Oh William!
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Description
THE TOP 10 SUNDAY TIMES BESTSELLER
The Pulitzer Prize-winning, Booker-longlisted, bestselling author returns to her beloved heroine Lucy Barton in a luminous novel about love, loss, and the family secrets that can erupt and bewilder us at any point in life
Lucy Barton is a successful writer living in New York, navigating the second half of her life as a recent widow and parent to two adult daughters. A surprise encounter leads her to reconnect with William, her first husband - and longtime, on-again-off-again friend and confidante. Recalling their college years, the birth of their daughters, the painful dissolution of their marriage, and the lives they built with other people, Strout weaves a portrait, stunning in its subtlety, of a tender, complex, decades-long partnership.
Oh William! captures the joy and sorrow of watching children grow up and start families of their own; of discovering family secrets, late in life, that alter everything we think we know about those closest to us; and the way people live and love, against all odds. At the heart of this story is the unforgettable, indomitable voice of Lucy Barton, who once again offers a profound, lasting reflection on the mystery of existence. 'This is the way of life,' Lucy says. 'The many things we do not know until it is too late.'
'A superbly gifted storyteller and a craftswoman in a league of her own' Hilary Mantel
'A terrific writer' Zadie Smith
'She gets better with each book' Maggie O'Farrell
'One of America's finest writers' Sunday Times
'This is meticulously observed writing, full of probing psychological insight. Lucy Barton is one of literature's immortal characters-brittle, damaged, unravelling, vulnerable and, most of all, ordinary-like us all' Booker Prize Judges
Elizabeth Strout's new novel Tell Me Everything is available now!
Book Information
Posts
Ein liebevolle Porträt
Ich liebe es, die Protagonisten und Protagonistinnen in Strouts Romanen immer besser kennen zu lernen. Und ich liebe den Ton der Ich-Erzählerin in diesem Roman, der klar macht: so richtig kennen wir niemanden - wahrscheinlich am Ende kaum uns selbst. Dieser teils lakonische aber immer wieder auch sehr liebevolle Ton, die Hoffnung, die Wertschätzung und gleichzeitig immer wieder die kleinen menschlichkeiten und das Ego - das macht die Stimme von Lucy Barton so besonders. Hier ist niemand perfekt, niemand besonders gut, aber auch nicht besonders boshaft. Einfach menschlich. Mag ich sehr.
>>Ich muss noch etwas über meinen ersten Mann sagen, William. William hat in jüngster Zeit sehr Schmerzliches durchmachen müssen. Das müssen viele, ich weiß, trotzdem würde ich gern davon sprechen – ich kann gar nicht anders, habe ich fast das Gefühl;...<< ...Und so begann für mich eine kurze Reise mit „Oh William!“ von Elizabeth Strout in die komplexe Beziehung zwischen Lucy und ihrem ersten Mann William. Direkt vorweg, ich konnte zu dem Buch leider so gar keinen Zugang finden. Was ich in „Die langen Abende“ von Elizabeth Strout als so besonders und wunderbar empfand, konnte ich hier einfach nicht finden. Es drehte sich alles um William und die Beziehung zu ihm und all den anderen Querelen drumherum, die mich auf emotionaler Ebene leider nicht berührt haben und mich im großen Ganzen von Seite zu Seite weniger interessierten... leider. Ich glaube, dass ich an dieses Buch einfach mit falschen Erwartungen heran gegangen bin und zu sehr auf ein Leseerlebnis wie im „Die langen Abende“ ersehnte und das ist hier nun mal doch ganz anders. Wer die Vorgeschichten rund um Lucy Barton mochte, der wird hier ganz sicher eine tolle Ergänzung finden und das Buch wahrscheinlich sehr mögen! Für mich war es leider nicht die richtige Lektüre.
Schöne kurzweilige Geschichte, die hier und da schwer im Magen liegt
Ich tue mich schwer damit, „Oh, William“ richtig zu bewerten. Teilweise war es eine wahre Freude, es zu lesen. Auch die Art und Weise, wie die Protagonistin von all den verschiedenen Themen, Geschichten und Problem berichtet, kam bei mir gut an. Zeitgleich fiel es mir aber auch schwer, durch all diese Seiten gut durchzukommen, da viele Nebenschauplätze doch eine ziemliche Schwere mit sich brachten. Aber wahrscheinlich geht es am Ende genau darum: dieser Mix zwischen „das Schöne im Leben“ und “die Schwere, die jeden umgibt“. Dieses Buch kann man sicher sehr gut analysieren und interpretieren. Die Ehe, das Verhalten der verschiedenen Protagonist:innen und was das am Ende mit jedem Einzelnen gemacht hat, zeigen einmal mehr, dass jeder sein Päckchen zu tragen hat - bei dem einen ist es größer, bei dem anderen kleiner. Dennoch kennen wir niemanden so wirklich, vielleicht nicht mal uns selbst.
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THE TOP 10 SUNDAY TIMES BESTSELLER
The Pulitzer Prize-winning, Booker-longlisted, bestselling author returns to her beloved heroine Lucy Barton in a luminous novel about love, loss, and the family secrets that can erupt and bewilder us at any point in life
Lucy Barton is a successful writer living in New York, navigating the second half of her life as a recent widow and parent to two adult daughters. A surprise encounter leads her to reconnect with William, her first husband - and longtime, on-again-off-again friend and confidante. Recalling their college years, the birth of their daughters, the painful dissolution of their marriage, and the lives they built with other people, Strout weaves a portrait, stunning in its subtlety, of a tender, complex, decades-long partnership.
Oh William! captures the joy and sorrow of watching children grow up and start families of their own; of discovering family secrets, late in life, that alter everything we think we know about those closest to us; and the way people live and love, against all odds. At the heart of this story is the unforgettable, indomitable voice of Lucy Barton, who once again offers a profound, lasting reflection on the mystery of existence. 'This is the way of life,' Lucy says. 'The many things we do not know until it is too late.'
'A superbly gifted storyteller and a craftswoman in a league of her own' Hilary Mantel
'A terrific writer' Zadie Smith
'She gets better with each book' Maggie O'Farrell
'One of America's finest writers' Sunday Times
'This is meticulously observed writing, full of probing psychological insight. Lucy Barton is one of literature's immortal characters-brittle, damaged, unravelling, vulnerable and, most of all, ordinary-like us all' Booker Prize Judges
Elizabeth Strout's new novel Tell Me Everything is available now!
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Ein liebevolle Porträt
Ich liebe es, die Protagonisten und Protagonistinnen in Strouts Romanen immer besser kennen zu lernen. Und ich liebe den Ton der Ich-Erzählerin in diesem Roman, der klar macht: so richtig kennen wir niemanden - wahrscheinlich am Ende kaum uns selbst. Dieser teils lakonische aber immer wieder auch sehr liebevolle Ton, die Hoffnung, die Wertschätzung und gleichzeitig immer wieder die kleinen menschlichkeiten und das Ego - das macht die Stimme von Lucy Barton so besonders. Hier ist niemand perfekt, niemand besonders gut, aber auch nicht besonders boshaft. Einfach menschlich. Mag ich sehr.
>>Ich muss noch etwas über meinen ersten Mann sagen, William. William hat in jüngster Zeit sehr Schmerzliches durchmachen müssen. Das müssen viele, ich weiß, trotzdem würde ich gern davon sprechen – ich kann gar nicht anders, habe ich fast das Gefühl;...<< ...Und so begann für mich eine kurze Reise mit „Oh William!“ von Elizabeth Strout in die komplexe Beziehung zwischen Lucy und ihrem ersten Mann William. Direkt vorweg, ich konnte zu dem Buch leider so gar keinen Zugang finden. Was ich in „Die langen Abende“ von Elizabeth Strout als so besonders und wunderbar empfand, konnte ich hier einfach nicht finden. Es drehte sich alles um William und die Beziehung zu ihm und all den anderen Querelen drumherum, die mich auf emotionaler Ebene leider nicht berührt haben und mich im großen Ganzen von Seite zu Seite weniger interessierten... leider. Ich glaube, dass ich an dieses Buch einfach mit falschen Erwartungen heran gegangen bin und zu sehr auf ein Leseerlebnis wie im „Die langen Abende“ ersehnte und das ist hier nun mal doch ganz anders. Wer die Vorgeschichten rund um Lucy Barton mochte, der wird hier ganz sicher eine tolle Ergänzung finden und das Buch wahrscheinlich sehr mögen! Für mich war es leider nicht die richtige Lektüre.
Schöne kurzweilige Geschichte, die hier und da schwer im Magen liegt
Ich tue mich schwer damit, „Oh, William“ richtig zu bewerten. Teilweise war es eine wahre Freude, es zu lesen. Auch die Art und Weise, wie die Protagonistin von all den verschiedenen Themen, Geschichten und Problem berichtet, kam bei mir gut an. Zeitgleich fiel es mir aber auch schwer, durch all diese Seiten gut durchzukommen, da viele Nebenschauplätze doch eine ziemliche Schwere mit sich brachten. Aber wahrscheinlich geht es am Ende genau darum: dieser Mix zwischen „das Schöne im Leben“ und “die Schwere, die jeden umgibt“. Dieses Buch kann man sicher sehr gut analysieren und interpretieren. Die Ehe, das Verhalten der verschiedenen Protagonist:innen und was das am Ende mit jedem Einzelnen gemacht hat, zeigen einmal mehr, dass jeder sein Päckchen zu tragen hat - bei dem einen ist es größer, bei dem anderen kleiner. Dennoch kennen wir niemanden so wirklich, vielleicht nicht mal uns selbst.













