Der SS-Staat

Der SS-Staat

Softcover
4.211
ShoahNationalsozialismus"Endlösung Der Judenfrage"Juden

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Description

Das Standardwerk über die NS-Verbrechen

Als bekennender Gegner des Nationalsozialismus wurde Eugen Kogon im September 1939 in das Konzentrationslager Buchenwald deportiert, wo er bis 1945 inhaftiert blieb. Nach seiner Rettung war er als Chronist für die US-Army tätig und arbeitete parallel an einem Manuskript, das er mehrmals vernichten wollte, so furchtbar war sein Inhalt. 1946 veröffentlichte er das Buch »Der SS-Staat« dann doch – eine umfassende Darstellung der KZ-Gräuel und die erste historische Analyse des NS-Terrorsystems. Dieser einzigartige Bericht stützt sich nicht nur auf 150 Einzelprotokolle, sondern auch auf Kogons eigene Erlebnisse als KZ-Inhaftierter. Erschütternd, präzise und schonungslos wird hier eines der dunkelsten Kapitel unserer Geschichte beschrieben, das die Öffentlichkeit zum ersten Mal mit einer bis dahin für unvorstellbar gehaltenen Wirklichkeit konfrontierte. Ein historisches Werk ersten Ranges, das bis heute weltweit als Standardwerk zu den NS-Verbrechen gilt.

Book Information

Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
History & Archaeology
Format
Softcover
Pages
528
Price
16.50 €

Author Description

Eugen Kogon, geboren 1903 in München, war bekennender Gegner des Dritten Reiches und des NS-Regimes und war deshalb für mehrere Jahre im Konzentrationslager Buchenwald inhaftiert. Nach seiner Befreiung fing er bald wieder an zu publizieren. Kurz darauf verfasste er das Standardwerk »Der SS-Staat«. Später arbeitete er als Leiter und Moderator des Politmagazins »Panorama« für die ARD. Politisch war er sehr aktiv, insbesondere die Europapolitik lag ihm am Herzen; er engagierte sich für den Aufbau einer europäischen Republik. Eugen Kogon starb 1987 in Königstein im Taunus.

Posts

4
All
5

Schwere Kost

Ich habe, nach etlichen Wochen, nun endlich dieses Buch fertig gelesen... Diesem Buch ist ein Make over sehr zu wünschen denn es liest sich doch recht schwer und ist teilweise sehr umständlich geschrieben. Ursprünglich wohl als Sachbericht für die Alliierten verfasst hat Eugen Kogon dieses Buch mehrfach überarbeitet und doch merkt man den Urprung deutlich. Dieser Bericht beschreibt die Greueltaten in den Lagern mit einer ruhigen Dachlichkeit die schwer auszuhalten ist. Und doch macht gerade dieser Umstand dieses Buch umso wertvoller und wichtiger

5

Eine Pflichtlektüre, die leider keine ist!

Dieses Buch bietet einen Einblick hinter das grausamen System der KL und eröffnet einem ein Einblick in das Leben der vermeintlichen Elite des Dritten Reiches. Eugen Kogon schafft es die ganze Grausamkeit eines Schreckenssytems dem Leser auf zu zeigen. Trotz der umfangreichen Ausführung des Werkes und der nicht zu läuternden Sachbuchartigen Seele des Werkes, entwickelt es eine Art Sogwirkung. Man woltte immer mehr wissen über dieses grausame System und über die Leiden der Menschen. Und obwohl man wusste, dass der Autor diese Schrecken überlebt hat, hatte man trotzdem Angst das er schließlich doch diesen scheußlichen Lagern zum Opfer fällt. Eine Lektüre die meiner Meinung nach in den Schulen in Teilen durchgearbeitet werden sollte oder zumindest eine Grundlage zur Auseinandersetzung mit den KL und der Beteiligung der Deutschen Zivil Gesellschaft an diesen Lagern darstellen sollte.

4

Eine grausame und doch wichtige Zeitzeugenaussage

Das Buch hat mich sowohl erschüttert wie auch betroffen gemacht. Eugen Kogon schildert den Alltag und die Schicksale der Menschen des KZ Buchenwalds und versucht für die nachfolgenden Generationen festzuhalten, was man am liebsten vergessen würde. Meiner Meinung nach ist es wichtig sich mit der Vergangenheit zu beschäftigen und das „nicht vergessen“ zu üben. Ich musste zwischendurch ein paar Tage Pause einlegen und das Buch immer wieder weglegen, wenn mich die Schilderungen zu sehr erdrückt haben. Einziges Manko,das ich an dem Buch finde, ist die verschachtelte Sprache. Man merkt, dass Kogon ein hoch intellektueller Mensch war. Ich glaube jedoch, das seine Ausdrucksweise dazu führt, dass viele Menschen an dem Buch „verzweifeln“ werden. Die Sprache ist so kompliziert, so ausschweifend und teilweise abstrakt, dass es einen Marathon gleicht sich durch das Buch zu arbeiten. Eine einfachere Sprache hätte das Buch deutlich zugänglicher gemacht.

5

Schwere Kost

Dieses Buch ist sooo schwer zu lesen und ertragen 😭 Eugen Kogon war selbst jahrelang Häftling in Buchenwald und hat diesen (doch sehr sachlichen) Bericht noch im Jahr 1945 für die Alliierten verfasst. Seinen ursprünglichen Charakter und Zweck merkt man beim lesen deutlich... das ist der eine Punkt der das lesen so schwer macht.... der andere Punkt ist der Inhalt... in seiner Nüchternheit so unfassbar brutal... und gerade deshalb so wichtig... vor allem in der heutigen Zeit

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