiges lieben mögen werden. T.J. ist am Anfang des Buches 16 Jahre alt. Er hat in seinem Leben schon einiges durch, denn er ist an Krebs erkrankt, doch er hat den Krebs eigentlich besiegt. T.J. ist eigentlich ein ganz normaler Teenager, allerdings habe ich das Gefühl, dass er wegen seiner Krankheit für sein Alter sehr reif ist und an seinen Aufgaben (auf der Insel) wächst. Der Schreibstil Die Geschichte ist wie die meisten aus dem New Adult Genre aus zwei verschiedenen Perspektiven geschrieben und zwar erzählen Anna und T,J, ihre Geschichte. Die beiden wechseln sich immer kapitelweise ab und erzählen die Geschichte aus der personalen Ich-Perspektive. Tracey Garvis-Graves hat einen sehr angenehmen Schreibstil, den man sehr schnell lesen kann, sodass man das Buch trotz der eher mittelmäßigen Geschichte in einem Rutsch durchlesen kann. Besonders an dem Schreibweise der Autorin ist, dass sie die Geschichte über mehrere Jahre weiter geführt hat und man gemerkt hat, dass sie den Schreibstil der Veränderung der Lebenslage und der Reife der beiden Charaktere angepasst hat. Wie ich bereits erwähnt hatte, haben mir aber ein paar mehr erotische Szenen gefehlt, um dieses Buch dem New Adult Genre zu zu ordnen. Die Autorin ist anscheinend ein sehr großer Fan des Andeutens, was Sexszenen angeht. Die Gestaltung Ich finde die Aufmachung des Buches wirklich sehr schön. Das Cover hat es mir wirklich angetan, weil es sehr gut zu der Geschichte passt und den Leser neugierig macht. Ich finde es jetzt nicht atemberaubend schön, aber doch sehr gut gewählt. Der Titel passt zu der Geschichte ganz gut. "On the Island" deutet direkt auf die Zeit auf der Insel hin und "Liebe, die nicht sein darf" auf die Lehrer-Schüler-Geschichte. Allerdings finde ich, dass gerade letzterer Titel ein bisschen einen falschen Eindruck von der Geschichte vermittelt. Für mich ist nämlich immer eine "Liebe, die nicht sein darf" etwas was gesetzlich verboten ist und das ist hier nicht direkt der Fall. Mein Fazit "On the Island- Liebe, die nicht sein darf" von Tracey Garvis-Graves ist ein Roman mit einer guten Grundidee und einer interessanten Geschichte, der aber leider fast gar keine tiefen Emotionen und Gefühle beinhaltet und dadurch leicht oberflächlich und irgendwie abgedroschen wirkt.
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Die junge Lehrerin Anna soll den sechzehnjährigen T.J. den Sommer über unterrichten - im Ferienhaus der Familie auf den Malediven. Anna sagt sofort zu: Die Chicagoer Winter sind lang, ihre Beziehung kriselt, da kommt dieser Traumjob wie gerufen. Als die beiden in der Propellermaschine Richtung Ferienhaus sitzen, kommt es zur Katastrophe: Das Flugzeug stürzt ab – mitten über dem indischen Ozean. Völlig erschöpft erreichen Anna und T.J. den rettenden Strand einer einsamen Insel. Ein Überlebenskampf beginnt. Und während die Hoffnung mit jedem Tag schwindet, wachsen die Gefühle füreinander. Aber hat diese große Liebe gegen jede Regel überhaupt eine Chance – auch jenseits der Insel?
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Author Description
Tracey Garvis Graves lebt mit ihrem Ehemann, ihren zwei Kindern und dem hyperaktiven Familienhund in einem Vorort von Des Moines, Iowa. Ihr erster Roman, ON THE ISLAND, wurde in den USA auf Anhieb ein Riesenerfolg, stand wochenlang auf der Bestsellerliste der New York Times und wurde in 27 Sprachen übersetzt. Die Produktionsfirma MGM hat sich die Rechte an einer Verfilmung gesichert. Tracey, die sich selbst als „absolute Leseratte“ bezeichnet, liebt es, sich mit ihren Fans über Facebook und Twitter auszutauschen. Weitere Informationen unter: www.traceygarvisgraves.com
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Survival auf einer einsamen Insel 🌊🏝🦈☀️🐬🐠🥥🐟🦀🐓⛺️🌴💀🦴
Das war mal eine ganz andere Liebesgeschichte. Sehr dramatisch, tragisch und dennoch gefühlvoll, liebevoll und romantisch 💕 Anna wird als Lehrerin für den 16-Jährigen T.J. engagiert, um ihm im Sommerhaus seiner Eltern auf den Malediven Nachhilfeunterricht zu geben. Doch dann stürzt das Flugzeug der beiden mitten im Indischen Ozean ab und sie retten sich auf eine einsame Insel... 🛩🌊🏝 Es ist keine typische Lehrer-Schüler-Liebesgeschichte, da Anna T.J. nie unterrichtet hat. Eher handelt es sich um eine Age Gap-Liebesgeschichte, wobei knapp 14 Jahre zwischen den beiden liegt. Dennoch gab es nie ein ungleiches Machtverhältnis zwischen den beiden. Durch ihr gemeinsames Erlebnis auf der Insel waren sie beide gleichgestellt. Dort war T.J. einfach nur T.J. und Anna einfach nur Anna. So haben sich die beiden ganz ohne Vorurteile und äußere Einflüsse kennen und mit der Zeit auch lieben gelernt. Was ich sehr gut fand war, dass es zumindest von Anna aus keine Insta Love war. Sie hat T.J. zu einem Mann werden sehen und erst mit der Zeit eine körperliche Anziehung zu ihm aufgebaut. Dabei fand ich auch sehr schön mit anzusehen, wie ihre Beziehung sich langsam wandelt. So wirkte sie sehr authentisch und nachvollziehbar. Dennoch gab es auch davor schon eine leichte Anbahnung, zumindest von T.J.s Seite her, da T.J. schon von Beginn an ein Auge auf Anna geworfen hat und sie hin und wieder zu verführen versuchte. 🤭👩🏽👀🧑🏽💕 Der Überlebenskampf auf der Insel wurde ebenfalls sehr authentisch dargestellt und stellt auch den Großteil der Handlung dar. Was die beiden zusammen durchmachen, wie sie sich mit der Zeit verändern und ihre Sorgen und Hoffnungen miteinander teilen, ließ mich einfach nur mit den beiden mitfühlen und hoffen 🥺😥 Der Schreibstil war super fesselnd. Die Kapitel waren sehr kurz und die Handlung ging immer schnell voran. So war es immer total spannend, und man musste auch nie lange auf die Auflösung warten. Insgesamt war "On The Island" sehr abenteuerlich, dramatisch und tragisch 🥲 und gleichzeitig eine tolle, liebevolle Age Gap-Liebesgeschichte 🥰

Oberflächlich und unrealistisch
Es war sehr emotionslos und oberflächlich geschrieben, und einiges war auch sehr unrealistisch. Auch die Dauer, wie lange deren Shampoo etc. gereicht hat, war bemerkenswert. Ebenso waren einige Reaktionen und deren Lösungen sehr unrealistisch und unlogisch. Die Zeitsprünge waren zwischendrin so groß, dass plötzlich einfach Weihnachten war, obwohl es einen Satz vorher noch Sommer gewesen war. Oder nebenbei wurde erwähnt, dass T.J. einen Schlüsselbeinbruch erlitten hat, als wäre es etwas Belangloses. Das Ende fand ich recht nett, aber ansonsten kann ich es nicht empfehlen
Ich wollte "On The Island" voranging nur deswegen lesen, weil ich gespannt war, wie die Autorin die Zeit nach dem Flugzeugabsturz beschrieben hat. Letztendlich würden die Tage sich sowieso nicht sehr voneinander unterentscheiden, dachte ich. Ja, eventuell verändert sich das Verhältnis zwischen T.J. und Anna - aber sonst? Was das betrifft, konnte mich Tracey Garvis Graves auf ganzer Linie überraschen und überzeugen. Nach gerade einmal 20 Seiten beginnt die Geschichte ohne viel Blabla. So muss das sein. Letztendlich wartet man nämlich doch sehr ungeduldig auf den Moment des Absturzes. Die gesamte Zeit auf der Insel wurde sehr gut beschrieben. Zusätzlich habe ich den Schreibstil als sehr einfach und verständlich, wenn auch nicht sonderlich tiefgründig empfunden. Das alles hat dazu beigetragen, dass die Seiten nur so davongeflogen sind. Etwas irritiert haben mich aber die Zeitsprünge, die man nur anhand einzelner Beschreibungen ausmachen konnte: "T.J. war zwar sehr schlank, aber inzwischen mindetens sechs Zentimeter gewachsen, also eins achtzig groß. Außerdem sah er älter aus." "Ich war im Mai zweiunddreißig geworden, T.J. würde in wenigen Monaten seinen neunzehnten Geburtstag feiern." Ich hätte es daher als hilfreich empfunden, wenn die Zeitsprünge jeweils zu Beginn der einzelnen Kapitel vermerkt gewesen wären. Ansonsten wurden ihre Erlebnisse und die Entwicklung ihrer Gefühle füreinander aber sehr realistisch dargestellt, was es mir einfach gemacht hat mich hineinzuversetzen. Ein paar Erwähnungen sind mir negativ aufgestoßen. Dass Tom Anna einen Scheck über 25.000 Dollar ausgestellt hat z.B. oder dass Anna einfach viel zu verbissen mit ihrem Kinderwunsch umgegangen ist. Aber ok, das ist wohl das kleinere Übel. Ich gebe zu, dass ich keine hohen Erwartungen an das Buch hatte. Der Titel wirkt irgendwie.... naja, nicht ansprechend eben. Letztendlich bin ich froh, dass ich es gelesen habe und dass es mir wider Erwarten doch so gut gefallen hat. Das Buch ist vielleicht kein Muss, aber definitiv eine gute Lektüre für den nächsten Sommerurlaub - vorausgesetzt, man fliegt nicht mit dem Flugzeug ;-)
Kaum in Worte zu fassen
Das Buch war toll.. manchmal kurzzeitig etwas trocken, doch durch kleine abenteuerliche Ereignisse wieder aufregend und spannend. Zuvor musste ich noch nie eine Träne vergießen. Als sich jedoch T.J. und Anna wieder gesehen hatten konnte ich nicht anders. Durch diese Beschreibung hatte ich das Gefühl selber einen geliebten Menschen wieder in den Armen halten zu können. Sehr schön, auch die Vorstellung des „Happy Ends“
Einfach mein absoluter Favorit
Hey Leute ich hab keine Ahnung wie ich das hier schreiben soll aber ich Versuchs einfach mal so wie ich über das Buch denke wenn ich es mal wieder in der Hand halte. Ich liebe es und hab es bestimmt schon 6 oder 7 mal gelesen. Dieses Buch zeigt so oft, dass im Leben nicht alles so läuft wie man es sich wünscht, aber man es doch so gestalten kann wie man es gerne hätte, wenn man den Mut dazu hat. Ich habe selten ein buch so geliebt wie dieses weil man von Anfang an einfach direkt in die Geschichte von Anna und T.J eingetaucht ist.
3.5 Das Buch war für mich in vielerlei Hinsicht ungewöhnlich und anders als die Bücher, die ich bisher gelesen habe. Die Geschichte beginnt spannend, als Anna und TJ auf den Malediven landen und dann mit dem Wasserflugzeug auf dem Weg zu der eigentlichen Insel ins Meer stürzen. Mein erster Gedanke: zum Glück ist es noch ein bisschen hin, bis ich selbst dort hinfliege. xD Auch wenn nachdem die beiden auf der Insel gestrandet sind nicht allzu viel passiert und es zunächst hauptsächlich um den Überlebenskampf auf der Insel geht, habe ich mich zu keiner Zeit gelangweilt. Ich fand es sehr interessant zu verfolgen wie sich die beiden durchs Leben gekämpft. Die Liebesgeschichte entwickelt sich sehr langsam, was hier aber sehr gut gepasst hat. Außerdem fand ich es jetzt nicht so tabu wie ich es in einigen Rezensionen gelesen habe. Die Liebe der beiden hat mich an einigen Stellen sehr berührt, da sie durch ihre Erlebnisse besonders intensiv ist, aber dennoch hat es mir manchmal ein wenig an Emotionen gefehlt und ich fand, dass an mancher Stelle noch mehr Chemie hätte sein können. Die Probleme, die die beiden in ihrer Beziehung dann haben, fand ich realistisch und nachvollziehbar dargestellt. Eine ungewöhnliche Liebesgeschichte, die ich in der Art noch nicht gelesen habe.
'On the Island' by Tracey Garvis GravesWhen Anna, 30, and T.J., 16, crash in the ocean the struggle for survival begins. Stranded on one of the many uninhabited islands in the Maldives they begin their fight against the dangers of nature and the increasing malnutrition. But those are not the only problems they face. As T.J. grows older and becomes manlier, his interest in Anna becomes more intense. At first Anna is held back by the age difference but soon she realizes that T.J. is a man and falls in love with him. When they're finally rescued it seems like all their problems are solved but soon the standars of civilization makes them question their relationship.I found that the books major strength lies in the change of perspective between T.J. and Anna. We get to experience both sides of the story which makes it very interesting. The concept of a relationship between a woman in her thirties and a boy in his late teens makes for a good story. It leaves you thinking about wheter or not this is morally right and acceptable. However, the characters lacked depth. They had no deep emotions towards the struggles on the island, the difficulties acclimating to civilization and the relationship troubles. They were just sort of alright with everything, I expected more out of the characters. Eventhough they face problems, the island is romanticized and the problems seem a little superficial.Nevertheless, this is a great read for the vacation on the beach and recommendable to all romantic lovers. It is funny, dramatic and entertaining at the same time. This book is a pageturner and it leaves you longing for more stranded on an island novels.
Meine Meinung Die Geschichte Ich war wirklich von Anfang an sehr gespannt auf die Geschichte, weil ich noch nie diese typische Geschichte gelesen habe, die von einer Lehrerin und ihrem Schüler oder andersherum handelt. Natürlich schreit die Grundidee (Lehrer, Schüler) hinter der Geschichte ganz laut "Klischee", aber ich fand den Aspekt mit der Insel wirklich sehr interessant. Mir persönlich hat die Zeit auf der Insel auch am Besten gefallen, da die Autorin diese wirklich realistisch beschreibt und den Leser damit fesselt und hoffen lässt, dass die beiden es irgendwie überleben und in ihr "normales" Leben zurück kehren können. Allerdings muss ich sagen, dass mir ein paar mehr erotische Szenen gefehlt haben, um das Buch wirklich als New Adult Roman zu bezeichnen. Ich fand die Idee hinter der Geschichte wirklich gut und ich wurde auch ganz gut unterhalten, aber irgendwie hat es so ein bisschen an der Umsetzung gehapert. Mir haben einfach die ganz großen Emotionen und Gefühle gefehlt. Ich hatte einfach das Gefühl, dass die Geschichte doch sehr oberflächlich war und keinen wirklichen Tiefgang hatte. Die Charaktere Ich muss leider gleich vorneweg sagen, dass mir die Charaktere nicht unbedingt zugesagt haben. Ich hatte einfach Probleme mich in Anna und T.J. hineinzuversetzen. Allerdings glaube ich auch, dass das daran liegt, dass Anna schon dreißig ist und T.J. eben ein Junge ist (ich habe Männer noch nie richtig verstanden *lach*). Anna ist am Anfang des Buches dreißig Jahre und somit 13 Jahre älter als T.J.. Sie ist Lehrerin und geht voll und ganz in ihrem Beruf auf. Das Einzige, was bei ihr nicht so richtig läuft, ist ihre Beziehung zu ihrem Freund. Um diesem und dem schlechten Wetter in Chicago einige Zeit aus dem Weg zu gehen, nimmt sie den Job als Nachhilfelehrerin für T.J. an. Ich konnte mich in Anna nie so richtig hineinversetzen. Ich habe einfach ihre Handlungen und Absichten nicht richtig nachvollziehen können und bin dadurch nicht mit ihr warm geworden. Allerdings kann ich sehr gut vorstellen, dass Leserinnen in Annas Alter sie um einiges lieben mögen werden. T.J. ist am Anfang des Buches 16 Jahre alt. Er hat in seinem Leben schon einiges durch, denn er ist an Krebs erkrankt, doch er hat den Krebs eigentlich besiegt. T.J. ist eigentlich ein ganz normaler Teenager, allerdings habe ich das Gefühl, dass er wegen seiner Krankheit für sein Alter sehr reif ist und an seinen Aufgaben (auf der Insel) wächst. Der Schreibstil Die Geschichte ist wie die meisten aus dem New Adult Genre aus zwei verschiedenen Perspektiven geschrieben und zwar erzählen Anna und T,J, ihre Geschichte. Die beiden wechseln sich immer kapitelweise ab und erzählen die Geschichte aus der personalen Ich-Perspektive. Tracey Garvis-Graves hat einen sehr angenehmen Schreibstil, den man sehr schnell lesen kann, sodass man das Buch trotz der eher mittelmäßigen Geschichte in einem Rutsch durchlesen kann. Besonders an dem Schreibweise der Autorin ist, dass sie die Geschichte über mehrere Jahre weiter geführt hat und man gemerkt hat, dass sie den Schreibstil der Veränderung der Lebenslage und der Reife der beiden Charaktere angepasst hat. Wie ich bereits erwähnt hatte, haben mir aber ein paar mehr erotische Szenen gefehlt, um dieses Buch dem New Adult Genre zu zu ordnen. Die Autorin ist anscheinend ein sehr großer Fan des Andeutens, was Sexszenen angeht. Die Gestaltung Ich finde die Aufmachung des Buches wirklich sehr schön. Das Cover hat es mir wirklich angetan, weil es sehr gut zu der Geschichte passt und den Leser neugierig macht. Ich finde es jetzt nicht atemberaubend schön, aber doch sehr gut gewählt. Der Titel passt zu der Geschichte ganz gut. "On the Island" deutet direkt auf die Zeit auf der Insel hin und "Liebe, die nicht sein darf" auf die Lehrer-Schüler-Geschichte. Allerdings finde ich, dass gerade letzterer Titel ein bisschen einen falschen Eindruck von der Geschichte vermittelt. Für mich ist nämlich immer eine "Liebe, die nicht sein darf" etwas was gesetzlich verboten ist und das ist hier nicht direkt der Fall. Mein Fazit "On the Island- Liebe, die nicht sein darf" von Tracey Garvis-Graves ist ein Roman mit einer guten Grundidee und einer interessanten Geschichte, der aber leider fast gar keine tiefen Emotionen und Gefühle beinhaltet und dadurch leicht oberflächlich und irgendwie abgedroschen wirkt.
Meine Meinung Die Geschichte Ich war wirklich von Anfang an sehr gespannt auf die Geschichte, weil ich noch nie diese typische Geschichte gelesen habe, die von einer Lehrerin und ihrem Schüler oder andersherum handelt. Natürlich schreit die Grundidee (Lehrer, Schüler) hinter der Geschichte ganz laut "Klischee", aber ich fand den Aspekt mit der Insel wirklich sehr interessant. Mir persönlich hat die Zeit auf der Insel auch am Besten gefallen, da die Autorin diese wirklich realistisch beschreibt und den Leser damit fesselt und hoffen lässt, dass die beiden es irgendwie überleben und in ihr "normales" Leben zurück kehren können. Allerdings muss ich sagen, dass mir ein paar mehr erotische Szenen gefehlt haben, um das Buch wirklich als New Adult Roman zu bezeichnen. Ich fand die Idee hinter der Geschichte wirklich gut und ich wurde auch ganz gut unterhalten, aber irgendwie hat es so ein bisschen an der Umsetzung gehapert. Mir haben einfach die ganz großen Emotionen und Gefühle gefehlt. Ich hatte einfach das Gefühl, dass die Geschichte doch sehr oberflächlich war und keinen wirklichen Tiefgang hatte. Die Charaktere Ich muss leider gleich vorneweg sagen, dass mir die Charaktere nicht unbedingt zugesagt haben. Ich hatte einfach Probleme mich in Anna und T.J. hineinzuversetzen. Allerdings glaube ich auch, dass das daran liegt, dass Anna schon dreißig ist und T.J. eben ein Junge ist (ich habe Männer noch nie richtig verstanden *lach*). Anna ist am Anfang des Buches dreißig Jahre und somit 13 Jahre älter als T.J.. Sie ist Lehrerin und geht voll und ganz in ihrem Beruf auf. Das Einzige, was bei ihr nicht so richtig läuft, ist ihre Beziehung zu ihrem Freund. Um diesem und dem schlechten Wetter in Chicago einige Zeit aus dem Weg zu gehen, nimmt sie den Job als Nachhilfelehrerin für T.J. an. Ich konnte mich in Anna nie so richtig hineinversetzen. Ich habe einfach ihre Handlungen und Absichten nicht richtig nachvollziehen können und bin dadurch nicht mit ihr warm geworden. Allerdings kann ich sehr gut vorstellen, dass Leserinnen in Annas Alter sie um einiges lieben mögen werden. T.J. ist am Anfang des Buches 16 Jahre alt. Er hat in seinem Leben schon einiges durch, denn er ist an Krebs erkrankt, doch er hat den Krebs eigentlich besiegt. T.J. ist eigentlich ein ganz normaler Teenager, allerdings habe ich das Gefühl, dass er wegen seiner Krankheit für sein Alter sehr reif ist und an seinen Aufgaben (auf der Insel) wächst. Der Schreibstil Die Geschichte ist wie die meisten aus dem New Adult Genre aus zwei verschiedenen Perspektiven geschrieben und zwar erzählen Anna und T,J, ihre Geschichte. Die beiden wechseln sich immer kapitelweise ab und erzählen die Geschichte aus der personalen Ich-Perspektive. Tracey Garvis-Graves hat einen sehr angenehmen Schreibstil, den man sehr schnell lesen kann, sodass man das Buch trotz der eher mittelmäßigen Geschichte in einem Rutsch durchlesen kann. Besonders an dem Schreibweise der Autorin ist, dass sie die Geschichte über mehrere Jahre weiter geführt hat und man gemerkt hat, dass sie den Schreibstil der Veränderung der Lebenslage und der Reife der beiden Charaktere angepasst hat. Wie ich bereits erwähnt hatte, haben mir aber ein paar mehr erotische Szenen gefehlt, um dieses Buch dem New Adult Genre zu zu ordnen. Die Autorin ist anscheinend ein sehr großer Fan des Andeutens, was Sexszenen angeht. Die Gestaltung Ich finde die Aufmachung des Buches wirklich sehr schön. Das Cover hat es mir wirklich angetan, weil es sehr gut zu der Geschichte passt und den Leser neugierig macht. Ich finde es jetzt nicht atemberaubend schön, aber doch sehr gut gewählt. Der Titel passt zu der Geschichte ganz gut. "On the Island" deutet direkt auf die Zeit auf der Insel hin und "Liebe, die nicht sein darf" auf die Lehrer-Schüler-Geschichte. Allerdings finde ich, dass gerade letzterer Titel ein bisschen einen falschen Eindruck von der Geschichte vermittelt. Für mich ist nämlich immer eine "Liebe, die nicht sein darf" etwas was gesetzlich verboten ist und das ist hier nicht direkt der Fall. Mein Fazit "On the Island- Liebe, die nicht sein darf" von Tracey Garvis-Graves ist ein Roman mit einer guten Grundidee und einer interessanten Geschichte, der aber leider fast gar keine tiefen Emotionen und Gefühle beinhaltet und dadurch leicht oberflächlich und irgendwie abgedroschen wirkt.

















