My Body is a Cage
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Description
»Wenn Lucinda einen Ort betritt, gerät alles in Bewegung. Es gibt keine Gesetze mehr. Ihre Anwesenheit stellt alles in Frage.«
Malinas große Schwester Lucinda ist eine faszinierende Grenzgängerin. Sie kann leuchten wie ein Stern – und schrecklich herablassend sein. Dass sie im Herzen tieftraurig ist, weiß außer Malina niemand. Anfangs scheint Lucinda alles unter Kontrolle zu haben. Doch Malina bemerkt, dass Lucindas Spielchen immer krasser werden. Und dann passiert die schreckliche Sache mit ihrem Freund Jarvis, und Lucinda rast auf einen Abgrund zu.
Intensiv, unverstellt, eindringlich und ohne erhobenen Zeigefinger erzählt die vielfach preisgekrönte Lara Schützsack über Magersucht und eine sensible Schwesternbeziehung. Für alle Fans von »Girl in Pieces« und intensiven YA-Romanen.
Inhaltshinweis:
»My Body is a Cage« behandelt sensible Themen wie Depressionen, Essstörungen und Suizid , die manche Personen als belastend empfinden können.
Pressestimmen:
»So radikal, verstörend aber gleichzeitig betörend wurde noch nie über Pubertät und Magersucht geschrieben.« Radio Fritz
»Schützsack ist ein Roman gelungen, der so überwältigend ist wie John Greens ›Das Schicksal ist ein mieser Verräter‹. Nur poetischer.« Brigitte
»Lara Schützsack hat ein beklemmendes, atmosphärisches ungeheuer dichtes Buch geschrieben.« Süddeutsche Zeitung
»Lara Schützsack schafft es in ihrem sprachlich zarten Debüt, diese sehnsüchtige, auf Selbstoptimierung getrimmte, auf das Dünn-Sein fixierte Welt von Lucinda einzufangen.« WDR Eins live
Book Information
Author Description
Lara Schützsack, geboren 1981 in Hamburg, studierte Germanistik, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaften sowie Amerikanische Literatur und Kultur an der Universität Potsdam. Es folgte ein Drehbuchstudium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. Lara Schützsack lebt und arbeitet als Autorin in Berlin. Literaturpreise für ›Und auch so bitterkalt‹- Ulla-Hahn-Autorenpreis 2014- Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis 2014Literaturpreise für ›Sonne, Moon und Sterne‹- Paul Maar-Preis für junge Talente – Korbinian 2019
Posts
Ich wollte dieses Buch wirklich mögen. Doch meines war es einfach nicht Ich habe "My body is a cage" als Mängelexemplar gekauft und mich erst einmal sehr gefreut. Als ich das Buch dann bei Reado eingetragen hat, erlitt meine Freude erst einmal einen kleinen Dämpfer durch die eher kritischen Rezensionen ( mein Fehler diese zu lesen). Doch das Thema interessiert mich sehr und ich halte es für sehr wichtig Bücher darüber zu lesen. Hier muss dazu faier weise gesagt werden, dass mit mehreren Personen befreundet bin, die mit einer Esssstörung zu kämpfen haben, deshalb war ich sehr kritisch. Doch das Buch war so platt, so kalt erzählt, dass es sich einfach nicht real angefühlt hat. Das Ende wurde viel besser, doch die letzte Seite hat mich leider so aufgeregt, dass ich keine 3 Sterne geben kann. Gelernt habe ich dadurch nichts (Das ist normalerweise auch nicht mein Anspruch, aber hier hätte ich es mir schon gewünscht). Alles ist natürlich nur meine Meinung, ich kann es allerdings nicht weiter empfehlen
Für ein Buch mit solch sensiblen Themen absolut nicht die richtige Herangehensweise.
Magersucht, schwierige Familien-Verhältnisse und Suizid werden in diesem Buch aufgegriffen, doch leider muss ich wirklich sagen, dass dieses Buch nicht hilfreich ist oder sensibilisiert! Ich habe wirklich lange darüber nachgedacht was ich dazu sagen soll und es tut mir in der Seele weh, dieses Buch jetzt so bewerten zu müssen, aber gleichzeitig finde ich es fast schon dreist, dass es überhaupt in dieser Form veröffentlicht wurde. Es ist sehr oberflächlich aus der Sicht der Schwester geschrieben und keinerlei Gefühle werden tatsächlich in der Tiefe aufgegriffen. Alles wirkt platt und monoton. Schon allein dass die Eltern ohne Erklärung immer mit Vornamen und nie mit "Mama" oder "Papa" angesprochen werden, hat mir zu denken gegeben und alles objektiver wirken lassen. Allgemein wird auf nichts genauer eingegangen und alles wirkt aus dem Zusammenhang gerissen. Die familiären Verhältnisse konnte ich dadurch ebenfalls nicht erschließen, wodurch das Mitfühlen und Verstehen unmöglich geworden ist. Kurz gesagt gibt es einfach keinen roten Faden durch dieses Buch hindurch und die Themen die einen berühren sollten, sind mir nicht nahe gegangen, so wie sie es eigentlich sollten... Am schlimmsten sind aber immernoch die Tatsachen das über die Geschehnisse in diesem Buch in keinster Weise gesprochen wird und alles einfach so weiterläuft und das Ende... Ich bin einfach sprachlos... Ich kann zum ersten Mal ein Buch mit solch Wichtigen Themen von meiner Seite her nicht empfehlen. Aber es steht natürlich jedem frei sich selbst eine eigene Meinung über diese Geschichte zu bilden.
SO SIND STERNE EBEN. IRGENDWANN FALLEN SIE VOM HIMMEL UND VERGLÜHEN. EINFACH SO.🌙🪐
Ich fand das Buch echt gut geschrieben, wenn man darüber nachdenken welche Themen es aufgreift und was in diesem Buch passiert. 😢 Normalerweise fällt es mir leichter eine Rezension zu schreiben, vor allem wenn das buch gut war....... aber bei dem Buch ist das irgendwie anders. Es war....... Ja wie war es denn? Es war auf seine eigene Art und Weise krass. Lara Schützsack hat einen schönen Schreibstil und so wie sie es schreibt klingt es gar nicht so krass schlimm wie es ist. Dennoch greift es emotional ganz schön ein. Allein die Charaktere sind schon eine Hausnummer für sich ...... Lucindas Charakter ist schon eigenartig 🥴. Was in ihrem Kopf vorgeht ist schon anders. Marina dagegen ist eher normal und nich jünger. Die Eltern der beiden sind aber auch in Ordnung. Der Plot ungefähr in der Mitte ist aich ganz schön hart. Ich dachte in diesem Moment, in dem ich es gelesen habe nur "WHAT? WIESO?!" Der war schon krass.😶 Ich kann diese Buch nur weiterempfehlen, allein schon wegen der Themen und der Tension. 🫣

Was soll mir dieses Buch bitte sagen?
Im Grunde genommen geht es um zwei Schwestern, von denen die eine unter psychischen Problemen leidet und nur ihrer kleinen Schwester teilweise Einblicke in ihre Gefühlswelt gibt. Die Eltern der beiden sind das stereotypische Duo aus der genervten energischen Mutter, die ihre Tochter zur Therapie und zum Essen zwingt ohne jegliches Verstanden und dem Vater der eindeutig die Augen vor dem Schlechten verschließen möchte. Alle Themen sind so absolut oberflächlich behandelt, dass es für mich gar keinen Sinn hat, dass diese überhaupt Thema des Buches waren. Es wird weder die Familiendynamik beschrieben noch wird an der Lage oder den Problemen gearbeitet und noch weniger bekommt man einen Einblick in die wahren Gefühle der Schwestern. Das Ende lässt einen komplett verwirrt zurück. Es war mir im Allgemeinen ein viel zu oberflächliches Buch, für mich war es tatsächlich nur eine Aneinanderreihung von Wörtern. Eine richtige Geschichte gabs in meinen Augen gar nicht. Für so wichtige Themen definitiv nicht der passende Umfang..
,,Und wenn jemand fragt sage ich einfach dass Sterne manchmal vom Himmel fallen damit sie andere nicht blenden."⭐
My Body is a Cage zu bewerten fällt mir ziemlich schwer. Ich hatte bevor ich es gelesen habe viele andere Meinungen gehört und die waren nicht immer gut. Aber da es das Lieblingsbuch meiner Besten Freundin ist habe ich es mir bei ihr ausgeliehen und habe mir selbst ein Bild gemacht. Es ist natürlich schrecklich langsam zu sehen zu müssen wie Lucinda stirbt aber ich fand den Schreibstil besonders am Anfang echt komisch. Malina hat mir echt leid getan und manchmal wollte ich sie und Isa einfach umarmen🫂 Das Ende jedoch fand ich wirklich gut und ich hatte ein paar Tränchen in den Augen🥹 Es wurde vorher aber auch viel gesagt das es um Magersucht geht was ich nur zum Teil bestätigen kann. Der Anfang dreht sich eher darum dass Lucinda anderes ist und das Ende dann um ihre Essstörungen. Wenn ihr ein Buch wollt wo das Thema ganz Zentral ist würde ich euch dieses nicht unbedingt empfehlen. ⭐🫂🫀🥀

In diesem kurzen Roman schlüpfen wir als Leser in die Ich-Perspektive von Malina. Alter? Keine Ahnung, ich habe mir 12-14 in etwa vorgestellt. Die Geschichte dreht sich hauptsächlich um ihre große Schwester Lucinda, vermutlich irgendwas zwischen 14 und 17. Auf das Alter wird nicht näher eingegangen. Und dieses Gefühl zieht sich auch leider durch die komplette Geschichte. Vieles wird angerissen, nicht erklärt, oder tiefergehend erläutert. Aufgrund der Erzählperspektive ist das vermutlich beabsichtigt. Doch dadurch kam die Emotionalität leider nur bedingt bei mir an. Abgesehen von einer ganz bestimmte Kernszene sind die Szenen jedoch nie wirklich einnehmend. Dafür hat ebenjene Szene um Lucindas Freund Jarvis besonders überzeugt. Über 20 Seiten lang wurde hier ein besonderes Konzept genutzt um es wirklich wirken zu lassen, und das ohne vieler Worte. Das Hauptthema der psychischen Krankheit von Lucinda hätte noch stärker und prägnanter geschildert werden können. Gerade wenn man bedenkt, dass es sich um ein Jugendbuch handelt. Was sollen Jugendliche aus dieser Geschichte mitnehmen? Alle Figuren waren unsympathisch. Sei es Lucinda, die Schwesteranhimmelnde Malina, deren beider Eltern, die sich mit Vornamen ansprechen lassen ohne, dass man erfährt warum sie das mit sich machen lassen, und Jarvis, der achtzehnjährige alkoholmissbrauchende lebensmüde Junge, der auch vor jungen Mädchen nicht Halt macht. Man kann sie alle nur unsympathisch finden, weil wir absolut nichts über ihre Gedankengänge erfahren. Warum tun sie, was sie tun? Das bleibt alles ein riesiges Rätsel, bis zum Schluss. Daher konnte mich diese Geschichte leider nicht überzeugen. Auch wenn man trotzdem die ganze Zeit Mitgefühl und Mitleid verspürt. 3 von 5 / 6 von 10 🌳🌳🌳🌳🌳🌳

Ich habe keine Worte…Ich habe noch nie so ein emotionales Buch gelesen
[Rezensionsexemplar] Ich habe mich gefreut dieses Buch zu lesen aber auch Respekt. Um was geht es? Das Buch erzählt von Lucinda, die mit ihrer charismatischen, aber auch unberechenbaren Art alle um sich herum in ihren Bann zieht. Sie lebt intensiv und strahlt wie ein Stern, doch hinter ihrer glänzenden Fassade verbirgt sich eine tiefe Traurigkeit. Ihre impulsiven Entscheidungen und ihr Umgang mit sich selbst führen sie immer näher an den Abgrund. Als schließlich etwas Schreckliches passiert, zeigt sich, wie gefährlich diese Abwärtsspirale wirklich ist. Meine Meinung? Dieses Buch hat mich gleichzeitig fasziniert und tief berührt. Es behandelt ernste Themen mit einer Intensität, die lange nachhallt. Lara Schützsack hat es hinbekommen, eine Geschichte zu schreiben, die so herzzerreißend traurig aber auch zum Nachdenken anregt. Mit nur 174 Seiten gelingt es der Autorin, eine tiefgehende und bewegende Geschichte zu erzählen, die auch nach dem Lesen noch im Kopf bleibt. Trotz der Schwere der Themen kann ich das Buch jedem ans Herz legen, der sich mit berührender und eindringlicher Literatur auseinandersetzen möchte.

Ein Werk voller Tragik, kindlicher Unschuld und Schwesternliebe.
Lucinda ist schön und rebellisch. Für ihre kleine Schwester Malina ist sie der hellste Stern am Himmel. Doch Lucinda wird von einer Traurigkeit und Leere heimgesucht, die nur schwer zu greifen ist. Für Malina, die zu jung ist, um etwas davon zu verstehen, was mit ihrer Schwester passiert, fängt die Welt an Kopf zu stehen. Sie selbst verliert sich im Schwärmen für ihre Schwester und gleichzeitig in der Angst um sie. Das Buch ist aus Malinas Sicht geschrieben und sie scheint noch sehr jung zu sein. Man findet keine genaue Altersangabe, deswegen kann ich hier nur von Gefühl sprechen. Es gibt keine richtigen Kapitel, sondern nur die Aufteilung in die Jahreszeiten. Die Ereignisse sind oft zusammenhangslos aneinandergereiht, mit nur den Infos die Malina in ihrem Alter versteht. Als Leser kann man oftmals (besonders am Anfang) nur erahnen, was eigentlich passiert. Ich kann verstehen, dass der Stil des Buches für viele irritierend oder uninteressant ist. Für mich war es allerdings ein tolles Stilmittel und umso dramatischer und auch ergreifender an manchen Stellen. Das ganze durch Kinderaugen zu sehen, gibt der Geschichte eine ganz andere Atmosphäre. Im Großen und Ganzen wird hier eine sehr tragische Geschichte erzählt, von einer tief gehenden, wahrscheinlich schon toxischen, Schwesternbeziehung. Von Magersucht und Verzweiflung. Auch die Hilflosigkeit von Eltern der Betroffenen wird hier dargestellt und bearbeitet. Das Buch ist nichts für jemanden, der Tragik nicht mag oder nur ausgeschmückte Romane liebt. Es ist eher karg, kalt und ungeschmückt. Und genau deshalb fühlt es sich so echt an. Ich tue mich sehr schwer damit, dieses Buch zu bewerten. Es hat mir gefallen, manche Stilmittel (einzelne Sätze auf leeren Seiten, nach einem tragischen Ereignisse eine schwarze Doppelseite) fand ich sehr ausdrucksstark und weiß ich sehr zu schätzen. Trotzdem hatte auch ich das Gefühl, dass etwas fehlt. Ich grübele darüber und kann mich nicht entscheiden, ob es so nicht genau richtig ist.

Mir fällts echt schwer das Buch bei diesen sensiblen Themen so schlecht zu bewerten. Meiner Meinung nach hätte die Story viel Potential gehabt, hätte man nicht nur an der Oberfläche gekratzt und so monoton geschrieben. Das Buch ist weder tiefgründig, noch hat es mich berührt. Ich konnte mich null hineinversetzen und habs letztendlich abgebrochen.
Das war’s echt nicht. Die Autorin kann echt gut schreiben, aber das alleine reicht nicht. Die Schwesterndynamik war schön und bewegend und die Familiendynamik realistisch beschrieben. Aber die Essstörungsthematik - bro? Also das ist doch keine akkurate, kritische Repräsentation. Es bleibt irgendwie total on a surface level und absolut romantisierend - auch das Ende ist echt ein Flop, um ehrlich zu sein. Schade! Da hätte man viel draus machen können.
Das war’s echt nicht. Die Autorin kann echt gut schreiben, aber das alleine reicht nicht. Die Schwesterndynamik war schön und bewegend und die Familiendynamik realistisch beschrieben. Aber die Essstörungsthematik - bro? Also das ist doch keine akkurate, kritische Repräsentation. Es bleibt irgendwie total on a surface level und absolut romantisierend - auch das Ende ist echt ein Flop, um ehrlich zu sein. Schade! Da hätte man viel draus machen können.
Description
»Wenn Lucinda einen Ort betritt, gerät alles in Bewegung. Es gibt keine Gesetze mehr. Ihre Anwesenheit stellt alles in Frage.«
Malinas große Schwester Lucinda ist eine faszinierende Grenzgängerin. Sie kann leuchten wie ein Stern – und schrecklich herablassend sein. Dass sie im Herzen tieftraurig ist, weiß außer Malina niemand. Anfangs scheint Lucinda alles unter Kontrolle zu haben. Doch Malina bemerkt, dass Lucindas Spielchen immer krasser werden. Und dann passiert die schreckliche Sache mit ihrem Freund Jarvis, und Lucinda rast auf einen Abgrund zu.
Intensiv, unverstellt, eindringlich und ohne erhobenen Zeigefinger erzählt die vielfach preisgekrönte Lara Schützsack über Magersucht und eine sensible Schwesternbeziehung. Für alle Fans von »Girl in Pieces« und intensiven YA-Romanen.
Inhaltshinweis:
»My Body is a Cage« behandelt sensible Themen wie Depressionen, Essstörungen und Suizid , die manche Personen als belastend empfinden können.
Pressestimmen:
»So radikal, verstörend aber gleichzeitig betörend wurde noch nie über Pubertät und Magersucht geschrieben.« Radio Fritz
»Schützsack ist ein Roman gelungen, der so überwältigend ist wie John Greens ›Das Schicksal ist ein mieser Verräter‹. Nur poetischer.« Brigitte
»Lara Schützsack hat ein beklemmendes, atmosphärisches ungeheuer dichtes Buch geschrieben.« Süddeutsche Zeitung
»Lara Schützsack schafft es in ihrem sprachlich zarten Debüt, diese sehnsüchtige, auf Selbstoptimierung getrimmte, auf das Dünn-Sein fixierte Welt von Lucinda einzufangen.« WDR Eins live
Book Information
Author Description
Lara Schützsack, geboren 1981 in Hamburg, studierte Germanistik, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaften sowie Amerikanische Literatur und Kultur an der Universität Potsdam. Es folgte ein Drehbuchstudium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. Lara Schützsack lebt und arbeitet als Autorin in Berlin. Literaturpreise für ›Und auch so bitterkalt‹- Ulla-Hahn-Autorenpreis 2014- Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis 2014Literaturpreise für ›Sonne, Moon und Sterne‹- Paul Maar-Preis für junge Talente – Korbinian 2019
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Ich wollte dieses Buch wirklich mögen. Doch meines war es einfach nicht Ich habe "My body is a cage" als Mängelexemplar gekauft und mich erst einmal sehr gefreut. Als ich das Buch dann bei Reado eingetragen hat, erlitt meine Freude erst einmal einen kleinen Dämpfer durch die eher kritischen Rezensionen ( mein Fehler diese zu lesen). Doch das Thema interessiert mich sehr und ich halte es für sehr wichtig Bücher darüber zu lesen. Hier muss dazu faier weise gesagt werden, dass mit mehreren Personen befreundet bin, die mit einer Esssstörung zu kämpfen haben, deshalb war ich sehr kritisch. Doch das Buch war so platt, so kalt erzählt, dass es sich einfach nicht real angefühlt hat. Das Ende wurde viel besser, doch die letzte Seite hat mich leider so aufgeregt, dass ich keine 3 Sterne geben kann. Gelernt habe ich dadurch nichts (Das ist normalerweise auch nicht mein Anspruch, aber hier hätte ich es mir schon gewünscht). Alles ist natürlich nur meine Meinung, ich kann es allerdings nicht weiter empfehlen
Für ein Buch mit solch sensiblen Themen absolut nicht die richtige Herangehensweise.
Magersucht, schwierige Familien-Verhältnisse und Suizid werden in diesem Buch aufgegriffen, doch leider muss ich wirklich sagen, dass dieses Buch nicht hilfreich ist oder sensibilisiert! Ich habe wirklich lange darüber nachgedacht was ich dazu sagen soll und es tut mir in der Seele weh, dieses Buch jetzt so bewerten zu müssen, aber gleichzeitig finde ich es fast schon dreist, dass es überhaupt in dieser Form veröffentlicht wurde. Es ist sehr oberflächlich aus der Sicht der Schwester geschrieben und keinerlei Gefühle werden tatsächlich in der Tiefe aufgegriffen. Alles wirkt platt und monoton. Schon allein dass die Eltern ohne Erklärung immer mit Vornamen und nie mit "Mama" oder "Papa" angesprochen werden, hat mir zu denken gegeben und alles objektiver wirken lassen. Allgemein wird auf nichts genauer eingegangen und alles wirkt aus dem Zusammenhang gerissen. Die familiären Verhältnisse konnte ich dadurch ebenfalls nicht erschließen, wodurch das Mitfühlen und Verstehen unmöglich geworden ist. Kurz gesagt gibt es einfach keinen roten Faden durch dieses Buch hindurch und die Themen die einen berühren sollten, sind mir nicht nahe gegangen, so wie sie es eigentlich sollten... Am schlimmsten sind aber immernoch die Tatsachen das über die Geschehnisse in diesem Buch in keinster Weise gesprochen wird und alles einfach so weiterläuft und das Ende... Ich bin einfach sprachlos... Ich kann zum ersten Mal ein Buch mit solch Wichtigen Themen von meiner Seite her nicht empfehlen. Aber es steht natürlich jedem frei sich selbst eine eigene Meinung über diese Geschichte zu bilden.
SO SIND STERNE EBEN. IRGENDWANN FALLEN SIE VOM HIMMEL UND VERGLÜHEN. EINFACH SO.🌙🪐
Ich fand das Buch echt gut geschrieben, wenn man darüber nachdenken welche Themen es aufgreift und was in diesem Buch passiert. 😢 Normalerweise fällt es mir leichter eine Rezension zu schreiben, vor allem wenn das buch gut war....... aber bei dem Buch ist das irgendwie anders. Es war....... Ja wie war es denn? Es war auf seine eigene Art und Weise krass. Lara Schützsack hat einen schönen Schreibstil und so wie sie es schreibt klingt es gar nicht so krass schlimm wie es ist. Dennoch greift es emotional ganz schön ein. Allein die Charaktere sind schon eine Hausnummer für sich ...... Lucindas Charakter ist schon eigenartig 🥴. Was in ihrem Kopf vorgeht ist schon anders. Marina dagegen ist eher normal und nich jünger. Die Eltern der beiden sind aber auch in Ordnung. Der Plot ungefähr in der Mitte ist aich ganz schön hart. Ich dachte in diesem Moment, in dem ich es gelesen habe nur "WHAT? WIESO?!" Der war schon krass.😶 Ich kann diese Buch nur weiterempfehlen, allein schon wegen der Themen und der Tension. 🫣

Was soll mir dieses Buch bitte sagen?
Im Grunde genommen geht es um zwei Schwestern, von denen die eine unter psychischen Problemen leidet und nur ihrer kleinen Schwester teilweise Einblicke in ihre Gefühlswelt gibt. Die Eltern der beiden sind das stereotypische Duo aus der genervten energischen Mutter, die ihre Tochter zur Therapie und zum Essen zwingt ohne jegliches Verstanden und dem Vater der eindeutig die Augen vor dem Schlechten verschließen möchte. Alle Themen sind so absolut oberflächlich behandelt, dass es für mich gar keinen Sinn hat, dass diese überhaupt Thema des Buches waren. Es wird weder die Familiendynamik beschrieben noch wird an der Lage oder den Problemen gearbeitet und noch weniger bekommt man einen Einblick in die wahren Gefühle der Schwestern. Das Ende lässt einen komplett verwirrt zurück. Es war mir im Allgemeinen ein viel zu oberflächliches Buch, für mich war es tatsächlich nur eine Aneinanderreihung von Wörtern. Eine richtige Geschichte gabs in meinen Augen gar nicht. Für so wichtige Themen definitiv nicht der passende Umfang..
,,Und wenn jemand fragt sage ich einfach dass Sterne manchmal vom Himmel fallen damit sie andere nicht blenden."⭐
My Body is a Cage zu bewerten fällt mir ziemlich schwer. Ich hatte bevor ich es gelesen habe viele andere Meinungen gehört und die waren nicht immer gut. Aber da es das Lieblingsbuch meiner Besten Freundin ist habe ich es mir bei ihr ausgeliehen und habe mir selbst ein Bild gemacht. Es ist natürlich schrecklich langsam zu sehen zu müssen wie Lucinda stirbt aber ich fand den Schreibstil besonders am Anfang echt komisch. Malina hat mir echt leid getan und manchmal wollte ich sie und Isa einfach umarmen🫂 Das Ende jedoch fand ich wirklich gut und ich hatte ein paar Tränchen in den Augen🥹 Es wurde vorher aber auch viel gesagt das es um Magersucht geht was ich nur zum Teil bestätigen kann. Der Anfang dreht sich eher darum dass Lucinda anderes ist und das Ende dann um ihre Essstörungen. Wenn ihr ein Buch wollt wo das Thema ganz Zentral ist würde ich euch dieses nicht unbedingt empfehlen. ⭐🫂🫀🥀

In diesem kurzen Roman schlüpfen wir als Leser in die Ich-Perspektive von Malina. Alter? Keine Ahnung, ich habe mir 12-14 in etwa vorgestellt. Die Geschichte dreht sich hauptsächlich um ihre große Schwester Lucinda, vermutlich irgendwas zwischen 14 und 17. Auf das Alter wird nicht näher eingegangen. Und dieses Gefühl zieht sich auch leider durch die komplette Geschichte. Vieles wird angerissen, nicht erklärt, oder tiefergehend erläutert. Aufgrund der Erzählperspektive ist das vermutlich beabsichtigt. Doch dadurch kam die Emotionalität leider nur bedingt bei mir an. Abgesehen von einer ganz bestimmte Kernszene sind die Szenen jedoch nie wirklich einnehmend. Dafür hat ebenjene Szene um Lucindas Freund Jarvis besonders überzeugt. Über 20 Seiten lang wurde hier ein besonderes Konzept genutzt um es wirklich wirken zu lassen, und das ohne vieler Worte. Das Hauptthema der psychischen Krankheit von Lucinda hätte noch stärker und prägnanter geschildert werden können. Gerade wenn man bedenkt, dass es sich um ein Jugendbuch handelt. Was sollen Jugendliche aus dieser Geschichte mitnehmen? Alle Figuren waren unsympathisch. Sei es Lucinda, die Schwesteranhimmelnde Malina, deren beider Eltern, die sich mit Vornamen ansprechen lassen ohne, dass man erfährt warum sie das mit sich machen lassen, und Jarvis, der achtzehnjährige alkoholmissbrauchende lebensmüde Junge, der auch vor jungen Mädchen nicht Halt macht. Man kann sie alle nur unsympathisch finden, weil wir absolut nichts über ihre Gedankengänge erfahren. Warum tun sie, was sie tun? Das bleibt alles ein riesiges Rätsel, bis zum Schluss. Daher konnte mich diese Geschichte leider nicht überzeugen. Auch wenn man trotzdem die ganze Zeit Mitgefühl und Mitleid verspürt. 3 von 5 / 6 von 10 🌳🌳🌳🌳🌳🌳

Ich habe keine Worte…Ich habe noch nie so ein emotionales Buch gelesen
[Rezensionsexemplar] Ich habe mich gefreut dieses Buch zu lesen aber auch Respekt. Um was geht es? Das Buch erzählt von Lucinda, die mit ihrer charismatischen, aber auch unberechenbaren Art alle um sich herum in ihren Bann zieht. Sie lebt intensiv und strahlt wie ein Stern, doch hinter ihrer glänzenden Fassade verbirgt sich eine tiefe Traurigkeit. Ihre impulsiven Entscheidungen und ihr Umgang mit sich selbst führen sie immer näher an den Abgrund. Als schließlich etwas Schreckliches passiert, zeigt sich, wie gefährlich diese Abwärtsspirale wirklich ist. Meine Meinung? Dieses Buch hat mich gleichzeitig fasziniert und tief berührt. Es behandelt ernste Themen mit einer Intensität, die lange nachhallt. Lara Schützsack hat es hinbekommen, eine Geschichte zu schreiben, die so herzzerreißend traurig aber auch zum Nachdenken anregt. Mit nur 174 Seiten gelingt es der Autorin, eine tiefgehende und bewegende Geschichte zu erzählen, die auch nach dem Lesen noch im Kopf bleibt. Trotz der Schwere der Themen kann ich das Buch jedem ans Herz legen, der sich mit berührender und eindringlicher Literatur auseinandersetzen möchte.

Ein Werk voller Tragik, kindlicher Unschuld und Schwesternliebe.
Lucinda ist schön und rebellisch. Für ihre kleine Schwester Malina ist sie der hellste Stern am Himmel. Doch Lucinda wird von einer Traurigkeit und Leere heimgesucht, die nur schwer zu greifen ist. Für Malina, die zu jung ist, um etwas davon zu verstehen, was mit ihrer Schwester passiert, fängt die Welt an Kopf zu stehen. Sie selbst verliert sich im Schwärmen für ihre Schwester und gleichzeitig in der Angst um sie. Das Buch ist aus Malinas Sicht geschrieben und sie scheint noch sehr jung zu sein. Man findet keine genaue Altersangabe, deswegen kann ich hier nur von Gefühl sprechen. Es gibt keine richtigen Kapitel, sondern nur die Aufteilung in die Jahreszeiten. Die Ereignisse sind oft zusammenhangslos aneinandergereiht, mit nur den Infos die Malina in ihrem Alter versteht. Als Leser kann man oftmals (besonders am Anfang) nur erahnen, was eigentlich passiert. Ich kann verstehen, dass der Stil des Buches für viele irritierend oder uninteressant ist. Für mich war es allerdings ein tolles Stilmittel und umso dramatischer und auch ergreifender an manchen Stellen. Das ganze durch Kinderaugen zu sehen, gibt der Geschichte eine ganz andere Atmosphäre. Im Großen und Ganzen wird hier eine sehr tragische Geschichte erzählt, von einer tief gehenden, wahrscheinlich schon toxischen, Schwesternbeziehung. Von Magersucht und Verzweiflung. Auch die Hilflosigkeit von Eltern der Betroffenen wird hier dargestellt und bearbeitet. Das Buch ist nichts für jemanden, der Tragik nicht mag oder nur ausgeschmückte Romane liebt. Es ist eher karg, kalt und ungeschmückt. Und genau deshalb fühlt es sich so echt an. Ich tue mich sehr schwer damit, dieses Buch zu bewerten. Es hat mir gefallen, manche Stilmittel (einzelne Sätze auf leeren Seiten, nach einem tragischen Ereignisse eine schwarze Doppelseite) fand ich sehr ausdrucksstark und weiß ich sehr zu schätzen. Trotzdem hatte auch ich das Gefühl, dass etwas fehlt. Ich grübele darüber und kann mich nicht entscheiden, ob es so nicht genau richtig ist.

Mir fällts echt schwer das Buch bei diesen sensiblen Themen so schlecht zu bewerten. Meiner Meinung nach hätte die Story viel Potential gehabt, hätte man nicht nur an der Oberfläche gekratzt und so monoton geschrieben. Das Buch ist weder tiefgründig, noch hat es mich berührt. Ich konnte mich null hineinversetzen und habs letztendlich abgebrochen.
Das war’s echt nicht. Die Autorin kann echt gut schreiben, aber das alleine reicht nicht. Die Schwesterndynamik war schön und bewegend und die Familiendynamik realistisch beschrieben. Aber die Essstörungsthematik - bro? Also das ist doch keine akkurate, kritische Repräsentation. Es bleibt irgendwie total on a surface level und absolut romantisierend - auch das Ende ist echt ein Flop, um ehrlich zu sein. Schade! Da hätte man viel draus machen können.
Das war’s echt nicht. Die Autorin kann echt gut schreiben, aber das alleine reicht nicht. Die Schwesterndynamik war schön und bewegend und die Familiendynamik realistisch beschrieben. Aber die Essstörungsthematik - bro? Also das ist doch keine akkurate, kritische Repräsentation. Es bleibt irgendwie total on a surface level und absolut romantisierend - auch das Ende ist echt ein Flop, um ehrlich zu sein. Schade! Da hätte man viel draus machen können.

















