Nur ein wenig Angst

Nur ein wenig Angst

Hardback
4.1159

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Description

Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2024 (Kritikerjury), vom Autor des ersten norwegischen Bookstagram-Hits

Cornelius geht aufs Gymnasium, spielt Fußball und feiert mit Freunden. Er ist fast achtzehn, sein Leben läuft bisher wirklich gut. Aber eines Tages wird ihm übel. Und diese Übelkeit bleibt. Cornelius hat keine Ahnung, was sie verursacht, erkennt aber, dass er nicht krank ist. Nach einer Weile dämmert es ihm: Er hat Angst. Doch was soll er tun, wenn er »zu gesund« ist, um sich Hilfe zu holen, und »zu krank«, um alles alleine herauszufinden? "Nur ein wenig Angst" ist eine persönliche und intime Geschichte darüber, wie ein junger
Mensch zum ersten Mal Angst erlebt. Es ist ein Buch über die Angst, sich selbst zu verlieren, und darüber, wie schwierig es ist, sich für die wichtigsten Dinge des Lebens zu öffnen.


Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
Contemporary YA
Format
Hardback
Pages
224
Price
16.50 €

Author Description

Alexander Kielland Krag, 1992 geboren, besitzt einen Master-Abschluss in Rhetorik und Kommunikation. Sein Debütroman Dette blir mellom oss (dt. Das bleibt unter uns) gilt als einer der ersten sog. Instagram-Romane. Für sein zweites Buch, Nur ein wenig Angst, erhielt Kielland Krag 2022 den vielbeachteten ›Uprisen‹ und war für den Kinder- und Jugendbuchpreis des Kulturministeriums nominiert. Er ist Ururenkel von Alexander Kielland (1849–1904), einem Klassiker der norwegischen Literatur, lebt in Oslo und arbeitet als Kommunikationsberater.

Posts

38
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5

Sehr authentisch erzählt Alexander Kielland Krag die Geschichte von Cornelius, der eines Tages aus heiterem Himmel eine Panikattacke erlebt und sich damit sein gewohntes Leben verändert. Unaufgeregt, echt, ehrlich, bleibt im Kopf. Hat mir sehr gefallen. Ab einem Alter von 14 Jahren empfohlen.

5

Sehr gut geschriebenes Jugendbuch über Angststörung und Panikattacken. Klärt mithilfe der Geschichte des Protagonisten C(ornelius) unaufgeregt und mit klarer Sprache auf und zeigt zudem auf, was hilfreich sein kann. Richtig gutes und wichtiges Buch!

4

📖 „Nur ein wenig Angst“ von Alexander Kelland Krag

Ein kurzes, aber sehr berührendes Buch mit ca. 200 Seiten. Man kommt mega schnell durch, weil die Kapitel extrem kurz sind – das längste war vielleicht zwei oder drei Seiten. Ich war an einem Nachmittag fertig. Es ist ein trauriges und emotionales Buch. Ich musste zwar nicht weinen, aber es hat mir richtig gezeigt, wie glücklich man sich schätzen kann, wenn man gesund ist. Es ist krass zu sehen, wie schlimm es sein kann – und wie wichtig Freunde sind, denen man sich anvertrauen kann und die einem helfen. ⭐️ 4 von 5 Sternen Kein absolutes Highlight für mich, aber definitiv ein Buch, das zum Nachdenken bringt. Eure Aurelia🫶🏻

4

Jugendbuch zum Thema Angststörungen

In diesem Buch wird das Thema Angststörungen aus Sicht eines 17 Jährigen erzählt. Cornelius hat eigentlich alles war es braucht um glücklich und zufrieden zu sein, doch er hat Angst. Ich finde diese Darstellung sehr gelungen, da es zeigt, dass jeder Mensch an Angststörungen leiden kann und diese auch sehr plötzlich auftreten können. Der Schreibstil und Erzählstil ist etwas gewöhnungsbedürftig, passt aber meiner Meinung nach perfekt zur Geschichte: Kurz und in Sequenzen erzählt. Da ich selbst nicht an Angststörungen leide, kann ich nicht beurteilen, in wie fern das Thema gut umgesetzt wurde oder nicht. Mir persönlich hat es eine Ahnung gegeben, wie sich so etwas anfühlt. 4/5 ⭐

4

Ein starker und sensibler Jugendroman zum Thema Angststörung und Panikattacken. Romane über psychisch Erkrankte sind mittlerweile keine Seltenheit mehr und tummeln sich in allen Genres. Was die realistische und glaubhafte Darstellung betrifft, gibt es jedoch große Unterschiede. Hier durfte ich eins der Guten lesen - realistisch, sensibel und hilfreich. Cornelius' innere Perspektive macht besonders den Umgang mit der Erkrankung aus männlicher Sicht spürbar und auch die Diskrepanz zwischen Gefühltem und nach außen Sichtbarem. Das Gefühl der Isolation, des Nicht-Reden-Können, der Scham und dem Verlust des Glaubens an die eigene Funktionsfähigkeit und all diese Auswirkungen auf die Beziehung zu Freunden und Familie steht im Fokus. Gleichzeitig gibt es immer wieder Stellen, die Hoffnung machen, die zeigen, dass alles einer Veränderung unterliegt, dass auch der Moment der größten Panik vergehen wird. Und dass es Hilfe gibt! Die direkte Sprache und die sehr kurzen Erzählabschnitte machen daraus eine einfach verständliche Lektüre. Triggerwarnungen und eine Auswahl von Hilfsangeboten stehen am Ende des Buches. Ein Buch, das ich gerne empfehle.

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5

5/5⭐

Ein schönes Buch, das über Panikattacken und Angstzustände spricht und sich damit auseinander setzt, wie es ist, wenn es zum ersten Mal passiert und wie man sich fühlt.

4.5

Das Buch erzählt aus der Sicht eines siebzehn jährigen Jungen der an Angststörungen leidet. Was macht die Unsicherheit mit einem. Was ist mit dem sozialen Umfeld. Ein Jugendbuch dass die Thematik psychische Erkrankung gut näherbringt.

3.5

Irgendwie nicht ganz was ich erwartet habe

Das Buch hab ich entdeckt als ich mir die Nominierungen für den Jugendliteraturpreis angeschaut hatte. Der Klappentext klang sehr interessant, weswegen ich es dann auch unbedingt lesen wollte. Aber es war nicht so wie ich es erwartet hatte. Man wird direkt reingeworfen in die Geschichte und es ist alles etwas abgehakt, es gibt keine Kapitel Einteilung und die Seiten sind teilweise nicht voll. Manchmal nur eine Zeile pro Seite. Das soll wohl zu der Stimmung des Buches beitragen. Aber ich konnte leider die Gedanke und Probleme des Protagonisten nicht so gut nachvollziehen. Die Panikattacken waren schon gut beschrieben aber der letzte Funke hat einfach gefehlt. Das Buch habe ich innerhalb von 1,5 Std gelesen. Also nur etwas kurzes für zwischendurch. Ich denke mal das ich einfach nicht in die Zielgruppe passe, aber für Jugendliche die sich für das Thema interessieren, ist es bestimmt ein sehr gutes Buch. Ob ich das damals gelesen hätte, weiß ich aber nicht. Früher hab ich nur Fantasy und Krimis gelesen 😂

2.5

"Niemand spricht darüber, wie schwer es ist, über das zu sprechen, was schwer ist."

Das Thema, das hier zur Sprache kommt, ist sehr wichtig, nämlich Angststörungen. ABER als Leser konnte ich überhaupt keine Verbindung zu den Charakteren spüren. Über alle Nebencharaktere hat man fast nichts erfahren, und auch dem Hauptcharakter fehlte an Tiefe. So konnte ich auch zu 0% mit ihm mitfühlen, auch wenn es sicherlich sehr schwer ist. Der Schreibstil war auch nicht sehr tiefgängig und es war eher langweilig zu lesen 😢🫣 Das Buch hat mir leider überhaupt nicht gefallen, aber das Thema ist sehr wichtig. Trotzdem habe ich dazu schon viel bessere Bücher gelesen

"Niemand spricht darüber, wie schwer es ist, über das zu sprechen, was schwer ist."
5

Ich möchte hier ein (Jugend-)Buch vorstellen, das sich mit einem Krankheitsbild beschäftigt, unter dem viele Menschen leiden, oder gelitten haben und welches dennoch ein großes Tabuthema ist. Einer Angststörung. Eines vorweg, dieses Buch kommt mit einer Triggerwarnung. Angst- und Panikattacken, deren Folgen und generell der Umgang damit bilden das Grundgerüst dieses Romans. Als Betroffener musste ich es doch zweimal weglegen und ruhen lassen, da das Buch mir zu sehr zugesetzt hat. In dieser Geschichte geht es um Cornelius, einen siebzehnjährigen Jungen am Gymnasium, der sein Leben in gewohnter Weise lebt, bis sich plötzlich etwas ändert. Übelkeit und wachsende Nervosität reißen ihn aus einer Welt, in der er sich bis dahin immer wohlgefühlt hat, weg von Freunden, Familie und Hobbys. Immer öfter kommen diese Schübe, immer schlimmer fühlt es sich an. Bis der Arzt eine Angststörung diagnostiziert. Nur wie geht man damit um, wie kann man diese Krankheit sich Selbst und Anderen erklären? Zu oft will man es sich selbst nicht eingestehen und schämt sich, denn „es gibt keine Logik dahinter … es gibt nichts, weswegen es mir nicht gut gehen sollte.“ Und dennoch .. „Ich wohne in einem Körper, auf den ich mich nicht verlassen kann. Ich werde von einem verräterischen Kopf gelenkt.“ Im Verlauf des Buches erfährt man, wie es ist, wenn man sich in dieser scheinbar ausweglosen Situation befindet, was die Krankheit mit einem macht, wie man sich fühlt, und was man glaubt tun zu müssen. Das Thema ist immer noch ein großes Tabu, auch wenn oft gesagt wird, es wäre es nicht. Immer noch hat man als Betroffener das Gefühl, sich verstecken oder maskieren zu müssen .. ja nichts anmerken lassen,… Ausreden zu finden,…. „es wird schon“. Dabei kann aber viel zu Bruch gehen. Neben einem Selbst können Familie und Freundschaften zerbrechen, weil man versucht, sich abzuschotten. Das muss und sollte nicht so sein. Es wurde schon viel gemacht, damit dieses Thema nicht mehr nur unter den Teppich gekehrt wird, aber (so denke ich) noch nicht genug. Dieses Buch empfinde ich als sehr wichtig, denn es zeigt, was es bedeutet, gerade als junger Mensch, mit dieser Krankheit umzugehen, was passieren kann und … das ist das wichtigste …, dass es Hilfe gibt … oft näher und einfacher, als man denkt.

4.5

Intensive Momentaufnahme.

"Zu gesund, um Hilfe zu bekommen. Zu krank, um keine Hilfe zu brauchen." Cornelius ist 17 und empfindet eines Tages eine unerklärliche Angst. Er weiß nicht, wo es herkommt und wie er damit umgehen soll. Und das macht alles noch schlimmer. Alexander Kielland Krag beschreibt eine Momentaufnahme zwischen Normalität und psychischer Erkrankung, zwischen Ratlosigkeit und Hoffnung, besorgten Angehörigen und der Unfähigkeit, zu erklären, was gerade im eigenen Kopf vor sich geht. Zwischen Hilfe und den Grenzen der Gesundheitssysteme, in denen Krankheiten immer noch eine untergeordnete Rolle spielen, die nicht chirurgisch entfernt werden können. Dafür ist der der Umgang seines Umfeldes sehr einfühlsam und gerade seine Freunde reagieren am Ende viel leichter und unverkrampfter auf das Thema, als sich der Protagonist ausmalen konnte. "Nur ein wenig Angst" trägt in meinen Augen einen guten Teil dazu bei, die Stigmatisierung psychischer Erkrankungen aufzubrechen, gerade unter jungen Männern. Allerdings war das Buch dann doch ganz schön kurz und die 1-Satz-Seiten zwar Stilmittel, aber eben auch Papierverschwendung. Von mir aus hätte es stattdessen ruhig noch ein bisschen mehr Inhalt sein können. Dafür ist es aber sehr schnell gelesen.

Intensive Momentaufnahme.
4.5

Tatsächlich habe ich das Buch aus Zufall gesehen und es hat mich direkt angesprochen. Es ist ein sehr kurzweiliges Buch, welches über Angststörungen erzählt dennoch aber Tiefgang besitzt. Das Buch hat nur wenige Seiten und teilweise sind die Seiten nicht mal voll geschrieben aber dennoch konnte das Buch mich abholen. Ich habe regelrecht die bedrückte Stimmung in diesem Buch gespürt und dennoch war es einfach im Sprachgebrauch und gut zu verstehen, obwohl es ein so sensibles Thema enthält. Zum Glück ging das Buch mehr oder weniger mit einem Happy End aus, was ich toll finde, denn so bleibt die bedrückte Stimmung nach beenden des Buches nicht weiterhin bestehen. Ich kann es nur empfehlen!

4

Ein tolles Jugendbuch zum Thema Angst-/Panikattacken. Erzählt werden drei Monate im Leben des 17jährigen Cornelius, eines „ganz normalen“ Teenagers, der aus dem Nichts plötzlich unter Angstattacken leidet und seinen ganzen Mut braucht, um erst mit Ärzt•innen und später auch mit seinen Freunden über seine Gefühle und Ängste sprechen zu können . Nominiert für den Jugendliteraturpreis 2024.

4

Absolut echt und ehrlich.

5

Über Angstzustände, mentale Gesundheit und wie wichtig es ist sich anzuvertrauen

Der 17-Jährige Cornelius entwickelt eine Angststörung die schlimmer wird, desto mehr er versucht es zu verstecken. Ein sehr kurzweiliges Buch, das gut rüber bringt, wie sich Angstzustände anfühlen und wie wichtig es ist sich jemandem anzuvertrauen und Hilfe anzunehmen. Das Buch ist nicht nur für Jugendliche schön um über psychische Probleme aufzuklären, auch der ein oder andere Erwachsene Mensch kann was lernen oder einfach Mal die Perspektive wechseln 🫂❤️

Über Angstzustände, mentale Gesundheit und wie wichtig es ist sich anzuvertrauen
5

Mentale Gesundheit ist lange ein tabuisiertes Thema gewesen. Da der Protagonist ein Junge ist, erleben wir das Buch als besonders wichtig und relevant.

5

Eindringlich. Berührend. Wichtig.

Dieses Buch schafft es mit wenigen Seiten tief zu berühren und einen langen Nachhall zu erzeugen. 📕"Nur ein wenig Angst" von Alexander Kielland Karg erzählt die Geschichte von Cornelius, dessen Leben bisher wirklich gut läuft. Fast achtzehn, spielt Fußball, hat Freunde und eine Familie. Und dann kommt sie, die Übelkeit. Kommt und will nicht gehen, stellt sich als Angst heraus mit der Cornelius versucht umzugehen und lernen muss, sich zu öffnen. 💜 Ein großartiges Jugendbuch über mentale Gesundheit. Noch nie habe ich so eindringlich, nahbar und authentisch über eine Angststörung gelesen. Zudem aus der Sicht eines männlichen, privilegiert Teenagers geschrieben, der sich selbst fragt, ob er überhaupt krank genug ist und Angst haben darf. Objektiv betrachtet fehlt es ihm schließlich an nichts. 💜 Sprachlich wird das Ganze noch intensiver, weil wir die Geschichte komplett aus der Innensicht von Cornelius begleiten. Ihn begleiten durch eine Panikattacke, Gespräche mit Freunden und der Psychologin. Verstärkt wird diese berührende Geschichte durch die optische Gestaltung im Buch, wenn nur zwei Sätze auf einer Seite stehen. Wie laut diese Sätze auf einmal werden. 💜 Eine Geschichte die sicher eine gute Schullektüre wäre, um für das Thema mentale Gesundheit zu sensibilisieren und das es jeden treffen kann, unabhängig vom Geschlecht oder Privilegien. Eine große Empfehlung einfach für jeden, denn das Thema geht uns alle an.

Eindringlich. Berührend. Wichtig.
5

Sehr schöne aber auch herzzerreißende Geschichte. Für jeden der Panikattacken selbst kennt oder darüber lernen möchte

5

Tolles Jugendbuch, auch für Erwachsene. Ein ganz wichtiges Thema wird hier sehr eindrücklich und behutsam behandelt.

5

So ein kurzes Buch und doch so bewegend

Cornelius ist ein ganz normaler Typ, doch von einem Tag auf den anderen ändert sich alles. Plötzlich bekommt er ein ganz komisches Gefühl in der Brust. Hat er etwa Angst? Wieso? Es geht ihm doch eigentlich gut. Wir begleiten ihn auf seine Reise herauszufinden wie er mit all dem umgehen soll. Dabei treffen und einige wertvolle Sätze und Gedanken. Ein wundervolles authentischs Buch über Angststörungen, das mir wirklich sehr ans Herz gewachsen ist.

5

Dankbar für dieses Buch!

Cornelius ist ein „normaler“ Teenager. Doch eines Tages wird ihm übel und die Übelkeit geht nicht vorüber. Er hat Angst, es sind Panikattacken. Hab es in einem Rutsch weggelesen. Ich habe mich so sehr wiedergefunden in dem Protagonisten. Seine Gefühle und Gedanken während der Panikattacken, die Gefühle danach und die Scham. All das sind 1:1 meine Gedanken in diesen Situationen. Ich habe schon von anderen Menschen mit Panikattacken gehört und gelesen aber niemand hat es mit dieser erdrückenden Übelkeit. Der Protagonist hat genau das. Ich hab mich durch dieses Buch weniger allein gefühlt mit meinen Gedanken. Denn man ist niemals allein 🫶🏼

1

Viel zu oberflächlich geschrieben.

Wollte es lesen, da ich selbst mal an einer Angststörung gelitten habe. Leider ist das Buch viel zu oberflächlich und für ,,Außenstehende“ beschreibt es nicht ansatzweise die Gefühle und Gedanken einer Person, die an einer Angststörung leidet.

5

Rezension  [Genre: Jugendbuch] F:Leidest du unter Angstzuständen,wie geht's dir damit ? In diesem Buch von Alexander Kielland Krag ,,Nur ein wenig Angst." Geht es um Angst und so wie der Protagonist Cornelius das erlebt ,hat es mir Sorgen und eine völlige Hilflosigkeit vermittelt.  Persönlich kenne ich Angst vor Verlusten, Schmerzen, Spinnen uvm.Aber die Angst an sich ist mir völlig fremd und mit Cornelius Geschichte konnte ich mich jetzt in die Situation hineinversetzen, sie wird ganz ruhig und sehr nah  erzählt, dass man das Gefühl von der Panik spürt. Und das ist heftig. Was tun ,wenn man merkt, dass es plötzlich passiert und man einfach diese Selbstzweifel bekommt ,was da mit einem verkehrt läuft?! Wo ist das frühere Ich ?Was ist los mit mir?  Ich finde dieses Buch zeigt einfach, dass dieses Thema absolut mehr besprochen und ernst genommen werden sollte! Cornelius ist überfordert mit sich und mit dem Umgang mit der Angst ,was ich absolut verstehen kann. Wie kann man sowas unbefangen offenbaren, ohne nochmal zusätzlich die Panik zu bekommen ,als Irrer zu gelten?Leider ist es sehr stark verbreitet, dass die Krankheit im Kopf als richtiges Tabu gilt ,als wenn man einen Beinbruch hat. Als würde sich Cornelius sich nicht letzteres wünschen, aber das Leben ist leider kein Wunschkonzert ,umso mehr finde ich es gut, dass er eine tolle ,authentische Entwicklung im Buch macht und trotzdem am Ende ein Gefühl bleibt , dass es immer ein Auf und Ab sein wird. Ich wünsche mir nur das Beste für ihn ,mir fällt es schwer, die Geschichte loszulassen.  Ich bin dankbar, dass ich dieses Buch angefragt habe, da mir das nicht vorher bewusst war, dass die Angst richtig schlimm ist .Mein Horizont wurde erweitert und ich habe vollsten Respekt an alle Menschen die an eine oder auch die Angst an sich leiden die einen kontrolliert ,ich weiß jetzt das ihr immer am kämpfen seid! Ein wahrer Schatz, der noch am Ende Telefonnummern verbirgt . Eine klare Empfehlung an alle, die ihren Horizont erweitern möchten! Vielen Dank für das Bereitstellen des Leseexemplars an Verlag! Alles Gute, eure Jassy!

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3

Von heute auf morgen verändert sich alles

Cornelius ist fast 18, als er langsam anfängt Symptome von Angst zu verspüren, dabei versteht er nicht warum er. Ohne die Hilfe eines Psychologen kommt er nicht weiter, jedoch bemerken seine Familie und Freunde, dass er anders ist als er war. Er versucht alles zu vertuschen, aber seine Umgebung ist nicht blind. Er offenbart es seinen Freunden und fühlt sich dadurch etwas leichter. Eine solide 3 von 5 Sternen, weil ich die Geschichte toll fand, es aber anstrengend fand es zu lesen, da es kein fortlaufendes Buch ist, sondern auf Seiten gestückelt.

5

Mehr als eine Geschichte!

Ein Thema, welches mir besonders am Herzen liegt, ist das Thema „Mentale Gesundheit“ – besonders auch bei Kindern und Jugendlichen – natürlich auch bei uns. 😶 Auch wenn wir denken, dass wir unseren Kindern alles ermöglichen können, finanziell, sozial – sie sind privilegiert (?) – ist es dennoch falsch zu glauben, dass sie gleichzeitig mental gesund sind. So viel Druck lastet auf den Kindern und Jugendlichen der heutigen Zeit, alles gefördert durch eben diese vielen Möglichkeiten, dem Wettbewerb und vor allem durch die sozialen Medien. Dieses Thema greift der norwegische Autor Alexander Kielland Krag auf und verpackt es auf eine außergewöhnliche Weise, die mir ans Herz ging. 😶 Inhaltlich dreht sich alles um Cornelius, der kurz vor seinem achtzehnten Geburtstag und fest im Leben steht. Von einem Tag auf den anderen fühlt er jedoch, dass etwas nicht stimmt und er hat Angst. „Zu gesund, um zum Arzt zu gehen und zu krank, um alles allein zu stemmen.“ Diese Zwickmühle frisst ihn beinahe auf – und ich habe jedes Wort gefühlt. Der Autor hat durch seinen Schreibstil, aber auch durch den Stil an sich, z.B. durch das Verwenden von Seitenumbrüchen, Einfügen von Textnachrichten, usw., die Gefühle von Cornelius perfekt transportieren können. Melancholisch, voller Angst vor der Zukunft schreitet die Geschichte voran. 😶 Und dennoch konnte ich so viel aus dieser Geschichte lernen, mitnehmen, erfahren und fühlen. Sie hat mich beeindruckt und angeregt, etwas mehr und intensiver über die mentale Gesundheit nachzudenken. Zu ergründen, ob alles immer so perfekt ist wie es scheint. Zu hinterfragen, warum diese Themen verschwiegen werden und auch zu kritisieren. Zu kritisieren, wie in unserer Gesellschaft damit umgegangen wird. 😶 Lest dieses Buch, denn es ist nicht nur eine Geschichte. Das sind wir.

5

𝐈𝐧𝐡𝐚𝐥𝐭: Cornelius ist ein normaler Teenager, bis er auf einmal diese Angst verspürt. Sie kommt aus dem nichts, nimmt sein ganzes Wesen ein und ist plötzlich wieder verschwunden. Cornelius zieht sich komplett zurück, denn diese unbeschreibliche Angst, bestimmt fortan seinen Alltag. 𝐌𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐌𝐞𝐢𝐧𝐮𝐧𝐠: Mir fehlen die Worte. Dieses Buch war eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Ich habe schon lange nicht mehr eine so emotionale Geschichte gelesen wie „Nur ein wenig Angst“.🤯 Die Art, wie Cornelius Geschichte erzählt wurde war anders, hat das Leseerlebnis aber umso intensiver gemacht. Er ist ein so authentischer und echter Charakter, dass ich gar nicht anders konnte als mitzuleiden.💔 Dieses Buch behandelt nicht nur das Thema Mental Health bei Jungs, es übermittelt auch so viele wichtige Botschaften. Alexander Kielland Krag hat ein großartiges Werk geschaffen, das ich allen wirklich ans Herz legen kann.🖤 5 🌟 für dieses unerwartete Jahreshighlight!

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5

Kurzes, ausdrucksstarkes Buch

Cornelius bekommt eine Angststörung und muss lernen damit umzugehen, was ihm nicht leicht fällt. Ich finde das Buch ist sehr eindrucksvoll geschrieben, es hat viele Metaphern, die helfen zu begreifen und ausdrucksstarke Beschreibungen, die das Innenleben von Cornelius gut wiedergeben. Der Autor hat eine angenehme und starke Art des Schreibens. Das wird durch die kurze Art der Kapitel unterstützt. Ich finde das Buch sehr empfehlenswert, habe aber keine persönlichen Erfahrungen mit Angststörungen.

4.5

Emotional und mitfühlend.

"Nur ein wenig Angst" ist ein Jugendbuch, dass ernstere Themen, wie Mentale Gesundheit, Angststörungen und Panik-Attacken aufgreift. Wie verfolgen Cornelius, einen 17-jährigen Jungen, welcher auf einer Party durch plötzliche Übelkeit und Zittern bemerkt, dass etwas nicht mit ihm stimmt. Denn er hat Angst. Der Schreibstil ist leicht verständlich und einfach gehalten, somit fällt es dem Leser leichter sich in seine Lage zu versetzen. Als C anfängt sich vor seinen Freunden zu verstellen und vor ihnen sogar wegzulaufen, um Sorge, dass sie ihn möglicherweise fallen lassen, kann man nicht anders, als für ihn mitzufiebern. Ich muss gestehen, ein bis zwei Tränen sind bei mir geflossen.

2.5

Naja ... Kann man drüber streiten

Spoiler?! Es ist zwar interessant wie Menschen mit psychischen Erkrankungen fühlen, aber die Lösung ist meines Erachtens zu lapidar. Das Ende ist mir sogesehen zu realitätsfremd.

4

Besonderer Schreibstil - keine Kapitel, sondern kurze Sequenzen aus Sicht von Cornelius - dadurch das Gefühl, in seinem Kopf zu sein - und dadurch genauen Einblick in seine Gefühlswelt und das Spüren seiner Angst. 'Tabuthema' & 'Kommunikation unter Jungs über schwere, emotionale Themen' gut und nachvollziehbar behandelt. Allerdings ging es eher um Panik- als um Angststörung. Geschichte ist anders, aber nicht außergewöhnlich.

Besonderer Schreibstil - keine Kapitel, sondern kurze Sequenzen aus Sicht von Cornelius - dadurch das Gefühl, in seinem Kopf zu sein - und dadurch genauen Einblick in seine Gefühlswelt und das Spüren seiner Angst. 'Tabuthema' & 'Kommunikation unter Jungs über schwere, emotionale Themen' gut und nachvollziehbar behandelt. Allerdings ging es eher um Panik- als um Angststörung. Geschichte ist anders, aber nicht außergewöhnlich.
5

Nur ein wenig Angst

Ein wirklich tolles Buch in dem sich viele Betroffene wieder erkennen werden und verstanden fühlen. Trotz der schweren Thematik gibt es zwischen den Zeilen immer wieder Hoffnung , für alle die sich die Frage stellen… wird es wieder wie früher?

5

Nicht nur ein Jugendbuch auch für Erwachsene welche in irgendeiner Weise mit Panikattacken konfrontiert werden: beruflich, pädagogisch oder im Bereich der Erziehung

Die Angstsituationen welche C erlebt werden mit Wetterphänomenen oder Stürme verglichen, das gibt dem Leser einen tiefen Einblick wie es dem Jungen ergeht Absolut zu empfehlen

5

"Niemand spricht darüber, wie schwer es ist, über das zu sprechen, was schwer ist."

3

Ein sehr schönes Buch, was Angst für alle Beteiligten bildlich gut darstellen kann. Allerdings fehlt mir zu erkennen, dass es einen Auslöser für dieses Gefühl gibt. Das Ende war sehr rund und ich fand es hat einen wholesome Effekt gehabt.

4

Wichtiges Thema gefühlvoll rübergebracht

Das Jugendbuch beschreibt den Umgang mit Panik- und Angstattaken. Hier insbesondere eines 17 jährigen Jungen, der sich erst trauen muss, seine Freunde einzuweihen. Ein wichtiges Thema gerade für junge Männer.

5

Der Roman schildert sehr anschaulich, wie Angst- und Panikattacken in das Leben eingreifen und was das mit Beziehungen macht. Das Buch zeigt einerseits wie der Protaognist mit seinen mentalen Problemen vor anderen Menschen umgeht, aber auch, wie seine Mitmenschen auf ihn reagieren. Obwohl - oder gerade weil - die Angst-/Panikstörungen des Protagonisten in diesem Roman sehr isoliert von anderen psychischen Erkrankungen steht, gelint es dem Autor sehr pointiert die tiefgreifenden Folgen darzustellen. Der Schreibstil schafft es durch wenig herumschweifende Worte die Angst serh klar hervorzubringen, obwohl sie ja eigentlich die Wahrnehmung eher vernebelt.

4

🤍🫧🫂🌸 Dieses Buch spricht leise. Und genau deshalb bleibt es. Alexander Kielland Krag gelingt mit Nur ein wenig Angst ein Text, der nicht erklärt, sondern offenlegt fragmentarisch, tastend, beinahe scheu. Die Angst wird hier nicht dramatisiert, sondern entlarvt als etwas Alltägliches, Chronisches, Körperliches. „Niemand spricht darüber, wie schwer es ist, über das zu sprechen, was schwer ist.“ Dieser Satz funktioniert wie ein poetisches Manifest des gesamten Buches. Er markiert den Kern der Erzählung: die Sprachlosigkeit rund um psychisches Leiden. Der Autor zeigt, dass das eigentliche Problem nicht nur die Angst selbst ist, sondern die soziale Unmöglichkeit, sie angemessen zu benennen. Sprache versagt, und genau dort setzt die Literatur an. Besonders eindrücklich ist die konsequente Verkörperlichung psychischer Zustände. Angst ist kein abstrakter Zustand, sondern Wetterlage: „Ein Hochdruckgebiet hängt über mir für ein zwei drei vier Tage. Ich habe Unwetter im Körper, Sturmwarnung im Kopf.“ Hier verschränkt der Text innere und äußere Welt. Psychische Instabilität wird meteorologisch lesbar gemacht etwas, das kommt, bleibt, sich aufstaut. Das ist literarisch klug, weil es Distanz schafft und zugleich Nähe erzwingt. Man versteht Angst nicht nur, man spürt sie. Ein weiterer zentraler Gedanke des Buches ist das Dazwischen-Sein: „Zu gesund, um Hilfe zu bekommen. Zu krank, um keine Hilfe zu brauchen.“ Dieser Satz ist gesellschaftskritisch. Er verweist auf ein System, das nur Extreme erkennt und Zwischentöne übersieht. Krag beschreibt damit einen Zustand, den viele kennen, aber kaum jemand formuliert: das Gefühl, nicht „krank genug“ zu sein, um ernst genommen zu werden, und gleichzeitig zu erschöpft, um alleine weiterzumachen. Am verletzlichsten , und vielleicht am ehrlichsten , wird der Text in der Frage nach Sichtbarkeit: „Können die Leute es mir ansehen?“ Das ist keine rhetorische Frage, sondern eine existentielle. Sie verhandelt Scham, Selbstbeobachtung und die Angst vor Entlarvung. Der Blick der anderen wird zum Spiegel, in dem man sich selbst nicht ansehen möchte. Krag zeigt hier eine leise, fast schmerzhafte Selbstreflexion, die weit über individuelle Erfahrung hinausgeht. Nur ein wenig Angst ist kein Buch, das man „liest“. Es ist eines, das man mit sich trägt. Es arbeitet mit Reduktion statt Drama, mit Klarheit statt Pathos. Akademisch betrachtet ist es ein Beispiel für moderne, minimalistische Gegenwartsliteratur, die psychische Zustände nicht erklärt, sondern erfahrbar macht. Ein Buch für alle, die fühlen, denken , dennoch manchmal genau dazwischen festhängen. 🌫️📖✨

4

This is the most relatable book I’ve read. I just think it’s not really done at the end because it doesn’t just stop there but other than that it’s really good..

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