Memento - Die Feuerblume

Memento - Die Feuerblume

Hardback
3.917
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Description

Eine düstere Welt ist es, in der die 16-jährige Pressia lebt. Vor Jahren wurde die Zivilisation von Bomben zerstört, die Luft ist voller Asche und Gefahren lauern in jedem Winkel. Die Überlebenden sind entstellt nur die Reinen, die im Schutz des Kapitols die Katastrophe überstanden haben, sind unversehrt.

Nachdem Pressia und Bradwell das Militärregime besiegt haben, wollen sie nun eine eigene Armee aufbauen, um das Kapitol zu stürzen. Und sie müssen das Geheimnis um ein Serum lüften, das möglicherweise alle retten kann.

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
Miscellaneous
Format
Hardback
Pages
544
Price
17.50 €

Posts

3
All
4.5

Ein noch düsterer zweiter Band, der einen in Atem hält

4

http://martinabookaholic.wordpress.com/2014/12/05/rezension-memento-die-feuerblume/ Meine Gedanken zum Buch: Wieder einmal entführt uns Baggott in eine düsterte, zerstörte Welt – neun Jahre, nachdem die Bomben hochgegangen sind und die Erde, außerhalb der Kuppel zerstört wurde. Doch es gibt Überlebende, und diese Kämpfen für ihr Überleben und das der anderen. Wir begleiten hier bei verschiedenen Sichtweisen einmal Pressia, die mit Bradwell und El Capitan auf der Suche nach der Formel und somit auf einem Weg sind, um Verschmelzungen zu heilen, bzw. um diese vor Partridges Vater zu verstecken. Auf der anderen Seite verfolgen wir Partridge, der so einiges erleben, vergessen, neu entdecken und kämpfen muss. Seine Teile mochte ich nicht so sehr, da es mich manchmal aufgeregt hat, was mit ihm passiert ist. Dann wird auch noch ein Teil von Lydia erzählt, die mit den Müttern umherzieht und zu einer Kämpferin ausgebildet wird, aber auch hier gibt es Verstrickungen und Wendungen, mit denen man nicht gerechnet hat. Und abschließend erzählt auch noch El Capitan aus seiner Sicht und man lernt ihn von einer ganz anderen Seite kennen. Im ersten Teil war er noch der schonungslose, brutale Anführer, der zum Training verkrüppelte Kinder abgeschossen hat. Doch nun will er die Kugeln einstecken, um andere zu retten und riskiert dabei Kopf und Kragen, sowie das Leben von Helmud. Außerdem sehen wir nicht nur seine harte, kämpferische Seite, sondern auch seine Weiche, und zum ersten Mal ist er auch verliebt. Ich weiß nicht, was ich von der romantischen Entwicklung in diesem Teil zwischen den Pärchen halten soll. Teilweise haben wir bekommen was wir wollten, andererseits war es dann doch etwas unbefriedigend, besonders das Ende. Jetzt habe ich besonders Angst vor dem Ende der Trilogie. Irgendwie habe ich so eine Ahnung, dass Baggott nicht der Typ für Happy Ends ist und ich fürchte, dass sich einige für das große Ganze opfern müssen oder sich so stark verändern, dass es kein – zumindest kein romantisches – Happy End geben wird. :( Aber auch wenn die Romanze nicht so für mich passt, war der Rest wirklich spannend und konnte mich mitreißen, auch obwohl Baggott alles sehr erdrückend düster beschreibt und einem oft die Luft zum Atmen stiehlt. Manchmal musste man schlucken, wenn eine Gräueltat schlimmer war als die vorherige, oder eine Erinnerung traurige, als die letzte. Aber genau das ist auch der Charme des Buches und hier kann man wirklich von einer richtigen Post-Apokalypse sprechen, mit all den dunklen Farben und grausamen Aspekten. Die Wendungen waren zusätzlich auch nicht vorhersehbar und Baggott hat ein paar Dinge eingebaut, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet habe und die Spannung weiter voran trieb. Hinzu kommt, dass es mir gefallen hat, dass sich nicht nur viel in der Handlung getan hat, sondern, dass auch die Charaktere mit ihren Aufgaben gewachsen sind. Hier hervor zu heben sind vor allem Pressia, Lydia oder El Capitan. Diese drei haben sich doch sehr, zum Verlgeich zum Anfang des ersten Buches, verändert, verbessert und gehen nun gestärkt in das dritte Band. Was mir hier besonders gut gefallen hat, war, dass immer wieder in kleinen Aspekten immer noch die Schönheit im Leben, in kleinen Dingen gezeigt wird. Das Glück, Liebe, Schönheit überall möglich ist, unter allen Umständen, wenn man danach sucht und nicht wegblickt – ein schöner Gedanke, finde ich. Mit dem Ende kann ich so halbwegs leben, auch wenn in dieser Welt noch immer alles aus den Fugen ist. Aber ich bin richtig gespannt, wie das Finale aussehen wird und welche Endlösung uns die Autorin präsentieren wird. Und ja, meine Hoffnung auf ein halbwegs gutes Happy End bleibt bestehen… was für einen Sinn würde es auch anders machen, oder? ;) Cover: DAS Cover ist für mich erneut ein absolutes Highlight und gefällt mir richtig gut. Schöne Optik und für den Inhalt auch die perfekte Stimmung auf dem Bild. All in all: Erneut ein erdrückender, trostloser, grausamer Teil, der Schreckliches, Trauriges miteinander vermischt und einem den Atem nimmt. Dennoch kämpfen die Protagonisten weiter für eine bessere Welt und mit ihnen bangen auch die Leser – jede einzelne Seite. Die Hoffnung stirbt zuletzt und auch ich gehe mit Hoffnung in den letzten Teil, sobald ich es ihn in die Finger bekomme. ^^

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http://martinabookaholic.wordpress.com/2014/12/05/rezension-memento-die-feuerblume/ Meine Gedanken zum Buch: Wieder einmal entführt uns Baggott in eine düsterte, zerstörte Welt – neun Jahre, nachdem die Bomben hochgegangen sind und die Erde, außerhalb der Kuppel zerstört wurde. Doch es gibt Überlebende, und diese Kämpfen für ihr Überleben und das der anderen. Wir begleiten hier bei verschiedenen Sichtweisen einmal Pressia, die mit Bradwell und El Capitan auf der Suche nach der Formel und somit auf einem Weg sind, um Verschmelzungen zu heilen, bzw. um diese vor Partridges Vater zu verstecken. Auf der anderen Seite verfolgen wir Partridge, der so einiges erleben, vergessen, neu entdecken und kämpfen muss. Seine Teile mochte ich nicht so sehr, da es mich manchmal aufgeregt hat, was mit ihm passiert ist. Dann wird auch noch ein Teil von Lydia erzählt, die mit den Müttern umherzieht und zu einer Kämpferin ausgebildet wird, aber auch hier gibt es Verstrickungen und Wendungen, mit denen man nicht gerechnet hat. Und abschließend erzählt auch noch El Capitan aus seiner Sicht und man lernt ihn von einer ganz anderen Seite kennen. Im ersten Teil war er noch der schonungslose, brutale Anführer, der zum Training verkrüppelte Kinder abgeschossen hat. Doch nun will er die Kugeln einstecken, um andere zu retten und riskiert dabei Kopf und Kragen, sowie das Leben von Helmud. Außerdem sehen wir nicht nur seine harte, kämpferische Seite, sondern auch seine Weiche, und zum ersten Mal ist er auch verliebt. Ich weiß nicht, was ich von der romantischen Entwicklung in diesem Teil zwischen den Pärchen halten soll. Teilweise haben wir bekommen was wir wollten, andererseits war es dann doch etwas unbefriedigend, besonders das Ende. Jetzt habe ich besonders Angst vor dem Ende der Trilogie. Irgendwie habe ich so eine Ahnung, dass Baggott nicht der Typ für Happy Ends ist und ich fürchte, dass sich einige für das große Ganze opfern müssen oder sich so stark verändern, dass es kein – zumindest kein romantisches – Happy End geben wird. :( Aber auch wenn die Romanze nicht so für mich passt, war der Rest wirklich spannend und konnte mich mitreißen, auch obwohl Baggott alles sehr erdrückend düster beschreibt und einem oft die Luft zum Atmen stiehlt. Manchmal musste man schlucken, wenn eine Gräueltat schlimmer war als die vorherige, oder eine Erinnerung traurige, als die letzte. Aber genau das ist auch der Charme des Buches und hier kann man wirklich von einer richtigen Post-Apokalypse sprechen, mit all den dunklen Farben und grausamen Aspekten. Die Wendungen waren zusätzlich auch nicht vorhersehbar und Baggott hat ein paar Dinge eingebaut, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet habe und die Spannung weiter voran trieb. Hinzu kommt, dass es mir gefallen hat, dass sich nicht nur viel in der Handlung getan hat, sondern, dass auch die Charaktere mit ihren Aufgaben gewachsen sind. Hier hervor zu heben sind vor allem Pressia, Lydia oder El Capitan. Diese drei haben sich doch sehr, zum Verlgeich zum Anfang des ersten Buches, verändert, verbessert und gehen nun gestärkt in das dritte Band. Was mir hier besonders gut gefallen hat, war, dass immer wieder in kleinen Aspekten immer noch die Schönheit im Leben, in kleinen Dingen gezeigt wird. Das Glück, Liebe, Schönheit überall möglich ist, unter allen Umständen, wenn man danach sucht und nicht wegblickt – ein schöner Gedanke, finde ich. Mit dem Ende kann ich so halbwegs leben, auch wenn in dieser Welt noch immer alles aus den Fugen ist. Aber ich bin richtig gespannt, wie das Finale aussehen wird und welche Endlösung uns die Autorin präsentieren wird. Und ja, meine Hoffnung auf ein halbwegs gutes Happy End bleibt bestehen… was für einen Sinn würde es auch anders machen, oder? ;) Cover: DAS Cover ist für mich erneut ein absolutes Highlight und gefällt mir richtig gut. Schöne Optik und für den Inhalt auch die perfekte Stimmung auf dem Bild. All in all: Erneut ein erdrückender, trostloser, grausamer Teil, der Schreckliches, Trauriges miteinander vermischt und einem den Atem nimmt. Dennoch kämpfen die Protagonisten weiter für eine bessere Welt und mit ihnen bangen auch die Leser – jede einzelne Seite. Die Hoffnung stirbt zuletzt und auch ich gehe mit Hoffnung in den letzten Teil, sobald ich es ihn in die Finger bekomme. ^^

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