My Friends
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Description
* AN INSTANT SUNDAY TIMES AND NEW YORK TIMES BESTSELLER *
* WINNER OF GOODREADS CHOICE AWARD FOR BEST FICTION 2025 *
* SHORTLISTED FOR AMAZON'S BEST FICTION BOOK OF 2025 *
* AN AUDIBLE BEST LISTEN OF 2025 *
* A BARNES AND NOBLE NATIONAL BOOK CLUB PICK *
You have to take life for granted, the artist thinks, the whole thing: sunrises and slow Sunday mornings and
water balloons and another person's breath against your neck. That's the only courageous thing a person can do.
In the corner of one of the most famous paintings in the world three tiny figures sit at the end of a pier. Most people don't even notice them. Most people think it's just a depiction of the sea. But Louisa, an aspiring artist herself, knows otherwise.
Twenty-five years earlier, in a distant seaside town, a group of teenagers seek refuge from their bruising home lives by spending long summer days together. They tell jokes, they share secrets, and they commit small acts of rebellion. These lost souls find in each other a reason to get up each morning, a reason to dream, a reason to love.
Out of that summer emerges a transcendent work of art, a painting that will unexpectedly be placed into 18-year-old Louisa's care. Determined to learn how it came to be and to decide what to do with it, Louisa embarks on a cross-country journey. But the closer she gets to the painting's birthplace, the more nervous she becomes.
In this stunning testament to the transformative, timeless power of friendship and art, Louisa is proof that happy endings don't always take the form we expect.
Readers can't get enough of My Friends . . . (***** five star reviews)
'It was perfect. I have no other words to describe this masterpiece. Like, what the hell was I doing all these years??'
'I haven't read a friendship story this genuine, heartfelt, clumsy, straightforward, smart, sentimental, shocking, and emotionally resonant in a very long time.'
'Is it too early in the year to pick my favourite read of 2025? I think not, as this will be hard to beat.'
'Backman remains my absolute favorite.'
'Absolutely brilliant and beautiful ... I loved, loved, loved this book.'
Book Information
Posts
„Art just needs friends.“ Ich habe lange nicht mehr über ein Buch so heulen müssen wie über „My Friends“. Über Louisa, über Ted, über den Künstler, über die Toten wie über die Lebenden - und die Art wie sie die Welt sehen, wie sie Kunst verstehen und wie sie einander sehen, füreinander einstehen und füreinander da sind. „She’s one of us.“ „I love you and I believe in you.“ Dass Backmann schreiben kann, steht außer Frage. Dass ich hier immer noch mit Tränen in den Augen hocke und versuche meine flüchtenden Gedanken einzufangen, steht auf einem ganz anderen Blatt. Nein, nicht auf dem Blatt, auf dem die ersten Skizzen für das Gemälde entstanden sind, das ist schließlich Millionen wert. Stellt euch ein Gemälde vor, schäumendes Blau, schäumender Himmel, farbenprächtiges Wasser. Das alles bestaunt die gesamte Welt. Sie übersehen den kleinen Steg mit den lachenden Jugendlichen darauf. Louisa, fast 18, obdachlos, sieht die Gruppe, sieht das Lachen, das dem Bild seine wahre Schönheit gibt. Louisa trifft den Künstler in einer Seitengasse - und er erkennt sie als eine der ihren - und das setzt Ereignisse in Gang, die der Freund des Künstlers, Ted, so nicht vorausgesehen hätte. 25 Jahre zuvor entstand das Bild in einer Kleinstadt am Meer, aus tiefer Freundschaft, aus einem Verständnis füreinander, und das in dem alles verändernden Sommer, in dem eine Gruppe von Jugendlichen 15 wird. Das Buch hat mich ins Herz getroffen, es zerlegt und wieder neu gemalt. Einerseits erlebte ich mit, wie die Freunde in dem Sommer langsam erwachsen wurden, trotz oder gerade wegen der schwierigen Lebensverhältnisse, andererseits wegen ihrer Faulheit und Fürze auf einem versteckten Steg, der ins Wasser ragte. Wie sie einander verstanden und wie sie instinktiv wussten, was der andere gerade am dringendsten braucht, hat mich einfach berührt. Backmann versteht es in wenigen Worten, dir eine Figur so nahe zu bringen, dass du meinst, ihr Herz schlagen zu hören. Das ging mir bei den Freunden vor 25 Jahren so, wie auch in der Gegenwart mit Louisa, Ted, dem Künstler, während ihr Lachen und Weinen über die Seiten rieselt - Backmann erzählt die Geschichte auf zwei Zeitebenen - und er springt immer wieder zwischen den Zeiten und Perspektiven umher - ich hatte trotzdem nie Probleme ihm zu folgen. Über die Vergangenheit erfahren wir nur aus den vielen Erinnerungen der mittlerweile erwachsenen Freunde, die Louisa die Geschichte des Gemäldes erzählen. Die Gegenwart wird großteils aus Ted’s und Louisas Perspektive erzählt. Es ist bemerkenswert, dass die Ereignisse für die einen lange zurückliegende Erinnerungen sind, für die andere, für die, der es zum ersten Mal erzählt wird, aber frische und rohe Ereignisse, die erschüttern können. Das alles wird zusammengehalten von Farbe auf Leinwand, vom Lachen eines Sommers und unendlichen Blauschattierungen. Das Gemälde, das Backmann in meinen Geist gepinselt hat, wird bleiben. Es ist ein Roman über Freundschaft und Verlust, über das Verlieren und das Finden, über Erwachsenwerden und über die Schönheit eines Sommers. Backmann hat wunderbare Charaktere in den Fokus gestellt, und auf sie die Scheinwerfer gerichtet, strahlend hell, in allen Facetten ausgeleuchtet. Das Buch ist nicht sonderlich spannend. Muss es auch gar nicht sein. Das „One of us“ Gefühl ist das, was von dem Roman bleibt - und das ist mehr als genug für mich.
Das war wieder ein typischer Backman. Witzig, traurig, weise, authentisch. Er bietet mal wieder die ganze Palette an Gefühlen. Er schafft es, dass Personen lebendig werden. Man fühlt und sieht alles. Backman zeigt seine Geschichten nicht, er dringt mit ihnen direkt in das Herz der Leser:innen. Er findet Worte für Empfindungen, von denen man so oft nicht weiß, wie man sie selbst zum Ausdruck bringen soll. In dieser Geschichte geht es um Kunst. Um Menschen, die sie erschaffen, Menschen, die sie als Statussymbol erwerben und Menschen, denen sie tatsächlich etwas bedeutet. Wir begegnen Freunden, die füreinander da sind, die sich unterstützen und sowohl sich gegenseitig, als auch im Einzelnen wieder verlieren. Backman nimmt uns mit auf eine Reise voller Begegnungen und Erinnerungen. Er schreibt so lebendig, dass er bei mir persönlich, Bilder im Kopf und im Herzen entstehen lässt. Er ist einer der Autoren, von denen ich alles lese. Er versteht es einfach, durch seine Kunst Menschen zu berühren. Wenn ich seine Bücher lese, seinen Protagonist:innen folge, dann passiert etwas mit und in mir.
Eine Lawine von Gefühlen und ein Jahreshighlight!
Dieses Buch ist etwas für alle, die „a little life“ geliebt und gehasst haben, aber sich wünschen, dass es einen Lichtblick am Horizont gegeben hätte. Es spielt in der Gegenwart und ist durchzogen von Teds Erinnerungen, in denen es um ihn und seine Freunde geht. Das zentrale Element ist die Zeichnung eines weltberühmten Malers, die beide Zeitlinien miteinander verbindet. In der Ecke sind vier kleine Personen abgebildet, die meistens nicht bemerkt werden, aber Louisa bemerkt sie. Sie nimmt sich vor, herauszufinden, was es mit diesen jungen Menschen auf sich hat und begegnet auf ihrer Reise ausgerechnet Ted. Sowohl er als auch Louisa sind im Leben ein wenig verloren, beide haben Verluste erlitten und sehnen sich nach einem Happy End. Auf der Reise zum Ursprung des Bildes liest man hier über eine unerschütterliche Freundschaft, die Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens und darüber, wie man Hoffnung findet, wo man sie nicht erwartet hätte. Der Autor setzt Sprache so gekonnt und trotzdem leicht ein, dass sich alle Gefühle real und authentisch anfühlen. Ich bin hin und weg; be right back - bestelle weitere Bücher des Autors!🥹
A story too big for the sea
My Friends was my first Fredrik Backman novel and I went in with zero expectations but high hopes, and somehow it managed to exceed both. It’s touchingly funny, irritatingly relatable, and weirdly nostalgic - a kaleidoscope of emotion that left me feeling both raw and comforted. Backman has this incredible ability to capture all the little contradictions of being human: how something can hurt and heal you at the same time, how laughter can sit right beside heartbreak. Backman’s storytelling here is remarkable. The atmosphere hums with melancholy and warmth, his tone shifting between tender and sharp. Each chapter feels carefully balanced - equivocal in mood, yet threaded with a quiet ache that builds into something beautiful. His prose is full of memorable lines and metaphors, the kind that stop you in your tracks. Two that lingered with me: “How could the sea be big enough to have room for their hearts? Incomprehensible.” “Art is so big, so unfathomable, that it teaches us to mourn for strangers.” The characters- especially Louisa and Ted, are deeply special. Watching their friendship unfold and expand over the course of their journey to the sea is one of the book’s great joys. Getting to know Ali, Joar, Ted, and the artist’s childhood story adds a richness that makes the entire narrative feel intimate and alive. By the end, I didn’t just understand the characters; I wanted to step into the pages and give them all a hug. Backman doesn’t shy away from heavy themes either. The book thoughtfully explores mental health, abuse, and harassment, so a content warning is definitely warranted. But even in its darkest moments, My Friends is full of compassion. It’s a reminder of how art, pain, and friendship intertwine in ways that make life both unbearable and beautiful. I found it nearly impossible to put down (though life, inconveniently, got in the way). And when I finally reached the end, one thought stood out clearly: this is my first Fredrik Backman book, but it definitely won’t be my last.

Meine Seele hat das gebraucht… 😪
Fredrik Backman ist ein Künstler seiner Worte. Es gibt Autoren, bei denen versteht man, was sie meinen. Es gibt Autoren, bei denen FÜHLT man es. Wenn das jemand schaffen kann, dann muss es Kunst sein. „There is a sort of happiness so overwhelming that it is almost unbearable, your soul seems to kick its way through your bones.“ „Life is long, Louisa. Everyone will tell you that it´s short, but they´re lying. It´s a long, long life.“ „And when we aren´t thinking? Oh, those are all our very best moments, when we´re wasting our lives. It´s an act of magnificent rebellion to do meaningless things, to waste time, to swim and drink soda and sleep late. To be silly and frivolous, to laugh at stupid little jokes and tell stupid little stories. Or to paint big paintings, the biggest you can manage, and try to learn to wisper in colour.” “I´m not worried you´re going to die. I´m worried about you being dead. I´m worried about being alive without you.” “It had been a long life. Wild and precious.” “He wasn´t scared of death, because he had never expected to live a long life. He knew that happiness existed, but not for him. He believed in Heaven, that good people lived forever, just not that he was one of them.” “The most dangerous place on earth is inside us.” “It´s a funny thing. The person we fall in love with, we hardly ever call by their name. Because it´s somehow just so obvious that it´s you I´m talking to, that it´s you I´m always thinking of. Who else?” “They laugh. You´ve lived a pretty remarkable life if you can still make your humans do that, more than twenty years later.” “They walk close to each other and see their friends everywhere all day long. Winks from heaven.”

Menschlich klug, literarisch stark und eindrücklich, aber eher bedrückend als herzerwärmend.
✨ My Friends ⭐ 4/5 Sterne Fredrik Backman kann einfach schreiben. Das merkt man hier wieder sehr deutlich. My Friends ist ein Buch über Freundschaft, Verlust, Einsamkeit und die Spuren, die Menschen in unserem Leben hinterlassen. Die Figuren haben für mich sehr gut funktioniert, vor allem die Freundesgruppe. Besonders Joar ist mir extrem im Gedächtnis geblieben, eine richtig starke, gleichzeitig sehr tragische Figur. Das Buch hat viele kluge Beobachtungen und Sätze, bei denen man kurz innehält, weil sie einfach sehr wahr wirken. Man merkt, dass Backman Menschen gut versteht. Was ich allerdings sagen muss: Das Buch war für mich vor allem bedrückend. Nicht unbedingt klassisch traurig, sondern eher diese Art von Geschichte, die einen mit einem schweren Gefühl zurücklässt. Es gibt viel Tragik, viel Ernüchterung und wenig von diesem echten Aufatmen zwischendurch. Ich glaube, genau deshalb hat es mich ein kleines bisschen auf Distanz gehalten. Objektiv fand ich es wirklich stark geschrieben. Subjektiv merke ich aber, dass ich Bücher oft lieber mag, wenn sie mir trotz Schwere irgendwo etwas mehr Wärme oder Hoffnung geben. Trotzdem definitiv ein sehr gutes Buch mit Figuren, die im Kopf bleiben.
“The world is full of miracles, but none greater than how far a young person can be carried by someone else’s belief in them.” Dieses Buch ist wie die Björnstadt-Reihe, nur dass es hier um eine Gruppe von Freunden statt um die ganze Stadt geht, im Sommer spielt und Kunst statt Eishockey im Mittelpunkt steht. Die Atmosphäre, der Ton, der Schmerz, die zweideutigen Kapitel, die einem über das Schicksal von Charakteren auf völlig falsche Fährten locken. Die Geschichte von Louisa und die Geschichte des Künstlers sind miteinander verbunden, und ich fand es toll, wie Louisa durch Teds Erzählungen während ihrer gemeinsame Reise alles über den Künstler und seine Freunde erfährt. Es ist wirklich ein Geschenk, jemanden zu haben, der an einen glaubt und einem Kraft gibt, sodass man diesen Glauben später an andere weitergeben kann.
Fredrik Backman kann einfach schreiben!!
Der Sprachstil ist wie immer einzigartig. Ich liebe die Art wie Backman Geschichten schreibt, die bildliche und oft lustige Sprache, mit der er oft ernste Themen beschreibt. Selten liegt Lachen und Weinen in einem Buch so nah beieinander. Die Figuren sind speziell, vielschichtig und abstrus, sodass man nicht anders kann, also sie zu lieben. In My Friends begleiten wir die Protagonistin Louisa auf eine seltsame und - seitens ihm nicht ganz freiwillige Reise - mit Ted, der laut Louisa sehr alt ist und vor allem Angst hat. Auf ihrer Reise erzählt er ihr die Geschichte hinter dem Kunstwerk "The one of the sea". Man taucht dabei immer wieder in die Welt von ihm und seinen 15 jährigen Freunden ab. Allen inklusive Loiusa wurde keine gute Kindheit zu Teil und Gewalt und , Arm sein und das Leben dazwischen verbinden sie. So stark Sprache und Figuren waren, war es mir diesmal von der Handlung etwas zu wenig. Es ist eigentlich fast gar nichts passiert und Ich hätte mir noch ein bisschen mehr Hoch oder Tiefpunkte gewünscht.
🌊🎨😭
Beautiful writing and brilliant storytelling! I don‘t know how Backman always manages to make me laugh and cry within the same chapter. Still, I wasn‘t quiet as invested as I was in the Beartown series, which is why My Friends isn‘t a full 5 stars for me. Nevertheless, I absolutely loved the friendships in this one as well as the discussions of grief, family and abuse. Backman always approaches heavier and more sensitive topics with the care and the compassion they deserve.
Ich bewerte normalerweise keine abgebrochenen Bücher, aber hier will doch noch was loswerden. Habe bis Seite 143 gelesen.
Irgendwie haben sich die Emotionen in diesem Buch… unauthentisch angefühlt. Alles war auf Krampf traurig und tragisch und herzerwärmend (sollte es zumindest sein). Aber ich habe es leider null gefühlt und war eher etwas genervt. An sich hat sich die Prämisse des Buches gut angehört, aber vielleicht ist der Author oder dieses bestimmte Buch einfach nicht für mich…
Description
* AN INSTANT SUNDAY TIMES AND NEW YORK TIMES BESTSELLER *
* WINNER OF GOODREADS CHOICE AWARD FOR BEST FICTION 2025 *
* SHORTLISTED FOR AMAZON'S BEST FICTION BOOK OF 2025 *
* AN AUDIBLE BEST LISTEN OF 2025 *
* A BARNES AND NOBLE NATIONAL BOOK CLUB PICK *
You have to take life for granted, the artist thinks, the whole thing: sunrises and slow Sunday mornings and
water balloons and another person's breath against your neck. That's the only courageous thing a person can do.
In the corner of one of the most famous paintings in the world three tiny figures sit at the end of a pier. Most people don't even notice them. Most people think it's just a depiction of the sea. But Louisa, an aspiring artist herself, knows otherwise.
Twenty-five years earlier, in a distant seaside town, a group of teenagers seek refuge from their bruising home lives by spending long summer days together. They tell jokes, they share secrets, and they commit small acts of rebellion. These lost souls find in each other a reason to get up each morning, a reason to dream, a reason to love.
Out of that summer emerges a transcendent work of art, a painting that will unexpectedly be placed into 18-year-old Louisa's care. Determined to learn how it came to be and to decide what to do with it, Louisa embarks on a cross-country journey. But the closer she gets to the painting's birthplace, the more nervous she becomes.
In this stunning testament to the transformative, timeless power of friendship and art, Louisa is proof that happy endings don't always take the form we expect.
Readers can't get enough of My Friends . . . (***** five star reviews)
'It was perfect. I have no other words to describe this masterpiece. Like, what the hell was I doing all these years??'
'I haven't read a friendship story this genuine, heartfelt, clumsy, straightforward, smart, sentimental, shocking, and emotionally resonant in a very long time.'
'Is it too early in the year to pick my favourite read of 2025? I think not, as this will be hard to beat.'
'Backman remains my absolute favorite.'
'Absolutely brilliant and beautiful ... I loved, loved, loved this book.'
Book Information
Posts
„Art just needs friends.“ Ich habe lange nicht mehr über ein Buch so heulen müssen wie über „My Friends“. Über Louisa, über Ted, über den Künstler, über die Toten wie über die Lebenden - und die Art wie sie die Welt sehen, wie sie Kunst verstehen und wie sie einander sehen, füreinander einstehen und füreinander da sind. „She’s one of us.“ „I love you and I believe in you.“ Dass Backmann schreiben kann, steht außer Frage. Dass ich hier immer noch mit Tränen in den Augen hocke und versuche meine flüchtenden Gedanken einzufangen, steht auf einem ganz anderen Blatt. Nein, nicht auf dem Blatt, auf dem die ersten Skizzen für das Gemälde entstanden sind, das ist schließlich Millionen wert. Stellt euch ein Gemälde vor, schäumendes Blau, schäumender Himmel, farbenprächtiges Wasser. Das alles bestaunt die gesamte Welt. Sie übersehen den kleinen Steg mit den lachenden Jugendlichen darauf. Louisa, fast 18, obdachlos, sieht die Gruppe, sieht das Lachen, das dem Bild seine wahre Schönheit gibt. Louisa trifft den Künstler in einer Seitengasse - und er erkennt sie als eine der ihren - und das setzt Ereignisse in Gang, die der Freund des Künstlers, Ted, so nicht vorausgesehen hätte. 25 Jahre zuvor entstand das Bild in einer Kleinstadt am Meer, aus tiefer Freundschaft, aus einem Verständnis füreinander, und das in dem alles verändernden Sommer, in dem eine Gruppe von Jugendlichen 15 wird. Das Buch hat mich ins Herz getroffen, es zerlegt und wieder neu gemalt. Einerseits erlebte ich mit, wie die Freunde in dem Sommer langsam erwachsen wurden, trotz oder gerade wegen der schwierigen Lebensverhältnisse, andererseits wegen ihrer Faulheit und Fürze auf einem versteckten Steg, der ins Wasser ragte. Wie sie einander verstanden und wie sie instinktiv wussten, was der andere gerade am dringendsten braucht, hat mich einfach berührt. Backmann versteht es in wenigen Worten, dir eine Figur so nahe zu bringen, dass du meinst, ihr Herz schlagen zu hören. Das ging mir bei den Freunden vor 25 Jahren so, wie auch in der Gegenwart mit Louisa, Ted, dem Künstler, während ihr Lachen und Weinen über die Seiten rieselt - Backmann erzählt die Geschichte auf zwei Zeitebenen - und er springt immer wieder zwischen den Zeiten und Perspektiven umher - ich hatte trotzdem nie Probleme ihm zu folgen. Über die Vergangenheit erfahren wir nur aus den vielen Erinnerungen der mittlerweile erwachsenen Freunde, die Louisa die Geschichte des Gemäldes erzählen. Die Gegenwart wird großteils aus Ted’s und Louisas Perspektive erzählt. Es ist bemerkenswert, dass die Ereignisse für die einen lange zurückliegende Erinnerungen sind, für die andere, für die, der es zum ersten Mal erzählt wird, aber frische und rohe Ereignisse, die erschüttern können. Das alles wird zusammengehalten von Farbe auf Leinwand, vom Lachen eines Sommers und unendlichen Blauschattierungen. Das Gemälde, das Backmann in meinen Geist gepinselt hat, wird bleiben. Es ist ein Roman über Freundschaft und Verlust, über das Verlieren und das Finden, über Erwachsenwerden und über die Schönheit eines Sommers. Backmann hat wunderbare Charaktere in den Fokus gestellt, und auf sie die Scheinwerfer gerichtet, strahlend hell, in allen Facetten ausgeleuchtet. Das Buch ist nicht sonderlich spannend. Muss es auch gar nicht sein. Das „One of us“ Gefühl ist das, was von dem Roman bleibt - und das ist mehr als genug für mich.
Das war wieder ein typischer Backman. Witzig, traurig, weise, authentisch. Er bietet mal wieder die ganze Palette an Gefühlen. Er schafft es, dass Personen lebendig werden. Man fühlt und sieht alles. Backman zeigt seine Geschichten nicht, er dringt mit ihnen direkt in das Herz der Leser:innen. Er findet Worte für Empfindungen, von denen man so oft nicht weiß, wie man sie selbst zum Ausdruck bringen soll. In dieser Geschichte geht es um Kunst. Um Menschen, die sie erschaffen, Menschen, die sie als Statussymbol erwerben und Menschen, denen sie tatsächlich etwas bedeutet. Wir begegnen Freunden, die füreinander da sind, die sich unterstützen und sowohl sich gegenseitig, als auch im Einzelnen wieder verlieren. Backman nimmt uns mit auf eine Reise voller Begegnungen und Erinnerungen. Er schreibt so lebendig, dass er bei mir persönlich, Bilder im Kopf und im Herzen entstehen lässt. Er ist einer der Autoren, von denen ich alles lese. Er versteht es einfach, durch seine Kunst Menschen zu berühren. Wenn ich seine Bücher lese, seinen Protagonist:innen folge, dann passiert etwas mit und in mir.
Eine Lawine von Gefühlen und ein Jahreshighlight!
Dieses Buch ist etwas für alle, die „a little life“ geliebt und gehasst haben, aber sich wünschen, dass es einen Lichtblick am Horizont gegeben hätte. Es spielt in der Gegenwart und ist durchzogen von Teds Erinnerungen, in denen es um ihn und seine Freunde geht. Das zentrale Element ist die Zeichnung eines weltberühmten Malers, die beide Zeitlinien miteinander verbindet. In der Ecke sind vier kleine Personen abgebildet, die meistens nicht bemerkt werden, aber Louisa bemerkt sie. Sie nimmt sich vor, herauszufinden, was es mit diesen jungen Menschen auf sich hat und begegnet auf ihrer Reise ausgerechnet Ted. Sowohl er als auch Louisa sind im Leben ein wenig verloren, beide haben Verluste erlitten und sehnen sich nach einem Happy End. Auf der Reise zum Ursprung des Bildes liest man hier über eine unerschütterliche Freundschaft, die Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens und darüber, wie man Hoffnung findet, wo man sie nicht erwartet hätte. Der Autor setzt Sprache so gekonnt und trotzdem leicht ein, dass sich alle Gefühle real und authentisch anfühlen. Ich bin hin und weg; be right back - bestelle weitere Bücher des Autors!🥹
A story too big for the sea
My Friends was my first Fredrik Backman novel and I went in with zero expectations but high hopes, and somehow it managed to exceed both. It’s touchingly funny, irritatingly relatable, and weirdly nostalgic - a kaleidoscope of emotion that left me feeling both raw and comforted. Backman has this incredible ability to capture all the little contradictions of being human: how something can hurt and heal you at the same time, how laughter can sit right beside heartbreak. Backman’s storytelling here is remarkable. The atmosphere hums with melancholy and warmth, his tone shifting between tender and sharp. Each chapter feels carefully balanced - equivocal in mood, yet threaded with a quiet ache that builds into something beautiful. His prose is full of memorable lines and metaphors, the kind that stop you in your tracks. Two that lingered with me: “How could the sea be big enough to have room for their hearts? Incomprehensible.” “Art is so big, so unfathomable, that it teaches us to mourn for strangers.” The characters- especially Louisa and Ted, are deeply special. Watching their friendship unfold and expand over the course of their journey to the sea is one of the book’s great joys. Getting to know Ali, Joar, Ted, and the artist’s childhood story adds a richness that makes the entire narrative feel intimate and alive. By the end, I didn’t just understand the characters; I wanted to step into the pages and give them all a hug. Backman doesn’t shy away from heavy themes either. The book thoughtfully explores mental health, abuse, and harassment, so a content warning is definitely warranted. But even in its darkest moments, My Friends is full of compassion. It’s a reminder of how art, pain, and friendship intertwine in ways that make life both unbearable and beautiful. I found it nearly impossible to put down (though life, inconveniently, got in the way). And when I finally reached the end, one thought stood out clearly: this is my first Fredrik Backman book, but it definitely won’t be my last.

Meine Seele hat das gebraucht… 😪
Fredrik Backman ist ein Künstler seiner Worte. Es gibt Autoren, bei denen versteht man, was sie meinen. Es gibt Autoren, bei denen FÜHLT man es. Wenn das jemand schaffen kann, dann muss es Kunst sein. „There is a sort of happiness so overwhelming that it is almost unbearable, your soul seems to kick its way through your bones.“ „Life is long, Louisa. Everyone will tell you that it´s short, but they´re lying. It´s a long, long life.“ „And when we aren´t thinking? Oh, those are all our very best moments, when we´re wasting our lives. It´s an act of magnificent rebellion to do meaningless things, to waste time, to swim and drink soda and sleep late. To be silly and frivolous, to laugh at stupid little jokes and tell stupid little stories. Or to paint big paintings, the biggest you can manage, and try to learn to wisper in colour.” “I´m not worried you´re going to die. I´m worried about you being dead. I´m worried about being alive without you.” “It had been a long life. Wild and precious.” “He wasn´t scared of death, because he had never expected to live a long life. He knew that happiness existed, but not for him. He believed in Heaven, that good people lived forever, just not that he was one of them.” “The most dangerous place on earth is inside us.” “It´s a funny thing. The person we fall in love with, we hardly ever call by their name. Because it´s somehow just so obvious that it´s you I´m talking to, that it´s you I´m always thinking of. Who else?” “They laugh. You´ve lived a pretty remarkable life if you can still make your humans do that, more than twenty years later.” “They walk close to each other and see their friends everywhere all day long. Winks from heaven.”

Menschlich klug, literarisch stark und eindrücklich, aber eher bedrückend als herzerwärmend.
✨ My Friends ⭐ 4/5 Sterne Fredrik Backman kann einfach schreiben. Das merkt man hier wieder sehr deutlich. My Friends ist ein Buch über Freundschaft, Verlust, Einsamkeit und die Spuren, die Menschen in unserem Leben hinterlassen. Die Figuren haben für mich sehr gut funktioniert, vor allem die Freundesgruppe. Besonders Joar ist mir extrem im Gedächtnis geblieben, eine richtig starke, gleichzeitig sehr tragische Figur. Das Buch hat viele kluge Beobachtungen und Sätze, bei denen man kurz innehält, weil sie einfach sehr wahr wirken. Man merkt, dass Backman Menschen gut versteht. Was ich allerdings sagen muss: Das Buch war für mich vor allem bedrückend. Nicht unbedingt klassisch traurig, sondern eher diese Art von Geschichte, die einen mit einem schweren Gefühl zurücklässt. Es gibt viel Tragik, viel Ernüchterung und wenig von diesem echten Aufatmen zwischendurch. Ich glaube, genau deshalb hat es mich ein kleines bisschen auf Distanz gehalten. Objektiv fand ich es wirklich stark geschrieben. Subjektiv merke ich aber, dass ich Bücher oft lieber mag, wenn sie mir trotz Schwere irgendwo etwas mehr Wärme oder Hoffnung geben. Trotzdem definitiv ein sehr gutes Buch mit Figuren, die im Kopf bleiben.
“The world is full of miracles, but none greater than how far a young person can be carried by someone else’s belief in them.” Dieses Buch ist wie die Björnstadt-Reihe, nur dass es hier um eine Gruppe von Freunden statt um die ganze Stadt geht, im Sommer spielt und Kunst statt Eishockey im Mittelpunkt steht. Die Atmosphäre, der Ton, der Schmerz, die zweideutigen Kapitel, die einem über das Schicksal von Charakteren auf völlig falsche Fährten locken. Die Geschichte von Louisa und die Geschichte des Künstlers sind miteinander verbunden, und ich fand es toll, wie Louisa durch Teds Erzählungen während ihrer gemeinsame Reise alles über den Künstler und seine Freunde erfährt. Es ist wirklich ein Geschenk, jemanden zu haben, der an einen glaubt und einem Kraft gibt, sodass man diesen Glauben später an andere weitergeben kann.
Fredrik Backman kann einfach schreiben!!
Der Sprachstil ist wie immer einzigartig. Ich liebe die Art wie Backman Geschichten schreibt, die bildliche und oft lustige Sprache, mit der er oft ernste Themen beschreibt. Selten liegt Lachen und Weinen in einem Buch so nah beieinander. Die Figuren sind speziell, vielschichtig und abstrus, sodass man nicht anders kann, also sie zu lieben. In My Friends begleiten wir die Protagonistin Louisa auf eine seltsame und - seitens ihm nicht ganz freiwillige Reise - mit Ted, der laut Louisa sehr alt ist und vor allem Angst hat. Auf ihrer Reise erzählt er ihr die Geschichte hinter dem Kunstwerk "The one of the sea". Man taucht dabei immer wieder in die Welt von ihm und seinen 15 jährigen Freunden ab. Allen inklusive Loiusa wurde keine gute Kindheit zu Teil und Gewalt und , Arm sein und das Leben dazwischen verbinden sie. So stark Sprache und Figuren waren, war es mir diesmal von der Handlung etwas zu wenig. Es ist eigentlich fast gar nichts passiert und Ich hätte mir noch ein bisschen mehr Hoch oder Tiefpunkte gewünscht.
🌊🎨😭
Beautiful writing and brilliant storytelling! I don‘t know how Backman always manages to make me laugh and cry within the same chapter. Still, I wasn‘t quiet as invested as I was in the Beartown series, which is why My Friends isn‘t a full 5 stars for me. Nevertheless, I absolutely loved the friendships in this one as well as the discussions of grief, family and abuse. Backman always approaches heavier and more sensitive topics with the care and the compassion they deserve.
Ich bewerte normalerweise keine abgebrochenen Bücher, aber hier will doch noch was loswerden. Habe bis Seite 143 gelesen.
Irgendwie haben sich die Emotionen in diesem Buch… unauthentisch angefühlt. Alles war auf Krampf traurig und tragisch und herzerwärmend (sollte es zumindest sein). Aber ich habe es leider null gefühlt und war eher etwas genervt. An sich hat sich die Prämisse des Buches gut angehört, aber vielleicht ist der Author oder dieses bestimmte Buch einfach nicht für mich…






















