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Mein Name sei Gantenbein

4.1(39)
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About the book

Der Erzähler erfindet (»Ich stelle mir vor:«) mögliche Lebensgeschichten dreier Personen: Da ist Gantenbein, der einen Blinden spielt, um so genauer seine Umwelt beobachten zu können. Oder da ist Enderlin, der immer »ein fremder Herr« bleibt. Auch Svoboda muß die Erfahrung machen, daß Liebe und Ehe endlich sind. Übrig im Spiel der erdichteten Rollen bleibt: Gantenbein.

Editions (9)

ISBN9783518367865
PublisherSuhrkamp
Publication Date10/31/75
Pages304

Reviews & Ratings

39 ratings

6 reviews

4.1

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  • cloudjumper
    cloudjumper

    1.4K Followers

    3.5

    Ein Mann stellt sich vor er wäre ein Mann der vorgibt blind zu sein. Dieses Inhaltsangabe ist seeeehr verkürzt - aber notwendig, da das Werk sehr hin und her springt, neu dazu dichtet oder spontan in andere Erzählerrollen hüpft usw. Frisch versucht eine Art Verfremdungseffekt (wie in Brechts Theaterstücken) auf die Prosa anzuwenden indem der Lesefluss immer wieder gestört, beendet und von vorn begonnen wird. Das ist stilistisch sehr interessant und sprachlich ist Frisch eh Hochliteratur vom Feinsten. Unterhaltend ist es jedoch nur in vereinzelten Momenten zwischen der zähen Langatmigkeit.

    Apr 24, 2024

  • elises
    elises

    79 Followers

    5.0

    Lebenslesehighlight oder anders gesagt Lieblingsbuch

    Ich fand die Idee einfach umwerfend Ein Mann geht in den Laden und kauft sich eine Blinden Rille und macht die Erfahrung, wie es sein könnte blind zu sein

    Mar 29, 2025

  • 4.0

    Max Frish halt, dringt in meinem Kopf und drückt irgendwelche Knöpfe, ich habe eine sehr starke emotionale Widersprüchlichkeit bei ihm.

    Jun 24, 2025

3 of 6 reviews

Author

About Max Frisch

Max Frisch, geboren am 15. Mai 1911 in Zürich, arbeitete zunächst als Journalist, später als Architekt, bis ihm mit seinem Roman Stiller (1954) der Durchbruch als Schriftsteller gelang. Es folgten die Romane Homo faber (1957) und Mein Name sei Gantenbein (1964) sowie Erzählungen, Tagebücher, Theaterstücke, Hörspiele und Essays. Frisch starb am 4. April 1991 in Zürich.

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