Nordsee-Nacht

Nordsee-Nacht

Softcover
3.533
SoftcoverSpannungsromanSpannende BücherDämonen Der Vergangenheit

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Description

Der Küstenort Hulthave, 1987. Die kleine Friederike verschwindet spurlos aus einem Zeltlager. Kommissar Wedeland ermittelt fieberhaft, aber vergebens. Das katastrophale Ereignis legt sich wie ein Schatten über das Städtchen am Meer und das Leben der Betreuerin Sascha, die an ihren Schuldgefühlen zu zerbrechen droht. 25 Jahre später wird am Strand eine bewusstlose Frau gefunden; als sie erwacht, kann sie sich an nichts erinnern. Schnell kommt das Gerücht auf, es handle sich um Friederike. Daraufhin kehren Sascha und Kommissar Wedeland nach Hulthave zurück – denn es ist Zeit, endlich die Wahrheit über jene verhängnisvolle Nacht herauszufinden ...

Book Information

Main Genre
Crime
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
384
Price
14.09 €

Author Description

Hannah Häffner wurde 1985 in Heidelberg geboren. Nach ihrem Studium der Politikwissenschaften begann sie, als Werbetexterin zu arbeiten und sich parallel dazu verstärkt dem Schreiben zu widmen. Heute lebt sie mit ihrer Familie als freie Texterin und Schriftstellerin in der Nähe von Stuttgart. Mit »Nordsee-Nacht«, ihrem grandiosen Debüt, hat sie sich im Genre des atmosphärischen Spannungsromans etabliert.

Posts

9
All
3

Solider Krimi ⭐️⭐️⭐️

Inhalt: Im Jahr 1987 verschwindet die kleine Friederike aus einem Zeltlager im Küstenort Hulthave spurlos. Alle Ermittlungsansätze des Teams rund um Kommissar Wedeland gehen ins Leere. Sascha, eine Betreuerin des Zeltlagers, gibt sich die Schuld und droht daran zu zerbrechen. 25 Jahre später: Eine bewusstlose Frau wird am Strand von Hulthave aufgefunden. Sie kann sich an nichts erinnern. Die Presse spekuliert, dass es sich um die verschwundene Friederike handeln könnte. Sascha und Kommissar Wedeland kehren daraufhin nach Hulthave zurück und gehen der Sache auf den Grund. Meine Meinung: Im 1. Teil des Buches verfolgen wir die Geschehnisse und Ermittlungen rund um Friederikes Verschwinden im Jahr 1987. Auch wenn man durch den Klappentext weiß, dass es zu keiner Aufklärung kommen wird, ist dieser Teil gut geschrieben und man bleibt dran. Wir lernen hier auch Schlüsselpersonen kennen, auf die wir auch im 2. Teil wieder treffen werden. Der 2. Teil beginnt recht lahm und nimmt für mich erst wieder Fahrt auf, als Kommissar Wedeland wieder auf den Plan tritt. Insgesamt hat mir der Schreibstil gut gefallen. Die Auflösung war ab einem gewissen Punkt zu erahnen, leitete sich aber logisch her. Die Figuren Sascha und Kommissar Wedeland sind gut gezeichnet und die Tragik um die Figur Sascha wird eindringlich und nachvollziehbar beschrieben. Für mich handelt es sich bei „Nordsee-Nacht“ um einen soliden Krimi für zwischendurch.

2

Okay für zwischendurch

Es war ein guter Krimi für zwischendurch aber mir hat das gewisse etwas gefehlt. Der Klappentext verspricht meiner Meinung nach mehr Mysterium und mehr Spannung als letztendlich rüber gebracht wird

3

War okay, bisschen langatmig, allerdings ein gelungener Schluss

Das Buch war soweit okay, ein bisschen langatmig, da man vom Klappentext her wusste, dass die Ermittlungen im Fall der verschwundenen Friederike in der Vergangenheit keine Ergebnisse erzielen. Der Part der Gegenwart war okay, die Aufklärung des Falles war gut gelöst und spannend konstruiert.

5

Wunderschöner Schreibstil. Hat mir gut gefallen.

2.5

Kann man lesen, muss man aber nicht.

Die Geschichte beginnt spannend, verliert aber relativ schnell an Fahrt. Zu viel drum rum und zu viel was mich nicht interessiert hat. Schade.

5

Sehr gut 👍 abgeschlossenes buch Lässt sich gut lesen und vorallem flott. Sehr flüssig zu lesen. Grosse Schrift und freie Seiten machen es möglich. Wirkt zwischendurch wie krimi mit romancharakter .

3.5

Düstere Stimmung in Hulthave Die Stimmung, die durch den für mich besonders ansprechenden Schreibstil der Autorin vermittelt wird, ist sehr düster aber durchaus passend zum Inhalt. Die Idee an sich ist sehr gut, wodurch ich mir einiges versprochen habe. An der Umsetzung mangelt es meiner Meinung nach allerdings ein wenig. So mache ich ein paar Abstriche bei der doch ziemlich vorhersehbaren und eher flachen Handlung. Trotzdem werde ich mich wegen des sehr gelungenen Schreibstils an weitere Bücher von Hannah Häffner wagen.

3

Sehr gespannt habe ich Hannah Häffner's Debut begonnen im Buddyread zu lesen. Vom Klappentext her habe ich ein Buch erwartet, was ein Thriller hätte werden können, bin im nachhinein aber sehr froh, dass der Verlag es als Roman ausgeschrieben hat, denn ein wenig fehlte die Spannung der Geschichte, obwohl sie wirklich gut geschrieben war. Die kleine Friederike verschwindet plötzlich im Zeltlager und die Welt steht für Sascha Götz plötzlich still. Nicht nur die Polizei, auch das gesamte Dorf hat bei der Suche nach dem verschwundenen Mädchen geholfen, doch leider vergebens. Sie taucht nicht mehr auch, ist spurlos verschwunden und keiner weiß wohin. 25 Jahre später taucht plötzlich eine Frau am Strand von Hulthave auf und keiner scheint sie zu kennen. Sie selbst weiß nicht, wer sie ist und woher sie kommt - ob sie die damals verschwundene Friederike ist? Der Fall wird neu aufgerollt und schockierende Ereignisse somit aufgedeckt. Ich kann nicht sagen, dass das Buch nicht gut wäre. Es ist eine tolle Idee, die eigentlich auch gut umgesetzt ist, jedoch fehlt beim Lesen leider die Spannung und auch die Offenbarung, was damals wirklich geschah, war zwar schockierend, aber irgendwie auch ein wenig vorhersehbar. Die neu aufgenommenen Ermittlungen beschäftigen sich fast ausschließlich mit den alten Fakten und gehen meines Erachtens zu wenig auf die plötzlich aufgetauchte Frau ein.  Dennoch waren die Entscheidungen, welche die Charaktere getroffen haben, gut nachvollziehbar und die Geschichte machte auch vom Handlungsstrang her Sinn. Auch die Charaktere waren durchweg authentisch und blieben ihrer Linie treu. Sascha Götz, welche das Camp damals betreut hat, war nach diesem Vorfall nie wieder die Gleiche und ihr Leben geriet vollkommen aus den Fugen. Auch 25 Jahre später merkte man ihr noch immer die Schuldgefühle an, die sie seit jeher plagten und durch die Beschreibung ihres Lebens sah man als Leser auch, dass sie dieser Moment nie zur Ruhe kommen lässt - damit Sascha wieder "leben" kann, muss das schreckliche Geschehen aufgeklärt werden. Was ich an den Charakteren Ulrich Wedeland, dem Polizeibeamten, welcher den Fall damals bearbeitete, und Eric Harms, welcher in Wedelands Fußstapfen trat und den Fall neu aufnehmen lässt, leider negativ fand, war dass bei beiden Polizisten das Klischee des fremdgehenden Beamten genutzt wurde anstatt hier einfach mal eine glückliche Familie in den Hintergrund zu setzen, um der Geschichte wenigstens ein wenig an positiven Gefühlen einzuhauchen. Dennoch waren beide Beamte in ihrer Rolle gut besetzt und beide hatten sie ihre Stärken und Schwächen. Alles in allem ein solider Roman, den man gut lesen kann, über welchem man aber in Nachhinein nicht lange nachdenken wird.

2.5

Die Geschichte war okay, aber wirklich nur ein Roman. Man kann es nicht mal als Spannungsroman bezeichnen, denn die fehlte für mich völlig. Der Fall war für mich eher nebensächlich und die Auflösung völlig vorhersehbar und sehr schnell abgehandelt. Im Grunde geht es darum, was passiert mit Menschen, wenn eine Person plötzlich spurlos verschwindet, in diesem Fall die Betreuerin der verschwundenen Friederike und den damals ermittelten Polizisten. Und das wäre vielleicht auch ganz spannend gewesen, aber für mich blieb das alles flach und oberflächlich. Außerdem gab es einige Nebenhandlungen die die Geschichte nur unnötig aufgebauscht haben und keinen Mehrwert hatten. Alles in allem ein solider Roman. Den Schreibstil fand ich gut. Der Plot naja.

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