Narrenturm
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Description
»Drastisch, bildstark, spannend.« Elle
Die Welt, ein Narrenturm - Teil eins der polnischen Bestseller-Trilogie um den schlesischen Medikus Reinmar von Bielau, in dem wir erfahren, dass er sich auf der Flucht befindet, einerseits der Liebeskunst wegen, aber auch vor der Inquisition.
Schlesien, im Jahr des Herrn 1422: Reinmar von Bielau »hieb seinem Grauschimmel die Fersen in die Weichen, ritt im Galopp über die blühende Heide auf die waldbestandene Anhöhe zu, hinter der er segenbringende, ausgedehnte Wälder vermutetete«.
Der junge Medikus, von seinen Freunden auch Reynevan genannt, ist auf der Flucht vor seinen Häschern. Der Liebe wegen, genauer gesagt, weil er in flagranti erwischt wurde, mit der schönen Adele von Sterz, Eheweib des sich gerade auf einem Kreuzzug gegen die feindlichen Hussiten befindenden Gelfrad von Sterz. Doch auch die Inquisition könnte sich für ihn interessieren, denn was man im heimatlichen Öls nach seinem stürmischen Abgang bei ihm findet, ist neben medizinischen Schriften so manches, das zumindest den Verdacht auf Hexerei aufkommen lassen könnte.
Der sündige Möchtegern-Lancelot hat also ernsthafte Probleme, vor allem, weil ihm Adele nicht aus dem Kopf gehen will.
So durchquert er auf dem Weg nach Breslau das damalige Mittel-Europa, begegnet dabei allerlei Volk, und auch der Narrenturm der Inquisition bleibt ihm nicht erspart, von dessen Warte aus die Welt bis heute einem einzigen Hauen und Stechen gleicht. Doch halt: Hatten die Chiliasten nicht vorausgesagt, die Welt würde im Februar des Jahres 1420 untergehen?
Book Information
Author Description
Andrzej Sapkowski, geboren 1948, ist Wirtschaftswissenschaftler, Literaturkritiker und Autor. Er lebt in Łódź. Seine Hexer-Saga erreicht weltweit Millionenauflagen. Höchst erfolgreich ist auch seine Mittelalter-Trilogie um den Medicus Reinmar von Bielau. 2008 wurde Andrzej Sapkowski mit der Ehrenbürgerwürde der Stadt Łódź ausgezeichnet.
Posts
Polen, Böhmen und die Hussiten sowie die Papisten
… und darunter unser Held. Reynevan von Bielau, genannt Reinmar der Junker. Angehender Ritter, Medicus, Hobbywissenschaftler und Möchtegern Zauberer. Und ein naiver liebestoller Trottel vor dem Herren. Wie seine Begleiter, so möchte man auch als Leser, dem Protagonisten gerne eins Hinter die Löffel geben. Aber irgendwie macht gerade das den Reiz des Buches aus. Tatsächlich hat mich das Buch sofort gepackt. Da ich weder über Schlesien, Böhmen und auch nicht Polen Bescheid wusste und was dort 1425 zur Zeit der Hussiten passierte. Denn bis zum Prager Fenstersturz sind es ja noch fast 200 Jahre und auch Kolumbus ward noch nicht mal geboren. Das Buch hat seine Höhen und Tiefen, wobei ersteres klar überwiegt. Teil 2 ist schon gekauft und wird bald verschlungen.
Erster Teil einer Trilogie. Stern beschreibt diesen Roman als sehr feine Schmöker Kunst. Ein schönes Abenteuer um die Jahre 1420, schön und kurzweilig geschrieben und für Latein Liebhaber ein Leckerbissen. Ich selbst werde Teil 2 und 3 nicht unbedingt lesen. War doch nicht so meins😔 Da es wahrscheinlich für dieses Jahr mein letztes Buch ist , wünsche ich allen schöne Feiertage. 🧑🎄
Sehr komplex und teilweise sehr anstrengend
Ich muss vorab sagen ich hab nur die Hexer Saga gelesen und fande den Schreibstil Mega. Ich fande das auch richtig spannend. Doch bei diesen Buch fand ich es Mega schade. Es ist Mega anstrengend: der Schreibstil, zuviel Latein und die Namen sind teilweise Mega schwer zu lesen. Mir ist nur im Kopf geblieben das Reinmar gefühlt nur gefangen genommen wurde und dann wieder entkommen ist.
Der erste Teil der Hussiten-Saga. Das Buch liest sich nicht so leicht wie die Hexer-Bücher, allerdings bildet es das wichtige Fundament für den zweiten und dritten Teil der Reihe!
Ich verstehe durchaus die negativen Punkte der anderen Bewertungen für das Buch. Ja die komplizierten Namen der Charaktere, Ritterhäuser und Geschlechter sind nicht einfach nachzuvollziehen. Der Lesefluss wird durchaus gebremst, wenn man versucht alle richtig zu lesen (die Betonung liegt hier auf "versucht"). Allerdings lohnt sich das ganze meiner Meinung nach. Für die lateinischen/französischen/italienischen Floskeln gibt es ein großes Kompendium am Ende des Buches, indem sich alles nachlesen lässt ;) Der größte Kritikpunkt sind allerdings die Liebeleien von Reinmar selbst. Der noch sehr junge Medicus hat oft nichts anderes als das weibliche Geschlecht im Sinn, was ihn zu so mancher unvernünftigen Entscheidung treibt. Ein Stück weit kann man das ganze natürlich nachvollziehen, allerdings sind diese Entscheidungen essentiell wichtig für den (meiner Meinung nach) besseren 2 Teil der Serie "Gottesstreiter"
Hatte die Hexer Saga gelesen die ich unabhängig von der Serie echt gut fand, aber dieses Buch fand ich sehr anstrengend zu lesen, musste mich bewusst darauf konzentrieren da es viel zu viele schwierige Namen, und auch Dinge zu genau beschrieben waren. Bin mir nicht sicher ob ich den nächsten Band lesen möchte.
This is a very episodic feeling road trip, which for me isn't much of a plot. For such a story to work, there have to be some things that carry it. This book has apects that almost do, but for a tome of that size it wasn't enough. First, there is Sapkowskis writing: it's clever, it's not too serious and it's pretty much his own. He manages to entertain while teaching a bit of history and having his own spin on everything. Talking about history, the medieval setting is cool and felt well utilized. It feels like an offense to say these characters aren't interesting but they never really grew on me. I don't think they were badly done, though. A character like our protagonist would have annoyed me if he was written by a less talented writer, but Sapkowski manages the balance of characters you don't necessarily relate to but still want a good outcome for. As much as I like his writing, some scenes and scenarios just dragged. Some ideas could (and maybe should have been) a different unrelated book and I would have liked it more, but as it is they were too much to just be a random event in this bigger story. I do think a lot of fans of his Witcher series will like this, though, since he was never the most focused writer anyway. It's also for people that want historical fiction outside of the typical light chick lit and war stories. It is intelligent without being too literary at all.
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»Drastisch, bildstark, spannend.« Elle
Die Welt, ein Narrenturm - Teil eins der polnischen Bestseller-Trilogie um den schlesischen Medikus Reinmar von Bielau, in dem wir erfahren, dass er sich auf der Flucht befindet, einerseits der Liebeskunst wegen, aber auch vor der Inquisition.
Schlesien, im Jahr des Herrn 1422: Reinmar von Bielau »hieb seinem Grauschimmel die Fersen in die Weichen, ritt im Galopp über die blühende Heide auf die waldbestandene Anhöhe zu, hinter der er segenbringende, ausgedehnte Wälder vermutetete«.
Der junge Medikus, von seinen Freunden auch Reynevan genannt, ist auf der Flucht vor seinen Häschern. Der Liebe wegen, genauer gesagt, weil er in flagranti erwischt wurde, mit der schönen Adele von Sterz, Eheweib des sich gerade auf einem Kreuzzug gegen die feindlichen Hussiten befindenden Gelfrad von Sterz. Doch auch die Inquisition könnte sich für ihn interessieren, denn was man im heimatlichen Öls nach seinem stürmischen Abgang bei ihm findet, ist neben medizinischen Schriften so manches, das zumindest den Verdacht auf Hexerei aufkommen lassen könnte.
Der sündige Möchtegern-Lancelot hat also ernsthafte Probleme, vor allem, weil ihm Adele nicht aus dem Kopf gehen will.
So durchquert er auf dem Weg nach Breslau das damalige Mittel-Europa, begegnet dabei allerlei Volk, und auch der Narrenturm der Inquisition bleibt ihm nicht erspart, von dessen Warte aus die Welt bis heute einem einzigen Hauen und Stechen gleicht. Doch halt: Hatten die Chiliasten nicht vorausgesagt, die Welt würde im Februar des Jahres 1420 untergehen?
Book Information
Author Description
Andrzej Sapkowski, geboren 1948, ist Wirtschaftswissenschaftler, Literaturkritiker und Autor. Er lebt in Łódź. Seine Hexer-Saga erreicht weltweit Millionenauflagen. Höchst erfolgreich ist auch seine Mittelalter-Trilogie um den Medicus Reinmar von Bielau. 2008 wurde Andrzej Sapkowski mit der Ehrenbürgerwürde der Stadt Łódź ausgezeichnet.
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Polen, Böhmen und die Hussiten sowie die Papisten
… und darunter unser Held. Reynevan von Bielau, genannt Reinmar der Junker. Angehender Ritter, Medicus, Hobbywissenschaftler und Möchtegern Zauberer. Und ein naiver liebestoller Trottel vor dem Herren. Wie seine Begleiter, so möchte man auch als Leser, dem Protagonisten gerne eins Hinter die Löffel geben. Aber irgendwie macht gerade das den Reiz des Buches aus. Tatsächlich hat mich das Buch sofort gepackt. Da ich weder über Schlesien, Böhmen und auch nicht Polen Bescheid wusste und was dort 1425 zur Zeit der Hussiten passierte. Denn bis zum Prager Fenstersturz sind es ja noch fast 200 Jahre und auch Kolumbus ward noch nicht mal geboren. Das Buch hat seine Höhen und Tiefen, wobei ersteres klar überwiegt. Teil 2 ist schon gekauft und wird bald verschlungen.
Erster Teil einer Trilogie. Stern beschreibt diesen Roman als sehr feine Schmöker Kunst. Ein schönes Abenteuer um die Jahre 1420, schön und kurzweilig geschrieben und für Latein Liebhaber ein Leckerbissen. Ich selbst werde Teil 2 und 3 nicht unbedingt lesen. War doch nicht so meins😔 Da es wahrscheinlich für dieses Jahr mein letztes Buch ist , wünsche ich allen schöne Feiertage. 🧑🎄
Sehr komplex und teilweise sehr anstrengend
Ich muss vorab sagen ich hab nur die Hexer Saga gelesen und fande den Schreibstil Mega. Ich fande das auch richtig spannend. Doch bei diesen Buch fand ich es Mega schade. Es ist Mega anstrengend: der Schreibstil, zuviel Latein und die Namen sind teilweise Mega schwer zu lesen. Mir ist nur im Kopf geblieben das Reinmar gefühlt nur gefangen genommen wurde und dann wieder entkommen ist.
Der erste Teil der Hussiten-Saga. Das Buch liest sich nicht so leicht wie die Hexer-Bücher, allerdings bildet es das wichtige Fundament für den zweiten und dritten Teil der Reihe!
Ich verstehe durchaus die negativen Punkte der anderen Bewertungen für das Buch. Ja die komplizierten Namen der Charaktere, Ritterhäuser und Geschlechter sind nicht einfach nachzuvollziehen. Der Lesefluss wird durchaus gebremst, wenn man versucht alle richtig zu lesen (die Betonung liegt hier auf "versucht"). Allerdings lohnt sich das ganze meiner Meinung nach. Für die lateinischen/französischen/italienischen Floskeln gibt es ein großes Kompendium am Ende des Buches, indem sich alles nachlesen lässt ;) Der größte Kritikpunkt sind allerdings die Liebeleien von Reinmar selbst. Der noch sehr junge Medicus hat oft nichts anderes als das weibliche Geschlecht im Sinn, was ihn zu so mancher unvernünftigen Entscheidung treibt. Ein Stück weit kann man das ganze natürlich nachvollziehen, allerdings sind diese Entscheidungen essentiell wichtig für den (meiner Meinung nach) besseren 2 Teil der Serie "Gottesstreiter"
Hatte die Hexer Saga gelesen die ich unabhängig von der Serie echt gut fand, aber dieses Buch fand ich sehr anstrengend zu lesen, musste mich bewusst darauf konzentrieren da es viel zu viele schwierige Namen, und auch Dinge zu genau beschrieben waren. Bin mir nicht sicher ob ich den nächsten Band lesen möchte.
This is a very episodic feeling road trip, which for me isn't much of a plot. For such a story to work, there have to be some things that carry it. This book has apects that almost do, but for a tome of that size it wasn't enough. First, there is Sapkowskis writing: it's clever, it's not too serious and it's pretty much his own. He manages to entertain while teaching a bit of history and having his own spin on everything. Talking about history, the medieval setting is cool and felt well utilized. It feels like an offense to say these characters aren't interesting but they never really grew on me. I don't think they were badly done, though. A character like our protagonist would have annoyed me if he was written by a less talented writer, but Sapkowski manages the balance of characters you don't necessarily relate to but still want a good outcome for. As much as I like his writing, some scenes and scenarios just dragged. Some ideas could (and maybe should have been) a different unrelated book and I would have liked it more, but as it is they were too much to just be a random event in this bigger story. I do think a lot of fans of his Witcher series will like this, though, since he was never the most focused writer anyway. It's also for people that want historical fiction outside of the typical light chick lit and war stories. It is intelligent without being too literary at all.














