Memento - Die Überlebenden
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Book Information
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Beklemmende Dystopie, die mich wirklich positiv überrascht hat
Lange Zeit hätte ich wenig Lust auf Dystopien, weil es gefühlt immer dasselbe ist. Vor allem bei der Memento-Reihe war ich skeptisch, da man sie nirgends sieht oder gesehen hat. Anfangs habe ich mir etwas schwer getan ins Buch zu finden, allerdings hat sich das glücklicherweise schnell gelegt. Auch die vielen verschiedenen Charaktersprünge haben sich von störend/zu viel zu genau richtig geändert. Memento ist ein wenig anders, wie die Dystopien die ich sonst gelesen habe. Etwas brutaler, etwas unschöner. Vor allem wenn man an all die Verschmelzungen denkt, die die Menschen quasi verstümmeln. Doch die Protagonisten, mit denen man einfach mitfiebern MUSS, machen die Geschichte zu etwas besonderem. Was ich ganz besonders hervorheben muss: Das Buch war für mich null vorhersehbar. Ich wurde wieder und wieder überrascht. Nachdem die Reihe jahrelang im Regal stand, kann ich jetzt kaum erwarten weiter zu lesen.
Neun Jahre nach den Bomben, ragt eine Kuppel über das Land, in der die Versehrten leben. Darum herum vegetieren die Überlebenden mit schlimmsten Entstellungen, geführt von einer furchtbaren Militärorganisation, die alle 16 Jährigen einsammelt und entscheidet wer für den Sturz der Reinen eingesetzt wird oder zu schwach ist und sterben muss. Pressia steht kurz vor ihrem 16. Geburtstag, daher gilt es sich zu verstecken oder in den Untergrund abzutauchen. Doch kann sie ihren Großvater zurücklassen, in einer Welt, die immer weniger Ressourcen zum Überleben bietet? Doch dann begegnet sie Pattridge, einem Reinen, der aus dem Kapitol geflohen ist, um seine Mutter zu finden. Zunächst Gefährten wider Willen, schließen sie sich Bradwell an. Einem Rebellen, der den Widerstand aus dem Untergrund heraus plant. Doch schon bald erkennen sie, dass das Kapitol gar nicht so isoliert ist, wie alle denken und das Pattridge Vater im Hintergrund wie ein Puppenspieler an den Fäden zieht und damit ihr beider Schicksal beeinflusst. Für Menschen mit bildlichem Vorstellungsvermögen ist die von Julianna Baggott geschaffene Welt ein Garant für Albträume. Mit ihren Müttern verschmolzene Babys, ein Puppenkopf statt einer Hand, Vögel auf dem Rücken eines jungen Mannes und dann noch amorphe Individuen, die mit dem Dreck der Umgebung verschmolzen sind und nun auf menschliche Beute lauern. Ein Gruselkabinett kann nicht so furchtbar sein, wie dieser beschriebene nukleare Winter. Deswegen fiel es mir so schwer in das Buch einzusteigen, denn eine solche Welt ist schwer zu verdauen und noch grausamer vorzustellen. Doch schon bald nahm mich diese Welt gefangen und ließ mich nicht mehr los. Zu faszinierend war ich von den Kreaturen, die da auf mich lauerten. Einer bizzaren, verformten Welt, in der die Überlebenden um ein Stückchen Leben kämpfen und in der Erinnerungen an die Zeit davor die Einzige Währung ist, die sie besitzen. Ausgelöst durch ein paar Wenige Begünstigte, die hofften so eine neue Weltordnung herzustellen, in der die Unversehrten die Vormacht übernehmen und die Entstellten, als Sklaven zu missbrauchen. So krank diese Vorstellung auch ist, so vorstellbar ist sie jedoch auch und gerade das erhöht noch den Gänsehautfaktor dieser Story. Und aus der Asche entsteigen zwei Liebespaare. Da bleibt keine Zeit für Romantik und Gesäusel, wenn es um das Überleben und den Kampf gegen eine Übermacht geht und dennoch sind sie Anlass zur Hoffnung. Die braucht man auch als Leser um nicht völlig an dieser düsteren Realität zu ersticken. Ein hartes Stück Geschichte, die selbst Dystopie-Übersättigte zum Gruseln bringt. Ich freu mich auf Band 2 um zurückzukehren in eine Welt, wo makabre Phantasien eines kranken Geistes Wirklichkeit geworden sind. Denn es ist ein bisschen wie bei einem Autounfall man kann es kaum ertragen hinzusehen, trotzdem siegt die Neugier.
Memento stand schon seit langem auf meiner Wunschliste, und ich habe mich wahnsinnig gefreut, als ich es endlich in den Händen gehalten habe. Bereits das Cover des Buchs gefällt mir unheimlich gut, und nun, nach dem Lesen finde ich es noch schöner und ausdrucksstarker. Nachdem ich begonnen habe zu lesen war ich erst einmal schockiert. Die von Julianna Baggott geschilderte Welt nach den Bomben ist zutiefst unmenschlich. Am meisten erschrocken haben mich jedoch die Verunstaltungen der Überlebenden. Durch die Bomben sind die meisten Menschen verunstaltet, mit Gegenständen oder anderen Menschen verschmolzen und sowohl in der Tier- als auch in der Pflanzenwelt gab es Mutationen. Dies fand ich sehr beklemmend, es hat mich schockiert und weil ich auf so etwas auch sehr sensibel reagiere, habe ich überlegt das Buch abzubrechen. Zu groß war meine Angst vor Albträumen. Ich habe das Buch dann jedoch nicht abgebrochen, worüber ich froh bin. Toll finde ich, wie die Menschen mit diesen Verunstaltungen umgehen. Sie verstecken sich nicht, sondern sind stolz, weil sie überlebt haben. Diese Unmenschlichkeit macht sich jedoch nicht nur im optischen sowie der lebensfeindlichen Umgebung bemerkbar, sondern auch bei den Protagonisten. Anfangs fand ich sie recht distanziert. Doch dann habe ich mich schnell an sie gewöhnt und fand sie sehr menschlich und auf ihre ganz eigene Art auch voller Emotionen. Die Autorin macht durch ihre Protagonisten sehr deutlich, dass Menschen die überleben müssen, nicht immer nett, zuvorkommend und optimistisch sind. Dies habe ich als sehr authentisch empfunden. Während des Lesens lernt man verschiedene Protagonisten kennen und diese erzählen die Geschichte auch abwechselnd aus ihrem Blickwinkel. Durch die jeweilige Kapitelüberschrift wird jedoch deutlich, wer gerade erzählt, so dass mich dies zu keiner Stelle verwirrt oder irritiert hat. Die erzählte Geschichte hat mir, nachdem ich mich von meinem anfänglichen Schock erholt habe, gut gefallen. Ich fand sie wahnsinnig spannend. Dies wurde durch Cliffhanger zum Ende der einzelnen Kapitel auch noch erhöht. Und immer wenn ich dachte, alles zu wissen und die Situation zu durchschauen, hat die Autorin neue Details hinzugefügt, welche die Spannung wieder erhöht haben. Dabei ist der Aufbau logisch und strukturiert, so dass ich es nicht verwirrend fand und mich auch nicht gefühlt habe, als würde ich völlig im Dunkeln tappen. Ich habe die erzählte Geschichte zudem als sehr raumergreifend empfunden. Das Buch kam mir wesentlich länger vor als nur die 464 Seiten, was daran liegt, dass ich ständig darüber nachgedacht habe. Auch wenn ich nicht gelesen habe, war ich mit meinen Gedanken bei der Geschichte und habe darüber nachgedacht, ob ich in so einer Welt leben könnte. Doch trotz all dem negativen, grauen, erschreckenden und unmenschlichen gibt es auch schöne Momente im Buch. Die Protagonisten, besonders Pressia, haben immer wieder Gedanken, welche mich an bunte Blumen in einer grauen Aschewüste erinnert haben. Auch der Umgang der Protagonisten mit dem Thema „Hoffnung“ hat mir gut gefallen, da er sich zum Teil mit meinen eigenen Gedanken zu der Thematik deckt. Auch wenn dieses Buch als Jugendbuch deklariert ist, ist es nicht zu teeniehaft. Gerade dies hat mir besonders gut gefallen. Rosarote verliebtheits-wölkchen und schmalztriefende Liebesschwüre wären bei dieser Geschichte völlig fehl am Platz und zum Glück hat die Autorin auch zu Gunsten der Authentizität darauf verzichtet. Fazit: Die Autorin hat mich mit Memento schockiert, betroffen gemacht und dennoch völlig begeistert. Die Geschichte ist hart und die Autorin hat dies ohne Schnörkel und ohne weiche Pufferzonen umgesetzt. Die Geschichte rund um Pressia, Bradwell und die anderen ist spannend und wird trotz vieler Details nicht unlogisch. Auf mich wirkt das Verhalten der Protagonisten und ihre Art mit Gefühlen umzugehen authentisch und ich finde es gut, dass die Autorin hier ihre klare Linie auch deutlich beibehalten hat. Memento- die Überlebenden ist der erste Teil einer Trilogie und ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung!
Faszinierendes und düsteres Worldbuilding, das mich am Anfang sehr gefesselt hat. Nach und nach stellt sich dann aber heraus, dass es an einer durchgängigen Story fehlt und die Handlung stellenweise nur so vor sich hin plätschert. Zudem werden immer wieder neue Charaktere eingeführt, so dass ich bis zum Ende hin Mühe hatte, überhaupt noch den Überblick zu behalten, wer mit wem in Verbindung steht und wer zu den Guten oder zu den Bösen gehört. 2.5 Sterne.
Meine Gedanken zum Buch: Zuerst habe ich mir nicht viel erhofft von dem Buch, da es erneut eine Dystopie ist mit einer schönen, neuen Welt und der anderen Seite außerhalb der Kuppel, wo die Überlebenden ihr Dasein fristen und versuchen in dieser unwirklichen Welt voller Grausamkeiten, Verstümmelungen, Asche und Hoffnungslosigkeit zu überleben. Die Dinge und die grausame Welt, die Baggott hier präsentiert hat, hat mir beinahe den Atem genommen. Und trotz alles Düsternis und Trostlosigkeit, hat sie es geschafft, Charaktere zu erschaffen, die trotz allem noch das Schöne sehen können und das auch in den kleinen Dingen. Das hat mich wirklich sehr bewegt und fand ich einfach nur klasse, weil es tief ging und mich noch immer beschäftigt. Generell hat mir die Handlung gefallen, die doch viel Grausames gezeigt hat, genauso wie Mut und Aufopferung. Die Hauptfigur Prissa muss einige Prüfungen überstehen, an denen andere vielleicht zerbrochen wären. Zuerst muss sie fliehen, um dann einen Reinen zu retten, der einfach so aus dem Kapitol/ der Kuppel marschiert ist und komplett ohne Verstümmelung durch ihre zerstörte Welt sparziert, die nach einer nukleare Bombe beinahe alles Leben zerstört oder zumindest für immer verändert hat. Nur die Reinen befanden sich zu der Zeit im Inneren der Kuppel und blieben verschont. Und genau mit so einem Reinen namens Partridge verknüpft sich immer mehr Pressias Leben. Zusammen mit Bradwell, einem Freund von Pressia, machen sie sich auf die Suche nach Partridges Mutter und entdecken dabei viel mehr, als sie erwartet haben. Gutes wie auch Schreckliches, aber auch Verschwörung und Geheimnisse, die die Figuren und den Leser nicht kalt lassen. Mir hat die Geschichte außerordentlich gut gefallen und man wollte ständig wissen, was damals wirklich vorgefallen ist, als die Bomben fielen und auch das Warum. Nach und nach entschlüsselt man immer besser die Hintergründe und entdeckt die Zusammenhänge. Neben der Handlung konnten aber auch die Figuren überzeugen. Allen voran Pressia, die mit ihrem guten Herzen, ihrer Puppenhand und den unumstößlichen Mut, bald meine volle Begeisterung bekommen hat. Partridge war jetzt nicht so sehr mein Fall, aber ich denke, das kommt vielleicht noch im zweiten Teil. Dafür war ich aber schon die ganze über ein Fan von Bradwell, seinem revolutionieren Denken und sein Auflehnen gegen die Ungerechtigkeit. Er sagt einfach immer was er sich denkt, ohne zu beschönigen und kann aber trotzdem in einem vermeintlich schlechten, wie einer Narbe, etwas Schönes sehen. *hach* Toll :) Das Ende war dann wieder etwas verstörend und erschreckend, wo ich oft schlucken musste, besonders das mit Sedge und der Mutter. Aber ich bin dennoch froh, wie sich die Sache entwickelt hat, besonders mit Pressia, Bradwell, Partridge und Lydia. Ich hoffe sehr, dass ich bald dazu komme, auch den zweiten Teil zu lesen, denn ich muss unbedingt wissen, wie es weitergeht. German Cover: Ein wunderbares Cover, das mich schon bei der englischen Edition auf das Buch aufmerksam gemacht hat. Ich habe es gesehen und wusste -> das muss ich lesen. :) All in all: Eine spannende Jugendbuch- Dystopie, die zu erschrecken weiß, aber es auch schafft, die kleinen schönen Dinge des Lebens zu zeigen. Ein richtiger Page-Turner, der mich nicht kalt gelassen hat und mich noch immer beschäftigt, obwohl ich das Buch bereits vor zwei Wochen beendet habe. Mehr Info dazu findest du auf meinem Blog: http://martinabookaholic.wordpress.com/2014/01/10/rezension-memento-die-uberlebenden/
Meine Gedanken zum Buch: Zuerst habe ich mir nicht viel erhofft von dem Buch, da es erneut eine Dystopie ist mit einer schönen, neuen Welt und der anderen Seite außerhalb der Kuppel, wo die Überlebenden ihr Dasein fristen und versuchen in dieser unwirklichen Welt voller Grausamkeiten, Verstümmelungen, Asche und Hoffnungslosigkeit zu überleben. Die Dinge und die grausame Welt, die Baggott hier präsentiert hat, hat mir beinahe den Atem genommen. Und trotz alles Düsternis und Trostlosigkeit, hat sie es geschafft, Charaktere zu erschaffen, die trotz allem noch das Schöne sehen können und das auch in den kleinen Dingen. Das hat mich wirklich sehr bewegt und fand ich einfach nur klasse, weil es tief ging und mich noch immer beschäftigt. Generell hat mir die Handlung gefallen, die doch viel Grausames gezeigt hat, genauso wie Mut und Aufopferung. Die Hauptfigur Prissa muss einige Prüfungen überstehen, an denen andere vielleicht zerbrochen wären. Zuerst muss sie fliehen, um dann einen Reinen zu retten, der einfach so aus dem Kapitol/ der Kuppel marschiert ist und komplett ohne Verstümmelung durch ihre zerstörte Welt sparziert, die nach einer nukleare Bombe beinahe alles Leben zerstört oder zumindest für immer verändert hat. Nur die Reinen befanden sich zu der Zeit im Inneren der Kuppel und blieben verschont. Und genau mit so einem Reinen namens Partridge verknüpft sich immer mehr Pressias Leben. Zusammen mit Bradwell, einem Freund von Pressia, machen sie sich auf die Suche nach Partridges Mutter und entdecken dabei viel mehr, als sie erwartet haben. Gutes wie auch Schreckliches, aber auch Verschwörung und Geheimnisse, die die Figuren und den Leser nicht kalt lassen. Mir hat die Geschichte außerordentlich gut gefallen und man wollte ständig wissen, was damals wirklich vorgefallen ist, als die Bomben fielen und auch das Warum. Nach und nach entschlüsselt man immer besser die Hintergründe und entdeckt die Zusammenhänge. Neben der Handlung konnten aber auch die Figuren überzeugen. Allen voran Pressia, die mit ihrem guten Herzen, ihrer Puppenhand und den unumstößlichen Mut, bald meine volle Begeisterung bekommen hat. Partridge war jetzt nicht so sehr mein Fall, aber ich denke, das kommt vielleicht noch im zweiten Teil. Dafür war ich aber schon die ganze über ein Fan von Bradwell, seinem revolutionieren Denken und sein Auflehnen gegen die Ungerechtigkeit. Er sagt einfach immer was er sich denkt, ohne zu beschönigen und kann aber trotzdem in einem vermeintlich schlechten, wie einer Narbe, etwas Schönes sehen. *hach* Toll :) Das Ende war dann wieder etwas verstörend und erschreckend, wo ich oft schlucken musste, besonders das mit Sedge und der Mutter. Aber ich bin dennoch froh, wie sich die Sache entwickelt hat, besonders mit Pressia, Bradwell, Partridge und Lydia. Ich hoffe sehr, dass ich bald dazu komme, auch den zweiten Teil zu lesen, denn ich muss unbedingt wissen, wie es weitergeht. German Cover: Ein wunderbares Cover, das mich schon bei der englischen Edition auf das Buch aufmerksam gemacht hat. Ich habe es gesehen und wusste -> das muss ich lesen. :) All in all: Eine spannende Jugendbuch- Dystopie, die zu erschrecken weiß, aber es auch schafft, die kleinen schönen Dinge des Lebens zu zeigen. Ein richtiger Page-Turner, der mich nicht kalt gelassen hat und mich noch immer beschäftigt, obwohl ich das Buch bereits vor zwei Wochen beendet habe. Mehr Info dazu findest du auf meinem Blog: http://martinabookaholic.wordpress.com/2014/01/10/rezension-memento-die-uberlebenden/
I have been looking forward to another gripping dystopia this month and again I am really disappointed. The premise sounded so good and I really enjoyed the world-building. It was an interesting world with a very dark and brutal atmosphere. Still I had a feeling I missed some details in this world which needed some more explanations. Unfortunately the storyline felt pretty dragging to me. I read almost 100 pages until there was at least a little progress in this story. I also had the feeling that the central theme in this story was very weak. This had the effect that I never felt at home in this book or got emtional involved. The characters felt very distant to me as well. I also think that were too many perspectives and some of them weren't really needed. This first part of a series didn't really catch my intention very much, so I am not going to continue reading it.
Description
Book Information
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Beklemmende Dystopie, die mich wirklich positiv überrascht hat
Lange Zeit hätte ich wenig Lust auf Dystopien, weil es gefühlt immer dasselbe ist. Vor allem bei der Memento-Reihe war ich skeptisch, da man sie nirgends sieht oder gesehen hat. Anfangs habe ich mir etwas schwer getan ins Buch zu finden, allerdings hat sich das glücklicherweise schnell gelegt. Auch die vielen verschiedenen Charaktersprünge haben sich von störend/zu viel zu genau richtig geändert. Memento ist ein wenig anders, wie die Dystopien die ich sonst gelesen habe. Etwas brutaler, etwas unschöner. Vor allem wenn man an all die Verschmelzungen denkt, die die Menschen quasi verstümmeln. Doch die Protagonisten, mit denen man einfach mitfiebern MUSS, machen die Geschichte zu etwas besonderem. Was ich ganz besonders hervorheben muss: Das Buch war für mich null vorhersehbar. Ich wurde wieder und wieder überrascht. Nachdem die Reihe jahrelang im Regal stand, kann ich jetzt kaum erwarten weiter zu lesen.
Neun Jahre nach den Bomben, ragt eine Kuppel über das Land, in der die Versehrten leben. Darum herum vegetieren die Überlebenden mit schlimmsten Entstellungen, geführt von einer furchtbaren Militärorganisation, die alle 16 Jährigen einsammelt und entscheidet wer für den Sturz der Reinen eingesetzt wird oder zu schwach ist und sterben muss. Pressia steht kurz vor ihrem 16. Geburtstag, daher gilt es sich zu verstecken oder in den Untergrund abzutauchen. Doch kann sie ihren Großvater zurücklassen, in einer Welt, die immer weniger Ressourcen zum Überleben bietet? Doch dann begegnet sie Pattridge, einem Reinen, der aus dem Kapitol geflohen ist, um seine Mutter zu finden. Zunächst Gefährten wider Willen, schließen sie sich Bradwell an. Einem Rebellen, der den Widerstand aus dem Untergrund heraus plant. Doch schon bald erkennen sie, dass das Kapitol gar nicht so isoliert ist, wie alle denken und das Pattridge Vater im Hintergrund wie ein Puppenspieler an den Fäden zieht und damit ihr beider Schicksal beeinflusst. Für Menschen mit bildlichem Vorstellungsvermögen ist die von Julianna Baggott geschaffene Welt ein Garant für Albträume. Mit ihren Müttern verschmolzene Babys, ein Puppenkopf statt einer Hand, Vögel auf dem Rücken eines jungen Mannes und dann noch amorphe Individuen, die mit dem Dreck der Umgebung verschmolzen sind und nun auf menschliche Beute lauern. Ein Gruselkabinett kann nicht so furchtbar sein, wie dieser beschriebene nukleare Winter. Deswegen fiel es mir so schwer in das Buch einzusteigen, denn eine solche Welt ist schwer zu verdauen und noch grausamer vorzustellen. Doch schon bald nahm mich diese Welt gefangen und ließ mich nicht mehr los. Zu faszinierend war ich von den Kreaturen, die da auf mich lauerten. Einer bizzaren, verformten Welt, in der die Überlebenden um ein Stückchen Leben kämpfen und in der Erinnerungen an die Zeit davor die Einzige Währung ist, die sie besitzen. Ausgelöst durch ein paar Wenige Begünstigte, die hofften so eine neue Weltordnung herzustellen, in der die Unversehrten die Vormacht übernehmen und die Entstellten, als Sklaven zu missbrauchen. So krank diese Vorstellung auch ist, so vorstellbar ist sie jedoch auch und gerade das erhöht noch den Gänsehautfaktor dieser Story. Und aus der Asche entsteigen zwei Liebespaare. Da bleibt keine Zeit für Romantik und Gesäusel, wenn es um das Überleben und den Kampf gegen eine Übermacht geht und dennoch sind sie Anlass zur Hoffnung. Die braucht man auch als Leser um nicht völlig an dieser düsteren Realität zu ersticken. Ein hartes Stück Geschichte, die selbst Dystopie-Übersättigte zum Gruseln bringt. Ich freu mich auf Band 2 um zurückzukehren in eine Welt, wo makabre Phantasien eines kranken Geistes Wirklichkeit geworden sind. Denn es ist ein bisschen wie bei einem Autounfall man kann es kaum ertragen hinzusehen, trotzdem siegt die Neugier.
Memento stand schon seit langem auf meiner Wunschliste, und ich habe mich wahnsinnig gefreut, als ich es endlich in den Händen gehalten habe. Bereits das Cover des Buchs gefällt mir unheimlich gut, und nun, nach dem Lesen finde ich es noch schöner und ausdrucksstarker. Nachdem ich begonnen habe zu lesen war ich erst einmal schockiert. Die von Julianna Baggott geschilderte Welt nach den Bomben ist zutiefst unmenschlich. Am meisten erschrocken haben mich jedoch die Verunstaltungen der Überlebenden. Durch die Bomben sind die meisten Menschen verunstaltet, mit Gegenständen oder anderen Menschen verschmolzen und sowohl in der Tier- als auch in der Pflanzenwelt gab es Mutationen. Dies fand ich sehr beklemmend, es hat mich schockiert und weil ich auf so etwas auch sehr sensibel reagiere, habe ich überlegt das Buch abzubrechen. Zu groß war meine Angst vor Albträumen. Ich habe das Buch dann jedoch nicht abgebrochen, worüber ich froh bin. Toll finde ich, wie die Menschen mit diesen Verunstaltungen umgehen. Sie verstecken sich nicht, sondern sind stolz, weil sie überlebt haben. Diese Unmenschlichkeit macht sich jedoch nicht nur im optischen sowie der lebensfeindlichen Umgebung bemerkbar, sondern auch bei den Protagonisten. Anfangs fand ich sie recht distanziert. Doch dann habe ich mich schnell an sie gewöhnt und fand sie sehr menschlich und auf ihre ganz eigene Art auch voller Emotionen. Die Autorin macht durch ihre Protagonisten sehr deutlich, dass Menschen die überleben müssen, nicht immer nett, zuvorkommend und optimistisch sind. Dies habe ich als sehr authentisch empfunden. Während des Lesens lernt man verschiedene Protagonisten kennen und diese erzählen die Geschichte auch abwechselnd aus ihrem Blickwinkel. Durch die jeweilige Kapitelüberschrift wird jedoch deutlich, wer gerade erzählt, so dass mich dies zu keiner Stelle verwirrt oder irritiert hat. Die erzählte Geschichte hat mir, nachdem ich mich von meinem anfänglichen Schock erholt habe, gut gefallen. Ich fand sie wahnsinnig spannend. Dies wurde durch Cliffhanger zum Ende der einzelnen Kapitel auch noch erhöht. Und immer wenn ich dachte, alles zu wissen und die Situation zu durchschauen, hat die Autorin neue Details hinzugefügt, welche die Spannung wieder erhöht haben. Dabei ist der Aufbau logisch und strukturiert, so dass ich es nicht verwirrend fand und mich auch nicht gefühlt habe, als würde ich völlig im Dunkeln tappen. Ich habe die erzählte Geschichte zudem als sehr raumergreifend empfunden. Das Buch kam mir wesentlich länger vor als nur die 464 Seiten, was daran liegt, dass ich ständig darüber nachgedacht habe. Auch wenn ich nicht gelesen habe, war ich mit meinen Gedanken bei der Geschichte und habe darüber nachgedacht, ob ich in so einer Welt leben könnte. Doch trotz all dem negativen, grauen, erschreckenden und unmenschlichen gibt es auch schöne Momente im Buch. Die Protagonisten, besonders Pressia, haben immer wieder Gedanken, welche mich an bunte Blumen in einer grauen Aschewüste erinnert haben. Auch der Umgang der Protagonisten mit dem Thema „Hoffnung“ hat mir gut gefallen, da er sich zum Teil mit meinen eigenen Gedanken zu der Thematik deckt. Auch wenn dieses Buch als Jugendbuch deklariert ist, ist es nicht zu teeniehaft. Gerade dies hat mir besonders gut gefallen. Rosarote verliebtheits-wölkchen und schmalztriefende Liebesschwüre wären bei dieser Geschichte völlig fehl am Platz und zum Glück hat die Autorin auch zu Gunsten der Authentizität darauf verzichtet. Fazit: Die Autorin hat mich mit Memento schockiert, betroffen gemacht und dennoch völlig begeistert. Die Geschichte ist hart und die Autorin hat dies ohne Schnörkel und ohne weiche Pufferzonen umgesetzt. Die Geschichte rund um Pressia, Bradwell und die anderen ist spannend und wird trotz vieler Details nicht unlogisch. Auf mich wirkt das Verhalten der Protagonisten und ihre Art mit Gefühlen umzugehen authentisch und ich finde es gut, dass die Autorin hier ihre klare Linie auch deutlich beibehalten hat. Memento- die Überlebenden ist der erste Teil einer Trilogie und ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung!
Faszinierendes und düsteres Worldbuilding, das mich am Anfang sehr gefesselt hat. Nach und nach stellt sich dann aber heraus, dass es an einer durchgängigen Story fehlt und die Handlung stellenweise nur so vor sich hin plätschert. Zudem werden immer wieder neue Charaktere eingeführt, so dass ich bis zum Ende hin Mühe hatte, überhaupt noch den Überblick zu behalten, wer mit wem in Verbindung steht und wer zu den Guten oder zu den Bösen gehört. 2.5 Sterne.
Meine Gedanken zum Buch: Zuerst habe ich mir nicht viel erhofft von dem Buch, da es erneut eine Dystopie ist mit einer schönen, neuen Welt und der anderen Seite außerhalb der Kuppel, wo die Überlebenden ihr Dasein fristen und versuchen in dieser unwirklichen Welt voller Grausamkeiten, Verstümmelungen, Asche und Hoffnungslosigkeit zu überleben. Die Dinge und die grausame Welt, die Baggott hier präsentiert hat, hat mir beinahe den Atem genommen. Und trotz alles Düsternis und Trostlosigkeit, hat sie es geschafft, Charaktere zu erschaffen, die trotz allem noch das Schöne sehen können und das auch in den kleinen Dingen. Das hat mich wirklich sehr bewegt und fand ich einfach nur klasse, weil es tief ging und mich noch immer beschäftigt. Generell hat mir die Handlung gefallen, die doch viel Grausames gezeigt hat, genauso wie Mut und Aufopferung. Die Hauptfigur Prissa muss einige Prüfungen überstehen, an denen andere vielleicht zerbrochen wären. Zuerst muss sie fliehen, um dann einen Reinen zu retten, der einfach so aus dem Kapitol/ der Kuppel marschiert ist und komplett ohne Verstümmelung durch ihre zerstörte Welt sparziert, die nach einer nukleare Bombe beinahe alles Leben zerstört oder zumindest für immer verändert hat. Nur die Reinen befanden sich zu der Zeit im Inneren der Kuppel und blieben verschont. Und genau mit so einem Reinen namens Partridge verknüpft sich immer mehr Pressias Leben. Zusammen mit Bradwell, einem Freund von Pressia, machen sie sich auf die Suche nach Partridges Mutter und entdecken dabei viel mehr, als sie erwartet haben. Gutes wie auch Schreckliches, aber auch Verschwörung und Geheimnisse, die die Figuren und den Leser nicht kalt lassen. Mir hat die Geschichte außerordentlich gut gefallen und man wollte ständig wissen, was damals wirklich vorgefallen ist, als die Bomben fielen und auch das Warum. Nach und nach entschlüsselt man immer besser die Hintergründe und entdeckt die Zusammenhänge. Neben der Handlung konnten aber auch die Figuren überzeugen. Allen voran Pressia, die mit ihrem guten Herzen, ihrer Puppenhand und den unumstößlichen Mut, bald meine volle Begeisterung bekommen hat. Partridge war jetzt nicht so sehr mein Fall, aber ich denke, das kommt vielleicht noch im zweiten Teil. Dafür war ich aber schon die ganze über ein Fan von Bradwell, seinem revolutionieren Denken und sein Auflehnen gegen die Ungerechtigkeit. Er sagt einfach immer was er sich denkt, ohne zu beschönigen und kann aber trotzdem in einem vermeintlich schlechten, wie einer Narbe, etwas Schönes sehen. *hach* Toll :) Das Ende war dann wieder etwas verstörend und erschreckend, wo ich oft schlucken musste, besonders das mit Sedge und der Mutter. Aber ich bin dennoch froh, wie sich die Sache entwickelt hat, besonders mit Pressia, Bradwell, Partridge und Lydia. Ich hoffe sehr, dass ich bald dazu komme, auch den zweiten Teil zu lesen, denn ich muss unbedingt wissen, wie es weitergeht. German Cover: Ein wunderbares Cover, das mich schon bei der englischen Edition auf das Buch aufmerksam gemacht hat. Ich habe es gesehen und wusste -> das muss ich lesen. :) All in all: Eine spannende Jugendbuch- Dystopie, die zu erschrecken weiß, aber es auch schafft, die kleinen schönen Dinge des Lebens zu zeigen. Ein richtiger Page-Turner, der mich nicht kalt gelassen hat und mich noch immer beschäftigt, obwohl ich das Buch bereits vor zwei Wochen beendet habe. Mehr Info dazu findest du auf meinem Blog: http://martinabookaholic.wordpress.com/2014/01/10/rezension-memento-die-uberlebenden/
Meine Gedanken zum Buch: Zuerst habe ich mir nicht viel erhofft von dem Buch, da es erneut eine Dystopie ist mit einer schönen, neuen Welt und der anderen Seite außerhalb der Kuppel, wo die Überlebenden ihr Dasein fristen und versuchen in dieser unwirklichen Welt voller Grausamkeiten, Verstümmelungen, Asche und Hoffnungslosigkeit zu überleben. Die Dinge und die grausame Welt, die Baggott hier präsentiert hat, hat mir beinahe den Atem genommen. Und trotz alles Düsternis und Trostlosigkeit, hat sie es geschafft, Charaktere zu erschaffen, die trotz allem noch das Schöne sehen können und das auch in den kleinen Dingen. Das hat mich wirklich sehr bewegt und fand ich einfach nur klasse, weil es tief ging und mich noch immer beschäftigt. Generell hat mir die Handlung gefallen, die doch viel Grausames gezeigt hat, genauso wie Mut und Aufopferung. Die Hauptfigur Prissa muss einige Prüfungen überstehen, an denen andere vielleicht zerbrochen wären. Zuerst muss sie fliehen, um dann einen Reinen zu retten, der einfach so aus dem Kapitol/ der Kuppel marschiert ist und komplett ohne Verstümmelung durch ihre zerstörte Welt sparziert, die nach einer nukleare Bombe beinahe alles Leben zerstört oder zumindest für immer verändert hat. Nur die Reinen befanden sich zu der Zeit im Inneren der Kuppel und blieben verschont. Und genau mit so einem Reinen namens Partridge verknüpft sich immer mehr Pressias Leben. Zusammen mit Bradwell, einem Freund von Pressia, machen sie sich auf die Suche nach Partridges Mutter und entdecken dabei viel mehr, als sie erwartet haben. Gutes wie auch Schreckliches, aber auch Verschwörung und Geheimnisse, die die Figuren und den Leser nicht kalt lassen. Mir hat die Geschichte außerordentlich gut gefallen und man wollte ständig wissen, was damals wirklich vorgefallen ist, als die Bomben fielen und auch das Warum. Nach und nach entschlüsselt man immer besser die Hintergründe und entdeckt die Zusammenhänge. Neben der Handlung konnten aber auch die Figuren überzeugen. Allen voran Pressia, die mit ihrem guten Herzen, ihrer Puppenhand und den unumstößlichen Mut, bald meine volle Begeisterung bekommen hat. Partridge war jetzt nicht so sehr mein Fall, aber ich denke, das kommt vielleicht noch im zweiten Teil. Dafür war ich aber schon die ganze über ein Fan von Bradwell, seinem revolutionieren Denken und sein Auflehnen gegen die Ungerechtigkeit. Er sagt einfach immer was er sich denkt, ohne zu beschönigen und kann aber trotzdem in einem vermeintlich schlechten, wie einer Narbe, etwas Schönes sehen. *hach* Toll :) Das Ende war dann wieder etwas verstörend und erschreckend, wo ich oft schlucken musste, besonders das mit Sedge und der Mutter. Aber ich bin dennoch froh, wie sich die Sache entwickelt hat, besonders mit Pressia, Bradwell, Partridge und Lydia. Ich hoffe sehr, dass ich bald dazu komme, auch den zweiten Teil zu lesen, denn ich muss unbedingt wissen, wie es weitergeht. German Cover: Ein wunderbares Cover, das mich schon bei der englischen Edition auf das Buch aufmerksam gemacht hat. Ich habe es gesehen und wusste -> das muss ich lesen. :) All in all: Eine spannende Jugendbuch- Dystopie, die zu erschrecken weiß, aber es auch schafft, die kleinen schönen Dinge des Lebens zu zeigen. Ein richtiger Page-Turner, der mich nicht kalt gelassen hat und mich noch immer beschäftigt, obwohl ich das Buch bereits vor zwei Wochen beendet habe. Mehr Info dazu findest du auf meinem Blog: http://martinabookaholic.wordpress.com/2014/01/10/rezension-memento-die-uberlebenden/
I have been looking forward to another gripping dystopia this month and again I am really disappointed. The premise sounded so good and I really enjoyed the world-building. It was an interesting world with a very dark and brutal atmosphere. Still I had a feeling I missed some details in this world which needed some more explanations. Unfortunately the storyline felt pretty dragging to me. I read almost 100 pages until there was at least a little progress in this story. I also had the feeling that the central theme in this story was very weak. This had the effect that I never felt at home in this book or got emtional involved. The characters felt very distant to me as well. I also think that were too many perspectives and some of them weren't really needed. This first part of a series didn't really catch my intention very much, so I am not going to continue reading it.













