Harriet Wolfs siebtes Buch der Wunder
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Book Information
Author Description
Julianna Baggot ist Autorin verschiedener Romane, viele davon »New York Times«-Bestseller. Ihre Essays wurden unter anderem in der »New York Times«, der »Washington Post« und dem »Boston Globe« veröffentlicht. Sie unterrichtet an der Filmhochschule in Florida.
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Von Vögeln, Pakten, Müttern und der Sehnsucht nach Liebe 🧵
Nun ja, alles, was ich erwartet habe (nach Cover und Klappentext), habe ich nicht bekommen. Familie - ja. Aber dysfunktional, sogar missbräuchlich, getrieben von dem Wunsch nach Sicherheit, der Sehnsucht nach Liebe. Das hat auch nichts Skurriles mehr, sondern ist einfach zu verurteilen. Liebe - ja. Der für mich beste Teil der Story. Harriets Liebesgeschichte. (Die hätte für meine Teil auch einfach ausgereicht. Auch nicht warm und kuschelig, sondern rau, traurig, aber sehr ehrlich). Ein Fuchs - naja. Nur weil da mal das Wort vorkommt? Sehr austauschbar. Auch die Buch im Buch-Story. Daisy und Weldon? Wozu? Am Ende habe ich gelesen, dass Baggott 18 Jahre an dem Roman saß. Ja, da hat sie glaube ich sehr viele Schleifen gedreht, Pakte geschlossen und am Ende Gott sei Dank wieder zusammengefügt.
"Ihr alle wurdet zu Bruchstücken meiner selbst, zu Scherben, die ich kitten und zusammensetzen wollte, um mich neu zu erschaffen, so als wäre ich, die Schriftstellerin, nur eine Summe eurer Teile, so als hättet ihr mich geschrieben" (Harriet Wolf). . Dieses Buch hat mich auf ganz besondere Weise berührt. Es war mein eigenes kleines Wunder. Es geht um eine Familie, die durch ein altes Manuskript wieder zusammenwächst. Dabei wird die Handlung von allen vier Frauen der Familie erzählt, über drei Generationen hinweg. Harriet Woolf hatte eine schwere Kindheit und verarbeitet ihr Leben und ihre Erfahrungen in sechs Büchern. Sie starb, bevor das siebte Buch veröffentlicht wurde. Man munkelt, dass das Manuskript irgendwo existiert. Harriets Tochter Eleanor hat das Gefühl, von ihrer Mutter weniger geliebt zu werden, als die Bücher. Eleanors Tochter Ruth hat ein ähnlich schwieriges Verhältnis zu ihrer Mutter. Die zweite Tochter Tilton dagegen lebt in ihrer eigenen besonderen Welt. . Tilton ist eine echt tolle und spezielle Romanfigur. Sie schildert ihre Sicht der Welt auf eine wunderschöne Weise. Ich habe eine Weile gebraucht, um in das Buch hinein zu finden und es zu verstehen. Zum Schluss hat aber alles Sinn ergeben und das Buch hat mich sehr berührt. Ich kann es an alle Murakami-Fans empfehlen!☺ . Des Weiteren ist das Cover einfach wunderschön. Die ganze Buchgestaltung ist wahnsinnig toll 😊 . Insgesamt 5/5 🌟
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Julianna Baggot ist Autorin verschiedener Romane, viele davon »New York Times«-Bestseller. Ihre Essays wurden unter anderem in der »New York Times«, der »Washington Post« und dem »Boston Globe« veröffentlicht. Sie unterrichtet an der Filmhochschule in Florida.
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Von Vögeln, Pakten, Müttern und der Sehnsucht nach Liebe 🧵
Nun ja, alles, was ich erwartet habe (nach Cover und Klappentext), habe ich nicht bekommen. Familie - ja. Aber dysfunktional, sogar missbräuchlich, getrieben von dem Wunsch nach Sicherheit, der Sehnsucht nach Liebe. Das hat auch nichts Skurriles mehr, sondern ist einfach zu verurteilen. Liebe - ja. Der für mich beste Teil der Story. Harriets Liebesgeschichte. (Die hätte für meine Teil auch einfach ausgereicht. Auch nicht warm und kuschelig, sondern rau, traurig, aber sehr ehrlich). Ein Fuchs - naja. Nur weil da mal das Wort vorkommt? Sehr austauschbar. Auch die Buch im Buch-Story. Daisy und Weldon? Wozu? Am Ende habe ich gelesen, dass Baggott 18 Jahre an dem Roman saß. Ja, da hat sie glaube ich sehr viele Schleifen gedreht, Pakte geschlossen und am Ende Gott sei Dank wieder zusammengefügt.
"Ihr alle wurdet zu Bruchstücken meiner selbst, zu Scherben, die ich kitten und zusammensetzen wollte, um mich neu zu erschaffen, so als wäre ich, die Schriftstellerin, nur eine Summe eurer Teile, so als hättet ihr mich geschrieben" (Harriet Wolf). . Dieses Buch hat mich auf ganz besondere Weise berührt. Es war mein eigenes kleines Wunder. Es geht um eine Familie, die durch ein altes Manuskript wieder zusammenwächst. Dabei wird die Handlung von allen vier Frauen der Familie erzählt, über drei Generationen hinweg. Harriet Woolf hatte eine schwere Kindheit und verarbeitet ihr Leben und ihre Erfahrungen in sechs Büchern. Sie starb, bevor das siebte Buch veröffentlicht wurde. Man munkelt, dass das Manuskript irgendwo existiert. Harriets Tochter Eleanor hat das Gefühl, von ihrer Mutter weniger geliebt zu werden, als die Bücher. Eleanors Tochter Ruth hat ein ähnlich schwieriges Verhältnis zu ihrer Mutter. Die zweite Tochter Tilton dagegen lebt in ihrer eigenen besonderen Welt. . Tilton ist eine echt tolle und spezielle Romanfigur. Sie schildert ihre Sicht der Welt auf eine wunderschöne Weise. Ich habe eine Weile gebraucht, um in das Buch hinein zu finden und es zu verstehen. Zum Schluss hat aber alles Sinn ergeben und das Buch hat mich sehr berührt. Ich kann es an alle Murakami-Fans empfehlen!☺ . Des Weiteren ist das Cover einfach wunderschön. Die ganze Buchgestaltung ist wahnsinnig toll 😊 . Insgesamt 5/5 🌟






